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Gast

  • #1

Seit der Geburt unsere Sohnes hat meine Frau die Lust auf Sex anscheinend verloren -

was kann man da tun?
 
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Gast

  • #2
Abwarten! Manche Frauen brauchen einfach Zeit um ihre neue Rolle als Mama mit der der Liebhaberin zu vereinbaren. Oft hilft es ihr zu zeigen, dass du sie einfach lieb hast. Wichtig ist auch sie in alltäglichen Dingen zu unterstützen. Nur wenn sie sich nicht ständig über ungewaschene Wäsche, die Einkaufsliste oder die unaufgeräumte Wohnung Gedanken machen muss hat sie wieder Kapazität für anderes. Doof ist auch "etwas" anzufangen, wenn klar ist, dass in den nächsten 5 Minuten der Kleine gestillt werden will. Haltet zusammen, es geht fast allen jungen Eltern so.
Alles Gute.
 
  • #3
Leider geht dies quasi allen Elternpaaren anfangs so und es ist ja auch biologisch sinnvoll, nicht gleich das nächste Kind anzubahnen... Die Mutter ist emotional mit dem Kind ausgelastet und es gibt einfach wichtigeres als Sex -- so scheint es den meisten Müttern zumindest in dieser Zeit.

Es ist nicht einfach, diese Situation zu meistern. Du mußt aufrichtig mit Ihr darüber sprechen, dass auch Dir das Kind wichtig ist, aber Eure Beziehung darunter nicht leiden darf. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, das Baby mal einen Abend zu den Großeltern zu geben und dann gezielt zur Sache zu kommen: Schönes Essen in Ruhe ohne Kind, danach ins Bett und endlich mal wieder genießen. Mach ihr mal den Vorschlag!
 
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Mathilda

  • #4
Das ist ganz normal! Ich habe nach der Geburt meines ersten Kindes auch sehr lange gebraucht, um wieder Gefallen am Sex zu finden. Bei meinem zweiten Kind ging es merkwürdiger weise sehr viel schneller.
Gib ihr ein bißchen zeit und dann wird das bestimmt schon wieder

Viele Grüße, Mathilda
 
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Gast

  • #5
Ich hatte nach der Geburt meiner Kinder viel schneller wieder Lust auf Sex, als ich körperlich wieder fit dafür war. 6 Wochen Wartezeit waren endlos! Allerdings, trotz Lust darauf: total erschöpft vom nächtlichen Aufstehen, nie genug Schlaf und Arbeit, Arbeit, Arbeit - da findet sich dann schwer der richtige Zeitpunkt. Meist war ich, wenn sich die Lustgefühle einen Weg durch die Müdigkeit gebahnt haben, dann gerade alleine zu Hause.

Hast Du mit Deiner Frau einmal ein ausführliches Gespräch über alle diese Dinge geführt? Am wichtigsten ist in dieser Zeit der Zusammenhalt, so daß während der Zeit der großen Veränderungen die Verbindung nicht unbemerkt abbricht!
 
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Gast

  • #6
Um Dir mal eine konkrete Erfahrung mitzuteilen: Bei mir hat es 6 bis 12 Monate gedauert, bis die Sexualität in ihrer gewohnten Form und Häufigkeit zurück gekehrt ist. Solange meine Frau gestillt hat, gehörten ihre Brüste gefühlsmäßig eher dem Kind.
 
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Gast

  • #7
Wechselt mal die Umgebung und entlaste Deine Frau in dieser Zeit etwas (Babysitter). Wenn sie sich wieder mehr als Frau und nicht als Mutter fühlt, kommt sie von alleine zu Dir, allein aus Dankbarkeit, dass Du ihr eine Pause von Muttersein gönnst.
 
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Gast

  • #8
der #6 kann ich nur zustimmen. So süß das Baby auch ist, Eltern sollten auch Gedanken außerhalb der Kindererziehung, des Haushalts etc. haben- ganz wichtig! Was habt Ihr denn vor der Geburt des Kindes getan, als Paar? ....Genau das wiederholen und zwar regelmäßig, ohne Kind und ohne ``ich muss mich jetzt als Elternteil benehmen``! Blödsinn Ihr seid trotzdem noch Menschen die Ihr eigenes Leben leben müsst, und das kommt dann auch dem Kind zu Gute.
 
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Gast

  • #9
Nach so viel Aufmunterung mal ein kleiner Dämpfer :)
Ich bin mit meiner Frau seit 19 Jahren zusammen. Vor der Geburt unserer Tochter hat sie mich mit ihrer Leidenschaft oft an den Rande des Zusammenbruchs gebracht.
Seit der Geburt unserer nun 13jährigen Tochter jedoch brach ihr Interesse unvermittelt ab.
Ablehnung ist nun mein Tagesgeschäft (soll heissen, die Wahrscheinlichkeit für eine Abfuhr ist sehr sehr hoch und nicht, das ich mich ihr täglich nähere), wenn Sex, dann so alle 4 Wochen.
Bemerkenswerter Weise dauert der dann schon und Sie hat multiple Orgasmen. Eine Thematisierung dieses Umstandes führt jedesmal zu einer sehr unerfreulichen Auseinandersetzung. Irgendwann habe ich die Hoffnung verloren dieses Problem in einer ansonsten ausgesprochen harmonischen Ehe zu lösen.
Nun bekommt die Geschichte eine Variante, die den meisten weiblichen Lesern zweifelsfrei nicht gefallen kann, aber ich bin als gesunder Mann Anfang 40 nicht Willens, ohne erkennbaren Grund auf Sexualität zu verzichten. Durch einen Zufall im Rahmen eines Geschäftsessens habe ich die Bekanntschaft von Damen aus dem horizontalen Gewerbe gemacht. Nach anfänglichen Bedenken stellte ich fest, das dieses Metier mit Vorurteilen enorm überfrachtet ist.

Als Konsequenz daraus und meine ganz persönliche Problemlösung habe ich nun ein regelmäßiges Verhältnis zu einer professionellen Dame. Ich bin definitiv zu alt um mich mit Heftchen auf dem WC einzuschließen und zu jung, um im Zölibat zu leben.

Mein Wunsch wäre nach wie vor, das meine Frau den gordischen Knoten in ihrem Kopf zerschlägt ( ich gehe von einem psychologischen Problem aus, aber da sie im Gegensatz zu mir keinen Leidensdruck hat ist auch kein Interesse an einer Veränderung vorhanden)
aber Realität ist eben, das Beste draus zu machen :)

In diesem Sinne wünsche ich dir aufrichtig eine deutlich kürzere Leidenszeit
 
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  • #10
sotosay 45 w
#8 ...............sehr sehr toll und ehrlich geschrieben und ich glaube, dass dies mehr der Realität entspricht als alle aufmundernden Worte, die trösten sollen, aber leider das Problem nicht beheben. Wenn für Frauen die Sexualität nicht zur Lebensqualität gehört und auch nach einer Geburt, bei allem Verständnis, diese nicht selbst etwas vermisst, ist doch das Prinzip Hoffnung fehl am Platze.
Diese Geschichte kann ich nur bestätigen, die ich so oft von Frauen gehört habe, dass sie einfach keine Lust haben und der Mann als Drängler und Unsensibler dargestellt wird, auch wenn er seine Frau liebt und diese Annäherung sehr liebevoll gestaltet hat. Sicherlich fühlt sich kein Mensch gut, der ständig abgewiesen wird und dann, um sich diese Lebensqualität zu erhalten genau das tut, auf was vielen Frauen warten, damit das Schuldbild perfekt wird.
Mich als Frau irritiert, dass Frauen den Unterschied zwischen der Körperlichkeit zum Kind und den Mann nicht geregelt bekommen. So genussvoll das Stillen ist und das ist wirklich unglaublich schön, genoss ich in dieser Zeit ebenso die lustvolle Berührung und Saugen des Mannes.
Mich persönlich hat es immer sehr abgetörnt, wenn Frauen nach der Geburt ausschliesslich freudig über jede Regung ihres Kindes sprachen, stundenlang und mit keinem Wort über die Beziehung, das gemeinsame Glück und wie diese beide verbindet. Wie oft schlafen Männer irgendwann in einem anderen Raum und die Mütter liegen mit ihren Kindern im Schlafzimmer? Das ist keine Seltenheit und ist seitens der Frauen ein grosses Tabuthema.
 
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  • #11
Das ist bei vielen Frauen so, dann geht meistens der Mann fremd und die Partnerschaft geht kaputt!!! Die Wahrheit wollen anscheinend die Frauen nicht gern hören!!!
 
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  • #12
@12 ...Die Wahrheit wollen Frauen nicht hören..
Dann sag ich jetzt mal die Wahrheit! Männer haben NUR den biologischen Zweck zu befruchten, einen anderen Daseinsgrund gibt es für sie nicht. Hat die Frau also ein Kind was sie wollte, hat er eigentlich ausgedient und wird lediglich im Nachbarzimmer wo er schlafen darf, noch geduldet.
 
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Gast

  • #13
Das ist bei vielen Männern so, sie denken nur von heut auf morgen und alles andere ist ihnen egal.
 
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