• #1

Reagiere ich zu sensibel?

Wie ich bereits in meinem ersten Posting geschrieben habe, bin ich mit 45 Jahren das erste Mal mit meinem Wunschkind schwanger. Das Baby entstand mit Hilfe einer Samenspende. Das kurz als Info.
Ich habe eine ältere Bekannte.
Sie ist Mitte sechzig, ehermalige Krankenschwester und hat zwei Kinder mit denen sie aber ein eher dystanziertes Verhältnis hat. Beide ihrer Kinder leiden an Depressionen.
Seit ich schwanger bin kommen immer wieder Kommentare ihrerseits, die mich verletzen.
Ich habe insgesamt eine Traumschwangerschaft und bin sehr positiv und zuversichtlich was mein Baby, die Geburt und das Leben danach betriff. Ich konnte wunschgemäß das Meiste jetzt schon regeln, bin sofort schwanger geworde, finanziell entwickelt sich alles gut, meine Schwangerschaft verläuft sehr gut und meinem Baby geht es ebenfalls gut. Ich bin fest davon überzeugt, dass meine positive Einstellung auch viel dazu beitragen, dass sich bei mir bisher alles wunschgemäß entwickelt.
Ihre Kommentare fühlen sich wie ,,kleine Nadelstiche" an.
Es hat bereits damit angefangen, dass sie mir in der Frühschwangerschaft immerwieder gesagt hat, dass die Fehlgeburtrate gerade bei älteren Frauen sehr hoch ist. Dann wünschte ich mir sehr eine Tochter und die besagte Bekannte fühlte sich immer wieder aufgefordert zu erwähnen, dass die Chancen 50:50 wären und ich mich auf einen Jungen einstellen sollte. Natürlich war immer das Wichtigste ein gesundes Kind. Denoch bin ich überglücklich, dass ich eine Tochter bekomme. Sie musste auch schon merfach erwähnen, dass ich ein hohes Risiko für Fehlbildungen beim Baby habe. Gerade vor dem Erst Semester Screening sollte ich mich ihrer Meinung nach darauf vorbereiten, dass das Kind behindert werden könnte und ich sollte mir Gedanken darüber machen wie ich in dem Fall verfahre.
Sie erwähnt immer mal wieder, dass gerade ältere Eltern Helikoptereltern werden und und und...
Dazwischen gibt es aber auch mal Positives wenn sie mir alles erdenklich Gute wünscht.
Neulich fragte sie mich wieder wie es mir so geht und erwähnte, dass ich jetzt in der letzten Phase der Schwangerschaft bin und da jetzt noch Vieles passieren kann....
Also Frühgeburt etc.
Ich halte eigentlich immer dagegen und sage immer wieder, dass ich die Risiken kenne aber ein gutes Gefühl habe und sehr zuversichtlich bin. Das stimmt auch wirklich. Ich weiß natürlich selbst, dass Komplikationen auftreten können, aber im tiefen meines Herzens gibt es eben dieses sichere Gefühl, dass alles gut wird.
Leider beschäftigt mich immer mal wieder was sie zu mir sagt und jetzt habe ich für mich beschlossen auf Distanz zu ihr zu gehen. Ich finde man sollte eine Schwangere nicht verunsichern und ich selbst würde niemals einer schwangeren Frau solche Sachen sagen. Dafür habe ich Ärze und eine Hebamme, die mich auch auf Komplikationen vorbereiten.

Oder reagiere ich womöglich zu sensibel und die Bekannte meint es nur gut?
 
  • #2
So wie du schreibst, finde ich dich nicht zu sensibel.
Deine Bekannte ist unsensibel.
Als 45 jährige Frau wirst du bestimmt besonders medizinisch gut betreut. Ich habe mit 40 mein erstes Kind bekommen, ich wurde schon sehr gut betreut. Und es war meine erste Schwangerschaft
, ich war vorher nie schwanger und hatte noch nie eine Fehlgeburt, keine Frühgeburt.
Gut, dass du dich distanziert hast. Von solchen Menschen hält man sich fern. Natürlich verunsichert man eine Schwangere nicht.
Selbst wenn es ein Junge geworden wäre , du würdest ihn genauso lieben. Du hast nur eine. Präferenz gehabt.
Ich habe mich zum Beispiel gegen die Untersuchung entschieden, die dir sagen kann , ob dein Kind Trisonomie 21 hat. Dafür habe ich mich für das Finescreening der Organe entschieden. Ich hätte nie abgetrieben. Meine Tochter ist ein absolutes wunschkind, genau wie deine. Und weißt du, selbst wenn ein Kind eine Behinderung hat, so entscheidet die Mutter. Sicher ist ein Leben mit einem behinderten Kind nicht einfach, aber was geht es deine Bekannte an. Und ja, das Risiko ist grösser, na und? Genau das RISIKO ist größer.
Ich hätte mich auch für ein behindertes Kind entschieden, nun gut ich kenne mich beruflich heilpädagogisch aus, da hat man einen anderen Blick.
Ich wünsche dir eine weitere Traumschwangerschaft und eine Traumeburt(gibt es sowas? 😳, fand meine Geburt nicht dufte)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #3
jetzt habe ich für mich beschlossen auf Distanz zu ihr zu gehen.
Verstehe nicht, wie du mit so einem negativen und destruktiven Menschen überhaupt im Kontakt stehen kannst! Was mir nicht gut tut, bekommt keinen Platz bei mir, egal wer! Beende den Kontakt, nur auf Distanz gehen reicht nicht, da sie dich auch so konfrontiert, man muss klare Grenzen für sich ziehen und den Mut haben NEIN zu sagen!
 
  • #4
habe ich für mich beschlossen auf Distanz zu ihr zu gehen. Ich finde man sollte eine Schwangere nicht verunsicher
Ja das ist die richtige Entscheidung.
Nein du bist da nicht übertrieben sensibel. Solche Aussagen verursachen vollkommen unnötig Stress. Das kannst du nicht gebrauchen. Diese negativen Vibes musst du dir nicht antun.
Wichtig ist nur, was deine Ärzte sagen.
Ansonsten solltest du deine Schwangerschaft und alles was nun kommt genießen.
Vielleicht ist sie ja eine Helikopter-Freundin. Du jedenfalls wirst sicher keine Helikopter-Mama, sondern wirst das Kind gelassen schaukeln.
 
  • #5
Oder reagiere ich womöglich zu sensibel und die Bekannte meint es nur gut
Nein. Ich habe aus diesem Grund eine beginnende Bekanntschaft abgebrochen. Ja, die Frau älter, sie war ehrgeizig, sie hat viel im Leben erreicht. Aber ihr Besserwisser und zum Teil ähnliche negative Kommentare haben dafür gesorgt, dass ich mich schlechter gefühlt habe, als ohne sie. Nach paar Situationen, wo sich mich wie Dienstmädchen abgefertigt hat, bin ich auf Distanz gegangen und letztlich den Kontakt eingestellt.
 
  • #6
Die meint es nicht gut, das ist ein Prachtexemplar einer stutenbissigen Frau, die ihren Frust an Dir auslässt. Du bist für sie das perfekte Opfer, schwangere Frauen sind emotional offener und sensibler.
Brich den Kontakt ab, das tut Dir nicht gut. Du musst nicht nett sein, sie ist es nicht. Sie ist eine verkorkste, alte, verbitterte Frau.
 
  • #7
Liebe FS, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich für Dich, dass es mit der Schwangerschaft bis jetzt so gut läuft.
Auch mir wurde oder wird immer wieder vorgeworfen, ich würde zu sensibel reagieren. Das mag vllt. auch stimmen. Jedoch habe ich im Laufe der Jahre gelernt, meine Gefühle und mich selbst wichtig zu nehmen. Heisst, wenn mir ein Kontakt oder eine Beziehung nicht gut tut, beende ich diese. Ob der andere das dann für gerechtfertigt hält oder nicht, interressiert mich dann auch nicht mehr.
Insofern finde ich bist Du einzig und allein Deinem Kind und Dir selbst verpflichtet. Wenn die Bekanntschaft in Dir schlechte Gefühle hervorruft, dann beende sie und geh Deinen eigenen Weg.
Alles Gute Dir
W, 51
 
  • #8
Oder reagiere ich womöglich zu sensibel und die Bekannte meint es nur gut?
Nein, du reagierst nicht zu sensibel und sie meint es nicht gut. Geh auf Abstand zu der Frau, das ist genau richtig von dir. So negative und verunsichernde Kommentare musst du dir nicht geben. Du schreibst ja, dass die Sprüche nicht an dir abprallen sondern dir schon gewisse Sorgen bereiten. Und sowas kannst du gerade absolut nicht gebrauchen.

Ich weiß nicht, was die Frau für ein Problem hat - aber es ist nicht deines. Womöglich ist sie selbst unzufrieden mit ihrem Leben und gefrustet. Dass ihre Kinder mit ihr keinen guten Kontakt haben, wird einen Grund haben. Eventuell ist sie immer eine so unangenehme Person, missgünstig und negativ. So jemanden brauchst du nicht in deinem Leben.

Manchmal sind aber auch Menschen in medizinischen Berufen (ehemalige Krankenschwester) übermäßig in Alarmbereitschaft und negativ geprägt, weil sie wissen, was alles passieren kann und sie den Risiken einen zu hohen Stellenwert zuschreiben, sie überbewerten. Das ist aber kontraproduktiv und hilft nicht. Eine Geburt ist am Ende doch eine Naturgewalt, die man nicht wirklich kontrollieren kann, das macht schon Angst genug. Da ist es das Beste, es positiv und mit Vorfreude auf sich zukommen zu lassen. Vertraue deiner Ärztin und Hebamme. Andere Schlaumeier, die ihr Wissen raushängen lassen wollen und dich verunsichern bis quälen wollen wie besagte Dame, brauchst du nicht.

Alles Liebe dir und dem Kind! Genieße die Zeit und freue dich auf alles, was kommt. Bleibe zuversichtlich und entspannt, in überwältigender Mehrheit geht doch alles gut ☺

W37, (in der 34 SSW, auch erstes Kind und selbst etwas unsicher, kann auch keine dummen Sprüche von Außen ertragen)
 

Laleila

Cilia
  • #9
Liebe @Lockig

Zuallererst: Herzlichen Glückwunsch! Ich finde es toll, dass Du den Mut fandest das durchzuziehen und freue mich, für Dich, sehr, dass alles so glatt und wunschgemäß verläuft.

Deine Bekannte ist älter und ehemalige Krankenschwester. Ohne sie erlebt zu haben, nur aufgrund Deiner Beschreibung, glaube ich, dass sie sich Sorgen macht, sich vielleicht auch etwas einbringen will und dabei nicht den Ton trifft, der Dir gerade gut täte.

Mein ernstgemeinte Tipp. Sage es ihr. Ganz offen, ohne sie anzufeinden. Sage Ihr, dass Dir all die Risiken einer solch späten Schwangerschaft bewusst sind, dass Dir, der Schwangerschaft und Deiner Tochter 😊, aber das positive Denken gut tut.
Dass Du glaubst, sie Sorge sich wirklich um Dich, dass ihre ängstlichen, bedenklichen Kommentare aber gerade kontraproduktiv sind.
Du brauchst ein jetzt positives Mindset. Offen auf seine Verletzlichkeit hinzuweisen, entwaffnet andere sehr oft und macht ihnen manchmal auch erst klar, welche Vibes sie da gerade verbreiten.

Wenn Du sie magst, gib ihr die Chance. Kann oder will sie diese nicht ergreifen, kannst Du Dich noch immer zurück ziehenachte einfach darauf, was Dir gut tut und sage das auch offen Deinem Umfeld

Alles, alles Gute Dir und Deiner Tochter, für einen tollen, sicheren und gesunden Start ins neue Leben!
 
  • #10
Liebe FS,

nein du reagierst nicht zu sensibel, einer werdenden Mutter dauernd Horrorgeschichten zu erzählen finde ich absolut unempathisch.
Ich würde wirklich auf Abstand gehen.
Ich bin bin mir sicher, es wird alles gut gehen und bald hast du eine wunderschöne, gesunde Tochter:)
 
  • #11
Nein, alles gut. Wenn Du der Meinung bist, dass Dich der Kontakt negativ berührt dann fahre ihn einfach runter.
Alles Gute.
 
  • #12
Die Dame ist Mitte 60 und hat in ihrem KH-Alltag viel erlebt. Vielleicht meint sie es nur gut, kann es nur nicht gut rüber bringen, vielleicht ist sie aber auch eine verbitterte alte Dame, die gerne stänkert. Nur Du kennst sie. Falls Letzteres: Kontaktabbruch, Solchen Stress brauchst du in deiner SS nun wirklich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Es ist doch immer gut, positiv ranzugehen, schon allein, weil ständiges Sorgenmachen für das Baby doch ungesund ist. Ich würde wenn möglich Abstand halten von dieser Frau. Die Ärzte werden dir schon sagen, wie es aussieht. Es kann immer was sein, aber das weiß man doch und kann sich dann auch damit beschäftigen, wenn es soweit ist.
Alles Gute!
w, 38
 
  • #14
Ich stelle mal eine ganz naive Frage in den Raum, die ganz unabhängig ist von schwanger oder nicht:

Kann man denn einer befreundeten Person, die gerade mehr oder weniger unsensibel oder anders unangenehm mit einem selbst umgeht, nicht einfach mal SAGEN, dass man es grade bisschen blöd findet, wie sie sich verhält, und diese bitten, das in den zukünftigen Kontakten zu unterlassen, weil einen das negativ runterzieht? In aller Deutlichkeit?

Warum macht die FS nicht einfach erstmal das, BEVOR sie darüber nachdenkt, sich zu distanzieren und somit unüberwindbare Gräben entstehen? Vielleicht merkt die Dame das halt einfach nicht, manche brauchen eben ersteinmal den Tritt von außen, dass heißt aber nicht, dass sie deswegen gleich ein schlechter und grundsätzlich negativer Mensch ist.

Ich würde erst diesen Weg gehen.
 
  • #15
@Norman ich habe ihr noch nicht deutlich gesagt, dass mich ihre Anmerkungen verunsichern. Aber ich habe ihr bei jeder ihrer Bemerkungen deutlich geantwortet, dass ich die möglichen Komplikationen kenne, mich aber nicht mit Negativen auseinandersetzen will und gerade jetzt für mich positive Energie wichtig ist.
Daher fand ich es doch recht deutlich.
 
  • #16
@Norman ich habe ihr noch nicht deutlich gesagt, dass mich ihre Anmerkungen verunsichern. Aber ich habe ihr bei jeder ihrer Bemerkungen deutlich geantwortet, dass ich die möglichen Komplikationen kenne, mich aber nicht mit Negativen auseinandersetzen will und gerade jetzt für mich positive Energie wichtig ist.
Daher fand ich es doch recht deutlich.
Ja, im Grunde schon. Ich würde aber trotz alledem noch hinzufügen, wie sehr dich ihre Bemerkungen runterziehen und dass du das grade echt nicht gebrauchen kannst. DANN hast du das wirklich in aller Deutlichkeit gesagt, und sie weiß woran sie ist, und kann dementsprechend wählen, ob sie tatsächlich den Kontakt zu dir verlieren will, oder eben nicht.
Ich würde mich erst nach deutlicher Auseinandersetzung konsequent zurückziehen. Ich finde, das Maß an Deutlichkeit ist noch nicht ausgeschöpft.
 
  • #17
Kann man denn einer befreundeten Person, die gerade mehr oder weniger unsensibel oder anders unangenehm mit einem selbst umgeht, nicht einfach mal SAGEN, dass man es grade bisschen blöd findet, wie sie sich verhält, und diese bitten, das in den zukünftigen Kontakten zu unterlassen, weil einen das negativ runterzieht? In aller Deutlichkeit?
Das kommt darauf an, wie wichtig dieser Kontakt für die FS ist. Ich persönlich halte mich von Menschen fern, die mir nicht gut tun. Das kann man ansprechen, muss man aber nicht. Und schon gar nicht zum wiederholten Mal. Zieht auf Dauer nur positive Energie ab und macht krank.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #18
Das kommt darauf an, wie wichtig dieser Kontakt für die FS ist. Ich persönlich halte mich von Menschen fern, die mir nicht gut tun. Das kann man ansprechen, muss man aber nicht. Und schon gar nicht zum wiederholten Mal. Zieht auf Dauer nur positive Energie ab und macht krank.
Ja das ist richtig, aber wenn es nur eine unwichtige Bekannte ist, dann wär mir ziemlich wumpe, was sie überhaupt sagt. Dann wäre die FS aus meiner Sicht wirklich zu sensibel.

Bei einer guten Freundin oder einem Menschen, der einem wichtig ist, kann man sowas durchaus mal ansprechen, ohne das einem ein Zacken aus der Krone fällt.
Mit beleidigtem Zurückziehen haben sich soziale Konflikte noch nie gelöst, außer eben Beziehungsabbruch herbeizuführen. Ob das wirklich nötig ist, kann nur die FS selber entscheiden.

Und: jeder außerhalb der (geistigen) Pubertät hält sich von Leuten fern, die einem nicht guttun, was soll dieser Satz? Das ist doch gerade der Punkt, dass die FS nicht weiß, ob sie zu sensibel ist, oder ob die Frau ihr wirklich nicht guttut. Sonst würde sie doch diese Frage hier gar nicht stellen.

Also entweder der Mensch ist wichtig, dann würd ichs ansprechen und ankündigen, dass ich den Kontakt reduziere, weil mich sonst runterzieht, und wenn der Mensch unwichtig ist, dann frag ich mich überhaupt, wieso eine solche Verunsicherung eintreten kann, da doch die Aussagen der unwichtigen Person eh unwichtig sind.
 
  • #19
Oder reagiere ich womöglich zu sensibel und die Bekannte meint es nur gut?
Mit dir ist alles in Ordnung. Deine Bekannte erscheint mir vielmehr eine sehr destruktive Persönlichkeit zu sein - was die fehlende Bindung zu ihren eigenen Kindern erklären würde.

Ansprechen kannst du es, aber hohe Erwartungen würde ich daran nicht hängen.

Du bist nicht die erste und wirst nicht die letzte Person sein, die sich von ihr distanziert.
 
  • #22
Sorry, die Tatsache, dass sie Krankenschwester ist und evtl. Horrorszenarien erlebt hat, sind doch keine Entschuldigung für ihr Verhalten. Die Hebamme und Gyn kennen weitaus mehr tragische Fälle und sind trotzdem positiv. Das ist ja auch das einzig richtige! Dein Körper ist für die Schwangerschaft gemacht! Alles was du, dein Baby und eure Körper erlebt ist vollkommen natürlich. Vertraue deinem Körper, dem Baby und der Natur. Alles Gute!
 
  • #23
Warum hast Du denn in Deinem Alter eine sooo alte Bekannte/Freundin von 65 Jahren? :oops: Sorry, aber das wäre mir echt too much. Auf Grannys als Beraterinnen habe ich echt keinen Bock. Diese Generation lebt doch in einer völlig anderen Welt und ist allem gegenüber ignorant, was anders lebt und demotivieren meist.

Hast du selbst keine ältere Mutter? Dann weißt Du doch, wie anstrengend Leute in diesem Alter sind und dass sie meist auch nichts mehr verstehen wollen in der heutigen Gesellschaft.

Ihre Kommentare fühlen sich wie ,,kleine Nadelstiche" an.
Ja, kann ich mir vorstellen. Diese Generation ist verbal sehr unsensibel und unbewusst in allem, aber Du kannst sie in ihrem Alter nicht mehr ändern.
die besagte Bekannte fühlte sich immer wieder aufgefordert zu erwähnen, dass die Chancen 50:50 wären
Weil sooo uuuralte Frauen wie diese meistens einsam sind und jemanden zum Reden brauchen und dabei sehr intolerant und voreingenommen sind. Ich würde mir sowas echt nicht geben.

Dazwischen gibt es aber auch mal Positives wenn sie mir alles erdenklich Gute wünscht.
Menschen über 65 denken hauptsächlich negativ eingestellt und sehen die Dinge erstmal destruktiver. Das ist keine Generation gewesen, die sich so frei selbstentfalten durfte oder konnte wie wir heute.
Neulich fragte sie mich wieder wie es mir so geht und erwähnte, dass ich jetzt in der letzten Phase der Schwangerschaft bin und da jetzt noch Vieles passieren kann....
Ja, das wird sich immer wiederholen. Möglicherweise kommt ein schlechtes Gedächtnis dazu und diese Leute wiederholen sich dann immer wieder in ihrer Art. Das kann echt anstrengend sein.
Das wird nichts bringen. Möglicherweise ist sie sogar eine Narzisstin, wovon Du noch nichts ahnst. Ich finde solche Leute echt stressig und in Deinem Alter und mit Deinem Umstand würde ich jeden Stress vermeiden. Dein Kind bekommt ALLES mit. Du legst jetzt schon das Fundament.
 
  • #24
Oder reagiere ich womöglich zu sensibel und die Bekannte meint es nur gut?
Du bist sensibel und reagierst sensibel. Und das völlig zu Recht!
Achja, und "gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut gemacht".

Du weißt, dass Dir diese Kommentare nicht gut tun. Für medizinische Aspekte hast Du Deine Profis, von allen anderen brauchst Du die volle emotionale Unterstützung.

Also dann, weiterhin guten Verlauf und viel Freude dann mit dem Nachwuchs!

ErwinM, 52
 
  • #25
Warum hast Du denn in Deinem Alter eine sooo alte Bekannte/Freundin von 65 Jahren? :oops: Sorry, aber das wäre mir echt too much. Auf Grannys als Beraterinnen habe ich echt keinen Bock. Diese Generation lebt doch in einer völlig anderen Welt und ist allem gegenüber ignorant, was anders lebt und demotivieren meist.

Hast du selbst keine ältere Mutter? Dann weißt Du doch, wie anstrengend Leute in diesem Alter sind und dass sie meist auch nichts mehr verstehen wollen in der heutigen Gesellschaft.


Ja, kann ich mir vorstellen. Diese Generation ist verbal sehr unsensibel und unbewusst in allem, aber Du kannst sie in ihrem Alter nicht mehr ändern.

Weil sooo uuuralte Frauen wie diese meistens einsam sind und jemanden zum Reden brauchen und dabei sehr intolerant und voreingenommen sind. Ich würde mir sowas echt nicht geben.


Menschen über 65 denken hauptsächlich negativ eingestellt und sehen die Dinge erstmal destruktiver. Das ist keine Generation gewesen, die sich so frei selbstentfalten durfte oder konnte wie wir heute.

Ja, das wird sich immer wiederholen. Möglicherweise kommt ein schlechtes Gedächtnis dazu und diese Leute wiederholen sich dann immer wieder in ihrer Art. Das kann echt anstrengend sein.

Das wird nichts bringen. Möglicherweise ist sie sogar eine Narzisstin, wovon Du noch nichts ahnst. Ich finde solche Leute echt stressig und in Deinem Alter und mit Deinem Umstand würde ich jeden Stress vermeiden. Dein Kind bekommt ALLES mit. Du legst jetzt schon das Fundament.
Ich hatte auch mal eine 60 jährige „Freundin“. Sie hatte ihre negative Energie verpackt und mich verletzt. Ich war schwanger und hatte Streit mit meinem Mann. Da sagte sie, wenn du das Kind verlierst, werde nicht nochmal schwanger. Erstens wie kann man bei einer hochschwangeren Frau mit dem Satz beginnen, „wenn du das Kind verlierst..,“ .
Meine Hormone hatten den Streit überdramatisiert und ich Ich hatte mich beinahe ausgekotzt. Okay ihr zu vertrauen war mein Fehler.
Sie ist nicht bösartig, aber sie war es in diesem Moment unbewusst. Schade, dass in diesem Moment ihr das Einfühlungsvermögen gefehlt hat. Ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen.
 
N

Nordlicht444

Gast
  • #26
J

JuIia

Gast
  • #27
Darf ich dich abgesehen von deinen Bedenken was deine Freundin betrifft, trotzdem fragen, ob du nebenher noch andere Bedenken hast? Bezüglich deinem Alter meine ich? Ich bin noch um einige Jährchen jünger und fühle mich für ein Kind trotzdem schon zu alt. Ich würde für das Kind so lange wie möglich da und fit sein wollen und das kann man zunehmenden Alters leider nicht unbedingt versprechen.
Ich bewundere dich jedenfalls.
 
  • #28
Hmmm... mit ihren eigenen Kids hat sie ein distanziertes Verhältnis, why?

Sie dramatisiert und redet überwiegend negativ deine Schwangerschaft betreffend - warum? Aus Neid über dein spätes Glück? Aus Neid im Hinblick auf die Situation zu ihren eigenen Kindern?

Wie dem auch sei. Leg dich nicht an, versuche nicht mehr dagegen zu reden, du hast ja bereits gesehen, es bringt nichts.

Not your monkey, not your circus.

Konzentriere dich auf dich und dein Baby, spare dir den Kontakt bzw reduziere ihn auf ein Minimum.

Ändert sich auch nach der Niederkunft nichts an ihrem Benehmen, ist zu überlegen den Kontakt abzubrechen.

Was man füttert, ernährt man. Also lass es ggf mit ihr. Für dich, dein Kind und deinen Seelenfrieden.
 
  • #29
@julia natürlich habe ich mir die Entscheidung in meinem Alter schwanger zu werden und ein Kind groß zu ziehen nicht leicht gemacht. Auch die Frage was ist wenn ich krank werde oder gar versterbe haben mich lange beschäftigt.
Zu deiner Frage, ob ich mich jetzt zu alt fühle für ein Kind. Das kann ich verneinen. Für mich ist es gerade der richtige Zeitpunkt und mir fehlt es nicht an Energie. Was in den nächsten Jahren passiert weiß natürlich niemand. Ich muss aber mit Sicherheit mit meinen Kapazitäten sorgsamer umgehen als eine junge Mutter.
Bisher bin ich gesund, brauche keine Medikamente, ernähre mich gut und ausgewogen, rauche nicht und ich trank in der Vergangenheit schon immer sehr wenig Alkohol. Ich achte auch schon seit Jahren auf die richtige work live balance.
In meinen Dreißigern hatte ich noch keinen dringenden Kinderwunsch und da waren tatsächlich andere Dinge des Lebens für mich wichtiger. Wir waren mit meinem Ex viel auf Reisen und ich habe um die 60 Länder bereist, teils längere Reisen zum Beispiel durch Mongolei. Da war kein Platz für ein Kind in meinem Leben.
Jetzt habe ich einfach versucht das was ich regeln kann zu regeln. Glücklicherweise habe ich Unterstützung von meiner Familie und Freunden, die wenn meine Tochter auf der Welt ist, mir helfen wollen.
Falls ich sehr krank werde oder sterben sollte wird mein acht Jahre jüngerer Bruder mit seiner Familie mein Kind in seine Familie aufnehmen und großziehen. Finanziell habe ich so gut es ging für meine Tochter vorgesorgt.
Sollte meinem Bruder etwas passieren hat sich meine beste Freundin als Pflegemutter angeboten. Das habe ich alles geregelt und vereinbart bevor ich schwanger wurde. Ohne diese Unterstützung hätte ich mich nicht getraut ein Kind jetzt noch in die Welt zu setzen.
Ich hoffe einfach, dass alles gut wird und ich freue mich auf die nächsten Jahre mit meiner Tochter. Es wird bestimmt mitunter anstrengend und ich muss auf mich sehr achten um für meine Tochter fit zu sein. Aber ich bin überglücklich, dass ich vom Leben noch die Chance bekommen habe eine Mutter zu werden.
@Zuhii mein Freundeskreis umfasst Menschen 25-76 Jahre. Auch die Mutter meines Ex zähle ich zu meinen Freundinnen. Natürlich sind die Meisten aber in meinem Alter.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #30
Oder reagiere ich womöglich zu sensibel und die Bekannte meint es nur gut?

Gut meinen und gut machen können grundverschiedene Dinge sein und genau das sehe ich bei deiner Bekannten.

Vielleicht meint sie es gut, vielleicht merkt sie es auch nicht - auf jeden Fall tut sie dir aber nicht gut.

Ich glaube auch sehr daran, dass man mit einer positiven Einstellung die Dinge positiv beeinflussen kann.

Deine Bekannte scheint eher der Typ Pessimist zu sein.

Von jemanden, der mich immer nur runterzieht und dafür sorgt, dass ich mich mies fühle, würde ich mich trennen.
 
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