• #61
Ich denke, dass du in dieser " Familie " keinen Blumentopf gewinnen wirst. In deinem anderen Thread schreibst du, dass der Vater den Sohn auf ein Podest stellt und der Sohn nie Konsequenzen erfahren muss. Der Vater scheint aus ähnlichen Holz geschnitzt und die beiden halten zusammen.
Genau, deshalb meine Frage, warum bleibt eine Frau bei einem solchen Mann? Ich erinnere mich an den
anderen Thread, wo ich auch schon damals meine Empfehlung ausgedrückt habe, sich zu trennen!
Wenn es so bleibt, wie es ist , bin ich mehr unzufrieden als zufrieden.
Liebe HighVoltage, erkläre mir, warum du das alles mitmachst, warum tust du dir das an und warum hast du dich bis jetzt nicht getrennt? Kannst du nicht ohne Partner, kannst du nicht alleine sein? Wenn das so ist, dann gibt es schnell und genug an dir zu arbeiten, um dieses Defizit zu verändern! Die innere Zufriedenheit, das Innere persönliche Glück, liegt ausschließlich bei einem selbst, man muss es nur finden! Kein einziger Partner, kein einziger Mensch, kann einem das geben, was man selber nicht hat! 🤗
 
  • #63
Bevor man lang und breit mit den Teenies diskutiert, macht man es dann eben doch schnell selbst. Teenies haben meistens auch eine andere Vorstellung von Sauberkeit als die Eltern.
Das ist aber Erziehung, die man als Eltern leisten müsste, statt nachzugeben ,um sich selbst Stress zu ersparen und seine Ruhe zu haben.

Man diskutiert mit Kindern auch nicht. Sondern schafft einfach Konsequenzen. Liegt die Wäsche nicht im Wäschekorb und stattdessen lieber im Zimmer verteilt, wird halt nichts gewaschen und man hat dann nichts zum Anziehen usw.
Zudem gehe ich davon aus, dass die Kinder nachmittags mit Hausaufgaben, lernen für Klassenarbeiten und Hobbies beschäftigt sind.
Man darf seinem Kind ruhig etwas abverlangen, das schadet nicht dem Kind, sondern fördert es. Kannst es natürlich in Watte packen und ihm alles abnehmen. Wird sich spätestens bei Ausbildung und Studium rächen.
Warum muss man mit 12 jährigen grundsätzlich vollzeit arbeiten gehen?..
Sorry aber Kinder sind mehr, als die überleben alleine bis abends.
Man muss gar nichts, wenn man es sich leisten kann.
 
  • #64
iebe HighVoltage, erkläre mir, warum du das alles mitmachst, warum tust du dir das an und warum hast du dich bis jetzt nicht getrennt?
Lieber Inspirationmaster, ich bin ein Typ Mensch, der nicht einfach aufgibt. Den "perfekten" Partner gibt es nicht.
Natürlich kann es sein, daß mein Partner und ich unterschiedliche Vorstellungen haben und eins unserer großen Probleme, ist die Kommunikation.
Jahrelang werde ich dies so nicht mehr mitmachen. Ich werde Gespräche führen, Dinge sein lassen und wenn ich merke, es ändert sich nichts, dann werde ich handeln.
 
  • #65
Klar könnten die Kinder theoretisch mehr machen. Aber in der Praxis sieht es halt doch anders aus. Bevor man lang und breit mit den Teenies diskutiert, macht man es dann eben doch schnell selbst. Teenies haben meistens auch eine andere Vorstellung von Sauberkeit als die Eltern.
Deine Praxis sieht haarscharf genau so aus, wie deine Praxis für dich genau so aussieht, nicht mehr und nicht weniger, es ist deine Praxis, nicht die Praxis von allen anderen.
Mega-Fehler Nummer 1:
Zitat: "Bevor man lang und breit mit den Teenies diskutiert, macht man es dann eben doch schnell selbst. Teenies haben meistens auch eine andere Vorstellung von Sauberkeit als die Eltern."
Das hat mit Erziehung nichts zu tun! Reine Entschuldigung, reine Ausrede, reiner Vorwand, um seinen Erziehungsdefiziten selbst aus dem Weg zu gehen und zu vertuschen! Genau so werden Menschen zur Unfähigkeit erzogen, um später als Frau von ihm keine Hilfe zu bekommen! Mütter haben großen Anteil, was aus ihren Söhnen zum reifen Mann geworden ist, vielen Mütter ist das bis heute nicht bewusst! 😮
 
  • #66
Aber in der Praxis sieht es halt doch anders aus. Bevor man lang und breit mit den Teenies diskutiert, macht man es dann eben doch schnell selbst.
Das kann man ja auch machen, wenn man seine Kinder nicht zur Hausarbeit erzieht. Aber dann darf man halt nicht darüber jammern, dass man das Ergebnis kriegt, auf dass man gezielt hingearbeitet hat - keine Unterstützung durch die anderen Familienmitglieder, Mama der Haussklave.

Es spricht natürlich nichts dagegen, dass sie den Tisch decken, Geschirrspüler aus/einräumen, Müll rausbringen usw.
Genau darum geht es und vor allen Dingen, ihren Krempel nicht überall rumliegen lassen. Dann minimiert sich der Anteil der FS Richtung 50. Und dann delegiert sie was an den Mann ab und es ist ok.
Die FS arbeitet auch und möchte Freizeit und Hobby. Wenn alle anpacken und von vornherein Dreck vermeiden, dann haben alle ausreichend Freiraum.

Warum muss man mit 12 jährigen grundsätzlich vollzeit arbeiten gehen?..
Muss man ja nicht, aber dann muss man mit seinem TZ-Einkommen zufrieden sein und nicht auf das des Vollzeitarbeiters schielen, davon was abhaben wollen.

Nee, wen ihr Ex Unterhallt zahlt, dann kriegt er auch das halbe Kindergeld.

Ja aber Unterhalt steht ja eisen Kindern zu. Das kann man ja so nicht zu dem gemeinsamen Einkommen dazu rechnen.
Der Unterhalt ist nicht das Taschengeld der Kinder sondern soll für sie/ihren Lebensunterhalt aufgewendet werden. Zu den Aufwendungen gehören die von ihnen verursachten Wohnkosten, anteilig NK, anteilig Lebensmittel, Bekleidung, anteilig Urlaub, Taschengeld etc.
Und daher gehört er in der Rechnung der FS zu ihrem Einkommen.

Anstelle da mal klare Kante zu zeigen, weicht die FS immer auf Nebenkriegsschauplätze aus.
Sie kann halt nicht ohne Mann und statt zu erkenen: sie muss es hinnehmen wie es ist, sucht sie sich immer neue Ärgerstellen.
ich bin ein Typ Mensch, der nicht einfach aufgibt.... Jahrelang werde ich dies so nicht mehr mitmachen.
Von einfach aufgeben kann nach 10 Jahren bei den "gefühlten Misständen" nun nicht die Rede sein.
Und dass Du nach 10 Jahren plötzlich nicht mehr mitmachst, glaubst Du doch selber nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #67
Deine Praxis sieht haarscharf genau so aus, wie deine Praxis für dich genau so aussieht, nicht mehr und nicht weniger, es ist deine Praxis, nicht die Praxis von allen anderen.
Da ich keine Kinder habe, sieht meine Praxis nicht so aus.

Ich habe aber Kolleginnen, die Kinder im Teenie-Alter haben und die berichten mir einiges. Zum Beispiel dass ihre Kinder (Gymnasiasten) bis zum Abend an den Schulsachen sitzen. Von denen dann noch zu verlangen, dass sie großartig im Haushalt mithelfen, finde ich dann zu viel verlangt.

Aber grundsätzlich sollten Kinder feste Aufgaben im Haushalt haben. Das fördert die Entwicklung. Bin ich ganz deiner Meinung.
 
  • #68
Hier wird oft geraten, nicht die Putzfrau zu spielen und dem Mann Arbeiten zuzuteilen bzw. ihn dann eine Putzhilfe bezahlen zu lassen, wenn er die Arbeit nicht selbst erledigen will.

Ich finde, frei hat das schon gut zusammengefasst: jeder hat eine andere Toleranzgrenze für Unordnung, Schmutz, „schlechtes“ Essen etc. Wenn der Partner der TE einfach keine Notwendigkeit sieht, es sauber oder ordentlich zu haben, dann wird er auch nicht einsehen, sich mehr einzubringen.

Man wird hier keine „Gerechtigkeit“ erzeugen können. Schon gar nicht mit dem Argument „Ich bin nicht die Putzfrau, also mach du mehr!“.

Es ist ja keine WG, in der irgendwelche Aufgaben nach möglichst objektiven Gesichtspunkten aufgeteilt werden müssten, sondern eine Partnerschaft, in der man sich (hoffentlich) liebt. Und deshalb ist einem wichtig, dass es dem anderen gutgeht. Deshalb glaube ich, der einzige Weg besteht darin, dass man gegenseitig die Limits des anderen wichtig nimmt und sich dann überlegt, was der eigene Beitrag sein könnte, um eine harmonische Partnerschaft (das ist ja das, was beide wollen) haben zu können.

Also der Ansatzpunkt könnte sein: was ist uns (dir und mir) wichtig, damit es uns zusammen gut geht?
 
  • #72
Lieber Inspirationmaster, ich bin ein Typ Mensch, der nicht einfach aufgibt. Den "perfekten" Partner gibt es nicht.
Natürlich kann es sein, daß mein Partner und ich unterschiedliche Vorstellungen haben und eins unserer großen Probleme, ist die Kommunikation.
Jahrelang werde ich dies so nicht mehr mitmachen. Ich werde Gespräche führen, Dinge sein lassen und wenn ich merke, es ändert sich nichts, dann werde ich handeln.
Liebe HighVoltage,
Ich stimme dir absolut zu, es ist eine Stärke, nicht gleich aufzugeben, da bin ich mit dir völlig einig!
Jedoch von gleich
kann man hier in deinem Fall schon lange nicht mehr reden, ihr seid zehn Jahre liiert und davon lebt ihr 4 Jahre zusammen!
Ich erkenne einige Defizite, ich erkenne einige Nicht - Kompatibilitäten in ganz wichtigen Bereichen, da kommst du nicht dagegen an!
Auch bin ich 100% davon überzeugt, von dem was ich jetzt sage, wenn man zu lange in einer negativen, destruktiven, unzufriedenen und unliebsamen Beziehung verharrt und verbleibt, weil man vielleicht Angst hat, alleine zu leben, weil man vielleicht Angst hat, dass man das Leben wirtschaftlich alleine nicht meistert, weil man vielleicht Angst hat, nicht so schnell wieder einen Partner zu finden, weil man vielleicht Angst hat, keinen täglichen Gesprächspartner mehr zu haben, weil man vielleicht Angst hat, dass das Umfeld negativ darüber denken kann, weil man vielleicht denkt, wegen den Kindern, usw.usf., es sind alles selbstwertlose "S" Aussagen, nach dem Motto, lieber ein unpassender Mann, als kein Mann, was ich als absolut falsch sehe.
Wer so denkt und lebt, wird negativ konfrontiert und auch negativ programmiert, die Folge Beziehung kann dadurch sehr gefährdet sein und kann schon gleich wieder ein neues, altes Problem werden. Ich muss noch einmal was loswerden: die allermeisten Menschen bleiben lieber in ihrer bekannten Komfortzone und bleiben lieber in der sog. gewohnten und bekannten Hölle,
besser die gewohnte Hölle haben, als eine Neue, Unbekannte, denn es fällt schwer an einen Himmel zu glauben, wenn man nur die Hölle kennt und man in der Hölle ist, sich darin aufhält, viele meinen nämlich, dass diese Hölle als ganz normal ist, das wurde hier im Forum auch schon sehr oft gelesen!
 
  • #73
Welche Kommunikation?
Das alles liest sich so wenig nach Beziehung. Was läuft gut?
Er ist der ruhende Pol, mein Fels. Ich bin aufbrausend, impulsiv. Wenn ich zb Probleme mit meinem Exmann habe, hilft er mir diese zu lösen.
Er ist verständnisvoll und warmherzig. Ideenreich wenn es um gemeinsame Unternehmungen geht. Er unterstützt mich in der Kindeserziehung. Bremst mich, wenn ich zu streng mit den Kids bin.
Der Sex ist auch gut.
 
  • #74
Wenn es so bleibt, wie es ist , bin ich mehr unzufrieden
Warum löst du dieses Problem, dein Problem nicht und bleibst lieber unzufrieden und läßt alles beim Alten?
Er ist der ruhende Pol, mein Fels. Ich bin aufbrausend, impulsiv. Wenn ich zb Probleme mit meinem Exmann habe, hilft er mir diese zu lösen.
Er ist verständnisvoll und warmherzig. Ideenreich wenn es um gemeinsame Unternehmungen geht. Er unterstützt mich in der Kindeserziehung. Bremst mich, wenn ich zu streng mit den Kids bin.
Der Sex ist auch gut.
UNGLAUBLICH! Ich werde jetzt etwas strenger! Merkst du eigentlich selber nicht, dass du mit dir selbst, sogar sehr widersprüchlich mit dir umgehst, du dich genauso adäquat verhältst, wie viele Frauen sich genau so verhalten, nämlich am Anfang das Problem real schlimm darstellen und wenn dann genügend Antworten gekommen sind, dann wird das schlimme Anfangsproblem plötzlich schön und gut geredet und/oder das Problem unter den Teppich gekehrt!!
Warum machst du das? 😮
 
  • #75
Er ist der ruhende Pol, mein Fels. Ich bin aufbrausend, impulsiv. Wenn ich zb Probleme mit meinem Exmann habe, hilft er mir diese zu lösen.
Er ist verständnisvoll und warmherzig. Ideenreich wenn es um gemeinsame Unternehmungen geht. Er unterstützt mich in der Kindeserziehung. Bremst mich, wenn ich zu streng mit den Kids bin.
Der Sex ist auch gut.

Klingt nicht nach einer grundsätzlich schlechten Beziehung. Was ist so schlecht, dass Du sie beenden möchtest?
 
  • #76
UNGLAUBLICH! Ich werde jetzt etwas strenger! Merkst du eigentlich selber nicht, dass du mit dir selbst, sogar sehr widersprüchlich mit dir umgehst, du dich genauso adäquat verhältst, wie viele Frauen sich genau so verhalten, nämlich am Anfang das Problem real schlimm darstellen und wenn dann genügend Antworten gekommen sind, dann wird das schlimme Anfangsproblem plötzlich schön und gut geredet und/oder das Problem unter den Teppich gekehrt!!
Warum machst du das? 😮
Habe mal in den Patientenverfügungsstrang der FS vom April letzten Jahres reingelesen.... sagt viel aus...vor allem nichts Gutes.

Das ist keine Familie, auch kein Patchwork, wie das jetzt so Neudeutsch heißt.

Er hat noch einen Nebenjob, für den er die Kohle alleine einstreicht und sie schmeisst den Haushalt für ALLE!

Ist doch eine bequeme Lösung, für IHN!

Hausmütterchen macht das schon, denn dafür ist sie da.
Genau deswegen ist er mit ihr zusammengezogen, das kannst Du mal glauben.

Sicher kann er mit seiner freien Zeit machen was er will, aber in diesem Fall ist halt eine Familie da.
Da kann man halt nicht mehr schalten und walten, wie man will!

Die Kinder haben ihre Hobbys, werden bestimmt auch noch überall hingekarrt und werden rundum gepampert.
Machen nichts, oder nicht viel im Haushalt, müssen keine Verantwortung mit übernehmen.
Und die Tochter bekommt gleich ein fragwürdiges Frauenbild mit auf den Weg.
Ist doch fein!

(Was dabei so rauskommt, lässt sich Gesamtgesellschaftlich ja auch gut beobachten.)

Er zieht sich fein sauber raus, behält die Kohle für sich alleine, hat noch schön viel Zeit ohne den ungeliebten Anhang, den er ja gut versorgt und beschäftugt weiss.
Wer weiss, womit er sich sonst noch so in seinem Zweitleben beschäftigt.... 😂

Besser geht es doch nicht, für IHN!

Ich verstehe auch nicht, dass Frauen das heute noch so oft mitmachen.

Liebe unterstelle ich ihm nicht.
Sie ist eine bequeme Lösung für ihn, sonst nichts!

Mal ein paar warme Worte, ein bisschen übers Köpfchen tätscheln und das Dienstmädchen läuft wieder eine Zeit lang rund.... bis zum nächsten Nörgeln...

Sorry, Liebe FS...aber mir fällt dazu nichts mehr ein.

Dein jetziges Leben war Deine Entscheidung, wenn Du unzufrieden bist, dann überprüfe was DU entschieden hast!

Viele Grüsse
 
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  • #77
Eine Beziehung in der man gegeneinander aufrechnet, ist für mich keine Beziehung. w59
 
  • #78
Mein Tipp:
1. Lieferdienst (ich lasse meine Einkäufe alle von einem Biobauern liefern. Ist zwar deutlich teurer), so sparst du dir diese Aufgabe und insofern sein Partnern etwas dagegen hat, soll er halt einkaufen gehen.

2. Putzfrau

3. Zwingende Mitarbeit der Kinder. So wie es bei dir klingt werden diese eher unselbständig erzogen.
Kinder können schon ab einem Jahr kleine Haushaltsaufgaben erledigen.
(Z.B. jeder kocht einen Abend, Bad putzen wird abwechselnd erledigt)

Du siehst, es gibt viele einfach Möglichkeiten der Verbesserung.
Warum verzichtest du darauf?
 
  • #79
Ich stelle mir gerade vor, dass alle Menschen ihre "S" so durchdrücken wollen wie es der IM anrät.
Familien würde es gar nicht mehr geben, Paare wären ein seltener Anachronismus.

Und was ist fair ? Definiert auch jeder anders ..... so, wie auch die Standards des Lebens. Wer gebügelte Unterhosen haben will hat eben mehr Arbeit. Wer darauf verzichtet mehr Freizeit.
Ist doch eigentlich ganz einfach ... oder ?
 
  • #80
3. Zwingende Mitarbeit der Kinder. So wie es bei dir klingt werden diese eher unselbständig erzogen.
Kinder können schon ab einem Jahr kleine Haushaltsaufgaben erledigen.
(Z.B. jeder kocht einen Abend, Bad putzen wird abwechselnd erledigt)

Du siehst, es gibt viele einfach Möglichkeiten der Verbesserung.

So einfach ist das nicht unbedingt.
Ich habe zwei 14jährige Teenager im Haus (beides Jungs). Von diesen nun von heute auf morgen zu verlangen, Arbeiten zu erledigen, die sie bisher nicht machen mussten, ist nicht einfach so durchzusetzen. Das ist nicht mit einem Gespräch und dem Schreiben und Kommunizieren eines von mir erdachten Haushaltsplans erledigt. Und „erzwingen“ kann man es schon gar nicht.
 
  • #81
Guten Morgen liebe FS, du willst dich nicht trennen und geredet hast du wahrscheinlich schon seit Jahren. Du kannst nur dein eigenes Verhalten beeinflussen. Also finde dich mal wieder und entdecke dich . Schaffe Raum für dein eigenes Leben. Plane einen Spaziergang mit einer Freundin und sag deiner Familie dass du etwas vor hast . Wenn du keine Lust zu kochen hast koche nicht . Alle sollen sich alleine etwas machen . Lege dich auf dein Bett und lese . Höre Musik oder was immer dir Spaß macht . Entdecke alte Leidenschaften neu . Du bist nicht nur Mutter und gefügige Partnerin . Du bist eine Persönlichkeit mit deinen eigenen Träumen. Kaufe dir Blumen . Sei liebevoll zu dir selbst . Dein Partner will kein partnerschaftliches Leben , spiegel ihn und mach dein Ding . Auch für ältere Kinder muss man nicht immer springen . Für Tage , an denen ich zu müde bin zum Kochen kaufe ich bio fast Food . So habe ich kein schlechtes Gewissen . Auch Spaghetti können alle Teenager selber kochen . Wenn deine Kinder die Küche verdrecken lass es liegen . Wenn mein Sohn nachts die Küche verdreckt, frühstücke ich im Wohnzimmer . Wenn er aufsteht bitte ich ihn ruhig aufzuräumen . Melde dich beim online VHS Kurs an . Wenn Corona bedingt einiges möglich ist mache einen Wochenende Trip mit einer Freundin . Lebe dein eigenes Leben. Könnte sein dass dein Partner aufwacht . Könnte auch sein, dass du aufwachst . Komm raus aus der Opferrolle und gestalte dein Leben! Alles Gute !
 
  • #82
Er ist der ruhende Pol, mein Fels. Ich bin aufbrausend, impulsiv. Wenn ich zb Probleme mit meinem Exmann habe, hilft er mir diese zu lösen.
Er ist verständnisvoll und warmherzig. Ideenreich wenn es um gemeinsame Unternehmungen geht. Er unterstützt mich in der Kindeserziehung. Bremst mich, wenn ich zu streng mit den Kids bin.
Der Sex ist auch gut.
Falls du dir das jetzt nicht schönredest, klingt es meiner Meinung nach gut.

Besser als ein großzügiger Mann, der bei jeder Gelegenheit ausrastet oder?

So wie du dich beschreibst (aufbrausend,impulsiv), klingst du alles andere als eine Traumfrau.

Warum erwartest du, dass dein Partner sich in allen Bereichen toll verhält?
Du bist aufbrausend, er geizig... So hat halt jeder seine Defizite.

Wenn du möchtest, dass er sich verändert, dann fang am besten bei dir selbst an!
 
  • #83
Und die Tochter bekommt gleich ein fragwürdiges Frauenbild mit auf den Weg.
Ist doch fein!
Genau, so ist das! Der Sohn bekommt ebenso ein fragwürdiges Männerbild mitgeliefert! 😮
(Was dabei so rauskommt, lässt sich Gesamtgesellschaftlich ja auch gut beobachten.)
Diesbezüglich leben wir Gesamtgesellschaftlich der aktuellen Zeit weit zurück! 😮
Das ist keine Familie, auch kein Patchwork, wie das jetzt so Neudeutsch heißt.

Er hat noch einen Nebenjob, für den er die Kohle alleine einstreicht und sie schmeisst den Haushalt für ALLE!

Ist doch eine bequeme Lösung, für IHN!

Hausmütterchen macht das schon, denn dafür ist sie da.
Genau deswegen ist er mit ihr zusammengezogen, das kannst Du mal glauben.

Sicher kann er mit seiner freien Zeit machen was er will, aber in diesem Fall ist halt eine Familie da.
Da kann man halt nicht mehr schalten und walten, wie man will!
Absolute Zustimmung!
Er zieht sich fein sauber raus, behält die Kohle für sich alleine, hat noch schön viel Zeit ohne den ungeliebten Anhang, den er ja gut versorgt und beschäftugt weiss.
Wer weiss, womit er sich sonst noch so in seinem Zweitleben beschäftigt.... 😂

Besser geht es doch nicht, für IHN!

Ich verstehe auch nicht, dass Frauen das heute noch so oft mitmachen.

Liebe unterstelle ich ihm nicht.
Sie ist eine bequeme Lösung für ihn, sonst nichts!

Mal ein paar warme Worte, ein bisschen übers Köpfchen tätscheln und das Dienstmädchen läuft wieder eine Zeit lang rund.... bis zum nächsten Nörgeln...

Sorry, Liebe FS...aber mir fällt dazu nichts mehr ein.

Dein jetziges Leben war Deine Entscheidung, wenn Du unzufrieden bist, dann überprüfe was DU entschieden hast!
Ich unterschreibe deinen gesamten Beitrag blind, so ist das nunmal und das im 21. Jahrhundert, ich kann nur den Kopf schütteln, für mich einfach zu erklären, die Töchtern lernen es von ihrer Müttern, Schmerz und Leid zu ertragen,, was die Mutter in ihrer Beziehung mit Mann bzw. Männer erlebt, die Söhne lernen es von ihren Väter, wie man mit den Frauen umgeht, ein Teufelskreis! 😮
 
  • #84
@Trixie75

Da kann ich dir nur zustimmen. Aber, dann sollte frau auch sich nicht über ihre hohe Hausarbeitsbelastung beschweren. Ist doch dann selbstgemachtes Übel?

Allerdings kann auch im Teenageralter neue Verantwortung zugeteilt werden.
Ist natürlich schwieriger, da sie Kinder nicht in ihre Aufgaben hineingewachsen sind. Und wird nicht ohne Protest gehen.
Vielmehr ist hier dann Konditionierung notwendig.
Wer den Kochplan nicht einhält hat dann kein Essen.
Wer die Wäsche nicht wäscht hat keine Wäsche...
 
  • #85
Da kann ich dir nur zustimmen. Aber, dann sollte frau auch sich nicht über ihre hohe Hausarbeitsbelastung beschweren. Ist doch dann selbstgemachtes Übel?
Ja, das stimmt natürlich.

Wer den Kochplan nicht einhält hat dann kein Essen.
Ja. Aber hier entstehen in einer Familie Dynamiken, derer ich mir vorher bewusst sein sollte. Wenn ich einen Kochplan mache und eines der Kinder hält sich nicht daran, dann sind auch die anderen Kinder betroffen. Vielleicht sagt dann ein zweites Kind „ok, wenn der nicht kocht, koche ich auch nicht mehr“ oder ein anderes Kind übernimmt dann freiwillig das Kochen für den Verweigerer (weil es Hunger hat oder weil es gerne kocht). Usw. Das muss ich dann als Mutter auch aushalten können.

Ich hatte die FS aber eigentlich auch so verstanden, dass es ihr weniger um die Kinder als um den Partner geht...
 
  • #86
Ja. Aber hier entstehen in einer Familie Dynamiken, derer ich mir vorher bewusst sein sollte. Wenn ich einen Kochplan mache
Der Plan sollte natürlich in einem Familienrat erarbeitet werden und nicht einfach diktiert.
Aber, wenn man schon im Vorhinein vom Scheitern ausgeht, dann wird das nicht gelingen (so klingt es irgendwie bei dir?)

Den Fokus der FS finde ich unpassend, warum soll der Mann mehr machen.
Warum nicht alle?
Warum keine Putzfrau oder ein Lieferdienst?

Hier scheint ein Verharren im Problem vorliegen. Bzw. die FS hat ein diffueses Problem mit ihrem Partner und anstatt diesem gewahr zu werden der Fokus auf Haushalt und Geld.
 
  • #87
Liebe @Trixie75, ich gebe fast immer den Rat, miteinander zu reden.
Es ist allerdings nicht die erste Frage der FS und letztendlich geht es immer um: Kein Wir!
Hätte die FS konsequente gute Gespräche geführt, wäre es zu dieser gar nicht gekommen.

Eine andere Form von LAT lebt der Mann hier. Zusammensein, zusammen wohnen aber getrennt leben.

Sie wollte gerne heiraten und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Hat sie nicht bekommen und Druck den man unterdrückt, kommt an anderer Stelle hoch.

Ich kann gut putzen und co einstellen bzw verteilen aber mein größeres Thema wäre...
Er arbeitet am Wochenende und sitzt in der Freizeit am PC.
Mir war immer Paarzeit wichtig, in der Freizeit und auch beim erledigen von Arbeiten.
Nicht 24/7 aber so wie hier eben nicht meins.

Und so kommt alles was die FS sonst noch schreibt, bei mir auch an. Bestätigte sie auch....
Aber dann kommt sie wieder mit einem kleinen Ausschnitt, dabei will sie es gerammt so nicht.

Und konsequent geändert etc hat sie auch nach dem letzten Thread nicht
 
  • #88
Genau so werden Menschen zur Unfähigkeit erzogen, um später als Frau von ihm keine Hilfe zu bekommen! Mütter haben großen Anteil, was aus ihren Söhnen zum reifen Mann geworden ist, vielen Mütter ist das bis heute nicht bewusst! 😮
Das muss nicht so sein! Ich bin Anfang der 90er groß geworden, da haben in meinem Umfeld viele Mütter länger EZ genommen oder wenn TZ gearbeitet. Mein Bruder und ich wurden auch ziemlich verwöhnt und haben jetzt unseren Haushalt gut im Griff.
Die Männer von meinen Freundinnen helfen auch ALLE im Haushalt mit.

Ich kann daher nicht bestätigen, dass es ein AKTUELLES Problem ist und dass es einen Zusammenhang gibt.

Es ist meiner Meinung nach viel wichtiger, was für Werte man den Kindern vermittelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #89
Der Plan sollte natürlich in einem Familienrat erarbeitet werden und nicht einfach diktiert.
Aber, wenn man schon im Vorhinein vom Scheitern ausgeht, dann wird das nicht gelingen (so klingt es irgendwie bei dir?)
Die Sache mit dem Familienrat klingt in der Theorie hervorragend, funktioniert aber nur, wenn alle mitmachen - zunächst mal die beteiligten Erwachsenen. Wenn dazu schon kein Commitment da ist, kannst du im Familienrat beschließen was du willst - die Wirkung wird verpuffen.
Hier scheint ein Verharren im Problem vorliegen. Bzw. die FS hat ein diffueses Problem mit ihrem Partner und anstatt diesem gewahr zu werden der Fokus auf Haushalt und Geld.

Das denke ich auch. Die Probleme mit Haushalt und Geld sind nur Symptome.
 
  • #90
Das muss nicht so sein! Ich bin Anfang der 90er groß geworden, da haben in meinem Umfeld viele Mütter länger EZ genommen oder wenn TZ gearbeitet. Mein Bruder und ich wurden auch ziemlich verwöhnt und haben jetzt unseren Haushalt gut im Griff.
Die Männer von meinen Freundinnen helfen auch ALLE im Haushalt mit.

Ich kann daher nicht bestätigen, dass es ein AKTUELLES Problem ist und dass es einen Zusammenhang gibt.

Es ist meiner Meinung nach viel wichtiger, was für Werte man den Kindern vermittelt.
Dazu lieber @INSPIRATIONMASTER möchte ich auch sagen, dass ich im Haushalt wirklich null machen musste. Außer mein Zimmer. Beide Eltern haben gearbeitet. Ich wurde dann beim Studium ins kalte Wasser geworden und bin ein sehr ordentlicher und sauberer Mensch, der seine Rechnungen bezahlt und sein Leben soweit im Griff hat. Meine Eltern haben mir das halt vorgelebt. Ich weiß nicht, ob ich das bei meinen Kindern nicht anders machen würde - ist schon besser, man weiß vorher wie eine Waschmaschine funktioniert und man kocht 😂 aber es ist nicht automatisch so, dass aus den Kindern nix wird.
Hier denke ich aber auch, aufgrund der vorherigen Themen, dass die Probleme der FS tiefer liegen als nur der Haushalt...
w, 37
 
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