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  • #31
Ein Mann der dann etwa noch Sex will ist die moralische Sau. Mutter mit Kind ist die Heilige. Es lebe die moderne Gesellschaft mit einem Moralbild von Anno Zopf.

W42

Ich schätze, Du hast keine Kinder!?
Die wenigstens Mütter wollen auf ein Heiligenpordest. Ich kenne auch die Übermütter, ok! Aber eben auch viele völlig normale Mütter und ich weiß, wie man sich als Frau in den ersten Monaten mit Baby fühlt. Man fühlt sich körperlich ausgelaugt, dazu völlig unsexy - der Bauch ist noch wabbelig, die brüste spannen vom Stillen und sind nach dem Abstillen erst mal weich, wie 2 Luftballons nach 2 Wochen, man ist müde und vollgekotzt. Das Einzige, was eine Frau da will, ist Ausspannen! Und wenn man als Frau einen Mann hat, der einen unterstützt mit dem Kind und dem Haushalt und beide noch ein bisschen Zeit für sich haben, dann wird die Liebe unter dem frischen Elternpaar größer.
Wenn der Mann aber sein Ding durchzieht, nur sich und SEINE Arbeit sieht, fühlt die Frau sich irgendwann unverstanden und alleine gelassen - und der Mann sich dann auch. Teufelskreis!

Klar braucht nicht nur der Mann Sex, Sex ist nunmal das, was eine Beziehung von einer WG unterscheidet.Aber stellt Euch doch als Mann mal vor, ihr hättet 10 Tage Nachtschicht gehabt und tagsüber auch gearbeitet, würdet dafür aber weder Geld noch Anerkennung bekommen, dazu sehr ihr auch noch 10 Jahre älter aus als vorher und fühlt Euch einfach nur ausgelaugt und müde und jetzt kommt Eure Frau und jammert, dass sie mal wieder richtig Sex will, während ihr nur ne Dusche und vielleicht ein Bierchen wollt und ein bisschen kuscheln und TV.
Als Elternpaar macht man eine Metamorphose durch und Totschlagargumente wie: Früher war Sex auch dann, wenn VADDER es wollte und Mutter hatte 13 Kinder und keine Waschmaschine, sind doch kontraproduktiv!?
Früher hat man die Kinder, wenn sie geschrieen haben, auch einfach in nen möglichst schalldichten Raum abgestellt und hat durchgeschlafen. Früher wurden Kinder ziemlich hart großgezogen. Wir leben aber nicht im "früher" und wer als Mann eine harmonische Ehe will, die wirklich aus tiefstem herzen funktioniert, der unterstützt seine Frau auch gerne.
ich kenne viele Väter, die sich abends auf die Zeit mit ihrem Baby freuen. Die gerne Zeit mit den Kind verbringen und die wahnsinnig stolz sind auf ihre kleine Familie.
Das sind, die, die auch schneller wieder Sex haben. Einfach, weil sie sich lieben!
 
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  • #32
tja, wieder mal ein Grund, sich als Frau konsequent gegen eigene Kinder zu entscheiden! - ich w habe das schon früh voraus gesehen und mich mit Ende 20 sterilisieren lassen. Neben anderen Gründen der "oberflächliche" Wunsch, meinen Körper und damit meine Erotik nicht so massiv verändern zu lassen. - Aber erzähle ich d a s einem Mann, dann kapiert er das auch nicht. Als Frau kann man es eh nur falsch machen. Brav die gesellschaftlichen Erwartungen erfüllen - mit Risiken u. Nebenwirkungen, z.B. kein Sex - oder es ganz anders machen. Lieber FS, Du musst schon Opfer bringen. "Egoistisch" sein, das ist doch Sache der Kinderlosen, die selbstverständlich lebenslang täglich tollen Sex haben. Trenn Dich und bekomme mit der Nächsten bloß kein Kind mehr. Denn Sex ist ja das wichtigste, und dementsprechend musst Du planen.
w43
 
  • #33
Ich stimme #31 zu - DAS sind wirklich Gründe, sich auch als Frau bewusst gegen Kinder zu entscheiden. Was die Frauen, die hier schreiben, körperlich und stressmäßig durchmachen, finde ich ganz furchtbar. Ich bin zwar nicht sterilisiert, möchte aber auch definitiv keine Kinder, verhüte immer und kommuniziere das auch so.

Dem FS kann man "vorwerfen", dass er sich früher hätte überlegen können, auf was er sich da einlässt. Es gibt ja auch die Alternative, einfach als Paar ohne Kinder zusammen zu leben und eher Job, Hobbies, Unternehmungen und erfüllenden Sex in den Mittelpunkt zu stellen. Wer sich für eine Familie entscheidet, muss wohl in diesen sauren Apfel beißen - aber verstehen kann ich den FS sehr gut.

FS: Ich lese aus deinen Posts heraus, dass du deine Freundin eigentlich schon liebst und auch mit ihr zusammen bleiben willst. Solltest du dich zum Fremdgehen verleiten lassen, dann tu der Single-Frauenwelt bitte den Gefallen, ehrlich zu kommunizieren, dass du nur Abwechslung suchst, anstatt jemandem Gefühle vorzuspielen - am besten, du suchst dir dann eine verheiratete Frau in ähnlicher Situation, die sich auch nicht trennen möchte.
 
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  • #34
Also ich hatte während der Schwangerschaft kein bisschen weniger Lust. Dass es in den letzten 4 Wochen wegen des dicken Bauches schwierig wurde hatte mich total belastet und mir fehlte etwas. Bereits am Tag nach der Geburt hatte ich mir gewünscht, dass sich der Vater endlich wieder auf mich legt. Ich hatte das so vermisst. Und nach der Geburt habe ich Sex kein bisschen anders empfunden als vorher. Ich war allerdings auch erst 24 damals und hatte insgesamt, also mit Kind + Fruchtwasser nur 7 kg zugenommen. w43
 
  • #35
Ihr armen triebgeplagten Männer, die Frauen machen das nicht aus Boshaftigkeit oder weil sie sich am Ziel ihrer Träume wähnen (aus Sicht der Männer soll das ja die Kreditkarte und das nichtarbeiten sein - kein Kommentar!) sondern hat handfeste Gründe:

- In der Schwangerschaft wird der Körper von Hormonen überflutet. Viele Frauen haben Lust auf Sex und eine starke Libido
- nach der Geburt gibt es einen Hormonsturz (Ursache für Babyblues), parallel dazu wird das Bindungshormon Oxitocyn hochgefahren. Oxitocynausstoß erfolgt unmittelbar durch das Stillen des Kindes. Die Natur hat sich das so ausgedacht, daß die Frau sich erst mal um ihr Neugeborenes kümmert bevor sie sich wieder schwängern läßt. Ressourceneinteilung halt.
- Daß eine Frau mit Hormonsturz, Schlafmangel, nervlicher Überforderung (ungewohntes dauerschreiendes Baby) und vollgekotzten Schultern nicht zu allererst auf heißen Rammelsex als Priorität Nr. 1 steht ---- ist das ansatzweise nachzuvollziehen??
Männer, auch ihr habt Abitur.
 
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  • #36
Also Leute, die keine Ahnung haben, sollten einfach mal nicht mitreden.
Pass Du mal 5 Tage auf einen Säugling auf - alleine - Tag und Nacht!
Ich bin zwar nicht der Angesprochene, aber: Ja, würde ich machen. Ich würde mich freiwillig für 5 Tage zur Verfügung stellen, nur um mal zu sehen,. ob das wirklich so extrem ist, dass man trotz Putzhilfe (und vielleicht noch Oropax?) nichtmal zum Duschen kommen soll. Das glaube ich einfach nicht.
Wenn die Aufgabenteilung vorher so geregelt war: Frau bleibt zuhause, Mann verdient das Geld, finde ich es schon unfair, wenn dann der FS nach Feierabend das Kind versorgen und keinerlei Spaß mehr haben soll. Man hätte es als Frau doch auch andersherum vereinbaren können, wenn die Kinderarbeit soo viel belastender sein soll. Dann ist mir schleierhaft, warum sich Frauen überhaupt darauf einlassen.
 
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  • #37
... Gut, dass du keine Kinder hast! ...


... aber ich bin NUR zuhause komplett durchgedreht mit dem Baby, ...

Jedem das Seine. Wenn Du mit einem Kind, als stresserprobte Frau überfordert bist und nicht mal den Müll rausbringen und duschen kannst, dann machst du def. etwas falsch.
Wenn eine Frau bei dem ersten Kind schon jammert, wie soll es dann mit dem 2. oder 3. Kind werden. Niemand zwingt eine Frau dazu ein Kind zu bekommen. Ob du nun Ärztin bist ist doch scheißegal, es gibt auch andere stressige Jobs mit nich weniger Belastung. Gerne kümmere ich mich um mein Kind, aber den Haushalt incl. Müll runter bringe dürfte ja denn wohl die Hausfrau machen. Ganz anders gestaltet es sich wenn sie auch TZ-arbeite, dann werden die Karten neu gemischt.
Frauen die mit Biegen und Brechen ihren Kinderwunsch durchsetzen und hinterher jammern, müssen sich nicht wundern wenn die als AE enden.
m38
 
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  • #39
Das Thema wird hier ja sehr ernst besprochen.
Ich glaube nicht das der FS es bewußt gemacht hat, aber ich habe schon eher geschmunzelt ... egal. Meine Freundin wollte Sex in der Schwangerschaft. Nach der Geburt habe ich keinen mehr hochgekriegt bis heute. Auch so kann es auch kommen. m
 
  • #40
Wenn eine Frau bei dem ersten Kind schon jammert, wie soll es dann mit dem 2. oder 3. Kind werden.
Besser! Ich war beim ersten Baby phasenweise so überfordert, dass ich zum Duschen dann kam, wenn mein Ex unseren wenigschlafenden Neugeborenen (der beim ewiglangen Stillen und Wickeln schlief und danach wach war und getragen werden wollte) auf dem Arm hatte, und den Müll auch erst dann rausbrachte, wenn ich keine sterilen Hände für´s Baby brauchte, also ebenfalls, wenn er beim Papa auf dem Arm war.
Wehe, wenn Er da an meiner Kompetenz gezweifelt hätte !! ;)
Wenn dagegen das Dritte in der Wippe beobachtet, wie die großen Geschwister Playmobil oder Lego bauen, die Geige quälen oder wenn sie dem Kleinen laut vorlesen (als eigene Leseübung), dann hat das Kleine bestmögliche Förderung und Du hast trotzdem für alles Zeit, für Dich, den Haushalt und den lieben Gatten, wenn er denn da wäre...
Abgesehen davon nehme ich an, dass Schwangerschafts- oder langfristige Geburts-bedingte Libido-Einbrüche selten sind. Meist ist es paarbedingte Flaute oder Euphorie. Bezweifeln von mütterlicher Kompetenz wäre da ein gangbarer Weg zu ersterem, Einfühlsamkeit im Baby-Anfangsstress und Freude über´s Baby einer zu letzterem.
 
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  • #41
Ich bin eine Frau, 48, das sage ich lieber gleich, denn sonst denken die meisten wohl, ich sei ein Mann weil ich so etwas "Unsensibles" schreibe.
FS: Wenn Du nett bist zu Deiner Frau, zugewandt, das Kind auch mal alleine nimmst. so dass sie joggen/duschen/relaxen kann, dann ist es nun an der Zeit, dass Du ihr gegenüber deutlich wirst. Meiner Erfahrung nach schleifen sich Verhaltensweisen ein je länger man diese hinnimmt. Sex ist normalerweise für Frauen in und bald nach der Schwangerschaft wieder schön wenn sie ihren Mann lieben. Ich würde ganz klar sagen: Wir hatten jetzt seit über einem Jahr keinen Sex mehr. Was meinst Du dazu? Und hör nicht auf diese Männer die Dir sagen: Willkommen im Club, warte halt ab etc. Nein, es ist nicht normal in einer Beziehung zu leben und keinen Sex zu haben. Dieses Thema wird immer zwischen Euch stehen. Und besser Du beendest diese Farce nun nach einem Kind bevor Du dann für zwei Alimente zahlen musst. Du könntest noch die Machonummer probieren: Sag ihr: Mädel, rasier Dich morgen und sei frisch geduscht wenn ich heimkomme, denn ich halte es jetzt nicht mehr aus ohne Sex und morgen bist Du dran, sobald der Kleine schläft.
 
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  • #42
Ihr armen triebgeplagten Männer, (...)
- Daß eine Frau mit Hormonsturz, Schlafmangel, nervlicher Überforderung (ungewohntes dauerschreiendes Baby) und vollgekotzten Schultern nicht zu allererst auf heißen Rammelsex als Priorität Nr. 1 steht ---- ist das ansatzweise nachzuvollziehen??
Männer, auch ihr habt Abitur.

Du hast aber schon gelesen, dass der FS sich nicht darüber beschwert, dass seine Frau mal eine Pause beim Dauerrammeln einlegen möchte, sondern von über einem Jahr ohne Sex.

Mit einem dauerschreienden, ständig kotzenden Baby würde ich zuallererst zum Kinderarzt gehen. Da stimmt ja irgendetwas nicht. Ein gestilltes, frisch versorgtes Baby sollte zufrieden schlafen.

Ich habe keine Verständnis für die ganzen Rechtfertigungsversuche hier. Wenn ein Paar über ein Jahr abstinent miteinander lebt, dann stimmt etwas nicht. Schwangerschaft hin oder her.
 
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  • #43
Jedem das Seine. Wenn Du mit einem Kind, als stresserprobte Frau überfordert bist und nicht mal den Müll rausbringen und duschen kannst, dann machst du def. etwas falsch.
Wenn eine Frau bei dem ersten Kind schon jammert, wie soll es dann mit dem 2. oder 3. Kind werden. Niemand zwingt eine Frau dazu ein Kind zu bekommen. Ob du nun Ärztin bist ist doch scheißegal, es gibt auch andere stressige Jobs mit nich weniger Belastung. Gerne kümmere ich mich um mein Kind, aber den Haushalt incl. Müll runter bringe dürfte ja denn wohl die Hausfrau machen. Ganz anders gestaltet es sich wenn sie auch TZ-arbeite, dann werden die Karten neu gemischt.
Frauen die mit Biegen und Brechen ihren Kinderwunsch durchsetzen und hinterher jammern, müssen sich nicht wundern wenn die als AE enden.
m38

Die schlausten Kapitäne stehen bekanntlich an Land! Keine Ahnung, aber mitreden wollen!
Wer dann Getrennt oder alleinerziehend ist, wäre hier dann die Frage!
 
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  • #44
Vielleicht könnte alle, die da Männer-Bashing ("diese unverständigen, sexgetriebenen Monster") betreiben, nochmals lesen, was der FS geschrieben hat. Es geht nicht um die Hormonumstellung nach der Geburt. Es geht darum, dass sich auch nach über 14 Monaten nichts abspielt!
 
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  • #45
Du könntest noch die Machonummer probieren: Sag ihr: Mädel, rasier Dich morgen und sei frisch geduscht wenn ich heimkomme, denn ich halte es jetzt nicht mehr aus ohne Sex und morgen bist Du dran, sobald der Kleine schläft.
Und davon soll die Lust wiederkommen?
Ganz ehrlich: Wenn mir einer so käme, stünden seine gepackten Koffer vor der Tür nebst einem Geldschein für das Bordell.

Ich finde zwar auch, dass er nicht auf Sex verzichten muss, aber seine Freundin ist nicht zu seiner Befriedigung verpflichtet, wenn sie nunmal keine Lust hat. Dafür muss er dann schon selbst sorgen.
 
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  • #46
Ich - weiblich 28 - stimme Gast40 zu. Du musst deutlicher werden. Vielen Frauen ist Sex nicht so wichtig, sie erkennen nicht, dass sie ohne Sex eine gute Beziehung völlig ruinieren können. Sie werden - sorry - etwas bequem, weil sie sich des Mannes zu sicher sind.
Kommuniziere es deutlich, das sind normale Bedürfnisse. Frag sie, was du tun kannst. Mach dich wieder als M A N N interessant für sie, nicht nur als Vater. Geh mit Freunden weg. Pflege deine Kontakte. Gesteh ihr aber auch, sobald möglich, das gleiche zu.

(falls ich das hier darf ein Buchtipp: "Lob des Sexismus", nicht 1 zu 1 übernehmen, aber mit vielen interessanten Anregungen, das muss ich leider als Frau selbstkritisch sagen)

Und überleg dir das mit dem 2. Kind gut... SEHR GUT. Wenn es jetzt schon diese Probleme gibt, das wird nicht von Zauberhand besser.
 
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  • #47
Ich schildere mal meine Meinung als noch kinderlose Frau: Der Fragesteller kommt mir humorvoll, locker und sympathisch vor. Überhaupt nicht unsensibel, wie es ihm manche hier unterstellten. Es ist doch super, wenn er zu seinem Bedürfnis steht. Manche Frauenantworten wirken dagegen auf mich persönlich ziemlich "spaßbremsig". Verantwortung, du gehst nicht genug ein, nur Vorwürfe, Diskussion, erhobener Zeigefinger. So stelle ich mir keine Beziehung vor!

Nun können die Frauen mit Kindern mir natürlich vorwerfen, dass ich noch keine habe und nicht wisse, welcher Stress das ist. Aber ich kenne einige Mütter. Und die haben eben nicht diese spaßbremsige Haltung. Wenn es ihnen zu viel ist, geben sie zu, dass sie überfordert sind, aber reden nicht mit dem Mann als seien sie seine Mutter, die ihm die Leviten lesen muss. Solche kenne ich auch, oh ja, aber da suche ich schnell Abstand.

Sex finde ich sehr wichtig! Sex ist auch eine Form aufeinander einzugehen, die mehr sagt als tausend Worte, ewige Diskussionen. Man kann nicht durch Redeschwalle herüberbringen, wie man sich fühlt. Durch Körperkontakt funktioniert das manchmal viel besser, und das kann man mit einem vertrauten Partner nunmal auch nutzen. Vielleicht würde das auch die Frau mal entspannen.

Es ist ja nun wirklich schwer, pauschale Tipps zu geben, wenn man gar nicht weiß, wie eine Frau tickt. Ich glaube aber, dass ein bettelnder Mann nicht so gut ankommt, auch bei mir nicht. Solche nerven. Anregend ist, wenn sie merkt, was sie an dir hat, du ihr nicht hinterherrennst, aber ab und zu zeigst, dass du große Lust auf sie hast. Das ist auch ei Kompliment. Und das geht auch ohne Betteln.

Nun denn, und eure Probleme, falls vorhanden, sollten einigermaßen geklärt sein, rede mit ihr.
 
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  • #49
Ich finde zwar auch, dass er nicht auf Sex verzichten muss, aber seine Freundin ist nicht zu seiner Befriedigung verpflichtet, wenn sie nunmal keine Lust hat. Dafür muss er dann schon selbst sorgen.

Wer den sonst, Mutter Teresa?
Wenn mann das Geld schon ranschleppt, kann man wenigstens erwarten einen gebl...sen zu bekommen. Ich mache ja auch Überstunden. Klar ist eine vollgekotzt Frau nicht Sexy, aber es gibt Badezimmer. Wie hier immer zu lesen ist wollt ihr Fauen doch potente dauerspitze Männer. Aber ihr wollt die Regeln bestimmen. Nicht mit uns! m
 
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  • #50
Du solltest herausfinden ob:
A) Ob sie körperliche/seelische Beschwerden hat, und deshalb nicht in Stimmung kommen kann. (Da müsstest du sie unterstützen wieder gesund zu werden.)

Oder:
B) Ob sie überhaupt an einem Sexualleben mir DIR interessiert ist. - Oder du nur als Samenspender für den Kinderwunsch da bist. (Ohne dass sie das böse meinen muss: Es gibt Frauen die eben Familienplanung der Sexualität überordnen - und der Mann muss mitspielen.)

Schließe mich dem Statement an: "überleg dir das mit dem 2. Kind gut... SEHR GUT"

w27
 
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  • #51
Kommuniziere es deutlich, das sind normale Bedürfnisse. Frag sie, was du tun kannst. Mach dich wieder als M A N N interessant für sie, nicht nur als Vater. Geh mit Freunden weg. Pflege deine Kontakte. Gesteh ihr aber auch, sobald möglich, das gleiche zu.
Dem ersten Teil kann ich zustimmen, dem zweiten nicht.

Sie braucht dich jetzt zu Hause. Sei doch froh, dass du den Luxus hast arbeiten gehen zu dürfen während sie sich den ganzen Tag ums Baby kümmern muss, aber Abends auch noch weg zu gehen und sie allein zu lassen entfremdet euch nur noch weiter. Sie braucht keinen "Mann" sie braucht Hilfe mit dem Baby. Wenn sie mal ausgeschlafen und satt ist, geduscht hat und auf dem Klo war, DANN kann sie auch Sex wollen.

Was hier noch gar nicht angesprochen wurde:
Wie war denn die Geburt? hat sie Verletzungen, die schlecht heilen? Wurde sie traumatisiert (kann passieren, wenn fremde Leute ungefragt ihre Hände in einen stecken und einem die Genitalien zerschneiden)?
 
A

Angie

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  • #52
@ 50

Wenn man hier so liest, was du über das Mutterdasein schreibst, kann einem Angst und Bange werden. Das Baby des FS ist inzwischen drei Monate alt, die Mutter ist nicht frisch aus der Klinik entlassen worden. Es sollte also inzwischen möglich sein, dass sie wieder mal aufs Klo gehen, was essen und ne Runde duschen kann. Ich habe diverse Freundinnen mit winzigen Kindern gehabt, aber -und entschuldige, dass ich das so krass formuliere-, keine von denen hat sich auch nur annähernd so angestellt wie du. Nach c.a. sechs Wochen hatte sich bei denen mit dem Baby alles eingependelt, und jede von ihnen wuppte auch noch den Haushalt und hatte nicht mal eine Putzfrau. Sicherlich ist das sehr schwer am Anfang und auch eine gewaltige Umstellung für eine Frau, bei deinen Beschreibungen und Forderungen kriege ich aber eher den Eindruck, dass du dein altes Leben unglaublich vermisst haben mußt. Ansonsten würdest du nicht so granatenhart aufrechnen und davon reden, dass arbeiten gehen ein reiner Luxus ist. Ist es nicht, und für deinen Ex-Mann wird es auch nicht das reine Vergnügen gewesen sein, eine überforderte, unzufriedene und nörgelnde Gattin vorzufinden, wenn er abends geschafft nach Hause kam. Denk mal drüber nach. Wenn aber alles so gruselig war, wieso hast du dir dann noch ein zweites angeschafft??? Da hätte ich an deiner Stelle doch schon beim ersten die Reißleine gezogen..
 
A

Angie

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  • #53
[

Ich finde zwar auch, dass er nicht auf Sex verzichten muss, aber seine Freundin ist nicht zu seiner Befriedigung verpflichtet, wenn sie nunmal keine Lust hat. Dafür muss er dann schon selbst sorgen.[/QUOTE]

Heißt das, er "darf" sich eine Geliebte zulegen? Das wäre ja dann wenigstens konsequent!
 
G

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  • #54
Wenn mann das Geld schon ranschleppt, kann man wenigstens erwarten einen gebl...sen zu bekommen. Ich mache ja auch Überstunden.

Upps, na das gibt Ärger, komm du mir mal nach Hause :))
Im Ernst jetzt ... die Haltung ist natürlich krass, aber aus sicherer Entfernung kann man so einen Spruch schon mal bringen. Das Bedürfnis des FS scheint aus meiner Sicht nun wirklich nicht überzogen zu sein. Selbstverständlich kann man die Frau nicht zwingen. Aber die Warnschüsse sollte sie schon erkennen. Denn die Lustlosigkeit dürfte der Hauptgrund sein warum Frauen und Männer fremdgehen.
 
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  • #55
Was hier noch gar nicht angesprochen wurde:
Wie war denn die Geburt? hat sie Verletzungen, die schlecht heilen? Wurde sie traumatisiert (kann passieren, wenn fremde Leute ungefragt ihre Hände in einen stecken und einem die Genitalien zerschneiden)?

M34
Kein Mann, wirklich keine Mann würde sich über seine Partnerin beschweren und hier eine Frage reinstellen, wenn die Frau wegen Geburtsverletzungen keine Sex haben kann. Das Thema ist aber, dass sie nicht will. Das ist der Knackpunkt.
Auch mir stellt sich die Frage warum die Frauen mit einem Kind so überfordert sind, besonders die jungen Frauen. Diese Frage dient nicht der Prokation. Sondern es ist die Beoabachtung aus dem Umfeld.
 
  • #56
Auch mir stellt sich die Frage warum die Frauen mit einem Kind so überfordert sind, besonders die jungen Frauen. Diese Frage dient nicht der Prokation. Sondern es ist die Beoabachtung aus dem Umfeld.
Jeder Handgriff ist neu, man will das Beste für's Kleine.. Ich (#39) kann mich nur wiederholen: Jetzt, mit noch drei Kindern, ist es für mich im Vergleich zur allerersten Anfangszeit mit dem Ersten die pure Erholung. Aller Anfang ist schwer, vom Stillen angefangen über das Schlafen...

Aber auch da wiederhole ich mich, das ist kein Grund, keinen Sex zu wollen! Wenn sie darauf keine Lust hat, stimmt es in der Beziehung nicht, oder sie hat sich anfangs zu etwas gezwungen, was ihr gar nicht innerlich liegt, weil sie den Mann wollte (-als "Mensch" offensichtlich, weniger als "Mann"...-)
Lieber FS, wie begründet Deine Frau denn ihren körperlichen Rückzug? Allgemeine Vermutungen sind sicher nicht zutreffender als die eigenen Aussagen Deiner Freundin! Danach kann man präzise Tipps geben. Hatte sie während der Schwangerschaft Angst, dem Kleinen zu schaden, ist sie jetzt kräftemäßig am Ende?
 
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  • #57
M34
Kein Mann, wirklich keine Mann würde sich über seine Partnerin beschweren und hier eine Frage reinstellen, wenn die Frau wegen Geburtsverletzungen keine Sex haben kann. Das Thema ist aber, dass sie nicht will. Das ist der Knackpunkt.
Auch mir stellt sich die Frage warum die Frauen mit einem Kind so überfordert sind, besonders die jungen Frauen. Diese Frage dient nicht der Prokation. Sondern es ist die Beoabachtung aus dem Umfeld.

manche Verletzungen sind nicht so offensichtlich. Eine Traumatisierung ist der Frau vielleicht selbst gar nicht bewusst, sie spürt nur, dass sie keine körperliche Nähe mag. Das kann schon sein, dass sie das nicht so deutlich erklären kann, dass ihr Mann das versteht. Und die Möglichkeit der Wochenbettdepression gibt es auch noch.

Warum man mit einem Kind überfordert sein kann?
Ein Neugeborenes kennt unsere Kultur noch nicht, es weiß nur instinktiv "ich werde getragen" = "ich bin in Sicherheit" und "ich liege hier allein" = "man hat mich vergessen, ich muss solange schreien bis jemand kommt sonst frisst mich der Säbelzahntiger".
Praktisch bedeutet das: Man stillt das Kind und es schläft an der Brust ein. Es nuckelt noch ein bisschen im Halbschlaf. Man versucht es hinzulegen, es merkt, dass es hingelegt wird und wacht auf und schreit. Man stillt wieder weiter. Irgendwann schläft es wieder ein. Beim x-ten Versuch klappt das hinlegen. Man geht aufs Klo, macht sich was zu essen, fängt an zu essen *wäääh* es wacht auf. Also wird es erstmal gewickelt und dann will es schon wieder stillen. Weil man inzwischen Übung hat schafft man es bei Stilen das, jetzt kalte, Essen zu essen, ohne das Baby allzu sehr vollzukleckern. Dann sitzt man da, den leeren Teller vor sich, und das hinlegen-Spielchen vom Vormittag wiederholt sich. Vielleicht schafft man es bei der nächsten Pause das Geschirr zu spülen und zu duschen, bis das Ganze wieder von vorne los geht. Dann das Gleiche mit dem Abendessen, gefolgt von einer Nacht, bei der man alle 2 Stunden geweckt wird.
Das Baby hat die meiste Zeit geschlafen und man selbst hat nur rumgesessen, aber trotzdem fühlt man sich geschafft.
Dann ist da noch die, durch die Hormone verursachte, emotionale Ausnahmesituation und der eigene und fremde Druck "eine gute Mutter" zu sein.

Es bessert sich mit dem Alter des Kindes und der Erfahrung der Mutter.
 
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  • #58
Wie rege war denn das Sexualleben vor der Schwangerschaft?
Wie sehr hat sich ihre Figur verändert? Hast du ihr evtl. "dezent" zu verstehen gegeben, dass du sie nicht mehr so sexy findest wie vorher? Dass sie schnell wieder abnehmen soll usw? Vielleicht fühlt sie sich unwohl bei dem Gedanken sich dir nackt zu präsentieren?
 
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  • #59
@56: Sehr gut geschrieben, dem kann ich nur beipflichten.
Man macht aktiv den ganzen Tag eigentlich wirklich wenig, aber genau das macht einen auch unzufrieden, weil das Baby einen nonstop daran hindert, die paar Handgriffe zu tun, die man sonst in 1-2 Stunden schafft. Also mein 2. Sohn hat mich die ersten 7 Monate nie nachts länger als eine Stunde schlafen lassen. Tagsüber wollte er im Tragetuch getragen werden, sonst hat er geschrieen, bis er blau angelaufen ist. Er war nur ruhig beim Stillen und wenn er auf meinem Bauch einschlafen durfte. Sobald ich ihn in seine Wiege, in sein Bett oder in das Babybay gelegt habe (zum Schluss sogar vorgewärmt + mit Mamas T-Shirt wegen des Geruchs und ähnlichen Hebammentricks), hat er geschrieen, wie auf Reißnägeln liegend, selbst wenn ich ihn schlafend hineingelegt habe. Er hat mich wahnsinnig gemacht. Duschen, aufs Klo gehen, essen? Das ging zuhause gar nicht. Die ersten Monate konnte ich ihn auch nicht in den Kinderwagen legen und im Maxi Cosi im Auto hat er gebrüllt wie ein Verrückter. Das hat ihm alles Angst gemacht, er wollte nur auf meinem Arm sein, sonst nirgends. Tag und Nacht. Die Hebamme wusste auch keinen Rat, meinte aber, dass das bei vielen Babys so ist. Also das hatte ich mir definitiv anders vorgestellt. Ab 7 Monaten konnte ich dann mit ihm im Kinderwagen raus, so konnte ich zumindest im Einkaufscenter etwas essen, aber nur, wenn ich den Kinderwagen dabei geschaukelt habe.
Liebe Männer, ein Baby ist viel Arbeit und "locker" kriegt man den Haushalt nebenher nicht hin.
Die Arbeit des Mannes ist auch Arbeit, ok. Aber nicht mehr als die der jungen Mutter. Das müsst ihr einfach mal so hinnehmen. Und ihr habt immerhin den ganzen Tag mit zivilisierten Menschen zu tun, könnt in der Regel entspannt auf die Toilette oder sogar Mittagessen. Ich dachte auch, dass alles eine Frage der Organisation ist, oder dass man sein Kind ja zur Not eben auch mal schreien lassen könne oder es "erziehen" könne, dass es mal schläft. Falsch gedacht.
Allerdings:
Die Tochter meines Bruders hat vom 1. Tag an durchgeschlafen. Wahnsinn! Sex haben sie trotzdem keinen! Auch nicht nach 3 Jahren. Inzwischen stört es ihn gar nicht mehr.
 
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  • #60
Hm, also ich kenne es aus meinem Umfeld gar nicht so mit der Überforderung. Ich kenne hauptsächlich Mütter, die es recht easy nehmen.

Hatten denn manche Frauen vorher noch keine Stresserlebnisse? Also, ich bin auch aus anderen Gründen mal 48 Stunden lang wach, oder war für Leute da, die Probleme haben, auch unter eigenem Energieaufwand, da man sich aufregt, kämpft, Ängste durchsteht, beruflich oder privat. Und das nicht nur mal ein paar Tage lang, sondern auch über längeren Zeitraum.

Für mich persönlich wirken die Schilderungen, dass ein Kind häufig schreit und einen von der Hausarbeit abhält, wirklich alles andere als abschreckend im Vergleich zu dem, was Menschen sonst so durchmachen können. Dann bleibt das Geschirr eben mal stehen. Man bekommt außerdem jedesmal etwas zurück. Das ist bei anderem Stress nicht unbedingt der Fall. Da hat man kein kleines Wesen im Arm, das einen braucht.

Ich halte das Überforderungsargument nicht für ehrlich. Denn: Erstens könnten die Frauen, wenn sie ehrlich wären, das dem Mann sagen. Er ist doch da! Wenn man einem Mann zeigt, dass man ihn braucht, würde doch gerade ein Mann, der ebenfalls die Nähe der Frau sucht, darauf eingehen. Aber das passiert nicht, sondern in solchen Fällen wird der Mann ja gemieden. Zweitens ist es doch auch so, dass die Frauen sehr "verliebt" in das Kind sind, und darüber manchmal den Mann vergessen. Ich finde, das Positive, das man aus der Situation mitnimmt, kann man dann auch mal zugeben, anstatt nur den eigenen Stress zu betonen. Wäre es ernsthafter Stress, der alleine nicht zu bewältigen ist, würde die Frau sehr wohl dem Mann zeigen, dass sie ihn braucht.
 
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