• #61
Du sagst "Ich fände es doof, wenn du so schreibst". Ich frage zurück "Wieso?". Vermutlich landest du dann doch irgendwann bei der Angst vor dem Fremdgehen deines Partners - wie die TE auch. Und genau da beginnt dann das Vertrauen, von ich spreche: Ich vertraue meiner Partnerin, deswegen kann ich zwar doof finden, wenn sie irgendwem irgendetwas schreibt, aber ich würde niemals deswegen ein Drama draus machen oder gar eine Beziehung in Frage stellen.
Was genau ist daran nicht zu verstehen, dass jeder da andere Grenzen hat?? Manche finden wie gesagt offene Beziehung nicht schlimm - dann müssen eben BEIDE Partner dieser Meinung sein, dann ist alles super. Du versuchst, deine Sichtweise als die einzig wahre zu verkaufen - das ist sie aber nicht. Das ist eben deine persönliche Grenze, die ist halt woanders als die anderer Leute. Manche wollen nicht, dass der andere Freunde vom anderen Geschlecht hat. Das wäre für mich zu "eng", aber dann suche ich eben einen Partner, der meine männlichen Freunde akzeptieren kann und erhebe das nicht zur allgemeingültigen Wahrheit, nach der sich alle richten müssen. Daher muss ich auch nicht mit dir darüber diskutieren, warum ich diese Art von Schreiben mit Freunden eben nicht mag. Meinem Partner geht es genauso, fertig; ich muss mich da auch nicht zurückhalten, ich habe eh kein Bedürfnis nach solchen Schreibereien. Was willst du dich da einmischen? Die FS kann das als Grenzverletzung sehen, ohne, dass das was mit haltloser Eifersucht zu tun hat. Im Nachbarthema unterstützt du ja sozusagen, dass der Vater beim Verdacht (!) auf Seitensprung der Frau den Kontakt zur Tochter verweigert und sich sofort trennt. Wie passt das denn in dein Vertrauen-Bild? Warum hättest du überhaupt ein Problem mit einem Seitensprung? Es ist doch nur ein körperlich und wenn deine Partnerin dich wirklich liebt, dann ist das doch nicht schlimm? So kann man auch argumentieren, wenn eben die Grenze nochmal woanders liegt als bei dir.
 
  • #62
Ist das dein Ernst? Du meinst also @Inanna* weiß im Grunde gar nichts von ihrem unterbewussten Drang, mit dem Chatpartner fremdzugehen?

Sorry, das ist nun wirklich absoluter Unsinn.
Ganz banale Frage - WARUM pflegst du sehr freizügigen Wortaustausch mit einer im Prinzip für dich fremden Frau, also einer, wo du nicht vorhast, intim zu werden?
Ich will nicht wertend rüberkommen, aber für mich sieht es so aus, als ob man etwas feige ist und gewisse Bedürfnisse mit eigener Frau nicht ausleben kann bzw. kommunizieren und das woanders holt, eben auf etwas harmlosere Art. Ich sehe da auch gewisse Parallele zu dem Tread über Freundin mit Tyranenehemann, dass du da auch sich nicht traust, richtig Klartext zu reden.
Es kann zum Beispiel sein, dass die eigene Beziehung, wie bei dir oder Inanna nur Bestand hat, weil gewisse Bedürfnisse woanders befriedigt werden und fällt das weg als Ausgleich, würde man als Paar wahrscheinlich nicht bestehen.
 
  • #63
Langsam kapiere ich aber immer besser, wieso Fremdgänger behaupten:
Es ist einfach so passiert
Äh nein.
Sie haben nur die kleinen Schritte dahin, nicht als solche sehen wollen.
Kann ich nur unterschreiben. Dem Betrug der Partnerin ist im Grunde ein Selbstbetrug vorangegangen - Stichwort: kognitive Dissonanz. Man weiß, dass das, was man tut, nicht in Ordnung ist. Um es dennoch tun zu können, redet man sich die Dinge schön, verharmlost sie, um sich quasi selbst zu beruhigen.

Nichts passiert „einfach so“. Es war ein Weg dorthin, den man bereitwillig gegangen ist. Demnach ist sein offensives Abwerten der Kollegin ein Warnzeichen. Die Frau scheint ihn ja ganz schön zu beschäftigen ....
Ist das dein Ernst? Du meinst also @Inanna* weiß im Grunde gar nichts von ihrem unterbewussten Drang, mit dem Chatpartner fremdzugehen?

Sorry, das ist nun wirklich absoluter Unsinn.
Mit einer Person zu flirten, die einem sehr gut gefällt, ist ein Spiel mit dem Feuer. Niemand hat seine Emotionen zu 100% unter Kontrolle und der mentale Muskel der Selbstbeherrschung erschöpft mit der Zeit, je stärker ich ihn beanspruchen muss.

Das führt dann zur Impulsivität.

Wenn ich in einer Beziehung bin und mir läuft jemand über den Weg, den ich super anziehend finde, dann mache ich eher einen Bogen um die Person. Schließlich will ich mich selbst in keine unangenehme Situation bringen.
 
  • #64
..... Im Nachbarthema unterstützt du ja sozusagen, dass der Vater beim Verdacht (!) auf Seitensprung der Frau den Kontakt zur Tochter verweigert und sich sofort trennt. Wie passt das denn in dein Vertrauen-Bild? ....
Wo genau ist da denn der Widerspruch? Der Mann ist der festen Überzeugung, dass die TE ihn betrogen hätte, er hat kein Vertrauen in sie, also muss er auch konsequent handeln - was er in diesem Fall tut. Abgesehen davon, dass er mit seinem Verdacht komplett falsch liegt, handelt er völlig klar, rational und nachvollziehbar.

Ganz banale Frage - WARUM pflegst du sehr freizügigen Wortaustausch mit einer im Prinzip für dich fremden Frau, also einer, wo du nicht vorhast, intim zu werden?
Ich will nicht wertend rüberkommen, aber für mich sieht es so aus, als ob man etwas feige ist und gewisse Bedürfnisse mit eigener Frau nicht ausleben kann bzw. kommunizieren und das woanders holt, eben auf etwas harmlosere Art. Ich sehe da auch gewisse Parallele zu dem Tread über Freundin mit Tyranenehemann, dass du da auch sich nicht traust, richtig Klartext zu reden.
Es kann zum Beispiel sein, dass die eigene Beziehung, wie bei dir oder Inanna nur Bestand hat, weil gewisse Bedürfnisse woanders befriedigt werden und fällt das weg als Ausgleich, würde man als Paar wahrscheinlich nicht bestehen.

Die ist mir ja nicht fremd - ich kenne sie seit etwa 20 Jahren, in denen trotz schlüpfriger Chats niemals irgendetwas passiert wäre. Um genau zu sein, habe ich mit dieser Frau also schon so kommuniziert, bevor ich meine jetzige Partnerin, sowie die beiden davor hatte. Zu deinem Einwand bzgl. der anderen Freundin ist das Stichwort, glaube ich "adressaten- und situationsgerechte Kommunikation".
 
  • #65
Doch, ich habe es schon richtig gelesen, mein Beitrag zielte vor allem auf "diese Ansicht von Treue" ab, das in dem Beitrag ja genau das Gegenteil von dem Vertrauen wiederspiegeln,
Nein, das hat nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun, sondern mit den eigenen Standards hinsichtlich Intimität.
Kennst du Menschen, die in einer offenen Beziehung leben ? Selbst die haben Regeln, an die sich beide halten müssen, damit es funktioniert. z.B. dass ONS erlaubt sind, allerdings keine Affären.

Und genauso handeln Paare in einer monogamen Beziehung aus, wo Untreue für beide Partner beginnt. Überschreitet jemand diese Grenze, ist logischerweise jegliches Vertrauen dahin.

Mein Ex ist ein sehr attraktiver und wortgewandter Mann, den viele Kolleginnen während unser Beziehung angebaggert haben.

Bei Firmenevents habe ich mir das Spektakel manchmal aus der Ferne angeschaut. Er lehnte sich zurück und genoss natürlich die weibliche Aufmerksamkeit.

Wenn es ihm zu bunt wurde, zog er allerdings eine Grenze, indem er meine Person ins Spiel brachte und mich ihnen vorstellte. Damit waren die Fronten geklärt. Private Nummern gab er nie raus, weil er wusste, dass ich damit ein Problem gehabt hätte - genauso wie er.

Daher habe ich ihm die weibliche Aufmerksamkeit immer gönnen können, ohne irgendwelche Ängste zu entwickeln. Andersherum genauso ....
 
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  • #66
Mit einer Person zu flirten, die einem sehr gut gefällt, ist ein Spiel mit dem Feuer.
Finde ich auch. Aber wo fängt Flirten an und wo liegt die Grenze zur Unverschämtheit? Ich finde seine Formulierung, er könnte sich bei der Kollegin nicht beherrschen, sehr unverschämt. Und dass er ihr das dann noch direkt schreibt, ist schon fast Betrug. Ich als Partnerin wäre gedemütigt, auch vor ihr. Und wenn ich die Kollegin wäre, hätte ich irgendwie Mitleid mit seiner Freundin. Eifersucht hin oder her. Das spielt in meinen Augen gar keine Rolle. Im Grunde sagt er seiner Kollegin nichts anderes als "ich würde gern mit dir schlafen aber LEIDER geht das (momentan) nicht, weil meine Freundin mich nicht lässt."
 
  • #67
Die ist mir ja nicht fremd - ich kenne sie seit etwa 20 Jahren, in denen trotz schlüpfriger Chats niemals irgendetwas passiert wäre. Um genau zu sein, habe ich mit dieser Frau also schon so kommuniziert, bevor ich meine jetzige Partnerin, sowie die beiden davor hatte. Zu deinem Einwand bzgl. der anderen Freundin ist das Stichwort, glaube ich "adressaten- und situationsgerechte Kommunikation".
Wenn deine Freundin damit konform geht, weil die davon weiß und dasselbe tun darf, dann ist doch alles in Ordnung. Andere Paare ziehen anderswo schon eine Grenze und für die wäre das ein Betrug. Für dich beginnt er also erst mit Sex. Für andere früher... Worüber diskutierst du jetzt also ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #68
Ist das dein Ernst? Du meinst also @Inanna* weiß im Grunde gar nichts von ihrem unterbewussten Drang, mit dem Chatpartner fremdzugehen?
Nein, ich beziehe meine Aussage nicht auf @ Inanna.
Sondern zb auf ihre Chatpartner oder andere Leute, die sich frivol verhalten ohne nachzudenken.
Inanna kommt bei mir als denkende, reflektierende Person rüber.
Nur behaupte ich, andere sind es nicht.
Es gibt auch Frauen ( und Männer), die abstreiten und wütend werden wie Furien, wenn man ihnen sagt, dass sie ständig flirten.
Nun, es gibt sie aber.
Die denen es nicht bewusst ist, während alle im Umfeld den Braten schon riechen.
Oft genug beobachtet
Und hier hab ich auch schon gelesen: wollte nicht fremdgehen, es ist irgendwie passiert 🙄
 
  • #69
Im Grunde sagt er seiner Kollegin nichts anderes als "ich würde gern mit dir schlafen aber LEIDER geht das (momentan) nicht, weil meine Freundin mich nicht lässt."
So schaut es aus 🤷🏻‍♀️ Dass der eigene Partner mal auf eine Frau trifft, die er sexuell sehr anziehend findet, ist doch nur menschlich. Er erblindet ja nicht plötzlich, nur weil er in einer Beziehung ist. Das geht einem selbst ja nicht zwingend anders. Aber das kommuniziere ich doch nicht?! Schon gar nicht der Person gegenüber. Was sollte mir das bringen ?
 
  • #70
Wo genau ist da denn der Widerspruch? Der Mann ist der festen Überzeugung, dass die TE ihn betrogen hätte, er hat kein Vertrauen in sie, also muss er auch konsequent handeln - was er in diesem Fall tut. Abgesehen davon, dass er mit seinem Verdacht komplett falsch liegt, handelt er völlig klar, rational und nachvollziehbar.
Für andere fängt der Betrug eben früher an. Bei anderen später (z.b. offene Beziehungen, wo man sich nicht verlieben darf). Man kann also diese Art Nachrichten schon als Vertrauensbruch wahrnehmen, daran ist nichts falsch. Das ist eben eine andere Grenze als deine.
Wobei es hier ja wirklich eben NICHT nur Nachrichten mit einer engen Freundin sind, sondern
- jüngere, attraktive Kollegin, keine langjährige, enge Freundin,
- er redet schlecht über sie vor seiner Partnerin (das ist entweder zum Täuschen, damit sie sich in Sicherheit wiegt, oder äußerst unsympathisch, wenn er von der Kollegin so denkt, aber sowas schreibt)
- die Freundin weiß davon nichts - sie hat aber nicht mal direkt geschnüffelt, er hat ihr sein Handy gegeben
- man weiß eben nicht, ob das "nur" Schreiben ist oder noch was nachkommt, auch Affären haben ja erstmal irgendwo einen Anfang
- die Aussage war kein (mieser) Witz oder eine Blödelei mit sexuellem Kontext, sondern ziemlich eindeutig:
Im Grunde sagt er seiner Kollegin nichts anderes als "ich würde gern mit dir schlafen aber LEIDER geht das (momentan) nicht, weil meine Freundin mich nicht lässt."
Davon abgesehen sagt mir irgendwas, dass der Mann der FS es nicht so prickelnd fände, wenn sie so etwas einem anderen Mann schreibt. Kann ich mich irren, aber würde mich mal interessieren, was die FS dazu denkt. Dann ist es erst recht Doppelmoral, wenn man das selbst macht, aber dem Partner nicht zugesteht. Das ist aber meist der Fall (mein erster Freund war auch so einer...).
 
  • #71
Die ist mir ja nicht fremd - ich kenne sie seit etwa 20 Jahren, in denen trotz schlüpfriger Chats niemals irgendetwas passiert wäre.
Also das ist absolut nicht OK.

Wenn meine Partnerin solche Inhalte, wie Du sie oben beschreibst, mit einer oder einem Anderen austauscht wäre es mir sowas von scheissegal, ob dann nun schon "was passiert" wäre, oder auch nicht.

Ich würde sie verlassen und bis zum Mond schiessen.

Sie hat mit mir vereinbart, eine exklusive sexuelle Liebesbeziehung zu führen und dabei bleibt es solange, bis jemand äußert, die Beziehung zu ändern oder auflösen zu wollen.

Das das wird auch für fast alle Beziehungen gelten, welche die sonstigen Foristen hier so führen.

Der Text den Du austauscht ist ist eine Form der Ausübung Deiner Sexualität, und zwar hier mit einem anderen Menschen außerhalb der Beziehung.

Falls Du eine Partnerin hast, die jemals dahinter kommt, was Du da heimlich treibst, brauchst Du Dich über nichts mehr zu wundern und dann wärst Du auch ein klarer Betrüger und vogelfrei (was auch bedeuten würde, dass Du keinen Schutz Deiner Intimsphäre , z.B. Dein Handy, verlangen kannst).

Es ist nunmal so:
Wenn man vereinbart, ein exklusive sexuelle Beziehung zu führen, dann soll das auch so sein und zwar genau bis zu den der jeweilig festgesetzten Grenzen (z.B. Selbstbefriedigung, erotische Literatur , Pornografie, etc).
Und nicht nur, wenn man physisch tatsächlich mit jemand anderem Sex hat, sondern auch virtuell. In Deinem Falle ist das ja so. Da ist eine andere Person, welche mit Dir sexuell motivierte Intimitäten austauscht.
Das ist nicht exklusiv, sondern nur heimlich.

Wenn man etwas Andres verenbart (z.B. @Andreas, weil der ja nicht monogam sein will) ist da auch gut, dann ist es eben NICHT exklusiv.
Dann darfste auch solche Dialoge führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #72
Falls Du eine Partnerin hast, die jemals dahinter kommt, was Du da heimlich treibst, brauchst Du Dich über nichts mehr zu wundern und dann wärst Du auch ein klarer Betrüger und vogelfrei (was auch bedeuten würde, dass Du keinen Schutz Deiner Intimsphäre , z.B. Dein Handy, verlangen kannst).
Er hatte ja geschrieben, dass seine Freundin das damals gelesen hatte und sich aufgeregt hat, dann hat sie es akzeptiert und im Nachhinein nur noch ein schlechtes Gewissen, dass sie ihm "nachspioniert" hat. Wenn ich das richtig verstanden habe. Ich finde es krass, dass sie ihre Standards wegen ihm geändert hat und denke, dass da vielleicht Angst vorm Verlassenwerden oder Vorteile, die sie aus der Beziehung zieht, überwogen haben und NICHT die plötzliche Erkenntnis, dass das ja überhaupt kein Problem ist. Ich würde mich jedenfalls nicht beschwichtigen lassen bei sowas und mir nicht noch ein schlechtes Gewissen einreden lassen, wenn ich ja was gefunden habe, was mich eigentlich massiv stört (und ich nicht schon vorher der Meinung war, sowas macht doch nix). Dass er das überhaupt null nachvollziehen kann, dass es da andere Sichtweisen gibt, finde ich schon als Partner schwierig, auch dann bei anderen Problemen, die so zwischenmenschlich auftreten können und bei denen es Empathie braucht.
 
  • #73
Also ich wollte hier jetzt nicht meinen Fall oder meine (übrigens ebenfalls reflektierten, vernünftigen) Freunde diskutieren, weil die genaueren Umstände nichts mit dem Thema zu tun haben. Ich hab's eigentlich nur geschrieben, um zu zeigen, dass so was nicht immer gleich Fremdgehen sein muss.
OK, in welchem Kontext schreibe ich als Frau dem Mann "nackt und feucht"?.. Wenn es nur Rumgeblödele ist...
Das war eine Assoziationskette von ihm. Indoor auf dem Rennrad (Rolle) fahren wir, wie es üblich ist, mit nacktem Oberkörper und nur mit Pulsgurt. Und zu "oben ohne" ist ihm dann halt "unten feucht" eingefallen. Bei mir ist die Hose auch immer komplett nassgeschwitzt und es bildet sich ein See auf der Matte.
Meine Schwester und ich haben uns auch schon sexuelle Witze erzählt. Es ist halt ein bestimmter, flacher Humor.
Wenn es dich kalt lässt, warum nimmst du dann an solchen Chats teil?
Wie gesagt, wir schreiben uns auch über viele ernsthafte Themen, nur die habe ich hier nicht zitiert. Und zwischendurch dann halt ein paar so Sprüche. Das turnt mich überhaupt nicht an, ich schmunzle dann nur vielleicht.
Eure Beziehung läuft gut, aber erste Krise, sei es, dein Freund gibt dir weniger Aufmerksamkeit
Nee, ich bin mit denen schon jahrelang befreundet. Den einen kannte ich schon vor meinem Freund. Wir haben immer so geschrieben und nie mehr gewollt.
Die ganzen sexuellen Sprüche sind doch wirklich Egopush - ist ja auch völlig okay, wenn dein Partner das nicht doof findet, dann passt es ja.

Ich behaupte mal frech, dass er dich nicht nett und faszinierend finden würde und solche Sachen mit dir schreiben würde, wenn du ein 60-jähriger Mann wärst :D
Natürlich ist das ein Aspekt. Sie können diese Seite mit anderen nicht ausleben, weil beide in sehr seriösen Umfeldern unterwegs sind und sich das bei anderen nicht trauen würden. Aber diese Männer haben halt diese Seite, die sie sonst niemals zeigen können, und ich beende deswegen nicht gleich den Chat oder bin angewidert, sondern gebe meinen Senf dazu und "spiele mit". Wir erzählen uns Sachen, die wir anderen oder öffentlich nicht sagen würden. Es ist wie so eine Spielwiese. Und völlig unproblematisch, weil wir uns im Alltag fast nie begegnen und wissen, dass wir in "echt" viel schüchterner und ganz brave, anständige Personen sind. Sind wir alle.

Wir sprechen jeweils in den besten Tönen von unseren Partnern und wünschen uns Glück in unseren Beziehungen, das hat nichts damit zu tun. Ich empfinde es nicht als problematisch. Mein Partner muss sich auch keine Sorgen machen, denn er weiß, dass ich ihn über alles liebe und er mir völlig vertrauen kann. Die beiden sind einfach interessante, unterhaltsame Gesprächspartner und umgekehrt ist das auch so.
w26
 
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