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  • #1

Schamanismus/Spiritualität ...wer hat Erfahrungen mit solchen EXpartnern oder Partnern?

Schamanismus/Spiritualität ...wer hat Erfahrungen mit solchen EXpartnern oder Partnern?

Wer hat Erfahrungen mit Partnern - wenn er in einer anderen Welt lebt! Nur ein paar Beispiele: Steinorakel, Ahnenkult, 3 mal täglich Meditation, Schwitzhütten, Coaching...usw.
 
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  • #2
Bin selber spirituell unterwegs - aber ich denke schon, mit "Bodenhaftung" - die allerdings einigen meines Erachtens durchaus fehlt. Dann wird's sogar für spirituell orientierte Menschen schwierig und mühsam.

Kommt auch immer darauf an, wie man selber dazu eingestellt ist und wie intensiv der Partner es betreibt. Wenn Du gar nichts damit anfangen kannst, oder das ganze sogar ablehnst, und Dein Partner täglich meditiert, in der Schwitzhütte sitzt und bei jeder Frage das Steinorakel zu Rate zieht, wird's mit Sicherheit eher keine gemeinsame Zukunft geben.

Wie in allen Dingen des Lebens und bei Beziehungen- wenn es nicht paßt, paßt es nicht, egal was einer macht oder nicht.

w/48
 
  • #3
Was ist eine Schwitzhütte ?
Daß keine Sauna damit gemeint ist, kann ich mir denken.
 
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  • #4
Hier ein Kurzbericht aus dem Internet. Der Besuch einer Schwitzhütte ist ein spirituell sehr starkes Erlebnis.
War selber noch in keiner - kann so leider kein eigenes Statement dazu abgeben.

Die Schwitzhütte ist eines der ältesten Rituale der Menschheit. Es dient in erster Linie der Reinigung auf allen Ebenen. (körperlich, geistig, seelisch) Die Schamanen sagen, dass die Informationen, welche wir täglich von unserer Umwelt, unseren Mitmenschen u.s.w. bekommen und aufnehmen, die Erfahrungen, welche wir machen, sich auf verschiedenen Ebenen in unserem Körper festsetzen. Wenn sie in die falschen Bahnen kommen oder wir sie zu lange mit uns herumtragen, obwohl wir sie nicht mehr benötigen, machen sie sich dann in Form von Depressionen, Unlust, einem Gefühl, dass alles zu viel ist, man nichts neues mehr aufnehmen kann u.s.w., bis zur körperlichen Krankheit bemerkbar. Die Schwitzhütte unterstützt die Bestandsaufnahme des eigenen momentanen Lebens und gibt die Möglichkeit Vergangenes abzuschließen, dass heißt, Altes wird über den Schweiß an die Erde abgegeben, um Platz für Neues zu machen. Ein intensiver Kontakt zur Natur und den Kräften die uns umgeben wird möglich. Die Schwitzhütte erinnert auch immer wieder daran, dass der Mensch ein Teil der Erde ist und nicht ihr Herrscher. Sobald er der Herrscher sein möchte, so zeigt die Geschichte und Gegenwart, geht es der Erde und dem Menschen nicht gut. Viele Menschen haben keine oder eine übertriebene Verbindung zu ihrer Umwelt. Die Schwitzhütte versucht diese Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen und erinnert auch daran, wie unsere Vorfahren von den Tieren und Pflanzen gelernt haben. Die Schwitzhüttenzeremonie ist auf alle Fälle ein sehr kraftvolles Ritual mit einem sehr intensiven Erleben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sie die Menschen wieder näher zusammenbringt und besonders den Kontakt in bestehenden Teams und Gruppen sehr verbessert bzw. auf eine neue Ebene stellt

Ablauf

Die Zeremonie beginnt nach einer kurzen Einführung und dem Kennenlernen der Teilnehmer mit den organisatorischen Vorbereitungen der Schwitzhütte, welche im Ritual eingebunden sind, d.h. Holz sammeln, Steine aus dem Fluss holen, Vorbereiten des Platzes und der Hütte. Nach dem Anzünden des Feuers, stellen wir sogenannte Tobacco-Ties (Tabak-Säckchen) her, in welche wir Gebete und Wünsche einfließen lassen. Anschließend gehen wir in die Hütte, um uns zu reinigen und neu auszurichten. Nach der Zeremonie gibt es ein gemeinsames Essen.

Hintergrund

Bevor es Saunen gab, gab es überall auf der Welt Schwitzhütten. Bei uns bekannt sind Schwitzhütten vor allem aus indianischer Tradition. Diente die Schwitzhütte früher oft als Vorbereitung für ein Ritual, hat sie sich im Laufe der Zeit als eigenständiges Ritual entwickelt. Sie diente in erster Linie der Reinigung und später dann auch der Heilung. Sie ist ein Ort des Gebets und der Besinnung. Sie hilft sein Leben aus einer ungewohnten Perspektive zu betrachten und aus einer "energetischen (unsichtbaren) Ebene" heraus zu handeln, sowie die Wahrnehmung für die uns oftmals unbewussten und unsichtbaren Dinge und Wesen zu stärken. Ein intensiverer Kontakt zu allem wird möglich. Auch bei unseren Vorfahren, den Kelten, gab es Schwitzhütten. Das Wissen um die Art und Weise, wie diese durchgeführt wurden, ist mit der Christianisierung Europas und der einhergehenden Inquisition verloren gegangen. In der indianischen Tradition wurde dies Wissen bis heute von Generation zu Generation weitergegeben und seit einigen Jahrzehnten auch uns Europäern wieder zugänglich gemacht.
w/48
 
  • #5
Glücklicherweise nicht direkt..^^
da ich aber durchaus den einen oder anderen Wicca und Asatru kenne, weiss ich das man den "be"-und "über"- treiben kann..

Das was du aufzählst gehört nicht in die erste Kathegorie..
ich fidne es gut wenn jemand zu der Religion und Weltanschauung seiner Region steht und keine "Importreligionen" wie z.b das Christentum oder Buddhismus betreibt. Spiritismus ist eigentlich etwas schönes, wenn man keine Wissenschaft daraus macht oder sie verbissen "auslebt". und natürlich bitte im modernen Kontext ohne den Esoschnickschnack..

m36
 
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  • #6
Ich habe zum Glück keine solche Erfahrungen mit einem (Ex-)Partner. So etwas käme für mich überhaupt nicht in Frage. Ich setze dann doch lieber auf gesunden Menschenverstand und emotionale Intelligenz. Das geht auch ohne Pendel, Steinorakel, Schwitzhütte und Co.
Brrr, was für ein Schwachsinn! Nein , danke.
w,44
 
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  • #7
Wie waren denn Deine Erfahrungen und wie stehst Du selbst dazu, liebe FS?

w/48
 
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  • #8
Wer kennt sich aus ?

Meine Reise zum Weisen sehe ich in Gestalt meines kleinen Sohnes...usw.

Was macht der Mann (diesen Satz schreibt mein EX an seinen Coach)...
Wer hat Erfahrungen bzw. kann mir Rückmeldung geben !!
 
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  • #9
Ich bin selber zwar überhaupt nicht spirituell "angehaucht", hätte die Vorlieben meiner "Ex-Partnerin" aber ohne Vorbehalte akzeptieren können - sie leider nicht. Darum: Nie wieder!
 
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  • #10
@#7 der Satz liest sich für mich ziemlich normal, die Existenz des Kindes und damit sein Aufwachsen, machen dem Erwachsenen sein eigenes Lernen / Reifen / Weiser werden, bewusst.

Bei uns sagt man auch, an den Kindern sieht man, wie man selbst älter wird.

m41
 
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  • #11
Die meisten von uns tragen doch die eine oder andere irrationale Überzeugung mit sich herum. Dagegen ist auch solange nichts einzuwenden, als sie nicht lebensbestimmend wird, von einer gesunden Ratio überformt ist oder nicht als alleinige Richtschnur bei wichtigen Entscheidungen eingesetzt wird. Ausschlaggebend ist für mich immer die Handlungsrelevanz. Überzeugungen allein schaden wenig, solange sie nicht imperativ oder aggressiv vorgetragen werden und nicht die Irrationalität fröhliche Urständ feiert.
Ich kenne jemanden, der seine Partner nur nach dem Sternzeichen aussucht und dazu viele dicke Traktate gelesen und Kurse besucht hat. Er/sie ist davon überzeugt, daß nur passende Sternzeichen miteinander harmonieren. Es/sie ist heute über 50 und hat immer noch keinen passenden Partner gefunden, ist kinderlos und hofft unverdrossen auf eine stellare Partnervermittlung... Apropos: Ich finde es schon delikat, daß Elitepartner auch die Angabe eines Sternzeichens vorsieht!
 
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  • #12
#10 Sternzeichen alleine sagen nicht viel aus, um das zu beurteilen müßte man auch tiefer einsteigen. Schließlich ist Astrologie eine der ältesten "Wissenschaften" - und ich finde schon, daß einige Aussagen stimmen - bzw. ich habe im näheren Umfeld z.B. auch immer nur die gleichen Sternzeichen - und andere gar nicht. Allerdings ist es m.E. nie gut, die Selbstverantwortung aus der Hand zu geben - das meine ich auch mit "Erdverbundenheit". Man kann durchaus das eine mit dem anderen verbinden. Ich kenne z.B. sehr erfolgreiche Geschäftsleute und Unternehmer, eine Dr. der Chemie, die sehr spirituell und doch "erdverbunden" leben. Das eine muß das andere nicht ausschließen. Und - es gibt auch andere Singles die sich schwer tun - oder halt andere Marotten haben und damit "nicht vermittelbar" sind. Immerhin hat sie eine Hoffnung - das ist doch auch schon was wert.

# 7, bzw. FS
Kannst Du mit ihm nicht darüber reden - gibt er Dir keine klare oder für Dich verständliche Antwort? Ist er schon lange "so unterwegs" oder erst seit kurzem, oder seid Ihr noch nicht so lange zusammen? Was macht Dir Angst?

#8 Intoleranz gibt es in jeder Bevölkerungsschicht und bei jeder Ideologie. Super, daß Du offen warst - verbau' Dir das nicht, nur weil eine Partnerin es nicht war. Damit schadest Du Dir nur selber.

w/48
 
  • #13
Also zum Thema Sternzeichen; ich und mein Partner sind im selben "Zeichen" geboren und dürften uns gar nicht vertragen (manche gleiche sollen sich ja vertragen).
Das stimmt aber überhaupt nicht. Wir überrollen uns regelrecht mit Liebe und Zärtlichkeit, lachen und halten ganz dick zusammen.
Zuvor war ich schon mit "passenden" Sternzeichen zusammen, aber es passte nie.
Deshalb ist das für mich Jux.
Was die Gedankenübertragung angeht, diesbezüglich kann ich mir schon vorstellen, dass die Menschheit da einiges nicht weiss oder ahnt. Ich tendiere dahin das zu bejahen, u.a. oder ganz besonders deshalb weil ich selbst doch wirklich spektakuläre Erlebnisse jenseits aller Wahrscheinlichkeit erfahren habe. Also um es noch milde auszudrücken, es hat mich manches Mal wirklich bodenlos gemacht und ich habe nach logischen Erklärungen gesucht aber nicht gefunden.
Gehirnströme sind elektische Ströme. Ich kann mir vorstellen, dass diese Impulse in einer Art Strahlung durch den Raum sausen. Das ist natürlich nur eine vage Therorie, aber wär hätte denn in Urzeiten an Röntgenstrahlen geglaubt? Es ist unvorstellbar, ja. Aber ist es deshalb auch gleich nicht wahr?

Einen Partner der Schamanismus betreibt, wäre mir vll auch eine Spur zu heftig. Vor allem wenn es den Alltag dominiert. So am Rande bin ich ja bereit mir das mal anzuhören, aber eher mit einer hochgezogenen Augenbraue.

Kräuterkunde finden wir sehr interessant. Interessant ist auch, warum so vieles so optimal in der Natur eingerichtet ist, oder gar alles?
Von Darwin halte ich eher nichts, dafür finde ich mich in Lamarck wieder. Seltsam, dass ich die Auffassung von der Welt schon vor Kenntnis des Lamarck hatte.

Aber zum Thema, ich habe einen Freund welcher mit einer Schamanin zusammen war. Die Beziehung scheiterte, er konnte das nicht mehr aushalten. Er fühlte sich jenseits von der Welt.
 
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  • #14
#12 - Zum Thema Sternzeichen: Tiefer einsteigen heißt, daß das alleinige Sternzeichen nicht viel aussagt - wichtig sind neben dem Aszendenten auch die Stellungen der einzelnen Planeten in den einzelnen Häusern. Und da wärst Du sicherlich überrascht, was dabei über Dich rauskommen würde. Aber das sind auch nur Tendenzen, die ein Mensch hat - und dann kommt es darauf an, wie er seine Anlagen nützt und welche Lebenserfahrungen er macht. Das heißt, aus der Eigenverantwortung komme ich nicht raus - (was ich gut finde).

Sonst kann ich Dir uneingeschränkt zustimmen, auch daß das Zusammensein mit ausgeprägten Schamanen/Spirituellen/Esoterikern sehr mühsam sein kann.

w/48
 
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