• #1

Psychopathie … Erfahrungen?

Ich habe ziemlich gezögert, diese Frage hier zu stellen. @Andere Frau hatte mich auf das Thema gebracht (wofür ich ihr dankbar bin), sich dann aber leider nicht mehr gemeldet.

Ich habe hier in den letzten Wochen einige eigene Erfahrungen gepostet, die unter diesem Blickwinkel fast schon zu viel Sinn ergeben. Diese für mich ganz … unerklärliche, fremdartige… aber auch faszinierende, einzigartige Begegnung.

Mich selbst hat diese Episode bis hin zu körperlichen Symptomen gebracht; jetzt wo ich - nach einem dreiviertel Jahr - anfange, die Muster zu erkennen, geht es mir deutlich besser.

Ich kann mir vorstellen, dass ich damit nicht alleine dastehe, diese Persönlichkeitsstörung hat immerhin eine Häufigkeit deutlich vor der Kommastelle in der Bevölkerung. Vielleicht ist etwas Austausch interessant.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #2
Ich kann mir vorstellen, dass ich damit nicht alleine dastehe, diese Persönlichkeitsstörung hat immerhin eine Häufigkeit deutlich vor der Kommastelle in der Bevölkerung.
Mich wundert immer, wie ausgerechnet in diesem kleinen Forum den Menschen so viele Menschen mit angeblich schwersten psychischen Störungen begegnen.
Ich denke, das ist eher nicht der Fall, sondern es werden von Laien solche Diagnosen herangezogen, um sich mit dem eigenen Verhalten nicht auseinandersetzen zu müssen.
 
  • #3
Deutlich über 1% - Quelle? Kann ich mir nicht vorstellen.

Würde ich in meinem engeren Umfeld eine Person vorfinden, die ich im Bereich einer antisozialen Persönlichkeit einordne, dann würde ich die Beine in die Hand nehmen, da mir hier zu viel Negativität in jeglicher Form entgegenspringt. Da will ich nix therapieren, muss ich nicht. Wird auch kaum erfolgreich sein.

Wenn Du sie als solche erkannt hast sollten sich klare Anzeichen eines auffälligen Auftrittes (Impulsivität, sexuelle Devianz), Kritikunfähigkeit, fehlende Selbstreflektion, Schuldprojektion, schlicht Willensschwäche zur Veränderung und vor allem dauerhaft fehlende „echte“ Empathie zeigen. Was immer übersehen wird: Empathisch sind diese Menschen schon, nur ist eine rein kognitive Empathie, die dort greift. Es zeigen sich auch dauerhaft auftretende Kontaktschwierigkeiten im zwischenmenschlichen Austausch mit Dritten.

Dieses dauerhaft normabweichende Verhalten hat Dich wahrscheinlich verwirrt, daher also Dein Name. Die Forensik ist heute so weit, dass man zum Schluss kommt, dass neurologische Veränderungen in den Gehirnstrukturen (präfrontaler Cortex) die Ursachen für dieses Verhalten sind. Also noch weniger therapierbar wie andere Persönlichkeitsabweichungen.
 
  • #4
Diese Ferndiagnosen der Hobby Psychologen sind schon sehr gewagt und sprechen mich überhaupt nicht an . Überlasst die Diagnostik Psychotherapeuten und Psychiatern und selbst da dauert es oft lange Zeit bis eine Diagnose gestellt wird .
Fakt ist die Frau teiggert etwas in dir. Das du so stark reagierst und dich nicht abgrenzen kannst zeigt dass du Hilfe benötigst . Suchst du dir aber anscheinend nicht ? Warum ? Angst ? Nur Fragen stellen ohne Antworten aushalten zu können ! Warum umgibt man sich mit Menschen die einen derart belasten ? Wärest du ein innerlich gesunder Mensch wärst du sofort gerannt und hättest diese Frau gemieden. Was geht es dich an ob die Frau eine Persönlichkeitsstörung hat oder nicht . Die Frau ist dein Spiegel . Kümmer dich um deine eigenen Baustellen sonst bleibst du verwirrt bis in alle Ewigkeit .
 
  • #5
Ich verstehe die Frage zwar nicht ganz, aber ja, ich habe mehrmals eine Freundin, die nach einer Trauma-Konfrontation schwere psychische Störungen bekommen hat, in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik und danach in einem betreuten Wohnheim und Frauenhaus besucht, aber das ging eher in Richtung Schizophrenie, eine Psychopathin war sie nicht, solche Leute begegnen mir nur in Spielfilmen, meistens als grausame Mörder.

Ich will nur sagen, es wird hier gerne etwas übertrieben mit laienhaften Ferndiagnosen, hier im Forum werden sehr schnell einfach mal so alle möglichen psychischen Erkrankungen unterstellt, nirgendwo sonst habe ich von so vielen Narzissten und Borderlinern gehört. "Psychopath" ist für mich eine heftige Diagnose, das wird man nicht eben mal so.
w26
 
  • #7
Immer diese Diagnosen. Wenn mir jemand auf Partnersuche begegnet, der mir nicht gut tut, dann gehe ich ihm aus dem Weg und fertig. Willst du der Frau eine Diagnose anheften oder sie therapieren? Im übrigen sucht man sich ja oft Partner, weil bei einem selber was nicht stimmt; sonst würde man an solchen Leuten schnell das Interesse verlieren.
Ja, wohl 4-5%. Aber die Hälfte wird wohl nicht auffällig.
Eine Freundin kennt einen diagnostizierten Psychopathen, der damit offen umgeht. Grundproblem, dass er Menschen manipuliert, nicht mitfühlen kann und auch Freude am Leid anderer hat, bleibt bestehen, also warum sich an so einer Frau abarbeiten - wenn es stimmen SOLLTE?
 
  • #8
Mich wundert immer, wie ausgerechnet in diesem kleinen Forum den Menschen so viele Menschen mit angeblich schwersten psychischen Störungen begegnen
Diese Ferndiagnosen der Hobby Psychologen sind schon sehr gewagt und sprechen mich überhaupt nicht an
Deutlich über 1% - Quelle? Kann ich mir nicht vorstellen.
Danke, aber „Nein, Danke“.
Genau diese Art Kommentare hatte ich erwartet.
Ich wollte gestern deswegen noch den Nachsatz anhängen (Änderungszeit überschritten), dass es wenig Sinn hat, hierzu zu schreiben, wenn man sich nicht ein wenig mit der Thematik befasst hat.

Zur Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit der Begegnung:
Der Anteil ist schon so, allerdings steigt er bei Frauen um die Menopause herum nochmal an (Testosteron-Schub … auch das passt sehr gut, die rein physisch-körperliche Gewaltaffinität).

Ein Forum wie dieses dient vor allem der Selbsthilfe. Ex-Partner von Psychopathen kommen ohne Hilfe selten wieder auf einen grünen Zweig. Deswegen hatte ich vermutet, hier ein wenig Austauschmöglichkeit zu finden (die betreffenden ForistInnen sind aber kaum noch anwesend)..

Es gibt spezialisiertere Foren, die sich mit dieser Thematik befassen, da werde ich mich schon auch noch umsehen.
 
  • #9
Ich kann mir vorstellen, dass ich damit nicht alleine dastehe, diese Persönlichkeitsstörung hat immerhin eine Häufigkeit deutlich vor der Kommastelle in der Bevölkerung. Vielleicht ist etwas Austausch interessant.
Ich denke auch, dass Du mit Deinen psychischen Problemen nicht alleine da stehst. Es macht aber sicher Sinn, wenn Du Dich damit in professionelle Behandlung begibst, denn dies hier ist vorwiegend ein Laienforum.
 
  • #10
Würde ich in meinem engeren Umfeld eine Person vorfinden, die ich im Bereich einer antisozialen Persönlichkeit einordne, dann würde ich die Beine in die Hand nehmen, da mir hier zu viel Negativität in jeglicher Form entgegenspringt. Da will ich nix therapieren, muss ich nicht. Wird auch kaum erfolgreich sein.
Das ist ja das Tückische:
In der ersten Phase, der Idealisierung, ist man durch Love-Bombing einfach nur überzeugt, die Liebe des Lebens getroffen zu haben. Wenn man da ganz unerfahren ist, nimmt man natürlich nicht die Beine in die Hand.

Negative Ausstrahlung…. haben PPS eigentlich nicht. Eher das Gegenteil: Charisma, natürlicher Sexappeal des Auftretens, Witz, Eloquenz, absolute Sicherheit, tolle (erlogene) Vita.

Sie haben allerdings „Verwüstungen“ im Umfeld: lieblose Familie (hoher vererblicher Anteil), hasserfüllte NachbarInnen (mit den Männern was gehabt), diverse F+, mehr oder weniger schwebend in Aktion gehalten, seelisch ruinierte Exen.
Ansonsten sozial und beruflich durchaus angepasst und erfolgreich, in Vereinen engagiert etc.

Es ist wichtig, dass man erkennt, um was es sich handelt, welches Zerstörungspotential da besteht. Nein, therapieren will ich nicht - ich weiß, dass die Aussichten überaus schlecht sind.

Ich bin zwar wissenschaftlich aktiv, aber kein Psychologe. Wichtig wäre mir schon, diese Diagnose etwas zu erhärten. Zum Beispiel auch die Frage, ob es „milde“ Formen gibt (eher wohl nicht).
Überlasst die Diagnostik Psychotherapeuten und Psychiatern und selbst da dauert es oft lange Zeit bis eine Diagnose gestellt wird .
Sorry, aber what a f…!
Wie genau stellst du dir da das Vorgehen eines Betroffenen vor?
Den Partner anmelden?
Selbst einen Termin ausmachen und dann mit dem Arzt über Abwesende sprechen?

Hinzu kommt, dass PPS skrupellos und gefährlich sind. Sie mit dem Verdacht zu konfrontieren bedeutet äußerstes Spiel mit dem Feuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Ich denke auch, dass Du mit Deinen psychischen Problemen nicht alleine da stehst. Es macht aber sicher Sinn, wenn Du Dich damit in professionelle Behandlung begibst, denn dies hier ist vorwiegend ein Laienforum
Ja, sicher ist das ein Laienforum. Wie fast alle derartigen Foren. Die Sache ist allerdings die, dass diese Problematik, diese Situation zwangsläufig IMMER nur Laien begegnet. Insofern wäre das eigentlich schon ein guter Ort. Auch würde „Elite“ nahelegen, dass man hier Menschen mit einem gewissen Reflexionsgrad und Hintergrundwissen antrifft.

Die eindeutige Gefahr beim Austausch auf so einem Forum ist natürlich das „Victim Blaming“, wie du es schön, erwartbar, idealtypisch demonstrierst. Ich selbst bin glücklicherweise nicht (mehr) in einer besonders verwundbaren Verfassung. Sonst könnte es sich natürlich fatal auswirken, einem durch solche Erlebnisse angeschlagenen Menschen nahezulegen, er solle doch selbst mal zum Psychologen gehen, einfach so, aus Unkenntnis, Unbemühtheit, Gruppendynamik und Aversion heraus.

Nochmal zur Wahrscheinlichkeit: in meinem eigenen Leben kommt die Zahl von ca 2% Menschen mit schwerer Persönlichkeitsstörung (und das ist nur der Prozentsatz für PPS) ganz gut hin. Ich selbst bin wohl auch, aus verschiedenen Gründen, ein recht lohnendes (ganz attraktiv, gesellschaftlich und beruflich exponiert) und geeignetes (eher unsicher, empathisch, sensibel) „Objekt“ für solche Menschen. Und über OD „filtert“ man dann natürlich perfekt aus Hunderten von Kandidaten seine „fatal attractions“ heraus.
 
  • #13
Das ist ja das Tückische:
In der ersten Phase, der Idealisierung, ist man durch Love-Bombing einfach nur überzeugt, die Liebe des Lebens getroffen zu haben. Wenn man da ganz unerfahren ist, nimmt man natürlich nicht die Beine in die Hand.

Negative Ausstrahlung…. haben PPS eigentlich nicht. Eher das Gegenteil: Charisma, natürlicher Sexappeal des Auftretens, Witz, Eloquenz, absolute Sicherheit, tolle (erlogene) Vita.

Sie haben allerdings „Verwüstungen“ im Umfeld: lieblose Familie (hoher vererblicher Anteil), hasserfüllte NachbarInnen (mit den Männern was gehabt), diverse F+, mehr oder weniger schwebend in Aktion gehalten, seelisch ruinierte Exen.
Ansonsten sozial und beruflich durchaus angepasst und erfolgreich, in Vereinen engagiert etc.

Es ist wichtig, dass man erkennt, um was es sich handelt, welches Zerstörungspotential da besteht. Nein, therapieren will ich nicht - ich weiß, dass die Aussichten überaus schlecht sind.

Ich bin zwar wissenschaftlich aktiv, aber kein Psychologe. Wichtig wäre mir schon, diese Diagnose etwas zu erhärten. Zum Beispiel auch die Frage, ob es „milde“ Formen gibt (eher wohl nicht).

Sorry, aber what a f…!
Wie genau stellst du dir da das Vorgehen eines Betroffenen vor?
Den Partner anmelden?
Selbst einen Termin ausmachen und dann mit dem Arzt über Abwesende sprechen?

Hinzu kommt, dass PPS skrupellos und gefährlich sind. Sie mit dem Verdacht zu konfrontieren bedeutet äußerstes Spiel mit dem Feuer.
Das was du beschreibst, trifft auch alles auf Narzissten zu. Habe ich 1:1 erlebt.
Menschen mit PPS gibt es nur äußerst selten, das würde ich also nicht einfach so behaupten.
 
  • #14
Wenn mir jemand auf Partnersuche begegnet, der mir nicht gut tut, dann gehe ich ihm aus dem Weg und fertig. Willst du der Frau eine Diagnose anheften oder sie therapieren?
Ich denke, auch du würdest eine PPS nicht ohne Weiteres erkennen, wenn du auf Partnersuche bist. Diese Menschen TUN erstmal extrem gut, sogar „too good to be true“. Wenn es dann kippt, ist man schon extrem involviert.

Es ist - wenn die Diagnose zutrifft, und ich bin mir recht sicher - EXTREM wichtig, zu erkennen, woran man ist. Mir persönlich geht es vor allem um etwas mehr Sicherheit mit meiner Vermutung, und um einen geeigneten Absprung, ohne Schmierkampagne, Stalking oder andere Formen, die typisch für PPS sind.
 
  • #15
Das was du beschreibst, trifft auch alles auf Narzissten zu. Habe ich 1:1 erlebt.
Menschen mit PPS gibt es nur äußerst selten, das würde ich also nicht einfach so behaupten
Ja, da gibt es große Überschneidungen, und PPS haben narzisstische Züge. Die absolute Empathielosigkeit ist allerdings typisch für PPS.

2 bis 5 % für PPS sind nicht soooo selten. Bei den Menschen in meinem engeren privaten und beruflichen Umfeld passt das ganz gut. Allerdings kenne ich diese meist nicht gut genug, um zB NPS und PPS unterscheiden zu können.
 
  • #16
Danke, aber „Nein, Danke“.
Genau diese Art Kommentare hatte ich erwartet.
Ich wollte gestern deswegen noch den Nachsatz anhängen (Änderungszeit überschritten), dass es wenig Sinn hat, hierzu zu schreiben, wenn man sich nicht ein wenig mit der Thematik befasst hat.

Zur Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit der Begegnung:
Der Anteil ist schon so, allerdings steigt er bei Frauen um die Menopause herum nochmal an (Testosteron-Schub … auch das passt sehr gut, die rein physisch-körperliche Gewaltaffinität).

Ein Forum wie dieses dient vor allem der Selbsthilfe. Ex-Partner von Psychopathen kommen ohne Hilfe selten wieder auf einen grünen Zweig. Deswegen hatte ich vermutet, hier ein wenig Austauschmöglichkeit zu finden (die betreffenden ForistInnen sind aber kaum noch anwesend)..

Es gibt spezialisiertere Foren, die sich mit dieser Thematik befassen, da werde ich mich schon auch noch umsehen.
Ah, jetzt wird das zum Frauenbashing? Du kannst deinen Post ganz einfach löschen lassen, das wäre auch eine Möglichkeit. Und schau erstmal bei dir selber. Ein jeder kehre vor seiner Tür, da hat er Schmutz genug dafür.
 
  • #17
Die eindeutige Gefahr beim Austausch auf so einem Forum ist natürlich das „Victim Blaming“, wie du es schön, erwartbar, idealtypisch demonstrierst.
Der Begriff lässt sich so schön drehen, wie Du das haben möchtest. Du bist kein „Opfer“. Vorwürfe habe ich auch nicht gemacht. Ich weise nur darauf hin, dass es Fachleute gibt, die damit besser umgehen können als ein Forum.
Und die könntest Du zu Rate ziehen.
 
  • #18
Schön entlarvender Beitrag, Chapeau!

Du meinst die Sache mit dem Testosteron? Tja, das ist eben einfach so, dass da Hormone eine große Rolle spielen, Testosteron, Dopamin und andere. Mich persönlich hatte interessiert, ob sich PPS mit zunehmendem Alter tendenziell abschwächt oder „auswächst“, aber nein.

Insgesamt aber wohl dennoch deutlich mehr PPS bei Männern, wobei sich die Forschung aber auch sehr auf den kriminellen Aspekt konzentriert hatte.
 
  • #19
Du warst mit dieser Frau nur wenige Monate zusammen , sich da als Opfer zu fühlen ist schon bezeichnend . Und es ist ganz alleine deine Baustelle . Wenn du so unsäglich leidest brich den Kontakt ab wenn du das aufgrund des phänomenalen Sex nicht schaffst hol dir professionelle Hilfe .
 
  • #20
Schön entlarvender Beitrag, Chapeau!

Du meinst die Sache mit dem Testosteron? Tja, das ist eben einfach so, dass da Hormone eine große Rolle spielen, Testosteron, Dopamin und andere. Mich persönlich hatte interessiert, ob sich PPS mit zunehmendem Alter tendenziell abschwächt oder „auswächst“, aber nein.

Insgesamt aber wohl dennoch deutlich mehr PPS bei Männern, wobei sich die Forschung aber auch sehr auf den kriminellen Aspekt konzentriert hatte.
Frauen haben mit zunehmendem Alter in der Regel genug Erfahrungen sammeln müssen, um vom Bild des lieben Frauchens endlich abweichen zu können, da ihnen die gesellschaftliche Verurteilung völlig egal wird. Und das ist, um es mal mit Wowereit zu sagen, auch gut so.
 
  • #21
sich da als Opfer zu fühlen ist schon bezeichnend
Beim Zusammenkommen mit einem Psychopathen wird man ganz zwangsläufig zum „Opfer“. Raubtier und Beute, that easy. Wer anderes behauptet, kennt einfach die Sachverhalte rund um diese Störung nicht.

Das heißt natürlich nicht, dass man als „Opfer“ keine eigenen Baustellen hat (wie jeder Mensch). Dennoch ist es etwas anderes, ob das Gnu mit dem Hinkefuß sich mit seinen Genossen rangelt, oder ob es meint, den krokodilverseuchten Mara durchschwimmen zu können. Menschen mit PPS sind in gewisser Weise eine andere Spezies. Nur sehr wenige Gemeinsamkeiten, was die Psyche angeht.

Etwas anderes ist die Frage nach „Schuld“. Das Krokodil ist doch erstmal genauso unschuldig wie das Gnu. PPS haben keine moralischen Hemmungen und handeln entsprechend „skrupellos“ … aber ist das „Schuld“?
 
  • #22
Eine Freundin kennt einen diagnostizierten Psychopathen, der damit offen umgeht.

In welchem Zusammenhang ist der denn diagnostiziert worden?

In der ersten Phase, der Idealisierung, ist man durch Love-Bombing einfach nur überzeugt, die Liebe des Lebens getroffen zu haben. Wenn man da ganz unerfahren ist, nimmt man natürlich nicht die Beine in die Hand.

Das hat mit Unerfahrenheit nur ein bißchen zu tun. Du kannst diese Dinge halt nicht immer gleich erkennen. Einen Psychophaten habe ich in meinem Privatleben noch nie ausgemacht (ehrlich gesagt habe ich diese Diagnose noch nie in Erwägung gezogen :cool: ). Ich denke solche Leute lasse ich nicht nah genug heran.

Negative Ausstrahlung…. haben PPS eigentlich nicht. Eher das Gegenteil: Charisma, natürlicher Sexappeal des Auftretens, Witz, Eloquenz, absolute Sicherheit, tolle (erlogene) Vita.

Ich meine etwas anderes, wenn Du Dich auf den Bereich PPS konzentriest: Sie haben grundlegende Verhaltensweisen, die für andere Menschen nicht selbstverständlich sind. Fehlendes Mitgefühl zeigt sich in verschiedenen Situationen im normalen Alltag, wenn Du nah genug dran bist.
Fehlendes Mitgefühl heißt aber nicht automatisch, dass sie anderen Schmerz zufügen wollen. Es fehlt nicht nur die normale emotionale Reaktion auf einen äußeren Impuls.

Es ist wichtig, dass man erkennt, um was es sich handelt, welches Zerstörungspotential da besteht.

Sie hat Deine Sensibilitätstaste doch schon ordentlich bedient. Bei den nächsten Menschen bist Du jetzt hellwach.


Hinzu kommt, dass PPS skrupellos und gefährlich sind. Sie mit dem Verdacht zu konfrontieren bedeutet äußerstes Spiel mit dem Feuer.

Ja, dass ist mit NPS auch so, aber dann weißt Du immerhin, dass Du richtig lagst :cool:
 
  • #23
Frauen haben mit zunehmendem Alter in der Regel genug Erfahrungen sammeln müssen, um vom Bild des lieben Frauchens endlich abweichen zu können, da ihnen die gesellschaftliche Verurteilung völlig egal wird.
Das ist schon auch bemerkenswert:

… „lieb“ nur als Resultat von Unerfahrenheit, und „gesellschaftliche Verurteilung… völlig egal

- empfindest du das wirklich so?
 
  • #24
Auch würde „Elite“ nahelegen, dass man hier Menschen mit einem gewissen Reflexionsgrad und Hintergrundwissen antrifft.
Das komische bei Dir ist, dass Du den Reflexionsgrad immer von anderen forderst und zwar in Deine Wunschrichtung.
Bei Dir ist wenig Reflexion erkennbar, die von Dir in Riichtung des anderen, dennen mögliche Wünsche geht - sieht man endlos in Deinen Beiträgen in denen Du Dich endlos windest, ohne gedanklich nur einen Meter voranzukommen.

Meistens ist es im zwischenmenschlichen doch so: dass nicht der eine der riesige Problembär ist (bei Dir diese Frau) sondern, dass der Mix der beiden Probanden das Problem macht.

Man sagt mir endlose üblicherweise nahezu endlose Belastbarkeit nach. Ich bin mir ganz sicher, dass ich mit einer Nervensäge wie Dir an meine Grenzen käme und auch zum Problembären für Dich mutieren würde - bzw. ich würde Dich wortlos stehen lassen und Du würdest aufjaulen, es als psychische Grausamkeit darstellen..... und sonnstwas draus machen. Wofür brauchst Du diese Show - das ist Dein Thema.

Ein Forum wie dieses dient vor allem der Selbsthilfe. Ex-Partner von Psychopathen kommen ohne Hilfe selten wieder auf einen grünen Zweig. Deswegen hatte ich vermutet, hier ein wenig Austauschmöglichkeit zu finden
Du findest Austauschmöglichkeiten. Du warst kein Expartner einer Psychopathin, Du hast es abgebrochen, weil sie Dir komisch vorkam. Dann hast Du es Dir anders überlegt (verwirrter Typ, der nciht weiß was er will) und nun spielt sie so mit Dir wie es Dir nicht passt.

Der Austausch hier sagt Dir seitWochen: "Finger weg von der Frau, die ist eine Nummmer zu groß für Dich" - tus einfach und Du hast Deine Ruhe. Du willst aber garnicht Deiine Ruihe, sondern Aufregung und Abentteuer - hast Du es wird rumgejault.
Da solltest Du nicht bei der vermuteten Psychopathin gucken, sondern was bei Dir das Problem ist. Genau da liegt nämlich die Lösung.

Ich selbst bin wohl auch, aus verschiedenen Gründen, ein recht lohnendes ..... „Objekt“ für solche Menschen. Und über OD „filtert“ man dann natürlich perfekt aus Hunderten von Kandidaten seine „fatal attractions“ heraus.
Dann lass halt Onlinedating sein, wenn Du sich da alle Psychopathen auf Dich stürzen. Wenn man es so toll durchschaut hat muss man doch nur noch das Richtige tun. Warum tust Du das nicht - das ist Dein Thema und der Grund, warum die Foristen immer wieder Dich in Therapie schicken wollen.
 
  • #25
Fehlendes Mitgefühl heißt aber nicht automatisch, dass sie anderen Schmerz zufügen wollen.
Ja, das ist schon ein wichtiger Punkt, über den ich viel gelesen habe. Die Frage nach der Motivation des PPS; da gibt es recht verschiedene, zum Teil widersprüchliche Auffassungen:

- Stimulation, Bekämpfung der inneren Leere durch Drama, Schmeicheln des Narzissmus, sadistisches Vergnügen
- Primärziele wie Sex und Besitz
- Absolute Macht
- Zerstörung, emotional und physisch.

Was PPS definitiv nicht wollen, ist eine dauerhafte Beziehung, weil sie sich NIE auf andere „bezogen“ fühlen. Man hat das häufig mit einem Raubtier verglichen, das ein überschüssiges Stück Fleisch irgendwo unterbringt; es schafft durchaus tiefe Zufriedenheit, aber irgendwann ist es aufgezehrt, vergammelt, oder es kommt ein schmackhafterer Braten ums Eck.
 
  • #26
Mir ist das alles zu dramatisch , du hast keine Kompetenz jemandem eine Persönlichkeitsstörung zu attestieren . Menschen lassen sich behandeln wenn sie Leidensdruck haben , da beispielsweise Narzissten das selten verspüren gibt es kaum Zahlen über Narzismus. Die Frau hat dir nicht gut getan was auch immer die Gründe sind , halt dich fern von ihr . Dass man es zu Beginn nicht bemerkt wie eine Person tickt ist auch normal. Also ich als sehr emotionale Person verstehe dieses Drama nicht .
 
  • #27
Auch würde „Elite“ nahelegen, dass man hier Menschen mit einem gewissen Reflexionsgrad und Hintergrundwissen antrifft.

:)
Ich habe mir mal einen Stift gekauft. Steht Elite drauf. Schreibt auch nicht besser.

Nochmal zur Wahrscheinlichkeit: in meinem eigenen Leben kommt die Zahl von ca 2% Menschen mit schwerer Persönlichkeitsstörung (und das ist nur der Prozentsatz für PPS) ganz gut hin.

Finde ich schon sehr viel. Weiß ja nicht in welchen Kreisen Du Dich bewegst. Beruflich ist der Anteil der Menschen mit einer eher psychopathischen Persönlichkeit bei mir sicher überdurchschnittlich hoch. Aber Diagnosen liegen mir da selten vor.

Ich selbst bin wohl auch, aus verschiedenen Gründen, ein recht lohnendes (ganz attraktiv, gesellschaftlich und beruflich exponiert) und geeignetes (eher unsicher, empathisch, sensibel) „Objekt“ für solche Menschen.

HSP zieht NPS an und will sie retten, wenn sie attraktiv, sexy und lasziv ist. :cool:

Sollte sie psychopathisch sein hat sie wahrscheinlich keine Angst. Das kennt sie dann nicht so, wie wir normalen. Deshalb begeben sie sich auch immer wieder in Extremsituationen verschiedenster Couleur.
 
  • #28
Tja, das ist eben einfach so, dass da Hormone eine große Rolle spielen, Testosteron, Dopamin und andere. Mich persönlich hatte interessiert, ob sich PPS mit zunehmendem Alter tendenziell abschwächt oder „auswächst“, aber nein.
Das Testosteron-Thema zeigt sich bei jeder Frau, nicht nur bei PPS und tritt dann ungefähr zeitgleich ein mit der von @HollyGolightly geschilderten lebensalterbedingten Tatsache auf: von weniger Wert auf Beurteilung von außen legen, gefälliges Wesen ablegen/dem Mann Recht nicht mehr bequem machen, viel Lebenserfahrung haben, um seine Zeit nicht mehr mit ausssichtslosen Typen zu vertun sondern sich Nervensägen vom Hals zu schaffen.
Genau das ist der Grund, warum Männer in den 40+ Jahren so gern nach jungen Frauen gucken, die sind noch weniger ruppig, idealistisch.

Das ist schon auch bemerkenswert:

… „lieb“ nur als Resultat von Unerfahrenheit, und „gesellschaftliche Verurteilung… völlig egal

- empfindest du das wirklich so?
Was ist daran bemerkenswert? Liest Du hier die Beiträge von Frauen? Das sagen hier doch alle ab 40+.
 
  • #29
Beim Zusammenkommen mit einem Psychopathen wird man ganz zwangsläufig zum „Opfer“.
Meist finden sich da die richtigen. Manche finden eine Opferrolle toll, weil dann immer andere schuld und verantwortlich sind.
Das heißt natürlich nicht, dass man als „Opfer“ keine eigenen Baustellen hat (wie jeder Mensch).
Für mich ist jemand, der immer wieder solche Situationen erlebt, behandlungsbedürftig. Co-Psychopatisch sozusagen. Mir begegnen solche Menschen gar nicht.
 
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