• #31
Ich komme hier nicht ganz klar, was Dich konkret stört. Dass Du zu viel machst, oder dass er mehr verdient?
Sie findet sich im Nachteil, was das Finanzielle betrifft, mit dem was sie für alle macht, hast du nicht gecheckt?
Es wird sich erst etwas ändern, wenn sie nicht 90% der Hausarbeit macht, sondern nur 50 % vorher nicht und sie fähig dazu ist, den Rest auch liegen zu lassen, was ich bezweifle! Ich sehe die Beziehung nicht als stimmig, nicht als harmonisch, nicht als glücklich, nicht als ausgeglichen, nicht ergänzend, das ist die wunde Stelle in dieser Sache! 😮
Wir wählen uns alle unsere Lebensumstände selbst und damit das, womit wir unsere Zeit verbringen.
ja, aber erst dann, wenn wir genau wissen, was wir wollen, wenn wir genau wissen was wir nicht wollen und dies ganz bewusst umsetzen, sonst nicht. Sonst lassen wir uns in Problemsituationen unbewusst mit reinziehen!
Finanziell seid ihr beide gleich aufgestellt, da fehlt bei Dir vermutlich nur die Altersversorgung. Von der Arbeit her seid ihr offenbar schlecht organisiert, da ist dann mal ein Gespräch zu fünft fällig. Klingt von außen alles nicht dramatisch.
Ich denke für dich ist das nicht dramatisch, für FS schon, nicht umsonst wendet sie sich mit ihrem Problem hier an das Forum, nein finanziell sind die beiden nicht gleich aufgestellt, er macht jeden Monat ein gutes Plus für sich selbst und ich denke, dass sie gerade mal im Monat so über die Runde kommt!
 
  • #32
Ok, gesundes Essen für alle zu kochen, könnte man durchaus zu den notwendigen Arbeiten zählen, aber selbst da bleibt viel Diskussionsspielraum, wie aufwändig das sein muss.
Dafür eine Stunde in der Küche zu stehen, ist es sicher nicht.
Jeder Gemüseeintopf ist gesund ( wenn ohne Fett und so ).
Das koche ich sicher zweimal / Woche. Und zwar fast ohne zu schnibbeln. Weil man ganz viel Gemüse fertig gewaschen, geschält, geschnitten und gefroren, ganz ohne Zusätze kaufen kann. Das hat sogar mehr Vitamine, als das, was eine Woche bei Händlern rumliegt, bis du es kaufst.
Und es ist vor allem sehr viel billiger.
Weil ich keinen ganzen Brokkoli kaufen und dann auch aufessen muss, sondern eine Handvoll gefrorenen in die Suppe werfe. Und von fünf anderen Sorten auch je eine Handvoll.
( Ok, das passt bei euch nicht, ihr seid zu fünft, ich koche für mich allein ).
Ich finde meinen sehr gemischten Eintopf lecker, gesund, billig und super-schnell.
Und da kommt auch immer alles rein, was weg muss. Die welken Tomaten, der gilbe Kohlrabi und auch die letzte Scheibe Wurst.
Ich werfe praktisch nie Essen weg.
War nur ein Beispiel. Was ich sagen will, aufwändiges Essen zuzubereiten, gehört zu den uneffizientesten Arbeiten überhaupt.
Einkaufen, Kochen, Abwasch, Aufräumen, Müllentsorgen sollten nicht länger dauern als das essen.
Ich rede vom Alltag, nicht vom Gästebewirten und - beeindrucken.

Und so könntest du erst mal alle Arbeiten auf Effizienz aber auch auf Notwendigkeit hin untersuchen.

Also ich hab's gerne sauber (hier gekürzt, Zeichenbegrenzung).
Mein Freund putzt nie (hier gekürzt, Zeichenbegrenzung).
Wer von uns beiden ist das Maß der Dinge ?
Meinen Freund stört's nicht und mich auch nicht, weil es nicht meins ist.
Weil wir nicht zusammen wohnen.
Wenn wir es täten, wer würde festlegen, wie oft wir putzen wollen und was davon eben die Hälfte ist ?
Die Hälfte von dem, was mein Freund machen müsste, wäre null, denn er findet putzen überflüssig.
Ok, Extrembeispiel, aber ich denke, bei allen Leuten, die zusammenwohnen, liegen die Vorstellungen von 'notwendig' auseinander.
Falls es bei euch auch so ist, kannst du dein heftiges Putzen nicht auf die zu erledigende und aufzuteilende Arbeit anrechnen.
So wie mein Freund seine vielen Autoreparaturen nicht anrechnen könnte, obwohl auch ich in diesen Autos mitfahre.
Und ich nicht die Weihnachtsdeko, obwohl er die auch anguckt.
Bei dir gibt's da sicher analoge Beispiele. Zum Beispiel deine Wäsche, falls du viele Blusen trägst und die wäschst und bügelst nach einem mal Tragen.
Vielleicht kannst du damit ja deinen Frieden wiedererlangen.
Du willst das so, weil du eine gute Hausfrau bist, aber dann ist das nicht seine Aufgabe.

w 53
 
  • #33
Du profitierst finanziell schon von ihm, da du dir die Miete, NK, Internet etc. mit ihm teilst. Würdest du alleine mit deinen Kindern leben, müsstest du alles alleine tragen.

Das eigentliche Problem ist, dass dein Partner euch nicht als als eine Familie, als eine Einheit sieht. Wenn es so wäre, würdet ihr ein gemeinsames Konto haben und nicht dieses ständige Aufrechnen betreiben. Warum seid ihr nach 10 Jahren noch nicht verheiratet? Auch dein letzter Thread klingt nicht gut.

Tipps bzgl. Zeitersparnis im Haushalt: am Wochenende vorkochen, öfter mal Essen bestellen, Staubsaugerroboter zulegen, feste Putztage/Einkaufstage
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #34
Also bisher erkenne ich in der FS weder die überperfekte Hausfrau noch den Putzzeufel. Auch schreibt sie nichts von aufwändigem Essen, sondern 1x warm kochen. Finde ich jetzt im Winter nicht übertrieben.
Und dass sie nicht irgendeinen Mampf hinstellen möchte, Hauptsache weg mit dem Zeug und satt.
Mit 5 Personen fällt nun mal einiges an, und sie übernimmt zu 90 % die Arbeiten. Das gehört geklärt und anders verteilt.
Ist die Frage, ob sie überhaupt Freizeit für sich hat.
 
  • #35
Ohne jetzt alle Einträge hier gelesen zu haben: Als AE einer nunmehr 16 Jährigen Tochter und mit 40 (eigentlich 50) Stunden Job und Nebenjob ab und an am WE und bisher mit Hund (leider seit einem halben Jahr nicht mehr) wurden die Aufgaben im Haushalt immer sehr gut verteilt. Ich muss morgens (ich verlasse das Haus um 06.15 Uhr) nur den Staubsauer und die Bodenwischer-Utensilien hinlegen, da weiß meine Tochter was tagsüber zu tun ist. Auch schon vor Corona, dann eben nach der Schule. Oder ich hinterlasse ihr einen Zettel, Wäsche aus dem Trockner holen und aufhängen/auffalten. Dass die Spülmaschine auszuräumen ist, sieht sie selbst, da ich sie offen lasse morgens, nachdem sie gelaufen ist. Das machen wir so, seit sie ca. 10 Jahre alt ist und es hat ihr sicher nicht geschadet. Was ich damit sagen will, warum machst Du den Löwenanteil der Hausarbeiten, es ist ein erwachsener Sohn vorhanden und Deine beiden Kinder können jeden Tag Aufgaben erledigen. Ich mache zwar morgens auch noch viel (die ganze Müll-'Trennung, das Bad putzen und das Wohnzimmer aufräumen) aber das mache ich für mich, weil ich so und nicht anders leben möchte. Alles andere kann auch meine Tochter machen. Und Abends nach ca. 10 Stunden Abwesenheit will ich mich um so etwas nicht mehr kümmern müssen.
 
  • #36
Ich habe jetzt auch deinen anderen Thread gelesen, in dem es darum geht, dass dein Lebensgefährte dir keine Vollmachten gibt im Krankheitsfall und auch keine Kontovollmacht - sondern seiner alten Mutter.

Die Frage ist warum ihr schon 10 Jahre zusammen seid und nicht heiratet?
Will er nicht? Oder ist das kein Thema zwischen euch?
Wenn ich so lange mit einem Mann zusammen wäre, und er möchte mich nicht heiraten, hätte ich das Gefühl ich bin nur seine Daueraffäre....

Hast du dieses Gefühl bei ihm auch?
 
  • #37
Was sich aber nicht so gut liest, ist die Zeit-und Arbeitsaufteilung nach 40 Std...die 10 gleichst Du ja mit Kochen und Co aus.

Er nutzt die Zeit auch am Wochenende um mehr Geld zu verdienen und hat so keine Zeit sich für Euch.

Paarzeit und Anerkennung ist einfach wichtig für eine Beziehung.
Habt ihr zusammen von dem "mehr" etwas?
Ist es auch für Euch?

Oder ist es für ihn und somit bist du am Wochenende völlig alleine, machst den Haushalt alleine.
Hast weder vom Geld noch vom Partner mehr aber mehr Arbeit?

Dann würde ich mich fragen, wo ist das Partnerschaftliche und weniger das Geld

Macht er es für Euch, so wie Du den Haushalt für Euch machst.
Dann wäre es an der Zeit Euch gegenseitig mal zu loben und anzuerkennen + zu überlegen ob gemeinsame Zeit nicht einfach
Nein, er macht es nicht für uns. Sein Nebenverdienst ist seins. Es ist genauso, wie Du schreibst: weniger gemeinsame Zeit und auch sonst nichts davon.

Wenn er zb ein Laptop kauft, ist das zwar toll, jedoch wurde es ja von ihm angeschafft, weil er was davon hat. Wir dürfen/können es mitbenutzen.

Wenn mein Partner am Pc oder Laptop sitzt, ist es sein Freizeitvergnügen. Sprich irgendwelche Online Spiele, was googeln, Youtube etc

Kochen kann Spaß machen! Ja und bei vielen tollen Sachen bin ich auch stolz, daß es lecker aussieht und auch schmeckt. Es macht aber auch Arbeit. Wenn ich zb einen Auflauf mache mit mehreren Zutaten, wollen diese kleingeschnibbelt werden. Und ich verwende keine Maggi/Knorr Tütchen, sondern koche Soßen natürlich selbst! Das ist auch mehr Aufwand.
 
  • #38
Du profitierst finanziell schon von ihm, da du dir die Miete, NK, Internet etc. mit ihm teilst. Würdest du alleine mit deinen Kindern leben, müsstest du alles alleine tragen.
Habe bereits alleine mit den Kids gewohnt und auch alleine bezahlt, und das lief super, da ich schon sparsam bin und auch immer bei Strom usw Geld zurückbekam. Das "Essensgeld" was ich für 3 Personen verbrauchte, reicht bei weitem nichtmal für mein Partner und seinen Sohn, da die beiden nicht so auf den Preis achten.

Das eigentliche Problem ist, dass dein Partner euch nicht als als eine Familie, als eine Einheit sieht. Wenn es so wäre, würdet ihr ein gemeinsames Konto haben und nicht dieses ständige Aufrechnen betreiben. Warum seid ihr nach 10 Jahren noch nicht verheiratet? Auch dein letzter Thread klingt nicht gut.
Warum sind wir nicht verheiratet? Tja, die Antwort auf diese Frage ist (ich zitiere ihn): der richtige Zeitpunkt war noch nicht da.
Frei übersetzt von mir, heißt das er will nicht.
Ein gemeinsames Konto möchte er auch nicht.
 
  • #39
Sie findet sich im Nachteil, was das Finanzielle betrifft, mit dem was sie für alle macht, hast du nicht gecheckt?
Es wird sich erst etwas ändern, wenn sie nicht 90% der Hausarbeit macht, sondern nur 50 % vorher nicht und sie fähig dazu ist, den Rest auch liegen zu lassen, was ich bezweifle! Ich sehe die Beziehung nicht als stimmig, nicht als harmonisch, nicht als glücklich, nicht als ausgeglichen, nicht ergänzend, das ist die wunde Stelle in dieser Sache!
@INSPIRATIONMASTER : Du bist ein sehr guter Beobachter und Zwischendenzeilenleser

Es ist schwierig einfach alles liegen zu lassen. Da ich jedoch nicht die Putzfrau bin , werde ich das wohl müssen.
Ich denke für dich ist das nicht dramatisch, für FS schon, nicht umsonst wendet sie sich mit ihrem Problem hier an das Forum, nein finanziell sind die beiden nicht gleich aufgestellt, er macht jeden Monat ein gutes Plus für sich selbst und ich denke, dass sie gerade mal im Monat so über die Runde kommt!
Er macht schon ein gutes, wenn nicht sogar sehr gutes Plus für sich. Beträge werden hier so gut wie gar nicht von ihm erwähnt. Wenn er sich jedoch mal eben so einen neuen PC, neuen Bildschirm, neues Laptop leisten kann, desweiteren noch Geld hat um in Aktien direkt zu investieren, muss wohl gutes Geld haben.

Ich kann keine großen Sprünge machen, bereichere mich auch nicht an dem Kindesunterhalt. Formuliere ich es mal so: ich kann leben und mir auch mal ne Marken-Jeans kaufen.
Ich erwarte auch nicht vom Partner, daß er mich finanziert. Irgendwann sollte es aber in die Richtung "gemeinsam wirtschaften gehen".
 
  • #40
Das finanzielle finde ich fair, Ihr zahlt hälftig obwohl er nur ein Kind mitbringt und du 2.
Dass du 90% daheim machst, ist dein Problem.
Dann such dir ebenfalls nach Corona einen 2. Job oder stocke deinen auf. Dann ist halt nicht gekocht oder geputzt wenn er mit dem PC fertig ist.
Entweder er hilft dann oder ihr lasst es ganz bleiben.
Es wäre für dich vermutlich eh besser wenn du mehr arbeitest wegen Rente usw---
Und wenn er keinen Bock zum helfen für seinen Anteil hat, dann stellt halt 1x die Woche eine Hilfe zum Putzen ein und die soll er bezahlen. Du erledigst deinen Anteil selbst indem du kochst und einkaufst....
Du bist nicht seine Mama und er ist nicht dein Kind aber wenn du ihn am PC spielen lässt während du putzst, dann machst du dich selbst dazu. Musst du ihn dann noch 3x rufen wenn das Essen auf dem Tisch steht? Dann bist du engültig zur Mama degradiert.
 
  • #41
Warum sind wir nicht verheiratet? ...... das er will nicht.
Ein gemeinsames Konto möchte er auch nicht.....

Du hältst Dich an den falschen Themen auf. Ihr seid seit vielen Jahren liiert, weil man eine Liaison auchf ix wieder auflösen kann. Das wird nichts mehr mit der "Gemeinsamkeit" die Du anstrebst - egal was Du durch diverse Thread immmer wieder an zu bemeckernden Einzelpunkten willst.

Dir schwebt eine Ehe mit gemeinsamem wirtschaften, gemeinsamer Zeit vor - die klassische Familie. Er zeigt Dir ganz deutlich, dass es nicht mit ihm läuft, er grenzt sich gegen Dein Verschmelzungsbestreben ab, d.h. wirtschaftet für sich, verbringt die meiste Zeit mit sich (Nebenjob, Computer daddeln) und erscheint in der Familie nur, wo es für ihn bequem ist: am gedeckten Tisch,im geputzten Bad.

Wenn es für Dich allein wirtschaftlich besser und von der Hausarbeit her deutlich weniger war, also ein entspannteres Leben, dann gib es endlich auf, ihn zur Veränderung zwingen zu wollen und trenn Dich von ihm, weil er so ganz anders leben will als Du. Er macht, was er will und Deine Unzufriedenheit ist ihm komplett egal.
Es ist im Sinne Deiner Lebensqualität, die Dinge zu akzeptieren wie sie sind oder die Beziehung aufzugeben, weil Du was anderes leben willst als er. Mit ihm ist das nicht zu machen was Du willst.

Nein, das mache ich nicht, weil es entspannter ist.
Bezieht sich auf die geringere Arbeitszeit. Ja, dann musst du halt damit leben, dass Du weniger Geld hast. Bequemlichkeit hat nunmal ihren Preis und dieser Mann lässt sich nicht drauf ein, zu seinem Nachteil mit Dir "gemeinsam zu wirtschaften".

Chillen und auf meine Kosten leben zu wollen. Das war 1950 - ist bald ein Jahrhundert vorbei.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #42
Warum sind wir nicht verheiratet? Tja, die Antwort auf diese Frage ist (ich zitiere ihn): der richtige Zeitpunkt war noch nicht da.
Frei übersetzt von mir, heißt das er will nicht.
Ein gemeinsames Konto möchte er auch nicht.
Liebe FS, ich muss sagen, dass du dir von Anfang an, viel zu viel gefallen lassen hast, nur um so mit ihm eine Beziehung haben zu können, das geht jedoch langfristig nicht, weil du dich innerlich, emotional kaputt machst, nur um diese Beziehung aufrecht zu erhalten. Du musst täglich schlucken, deine Bedürfnisse zur Seite schieben, das geht so nicht, ich rate dir von tiefem Herzen, ich kann das sehr gut einschätzen, dich zu trennen von ihm!
Du weißt selbst mit Diskussionen und reden, kommst du mit ihm, bei ihm, nicht weiter! Er ist der falsche Mann für dich!
@INSPIRATIONMASTER : Du bist ein sehr guter Beobachter und Zwischendenzeilenleser

Es ist schwierig einfach alles liegen zu lassen. Da ich jedoch nicht die Putzfrau bin , werde ich das wohl müssen.
Ja, das bin ich, auch aber nicht nur! 🤗
Du musst das wirklich machen, auch und gerade weil es schwierig ist! Ich würde keine Ansage machen, würde ab sofort 50% im Haushalt machen, alles andere liegen und stehen lassen und dann mal schauen, wie er reagiert, wie er auf dich zukommt? Kommt er auf dich zu, mit folgenden Worten: was ist plötzlich los, warum der Haushalt nicht mehr so wie bisher gemacht ist, dann würde ich ihm antworten, weil wir darüber sprechen müssen, Punkt.
Er macht schon ein gutes, wenn nicht sogar sehr gutes Plus für sich. Beträge werden hier so gut wie gar nicht von ihm erwähnt.
Es ist ihm eben alles wichtiger, als du für ihn, lass dir das nicht länger bieten, du hast einen besseren Mann verdient!
Ich kann keine großen Sprünge machen, bereichere mich auch nicht an dem Kindesunterhalt. Formuliere ich es mal so: ich kann leben und mir auch mal ne Marken-Jeans kaufen.
Was er abliefert, ist echt eine schwache Nummer!
Und wenn er keinen Bock zum helfen für seinen Anteil hat, dann stellt halt 1x die Woche eine Hilfe zum Putzen ein und die soll er bezahlen.
Bist du so blauäugig und glaubst, dass er das macht, ich sage nie im Leben!
Du erledigst deinen Anteil selbst indem du kochst und einkaufst....
Genau so wird es sein, das Problem der Ursache, sehe ich bei FS, die leider, leider ihre Emotionen, ihre Gedanken ihm nicht unmißverständlich und konsequent mitteilen kann, er das dann eiskalt mißbraucht, Punkt.
 
  • #43
Warum sind wir nicht verheiratet? Tja, die Antwort auf diese Frage ist (ich zitiere ihn): der richtige Zeitpunkt war noch nicht da.
Frei übersetzt von mir, heißt das er will nicht.
Ein gemeinsames Konto möchte er auch nicht.
Grundsätzlich richtige und begrüßenswerte Entscheidungen.
Ein gemeinsames Konto ist der Anfang vom Ende. Wer noch mehr Probleme haben will, heiratet.
Bei der Konstellation, die ihr gerade habt, führt das absolut in den Untergang.
Ein gemeinsames Konto, ist wie Sozialismus: alle fühlen einen Anspruch auf das Geld im Topf, jeder will soviel wie möglich davon haben aber so wenig wie möglich hinein tun. Da alles alles gehört, achtet keiner mehr so genau auf den Zustand des "gemeinsamen Eigentums" - weil: der andere könnte es doch auch tun....

Und wenn der Konten-Sozialismus dann noch verbunden ist mit der: wenn-du-nicht-mehr-willst-kriege-ich-die-Hälfte-von-allem-Karte (Ehe), dann lauert jeder nur noch darauf, wer zuerst etwas sehen läßt.

Wenn Dir an Deiner Beziehung etwas liegt (was nach Deinen Ausführungen nicht zu vermuten ist) dann laß das mit gemeinsamen Konto und Ehe. Willst du dagegen die Trennung - bestehe darauf.

mMenschÜ50 (der selbst in seiner Ehe keine gemeinsamen Konten hatte und deswegen hinterher dreißig Ave-Maria betete)
 
  • #44
Ein gemeinsames Konto, ist wie Sozialismus: alle fühlen einen Anspruch auf das Geld im Topf, jeder will soviel wie möglich davon haben aber so wenig wie möglich hinein tun. Da alles alles gehört, achtet keiner mehr so genau auf den Zustand des "gemeinsamen Eigentums" - weil: der andere könnte es doch auch tun..
Ich habe gegenteiliges er-und gelebt.
Weil alles UNSER war, achtete man darauf und bemühte sich, den entsprechenden Beitrag zu leisten.

In einer Partnerschaft sollte das Wir funktionieren, egal wie man es definiert.
Wenn ich dem anderen unterstelle, dass er mich ausnutzen würde,, wenn ich nicht aufpasse, dann ist das Projekt Partnerschaft gescheitert.

W, 51
Die 2mal verheiratet war, nur gemeinsame Konten hatte, und es genau so wieder tun würde.
 
  • #45
Ein gemeinsames Konto, ist wie Sozialismus: alle fühlen einen Anspruch auf das Geld im Topf, jeder will soviel wie möglich davon haben aber so wenig wie möglich hinein tun. Da alles alles gehört, achtet keiner mehr so genau auf den Zustand des "gemeinsamen Eigentums" - weil: der andere könnte es doch auch tun....
Jo, das stimmt schon. Andererseits raffst du, als Kapitalist, dein Geld zusammen und dann? Alles verpassen wird ein Sparer wohl kaum. In das Grab mitnehmen wird es es auch keiner. Dem Staat, mit dem Ableben, vermachen. Das ist eine Option.

Fakt aus dem RL. Ein sehr wohlhabender Mann, der keine Kinder haben wollte, Einzelkind war und nun alleine lebt, der hat sich Enkel gesucht. Ohne Witz. Der hat einen jungen Mann adoptiert. Welche "Auflagen" gelten, weiß ich nicht. Ich weiß aber, das der Adopivsohn sich um bestimmte Dinge kümmern muss.
 
  • #46
Kochen kann Spaß machen! Ja und bei vielen tollen Sachen bin ich auch stolz, daß es lecker aussieht und auch schmeckt. Es macht aber auch Arbeit. Wenn ich zb einen Auflauf mache mit mehreren Zutaten, wollen diese kleingeschnibbelt werden. Und ich verwende keine Maggi/Knorr Tütchen, sondern koche Soßen natürlich selbst! Das ist auch mehr Aufwand.
Klar, verstehe ich total.
Ich mache das am WE auch sehr gerne, vor allem, wenn Gäste kommen ( jetzt nicht ).
Das ist ein sehr schönes Hobby.
Deinem Freund würde sicher auch ein Brot mit Salat reichen oder gar noch Schlichteres.
Ja, koche die Soßen selbst, das ist super und die schmecken sicher super, aber rechne das nicht auf die Hausarbeit an, das ist die Kür, was du da machst.
Strickst du gerne ? Du strickst also einen super-schönen Pulli für deinen Freund. Da bist du auch stolz drauf und das macht auch viel Arbeit. Aber das ist die Kür, ein Hobby, kein Bestandteil von Hausarbeit.
Habe bereits alleine mit den Kids gewohnt und auch alleine bezahlt, und das lief super, ....
Warum sind wir nicht verheiratet? ....
Frei übersetzt von mir, heißt das er will nicht.
Ein gemeinsames Konto möchte er auch nicht.
Hm... vielleicht doch lieber wieder getrennt wohnen ?
Was genau ist denn so schön mit ihm ?

Und wenn er keinen Bock zum helfen für seinen Anteil hat, dann stellt halt 1x die Woche eine Hilfe zum Putzen ein und die soll er bezahlen. Du erledigst deinen Anteil selbst indem du kochst und einkaufst....
Naja, nochmal:
Was ist denn sein Anteil an der Hausarbeit ?
Vielleicht will er gar kein tolles, gesundes Essen jeden Abend, sondern träumt von einem ordentlichen Schinkenbrot mit Bier.
Und warum soll er Geld für eine Putzfrau bezahlen, wenn ihn der Staub in den Ecken nicht stört ?
Nicht falsch verstehen, mich stört Staub in den Ecken durchaus, aber ich bin nicht das Maß der Dinge und die FS ist es auch nicht. Sie legt die Standards fest und davon soll er dann die Hälfte machen ?

Was nochmal war an LAT so schlecht ?
Das macht das Leben so leicht und unkompliziert.
Und die FS sagt, dass sie finanziell und auch sonst damit super hinkam.

w 53
 
  • #47
Ich weiß, worum es dir geht, liebe FS.

Er schafft am WE, während du am We alles organisierst. Er schafft für sich, während du das Nest hütest.

Ich würde, wie viele schon schreiben, die Kinder mehr mit einbeziehen. Wenn jeder seine Sachen weg räumt, beisammen hält und auch mit anpackt, so gibt es nicht mehr viel zu tun.
Im Übrigen wurde ich in die Küche, zu kochen, geladen, da war ich 16.
 
  • #48
Man muss ja auch nicht Abends warm essen und die Hausarbeit so aufteilen, wie sie bei euch aufgeteilt ist. Vielleicht ist das auch eine Frage der Betrachtung. Ich koche gerne, ich finde auch die Qualität sehr wichtig, daher sehe ich das nicht nur als Arbeit, und wende über die Woche sicher mehr als eine Stunde pro Tag für Einkaufen, Kochen und den anschließenden Abwasch auf. Obwohl wir uns das teilen, empfinde ich das nicht als Belastung.
@Lionne69 genau so meine ich es. Bin derzeit nicht glücklich, was unsere Ernährung zu Hause angeht, aber wenn man die Sichtweise ändert, fühlt es sich weniger als Arbeit an. Und wenn jemand oft kocht, ist er geübt und manche Handgriffe sind schneller gemacht. Kurz - die selbst auferlegte Pflicht stelle ich infrage. Gesunde Ernährung ist besonders mit Kindern wichtig, ganz klar.

W37 mit schlechtem Gewissen als Mutter ;)
 
  • #49
Was nochmal war an LAT so schlecht ?
Das macht das Leben so leicht und unkompliziert.
Und die FS sagt, dass sie finanziell und auch sonst damit super hinkam.

Liebe Frei,
Es gibt aber Menschen, die auf Dauer eben nicht LAT leben wollen.

Funktioniert allerdings nur, wenn beide ähnliche Einstellungen haben, und man wichtige Eckdaten vorher klärt.

Mein Partner kann Haushalt, macht Haushalt und er hat ähnliche Vorstellungen - und er will wie ich zusammen ziehen.
Wir reden auch immer wieder darüber, wie wir was regeln wollen... Und wir wissen in etwa wann.

Ich denke, hier ist insgesamt zu wenig geredet worden, jetzt wäre spätestens mal Anlass Resümee zu ziehen und zu reden.
Change it, love it, or leave it.
Die 3 Möglichkeiten.

@Hammel, kein Anlass für schlechtes Gewissen.
Und natürlich sollte man seine Ansprüche mal prüfen.
Ich koche auch eher zackig, so wie @freis Gemüsetopf - TK Gemüse, TK Kräuter... Und ausgiebig WE, für Anlässe und Gäste.

W, 51
 
  • #50
Darf ich fragen, warum du keine Vollzeitstelle hast?
Deine Kinder sind ja nicht mehr sonderlich klein und brauchen daher keine intensive Betreuung mehr.
Wie kann das sein, bei einem 20 jährigen und zwei Teenagern. Sind die Kids so unselbstständig, dass sie sich nicht einbringen können ?
Er bekommt Kindergeld, welches er seinem Sohn gibt. Sein Sohn zahlt 50€ ins Haushaltsgeld fürs Essen.
Also das ist nicht nachvollziehbar. Für 50€ bringt man keinen Erwachsenen über die Runden. Was macht der Sohn von ihm? Studieren/Ausbildung?

Von deinem Partner Geld einzufordern, weil du mehr im Haushalt tust und weniger verdienst, finde ich schwierig. Schließlich sind das deine Kids und nicht seine...

Ich würde an deiner Stelle erstmal damit aufhören, die Putzfrau für alle zu spielen. Mit 12, 15 und 20 ist man in der Lage mitzuhelfen. Und deinem Partner würde ich auch mal ein paar Aufgaben übergeben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #51
Sie findet sich im Nachteil, was das Finanzielle betrifft, mit dem was sie für alle macht, hast du nicht gecheckt?
Sie fühlt sich benachteiligt.
Ich komme zeitlich nicht dazu, die unzähligen anschließenden Antworten zu lesen. Ich will aber kurz schreiben, was ich mir dazu denke:
Was wäre, wenn er viel weniger verdienen würde trotz Nebenjob?
Würde sie sich auch im Nachteil sehen? Oder ihm aus Gefälligkeit seine Hausarbeit abnehmen? Ich schätze die FS so ein, dass sie dann finanziell zwar anders denken würde, es dann "nur" die mangelnde Freizeit wäre.
Sie ist in meinen Augen rundum unzufrieden.
Mit aufrechnen ist es bei der FS mE nicht getan. Und ihr Eingangspost ist für mich nunmal schwammig.
 
  • #52
Ich denke auch, dass du dich von der Illusion des " Gemeinsamen" trennen solltest. Von wem ging das Zusammenziehen aus?
Behandle es wie eine WG. Nur weil du dich wie eine Ehefrau verhälst, benimmt er sich nicht wie ein Ehemann.
Er zieht sein Ding durch. Mach du es auch. Dann kann es zu Konflikten kommen, aber es kann sich auch was klären. Während du ihm den Rücken freihältst, wie eine Ehefrau, kümmert er sich um seine Sachen. Ist doch prima, zu hause wird geputzt und gekocht und eingekauft. Der Laden läuft.
Ihm und seinen Sohn reichen Schinkenbrote am Abend?
Die möchtest du deinen Kindern aber nicht vorsetzen?
Dann kochst du eben für dich und deine Kinder, und die beiden Männer holen sich eben was aus dem Kühlschrank.
Das kann man auch neben dem PC kauen.
Der Sohn ist 20 und geniesst Hotel Mama? Hängt überwiegend am Handy?
Er weiss sicher, wie man die Waschmaschine bedient.
Vorher könnt ihr euch ja hinsetzen und alles besprechen,
Wenn die Herrschaften nicht mitziehen, stellst du eben deine Dienstleistungen ein. Und nicht beschweren und klagen, handeln. Diese Beschwerden gehen bei Männern zum einen Ohr tein und zum anderwn wieder raus. Halte deinen Emotionen da raus und betrachte es mehr wie geschäftliche Verhandlungen.
 
  • #53
Ich würde an deiner Stelle erstmal damit aufhören, die Putzfrau für alle zu spielen. Mit 12, 15 und 20 ist man in der Lage mitzuhelfen. Und deinem Partner würde ich auch mal ein paar Aufgaben übergeben.
Klar könnten die Kinder theoretisch mehr machen. Aber in der Praxis sieht es halt doch anders aus. Bevor man lang und breit mit den Teenies diskutiert, macht man es dann eben doch schnell selbst. Teenies haben meistens auch eine andere Vorstellung von Sauberkeit als die Eltern.

Zudem gehe ich davon aus, dass die Kinder nachmittags mit Hausaufgaben, lernen für Klassenarbeiten und Hobbies beschäftigt sind. Das sollte in dem Alter auch Priorität haben. Es spricht natürlich nichts dagegen, dass sie den Tisch decken, Geschirrspüler aus/einräumen, Müll rausbringen usw.
 
  • #54
Warum muss man mit 12 jährigen grundsätzlich vollzeit arbeiten gehen?..
Sorry aber Kinder sind mehr, als die überleben alleine bis abends.

Ausserdem ist sie mit den 30std für 3 ausgekommen.

Man muss auch kein gemeinsames Konto haben, eins wo beide einzahlen und die laufenden Kosten von begleichen.

Aber hier ist doch nichts gemeinsam, ausser die Wohnung.
 
  • #55
Ich denke für dich ist das nicht dramatisch, für FS schon, nicht umsonst wendet sie sich mit ihrem Problem hier an das Forum, nein finanziell sind die beiden nicht gleich aufgestellt, er macht jeden Monat ein gutes Plus für sich selbst und ich denke, dass sie gerade mal im Monat so über die Runde kommt!

Du denkst, aber es kann auch ganz anders sein. Für zwei Kinder in dem Alter kannst Du in der Düsseldorfer Tabelle nachlesen, da dürften locker 1000 Euro drin sein, dazu 400 Euro Kindergeld. Das ist im Zweifel mehr als seine 1000 Euro mehr Einkommen.
Die Rechnung "ich habe 1000 Euro weniger" funktioniert nicht, wenn sie ihre Teilzeitarbeit und den Unterhalt nicht mit einbezieht.

Ich kann keine großen Sprünge machen, bereichere mich auch nicht an dem Kindesunterhalt. Formuliere ich es mal so: ich kann leben und mir auch mal ne Marken-Jeans kaufen.
Ich erwarte auch nicht vom Partner, daß er mich finanziert. Irgendwann sollte es aber in die Richtung "gemeinsam wirtschaften gehen".

Ich kann, siehe oben, Deine Rechnung nicht nachvollziehen. Eure Einkommen sind de facto gleich.

Es ist in Ordnung, wenn Du Richtung "gemeinsames Wirtschaften" möchtest. Was aber soll das zusätzlich zum aktuellen Stand sein?
Wenn Du alleine wirklich besser lebst, dann ändere doch wieder auf LAT.

Bevor man lang und breit mit den Teenies diskutiert, macht man es dann eben doch schnell selbst. Teenies haben meistens auch eine andere Vorstellung von Sauberkeit als die Eltern.
Es sind ihre Teenies, nicht seine...

Warum muss man mit 12 jährigen grundsätzlich vollzeit arbeiten gehen?..
Sorry aber Kinder sind mehr, als die überleben alleine bis abends.
Ich finde auch wichtig, sich um Kinder zu kümmern. Dafür gibt es ja auch Unterhalt und hier ist ja der Einkommensunterschied zwischen beiden mehr als ausgeglichen.
 
  • #56
Ich denke, dass du in dieser " Familie " keinen Blumentopf gewinnen wirst. In deinem anderen Thread schreibst du, dass der Vater den Sohn auf ein Podest stellt und der Sohn nie Konsequenzen erfahren muss. Der Vater scheint aus ähnlichen Holz geschnitzt und die beiden halten zusammen.
 
  • #58
Ganz ehrlich Geld höchstens, weil eine Putzfrau welches bekommen würde.
Im Zusammenhang mit den anderen Threads ist hier keine Partnerschaft.
Anstelle da mal klare Kante zu zeigen, weicht die FS immer auf Nebenkriegsschauplätze aus.

Das einzige, was sie wohl mehr hat, ist Arbeit.

Nur wenn sie mit ihm weiter so hampelt und nicht klar sagt, dass dies keine Partnerschaft ist, wie sie sie möchte....
Kommen immer ab und zu Threads, wenn sie mal wieder am Boden ist.

Hier würde ich den Lappen und Co hinwerfen und gehen.

Und vorher netflixen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #59
Ich habe jetzt ziemlich viele Antworten bekommen und ich bedanke mich für alle! Das erste was ich machen werde:weniger 😄
Ihr werdet spätestens ,wenn die nächste Frage in diesem Forum kommt, wissen, ob ich Erfolg hatte oder nicht!

Extra Dank an @INSPIRATIONMASTER
 
  • #60
Liebe FS, eine Frage an dich: wie sieht es aus mit Kindesunterhalt? Und was ist mit Kindergeld, das du bekommst? Und wäre es nicht besser, wenn alle beim Haushalt helfen würden?
 
Top