• #1

Schlichten zwischen Ex und Kind

Ich habe ein voll in der Pubertät steckendes Kind. Diese hatte nach der Trennung (eigentlich schon auch in der Ehe) mangelnde Respekt von dem Papa (mein Exmann). Warum, weshalb ist erstmal nicht das Thema.
Wir haben den Wechselmodel angestrebt. Diese hat auch funktioniert außer dass das Kind immer wieder mal mit dem Papa (wenn es bei ihm war) in Streit geraten ist und dann wurde ich immer von dem Papa angerufen. Ich soll mir anhören was das Kind gesagt hat. Ich habe mir es immer in Ruhe angehört und habe jedesmal versucht dessen Streit zu schlichten. Es hat auch immer funktioniert.
Ich habe auch Auseinandersetzungen mit dem Kind, aber das viel seltener und ich kläre diese alleine.
Jetzt ist der Fall vorgekommen, dass das Kind sich nicht benommen hat zu der neue Partnerin von meinem Ex. Die Grunde kann ich nachvollziehen. Diese habe ich meinem Ex gesagt nicht meinem Kind. Und der Papa kommt wieder auf mich zu, dass ich mit dem Kind reden soll.
Ich bin aber auf den Punkt angekommen, wo ich sage, dass es mich nicht mehr angeht. Ich bin jetzt der Meinung, dass der Papa es selber klären soll mit dem Kind und ggf. mit der neue Partnerin. Ich habe mit meinem Kind und meinem Partner keine solche Probleme. Es waren auch da der Anfang versuchte Bockigkeiten, aber es hat schnell gelernt, dass es für mich und meinen partner inakzeptabele Verhalten ist das wir nicht dulden werden.
Jetzt ist das Kind bei mir, da es sich geweigert hat zum Papa zu gehen und auch dieser hat schnell zugestimmt, dass das Kind erstmal bei mir bleiben kann/soll.
Meine Frage auf eure Meinung ist: Sieht ihr das auch so, dass dieses schlichten der Konflikte zwischen meinem Ex dem Kind und seit neuestem der neue Freundin mich nicht interesieren müssen./sollen. Dass ich auch von Anfang an mich rauslassen sollte? Oder bin ich dafür Stück verantwortlich, weil es auch mein Kind ist? Ich habe immer neutral geredet nach der Trennung über dem Papa vor dem Kindern. Mein Partner auch (auch wenn es uns manchmal schwer fällt, da mein Ex in ein Fettnäpfchen nach dem anderen rein tritt). Ich sehe nicht mehr die Verantwortung und bin der Meinung, dass wenn der Papa sich den Respekt zu sich und seine neue Freundin nicht aufbauen kann, dann halt Pech gehabt.
Ich wünsche ihm sehr die neue Beziehung und daher habe ich angeboten, dass ich die Kinder gerne bei mir behalte, dann hat er seine Zeit für seine Beziehung. Ich will auch kein Unterhalt was ihm natürlich sehr gut gefällt. Aber das ist auch andere Baustelle.
Bin ich nun verantwrtlich und verpflichtet die Streitereien schlichten und den mangelnden Respekt zu verschaffen?
Es lebe die Pubertät!

LG W 37
 
  • #2
Meine Frage auf eure Meinung ist: Sieht ihr das auch so, dass dieses schlichten der Konflikte zwischen meinem Ex dem Kind und seit neuestem der neue Freundin mich nicht interesieren müssen./sollen. Dass ich auch von Anfang an mich rauslassen sollte? Oder bin ich dafür Stück verantwortlich, weil es auch mein Kind ist?
Halte dich hier raus!
Ich habe immer neutral geredet nach der Trennung über dem Papa vor dem Kindern. Mein Partner auch (auch wenn es uns manchmal schwer fällt, da mein Ex in ein Fettnäpfchen nach dem anderen rein tritt). Ich sehe nicht mehr die Verantwortung und bin der Meinung, dass wenn der Papa sich den Respekt zu sich und seine neue Freundin nicht aufbauen kann, dann halt Pech gehabt.
Genau meine Meinung, so ist das!
Ich wünsche ihm sehr die neue Beziehung und daher habe ich angeboten, dass ich die Kinder gerne bei mir behalte, dann hat er seine Zeit für seine Beziehung. Ich will auch kein Unterhalt was ihm natürlich sehr gut gefällt. Aber das ist auch andere Baustelle.
Bin ich nun verantwrtlich und verpflichtet die Streitereien schlichten und den mangelnden Respekt zu verschaffen?
Es lebe die Pubertät!
Wie großzügig, wegen Baustelle kein Unterhalt anzufordern!
Nein, das ist nicht dein Job zu schlichten, das würde sonst nur noch schlimmer werden!
 
  • #3
Du stehst zwischen den Stühlen.
Du bist nicht mit dabei und kannst auch die Situation nicht genau einschätzen wenn sich dein Kind mit deinem Ex-Partner oder die neue Freundin deines Ex-Partners anlegt/streitet.
Fakt ist die Pubertät ist wohl für beide Seiten nicht immer angenehm, man ist uneinsichtig und kann seine Eltern vielleicht nicht verstehen, testet seine Grenzen aus.
Du kannst aus der Ferne doch nicht die Richterin spielen für die Unstimmigkeiten in der Vater-Tochter- Beziehung.
Ich finde es schon traurig zu lesen, dass dein Mann es so akzeptiert, dass seine Tochter ihn nicht mehr besuchen möchte.

Ich weis nicht wie alt das Kind ist, ab einem gewissen Alter macht man lieber was mit seinen Freunden und die Eltern sind da manchmal nur „lästig“, stören, brummen Regeln auf und laufen nur „nebenher“ man ist mit viel zu vielen anderen Dingen beschäftigt und dann kommen die Eltern noch mit irgendwas um die Ecke.

Hach, gar nicht so einfach. Ich denke die Situation sollte sich erstmal abkühlen und dann kann man noch einmal versuchen ein Gespräch mit dem Kind zu führen, zu hinterfragen was die Gründe sind, warum sie die neue Freundin nicht akzeptieren kann oder will (falls es darum gehen sollte).

Wie hat dein Kind denn die Trennung (du von deinem Ex, ihren Vater) überhaupt verdaut? So etwas ist für Kinder manchmal schwer, sie verstehen es nicht oder wollen das nicht, hätten ihre Eltern gerne weiterhin zusammen.

W 27
 
  • #4
Ich bin aber auf den Punkt angekommen, wo ich sage, dass es mich nicht mehr angeht. Ich bin jetzt der Meinung, dass der Papa es selber klären soll mit dem Kind und ggf. mit der neue Partnerin. I
Schwieriges Thema! Ich würde grundsätzlich auch sagen, dass dein Ex selber schauen muss, dass und wie er das bei sich regelt - er ist dafür zuständig, seine neue Partnerin und das Kind vertraut zu machen und anständige Umgangsformen einzufordern und durchzusetzen, auch wenn das in der Phase der Pubertät sicherlich anstrengend ist. Das muss er selber geregelt kriegen.

Mein Sohn ist mit seinen 11 gerade in der präpubertären Phase und wenn ich zufällig mitbekomme, dass er pampig ggü seiner Mutter (meiner Ex-Frau) wird, dann rede ich zwar ernsthaft mit ihm, aber das dann unter 4 Augen und aus Eigenantrieb, weil mir respektvoller Umgang in der Familie wichtig ist. Einen Auftrag seiner Mutter würde ich dafür nicht annehmen.
 
  • #5
Diese hatte nach der Trennung (eigentlich schon auch in der Ehe) mangelnde Respekt von dem Papa (mein Exmann).

Hat er schon versaut.

dann wurde ich immer von dem Papa angerufen. Ich soll mir anhören was das Kind gesagt hat. Ich habe mir es immer in Ruhe angehört und habe jedesmal versucht dessen Streit zu schlichten. Es hat auch immer funktioniert.

Spricht nicht für ihn. Alles weitere was Du schreibst geht auch in die Richtung.


Ich bin aber auf den Punkt angekommen, wo ich sage, dass es mich nicht mehr angeht. Ich bin jetzt der Meinung, dass der Papa es selber klären soll mit dem Kind und ggf. mit der neue Partnerin. Ich habe mit meinem Kind und meinem Partner keine solche Probleme.

Es geht Dich schon etwas an, schließlich bekommst Du die Streitigkeiten ja regelmäßig mit. Sie hat keinen Respekt vor dem Vater. Das ist sein Ding, aber es hat Einfluß auf euren Kontakt.

Dass ich auch von Anfang an mich rauslassen sollte? Oder bin ich dafür Stück verantwortlich, weil es auch mein Kind ist?

Ja und nein.
Wenn das Kind mit Dir reden will, wirst Du Dich "einmischen" müssen. Es geht ja gar nicht anders. Wenn WE beim vater abgesprochen sind, musst Du Dich darauf verlassen können. Du leidest ja selbst unter der Situation.

Ich sehe nicht mehr die Verantwortung und bin der Meinung, dass wenn der Papa sich den Respekt zu sich und seine neue Freundin nicht aufbauen kann, dann halt Pech gehabt.

Du hast keine Verantwortung, aber es hilft Dir, wenn die beiden es besser hinbekommen.

Bin ich nun verantwrtlich und verpflichtet die Streitereien schlichten und den mangelnden Respekt zu verschaffen?

Respekt muss er sich verschaffen, scheinbar ist das schon lange ein problem bei ihm. das ist nicht Deine Baustelle. Verhalte Dich neutral und schlichtend, so wie bislang auch.


Hurra!
 
  • #6
Ich finde es schon traurig zu lesen, dass dein Mann es so akzeptiert, dass seine Tochter ihn nicht mehr besuchen möchte.
Ich finde das richtig so, alles sollte freiwillig geschehen, ohne Druck, Kinder sind wesentlich konsequenter als erwachsene Personen❗
Ich weis nicht wie alt das Kind ist, ab einem gewissen Alter macht man lieber was mit seinen Freunden und die Eltern sind da manchmal nur „lästig“, stören, brummen Regeln auf und laufen nur „nebenher“ man ist mit viel zu vielen anderen Dingen beschäftigt und dann kommen die Eltern noch mit irgendwas um die Ecke.
Das sind nicht die Ursachen für das Verhalten des Kindes, es ist die Situation und das Klima von Vater und seiner Freundin, das auf das Kind ausstrahlt!
Hach, gar nicht so einfach. Ich denke die Situation sollte sich erstmal abkühlen und dann kann man noch einmal versuchen ein Gespräch mit dem Kind zu führen, zu hinterfragen was die Gründe sind, warum sie die neue Freundin nicht akzeptieren kann oder will (falls es darum gehen sollte).
Das Kind am besten in Ruhe lassen, es ist die Freundin des Vaters, Kinder rächen sich an den Eltern!
Wie hat dein Kind denn die Trennung (du von deinem Ex, ihren Vater) überhaupt verdaut? So etwas ist für Kinder manchmal schwer, sie verstehen es nicht oder wollen das nicht, hätten ihre Eltern gerne weiterhin zusammen.
Kinder verstehen das ganz gut, wenn sie es richtig erklärt bekommen, es schadet den Kinder weitaus mehr, wenn unglückliche und streitbare Eltern sich nicht trennen und ein heuchlerisches und schlimmes Leben den Kinder vorspielen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #7
Jetzt ist das Kind bei mir, da es sich geweigert hat zum Papa zu gehen und auch dieser hat schnell zugestimmt, dass das Kind erstmal bei mir bleiben kann/soll.
Dann lass ihn wenigstens Unterhalt zahlen, wenn er das Wechselmodell aufkündigt und es angenehmer mit der Partnerin zu haben. Alles hat im Leben seinen Preis.
Dein Kind hat ein Alter, in welchen es entscheiden kann, wo es leben will.

Ich will auch kein Unterhalt was ihm natürlich sehr gut gefällt. Aber das ist auch andere Baustelle.
Du weißt schon, dass der Unterhalt Deinem Kind zusteht, d.h. nicht Dir. Im Zweifelsfall auf ein Konto, xdenn man weiß nie was noch kommt.
Es ist natürlich für alle bequem, den einfachsten Weg zu gehen - und für das Kind maximal schädlich, nicht zu sehen, dass seine Entscheidungen schwerwiegende Konsequenzen haben, diese auch nicht ausbaden zu müssen (Unzufriedenehit des vaters).
So wachsen sozial inkompetente Kinder heran.

Sieht ihr das auch so, dass dieses schlichten der Konflikte zwischen meinem Ex dem Kind und seit neuestem der neue Freundin mich nicht interesieren müssen
Asolut. Irgendwann bis Du als Obermanagermutter für alle Lebenskrisen raus. Das Kind ist nicht mehr so schutzbedürftig, dass Du Dich immer ins Feuer werfen musst.
Es gibt eine Lösung: nicht mehr zum Vater und diese Lösung hat das Kind gewählt.

Bin ich nun verantwrtlich und verpflichtet die Streitereien schlichten und den mangelnden Respekt zu verschaffen?
Nein, das ist allein Sache von Deinem Ex.
 
  • #8
Und der Papa kommt wieder auf mich zu, dass ich mit dem Kind reden soll.
Warum sollst du mit dem Kind darüber reden? Der EX ist doch alt genug das selber zu tun. Das kommt mir ehrlich gesagt wie im Kindergarten vor. Er ist schließlich auch für die Erziehung verantwortlich. Ich würde ihm einfach sagen, dass er es selber klären soll.
Jetzt ist das Kind bei mir, da es sich geweigert hat zum Papa zu gehen und auch dieser hat schnell zugestimmt, dass das Kind erstmal bei mir bleiben kann/soll.
Er entzieht sich meiner Meinung nach eher der Verantwortung. Ich kann mit nicht vorstellen, dass euer gemeinsamnes Kind grundlos so zu seinem Vater ist.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #9
Ich kann mir gerade nicht vorstellen, warum auch Du nicht einmal kurz dem Kind sagst, dass es sich mit dem Vater einigen soll und zwar das du auch darauf bestehst, dass es sich einigt, und dann auch mal alle 14-Tage zu mVater fährt.

Wie es sich mit dem Vater einigt, kann es selbst entscheiden.
Bei dem Vater machst Du es ebenso.
Ich hoffe Du untergräbst nicht seine Autorität, indem du z.B. dem Kind Freiheiten lässt die er nicht vorgesehen hat.

Da müsst ihr Euch auch weiterhn absprechen, was nun gesetzt ist und das muss auch in beiden Haushalten für das Kind gelten.
 
  • #10
Ich kann mir gerade nicht vorstellen, warum auch Du nicht einmal kurz dem Kind sagst, dass es sich mit dem Vater einigen soll und zwar das du auch darauf bestehst, dass es sich einigt, und dann auch mal alle 14-Tage zu mVater fährt.
Das sollte sie nicht machen. Von einem Erwachsenen kann man erwarten, dass er selbstständig ist und man ihn nicht wie ein kleines Kind an der Hand nehmen muss.
 
  • #11
Jetzt ist das Kind bei mir, da es sich geweigert hat zum Papa zu gehen und auch dieser hat schnell zugestimmt, dass das Kind erstmal bei mir bleiben kann/soll.
Ich kann mir gerade nicht vorstellen, warum auch Du nicht einmal kurz dem Kind sagst, dass es sich mit dem Vater einigen soll und zwar das du auch darauf bestehst, dass es sich einigt, und dann auch mal alle 14-Tage zu mVater fährt.
Das Kind WILL aber nicht.

Es hat im Moment eine Abneigung gegen den Vater/die neue Freundin.

Das Kind (!) zu drängen, eine "Einigung" herbeizuführen erscheint mir irgendwie weltfremd - und könnte noch größere Schäden beim Kind anrichten.
 
  • #12
Hi,
Hauptargument für mich ist: du bist nie dabei! Du erfährst die Info von ihm im Nachhinein. Er macht sich als Petze dadurch total unbeliebt bei deinem Kind 🤦‍♀️Er verliert dadurch noch mehr Autorität. Als Erwachsener und besonders als Vater muss er da schon selbst mit seinem Kind reden.
Außerdem.ist dein Kind nicht mehr klein, es weiß schon die grundsätzlichen Verhaltensweisen.
Wenn du dich da einmischst, stehst du nur selber noch am Ende schlechter da: Papa kriegt Autorität nicht gebacken, also muss Mutti eingreifen und untergräbt erst recht Papas Autorität. Wird nix bringen.

Mein Bruder ist getrennt und hat die Kinder im Schnitt alle zwei Wochenenden (hätte sie am liebsten zu mind. 80 wenn nicht 100%), sind um 10 Jahre alt. Er "kann" Erziehung (arbeitet auch in dem Bereich), und die Kinder respektieren ihn mehr als.die Mutter. Deinem Kindsvater fehlen einfach die Skills und das Feingefühl, aber das wirst du durch Besprechen der Situationen im Nachhinein mit deinem Kind nicht lösen.

Etwas ganz anderes ist, wenn die Eltern Wert auf Zusammenhalten in der Erziehung legen - dann muss der Kindsvater sich aber viel mehr einbringen und auch an den Tagen, wo er das Kind nicht hat, für den Alltag und die Probleme des Kinds interessieren - klingt in deinem Fall aber eher nach Spaßpapa, der das Interesse verliert, sobald das Kind nicht "funktioniert".

W37
 
  • #13
Dreh den Spiess um - wenn dein Ex dich anruft und meint, dir Erziehungsratschläge geben zu müssen, wie wäre es für dich??
Dein Ex ist gross genug, das ist auch SEIN Kind und sich über dieses zu beschweren ist mindestens lächerlich. Wenn deine Tochter nicht hingehen will, dann ist das so, du bist nicht dafür zuständig, mischt du dich ein, untergräbst du ihren freien Willen und bringst ihr bei, sich zu verstellen um des Friedens Willen - bei einem Mann fatal, da sie dieses Verhalten in ihre zukünftige Beziehung übertragen wird.
 
  • #14
Das Warum und weshalb wäre schon ein Thema. So lässt sich nur festhalten, Ihr bleibt alle irgendwie in einer schrägen Dynamik gefangen, die bereits in der Ehe ein Thema war. Das Kind setzt seine Muster fort, weil es die Erwachsenen trotz Trennung ja auch tun.
Ich an deiner Stelle würde mich ganz klar abgrenzen. Kein Gerede mehr über die Situation beim Vater und keinerlei Vermittlungen mehr. Egal was und wie und um welches Thema. Du stehst ab sofort und in aller Konsequenz dafür nicht mehr zur Verfügung.
Wenn dein Kind ein Thema mit dem Vater hat, braucht er einen Ort und kompetente Menschen, an dem er das neutral angucken und bearbeiten kann. Es gibt Familienhilfe, die Kinder unterstützen und auch vermitteln.
 
  • #15
du bist nicht dafür zuständig, mischt du dich ein, untergräbst du ihren freien Willen und bringst ihr bei, sich zu verstellen um des Friedens Willen - bei einem Mann fatal, da sie dieses Verhalten in ihre zukünftige Beziehung übertragen wird.
Die Themenstellerin hat aber auch das Recht, dass der Ex die Tochter miterzieht und auch mal betreut bzw. den Kontakt hält.

Sie kann ihn von seiner Aufgabe nicht entbinden.
Das mag jetzt mal eine Phase sein, aber grundsätzlich soll sie bitte darauf bestehen, dass die Tochter den Kontakt zum Vater nicht abbricht und sich von ihrem Vater auch etwas sagen lässt.

Die Tochter ist nicht erwachsen, sie mag einen Willen haben, aber die Eltern sind beide weiter zuständig, die Grenzen zu setzen.

Haben meine Eltern auch gemacht und sind nicht schlecht damit gefahren.
Sie wirkten immer als Team, auch als sie sich trennten. Niemals konnte wir Kinder da einen keil in die Erziehung schieben.

So wie die Tochter dort fährt, hätte meine Mutter niemals akzeptiert und ihr eine ordentliche Standpauke gehalten.


Das Kind WILL aber nicht.

Es hat im Moment eine Abneigung gegen den Vater/die neue Freundin.
Jaja ich wollte als Teenager auch so Manches nicht.....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
-Dein Kind hatte schon vor der Pubertät Probleme mit dem Vater. Dass das Verhältnis so schlecht ist, hat er zu verantworten. Also muss er das selbst wieder richten, wenn er das denn überhaupt möchte
-das Kind vorerst nicht mehr zum Vater lassen. Das Kind fühlt sich bei ihm unwohl. Das hat Gründe. Natürlich könntest du es zwingen, aber ich denke, du möchtest kein überangepasstes Kind? Ist schädlich für das Selbstbewusstsein/ Selbstwert des Kindes. Und somit für die Zukunft.
-Den Unterhalt nachfordern. Dein Kind hat ein Recht auf Unterhalt, auch wenn ihr nicht darauf angewiesen seid. Später vielleicht schon. Leg das Geld für die Zukunft zurück.
 
  • #17
Also es ist so: der Vater hat mit dem Kind von Anfang an nicht sehr viel am hut gehabt. Er hat oft gesagt, als es nocht klein war, dass esr damit nichts anzufangen weiß. Später war es schon besser, aber ich vermute er hat bestimmte Punkt verpasst bei dem Kind.
Das Kind hat in einer Familie gelebt wo die Mutter den ganzen Tag arbeiten war, der Vater faul am PC sitzte und vor dem Fernsehen. Die Mutter war einkaufen, hat gekocht sich um Haushalt und Kinder gekümmert. Das Kind hat die Mutter erlebt als sie völlig erschöpft am Boden lag und sich Hilfe suchen musste. Als ich mich getrennt habe hat es nur gegast, dass es es wusste, dass es früher oder später passiert. Es hat gemeint, dass ich jetzt auch viel entspannter bin und hat schnell gemerkt, dass viele Situationen die mir in die Schuhe geschoben worden sind nicht wg. mir passiert sind. Diese nämlich passieren immer noch bei dem Vater ohne das ich dabei bin.
Ich habe wenn es zum Anruf kam immer beide am Telefon gehabt oder bin hin gefahren und hatte beide am Tisch sitzen gehabt. Ich habe mich nie eingemischt ohne dass der Vater mich gebeten hat. Habe auch nie das Kind dann sofort rausgeholt, da auch diese nicht immer unschuldig war.
Wir haben und damals auf ein Wechselmodel geeinigt. Ich habe naiv gedacht, dass es das beste für die Kinder ist, da uns das nah gelegt worden ist. Wir kommen miteinander klar. Ich habe auch gewusst, dass er nicht Unterhalt zahlen kann, da er nur gering arbeitet und wollte nicht den Vater meine Kinder ruinieren.
Es sind immer wieder Vorfälle passiert wo wirklich jeder mit dem Kopf nur schüttelt. Und das größere Kind hat nach dem letzten Vorfall entgültig genug und ich mittlerweile auch. Er war damit sofort einverstanden, dass beide Kinder bei mir bleiben, da ich kein Unterhalt haben will. Und wenn ich ihn auf Unterhalt verklagen sollte, dann habe ich das Problem, dass ich damals dem Wechselmodel zugestimmt habe.
Bei Jugendamt haben die gemeint, dass das was bei dem Kindern ist gefährdet nicht dessen Wohl. Es geht schließlich um Kindes Wohl und nicht um Kindes Wille.
erst ab 18 kann das Kind selber entscheiden ohne das Amt für die Entscheidung zuständig ist.
Mir geht es nicht um das Geld. Mir geht es hier um die Frage o ich richtig handle, wenn ich aib sofort keine Streitigkeiten mehr schlichte da ich auch gesagt habe, dass mich es nicht mehr interessiert. Ich sehe nicht mehr ein sein Verschulden zu bügeln und der Herr mach sich laues Leben. Mir ist es ab sofort egal wie das Kind sich zum Vater und dessen Freundin benimmt.
Die Kinder sollen jedes zweite WE zu ihm gehen. Wollen es auch zur Zeit.
 
  • #19
Das mag jetzt mal eine Phase sein, aber grundsätzlich soll sie bitte darauf bestehen, dass die Tochter den Kontakt zum Vater nicht abbricht und sich von ihrem Vater auch etwas sagen lässt.
Das ist der Punkt wo ich meine, dass ich nicht mehr dafür verantwortlich bin, dass das Kind sich was von vater was sagen lässt. Ich bin der meinung der Vater solles selbst hinbekommen respektiert zu werden von dem Kind.
Das Kind möchte jedes zweite WE zum Vater. Es möchte nicht den Kontakt abbrechen. Es möchte aber nicht da den Lebensmittelpunkt mehr haben.
 
  • #21
Es möchte aber nicht da den Lebensmittelpunkt mehr haben.
Dagegen sagt ja keiner etwas.
Trotzdem musst Du Dich weiter mit dem ExMann undVater absprechen, wie die Entscheidungen im Detail aussehen und dann diese Linie auch bei Dir vertrittst.
Wenn er sich nicht durchsetzen kann und Eure gemiensame Ersziehungslinie damit verlässt, geht auch Dich das etwas an und Du musst ihm klarmachen, dass Du ihm dann nicht entgegenkommst sein Problem sich also erhöhen werden. Einfach KInd abnehmen ist nicht alleine die Lösung.

Aber das ist ja scheinbar gar nicht das Problem, sondern die Tochter geht zu Dir, weil es für sie bei Dir einfacher ist. Deswegen ist es umso wichtiger sich im Detail abzusprechen, wie die Erziehungslinie aussieht.
Sie hat ja nu nauch weiterhin viel Zeit auch beim Vater. Was beim ihm nicht ging, darf bei Dir auch nicht laufen und umgekehrt,

,
 
Zuletzt bearbeitet:

Laleila

Cilia
  • #22
Liebe @Labellino , es ist nicht Deine Aufgabe zu schlichten. Punkt.
Warum Dich, völlig unnötigerweise, bei Deiner Tochter in die Schußlinie bringen.
Vielleicht kannst Du ihr anbieten zuzuhören, was die Gründe ihres Verhaltens betrifft. Völlig werfrei.
Einfach damit Dein Mädchen auf zugewandte "offene Ohren" stößt. Ohne Beratungshintergrund oder ungebetene Ratschläge.
Was anderes ist es, wenn sie Dich konkret bei einem Problem um Rat bittet.

Den Rest muss der Vater mit ihr klären, kann er das nicht, sein Problem. Will Deine Tochter ihn nicht mehr, oder nicht mehr so oft sehen, solltest Du sie ernst nehmen und es ihr nicht einreden.

Es ist eine Sache zwischen ihr und ihrem Vater, bei der sie Dich nicht als Schlichtern braucht, sondern als stabile Größe, die hinter ihr steht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #23
Ich rufe ihm aber nicht an und will ihm Erziehungsratschläge geben. Er ruft mich an und sagt höre dir wie sich dein Kind bei mir benommen hat und fragt was er machen soll.
Dein Kind? - ist aber euer gemeinsames Kind.
Ihr beide seid für das Kind verantwortlich, habe das Gefühl er versucht sich seiner Verantwortung zu entziehen „dein Kind“ und dir vermutlich noch die Schuld zu geben warum er nicht mit dem Kind klar kommt.
Du kannst euer Kind nicht dazu bringen den Vater zu mögen, er muss einen Schritt auf das Kind zu gehen und versuchen eine gute Beziehung zum Kind aufzubauen, aus eigenem Antrieb.
Du hast versucht den beiden zu helfen, zu schlichten aber irgendwann kannst du auch nicht mehr machen. Halte dich besser daraus. Überlasse ihm die Verantwortung und Führung wenn das Kind bei ihm ist. Kein Wunder dass das Kind keinen Respekt vorm Vater hat wenn Mutti immer schlichten kommen muss.
Mache das, was du denkst ist am besten für alle Beteiligte.

W 27
 
  • #24
Du kannst euer Kind nicht dazu bringen den Vater zu mögen
Genau das ist der Punkt. Es mag ihm zwar da er nicht bösartig ist. Es hat aber keine Grenzen bei ihm und fühlt sich vermute ich nicht sicher und verstanden. Ich habe die Hölle elebt am Anfang als ich als Rabenmutter und weitere Begriffe nenne ich lieber nicht bezeichnet worden bin. Ich wollte nicht nochmal dadurch gehen, weil ich verurteilt werde, dass ich die Kinder manipuliere und dem Vater weg nehme. Aber ich sehe nicht ein für das was die Leute sagen das Wohlbefinden von meinem Kind auf Spiel zu setzen.
Ich habe ab sofort aufgehört, was die Probleme zwischen denen sind. Wenn mein Kind zu mir kommt und erzählt dann höre ich mir das an, aber kommentiere es nicht wenn ich nicht gefragt werde. Wenn der Vater sich meldet wegen Problem zwischen ihm und dem Kind dann höre ich ab sofort nicht mal hin und sage, dass mich es nicht angeht.
 
  • #25
Es ist eine Sache zwischen ihr und ihrem Vater, bei der sie Dich nicht als Schlüchtern braucht, sondern als stabile Größe, die hinter ihr steht.
Hier habe ich halt Angst, dass es als Manipulation von meiner Seite angesehen wird. Das man denk ahhh der spielt das in die Karten, dass das Kind nicht mehr sein Mittelpunkt beim Vater haben will (oder gesagt nicht mehr hälfte, hälfte).
Auf andere Seite sage ich immer, dass mir es egal sein soll wer was von mir denkt und mir nur wichtig sein soll was das Kind dann denkt.
 
  • #26
Wenn deine Tochter nicht hingehen will, dann ist das so, du bist nicht dafür zuständig, mischt du dich ein, untergräbst du ihren freien Willen und bringst ihr bei, sich zu verstellen um des Friedens Willen - bei einem Mann fatal, da sie dieses Verhalten in ihre zukünftige Beziehung übertragen wird.
Hier ist der Punkt wo sich die Fronten teilen. Ich bin auch der Meinung, dass man das Kind da sein lassen soll wo es sein möchte aus freiem Willen. Es ist hier aber auch die andere Front wozu auch Jugendamt zählt die sagt es geht um Kindes Wohl und sein Willen. Und mangelnde Respekt vorm Vater zählt zum Kindeswohl nicht. Da müste schon was harteres kommen als was er sich leistet. Handy, PC, ab un zu Kinder Nachts alleine lassen, alleine in Urlaub mit seine Freundin fliegen und dem Kinder seit 3 jahren den Honig um Maul schmieren, dass die auch mal fahren/fliegen werde. Bis jetzt gar nichts. Das sind alles Sachen wo sich das Kind auf neben Gleis abgestellt fühlt und unwichtiger als seine Partnerin. Da schißt das Kind zurück. Es sind aber alles Probleme die das Wohl des Kindes laut Amt nicht gefährden.
Er hat schnell zugestimmt, dass die Kinder bei mir bleiben und hin gehen nur jedes zweites WE und hälfte der Ferien. Aber nicht aus der Sicht das es für die Kinder besser ist, aber aus der das er noch weniger ausgenben muss für sie da ich kein Unterhalt haben möchte. Und auch wennes den Kindern zusteh werde ich es nicht durchkriegen. es wird heißen wir sollen der Wechselmodel wieder machen.
 
  • #27
Wie hat dein Kind denn die Trennung (du von deinem Ex, ihren Vater) überhaupt verdaut? So etwas ist für Kinder manchmal schwer, sie verstehen es nicht oder wollen das nicht, hätten ihre Eltern gerne weiterhin zusammen.
Für das kleine war es schwer und nicht nachvollziehbar. Das große hat sehr gelassen reagiert und gesagt, dass es es wusste das es früher oder später passiert. Es war aber auch in der Zeit auch bei psychologische Behandlung wg. anderen Sachen und die Ärztin hat es dann direckt mit einbezogen. Sie hat sogar gesagt, dass das Kind sich verbessert hat nach der Trennung in seinem Verhalten.
Das kleine zur Zeit 8 versteht es mittlerweile auch.
 
  • #28
Hier habe ich halt Angst, dass es als Manipulation von meiner Seite angesehen wird. Das man denk ahhh der spielt das in die Karten, dass das Kind nicht mehr sein Mittelpunkt beim Vater haben will (oder gesagt nicht mehr hälfte, hälfte).
Auf andere Seite sage ich immer, dass mir es egal sein soll wer was von mir denkt und mir nur wichtig sein soll was das Kind dann denkt.
Es wird immer Leute geben, die unsere Entscheidungen nicht gutheißen. Du kennst dein Kind, deinen Ex, eure Problematik, entscheide nach deinem Gefühl.
 
  • #29
Wenn der Vater sich meldet wegen Problem zwischen ihm und dem Kind dann höre ich ab sofort nicht mal hin und sage, dass mich es nicht angeht.
Leute so geht dsas nicht !
Bis das Kind volljährig ist, muss die Erziehungslinie weiter stehen (z.B. wie lange von Zuhause weg, wir wird mit schulischen Leistungen umgegangen , welchen Drogen, welche Freunde ...etc).

Es kann doch nicht sein, dass Du eine Spaltung der Erziehungsmaßstäbe zulässt indem Du einfach sagts:
Was die da machen, ist mir völlig egal !

Es geht um das Erwchsenwerden eines jungen Menschen. Es ist gemeinsame Sache von Eltern da zur Seite zu stehen.

Ich verstehe einfach nicht wie Dir egal ist, wie der Ex die gemeinsamen Tochter erzieht , gerade wenn sie jetzt oft am Wochende bei ihm ist.

Ich verstehe auch die Mehrheitsmeinung hier nicht.



Du hast versucht den beiden zu helfen, zu schlichten aber irgendwann kannst du auch nicht mehr machen. Halte dich besser daraus.
Es geht nicht um schlichten.
Es geht darum, die gemeinsame Ersziehugsarbeit weiter abzusprechen.
Die Fragenstellerin kann ihren Ex nicht aus der Verantwortung entlassen. Die hat er so oder so.
 
  • #30
Leute so geht dsas nicht !
Bis das Kind volljährig ist, muss die Erziehungslinie weiter stehen

Ja klar sollte man einheitlich erziehen, sofern dies bei getrennt lebenden Elternteilen möglich ist aber ich denke hier geht es auch oder vor allem um die Beziehung zwischen Vater und Kind und da kann die Mutter dem Kind einfach nicht vorschreiben wie sehr es den Vater mögen muss, sie kann sagen, dass das Kind ihren Vater + dessen Freundin respektvoll behandeln soll und er + Freundin genauso respektvoll mit seinem Kind umgehen soll, aber Vorschriften machen wie „du musst deinen Papa lieb haben und ihn besuchen“ kann sie doch nicht.
Wenn man jemanden zu etwas zwingt dann wird die Person die Sache zu der es gezwungen wird noch viel weniger wollen als ohnehin schon.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man manchmal Menschen dazu bringen muss (über andere Wege) diese Dinge selber zu wollen und damit meine ich nicht jemanden zu manipulieren. Man muss versuchen jemanden etwas was er vllt nicht gerne machen möchte schmackhaft zu machen, aber auch nicht erpressen, nicht sowas wie „fahr zu Papa sonst gibt dir Papa deine 20€ Taschengeld nicht mehr“ ne sowas nicht.

Wenn du jemanden etwas gibst (damit meine ich keine materiellen Dinge, sondern Werte/ den Umgang miteinander) bekommst du auch gleiches zurück, zumindest ist das oft so oder kann/sollte man erwarten.

FS zwinge dein Kind niemals den Vater zu besuchen, solche Dinge müssen aus eigenem Antrieb kommen. Du kannst dem Kind die Dinge erklären, versuchen die Sicht aus der anderen Perspektive zu erklären (wie sich ihr Vater fühlt wenn das Kind ihn zB. beleidigt aber was das Kind daraus macht solltest du dem Kind überlassen)
Aus der Ferne kann man aber die Situation nicht einordnen, du bekommst Sachen gesagt und sollst daraufhin ein Urteil fällen, wer recht hat, was in Ordnung ist oder wie läuft das ab?. Das geht doch nicht.

Kinder trotzen manchmal, manchmal muss man das Kind wieder auf die richtige Bahn bringen (bestimmend sagen was Sache ist/erklären/Folgen aufzeigen, das Kind nicht anschreien) wenn dein Kind keinen Respekt hat dann wird es sich nichts sagen lassen vom Vater, ihm auf der Nase rumtanzen - er hat’s verkackt.
Dies sollte jeder Elternteil eigenständig, alleine im Alltag können, da finde ich, musst du FS nicht noch den Job des Vaters übernehmen und dem Kind zu mehr Respekt verhelfen, wenn es bei dir und dem Kind klappt, sollte es doch beim Vater auch so klappen, ist anzunehmen oder?

Vielleicht ist das Kind wenig respektvoll zum Papa weil der Papa auch nicht gut mit dem Kind umgeht (möchte auf keinen Fall etwas unterstellen, du kannst das eher beurteilen als Mutter) oder aber einfach weil das Kind mit der Situation nicht klar kommt oder nicht zum Vater möchte, lieber etwas anderes machen würde (vllt ist es beim Papa langsam langweilig) und dann bekommt der Papa die schlechte Laune ab, ich weis es nicht.
 
Top