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Deanne

  • #31
Wenn man als Geschiedene oder Geschiedener die Beiträge liest könnte man fast depressiv werden. Man könnte glauben, wenn man es nicht geschafft hat eine Ehe aufrecht zu erhalten ist man für den Rest des Lebens zum Singledasein verbannt. Ich bin seit 17 Jahren geschieden und Single, also schon fast ledig könnte man sagen. Habe 4 Kinder gross gezogen und einfach nicht die Zeit und Kraft gehabt nach einem Mann umschau zu halten. Somit hatte ich genügend Zeit meine Altlasten zu verarbeiten. Soll ich jetzt aufgeben und mich zurückziehen??

Es ist mutig zu beurteilen, dass geschiedene oder getrennt Lebende zum vorneherein mit Altlasten behaftet sind und von der potenziell in Frage kommenden Auswahl ausgeschlossen werden sollten. Wenn ich mit dieser Vorgabe rechnen müsste währe dies ja sehr demotivierend hier mitzumachen. Ich denke man sollte sich das Profil ansehen die Sympathien nach dem Bauchgefühl spielen lassen und erst nach der nähren Kontaktaufnahme den Zivilstand einbeziehen. Wie gesagt auch Ledige die bereits über 40 sind, haben Ihre Rucksäckchen die nicht ohne sind. Nun ich bin Nachsichtig mit der Generation die noch unter 30 ist. Die sind noch auf dem Weg Erfahrungen zu machen und wer weiss vielleicht kommt da die eine oder andere Erkenntnis.
 
G

Gast

  • #32
Ad # 14: könnte aus meiner Feder sein. Dachte schon, ich habe allein diese Erfahrung gemacht. Die sogenannten "echten" Singles über 30 oder 40 sind oft wirklich ein ganz klein wenig weltfremd. Haben Idealvorstellungen von einem Partner, der mich schaudern lässt. Und machen mitunter mächtig Druck!!
Hier werden Argumente genannt, die fast schon entwürdigend klingen. Jeder soll quasi seinesgleichen suchen und auch dort bleiben. Also echt, da fällt einem nichts mehr dazu ein. Solche Frauen oder Männer wünsche ich ehrlich gesagt niemandem an den Hals. Ich bin geschieden und noch genauso liebesfähig oder beziehungstauglich wie vor meiner Ehe. Im Gegenteil vielleicht noch "besser", weil nun erfahrener.
Hier sind echt ein paar Hardliner unterwegs, echt krass ;)
 
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Gast

  • #33
Frederika, Du nimmst Dich hier wirklich ein wenig zu wichtig. Urteilst da über Menschen, die Du nicht kennst. Mein Exmann muss nichts für mich bezahlen. Es gab eine große Summe. Muss ich Dir nun auch die Summe nennen, damit Du es glaubst. Ups, die Summe fehlt aber nun für Dein hübsches Häuschen. Tut mir echt leid.
Scheinst keine besonders glückliche Frau zu sein. Wünsche Dir alles Gute.
Karin
 
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Gast

  • #34
zu Beitrag #26: Schon mal überlegt, dass Du nicht sein Typ warst? Daher ging die Unterhaltung dann vielleicht in diese Richtung. Wäre der Mann begeistert gewesen, hätte er keine Sekunde an die Ex gedacht. Pech gehabt...
 
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Gast

  • #35
Hallo zusammen. Meine Frau ist vor 2 Wochen ausgezogen und hat unsere gemeinsame Tochter mitgenommen. Ein harter Schlag für mich. Muss deswegen auch in eine Therapie. Ich kann das einfach nicht verarbeiten. War 9Jahre mit Ihr zusammen und 6Jahre verheiratet. Was ich brauche eine weibliche Person zum reden. Vielleicht hört sich das blöd. Aber im moment kann ich nicht alleine sein.
 
D

Deanne

  • #36
Zu #34. Du brauchst einen guten Freund zum Reden und nicht eine Lebenspartnerin.

Ich kann dir in Deiner Situation nur empfehlen, einen Psychologen aufzusuchen bevor du dich auf die Partnersuche machst.

Ich glaube nicht, dass du auf dieser Plattform eine Frau findest, die sich für eine psychologische Betreuung hergibt. Hier sucht Frau einen Partner fürs Leben.

Ich könnte mich natürlich auch täuschen und es gibt Frauen die das wollen, was ich zwar bezweifle.
 
G

Gast

  • #37
Ich sehe das hier alles aus den Augen einer "getrennt lebenden" Person. Es ist total verletzend, wenn man viele der Kommentare hier liest. Der, der sich trennt ist sowieso bereits emotional gelöst - also schonmal raus aus der Kiste. Der, der zurückbleibt hat Pech gehabt. Er hat sicherlich in den meisten Fällen erstmal einen Berg zu verarbeiten, aber mich würde es beruhigen. Es sind doch schließlich Menschen, die sich mutig und ehrlich bekennen zu ihrer Trennung. Wo bleibt denn der Punkt, an dem nicht verheiratete angeben müssen wie lange sie getrennt sind. Den sollte man mal hier einfordern. Viele andere Ex-Paare haben auch gemeinsame Wohnungen gekauft, gemeinsame Kinder, gemeinsame Kredite etc. Leute, seid nicht so kurzsichtig. Denkt mal nach, bevor ihr pauschal alles wegklickt. Frederika postet halt überall und im Allgemeinen frei ihre Meinung - das ist gut denn sie scheint sich ihrer sicher zu sein. Aber all die Orientierungslosen hier sollten sich vielleicht tatsächlich erstmal eine eigene Meinung bilden.
 
G

Gast

  • #38
Ich=Schreiber 9 habe mal wieder eine Ausnahme (sie vor <4 Wochen getrennt, angeblich hat er sie betrogen) gemacht, und habe folgendes erlebt:
Ich würde mal Sagen Kribbeln/Liebe auf den ersten Blick sofort und gegenseitig. Irgendwann kam dan eine Mail, sorry mag dich sehr und möchte gerne eine gute Freundschaft haben ... (Anmerkung von mir: wir waren u.a. Spazieren mit Händchenhalten, Streicheln, Küssen, hatten mehrer Treffen etc., ich habe weiteren Kontakt abgelehnt)
Seid dem gibts in meinem Profil eine Frage danach und schließe jetzt wirklich jede kürzlich getrennte aus (mind.3 Monate besser 6 Monate).
Ein Anspruch und Auswahlkriterium mehr, das leider notwendig ist.
 
A

Annette

  • #39
Getrennt / Geschieden / Ledig kann alles bedeuten und nichts . Ich frage grundsätzlich nach und klicke nicht gleich weg.

Eine Freundin von mir ist seit vielen Jahren getrennt lebend, was für die beiden Sinn macht- solange keiner heiraten will. Die haben kein Streit , kein nix, nur noch einen nicht aufgelösten Trauschein.

Ich selbst war noch 3 Jahre nach dem alles emotional, fiinanziell und äußerlich getrennt war, noch nicht geschieden, weil ein Papier für die Rentenvers. fehlte.
Ähnliches gibt es sicher häufiger, wo die Scheidung nur noch formell vollzogen werden muß. Sollen diese Menschen hier mit einer Lüge beginnen?

Ich kenne Paare, die waren nie verheiratet, können Single schreiben und haben mehr
unverarbeitete EX- Beziehungs-Probleme als andere.

Worte sind geduldig, wer etwas erfahren will, muß fragen. Damit komme ich am Weitesten.

Und zeigt mir die Leute, die noch keine Trennung, Kummer, Tränen hinter sich haben und hier sind.
 
A

Annette

  • #40
@36 ich stimme dir voll und ganz zu!
 
G

Gast

  • #41
@ 38, Annette, das glaube ich auch.
 
G

Gast

  • #42
...Ich ( w), hatte vor einem Jahr einen frisch getrennt lebenden Vater meherer Kinder kennen gelernt. Seine Frau hatte ihn nach langjähriger Ehe verlassen.Halte mich für einen Menschen der durchaus rational an eine Begegnung gehen kann. Bin total blauäugig in eine "Beziehung" gestolpert mit einem Mann, bei dem das Selbstwertgefühl total im Keller war... Helfersyndrom meinerseits, beschreibt meine Situation wohl voll und ganz. ... Nach nur 3 Monaten, hatte der gute Mann "das nächste Trostpflaster" am Start, weil er nicht allein sein konnte... Nie wieder werde ich so dumm, naiv, was immer auch sein....Diese Zeit war für mich ein zutiefst schmerzhafter Lehrmeister, der heute, im Nachhinein betrachtet, gut war. Nie wieder werde ich mich auf einen Mann einlassen, der seine Vergangenheit nicht verarbeitet hat und von einer "Durchlaufstation" zur nächsten hastet, auf der Suche nach sich selbst und einer Perfektion, die keine Frau im "Schatten der Ex" sein kann, noch sollte...Getrennt lebend und auf suche nach nder netten Therapeutin: NIE WIEDER! Ich hab´s zugelassen, nie wieder!!!
 
J

JoRie

  • #43
Mir ist eher das Gegenteil suspekt (selbst getrennt lebend nach 22 Jahren Ehe). Ich suche eine Partnerin so ab 40 etwa, und wer da noch ledig angibt, hat bei mir eher weniger Chancen. Da wird es wohl so das eine oder andere Defizit geben, sonst wär man nicht allein geblieben. Grundsätzlich aber denke ich, wer in solch starren Kategorien bei Elitepartner sucht, schadet sich selbst. Im echten Leben handelt man doch auch nicht nach dem Schema "Oh, die ist aber nett!" - "Oh, schade, sie hatten schon mal eine Beziehung, da muss ich das leider beenden." Wer auf ewig allein bleiben will, sollte nicht zögern, strengste Kriterien anzulegen, je enger desto besser.
 
  • #44
@#42: Wer mit 40 noch ledig ist, kann genau so lange und genau so viele Beziehungen gehabt haben wie eine mehrfach geschiedene Frau -- nur mit dem Unterschied sich nicht fälschlicherweise sosicher gefühlt zu haben, dass man den falschen Kerl geheiratet hat. Ich finde es gut, wenn eine Frau oder ein Mann rechtzeitig erkennt, dass der andere nicht passt und sich trennt, bevor er heiratet.
 
G

Gast

  • #45
Alle die, die keine geschiedenen und getrenntlebenden anschreiben, dürfen auch keine verwitwetet anschreiben, denn gerade bei diesen finde ich das Problem der Verarbeitung des Partner noch viel schlimmer. Nur sollte man doch nicht alle getrenntlebenden, geschiedenen und verwitweten in einen Topf werfen. Ich bin auch geschieden, darf ich mich deshalb nicht noch einmal verlieben und glücklich sein? Es gibt übrigens auch ledige, die gerade eine Beziehung hinter sich haben und noch an dieser hängen. Also gibt es doch normalerweise gar keinen passenden Partner wenn man über 18 ist.
 
G

Gast

  • #46
Ich finde die Diskussion wie einige hier etwas haarstreubend..
Bin erst ein reichliches halbes Jahr räumlich getrennt, habe aber emotional schon lange vorher mit der Ehe abgeschlossen gehabt, den Partner nicht mehr geliebt. Es war ein großer Fehler, die Ehe so lange noch zu ertragen, aber ich glaubte, der Kinder wegen bleiben zu müssen.
Juristisch gesehen habe ich natürlich noch einen Rucksack, aber auch einen guten Anwalt. Und diesen Dingen möchte ich eine neue Partnerschaft auch nicht belasten.
 
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Gast

  • #47
#45 spricht mir aus dem Herzen! Es soll auch getrennte Menschen geben die durchaus schon mit der Sache abgeschlossen haben und nicht mehr emotional an ihrem Partner hängen und daher offen für einen neue Beziehung sind!
 
G

Gast

  • #48
Ich bin seit fünf! Jahren "getrennt lebend", was soll ich bitte angeben. Mein Nachbar hat sich erst nach 10 Jahren Trennung scheiden lassen. Manche Leute haben nun mal zusammen ein Haus gekauft und können nur so die Finanzierung sichern.
 
G

Gast

  • #49
ja, ich höre erstmal was mein Gegenüber dazu sagt.. wie bei allem anderen auch, schaue ich genauer hin und bin kein akademischer Oberflächen-weg- klicker ;-)
 
G

Gast

  • #50
Nein,getrenntlebende lösche ich, man weiß doch nicht, ob sich die wirklich trennen wollen.
 
G

Gast

  • #51
Mir fällt auf, dass meist die getrennt Lebenden sehr stark dafür werben, sich als ledige bzw. geschiedene Person doch bitte, bitte mit getrennt Lebenden anzufreunden. Allmählich frage ich mich, ob etwas mit meiner Wahrnehmung/meinen Beobachtungen im sozialen und beruflichen Umfeld nicht stimmt.
Deshalb die ehrliche, nicht ironisch gemeinte Frage an die getrennt Lebenden: 1.) Fällt es Euch nicht auf, wieviele getrennt Lebende (aus guten (?) oder schlechten Gründen, von denen es viele geben kann) wieder zu ihren Ehepartnern zurückkehren? 2.) Kommt es in Eurem Umfeld nicht häufig vor, dass Verheiratete mehrmals "getrennt lebend" sind, bevor sie dann irgend wann einmal tatsächlich einen Schlussstrich ziehen können? 3.) Ist es aus Eurer Sicht nicht der Standard-Fall, dass getrennt Lebende erst einmal eine oder mehrere Interimsbeziehungen und Trostbeziehungen führen?

Ich frage deshalb, weil ich das im Verlauf mehrerer Jahrzehnte beobachten konnte und mich darüber wundere, dass getrennt Lebende anscheinend eher davon ausgehen, dass solches Verhalten die Ausnahme ist, wobei ich eben meine zu beobachten, dass es die Regel ist.
(Bitte jetzt nicht der Vergleich mit nicht-ehelichen langjährigen Lebensgemeinschaften. Die habe ich schon berücksichtigt und komme zu einem anderen Ergebnis.)
 
G

Gast

  • #52
@50: must Du gerade über eine eigene, letzte Enttäuschung hinwegkommen? Du hast mein ehrliches Mitgefühl!