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Gast

  • #1

Sind Alleinerziehende auf Online-Partnerbörsen immer nur die 2. Wahl?

.. auch wenn sie sympatisch, schlank, intelligent, beruflich erforgreich etc.etc. sind?
 
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Gast

  • #2
Auf jeden Fall.

Fast immer sind ja Frauen alleinerziehend, sind deshalb zeitlich eingespannt, finanziell nicht so liquide, der Mann kann nicht darauf vertrauen, dass er immer im Zentrum des Interesses steht, es müssen wegen der Kinder noch mehr Kompromisse ausgehandelt werden- ich habe gar nicht gesucht, bis meine Kinder 13 und 15 waren.

Dann wird es langsam besser, spontane Kurzreisen sind möglich, weil die Kinder den Laden schon alleine regeln etc.

Nachteil: Die Kinder sind absolut daran gewöhnt, nur mit der Mutter alleine zu sein und akzeptieren einen neuen Partner nur sehr schwer- und Zusammenleben werde ich nicht ausprobieren, nein danke. Mein Liebster findet es nun wichtig, dass ich Kinder habe- er steckt gerne einmal zurück, weil er meint, dass wir nun für eigene Kinder eindeutig zu alt seien und ansonsten hätte er Bedenken, dass mir etwas fehlen könnte im Leben.

Solch eine rücksichtsvolle Haltung gibt es auch- aber sie ist wohl eher selten.
 
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  • #3
Nicht bei den zigtausend ebenfalls mit familiärem Hintergrund Suchenden

Es ist halt so dass einer der seit 20 Jahren als Single in einer Studentenbude lebt, im Nachtleben der Grossstadt unterwegs ist kaum kompatibel ist zu einer alleinerziehenden Frau mit ganz anderem Leben und Ansprüchen.

Ich merk das zb. wenn ich hier erzählt bekomme dass Frau sich bereits die ganze Welt angeschaut hat, alle Konzerthäuser kennt etc. und ich sag dann ich bin aus Euopa noch nicht rausgekommen , hab neben Job drei Kinder begleitet bis sie erwachsen waren. Da passt was spürbar nicht (mehr) zusammen.

M/52
 
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  • #4
Ja … als Mann bevorzuge ich einfach eine Partnerin die auch unabhängig spontan ist. Da ich gerne übers Wochenende spontan verreise möchte kann ich mir das mit Kind nur schwer vorstellen.

Letztes Jahr habe ich auch eine Frau kennengelernt, welche eine kleine Tochter hatte.

Sympathisch: durchaus
Schlank: ja, obwohl sie schon etwas hätte abnehmen dürfen
Intelligent: intelligent – na ja kocht auch nur mit Wasser und so warm wurde das auch nicht!
Beruflich erfolgreich: Ingenieurin – also normal … nichts besonderes!

Zuerst habe ich dem ganzen auch eine Chance geben wollen, denn ich fand die Frau interessant. Aber nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass mir bereits ihr Umgang mit der Tochter nicht gefiel. Die Tochter wurde dann als Ping-Pong Ball zwischen den Eltern so hin- unter hergeschoben. Irgendwann habe ich gemerkt, dass sie eigentlich ihren verkorksten Ehemann gegen mich eintauschen wollte. Na ja, leider hat sie aber ein paar Dinge „gesagt“ und „getan“ welche sie absolut disqualifiziert haben.

Also meiner Erfahrung war danach, dass ich liebe eine Single-Frau haben möchte. Definitiv bei Online-Börsen …

Wenn ich vielleicht eine Frau so kennenlernen würde, dann wäre es etwas anderes. Aber meine Erfahrung war recht negativ und daher bekommen auch hier ALLE Frauen mit Kind ein sofortige Absage!
 
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  • #5
Das Problem sind die Frauen, die jammern, den Versorger suchen und ganz schnell wieder einen Mann in Bett und Haus haben wollen. Alle anderen AEs sind, so sind authentisch bleiben und dem neuen Partner Platz im Leben einräumen können und wollen, sicherlich willkommener. Kinder sollten langsam an den neuen Partner gewöhnt werden, jedoch erst, wenn für beide Partner feststeht, dass es nicht nur eine Bettgeschichte ist und die Beziehung mit Ernsthaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Liebe aufgebaut werden kann. Gleich einziehen halte ich für den größten Fehler, den man insbesondere Kindern antun kann - doch die Gegenwart zeigt leider immer wieder geschundene Kinderseelen in diesem Bereich. Dies mag auch mit der Intelligenz sowie dem Egoismus mancher Leute zu tun haben. Ich hatte als AE (jedoch nur ein Kind) keine Probleme hier jemanden zu finden - es war auch nicht nur einer dabei, der gerne gewollt hätte! Das gleiche im RL - ich konnte natürlich auch viel an Persönlichkeit bieten und suchte definitiv keinen Versorger!
 
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  • #6
Nein. Ich lebe seit Kurzem auch mit einer Alleinerziehenden zusammen und die Kinder und ich gewöhnen sich langsam aneinander. Ich mag sie bereits sehr gern. Natürlich weiß ich, daß die Kinder im Herzem meiner Dame immer die Nummer 1 sein werden, aber das ist nunmal bei einer Mutter so. Das heißt aber nicht, daß man(n) nicht geliebt wird!
 
  • #7
1. Natürlich sind Frauen mit Kind weniger attraktiv für Männer, die gerne eine eigene, intakte Familien gründen wollen. Die Probleme sind doch hier schon unzählige Male diskutiert worden und auch einfach faktisch vorhanden.

2. Da es aber genauso viele Männer wie Frauen gibt, die bereits ein Kind haben, finden auch alleinerziehende hier genug Auswahl -- sie müssens ich eben bloß auf Männer mit dem gleichen "Handicap" konzentrieren.
 
  • #8
Warum wollen Männer nicht so gerne eine Frau mit Kind?

1) Die Kinder werden nach dem Erziehungskonzept der Mutter erzogen -- der neue Mann hätte Null Mitspracherecht, je nach Alter sind die wichtigsten Dinge ohnehin schon entschieden. Erstes Problem damit: Der Mann müsste zwar zwangsläufig elterliche Aufgaben übernehmen, wie z.B. Trösten falls es hinfällt, aufpassen, dass nichts passiert, mal zu Bett bringen, wenn die Mutter auf Dienstreise ist, vielleicht bei Hausaufgaben helfen, bei Jungen vielleicht typische Männerfragen beantworten und so weiter, aber all das ohne wirklichen Einfluss, also nur Pflichten, keine Rechte. Man lebt auf engsten Raum zusammen, soll aber gar nicht Vater sein, sondern nur Freund oder so -- mehr als unbefriedigend.

2) Zweites Problem aus 1: Würden die beiden jemals ein gemeinsames Kind bekommen, könnte der Vater selbst dieses Kind kaum so erziehen, wie er es sich vorstellt, weil ja durch Kind 1 schon alle wichtigen Entscheidungen getroffen sind und sich kaum für mehrere Kinder der Familie unterschiedlich gestalten lassen, und wenn nur mit erheblichen Problemen und Diskussionen.

3) Was immer das Kind macht und nicht soll, der Mann würde doch nur hören: "Du bist nicht mein Vater". Eine undankbarere Aufgabe als quasi Stiefvater zu sein, gibt es nicht.

4) Der leibliche Vater des Kindes wäre immer noch irgendwie spürbar. Man würde ihn treffen, müsste mit ihm sprechen, sogar Wochenend- und Urlaubsregelungen absprechen. Einen so nahen Ex könnten und wollten die meisten Männer aber auch gar nicht ertragen, geschweige denn auch noch Rücksicht darauf nehmen. Und dann erst die unklare Lage bei Familienfesten?! Das gibt nur Ärger ohne Ende oder Kompromisse, die eigentlich weh tun und niemandem liegen. Kaum ein Mann möchte Weihnachten oder Geburtstage mit dem Ex des Partners zusammentreffen, geschweige denn feiern. Und die meisten möchten sich darüber auch nicht einmal Gedanken machen müssen.

5) Ein Kind kostet Zeit, Nerven und materielle Mittel. Die bringt ein Mann gerne für seine eigenen Kinder auf, aber nicht für fremde. Tut mir leid, ich weiß schon wieder die Zerfleischungen werden kommen, aber so sind nun mal die Fakten. So ehrlich muss man sein.

6) Gerade in der Kennenlernphase und der Frühphase einer neuen Partnerschaft möchte man das Verliebtsein genießen und ausleben könne. Kurzurlaube, lange Nächte, viel Sex, viel Spaß, viel Freizeit -- das können sich die meisten alles mit einem fremden Kind nicht vorstellen. Man möchte nicht in einer Wohnung, in der man schläft auch noch Rücksicht auf Geräusche, Nacktheit, Zeiten und Ansprüche von fremden Kindern nehmen müssen, sondern einfach entspannt und ausgiebig das Verliebtsein mit seinem Partner genießen. Die meisten Männer suchen keine neue Familie, sondern eine Frau, mit der man eine gründen kann, wenn eine stabile Situation mit Zukunftsplänen und Liebe statt Verliebtheit erreicht ist.

7) Ein kleineres Kind führt im allgemeinen dazu, dass die gesamte Freizeitgestaltung an dem Kind orientiert wird. Egal ob Spielerunde am Abend (Memory für 4-Jährige statt Siedeln für Erwachsene), Wochenendausflug oder Urlaubsgestaltung (Sandburgen am Strand statt erwachsenengerechter Urlaub), immer stehen die Interesse des Kindes im Vordergrund und die Vorlieben der Erwachsenen im Hintergrund. Für das eigene Kind mag man das gerne mitmachen, für ein fremdes ist es einfach nur noch Last. Die Erwachsenen kommen dabei einfach zu kurz.
 
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  • #9
...ich wünsche mir, dass dies nicht so ist, bin selbst berufstätig und alleinerziehend, liebe meine Kinder und wünsche mir schon irgendwann wieder einen Partner finden zu können, der in diese kleine Familie passt. Allerdings weiß ich auch, dass dies schwierig ist fremde Kinder zu akzeptieren nicht immer im Mittelpunkt zu stehen, dafür ist es nicht langweilig, sondern lustig und immer was los.
 
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  • #10
Es gibt sehr viele Frauen ohne Kinder die sympatisch, schlank, intelligent, beruflich erforgreich etc.etc. sind? Darum sind Frauen mit Kindern zwangsweise zweite Wahl solange der Mann nicht explizit eine alleinerziehende Frau sucht.
 
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  • #11
Das Problem,meistens wollen Alleinerziehende(vor allem Frauen)----Partner ohne Kind und Altlasten------warum wohl-nichts steht zwischen ihnen,weder finanzielle noch zeitliche Verluste des Partners-es besteht uneingeschränkte Verfügung derer-mit Verpflichtung.
Wenn Alleinerziehende genauso bereit sind dessen mit gebrachte,verpflichtende,aufopfernde,zeitintensive und ev.negativen finanziellen"Dinge" des neuen Partners mit zu tragen--würden auch viel Singles zusammen finden.
Aber wer will sich schon eine Belastung ins Haus holen......und so denken viele-auch die Alleinerziehenden!
Außergewöhnlickeit/Verständnis/Toleranz und Selbstständigkeit der Alleinerziehenden-dann wäre es für mich eventuell vorstellbar.
Alleinerziehende haben ihr Leben(zumindest das Kind) selbst bestimmt,nun sollte man auch akzeptieren,daß alle anderen ihr Leben auch selbst bestimmen.
FS-Es ist alles möglich,......nur halt schwerer und erfordert etwas mehr Geduld.
Für mich wäre das Lächeln und eine ehrliche natürliche Ausstrahlung bei weitem mehr Wert,als das Werben mit solch abgedroschen weiblichen Slogans-attraktiv,intelligent,schlank,sympatisch,beruflich erfolgreich---dies wird man dann schon sehen.
Arroganz ist aber mE.auch bei weiblichen Alleinerziehenden noch stark beheimatet.....dann muß man sich nicht wundern-bei der Partnersuche!

m48
 
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  • #12
Meine Freundin ist alleinerziehend mit 2 Kids, erfolgreich, super hübsch, intelligent und hat das Herz am rechten Fleck!
Ich stehe bei ihr genauso im Mittelpunkt wie ihre Kinder.
Alles ist ausgewogen, wobei man sagen muß, dass die Kinder schon 8 + 15 sind und wir uns immer näher kommen. Im Gegenteil, ihre Tochter kommt mir jeden Abend in den Arm geflogen und freut sich auf mich!
Alles läuft fair ab - ich habe die gleichen Rechte, wie der Rest der Familie.
Sie versorgt finanziell die Kids selbst, aber mir macht es Freude ihnen etwas schenken zu dürfen.
Man muß sich natürlich an den neuen Lebensrhythmus gewöhnen, aber sie zeigt mir, dass sie nicht NUR Mutter ist - sondern auch noch eine eigenständige Frau, mit sehr viel Organisationstalent und sogar Urlaube sind bei uns kein Problem - auch mal ohne Kids!
Viel Glück und positiv nach vorne sehen!
m(50)
 
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  • #13
Nein, keine Wahl. Ich möchte selber der Vater meiner Kinder sein. Das ist mir sehr wichtig. Eine Partnerschaft, aus der Kinder hervor gegangen sind, ist nicht abgeschlossen.
 
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  • #14
Sind Alleinerziehende auf Online-Partnerbörsen immer nur die 2. Wahl? Antwort: Ja natürlich und grundsätzlich, da gibt es weiter nicht viel zu sagen! Warum? Ganz einfach, weil da viel mehr Probleme zu bewältigen sind! Punkt. Was für eine Frage! Ich hatte zwei solche Beziehungen, es kommt keine mehr für mich in Frage, auch wenn die Frau noch so sympatisch, schlank, intelligent, beruflich erfolgreich etc. ist! m
 
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  • #15
Für den Mann, der keine Kinder hat, ist es 2. Wahl. Für Männer, die selbst Kinder haben und daher auf die Toleranz und Akzeptanz der neuen Partnerin angewiesen sind, sollte es die 1. Wahl sein. Auch wenn AEs und Männer dies oft gerne anders sehen würden. Doch nur so wird eine gleichberechtigte Partnerschaft daraus.
 
  • #16
Alleinerziehende sind nur für andere AE interessant oder für solche die entweder die hoffnung auf eigene Kinder aufgegeben haben oder sowieso keine eigenen wollen.
Bisweilen lösche ich profile mit kind ungelesen, gar nicht wichtig wer dahintersteckt, da ich keine gute freundin sondern eine Frau suche um eine eigene Familie zu gründen.
 
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  • #17
Ich habe anfangs als Kinderloser auch nur Kinderlose gedatet. Dabei musste ich allerdings feststellen, dass zu mindest ich an Dauersingles geraten bin, die nur kurz oder noch nie in einer längerfristigen Partnerschaft gelebt hatten und dadurch sehr in ihrem Singleleben verhaftet waren.
Die hatten richtige Macken entwickelt in Richtung Distanz-Nähe-Problem.
Mittlerweile bin ich sehr glücklich mit einer Alleinerziehenden. Klar, spielt der Nachwuchs eine gewichtige Rolle im Alltag, aber die Frau ist top organisiert, so dass genügend Zeit für Zweisamkeit bleibt (inkl. Urlaube zu Zweit). Im Sinne der Fragestellung kann ich also sagen, dass aus einer 2. Wahl eine 1. Wahl geworden ist.

m/41
 
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  • #18
In meinem Bekanntenkreis gibt es zahlreiche Beispiele für Männer, die selbst keine Kinder haben und sich in eine AE-Mutter verliebt haben und mit ihr und ihrem Nachwuchs glücklich zusammenleben. Das Kind oder die Kinder fühlen sich zu ihrem Stiefvater oft viel mehr hingezogen als zu ihrem leiblichen Vater, mit dem es oft wenig Kontakt gibt.

Ich kenne dafür wirklich Beispiele ohne Ende! Wenn ich hier im Forum so zu diesem Thema lese, habe ich das Gefühl, ich lebe in einer ganz anderen Welt (glücklicherweise!).
 
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Gast

  • #19
Eigentlich ist eine AE doch sehr "praktisch". Man(n) hat eine Frau, die sich ihres geringeren "Marktwertes" bewusst ist und sich somit warscheinlich nicht so schnell dem nächsten zuwendet. Man hat eine Familie mit Kindern, die Freude daran und weiß genau, dass man im Falle einer Trennung dafür finanziell nicht bestraft wird. Außerdem ist die Alimentierung durch den leiblichen Vater ein nicht zu unterschätzender Aspekt.
Hinzu kommt, dass die Kinder mindestens an zwei WE im Monat und während der Sommerferien kostenfrei zu ihrem Erzeuger abgeschoben werden und man somit wesentlich mehr Freizeit hat als mit eigenen Kindern.
Sofern man nicht mit missionarischem Erziehungseifer ausgestattet ist hat man auch deutlich weniger Stress, denn meistens möchte die KM ja eh bestimmen in welche Richtung die Erziehung geht.

Fazit, AEs sind die erste Wahl
 
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  • #20
zu #18

Sehr guter Beitrag, stimmt bei mir 100%, dazu habe ich relativ viel Freizeit, da mein Teenie viel Zeit bei seinem Hobby verbringt, manchmal sehe ich ihn am Wochende gar nicht und das nicht nur alle 14 Tage.

Was könnte ich da alles mit einem tollen, sportlichen und liebenswerten Mann machen :)?

w/47
 
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