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  • #61
Ich persönlich war in dem Alter ziemlich brav aber eher aus Angst.

Trotzdem habe ich heimlich den Pulli gemoppst ...männerpulli, gross musste er sein. V nach hinten und das Aftershave vom Vater (Lagerfeld).
Nebenbei die erste Beule in Mutterns Auto gefahren.
Kam morgens mit Brötchen vom Feiern, zum milde stimmen weil ich den Schlüssel nicht mit hatte.
Das Badezimmer klebte überall von meinem Haarspray, in meinem Zimmer konnte man kaum laufen und unter den Klamotten lag der hauseigene Hammer.
Der wurde ewig gesucht und ich hab nicht mal eine Erinnerung gehabt, dass er bei mir lag.
Und natürlich die Fete bei sturmfrei...wenn auch nachher geputzt wie ein Weltmeister.
Ansonsten war mein Kopf permanent wo anders, bin auch schon Gassi gegangen und hatte den Hund vergessen
Und ich habe die Telefonrechnung Richtung väterlichen Herzinfarkt getrieben
Und Ihr?
Askese? Sittsam, strebsam, klosterschule, für die Famile putzend?
Ich nicht und das meine Jungs sich trauen mal zu maulen finde ich ziemlich gesund
Ist doch ein tolles junges Alter
 
  • #62
Selbst (scheinbar) erwachsene Kinder können katastrophale Probleme heraufbeschwören
Was und ob gerade hier etwas katastrophal ist, liegt ja auch ganz offensichtlich im Auge des Betrachters.

Ich finde die Empfindlichkeit des FS eher "katastrophal" und alle geschilderten Situationen nichtmal als Problem, sondern als ganz normale Alltagsauseinandersetzung mit Jugendlichen. Als wirklich Erwachsene sehe ich die Kinder auch noch nicht. Eher erst so ab 25 bzw wenn sie wirklich selbstständig leben mit eigener Wohnung und richtigem Job.

Der FS hingegen empfindet das Verhalten der Jungs katastrophal. Wer hat nun Recht?


Deshalb sollte zwingend die Frage nach elementaren Wertegemeinsamkeiten und den Erziehungsgrundsätzen adressiert werden, BEVOR mehr oder weniger irreversible Entscheide (Beispiel hier: Hausverkauf, Zusammenziehen) getroffen werden.
Klingt theoretisch gut, funktioniert aber in der Paxis nicht.

Kinder erzieht man gewöhnlich nicht nach einem Lehrbuch und wissenschaftlichen Abhandlungen. Sicher hat man gewisse Vorstellungen, aber wer garantiert, dass diese erfolgreich umgesetzt wurden?
Letztendlich liegt es immer am Menschen, den Eltern, ihrer eigenen Prägung, der sich die wenigsten bewusst sind. Und letztlich der jeweiligen Persönlichkeit. Kinder kommen bereits als kleine Persönlichkeiten zur Welt und nicht als beliebig psychisch formbare Masse, was man ja gut bei Geschwistern sehen kann, die sicher grundsätzlich gleich erzogen wurden, aber oft total unterschiedlich in Ihrer Art und ihrem Auftreten sind.

Von der ganzen Theorie abgesehen lernt man ja im Idealfall einen Menschen kennen und verliebt sich. Wünscht Nähe, will zusammen sein. Man hofft dann, dass das Umfeld auch dazu passt.
Und blättert nicht im Katalog und legt dann den Liebesschalter um.

Ich bin bei dir, keine wesentlichen Entscheidungen mit schwerwiegenden Konsequenzen vorschnell zu treffen.

Aber da denke ich ist der einzige Weg der praktische Test. "Nur Versuch macht kluch..."

...bevor man sein Haus verkauft.
 
  • #63
Versuche viel zu geben und bekomme nur heiße Luft zurück.
Lieber FS,
Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, denn so respekt- und verständnislos, wie Du von Deiner Expartnerin und ihren erwachsenen Söhnen sprichst, ist es schlichtweg für alle das Beste, dass Du gehst.
Es mangelt Dir an Vorstellungsvermögen, sich einzudenken, wie es ist, in einer Familie seit 12 Jahren bestehende Strukturen durch eine neu hinzugekommene Person anzupassen.

habe ja auch mein Haus verkauft und wohne mit in ihrem. Das kommt noch dazu.
Das war wirklich dumm von Dir oder es gab dafür gute Grunde - da bin ich ganz bei @Tom26.
Allein hast Du nur den A**** zu der Entscheidung nicht hochbekommen und nun den guten Anlass genutzt, etwas längst überfälliges zu tun.
Niemand, der ein gutes Haus hat, gibt das leichtsinnig für eine recht kurze Beziehung weg, besonders, wenn mit 2 erwachsenen jungen Männern im Haus Schwierigkeiten zu erwarten sind - das wäre klug hinterfragend gewesen, stattt überflüssigen Alltagskleinsch**** permanent durcch Rumnörgeln und "Hinterfargen" zu Problemen zu machen.
In so einem Fall behält man das eigene Haus als Fallbacklösung mindestens 2 Jahre - bis die Jungs aus dem Haus sind.

...mich zu dem Entschluss kommen lassen das Feld zu räumen.... meiner Ruhe wegen.
Sowas geht doch an die Substanz.
Es ist zum scheitern verurteilt wenn Mann in eine Familie einzieht wo die Kinder das sagen haben.
Gute Entscheidung. Es ist gescheitert, weil Du das Sagen haben wolltest und 2 junge erwachsene Männer sich das im eigenen Haus nicht bieten lassen wollten. Damit konntest Du nicht umgehen, dass sie sich nicht widerspruchslos fügten, wie 2-jährige.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du keine Kinder hast und daher nicht weißt, wie man so eine Situation gut angeht für alle, statt alltägliche Kleinkriege aus Nichts zu entfesseln.

Zu Deiner Anekdote: ich hätte mich auch gefragt, ob Du nicht ganz fit bist im Kopf. Du bist unten in der Nähe des Telefons und tüddelst an nichts Wichtigem in der Küche rum - nichts auf dem Herd.
Aus Sturheit erzwingst Du, dass der junge Mann ob oben zum Telefon läuft und schon gibt es den nächsten komplett überflüssigen Konflikt, den Du angezettelt hast, weil Du meinst Boss sein zu wollen.

Du liest Dich wie einer der Männer um die 50, der im Job nichts erreicht hat und die eine gewinnende Beziehung hinbekommen hat und das nun alles im Privatleben auf den letzten Drücker erzwingen will.
Das hat vielleicht vor 50 Jahren bei einer Frau mit kleinen Kindern noch geklappt, aber doch nicht heute, nicht mit einer wirtschaftlich eigenständigen Frau und erwachsenen Kindern.
 
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