• #61
Kommuniziere es deutlich, das sind normale Bedürfnisse. Frag sie, was du tun kannst. Mach dich wieder als M A N N interessant für sie, nicht nur als Vater. Geh mit Freunden weg. Pflege deine Kontakte. Gesteh ihr aber auch, sobald möglich, das gleiche zu.

(falls ich das hier darf ein Buchtipp: "Lob des Sexismus", nicht 1 zu 1 übernehmen, aber mit vielen interessanten Anregungen, das muss ich leider als Frau selbstkritisch sagen)

Wow, interessant, dass auch einmal eine Frau dieses Buch lobt ;) Vielleicht darf man noch "Models" von Mark Manson mit dazuwerfen?

Der Tenor dieses Buches: Frauen mögen keine Männer, die um Sex betteln, die sich notgeil verhalten, die ihr Glück nur von der Wertschätzung einer Frau abhängig machen, sondern welche, die es eben nicht unbedingt nötig haben, die Grenzen setzen können, die eigenen Verletzlichkeit zu zeigen imstande sind, und die ihren eigenen Standpunkt klar vertreten. Zusammen mit dem von #45 angesprochenen Verhalten wünsche ich dir, deine Rolle also Mann/Liebhaber wieder herstellen zu können. Was nicht heißt, dass man nicht auch mal etwas mithelfen darf... Im Gegenteil, aktive Einmischung, informierte gute Entscheidungen treffen, Führung ist gefragt!
 
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  • #62
Wäre es ernsthafter Stress, der alleine nicht zu bewältigen ist, würde die Frau sehr wohl dem Mann zeigen, dass sie ihn braucht.

ALso meinem war das total egal, ob ich ihn brauche oder nicht. Er hatte schlichtweg keinen Bock auf das Kindergeschrei und erst recht nicht darauf, einkaufen gehen zu müssen oder sich sonstwie nützlich zu machen. Er hat dann einfach länger "gearbeitet", ist außer haus essen gegangen und der ganze Dreck und das Geschrei blieb an mir hängen. Ich war davor auch eine berufstätige engagierte und attraktive Frau mit Kollegen und einem tollen Beruf und ich habe es nicht schön gefunden, den ganzen Tag alleine mit Baby zu sein und evtl. mal in einen grenzdebilen Babykurs zu gehen und entsprechend blöde Kinderlieder zu trällern.
Nach außen wirkte ich bei Freunden und Verwandten relaxed, aber zuhause war ich unausgeglichen und unzufrieden, weil ich mich so alleingelassen fühlte, betrogen von meinem Mann, der sich völlig ausklinkte.
Das hat unsere Paarbeziehung nachhaltig erschüttert. Wir waren kein Paar und kein Team mehr. Ich und die Kinder waren eins und mein Mann war in einer ganz anderen Welt.
Wenn ich da von Männern höre, sie haben sich eine "Schwangerschaftsvertretung" geholt, werde ich echt traurig. Wieso kann man die Zeit nicht gemeinsam durchstehen? Als Paar? Dem anderen zuhören?
Ich weiß nicht, wieso die Frau des FS keinen Sex mehr will, aber vielleicht wäre es besser, er würde das erst mal herausfinden. Außerhalb der eigenen 4 Wände mit ihr darüber ernsthaft reden?!
Mir ist Sex sehr wichtig, mit meiner jetzigen Affäre habe ich mehrfach die Woche Sex - und das dann gleich 3-5Mal.
Aber in der ersten Babyzeit und dann noch mit meinem unsensiblen Exmann (ich unterstelle dem FS nicht, dass er genauso ist) hab ich wirklich an alles gedacht, aber nicht an Sex.
Allerdings hat mein Mann auch nie Anstalten gemacht, dass er Lust auf mich gehabt hätte. Er hat nie versucht, mich zu verführen. Hätte unsere Paarbeziehung sicher entspannt, aber für ihn war ich als Frau völlig uninteressant geworden. Ich war unglaublich traurig in dieser Zeit, weil ich mich so alleine und zurückgewiesen fühlte.
 
M

Mooseba

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  • #63
Eigentlich habe ich mal gelesen, dass Männer nach der Geburt auch die Lust verlieren, was sogar oft die Frauen stört. Nur in diesem Forum liest man das komischerweise nie. Bei der "Elite" ist eben alles anders.
 
  • #64
Nur in diesem Forum liest man das komischerweise nie.
Liebende Partner spiegeln sich oft. Im Forum schreiben meist die, die mindestens eine Liebe verloren, vielleicht sogar noch nie eine lange erlebten. Wieviel Spiegelung, wieviel Unterstützung und Verständnis ein Mensch in seinem Leben überhaupt schon erfuhr, wird also sehr unterschiedlich sein, die Kommentare spiegeln dann wieder den Menschen.

Davon abgesehen gibt es schon zwei Wege zur Lust: den der eigenen Libido entspringenden, und den, der dem Bedürfnis entspringt (und eigene Lust erzeugt), einem Geliebten das Bestmögliche zu geben. Letztere ist anpassungsfähiger, aber auch langjährig ausbaufähig, die einzige Möglichkeit, die Lust speziell aufeinander langfristig zu erhalten.
 
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  • #65
Hallo M37. Ich bin W27 und bin gerade schwanger.
Ich hatte vor der Schwangerschaft selten Lust auf Sex (nur ein bis zwei mal die Woche war normal) und in den ersten 2-3 Monaten der Schwangerschaft wurde es weniger, weil ich Angst hatte, dass der Penis an meine Gebrämutter donnert, was sehr schmerzhaft sein kann. Danach als die Gebärmutter höher lag, hatte ich auch wieder mehr Lust auf Sex und auch aktuell (Anfang 7.Monat) immernoch, obwohl der Bauch langsam bei gewissen Positionen stört.
Wie war es denn vo der Schwangerschaft? Wie oft hattet ihr da Sex? Und ging der von ihr aus oder NUR von Dir?

W27 [mod]
 
  • #66
Hatten denn manche Frauen vorher noch keine Stresserlebnisse?

Also ich hatte vorher knüppelharte Jobs, aber an meine Grenzen gebracht hat mich meine Tochter.

Mein Mann hat sich rausgeklinkt, kam immer später nach Hause, hat ständig Termine und Verabredungen mit mir platzen lassen - ohne Ankündigung, hat sich irgendwann ein Zimmer in der Nähe des Büros besorgt etc.

Als ich dann selbst krank, mit zwei kranken Kindern, ihn für ein ganzes Wochenende nicht erreichen konnte - nein, eine andere Frau hat nie eine Rolle gespielt - habe ich mich an einem einzigen Abend innerlich komplett von der Ehe verabschiedet und danach nur noch abgewickelt.

Ich habe ihn nie wieder um Unterstützung gebeten, nie wieder verhandelt oder argumentiert, nur noch alles alleine gemacht. Schlagartig ging es mir viel besser.

Leider hat er keine Kinder, sie wollen Nichts mit ihm zu tun haben.

So kanns gehen, dass sich eine Familie verliert.

Lieber FS, versuch zu reden und gemeinsam über die schwierige Zeit zu kommen. Bitte.
 
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  • #67
Ich habe auch ein Baby und erzähle mal von meinen Erfahrungen. Während der Schwangerschaft hatte ich keine Probleme mit der Lust. Ich gehörte aber zu den 20% der Frauen, die nicht unter Überkeit litten.
Mit der Geburt veränderte sich alles. Die Geburt war sehr schmerzhaft und noch Wochen danach hatte ich Schmerzen beim Sitzen. Da war an Sex gar nicht zu denken. Nach mehreren Monaten starteten wir dann den ersten Versuch. Es war einfach unglaublich schmerzhaft. Der Frauenarzt meinte, es hätte mit den Hormonen zu tun, die beim Stillen produziert werden.
Ich wollte mit meinem Freund schlafen, also habe ich es über mich ergehen lassen. Jetzt beim Abstillen ( nach 8 Monaten) wird es besser. Mein Körper wird wieder straffer, ich bin entspannter und auch der Sex klappt immer besser. Ich befürchte aber, dass es noch bis Ende des Jahres dauern wird, bis es nicht nur " nicht schmerzhaft", sondern auch schön sein wird.
Als Mann sollte man Verständnis für die Frau haben. Ich habe vor der Schwangerschaft nicht im Entferntesten geahnt, was der Körper durchmachen muss. Ich würde jederzeit mit einem Mann tauschen.
 
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  • #68
Hallo hier de FS,
ich bin sprachlos.
Ich wollte keiner Frau zu nahe treten oder sie verletzen. Meine Feundin (und ich) hatten eine Wassergeburt und es gab keine Verletzungen. Ich bereue schon die Frage hier. Aber SIE wollte ein langes Wochenende und irgendwie hat es sich ... nun ja .. aufgestaut, sorry. Ich kümmere mich nach Feieraben 3-Tage um den Kleinen. Sie kann dann auch mal ausspannen. Ich habe gestern mit ihr gesprochen. Sie sagte sie hat keine Lust mehr auf Sex und ich sollte sie nicht mehr länger bedrängen. Danke für die vielen Antworten. Der FS
 
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  • #69
Also ich hatte vorher knüppelharte Jobs, aber an meine Grenzen gebracht hat mich meine Tochter.

Also, es gibt Frauen, die das Gegenteil berichten und das nicht nur nach außen. (Man spricht unter Frauen schon ehrlich, bzw. es gibt Frauen, die alles geradeheraus sagen - das kann man schon einschätzen.)

Ich kann gut verstehen, dass es für eine Frau schwer ist, wenn ein Mann sie so alleine lässt. Sehr verständlich, dann den Weg lieber ganz alleine zu gehen. Nur sehe ich das beim FS nicht unbedingt als gegeben an. Wissen wir nicht. Ein Mann, der sich nach Sex mit seiner Frau sehnt, und daran denkt, wie er sie wieder verführt, ist zumindest in der Hinsicht aufmerksam. Das ist bei Männern, die sich komplett zurückziehen ja nicht mehr der Fall. Ich verstehe nicht, warum man dem Mann sexuelle Lust negativ auslegen muss, anstatt sich über das Interesse zu freuen.

Davon abgesehen gibt es schon zwei Wege zur Lust: den der eigenen Libido entspringenden, und den, der dem Bedürfnis entspringt (und eigene Lust erzeugt), einem Geliebten das Bestmögliche zu geben. Letztere ist anpassungsfähiger, aber auch langjährig ausbaufähig, die einzige Möglichkeit, die Lust speziell aufeinander langfristig zu erhalten.

Das sehe ich anders. Ich finde es toll, wenn jemand Lust hat, die der eigenen Libido entspringt. Das ist ehrlich, und man merkt, dass er einen begehrt. Jemanden, der vor allem daran denkt, mir das Bestmögliche zu geben, finde ich eher nicht so anziehend. Es macht Spaß, wenn der Mann Spaß hat, es macht auch dem Mann Spaß, wenn die Frau Spaß hat, aber in beiden Fällen kommt der richtige Spaß auf, wenn jeder ein Stück weit egoistisch ist. Sonst wird es eher zur Kuschelnummer ("Mache ich auch alles richtig?"). Ich glaube, das ist genau das, was bei manchen Frauen die Lust nicht mehr zum erwachen bringt.
 
  • #70
Zitat von FS:
Ich habe gestern mit ihr gesprochen. Sie sagte sie hat keine Lust mehr auf Sex und ich sollte sie nicht mehr länger bedrängen.
@FS: Soll das etwa eine endgültige Absage sein? Oder eine momentane Aussage? Du hast hier keine Frauen verletzt, keine Sorge, man mutmaßt nur in alle Richtungen, will Dir verschiedene Sichtweisen nahebringen... Was erwartet Deine Freundin von Dir, und warum fühlt sie so?

@68: auch im zweiten Fall wird die eigene Lust, die eigene Libido die Basis bilden- auf den Plan getreten ist sie allerdings im Bedürfnis, mit dem Partner zusammen glücklich zu sein, ihm körperlich so nahe wie möglich zu sein! Wieso sollte sich zwanghaftes Nachfragen oder gehemmtes Getue aus dieser Intention ableiten lassen? Unverständlich. Oder wieder ideologisch?
 
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  • #72
Wieso sollte sich zwanghaftes Nachfragen oder gehemmtes Getue aus dieser Intention ableiten lassen? Unverständlich. Oder wieder ideologisch?

Warum "wieder ideologisch"? Man bekommt einene Eindruck, wenn jemand, bestimmte Formen der Sexualität beschreibt. Das hat nichts mit Ideologie zu tun. Von gehemmtem Getue war nicht die Rede. Sondern von Kuschelnummer ("Mache ich auch alles richtig?").

Ich finde es überflüssig, zu erwähnen, das man zusammen glücklich sein will, da das meiner Erfahrung nach automatisch folgt, wenn man eine der eigenen Libido folgende Sexualität genießt. Ich habe jedenfalls noch nie das Gegenteil erlebt. Selbst bei völlig egoistischem Sex genießt der Mann es, wenn die Frau genießt.

Formulierungen wie "zusammen glücklich sein" oder sich "körperlich nahe sein" würde ich im Zusammenhang mit Sex nicht hören wollen. Das ist automatisch so, dass man sich beim Sex nahe ist und dass er glücklich macht. Ich weiß nicht, was die Betonung dessen aussagen soll, außer eine Erziehungsintention in eine Richtung, die nicht nötig ist, da auch jemand, der auf die eigene Libido bezogen ist, dieses Glück und diese Nähe gibt. Eine Verbalisierung des Ganzen empfinde ich als Lustkillend. Ich möchte niemanden, der beim Sex vor allem "lieb" ist, und liebe Dinge wie gemeinsames Glück betont. Ich möchte einfach die Lust des anderen und den Sex erleben. Das funktioniert einwandfrei.
 
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  • #73
Ich kann dem FS nur raten, rechtzeitig aus dem Zirkus auszusteigen. Bei meiner Frau war zunächst auch alles "normal", inklusive den ersten Monaten der Schwangerschaft. Stutzig hätte ich werden müssen, als sie meinen Wunsch, bei der Geburt dabei zu sein, brüsk ablehnte, mit er Aussage, das ginge mich nichts an. Und nach der Geburt? War ich verständnisvoll, dass sie keine Lust hatte. Als die V-Frequenz aber nach 10 Jahren bei (lustlosen) 3 mal jährlich angelangt war, war dieses Thema mit ihr endgültig erledigt.
Mein Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Kind bewog mich die ganze Zeit zu bleiben. Rückblickend was es ein Fehler. Ich hoffe für dich, dass es bei dir nicht so desaströs verläuft!
 
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  • #74
Liebe Männer, sagt sowas nicht so locker-flockig als Tipp, nur weil es für Euch eine Horrorvorstellung wäre, verheiratet und dann ohne Sex zu sein. Ich habe eine Trennung hinter mir und wir haben 2 Kinder. Trennung ist immer die allerschlechteste Variante, glaube mir!
Der FS hat jetzt eine Familie und das erste Jahr ist hart, aber es wird wieder besser - garantiert! Du wirst niemals glücklicher, wenn du getrennt bist! Und wenn du noch so viel Sex hast! Und Affäre? NO-Go! Führt auch zur Trennung, abgesehen davon entfernt ihr Euch dadurch noch weiter voneinander. Du vergleichst dann die sexy Affäre mit deiner Ehefrau - fieser Vergleich! Und sie merkt auch, dass du mit deinen Gedanken woanders bist.
Ich hatte auch wenig Lust im ersten Babyjahr, lag auch an der mangelnden Unterstützung meines Mannes, es gab kein WIR mehr. Ich war nur noch Mutter, er war nur noch Versorger, wir waren irgendwie beide unglücklich und fühlten uns beide ungerecht behandelt. Heute würde ich es vielleicht anders machen, aber mein Mann war ehrlich gesagt auch ein Beziehungsautist.
Versucht, einen Weg zueinander zu finden und nicht noch weiter voneinander weg, ich wette, Deine Frau ist auch unglücklich. Und wie ich schon sagte, ist es nicht förderlich, wenn Du ihr vorwirfst, dass ihr keinen Sex habt. Druck erzeugt Gegendruck. Rede mit ihr in einer anderen Umgebung darüber, beim schicken Essen außerhalb. Ihr braucht beide mal wieder den Kopf frei. Das wird wieder besser, garantiert.

w,40
 
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  • #75
FS, Du musst Dich bei niemandem entschuldigen. Dass einem nach der langen Zeit die Hormone durchgehen ist verständlich. Jetzt allerdings solltest Du klar denken. Die Aussage Deiner Frau hört sich endgültig an. Oder wie verstehst Du das?
Ich würde sie da nicht rauslassen. Das Wort "bedrängen" ist schon sehr negativ. Warum verwendet sie es? Wäre es ihr lieber sie hätte einen Mann, der sie so hässlich findet, dass er gerne die Finger von ihr lässt? Will sie das Gefühl, als Frau begehrt zu werden, nie wieder genießen? Hat sie nur keine Lust auf Sex mit Dir oder gar nicht mehr?
Eure Beziehung läuft in eine Sackgasse.
Deine Entschuldigung ans Forum gibt mir zu denken. Passiert das öfter? Dass Du eine berechtigte Forderung stellst, der Partner lehnt ab - und Du ziehst den Schwanz ein? (Hier im wahrsten Sinne). Findet Dich Deine Frau noch männlich genug? Frau, 48
 
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  • #76
Hallo hier de FS,
ich bin sprachlos.
Ich wollte keiner Frau zu nahe treten oder sie verletzen. Meine Feundin (und ich) hatten eine Wassergeburt und es gab keine Verletzungen. Ich bereue schon die Frage hier. Aber SIE wollte ein langes Wochenende und irgendwie hat es sich ... nun ja .. aufgestaut, sorry. Ich kümmere mich nach Feieraben 3-Tage um den Kleinen. Sie kann dann auch mal ausspannen. Ich habe gestern mit ihr gesprochen. Sie sagte sie hat keine Lust mehr auf Sex und ich sollte sie nicht mehr länger bedrängen. Danke für die vielen Antworten. Der FS

Du weisst woran du bist. Sie zeigt sich noch nicht einmal kooperativ und gibt dir einen Zeitrahmen vor.

Ihre "Lust" wird wieder erwachen, wenn sie dich für ein zweites Kind braucht.
Und ihre besondere Lust wird erwachen beim Blick auf die Düsseldorfer Tabelle. Höchstform könnte die Lust beim Auftritt vor Gericht haben für den Betreuungsunterhalt. Da wirst du eine leidenschaftliche Frau erleben.

Denk drüber nach, es ist dein Leben, du hast nur eins.

w
 
  • #77
Wie jetzt? Was ist daran normal, während der Schwangerschaft keinen Sex zu haben? Ok ein paar Wochen nach der Geburt, das mag ich einsehen. Ich weiß, wovon ich rede, ich habe 2 große Kinder geboren, war sowohl in der Schwangerschaft, als auch als die Kinder geboren waren IMMER arbeiten, habe sie gestillt, Haushalt, Familie, alles war zu stemmen.
Ich hätte mich selbst bestraft, wenn ich meinem Mann den Sex verweigert hätte, mit anderen Worten, ich hätte den auch mir selber verweigert. Aber ich war doch stolz auf mich und meinen Körper, auch wenn der eine Weile gebraucht hat, um wieder in Form zu kommen.
Ich meine das jetzt völlig im ernst, vielleicht solltest du der Mutter deines Kindes einmal unmissverständlich klar machen, dass die Welt sich weiter dreht, auch wenn sie ein Kind geboren hat! Schwangerschaft und Kinderkriegen sind keine Krankheiten!
 
  • #78
Ich schließe mich #74 vollumfänglich an. So waren die Berichte nicht gemeint, dass Du jetzt Deine Bedürfnisse für immer fallen lässt !!!

Nochmal:
1. War ihre Aussage endgültig gemeint (so klingt's) oder vorübergehend? Geht es noch wie in der Überschrift benannt um die "Übergangszeit" oder hat sie abgeschlossen?
2. ... und könnt ihr noch liebevoll miteinander reden, wie steht ihr persönlich zueinander? Ab wo blockt sie? Geht Küssen auch nicht? Liebevoll im Arm halten? Gemeinsam auf einer Wiese sitzen, wenn ihr spazierengegangen seid mit dem Baby? Im Arm kuscheln? Im Löffelchen einschlafen?
3. ... und was macht das Baby? Hat sie da irgendwelche Sorgen?

Entweder sie liebt Dich nicht oder sie hat ein schwerwiegendes Problem. Welches, müsstest Du herausfinden. Normal ist ihre Aussage sowenig wie ihr Verhalten durchschnittlich ist.
 
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  • #79
Du weisst woran du bist. Sie zeigt sich noch nicht einmal kooperativ und gibt dir einen Zeitrahmen vor.

Ihre "Lust" wird wieder erwachen, wenn sie dich für ein zweites Kind braucht.
Und ihre besondere Lust wird erwachen beim Blick auf die Düsseldorfer Tabelle. Höchstform könnte die Lust beim Auftritt vor Gericht haben für den Betreuungsunterhalt. Da wirst du eine leidenschaftliche Frau erleben.

Denk drüber nach, es ist dein Leben, du hast nur eins.

w

Also hier fällt mir nur "frustrierte Frau" ein!?
Sowas einer Frau zu unterstellen, ist ja nun wirklich unterste Schublade, machen aber gerne Frauen, die mit einem getrennten Mann zusammen sind. Keine Mutter der Welt verlässt ihren Mann einfach so. da ist meist viel passiert und meistens haben die Frauen sehr gelitten.
Ich will mich mit der Frau nicht solidarisieren, vielleicht ist sie wirklich ignorant.
Ich kann den FS wirklich verstehen, aber im Gegensatz zu den Männern kenne ich die andere Seite. Mich haben meine Kinder im ersten Jahr auch an meine Grenzen gebracht und ich bin hart im Nehmen.
Leider sagt der FS nichts dazu, ob er seine Frau mit dem Baby unterstützt, ob sie Gemeinsamkeiten haben und gemeinsam Dinge unternehmen. das schweißt zusammen. Ich habe meinen Mann in der zeit am meisten geliebt, wenn er sich Zeit fürs Kind und Zeit für uns genommen hat.
Ich würde sie einfach ein paar Mal ausführen, mal mit ihr shoppen gehen - Dinge, bei denen sie sich als Frau fühlt.
Allerdings: Das Stillhormon Prolaktin und auch Oxytoxin bewirken absolute Lustlosigkeit und ein Verliebtheitsgefühl v.a. dem Kind gegenüber. Oxytoxin wird auch beim Sex ausgeschüttet, deswegen verlieben sich Frauen nach dem Sex oft. Allerdings ist deine Frau bis zum Rand mit solchen Hormonen voll, braucht also keine Sex.
Ist vielleicht zu vergleichen mit einem absoluten Testosteronentzug. Da wird jeder Mann zum Lämmchen und im Bett kann man höchstens noch Monopoly zusammen spielen ;-)
 
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  • #80
Hallo, da bin ich nochmal, der FS!

Schade, habt ihr wirklich keine Tipps oder Tricks für mich?
Ich habe es ein wenig eilig, denn ich habe heute Urlaub.

Hier die #22:
Wenn es nicht so traurig wäre, wäre das Zitat Stoff für eine Komödie.
Du willst "heute" und kriegst "nie mehr"...

Und ich will kein Klugscheisser sein, aber ich habe es so vorhergesagt...
Wenn überhaupt, will diese Frau nur noch einmal Sex mit Dir an ihrem fruchtbarsten Tag im Monat und dann auch nur Missionar mit vorher anheizen (damit es nicht so lange dauert) .
Das hört sich jetzt sarkastisch an, aber sieh der Wahrheit ins Auge.

Ich bin kein Typ von "Trenn Dich besser jetzt als später", schon gar nicht mit Kind, aber in dem Fall finde ich, daß sie dein Vertrauen mißbraucht hat. Du hast angenommen, es geht nach der SS irgendwann weiter ähnlich wie vorher und kriegst jetzt eine Nase gedreht.

Meiner (m) Meinung bist Du aber selber nicht ganz unschuldig, und zwar nicht weil du dich zu wenig gekümmert hast, sondern weil Du immer gebettelt hast und schlußendlich eingeknickt bist. (Wie auch schon einige Vorposterinnen bemerkt hatten: Sehr unmännlich!). Jetzt, da du die Aussage von Ihr akzeptiert hast, ist der Zug endgültig abgefahren.
 
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  • #81
Schade, dass der FS nicht gerade ausführlich auf die Fragen und vielen differenzierten Beiträge hier eingeht!
Mir ist deshalb irgendwie klar: So wie er hier kommuniziert (liest nicht richtig - hört scheinbar nicht richtig zu, versteht scheinbar überhaupt nicht die Fragen hier, bzw. denkt nicht mal weiter oder reflektierter nach), wird er wohl auch mit seiner Frau kommunizieren. Dann wundert mich allerdings nichts mehr!

w48

Finde ich auch! Ich finde durchaus, dass kein Sex in der Ehe rein grundsätzlich ein No-Go ist und der Untergang des Lebens als Paar hin zur Zweck-WG, aber der FS scheint ziemlich egozentrisch ohne einen Ansatz Reflexion oder Selbstkritik.
Feedback bekommt man auch keins. Er will an sich selber gar nichts ändern, er will einfach nur Sex. So funktioniert das aber nicht. Bei keiner Frau.
Gebe der Verfasserin des obigen Beitrags 100% recht.
 
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  • #82
Ich stimme #80 zu. Auch ich habe hier 2x geschrieben, davon #74. Habe mir inzwischen die Posts des FS genauer durchgelesen. Sie wimmeln von Ungenauigkeiten, Rechtschreibfehlern und undifferenzierten schnellen Schlüssen.
Wenn eine Frau keinen Sex mehr will, dann heißt das fast immer eines: Sie steht nicht mehr auf den Mann. Die Dame wird also ihre Gründe haben. Vermutlich war ihr bis jetzt die Trennung zu stressig wegen des Kindes - aber das ist wohl nur eine Frage der Zeit.
Dem FS wäre es zu wünschen, dass er sich mit den Antworten hier einmal gründlich auseinandersetzt und mit seinem Anteil an der Situation.
Und dass er seiner Frau Fragen stellt, die Aufschluss bringen. Und Antworten überdenkt. Mehrmals. Und wieder Fragen stellt. Und Forderungen stellt wenn diese berechtigt sind. Und dann auch dabei bleibt.
Das hier ist kein Thema für den Stammtisch: Meine Frau will keinen Sex mehr, wie kann ich es rausschwitzen? Und die anderen klopfen auf die Schulter und sagen: He he, willkommen im Club.
Hier geht es darum ob eine kleine Familie sich weiter entwickelt oder ob das Paar stehen bleibt, gefangen in seiner geistigen Eingeschränktheit.
 
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  • #83
Der FS hat jetzt eine Familie und das erste Jahr ist hart, aber es wird wieder besser - garantiert! Du wirst niemals glücklicher, wenn du getrennt bist! Und wenn du noch so viel Sex hast!

Das lässt sich pauschal nicht sagen.

Bei mir war es damals ähnlich. Sex wurde nach der Schwangerschaft fast olympisch (alle 4 Jahre und dabei sein ist alles).

Und ich habe mich völlig anders verhalten als der FS. Nach der Arbeit habe ich mich oft um die Kleine gekümmert. Ich habe jede zweite Nacht übernommen und (da das Kind erst einmal einen falschen Rhythmus hatte) teilweise bis Nachts um halb vier das Kind betreut und geschaukelt, obwohl ich um 6 Uhr wieder aufstehen musste, um zu arbeiten. Damit sie jeden zweiten Tag ausschlafen kann. Am Wochenende hat wechselweise einer eingekauft, der andere war mit dem Kind auf dem Spielplatz oder ähnliches. usw.

Das wurde gerne genommen ("Ah, du bist von der Arbeit da. Schön, dann kannst du dich jetzt kümmern, habe ich schließlich schon den ganzen Tag gemacht.").

Es hat sich aber sexuell nichts geändert. Trotz Einsatz, Aufmerksamkeiten usw.

Seit meiner Scheidung frage ich mich, warum es keine Glückwunschkarten dafür gibt. Das war ein regelrechter Befreiungsschlag und ich fühle mich seitdem pudelwohl.

Aber das ist eben bei jedem verschieden. Bei dem einen ändert sich dieser Zustand wieder und wird besser, bei dem anderen nicht. Eine pauschale Aussage, insbesonder "garantiert!" gibt es dazu nicht. Die Entscheidung kann aber nur er selbst treffen.
 
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  • #84
Also bei uns war es beim ersten Kind so: meine Frau war im Prinzip andauernd scharf auf Sex. War eine super Zeit. Wir hatten auch noch bis kurz vor der Entbindung Sex. (manche sollen ja sogar Sex zur Einleitung von Wehen machen...)
Dann war der Kleine erst mal da, und die "Schonzeit" begann. Wir waren allerdings beide sehr beschäftigt mit dem Kleinen und haben die Zeit zu dritt auch sehr genossen.
So nach zwei Monaten dann war es soweit. Wir waren beide sehr aufgeregt, und es war irgendwie gefühlt so, als würde man wieder ein gemeinsames "erstes Mal" haben. Und es war gut....

In diesem Sinne: wenn sie ja noch ein zweites Kind will, wird sie dich auch wieder ran lassen...

m, 35
 
  • #85
In der Schwangerschaft hatte ich immer große Lust. Und danach sobald der Keiserschnitt bzw. Dammschnitt es wieder zugelassen haben. w52
 
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  • #86
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich haben seit der Geburt ( fast 5 Monate her) vielleicht 3x miteinander geschlafen....wenn ich sie auf das Thema anspreche flippt sie meistens vollkommen aus und bringt es irgendwie zuwege, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich mit ihr schlafen will.
Dann gibt es wieder Tage, da meint sie, dass es nicht an mir liegt, sondern sie einfach noch Zeit braucht um zu kapieren, dass der Sex für sie kein Energieräuber sondern ein Energiespender ist....
ich weiß nicht mehr ein noch aus, habe auch schon des öfteren ans Fremdgehen(Freudenhaus) gedacht, weil ich es einfach nicht mehr abkann, ein schlechtes Gewissen zu haben und angepflaumt zu werden, wenn ich mir "nur" neben ihr im Bett einen runter hole......
ich bin verzweifelt......
 
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  • #87
Vielleicht hat sie einfach Angst davor. Man hat sehr viele Untersuchungen, die einfach nur höllisch weh tun, jedenfalls war es bei mir so. Ich wollte nicht einmal mehr eine Nachuntersuchung. Ich denke mal, du gehst auf sie zu wie immer, vielleicht ist das aber gerade nicht der richtige Zugang. Soll heißen, womit Du sie sonst sicher ins Bett bekommen hast, funktioniert jetzt gerade nicht. Rede doch mit ihr und frage sie, was sie jetzt braucht.
Bei mir hat sich inzwischen alles wieder normalisiert, nur zum Arzt will ich immer noch nicht.
 
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