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Gast

  • #31
Also wäre deine Frage wie funktioniert das Entlieben? Wahrscheinlich mögen wir alle das Gefühl so gerne, dass wir es festhalten wollen. Ich lass mich gerne von den Buddhisten inspirieren und bei selbst gemachten Schmerz stelle ich mir die Frage - was muss ich loslassen? Dann hört dein Leiden auf. Und es kommt etwas neues zu dir, wenn du es zulässt. Das glaube ich.
 
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Gast

  • #32
Welchen Vorteil, sollte es haben nur das Betthäschen zu sein? Da wäre ich mir aber selbst deutlich mehr wert.
Dein Selbswertgefühl nistet sich wohl gerade im Keller ein - es scheint zumindest so? SO eine Bettgeschichte kann funktionieren, wenn man der Typ dazu ist. Wenn man schon immer Vergnügen/Sex und Liebe trennen konnte, solche Menschen gibt es. Du scheint aber nicht der Typ zu sein, deshalb würde ich, die Farce beenden.
 
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  • #33
@26
"moralisches Gemetzel und Gesülze" kann ich hier nirgends erkennen, nur vernünftige Hinweise, wie man Schmerz und Einsamkeit und Kummer vermeidet, wie man sich und anderen nicht schadet und wie man sich selbst im Spiegel in die Augen sehen kann, ohne rot zu werden.
 
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  • #34
Liebe Fs, da hast Du jetzt ja richtig Feuer bekommen.

Ich denke, man sollte das ein bisschen entspannter sehen. Um die Ehe solltest Du Dir keine großen Gedanken machen. Wenn die so toll wäre, würde er sich nicht mit Dir treffen.

Verantwortlich für die Ehe sind ganz allein die beiden Beteiligten. Die müssen untereinander ihre Lebensweise ausmachen. Du bist nicht der Hüter der Gebundenen.

Du bist auch mit Sicherheit NICHT der Grund dafür, das er fremd geht. Der Grund dürfte eher doch in der Ehe liegen.

Also, ein schlechtes Gewissen brauchst Du nun wirklich nicht zu haben.


Nun aber zu einer anderen Frage: Warum ein gebundener Mann?
Klassischerweise dürfte es auch dafür einen Grund geben:

- Manchmal fällt die Liebe halt so.

- Nicht allein sein wollen, ja, auch das ist ein Grund

- Ein gebundener Partner hat nur begrenzt Zeit. Der hängt einem nicht ständig am Rockzipfel. Man kann also gut seinen anderen eigenen Interessen nachgehen.

- Man braucht sich nicht so komplett auf ihn einzulassen. Man kann eine gewisse Distanz wahren, auch emotional.

- Und, vielleicht auch sehr häufig: So eine Liebelei kann so herrlich "luftig" sein. Man geniesst die schönen Seiten des Lebens und kann den rauen Beziehungsalltag eine ganze Weile heraushalten, die "Verletzungsgefahr" ist so viel geringer.

Wenn Du mich fragst: Mache es, solange es für Dich schön ist. Ein weiterer Vorteil so einer Liebelei mit einem Gebundenen ist nämlich, das man wirklich ohne schlechtes Gewissen mal nur an sich selber denken kann. Es ist eben nicht so richtig ernst.

Ich wünsche Dir viel Glück!
 
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  • #35
Kommentar zu #23: Und wenn du ihm nicht FÜR DICH in den Hintern trittst - tu's für die anderen Frauen, die er besch... Nur SO kann Fremdgehen unmöglich gemacht werden: Indem keine mehr mitmacht.
 
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  • #36
Hallo, #19 "....Mir hat auch einmal eine verheiratete Frau schöne Augen gemacht. Ich sagte ihr wörtlich, sie soll sich jemand anders suchen, um ihren Mann zu betrügen...."

Das widerspricht doch vollständig dem, was Du vorher geschrieben hast. Warum hast Du ihr nicht gesagt, das sie zu ihrem Mann gehen soll?
 
  • #37
"Schaffen Frauen es, ein Verhältnis zu einem verheirateten Mann zu haben?", fragst du.

Klar schaffen sie es, das siehst du ja an manchen Beiträgen hier - und du selbst schaffst es ja schließlich auch! Ja, dirist es sogar unmöglich, dich von ihm zu trennen, aus dem angegebenen Grund.
Vielleicht ist deine Frage ja falsch gestellt? Ich nehme mal an, dir geht es eher darum, ob Frauen es auf längere Zeit schaffen, ohne selbst Schaden zu nehmen. Das glaube ich nicht! Als Sexobjekt angesehen zu werden, ist nur für kurze Zeit amüsant. Da kommt dann meistens zum verliebt Sein auch noch Liebe dazu, und die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Auch ich rate dir, um deiner selbst Willen, und aus Rücksicht auf die betrogene Ehefrau:
Lass es!
 
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  • #38
Liebe FS, der Mann, der wirklich meine grosse Liebe war, hat mir einst mal eine Affaire angeboten. Natürlich war meine Antwort : nein. In solchen Fällen geht es nicht locker. Derjenige, der liebt wird immer wieder verletzt. Ich sehe es ansonsten wie #33, aber nicht, wenn es um einseitige Gefühle (auch Ängste) geht. Dann wird das aus meiner Sicht die reinste Selbstzertörung, wenn Du das ganze weiterzumachen. Denke bitte darüber nach.
 
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Gast

  • #39
Liebe Fragestellerin, meiner Meinung nach ist es auch in emotionaler Hinsicht hoch riskant, was Du tust. Zur Zeit bist Du nur "verliebt", da kommt man über eine Trennung hinweg. Jedoch je länger und häufiger Du Dich mit ihm triffst, desto enger wird die Bindung an diesen Mann (sie ist ja jetzt bereits enger als anfangs gedacht) und dann wirst Du unter einer Trennung umso mehr leiden. Früher oder später trennt er sich von Dir wegen einer anderen Frau oder wegen seiner Ehefrau und dann wird es richtig schlimm für Dich. In diesem Fall meine ich, gehe lieber zu früh als zu spät.

Mich persönlich würde auch das Thema HIV u.a. ängstigen, aber vielleicht benutzt Ihr ja immer Kondome. Da er vermutlich noch mit anderen Frauen ausser Dir und Deiner Ehefrau schläft, ist das ein absolutes Muss. Da er promisk lebt, besteht die Gefahr, dass er auf eine Frau trifft, die mit hoher Wahrscheinlichkeit infiziert sind und dann steckt er u.a. Dich an.

Nochmal: Jemanden zu verlassen, in den man verliebt ist, geht einigermaßen. Jemanden verlassen, den man liebt, ist ganz unglaublich schmerzlich. Also gehe jetzt statt später.

w/48
 
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  • #40
@33
Die Fragestellerin sollte sehr wohl ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie auch nur einen Rest von Werten und Anstand besitzt.
Sie dringt in eine Ehe ein, und sie ist eindeutig mitverantwortlich - das wurde in diesem Thread auch schon deutlich geschrieben. Natürlich ist es bequem, Verantwortung abzuschieben.
Ob seine Ehe gut ist oder schlecht, spielt keine Rolle:
Er ist verheiratet.
Falls seine Ehe schlecht und nicht mehr zu retten sein sollte, kann er sie ja beenden und muss nicht in der Gegend rumpoppen.

"Ein weiterer Vorteil so einer Liebelei mit einem Gebundenen ist nämlich, das man wirklich ohne schlechtes Gewissen mal nur an sich selber denken kann."
Ich sehe keinen Vorteil in so einem Verhältnis. Ich sehe allerdings Verantwortungslosigkeit und Egoismus, keine sehr liebenswerten Eigenschaften.
 
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  • #41
@ #39 und alle die ähnlich argumentieren:

Nein, nicht die Fragestellerin dringt in eine Ehe ein, der Verheiratete bricht aus der Ehe aus!

Das ist eine Tatsache, die können all die Betrogenen auch durch noch so häufige Wiederholung der Argumente nicht ändern. Verständlich ist diese Argumentation, denn es entspricht dem menschlichen Versuch zur Konfliktverarbeitung, Schuld am eigenen Versagen und am Missingen der Ehe auf andere (mit) abwälzen zu können. Das mindert scheinbar die eigene Schuld!

w54
 
  • #42
@40
Ich sehe es auch so, dass immer der Verheiratete die Hauptverantwortung trägt. Die Mitschuld der Geliebten ist so gering, dass man sie fast gar nicht erwähnen muss. Geht sie nicht mit ihm ins Bett, tut es eine andere. Warum ist sie dann schuld? Theoretisch müssten dann auch die schuld haben, die nicht mit ihm schlafen, es aber gern tun würden. Eine Geliebte ist beliebig austauschbar. Das Problem was die Geliebte hat ist, dass sie damit klar kommen muss, nichts erwarten zu können und immer die 2. Geige spielen zu müssen, keine spontanen Anrufe in der Nacht, keine öffentlichen Auftritte etc. . Ehebrecher sind immer einseitig. Jetzt sagen manche bestimmt, dass zum Sex immer 2 gehören. Aber es ist kein Sex nötig, um eine Ehe zu brechen. Alleine der Wunsch danach ist Ehebruch. Man ist damit innerlich untreu.

m30
 
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  • #43
@40
Ich bin keine Betrogene, und trotzdem ist mir völlig klar, dass immer BEIDE die Verantwortung tragen - BEIDE brechen die Ehe. Das wird, wie hier schon öfter richtig festgestellt wurden, überall so gesehen und wurde es immer. Da gibt es nichts zu argumentieren und zu verdrehen, so ist es und so war es auf der ganzen Welt und in allen Kulturen. Das ist auch logisch und verständlich.
 
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Gast

  • #44
"Die Mitschuld der Geliebten ist so gering, dass man sie fast gar nicht erwähnen muss. Geht sie nicht mit ihm ins Bett, tut es eine andere. Warum ist sie dann schuld?"

Weil jeder Mensch für seine eigenen Handlungen verantwortlich ist. Ich klaue ja auch nicht mit dem Argument "Wenn ich es nicht mache, tun es andere. Warum soll ich dann schuld sein?"

ICH klaue nicht. Fertig. Was andere machen, ist deren Verantwortung.

In einem Fall hast du recht: der oder die Verheiratete trägt die Hauptverantwortung. Deswegen ist die Schuld des oder der anderen nicht so gering, dass man sie fast gar nicht erwähnen muss. Das Verhalten dieser Person ist einfach nicht in Ordnung, und es muss sehr wohl erwähnt werden.

Ich verurteile niemanden; aber jeder, der sich nicht korrekt verhält, soll es sich und anderen nicht auch noch schönreden. Sondern dazu stehen, dass er sich auf eine Art benimmt, die nicht in Ordnung ist.
 
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  • #45
@ #43

KLAUEN kann man einem andern nur sein EIGENTUM.

Ich wüsste nicht, dass man durch die Ehe Eigentum des Partners wird.

w54
 
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  • #46
@43
Klauen und Untreue sind 2 verschieden paar Schuhe. Wenn Du nicht klaust, kann es sein, dass dieser Gegenstand nicht geklaut wird. Wenn Du nicht mit dem Ehemann schläfst, geht er trotzdem mit einer anderen Frau fremd. Und selbst wenn er eine Zeil lang mit keiner anderen, weil sich gerade keine Gelegenheit ergibt, so wird er zumindest bei der nächsten Gelegenheit mit einer Frau, die seinem Geschmack entspricht das Bett teilen. Das alleine ist schon Untreue, da man bereit ist seinem Partner zu hintergehen, zu belügen und weh zu tun.

Auch wenn es moralisch verwerflich sein könnte, so ist es doch rational gesehen sogar gut was die Geliebte macht, denn so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die kaputte Ehe beendet wird. Würde es keine Ehebrecherinnen geben, würde es mehr Ehen geben, die das Wort "Ehe" nicht verdienen. Eine Trennung ist doch dann besser!? Oder siehst Du das anders?
 
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Gast

  • #47
@42

Ist die Ehe nicht schon gebrochen bevor der Ehemann mit einer anderen Frau schläft? Ist die Bereitschaft danach nicht alleine schon Grund genug die Ehe zu beenden? Ist es dann nicht egal, welche Frau sich der Ehemann dafür aussucht?
 
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Gast

  • #48
Ich finde es richtig traurig. Da wird hier nach Rat gesucht, um eine Affäre zu einen vergebenen Menschen aufrecht zu erhalten und durch zu stehen.

Spätestens wenn eine Beziehung überwiegend weh tut, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, sie zu beenden.

Du möchtest eine Beziehung zu einem Mann, der weder seine Ehefrau für eure Liebe (?) verlässt, noch treu ist. Bei dem du glaubst, dass es neben dir noch mind. eine weitere Frau gibt.

Warum willst du einen Mann, der bevor er in dein Bett steigt, aus dem Bett einer anderen Frau gestiegen ist? Ich glaube dir NICHT, dass du mit diesem Mann GLÜCKLICH bist.

Dann schreibst du, dass du Angst vor dem Alleinsein hast. Wenn ich gefühllos wäre, wäre dieser Satz für mich die Einladung mit dir zu machen was und dich zu benutzen wie ich will, denn du hast doch schon den letzten Funken Selbstachtung verloren, der dich davor schützen würde, dass man dich benutzt und ausnutzt.

Beende die Affäre und meide den Kontakt, dass du wieder zu dir selbst findest und Eigenliebe aufbauen kannst. Das macht dich auf lange Sicht nicht nur glücklicher, sondern auch attraktiver.

Ich wünsche dir, dass du loslassen kannst.
 
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Gast

  • #49
Auch wenn ich für die folgende Aussage "gesteinigt" werde, aber hier meine Antwort:
Selbstverständlich schaffen es Frauen ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann zu haben!!

Es kommt allerdings auf DEINE Lebensplanung an. Wenn Du unbedingt noch heiraten oder Kinder möchtest etc. dann solltest Du es so schnell wie möglich beenden. Er wird seine Frau nie verlassen. Und selbst wenn doch, willst Du dann einen Mann, der nachweislich fremdgeht?

Wenn das alles "abgeschlossen" ist, und Du die nötige Stärke für dieses Abenteuer hast, dann mache es. Es ist kein einfacher Weg und es werden noch eine Menge Tränen fließen, aber es wird auf jeden Fall nicht langweilig. Es wird keinen Alltag geben!!!!

Und glaube mir, ich weiß wovon ich spreche. Ich lebe dieses Abenteuer seit fast 4 Jahren und ich bereue keine Minute.

Und noch eins: Die Ehefrau ist definitiv nicht Dein Problem!!!! Das ist sein Problem!!!
Auch wenn das hier sehr viele anders sehen.

Lebe so, wie DU leben möchtest!!!!!

Liebe Grüße
W41

[Mod.= Reduzieren die künftig die Zahl ihrer Satzzeichen! Eine Satz bekommt keinen größeren Wahrheitsgehalt, wenn Sie ihn mit mehr als 1 Ausrufungszeichen beenden! - Der Hinweis trifft übrigens auf diverse User zu!]
 
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Gast

  • #50
Meine Freundin war 15 Jhre lang die Geliebte eines Mannes, litt mal mehr, mal weniger, trennte sich jedoch nicht.

Jetzt ist sie 65, zermürbt und alleine.
 
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  • #51
@44
Ich bin #43.

Klauen war nur ein Beispiel.
Ich hätte auch drastischere Beispiele nehmen können, habe das aber absichtlich nicht getan.
Drastischere Beispiele wären Waffen- und Drogenhandel, das Produzieren von Pornos und viele andere. Alle diese Menschen sagen unisono: "Wenn ich es nicht mache, tun es andere. Warum soll ich dann schuld sein?", und in jedem einzelnen Fall ist das ein bedauerlicher Verlust von Werten und Moral.

@45
Das ist eine besonders verdrehte Argumentation. Hier ist die Frau, die sich mit einem verheirateten Mann einlässt, plötzlich die Wohltäterin, weil sie dafür sorgt, dass eine schlechte Ehe beendet wird.
Abgesehen davon, dass das so schräg ist, dass ich zu der Argumentation selbst gar nichts sagen will:

Wer sagt, dass eine Ehe unglücklich ist, wenn sich der Mann eine Geliebte nimmt? Das ist in vielen Fällen gar nicht so; natürlich stellt es der Mann so dar ("Meine Frau versteht mich nicht" oder "Unsere Ehe besteht nur noch auf dem Papier").

Die Ehen werden fast nie beendet. Ein Mann, der sich eine Geliebte nimmt, lässt sich äußerst selten scheiden.

Und @48
"Und noch eins: Die Ehefrau ist definitiv nicht Dein Problem!!!! Das ist sein Problem!!!
Auch wenn das hier sehr viele anders sehen. "
Dazu ist schon genug gesagt worden. Ich finde diese Haltung einfach nur erschreckend, verantwortungslos, mitleidlos und, ganz ehrlich, nicht besonders intelligent.
 
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Gast

  • #52
Dass du lieber die Affaire aushälst, aus Angst vorm Alleinesein, zeigt eigendlich nur, dass du ihm alle Zügel in die Hand gibst, dich nach seinen Regeln zu formen. Diese Art Frauen lassen sich immer mehr gefallen und geben sich mit immer weniger zufrieden, Hauptsache es geht irgendwie weiter. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis es dem Herrn zu langweilig wird.
..Und mal ganz im Ernst, liebe FS, wenn der Herr tatsächlich eine "Beziehung" mit dir hätte und er nur den Hauch einer ehrbaren Absicht mit dir hätte, würde er garantiert NICHT noch weiter bei EP suchen! Wer so mit sich spielen lässt, hat selbst schuld, wenn er auf die Schn.. fällt.
 
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  • #53
@50 von 45
Ich finde die Argumentation nicht schräg. Beantworte mir bitte mal die Frage, ob es besser ist wenn eine schlechte Beziehung weiter läuft oder beendet wird, weil jemand fremdgegangen ist!?

"Wer sagt, dass eine Ehe unglücklich ist, wenn sich der Mann eine Geliebte nimmt? Das ist in vielen Fällen gar nicht so; natürlich stellt es der Mann so dar ("Meine Frau versteht mich nicht" oder "Unsere Ehe besteht nur noch auf dem Papier")."

Es ist immer so, dass eine Ehe unglücklich ist, wenn der Mann sich eine Geliebte nimmt. Warum um alles in der Welt soll er eine glückliche Ehe riskieren und seiner geliebten Frau weh tun? Es kann doch darauf nur eine Antwort geben: Es ist keine gute Ehe. Irgendetwas fehlt dem Mann und der Mann ist bereit diese Ehe zu beenden. Es ist ihm wichtiger eine Geliebte zu haben als dem Wunsch der Frau nach Exklusivität, Ehrlichkeit, Rücksichtnahme etc. nachzukommen.
 
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  • #54
@52
Ich bin #50
Eine Beziehung, die schlecht und auch nach ernsthaften Versuchen nicht zu retten ist, wird wohl besser beendet, als dass man sie jahre- und jahrzehntelang weiterlaufen lässt. Sie soll allerdings klar und anständig beendet werden - nicht, weil jemand fremdgegangen ist. Eine Geliebte ist nicht eine Wohtäterin, die einer unhaltbaren Situation ein Ende setzt. Ein Mann sollte das Format haben, seine Ehe auf korrekte und mutige Art zu beenden, wenn sie wirklich überhaupt nicht mehr funktioniert.
Und, wie ich schon sagte: "Die Ehen werden fast nie beendet. Ein Mann, der sich eine Geliebte nimmt, lässt sich äußerst selten scheiden."

Es gibt zahlreiche Untersuchungen darüber, dass es nicht unbedingt unglücklich verheiratete Männer sind, die fremgehen. Das sollte bekannt sein.
 
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  • #55
Du kannst nicht die Geliebte eines Mannes sein, weil Du Angst hast allein zu sein. Du mußt lernen, mit Dir allein sein zu können. Du solltest lernen, Dich selber zu lieben und wert zu schätzen. Und noch eines, selbst wenn er nicht verheiratet wäre, wäre es schon Ausschlußkriterium, daß er hier weiter sucht. Mach eine Therapie und bearbeite Deinen fehlenden Selbstwert.
 
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  • #56
Man kann sehr wohl die Geliebte sein - nicht nur kurz, sondern auch lange.
Wenn, ja wenn man
- lieber alleine leben möchte, aber irgendwie einen Ansprechpartner haben will
- sich zwar verliebt, aber zufrieden und glücklich mit dem zeitweisen Herzklopfen ist
- sich darüber freut, dass man nur und ausschließlich das Sonntagsgesicht erlebt
- eine Ehe und Kinder hintersich brachte (hurra, die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus) und nun nichts weiter möchte als Ruhe, Genuß und Frieden
- nie mehr die Wäsche für einen Partner waschen will....

und vor allem, wenn man zu dem Drittel der Menschen gehört, die irgendwie als eine Art Einsiedler zur Welt kamen (-ist ernst gemeint)
Dazu gehört auch eine Form der Gleichgültigkeit der anderen Frau gegenüber, der Spaß am Spiel mit dem Feuer, außerdem finanzielle Unabhängigkeit, Erfahrungen mit festen Partnern, keine Eifersucht auf irgendwas in seinem Leben.
Und auf jeden Fall: keine Erwartung an eine "echte" Beziehung! Du darfst keinen Partner wollen, sondern allein leben wollen!
Viel Glück dabei (mir gehts gut damit...)
 
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  • #57
@55
Erfahrungen mit festen Partnern, verliebt sein, Ehe und Kinder hinter sich gebracht haben braucht man für eine Affäre nicht. Das geht schon so auch. Dann könnte z.B. ein 17Jähriger keine Affäre haben.
 
  • #58
#55
ich stimme dir in fast allem zu.
Nur, muß man gegenüber der Ehefrau gleichgültig sein? Wer sagt denn, daß sie darunter leidet? Viele langjährige Ehefrauen leben auch ihr eigenes Leben und haben mit einer Geliebten, die weder nervt noch den Ehemann ausspannen will, weniger Probleme als mit einem unzufriedenen Ehemann.
Ich stelle mir die Rolle der Geliebten - mit dem richtigen Mann - sehr angenehm vor!
 
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  • #59
Lass es bleiben !
Ich kenne eine Frau, die seit 17 Jahren eine Affäre mit einem verheirateten Mann hat.
Sie ist am Wochenene alleine. Sie ist an allen Feiertagen alleine. Sie fährt alleine in Urlaub.

Wenn sie krank ist, ist sie alleine, wenn sie Trost braucht , ist sie alleine.
Sie besucht ihn nie zuhause. Sie ruft natürlich auch nicht bei ihm zuhause an.
Wenn sie ihren jahrelangen Geliebten zufällig in Begleitung seiner Gattin trifft, dann ignoriert er seine Freundin - er sieht durch sie hindurch.

Am Anfang war sie schwer verliebt und selig, wenn er zu Besuch kam.
Jetzt ist es anders.
Sie ist verbittert geworden, eine böse alte Frau.
w49
 
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  • #60
Ich sehe es ähnlich wie #58. du hast Angst alleine zu sein! Du bist alleine! Alleinsein in seiner schlimmsten Form.
Du kannst also nur gewinnen, wenn du das ganze beendest.
Und das mit dem Verlieben ist ja so eine Sache. Man kann sich auch wieder entlieben.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.