• #1

Schicht- und Wochenendarbeit

Ich beginne bald mit einer neuen Arbeit, habe mich mit über 50 noch mal entschieden etwas anderes zu machen. Ich freue mich auf den neuen Job, den ich habe nun viel mehr mit Menschen zu tuen.
Der Pferdefuss ist: Es ist Schichtarbeit (Früh 6 - 14:30, Spät 13:30 - 22, keine Nachtarbeit) und ich habe nur jedes dritte Wochenende frei (dann aber von Donnerstag bis Sonntag).
Schreckt das euch Frauen ab ?
Ist es besser nun gezielt nach einer Partnerin zu suchen die auch keine Normalarbeitszeit hat ?
Ich möchte mit dieser Frage gezielt Frauen in meiner Altersgruppe ansprechen.
 
  • #2
Mich würde es abschrecken.
Zwei Menschen mit Schichtarbeit - auch nicht wirklich empfehlenswert. Langfristig hat Schichtarbeit, vor allen Dingen wenn man den normalen Schlafrythmus ändern muss, leider sehr negative Auswirkungen auf die Gesundheit.
 
  • #3
Ich glaube nicht, dass das mich stören würde.

Für mich gilt: keine halben Sachen! Und wenn du mir sehr gefallen würdest (als Gesamtpaket), würde ich mich davon nicht abschrecken lassen. Es gibt so wenig wirklich passende Menschen für mich.

Aber alles mit Vorbehalt: ich suche ja nicht, bin verheiratet und kann mich vielleicht nicht richtig in die Thematik reindenken und sehe das Ganze mit einer Art Idealismus.
 
  • #4
Es wäre vielleicht nicht gerade ein Pluspunkt, aber abschrecken würde es mich nicht. Wenn sonst alles stimmt würde ich denken: Lieber etwas weniger, aber dafür eine schöne Zeit mit dem Partner. Das einzige was schade wäre, sind die berühmten Samstagabende, an denen sich Freunde oder Familie treffen, Feiern stattfinden und an denen Deine Partnerin oft nur allein teilnehmen kann.

w, 47
 
  • #5
Schichtarbeit leisten auch Ärzte in Kliniken-das finden nur wenige Frauen abschreckend, weil dieser Beruf immer noch Prestige hat.
Schauspieler, freiberufliche Dozenten, Models arbeiten auch nicht zu den üblichen Bürozeiten und sind trotzdem interessant ;)
Generell ist sie immer eine Belastung für den, der sie leistet. Nur: wenn ich mich in einen Mann verliebe, sortiere ich ihn nicht aus, weil er Schichtarbeit leistet. Aber für SB gelten ja knallharte Filter. Ich würde es daher auf keinen Fall in einem Profil thematisieren. (Eine Familiengründung steht ja wohl nicht mehr an; also ließen sich Abstimmungen schon regeln).
Zwei Menschen, die exakt die gleichen Arbeitszeiten haben, können sich auch schneller auf den Geist gehen und haben weniger Möglichkeiten, sich gegenseitig kleinere Gefallen zu tun, wenn der Andere arbeitet (zB etwas abholen).
Wer will, findet Wege, ich finde, da gibt es dramatischere Umstände. Doch in SB sind die NoGo's ja endlos...auf der Suche nach dem Partner, der keine Makel hat. Damit bloß keine Realität aufkommt!
 
  • #6
Mich würde es nicht abschrecken. Viele Menschen haben Schichtdienste. Krankenpfleger, Feuerwehr, öffentlicher Dienst, Fabrik, usw. Usw. Dann würde sich ja niemand mehr kennenlernen. Man kann sich drauf einstellen. Ausserdem sollte man selber nun wirklich in umserem Alter auch ein eigenes Leben haben. Und gibt es nicht so wenige Frauen mit Teilzeitstellen, oder selbstständig, Da wird auch Zeit frei. Und aus dem Alter wo man Familien gründet und von morgens bis abends Hand in Hand da sitzen muss, sind wir doch raus. W49
 
  • #7
Nur jedes dritte WE frei finde ich schwierig, wenn die Frau nicht auch flexibel ist, weil sie ja dann frei hat, wenn Du nicht frei hast und umgekehrt. Also dadurch ergibt sich weniger Freizeit.
Was an der Schichtarbeit stören könnte, wenn man nicht gern allein rumsitzt, ist, dass Du in der Frühschicht früh ins Bett musst und in der Spätschicht der Abend auch zu kurz wird. Wenn die Frau eine normale Arbeitszeit hat, habt ihr auch kaum Abendzeit.
Sieht so aus, als müsste der Grad der Flexibilität bei der Frau in gleichem Maße steigen, wie Deine Arbeitszeit speziell wird.
Aber das ist ja nur abstrakt. Ich meine, lehnt man einen passenden tollen Mann ab, weil er "unnormale" Arbeitszeiten hat?
 
  • #8
Ich glaube , dass viele Frauen auch Schicht arbeiten oder am Wochenende, deshalb ist dies sicher eine gute Zielgruppe und wenn es dann die Möglichkeit gäbe, die Schichten in etwa auf einander abzustimmen- why not.
Freunde von mir sind seit über 25 Jahren verheiratet, er ist Bäcker muß also nachts raus , und sie arbeitet im Büro. Der Ehe hat es nicht geschadet.
Für mich als "Normalzeit" Arbeiterin wäre es auch ok, weil ich nicht jeden Abend mit meinem Partner auf dem Sofa sitzen muß und will.
Und dass der geänderte Schlafrythmus nicht gesund ist- das wollte der FS sicher nicht lesen. Lieber eine Arbeit machen, die einen erfüllt, als einen Job der unzufrieden macht und dann auch krank.
Ich wünsche Dir viel Glück, im neuen Beruf und in der Liebe
 
  • #9
Mich persönlich würde das überhaupt nicht abschrecken. Mit dem richtigen Partner bzw. der richtigen Partnerin spielen die von Dir genannten Arbeitszeiten keine Rolle, da wird man sich arrangieren und die exklusive Paarzeit eben so legen, wie es für beide am besten passt.

Nachtschichten fände ich persönlich schwierig, aber von einer Beziehung mit einem tollen Partner hätte mich auch das nicht abgehalten. Mein Partner hat z.B. ein zeitintensives Hobby (Musiker in einer Band), sodass unsere Aktivitäten am Wochenende ab & zu mal getrennt ablaufen. Aber das hat keinen negativen Einfluss auf unsere Beziehungsqualität, denn wir finden trotzdem ausreichend Zeit für uns und unsere gemeinsamen Hobbys. Wichtig ist nur, dass man sich einig ist und sich beidseitig ausreichend Freiheiten lässt.

Viel schwieriger fände ich es, mit einem Partner zusammen zu sein, der in seinem Job unzufrieden ist und daran nichts ändert. Deshalb würde ich zuversichtlich an die Suche gehen.

P.S. Glückwunsch zum neuen Job!
w, Anfang Ü50
 
  • #10
Hallo, ich bin aber ein Mann.
Dann sind Sie aber doch wohl erst wieder in der Probezeit und womöglich sogar noch mit einem befristeten Vertrag, das schreckt Frauen auch ganz schön ab, Frauen wollen immer Sicherheit haben das kommt also noch hinzu
 
  • #11
Lieber FS,

das würde mich in keinster Weise abschrecken und wäre kein Hinderungsgrund, eine Partnerschaft mit einem Menschen einzugehen, der Schicht arbeitet. Im Gegenteil, ich hätte Respekt und Achtung, wenn er das auf sich nimmt, beruflich glücklich und zufrieden ist. In deinem Falle ist es ja noch nicht einmal Nachtarbeit......
 
S

Sternchen2015

  • #12
Hallo Godot,
Mich würde es nicht abschrecken. Sicherlich hat man nicht so viel gemeinsame Freizeit. Aber die kann man dann um so intensiver nutzen. Außerdem ist es sowieso sehr schwierig in unserem Alter (ich w53) einen passenden Partner zu finden. Man hat schließlich schon sein halbes Leben hinter sich und bestimmte Gewohnheiten entwickelt. Ich denke, die Schichtarbeit erleichtert es eher, weil man nicht permanent zusammen ist. So hat jeder noch genügend Freiraum, sich in die neue Beziehung einzuleben und aber auch Teile aus seinem "alten" Leben weiterzuführen, ohne dass der andere zu sehr eingeengt wird.
Ich wünsch dir viel Glück.
 
  • #13
Hallo Godot,

also, mich würde das absolut nicht abschrecken. Bin seit meinem 21. Lebensjahr selbständig tätig, und arbeite somit dann, wenn mir danach ist, kann auch nachts sein und sehr früh am Morgen. Dafür schlafe ich an einem anderen Tag dann vielleicht bis 9 Uhr oder auch mal länger, wenn ich Lust habe... auch Wochenendarbeit (und unter der Woche tun, worauf man Lust hat) ist mir nicht fremd, habe auch schon Weihnachten, usw. gearbeitet. Für mich wären Deine Arbeitszeiten somit überhaupt kein Problem, wenn Du generell noch genügend Zeit erübrigen könntest... Lieben Gruß
 
  • #14
Ich meine, das hängt vom Nähebedürfnis des Partners ab.
Wenn sie ein sehr eigenständiges Leben führt und du damit auch kein Problem hast, wird es klappen. Wenn du möchtest, dass sie stets zuhause auf dich wartet, wird es früher oder später Probleme geben.
 
  • #15
Wenn du in der Nähe wohnen würdest, würde es mich nicht abschrecken, für eine größere Entfernung wäre es schon sehr schwierig, gemeinsam Zeit zu finden. Aber ich würde auch aus anderen Gründen keine Fernbeziehung wollen.

Mein Ex arbeitet in der Gastronomie, dort arbeitete er ähnliche Schichten wie du. In jungen Jahre hat es mich gestört, weil so kaum gemeinsame Zeit für die Familie blieb. Nun ist das Kind erwachsen.

Aber ich hatte mich irgendwann daran gewöhnt und die freien Abende und Wochenenden für mich und meine Interessen genutzt.

Ich fände es wohl auch eher merkwürdig, wenn jeden Abend jemand da wäre und man nie Zeit für sich hat. Kommt ja letztlich auch auf das Verhältnis miteinander an.

Ich selbst arbeite auch nicht ganz regelmäßig, an 2 Tagen die Woche 11 h, an den anderen 7 h, was ich aber abwechslungsreicher finde, als jeden Tag immer gleich.

Dass du nochmal etwas neues wagst, finde ich dafür super.

w, 42
 
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  • #16
Ich arbeite selbst sehr viel, gehe zum Sport, treffe gerne Freunde und ich bin auch wirklich sehr gerne allein.

Ich treffe meinen Freund unter der Woche eher nicht.
Manchmal gibt es am Abend ein Treffen mit Freunden und wenn er da mal nicht mitkommen will, macht mir das nichts aus.
Ich hätte damit also kein Problem.
Ok, ich treffe ihn jedes Wochenende und das wäre mit dir nicht so leicht möglich.
Wenn du dann Samstag und Sonntag Frühschicht hast, sehe ich aber kein Problem, dann hole ich dich da eben ab.

Unter der Woche könntest du mich ab und zu abholen und ich mache dann eine Pause, in der wir essen gehen oder einen Kaffee trinken.

Wenn ich keinen Termin habe, kann ich jederzeit mal eben weggehen, ich könnte mich dann also nach deinem Dienstplan richten.
Und an den WEs, an denen du Spätschicht hast, können wir morgens zusammen brunchen und dann arbeiten wir beide und ich gehe am Abend allein auf die Party.

Für mich also null Problem mit deinem neuen Dienstplan, aber ich habe auch ein sehr schwaches Nähebedürfnis.
So eine Frau, die selbst wenig Zeit hat, wirst du schon finden.

Viel Glück bei der Partnersuche und jetzt erst mal im neuen Job !

w 48
 
  • #17
Unregelmässige Arbeitszeit finde ich nicht ideal, aber wenn mich der Mann wirklich anspricht, würde ich mich nicht davon abschrecken lassen. Schlimm fände ich Nachtschicht, für die betreffende Person und auch für mich selber.

Was auch noch die Frage ist, wie lange im Voraus erhältst du den Plan für deine Arbeitszeit, 1 Monat oder mehr...? Manchmal ist es mühsam, wenn man im Voraus etwas planen will und der Arbeitsplan fehlt noch... aber na ja, ist wohl ein Detail. Wo ein Wille ist ein Weg.
 
  • #18
Mich stört das nicht, wenn der Rest mich nicht abschreckt.

Ich suche allerdings auch keinen Partner, der mich 7x24 betüdelt und den Rest bekämen wir hin.

Viel Erfolg für beides Job und Frau
 
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  • #19
Ich bin Freiberuflerin, da hätte ich weniger ein Problem. War auch schon mal mit jemanden fast 10 Jahre zusammen, der so gearbeitet hat. Daran ist die Beziehung nicht gescheitert.
Letztendlich geht es um Qualitätszeit mit dem Partner - und wenn es insgesamt passt, scheitert es nicht an den Arbeitszeitmodellen.

W, 46
 
  • #20
Ich bin zwar keine Frau, möchte aber trotzdem meinen Senf dazugeben.
Ich arbeite seit über 26 Jahren im Schichtdienst mit Früh-, Spät- und Nachtschichten. Auch an Wochenenden und Feiertagen.
In meiner letzten über 20 jährigen Beziehung war das nie ein Problem.(War auch nicht der Trennungsgrund)
In den letzten zwei Jahren habe ich so einige Dates gehabt und auch da habe ich nie erlebt, dass mich jemand aufgrund meiner Schichtarbeit abgelehnt hat. Deine Gedanken kann ich aber gut nachvollziehen. Als ich wieder anfing auf Online-Portalen eine Frau kennenzulernen, hatte ich die gleichen Bedenken..
Sicher gibt es Frauen, die dich wegen deiner Schichtarbeit ablehnen würden. Ich habe das jedoch noch nicht erlebt.
Gezielt nach jemandem suchen, der ebenfalls im Schichtdienst arbeitet, halte ich für Kontraproduktiv.
Erstens wird die Suche deutlich schwieriger, da du ja einen großen Teil direkt ausschließt und zum Zweiten halte ich es für viel nicht ganz einfach, da die Schichtpläne selten den gleichen Rhythmus haben.
Mach dir wegen der Schichtarbeit keine Gedanken.
 
  • #21
Lieber Godot, mich würden die zwei verschiedenen Schichten bei einem Partner nicht stören. Ich bin ein Nachtmensch, arbeite selbst ausschließlich von mittags bis abends, und wäre noch wach, wenn der Partner 22.30 Uhr von der Arbeit kommt. Wenn der Partner dann nicht müdigkeitsbedingt selbst sofort schlafen wollte, hätte man ab 22.30 noch "gemeinsamen Abend". Der Vorteil an der Spätschicht wäre, dass man morgens gemeinsam ausschlafen und in Ruhe frühstücken könnte - ich liebe das.
Wenn der Partner an den Frühschicht-Tagen nicht abends so müde ist, dass er schon 22.00 Uhr, oder noch eher, schlafen will, dann hätte man auch da (mit mir) noch einen gemeinsamen Abend.
Grundsätzlich gibt es ja auch viele anspruchsvolle Jobs, wo die Leute zwar immer 8 / 9 Uhr anfangen, aber trotzdem regelmäßig erst nach 20 Uhr nach Hause kommen. Die sind letztlich viel seltener zu Hause und haben viel weniger Zeit für Partnerschaft und Familie, als Schichtarbeiter - eine Schicht geht nämlich immer "nur" geregelte 8,5 Stunden.

Dass du nur jedes 3. Wochenende frei hättest, fände ich da schon eher schade. Aber auch da bist du ja jeweils nur vormittags oder abends zur Arbeit, also man hätte auch gemeinsame Zeit am Wochenende, könnte auch abends mal ausgehen usw. Nur wegfahren, oder im Sommer den ganzen Tag am See sein usw. ginge natürlich nicht so oft, was ein echter Wermutstropfen ist. Andererseits könnte man auch immer mal ein verlängertes Wochenende gemeinsam genießen.

Ansonsten denke ich, dass mit ü50 der Tagesablauf ja nicht mehr auf Kinder und alles, was damit zusammenhängt, abgestimmt werden muss, sondern du nur mit der Partnerin eine Abstimmung finden musst. Das macht es definitiv leichter und ich denke, dass es viele Frauen in der Altersgruppe gibt, für die ein 2-Schichtsystem des Partners kein Problem darstellt. Ich vermute, am günstigsten wären Frauen, die arbeitszeitmäßig relativ flexibel sind, damit man z.B. auch deine freien Tage in der Woche gemeinsam nutzen kann.


w50
 
  • #22
Noch als Ergänzung,
Godot, ich finde es toll, wenn jemand in Deinem Alter den Mut hat, sich noch mal so zu verändern, neu anzufangen, weil das Alte nicht passt. Der Mut, die Komfortzone zu verlassen.
Das ist - ich denke an den Parallelthread - für mich Weiterentwicklung.
Finde ich toll, spricht in meinen Augen für Dich.
Und weil der Kommentar auch kam - ich persönlich stehe auf eigenen Füßen, ernähre mich selbst, mir war diese scheinbare Sicherheit des Partners bzgl. Berufstätigkeit nie wichtig, die real sowieso nicht existiert. Nur die persönliche Zuverlässigkeit.

Gutes Gelingen und viel Glück.
W, 46
 
N

nachdenkliche

  • #23
Na diese Schichten ind völlig in Ordnung und würden auch mich nicht stören, die hätte ich sogar auch gerne. Meine Spätschicht dauert von 12.30 bis 21 Uhr, da bin ich ca. 21.45 zu Hause, die Frühschicht dauert bei mir von 9.45 bis 18.15, zu Hause bin ich dann um 19 Uhr. Selten habe ich einen freien Samstag. Und gelegentlich arbeiten wir auch den ganzen Tag.
Also alles okay bei Dir. Mir kommt es auf den ganzen Mann an und der Schornstein muss eben rauchen :) viel Glück und Erfolg Dir!
 
  • #24
Ich habe so etwas in allen möglichen Kobstellationen erlebt:
Ich 2-Schicht - Er gereg. AZ
Ich gereg. AZ - Er 2-Schicht
Ich Schicht - Er Schicht
Wochenendarbeit war IMMER dabei. Für gewöhnlich jedes 2. Wochenende.
Dass du nur jedes 3. frei kriegst ist heftig. Aber gut, so ist das, wenn man meint, mit Mitte 50 beruflich nochmal groß rumrödeln zu müssen.

Fazit: Der gemeinsame Alltag ist so auch ohne Kinder (!) nicht lebbar, wenn einer derartig arbeitet. Um betüdeln geht es gar nicht, es ist aber KEIN gemeinsamer Alltag möglich, was das Fundament einer jeden Beziehung ist (es sei denn, man will eine unverbindliche Affäre). Also JA, es würde mich abschrecken!!
 
  • #25
Mir gefällt es sehr, dass du dich beruflich noch mal veränderst, in einem Alter, in dem nicht wenige Menschen schon die Tage bis zur Rente zählen und erwähnen, wie lange sie noch arbeiten müssen.
Grausig. Darum schätze und bewundere ich deine Entscheidung.
Wie du hier lesen kannst, stört es viele Frauen nicht. Gerade Frauen in dem zu dir passenden Alter gründen wohl keine Familie mehr und haben eine Menge eigener Interessen.
Das Argument mit dem Schlafrhythmus ist Quatsch. Du hast Früh- und Spätschicht und arbeitest nicht nachts.
Schwierig würde es, könnte ich mir vorstellen, mit einer Fernbeziehung. Obwohl - jedes 3. Wochenende, ein langes noch dazu ... Ich hatte eine Weile eine Fernbeziehung mit einem Mann, der so ähnliche Arbeitszeiten hatte wie du, und es ist an was ganz anderem gescheitert, vor allem wohl daran, dass er 9 Jahre jünger war als ich.
Nein, rede dir nicht ein, dass deine Arbeitszeiten viele Frauen abschrecken. Das Argument mit den Ärzten trifft es doch gut. Vielleicht magst du uns verraten, was du arbeitest? Es ist wohl so, dass Frauen Schichtarbeit bei einem Beruf mit höherem Prestige eher in Kauf nehmen als bei einem Mann, der in der Fabrik an der Stanze steht.
 
  • #26
Vielen Dank für die ausschliesslich aufmunternden Worte. Da habe ich nun wirklich nicht mitgerechnet.
Kurz zum Schlafrhythmus: Ich bin es gewohnt unregelmäßig zu schlafen, habe fünf Jahre lang fast ausschließlich in Nachtschicht gearbeitet. Ich kann zu jeder Tag und Nachtzeit Schlafen und Leben. Ich benötige auch nicht viel Schlaf, so komme ich auch mal eine Woche mit nur fünf Stunden Schlaf pro Tag aus.
Nach der Frühschicht kann ich erstmal ein, zwei Stunden schlafen und es dann Abends bis Mitternacht durchhalten.
Problematischer wird dann wohl die Spätschicht wenn die Partnerin eine Frühaufsteherin ist.
Auch am Wochenende falle ich nicht völlig aus, gerade wenn ich Frühschicht habe ist ja noch der halbe Nachmittag frei.
Okay, dann kann ich mich ja mit neuer Energie wieder auf den Partnerschaftsmarkt schmeissen.
 
  • #27
Aber gut, so ist das, wenn man meint, mit Mitte 50 beruflich nochmal groß rumrödeln zu müssen.
Warum so abfällig? Der FS "meint" nicht, "rumrödeln" zu müssen, sondern er ist fleißig, mutig und entwickelt sich persönlich und
beruflich weiter, statt die Hände in den Schoß zu legen und sich aufs Altenteil vorzubereiten.
Frauen, die das nicht verstehen, passen sowieso nicht zu dir, godot, sondern sollen sich einen Bürohengst und/oder Beamten suchen.
Frauen, die zu dir passen, sind flexibel und achten dein Engagement.
 
  • #29
die Frühschicht dauert bei mir von 9.45 bis 18.15, zu Hause bin ich dann um 19 Uhr.
Naja als Frühdienst würde ich dies nicht bezeichnen. Frühdienst wäre für mich eher ab 04:00 h. Ich habe z.B. Gleitzeit von 06:00 h – 10:00 h, wo ich präsent sein muss und ich sehe dies eher als Normalzeit an.

Das Problem bei den Schichtzeiten ist wohl eher, wie der andere Partner dazu steht.Wenn jemand sein lebenslang nur von 08:00 h – 17:00 h gearbeitet hat, dann kann schon eine Arbeitszeit von ab 06:00 oder bis 20:00 h ein Problem sein. Kenne ich alles aus persönlicher Erfahrung es war immer ganz o.k, das ich da sehr variable war, aber dann kam schon der Stress, dass ich erst um 20:00 h daheim war.
Wer erst um 10:00 h anfängt, kann schlecht um 16:00 h schon Feierabend haben. Dies wäre zwar nicht so verkehrt, aber da gab es noch so einen Herrn, der da immer etwas dagegen hatte.:)
 
G

Ga_ui

  • #30
Das kann man allgemein nicht sagen!

1x am Tag sehen/treffen oder den Abend miteinander verbringen erwarten wohl die meisten reifen Menschen in einer normalen Liebebeziehung.
In ernsten Beziehungen zieht man auch bald zusammen und dann tut so viel Abstand auch wieder gut.

Was jedenfalls gar nicht geht:

- Die Frau wochenlang hinhalten, bis du mal an einem Wochenende Zeit hast, um sich zu treffen.

- erwarten, dass die Frau zwischen Donnerstag und Sonntag sofort springt, weil du nur da Zeit hast und sonst nicht. (Sowas macht man in Affären, aber nicht in Beziehungen!)

Auch die Frau hat ein Leben, ihre Termin, ihren Job, ihre Hobbys, ihren Sport, ihre familiären oder freundschaftlichen Verpflichtungen und du als Mann musst dich dem auch ein großes Stück anpassen können, sonst klappt das einfach nicht.
Was, wenn die Frau sagt, sie hat nur Mittwochs für dich Zeit? Wärst du bereit, deinen Terminplan umzustrukturieren?

Ehrlich gesagt ist es auch so: Für die echte Liebe und Familie verzichtet man notfalls auch auf gewisse Jobs, Überstunden oder unpassenden Arbeitszeiten. Auch der beste Job ist durch sowas nicht ersetzbar! Viele Männer haben sich ihre Liebe oder Ehe durch den Job kaputt gemacht. Am Ende zählt nicht das Geld!