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  • #1

Sind "Gute Menschen" nicht begehrenswert?

Diese Frage ging mir durch den Kopf als ich im Nachbarthread las, dass "Gutmenschen" - also z.B. sehr gewissenhaft, sehr rücksichtsvoll, verantwortungsbewusst und manchmal selbstlos (nicht nur gegenüber dem Partner, sondern auch anderen Menschen gegenüber)- Männer abschrecken würden.
Ist es für euch wirklich so? Wenn ja, warum?
Und, was würdet ihr an Eigenschaften, meiner Beschreibung noch ergänzen?

Vielen Dank für eure Beiträge!
 
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Gast

  • #2
Ich persönlich mag notorische Gutmenschen nicht und würde keine als Partnerin mögen. Was mir insbesondere auf die Nerven gehen würde wäre politische Korrektheit und die ständige Frage: "Wieso denkt hier denn niemand mal an die Kinder?" (hier geht es weniger um diese Frage selbst als eben um eine gewisse Art die ich gerade nicht besser beschreiben kann). Auch ist ein Gutmensch für mich jemand der nichts mit schwarzem Humor anfangen kann, das alleine wäre für mich schon ein absolutes K.O.-Kriterium.
Auch extreme Selbstlosigkeit würde mir auf die Nerven gehen, wenn sie meint für alles und jeden Spenden zu müssen, jedem bei jedem Mist zu helfen und sich überall zu engagieren. Als Partner würde ich da zwangsläufig ebenfalls hineingezogen und ich habe schlicht und ergreifend keine Lust auf so etwas.

Bei deiner Liste würde ich dementsprechend die oben beschriebenen Sachen hinzufügen und das manchmal selbstlos sollte mindestens in sehr häufig selbstlos geändert werden um einen Gutmenschen zu beschreiben. Manchmal selbstlos ist praktisch jeder Mensch.
 
  • #3
Vielleicht weil sich der Betreffende dann seiner eigenen Defizite bewußt wird? Die wenigsten ertragen jemanden, der alles "richtig" macht - weil man sich daneben schlecht fühlt.
 
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  • #4
Das mit den Gutmenschen hab im Nachbarthread ich geschrieben und ich fürchte, Du hast mich mißverstanden. Ein "Gutmensch" ist kein guter Mensch. Im Gegenteil. Ein Gutmensch ist jemand, der sein Ego auf penetrante Weise aufplustert, indem er der Welt ständig sich selbst beim Tun angeblicher guter Taten vorführt. Außerdem liebt es der Gutmensch, andere mit seinen Moralvorstellungen zu missionieren und zu terrorisieren. Klassisches Beispiel: [Mod.= unbewiesenes Vorurteil gelöscht]
m/41
 
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  • #5
Es ist ein Unterschied, ob jemand ein Gutmensch (Scheinheiliger) ist, oder ein guter Mensch.

w
 
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  • #6
@1

nenenene, die Frage ist nicht nach Mutter Theresa gestellt, sondern nach einem Menschen, mit der Portion schwarzem Humor, Egoismus, wie er gesund ist aber mit gutem Herzen, ethisch guter Mensch, der auch mal hilft und immer freundlich ist, wenn sie nicht mal selbst einen schlechten Tag hat... verstehst du, es geht hier nicht um eine perfekte Engelsgestalt, sondern um einen normalen Menschen mit Werten wie Ehrlichkeit, Moral, Familie/Kinder, Liebe etc.. und nur das ist Grundsatz, keine Dauer-Greenpeace-Aktivistin oder alles ist positiv und die Welt eine Scheibe oä.

Ich bin so aber auch kritisch gegenüber meiner Umwelt. Dennoch gehe ich mit Liebe auf Menschen zu...geht es nicht gut, muß ich abtreten, um mich zu schützen. Dann ist auch Schluß mit der Liebe ;-)
 
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  • #7
@1

nenenene, die Frage ist nicht nach Mutter Theresa gestellt, sondern nach einem Menschen, mit der Portion schwarzem Humor, Egoismus, wie er gesund ist aber mit gutem Herzen, ethisch guter Mensch, der auch mal hilft und immer freundlich ist, wenn sie nicht mal selbst einen schlechten Tag hat... verstehst du, es geht hier nicht um eine perfekte Engelsgestalt, sondern um einen normalen Menschen mit Werten wie Ehrlichkeit, Moral, Familie/Kinder, Liebe etc.. und nur das ist Grundsatz, keine Dauer-Greenpeace-Aktivistin oder alles ist positiv und die Welt eine Scheibe oä.

Ich bin so aber auch kritisch gegenüber meiner Umwelt. Dennoch gehe ich mit Liebe auf Menschen zu...geht es nicht gut, muß ich abtreten, um mich zu schützen. Dann ist auch Schluß mit der Liebe ;-)
Es geht also um ganz normale Menschen. Ich bezweifle das jemand behaupten würde das normale Menschen bei der Partnersuche besondere Probleme hätten weil sie normale Menschen sind.
 
  • #8
Das Wort "Gutmensch" scheint ja momentan viel-benutzt und wenig-definiert benutzt zu werden.
Deine Frage habe ich zum Anlass genommen, es einfach mal zu googlen.
Dabei hat sich als erstes Ergebnis mein Internet verabschiedet - lach.
Aber nun, neu eigeloggt, und frisch informiert verweise ich einfach auf die ersten 3 Seiten, die mir da erschienen.
Welche da sind: die von wikipedia, studipedia und der gfds (Gesellschaft für deutsche Sprache)
...und allesamt (nach schnellem Drüberlesen) haben nicht allzuviel mit den von dir zugeordneten Eigenschaften zu tun.
Jedenfalls sind da genug (auch) andere zur Ergänzung und weniger subjektive zu finden.
Viel Spaß bzw. Erhellung beim Lesen - ich hatte beides und danke für die Anregung!
 
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  • #9
Ich gehe einem sozialen Beruf nach, habe gewisse moralische Werte verinnerlicht und wirke damit bestimmt "langweilig" - da weitgehenst "einschätzbar".
Gute Menschen werden gebraucht für ein Miteinander in der Gesellschaft, aber als Partner desöfteren missbraucht.
 
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  • #10
Liebe Fragestellerin, aus meiner Sicht sind gute Menschen auch etwas (?) naiv und sehr vertrauenselig, was ich durchweg positiv finde, aber den Nachteil hat, dass sie vermutlich als einfältig und manchmal sogar ziemlich doof wahrgenommen werden. Dies führt dazu, dass sie 1.) leichter an Menschen geraten, die sie ausnutzen und dadurch ablehnen und 2.) abgewertet werden, denn einfältig wirken (ist nicht gleichbedeutend mit sein) darf man, meiner Meinung nach, in unserer Gesellschaft nicht. Wir sollten alle, so ist zumindest mein Eindruck, ziemlich klug, erfolgreich, cool rüberkommen und ein guter Mensch tut genau das Gegenteil, u.a. weil er sich nicht profilieren will/muss.

w/49
 
  • #11
ist doch nicht so schwer..

Gutmensch ist eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“), denen ein übertrieben moralisierendes oder naives Verhalten unterstellt wird. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet. Der Neologismus leitet sich von „guter Mensch“ ab – und wendet die positive Bedeutung ins Gegenteil
Quelle: Wikipedia

und das steht im absoluten Gegensatz zu den vom FS erwähnten und zugeschriebenen Eigenschaften.
 
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  • #12
Da muss ich @10 Recht geben - ein guter Mensch unterscheidet sich stark von einem scheinheiligen Gutmenschen...

w
 
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  • #13
Wie immer werden die Gutmenschen mit ihresgleichen in einer Beziehung harmonieren, und dasselbe gilt für die andersgearteten. Ich will sie jetzt nicht "Bösmenschen" titulieren..... ;)

Bitte lasst aber doch diese ehrlicherweise bescheuerte Angewohnheit, für die Eigenschaften eines Menschen verallgemeinernd eine Abwertungskategorie zu eröffnen.

Oho, ich bin gut und böse ;)
 
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  • #14
Anfangs habe ich das Wort "Gutmensch" im Sprachgebrauch einfach zur Kenntnis genommen, ABER: Nach nachfolgend gelesener Information halte ich die Akzeptierung des Wortes "Gutmensch" als negativ verwendetes Wort für sehr bedenklich. Schon in diesem Forum zeichnet sich die Sprachverwirrung ab. Das führt doch ein "Neusprech" übelster Sorte (wieder) ein. Ich schreibe 'wieder', weil genau dieses Wort Gutmensch anscheinend vor 70Jahren genau so eingeführt wurde - schleichend die Bedeutungen populärer Bezeichnungen unterwandernd und einnehmend. ("das Wort sei als politischer Kampfbegriff bereits 1941 benutzt worden. Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen habe, oder ob ein Redakteur der Zeitschrift Der Stürmer der Urheber dieses Begriffs war." - siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch#Herkunft_und_Verwendung )
 
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  • #15
Gegen gute Menschen ist ja nichts einzuwenden, hier geht es um Scheinheiligkeit, was einen Gutmenschen auszeichnet, der jedem seine "gutmeinende" Meinung aufbürden will und predigt..von hungernden Kinder in Afrika über Atomkraft - Nein Danke...

Ist doch nicht schwer zu verstehen, was hier den kleinen Unterschied ausmacht :))

w
 
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  • #16
Anfangs habe ich das Wort "Gutmensch" im Sprachgebrauch einfach zur Kenntnis genommen, ABER: Nach nachfolgend gelesener Information halte ich die Akzeptierung des Wortes "Gutmensch" als negativ verwendetes Wort für sehr bedenklich. Schon in diesem Forum zeichnet sich die Sprachverwirrung ab. Das führt doch ein "Neusprech" übelster Sorte (wieder) ein. Ich schreibe 'wieder', weil genau dieses Wort Gutmensch anscheinend vor 70Jahren genau so eingeführt wurde - schleichend die Bedeutungen populärer Bezeichnungen unterwandernd und einnehmend. ("das Wort sei als politischer Kampfbegriff bereits 1941 benutzt worden. Strittig sei lediglich, ob Joseph Goebbels persönlich das Wort ersonnen habe, oder ob ein Redakteur der Zeitschrift Der Stürmer der Urheber dieses Begriffs war." - siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch#Herkunft_und_Verwendung )
Der Begriff "Gutmensch" beschreibt halt eine bestimmte Art von Personen, wenn wir das Wort nicht verwenden verschwinden diese Personen aber nicht oder verändern sich.
Wir könnten diese Menschen mit jedem beliebigem Begriff bezeichnen aber Gutmensch ist nun mal etabliert und zumindest halbwegs bekannt (zumindest in meinem Umfeld kennt den Begriff jeder und ich war schon etwas überrascht das es hier bei einigen nicht der Fall ist).

Ich denke zusammenfassend kann man sagen das Gutmenschen in der Tat nicht gerade begehrenswert sind sondern von den meisten die nicht selbst Gutmenschen sind wohl eher abgelehnt werden.
Gute Menschen hingegen sind durchaus begehrenswert, im Endeffekt ist es aber so das ein guter Mensch eigentlich der normal Fall ist (auch wenn uns die negativen Gegenbeispiele idR. mehr im Gedächtnis bleiben), effektiv gesehen ist es so das wohl fast jeder einen guten Menschen als Partner möchte.
 
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  • #17
Ich finde, ein guter Mensch zu sein ist keine negative Eigenschaft. Es gibt tatsächlich Menschen, die durch ihre "gute Art" andere Menschen glücklich machen.

Wenn ich an Gutmensch denke, verbinde ich es mit etwas ironisch gemeintem. Ein Gutmensch ist jemand, der in Wirklichkeit nur glaubt, er sei gut, es aber eigentlich nicht ist.

Mein grundlegendes Problem ist, dass viele in diesen schwarz-weiß-Bahnen denken. Jemand ist gut oder schlecht. Wir haben aber alle etwas Gutes und genauso etwas schlechtes in uns.
Desweiteren finde ich nicht, dass Menschen, die gerne Gutes tun in irgendeiner Weise als einfältig rüberkommen. Im Gegenteil. Ein hohes Maß an Nächstenliebe und Bedachtheit auf Wohlergehen anderer zeugt meiner Meinung nach von einer verborgenen Intelligenz, die die meisten Leute gar nicht haben.
Denn wenn man es schafft, sich selbst so weit zurück zu nehmen, dass der Blick offen für andere ist, dann erreicht man einen Zustand, den wohl noch keiner je erlebt hat, aber dann wären wir womöglich alle Jesus. ^^

Was ich eigentlich sagen möchte: Wir sind zwar keine Heiligen, aber es kann ja auch nicht schaden ein bisschen Rücksicht auf andere zu nehmen. Deshalb ist man weder dumm noch ein Gutmensch.
 
  • #18
Das mit den Gutmenschen hab im Nachbarthread ich geschrieben und ich fürchte, Du hast mich mißverstanden. Ein "Gutmensch" ist kein guter Mensch. Im Gegenteil. Ein Gutmensch ist jemand, der sein Ego auf penetrante Weise aufplustert, indem er der Welt ständig sich selbst beim Tun angeblicher guter Taten vorführt. Außerdem liebt es der Gutmensch, andere mit seinen Moralvorstellungen zu missionieren und zu terrorisieren. Klassisches Beispiel: [Mod.= unbewiesenes Vorurteil gelöscht]
m/41
[Mod.= Zynismus glöscht]

@FS
Mit "GUTMENSCHEN" kann ich auch nicht umgehen. Wer nicht mal alle fünfe gerade sein lassen kann und jedem Menschen im Umfeld aufdrücken muss wie übertoll und überkorrekt er ist, hat meiner Meinung nach einen gewaltigen Dachschaden.
 
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  • #19
habe neulich ein buch gelesen von frank naumann, "schöne menschen haben mehr vom leben: die geheime macht der attraktivität"... u.a. wurde angesprochen, dass menschen, die unzuverlässig sind, oft zu spät kommen, etc., also keine "guten menschen" sind, interessanter auf andere wirken, als die, die immer alles "richtig" machen... denke, da is was wahres dran... mich ziehts auch eher zu diesem typ menschen, auch wenn ich es manchmal total besch**** finde... aber genau DAS scheint wohl das interessante und attraktive an ihnen zu sein, es ist scheinbar spannender und unvorhersehbar ihr verhalten...

w29
 
  • #20
Ein Gutmensch ist einer, der sich lautstark über Thilo Sarazzin oder David Starkey empört, ohne deren Thesen wirklich zu kennen, und sich dabei erhaben fühlt.
Ein Gutmensch ist einer, der auf Facebook Gruppen wie "Ich schäme mich für das Resultat der Ausschaffungsinitative" beitritt und dies für politisches Engagement hält.
Ein Gutmensch ist einer, der anderen Intoleranz vorhält, viel von Toleranz schwafelt und seine eigene Gleichgültigkeit für Toleranz hält.
Ein Gutmensch ist einer, der sich "betroffen zeigt", wenn er in einer C.F. Meyer-Novelle das Wort "Neger" liest.
Ein Gutmensch ist jener ehemalige Arbeitskollege von mir, der bei jeder Gelegenheit kundgetan hat, wie wichtig ihm die Gleichberechtigung von Mann und Frau seien, der jedoch - wie mir kürzlich zu Ohren kam - seine Frau mit einer anderen betrogen hat.

Ein guter Mensch ist nach meinem Dafürhalten bspw. jener ganz bestimmte Schweizer Fernsehmoderator, der seinen kranken Vater jahrelang zu Hause gepflegt hat, ohne je öffentlich darüber zu sprechen. Ein Journalist hat das Ganze zufällig "entdeckt" und publik gemacht, doch er (der Fernsehmoderator) hat öffentlich nie darüber gesprochen.
 
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  • #21
habe neulich ein buch gelesen von frank naumann, "schöne menschen haben mehr vom leben: die geheime macht der attraktivität"... u.a. wurde angesprochen, dass menschen, die unzuverlässig sind, oft zu spät kommen, etc., also keine "guten menschen" sind, interessanter auf andere wirken, als die, die immer alles "richtig" machen... denke, da is was wahres dran... mich ziehts auch eher zu diesem typ menschen, auch wenn ich es manchmal total besch**** finde... aber genau DAS scheint wohl das interessante und attraktive an ihnen zu sein, es ist scheinbar spannender und unvorhersehbar ihr verhalten...

w29
Ging mir auch schon so. Allerdings hält man es auf Dauer dann doch nicht aus mit solchen unzuverlässigen Menschen. Insofern würde ich sagen, sie sind begehrenswert auf eine recht oberflächliche Art, erzeugen vorübergehend Spannung, aber für eine tiefere Freundschaft oder gar Beziehung sind sie dann doch eher lästig. Irgendwann stimmt auch das Gefühl mit dem Verstand überein und man ist einfach nur noch unendlich genervt von so viel Unvernunft und sozialer Inkompetenz.

Es ist schwierig festzumachen, was einen an Menschen fasziniert. Vielleicht findet man den einen Überkorrekten und Gewissenhaften nicht attraktiv, aber aus ganz anderen Gründen als dessen Gewissenhaftigkeit.
 
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  • #22
Vielen Dank für eure Beiträge!
Hier die FS: O.K. ich habe mich da wohl etwas falsch ausgedrückt. In der Tat meinte ich gute Menschen und nicht Gutmenschen.

Peter123, würdest du eine Frau, die eben so selbstlos wie der schweizer Fernsehmoderator wäre, als anziehend empfinden?
Außerdem: Natürlich ist die Scheinheiligkeit von Gutmenschen verwerflich. Muss man denn nicht dennoch auch hier zwischen Gutmenschen unterscheiden, die zum einen Ideale anstreben und an ihrer Menschlichkeit scheitern und zum anderen Gutmenschen, die Ideale vorgeben, um Menschen bewusst zu manipulieren, mit dem Motiv z.B. ihre Ziele schneller zu erreichen/ oder sich hervorzutun etc.?
 
  • #23
@21: Ich würde sie deswegen allein nicht attraktiv, aber auch nicht unattraktiv finden, da Attraktivität von anderen Faktoren abhängt. Allerdings würde mir ein solches Verhalten zeigen, dass die Frau ein gutes Herz hat, aufrichtig ist, handelt und nicht nur redet, dass sie authentisch ist - und das sind natürlich Eigenschaften, die ich mir an einer Partnerin wünschen würde.

Ferner glaube ich, dass wer Ideale anstrebt und diese nicht nur (aus welchen Gründen auch immer) vorgibt, auch Gutes tun kann und nicht scheitern muss. Es müssen keine 'grossen Sprünge' sein, auch ganz kleine, alltägliche Dinge sind wichtig und zählen.
 
  • #24
gute menschen und gutmenschen unterscheiden sich doch so individuell das man dies nicht pauschalisieren kann...außerdem hat jeder eine schwarze seele,und jeder hat seine grenzen...
und was peter beschrieb mit dem mann der seinen vater gepflegt hat,er brauchte keine bestätigung und anerkennung von außen-von fremden,aber eventuell bekam er diese von seiner familie bzw.gibt es auch menschen die durch kleinigkeiten wie z.bsp.wenn der vater mal wieder lacht,oder sich erinnert etc.pp.bestätigung bekommen und sie so annehmen kann-quasi im detail liegt die wurzel...ob das jetzt ein guter mensch ist-dem gesellschaftsbild nach,ja...aber mit sicherheit wie bei jeden wird auch er charaktereigenschaften haben die nicht jeder mag,also liegts nicht an gut oder nicht gut,sondern daran wie der charakter und die persönlichkeit geschaffen ist,und nicht was man für gute dinge tut(ehrenamt,etc.pp)....