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  • #1

PAS-Syndrom von Müttern und Väter

Ich habe vor einigen Tagen den Film "Entsorgte Väter" auf dem TV Sender Arte gesehen. Erschreckende Schicksale, aber... ich frage mich als Single-Mama, wo der Kindesvater sich mit Ach und Krach um sein Kind kümmert, wo die wahren Ursachen liegen, dass Mütter den Vätern die Kinder entziehen. Ich kenne so viele Beispiele, wo Väter nach der Trennung bzw. schon während der Beziehung, den Kontakt zu ihrem Kind/er nicht halten und nach der Trennung sich gar nicht mehr um das/die Kinder kümmern und teilweise auch kein Unterhalt zahlen wollen bzw. sich darum streiten. Mir scheint, dass die Männer, die sich engangieren wollen, auf die falschen Mütter getroffen sind und die Mütter, die einen regelmäßigen Kontakt der Kinder zum Vater wollen und unterstützen, oft den "falschen" Vater erwischt haben. Oder was seht ihr für Gründe?
 
  • #2
Vorab: Mit PAS ist das "Parental Alienation Syndrome" gemeint, also die Eltern-Kind-Entfremdung von dauerhaft bei einem alleinerziehenden Elternteil lebenden Kindern.

Nun, die "entsorgten Väter" stehen der nächsten Beziehung einer Mutter extrem im Wege. Genau dies ist einer der Hauptgründe, der immer wieder von Männern genannt wird, wenn es darum geht, waurm sie keine alleinerziehende Frau als Partnerin in betracht ziehen. Die Nähe zum Ex, die regelmäßigen Kontakte zum Ex, die Notwendigkeit, eventuell gar die Absurdität, Ferien oder Urlaub mit einem Vorgänger absprechen zu sollen, erscheint vielen Männern emotional inakzeptabel.

Es ist daher nur konsequent, dass viele alleinerziehende Mütter versuchen, sich ein eigenes, vom Vater des Kindes unabhängiges Leben aufzubauen und den Kontakt zu minimieren. Gerade die finanziell unabhängigen Mütter wären dafür auch gerne bereit, auf Unterhalt ganz oder teilweise zu verzichten, wenn sie dafür die Chance auf eine neue erfüllte Partnerschaft gewännen. Sie wollen einfach den Ex loswerden und wieder in die Zukunft schauen und nicht in der gescheiterten Vergangenheit an den Ex gefesselt bleiben.

Hinzu kommt natürlich, dass Beziehung nie "glücklich scheitern", sondern Trennungen fast immer mit Streit und Enttäuschung einhergehen und bei kinderlosen Partnern ist die allerwichtigste und absolut richtige Empfehlung, den Kontakt zum Ex vollständig abzubrechen. Nur so kann man gut über die Trennung hinwegkommen und die gescheiterte Beziehung verarbeiten.

Leider greift genau dieser so wichtige und hilfreiche Tipp bei Paaren mit Kindern nur schlecht: Sie sind oft gezwungen, entgegen ihrer eigenen Bedürfnisse doch den Kontakt zu wahren und leiden darunter stark. Niemand, aber auch wirklich niemand mit gesundem Geist, möchte kurz nach einer Trennung mit dem Ex zu tun haben -- aber genau jenes ist nötig, wenn Kinder da sind und mit dem Ex über Besuchszeiten und Kinderregelungen verhandelt werden muss. Das ist immer schmerzhaft und tragisch und vehindert die Aufarbeitung der Trennung ganz massiv.

Wohlgemerkt, dies soll keine Rechtfertigung oder gar Empfehlung sein, sondern nur eine direkte Beantwortung der Fragestellung, warum Mütter so handeln.
 
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  • #3
Warum Mütter so ticken dürfte vielschichtige Gründe haben, die jedoch nicht für jedermann nachvollziehbar sind. Ich kenne bis auf einen Fall nur Männer, die sich um ihre Kindern kümmern, für sie da sind und auch bezahlen und ebenso um ihre Kinder kämpfen würden, so die Exxen sie vorenthalten würden.

@1: sorry, aber es ist keine Absurdität, Ferien, und Urlaub mit einem Vorgänger, mit einer Vorgängerin abzusprechen. Immerhin haben beide die gleichen Rechte und auch Pflichten den Kindern gegenüber, auch wenn Mütter dies gerne mal zu ihren Gunsten abändern möchten.

Und dass diese Frauen für ihren Seelenfrieden und ihre Ruhe bereit wären, auf Unterhalt zu verzichten, stimmt so auch nicht. Diese Mütter bevorzugen doch das schnelle Geld vom Ex, um ihr Leben zu finanzieren, aber Rechte soll der Vater nicht haben dürfen. Und am Besten klagt man diese Rechte mit Titel und direkt über RA, damit man nicht mehr an die gescheiterte Vergangenheit erinnert wird. Das ist pervers, - wasch mich, aber mach mich nicht nass. Ich will dich nicht mehr, aber dein Geld kannst du bitte abgeben.
 
  • #4
@#2: Nun, man wird aber kaum einen neuen Partner finden, der bereit ist SEINEN Urlaub mit dem des Ex abzustimmen. Sorry, das IST absurd. Zumindest fühlt es sich so an. In den meisten Beziehungen ist es schon schwierig genug, den Jahresurlaub der beiden Partner mit Kollegen und Betrieben abzustimmen, aber dann noch auf einen Ex Rücksicht nehmen? Genau deswegen finden soviele Alleinerziehende eben keinen neuen dauerhaften Partner. Ein neues Paar hat natürlich das Recht, Urlaub zu machen, wie es möchte und das auch mit dem Kind, wenn es bei einem wohnt.

Sicherlich haben beide Elternteile die gleichen Rechte und Pflichten -- das ist doch unbestritten. Aber eben genau jene Rechte und Pflichten stehen eben einer neuen Partnerschaft doch massiv im Wege, und zwar sowohl emotional als auch organisatorisch. Das ist Fakt, egal ob es einem nun gefällt oder nicht.
 
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  • #5
@3: das ist eine Frage der Organisation und Kommunikation. Der neue Partner weiß, was da auf ihn zukommt. Wenn zudem noch seine Kinder mit einbezogen werden müssen, dann sind ja mal ruckzuck bei der Urlaubs- und Wochenendplanung noch zwei weitere halbe Elternteile und deren neue Partner mit einzubeziehen. Daher gilt es, die Regelungen einmal genau festzuzurren und dann die nächsten Jahre so zu handhaben. Dies darf ruhig auch einen kontinuierlichen Wechsel beinhalten - z.B. bei Weihnachten - 1 x Weihnachten bei Papa mit neuer Partnerin, im nächsten Jahr Weihnachten bei Mama mit neuem Partner. Ist dies 1x diskutiert und festgelegt, gibt es da auch keine Streitereien mehr und die Parteien können sich darauf einrichten. Wer Kinder hat, hat auch gelernt Kompromisse zu schließen. Will man das als neuer Partner nicht, muss man sich eine kinderlose Frau bzw. einen kinderlosen Mann suchen.
 
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  • #6
An Frederika,
die entsorgten Väter stehen der Mutter im Weg. Naja, aus Sicht er Mutter ist das so. Sie will nichts mehr zu tun haben mit dem Vater ihrer Kinder. Das ist oft auch verständlich und alle gönnen der Frau und Mutter einen neuen Anfang mit einem neuen Partner.

Aber was ist mit den Kindern? Sie leiden unter der Trennung, die sie nicht gewollt haben. Die Kinder lieben ihren Vater nach wie vor !

Ein bisschen Herz und Einfühlungvermögen für die Seele der Kinder wäre sehr wünschenswert .
Sonst ist die Samenbank eine gute Möglichkeit, sich den Ärger mit überflüssig gewordenen Bezahl-Trotteln zu ersparen.

w49
 
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  • #7
<MOD: Hier darf jeder seine Meinung sagen.>

Es ist für mich absurd, den Kontakt zum Kindesvater, so wie Frederika es empfiehlt, einfach abzubrechen. Das kann man gerne machen, wenn keine Kinder da sind, aber sobald ein Kind da ist, muss bzw. sollte man im Interesse den Kontakt weiter halten, auch wenn es schwer fällt, da Frau/Mann sich verletzt fühlen.

Ich habe alles durch und habe zum Glück rechtzeitig ein Buch in die Hände bekommen, wo ich halt las, dass man als Frau zwischen Eltern und Kind-Beziehung und Mann und Frau-Beziehung differenzieren muss. Ich habe es hinbekommen, auch wenn ich den Kindesvater zum Anfang auf den Mond hätte schiessen können, weil er u.a. während der Schwangerschaft ins Bordell ging. Das war auch mit ein Trennungsgrund. Aber das er in der Hinsicht so ein Ar.... war, dafür kann ja mein Kind nichts.

Der Kindesvater steht bzw. stand nie einer neuen Partnerschaft im Wege, im Gegenteil. Die Männer, die ich kennenlernte, fanden es toll, dass wir einen guten Umgang im Interesse des Kindes hinbekommen haben und immer noch pflegen. Inzwischen habe ich die meisten Wochenenden Kinder-Frei, weil mein Kind entweder beim Papa ist, oder bei Freundinnen übernachtet. Was will ich mehr? Jetzt fehlt bloss noch der passende Mann, dem es so ähnlich gut geht, wie mir.

w
 
  • #8
Liebe FS,

ich habe den Film natürlich gesehen und war ebenfalls erschüttert. Besonders wenn man bedenkt, dass die Ex des Filmenachers ihn noch mit langwierigen Unterlassungsklagen wegen der Verwendung eines Fotos der gemeinsamen Tochter, das nur wenige Sekunden zu sehen war, überzieht um dadurch die Veröffentlichung des Films zu sabotieren.

Ähnlich wie nach der Lektüre des Buches *Karin Jäckel: "Der gebrauchte Mann. Abgeliebt und abgezockt -Väter nach der Trennung"* habe ich mir meine eigene, besch.... Situation damit schöngeredet, dass es anderen Vätern noch viel schlimmer geht.

Kurz zu mir:
Meine Ex ging fremd, Trennung auf Ihren Wunsch vor gut drei Jahren, Scheidung jetzt endlich seit drei Monaten rechtskräftig. Die Kinder (damals 1 und 13) blieben "wie üblich" bei der Mutter obwohl ich meinen Job unterbrochen habe und die Kindererziehungszeit mit der Kleinen verbracht habe. Kindesunterhalt und Trennungsunterhalt (für mich - sie verdient gut das dreifache meines Einkommens) hätten gut miteinander verrechnet werden können, aber Madame zog es vor zu klagen, was im Ergebnis letztendlich auch zu einer Verrechnung von nahezu +/- null führte, allerdings ~8000,- € Gerichts- und Anwaltskosten allein auf meiner Seite verursachte.
Zu Beginn der Trennung wurde mir noch ein 14 tägiger WE Umgang mit den Kindern ermöglicht. Ich denke sie wollte einfach Zeit für meinen Nachfolger haben. Mir ging es an den Sonntagabenden, wenn ich meine Kinder wieder "hergeben" musste jedesmal sehr schlecht.
Dann kam die Zeit, wo sie die Umgangszeiten immer mal wieder mit verschiedenen Ausreden ausfallen ließ. Vermutlich wollte sie mich damit vor dem Hintergrund des sich immer weiter verzögerten Unterhalts- und Scheidungsprozesses weichkochen. Eventuell störte meine Existenz aber auch nur ihre Vorstellung von der tollen neuen "Rama-Familie".

Vor einem 3/4 Jahr hielt mein Großer es nun nicht mehr in dieser Idylle aus und zog zu mir. Da ich ja per se "der Böse" bin, unterstellte mir meine Ex einen schlechten Einfluss auf die Kinder und damit ich diesen nun nicht auch noch auf die Kleine ausdehnen kann unterbindet sie den Kontakt zu ihr ganz.

Möglicherweise hast Du mit Deiner Aussage, dass die falschen Mütter auf die falschen Väter treffen, recht.
Allerdings bin ich davon überzeugt, dass es die herrschende Unrechtsprechung es den Müttern viel zu leicht macht den Umgang als Druckmittel einzusetzen. Egal ob aus Rache für was auch immer, aus Gier um den Vätern noch mehr abzuknöpfen oder einfach nur um die abgelegten Väter aus dem Leben der neuen tollen Familie zu streichen.

Ich denke, dass es hifreich wäre die Unterhaltszahlungen mit dem recht auf regelmäßigen Umgang zu verknüpfen.

m45
 
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  • #9
zu#5

Warum bekommen es so viele Mütter es hin, trotz Trennung vom Kindesvater, einen normalen Kontakt zu dem Kindesvater zuzulassen und andere Mütter gehen zum Gericht, bezahlen ein Haufen Geld, manipulieren ihre Kinder usw. , damit die keinen Kontakt mehr wollen etc. ?

Ich möchte, dass wir die Frage der FS auf einer sachlichen Ebene führen und Männer auch nicht als Bezahl-Trottel zu bezeichnen. Das sind sie nämlich nicht.

Sie haben ihre Rechte und Pflichten, genauso wie die Mütter.

Ich frage mich halt auch, was in den PAS-Müttern vorgeht, warum sie so viele Kraft aufwenden, den Kindern ihren Vater zu entziehen, da teilweise Anwälte und Gerichte beauftragen, einen Haufen Geld bezahlen und nicht dabei bedenken, was sie ihren Kindern eigentlich an psychischen Schaden zufügen. Voraussgesetzt der Vater kümmert sich normal um seine Kinder.

Oder übertreiben es die Männer von Väteraufbruch e.V., wo sie demonstrieren und die Richter anklagen, dass diese immer meistens zugunsten der Mütter entscheiden und auf Psychologen nicht hören, das den Kindern durch den Entzug des Vater Schäden zugefügt werden?
 
  • #10
@#4: Da stimme ich Dir zu: Wer das nicht will, soll sich einen kinderlosen Partner suchen. Genau das ist meine Empfehlung, die ich hier schon unzählige Male gegeben habe. Ich habe nur versucht zu verdeutlichen, warum manche Mütter sich so verhalten wie in der Fragestellung beschrieben -- keine Wertung von mir, sondern nur Deutung der Gründe.

@#5: Ja, Du hast recht, für Kinder wäre ein fortgesetzter Kontakt wünschenswert. Mein Beitrag hat nur Gründe dafür dargelegt, warum sich Mütter so verhalten, wie in der Fragestellung beschrieben.

@#6: Falsch, ich habe NICHT empfohlen, den Kontakt abzubrechen. Ich habe nur dargelegt, warum viele Mütter dies tun und warum es ihnen Vorteile bringt, es zu tun. Damit war keine Empfehlung verbunden.

In Deinem persönlichen Fall dagegen würde ich mein Kind ganz sicher von einem Hurenbock fernhalten wollen. Solch ein moralischer Einfluss auf mein Kind wäre gewiss nicht günstig, egal was ach-so-korrekte Bücher dazu schreiben. Damit kommen wir auf einen interessanten Punkt: Wenn moralische Verachtung mit der Trennung einhergeht, so ist es für Frauen leicht, es sich im Geiste so zurechtzulegen, dass sie im besten Interesse ihres Kindes handeln, wenn sie den Kontakt unterbinden. Genau so funktionieren Rechtfertigungen für Kindesentzug.

Dass Du so tolerante Männer kennengelernt hast, freut mich. Warum ist keiner mit Dir fest zusammengeblieben? Vielleicht hast Du die Gründe des Scheiterns nur nicht richtig gedeutet oder die Männer waren nicht ehrlich?
 
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  • #11
Es ist mit Kinder sicher nicht einfach einen neuen Partner zu finden. Für beide Seiten. Denn auch geschiedene Männer müssen sich um ihre Kinder kümmern und das ist für die neue Partnerin oft schwieriger, da diese Zeit oft alleine mit den Kinder verbracht wird und die neue Partnerein keinen Anteil daran hat. Leben die Kinder bei der Frau, wird auch der neue Partner mit in das Familienleben einbezogen und somit hat er auch eine Rolle in jedem Bereich der Frau. Der Mann hat aber mit Kindern bei der EX auch noch ein anderes Leben. Problem mit den Kindern werden dann mit der Ex besprochen und die neue Partnerin wird draußen vor gelassen. Das ist oft sehr schmerzhaft.
 
  • #12
@#8: Nun, ich habe den Film nicht gesehen, aber warum wird ein Foto des Kindes gezeigt? Das ist doch klar ein Verstoß gegen die guten Sitten und gehört sich einfach nicht, das Kind da publik zu machen und zur Gewinnoptimierung zu missbrauchen. Ganz klar, dass die Ex versucht hat, das zu verhindern. Für mich eine bodenlose Frechheit, Kinderfotos in Filmen zu missbrauchen.

Ansonsten hast Du recht, dass das derzeitige Recht sicherlich nicht Väter-freundlich ist. Da müsste der Gesetzgeber noch viele Schritte in Richtung Gleichberechtigung des Mannes unternehmen.
 
  • #13
Es gibt nun einige egozentrische, narzisstische Menschen, die ihr Eigenwohl dem ihres Kindes voranstellen, ihr Kind bedenkenlos den eigenen Urteilen opfern.

Mit ein wenig Menschenkenntnis kann man die aber schnell herausfiltern, man muss es nur wollen. Wenn man aber eine Partnerschaft als etwas ansieht, um seine eigenen Schwächen zu kompensieren, wird man in der Regel sehr schnell auf dieses Problem stoßen.
Wenn es für mich ein No-Go gibt, dann ist es dies hier.
Glaubt ein Mann oder eine Frau im Ernst, dass sie besser behandelt werden als ihre Vorgänger?
 
  • #14
@#9: Ich glaube wirklich, dass es um die zwei Punkte geht, die ich in #1 erklärt habe:

A) Der Ex steht neuen Beziehungen massiv im Wege.
B) Trennung verursachen Hass oder Ablehnung; Kontaktabbruch ist psychisch heilend.

Letztlich herrscht hier ein Spannungsfeld aus entgegengesetzten Interessen: Die Kinder profitieren meistens von einem fortgesetzten Vaterkontakt und die Frauen leiden unter dem fortgesetzten Vaterkontakt. Dieser Konflikt ist unlösbar und die eine Frau entscheidet sich eher für das eigene Leben, eine andere eher für das Wohl der Kinder.

Du willst es sachlich halten, ich auch. Also wie stehst Du zu diesen Argumenten?
 
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  • #15
zu #12

[Mod: Persönliche Anwürfe gelöscht. Bitte äußern Sie sich nur zur Sache!]

In der Regel hat eine Mutter, die sich von dem Kindesvater getrennt hat, keinen neuen Mann an ihrer Seite, dazu gibt es zuviele Single-Mamas, die keinen Partner finden und es sehr schwer haben, das hast du selber oft genug hier bei EP betont, einen neuen vernünftigen Mann zu finden.

Von daher kann dein Argument, dass dem Kindesvater die Kinder deswegen entzogen werden, weil er einer neuen Partnerschaft der Mutter im Wege steht oder im Wege stehen würde, nicht stimmen. Das ist nicht die Realität.

Ich halte einen Kontaktabbruch auf der Frau-Mann Ebene sehr heilsam, da gebe ich dir recht, aber es gibt ja noch die Mutter-Vater-Ebene, wo ein Kontaktabbruch halt nicht stattfinden darf. Aber diese Mutter-Vater-Ebene wollen viele Männer nicht mitgehen, oder sind dazu emotional nicht reif genug und es gibt leider auch einige Mütter, die zwischen der Frau-Mann-Ebene und Mutter-Vater-Ebene nicht differenzieren können. Sicherlich ein schwieriger Spagat, aber es gibt ja auch Eltern, die das gut hinbekommen und wo das Thema Geld bzw. Unterhalt sachlich geklärt werden kann.

<MOD: Kritik entfernt. Überlassen Sie das der Moderation.>

m (45)
 
  • #16
@14

[zitat:]" ...In der Regel hat eine Mutter, die sich von dem Kindesvater getrennt hat, keinen neuen Mann an ihrer Seite..."

Das hätte ich doch einmal bitte irgendwie belegt.
Nach meiner Erfahrung und als Resultat aus vielen Gesprächen mit anderen abgelegten Vätern weiß ich, dass die meisten Frauen die die Scheidung einreichen (~75% aller Scheidungen werden von Frauen eingereicht) bereits für "Ersatz" gesorgt haben.
Dazu passt dann auch Frederikas Schluss, dass der ausgemusterte Vater lediglich noch zum Bezahlen erwünscht ist und ansonsten stört.
 
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  • #17
zu #7

Es steht hier nicht zur Debatte und ist auch nicht die Frage der FS, warum #6 mit keinen Männern, die sie nach der Trennung vom Kindesvater kennenlernte, zusammen gekommen ist. Ich finde deinen Schreibststil ziemlich spitz und angreifend.

So richtig ist mir immer noch nicht klar, warum Mütter die gemeinsamen Kinder dem Vater so vehemment, trotz allen Trennungsschmerz und Empfehlungen von Gerichten, Psychologen, Gutachtern weiterhin entziehen.

Vielleicht finden wir ja hier eine solche Mutter, die ihre Gründe uns mitteilt.
 
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  • #18
zu #15

Ich habe keine Mutter bzw. Single-Mama kennengelernt, die nach der Trennung vom Kindesvater sofort wieder einen neuen Mann hatte. Mag es solche Frauen geben, aber ich lese von denen nur hier bei EP.

Außerdem finde ich es komisch, dass Männer einen solchen warmen Wechsel mitmachen würden, weil sie ja selber damit rechnen müssten, dass die Frau mit dem Neuen genauso umgehen würde, wie mit dem "entsorgten" Ex.

Vielleicht ist das Verhalten in den Bildungsschichten auch unterschiedlich. Ich kenne sehr viele studierte und berufstätige Single-Mütter und bin selber auch so eine.

Du sprichst, Musahi, von deiner Erfahrung und Gesprächsresultaten, so geht es mir auch. Wir scheinen aber unterschiedliche Erfahrungen gemacht zu haben. Ich kenne keine einzige Frau, die sich getrennt hat, dazu noch Kinder hatte und sofort einen Neuen mit viel Geld an ihrer Seite hatten.

Wenn dem tatsächlich so wäre, warum schreibt dann Frederika, dass es FAKT ist, dass Single-Mütter es sehr schwer haben, einen vernünftigen neuen Mann zu finden?

Mag sein, dass der ausgemusterte bzw. entsorgte Vater lediglich nur noch zum Zahlen erwünscht ist, das heißt aber für mich noch lange nicht, dass ein neuer Mann bei der Ex gleich zur Stelle ist. Damit würde man ja den Männern (der Neue) m.E. unterstellen, dass sie sich dumm genug mit einer Frau einlassen, die ein Haufen Kinder hat und den Ex finanziell auch noch ausnimmt und er das "Spiel" auch noch mitmacht....

Inzwischen gibt es doch so viele getrennte Väter, die müssten also doch besonders klug sein und die Finger von solchen Frauen lassen, die ihrer Ex so ähnlich sind?

Richtig ist, dass die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht werden, das heißt noch lange nicht, dass die Frau die Beziehung beendet hat. Vielleicht ist der Mann schon viel früher symbolisch gesehen gegangen, hat damit die Beziehung verlassen und die Frau hält es in der Beziehung nicht mehr aus und macht jetzt Nägel mit Köpfen, zieht also die Trennung auf dem Papier durch, während der Mann sich nun in seiner Opferrolle suhlt und als der Verlassene da steht, obwohl er ja auch die Scheidung hätte schon früher einreichen können, aber dazu war er vielleicht zu feige und alle würden ihn böse anschauen...?
 
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  • #19
zu #8

Es tut mir leid für dich, aber weder Mann noch Frau gehen ohne Grund fremd. Leider können wir bei dir nicht lesen, was die Vorgeschichte ist und welche tatsächlichen Gründe es waren, die deine Ex veranlasst haben, fremdzugehen. Mir scheint, euer Verhältnis war auch aufgrund des besseren Verdienstes deiner EX eh nicht so ausgewogen?

Fragen tue ich mich auch, warum deine Ex dann noch so massiv alles hinaus gezögert hat, obwohl sie sich getrennt hat und dich hätte in Ruhe lassen sollen bzw. können. Ist da vielleicht doch was passiert, was du hier nicht geschrieben hast, dass sie so massiv gegen dich gearbeitet hat?

Eine Trennung als Mutter mit zwei Kindern ist doch eh schon hart, warum sollte Frau sich das Leben noch schwerer machen als es ist? Warum noch so viel Kraft, Zeit und Energie verwenden, um den Ex noch Steine in den Weg zu legen? Wäre mir viel zu anstrengend? Deine Ex hat ja auch einiges zahlen müssen, wenn sie dir so viel Probleme nach der Scheidung noch gemacht hat. Warum das alles?

Sie hätte es doch viel einfacher haben können, hätte selber viel Geld sparen können und viel mehr Ruhe gehabt, auch im Interesse der beiden Kinder?

Für mich liest sich das alles irgendwie unlogisch, vor allen Dingen, wo bei dir anscheinend nicht viel zu holen ist, weil sie ja besser verdient als du.

Also, steckt hinter ihremVerhalten nicht doch noch Gründe, deren Ursachen bei dir zu finden sind, die du aber hier logischer weise :) nicht offen legen willst bzw. nicht wahrhaben willst?
 
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  • #20
@17: muss Musahi zur Seite springen, es gibt sie diese Frauen und ja, du hast Recht, so arg klug können die NEUEN MÄNNER nicht sein. Aber, sie dürften die Augen verschließen vor der Wahrheit und sehen ggf. nur die Frau - die sicherlich nach einigen Jahren zur gleichen geldgeilen Zicke mutiert. Doch dann ist es auch in diesem Fall zu spät. Denn genau diese Frauen lügen den neuen Männern doch das Blaue vom Himmel runter - wie schlecht der Ex war und er ist auf jeden Fall schuld am Scheitern der Beziehung. Nein, sie ist ja nur fremd gegangen, weil er sich nicht mehr gekümmert hat. Nein, schuld ist sie nicht, nur das arme Opfer. Und ja, du (NEUER) bist die Liebe meines Lebens und ich will mit dir alt werden. Usw., will das hier nicht plakativ ausführen - denkt euch eure Argumente der Schuldumkehr und ein liebes Lächeln, ein manipulatives Einwirken auf die Kinder - und fertig ist o.a. Konstellation. Perfekt und zum Leidwesen der Kinder und vor allem emotional und finanziell vom Vater.
 
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  • #21
@18: um dem Mann zu schaden, wird eine Frau sicherlich keine Logik anwenden. Hier geht es einzig un allein, den Mann am liebsten unter der Brücke oder tot zu sehen. Nur auf die Füsse kommen, glücklich sein und vielleicht sogar Geld haben, um sich etwas leisten zu können - das darf er nicht - und schon garnicht ggf. mit einer neuen Frau. - hier geht es um Hass, um Anerkennung, um Defamierung des Anderen. Und das passiert nunmal nicht logisch und nachvollziehbar. Warum drohen soviele Exfrauen sofort mit dem Anwalt? Weil sie emotional und verbal nicht in der Lage und dem Ehemann vielleicht auch intellektuell nicht gewachsen sind, um sich mit ihm auf einer sachlichen Kommunikationsebene zu begegnen und auszutauschen. Die dt. Gesetze sind dazu noch passen frauenfreundlich - warum also Reden, wenn Klagen so einfach ist.
 
  • #22
@#14: Richtig, in der Mehrheit der Fälle sind alleinerziehende Mütter direkt nach der Trennung zunächst Single. Das gleiche gilt auch für kinderlose Frauen und Männer: Die meisten sind nach einer Trennung erst einmal mehrere Monate oder gar Jahre Single -- aber das ist doch kein Argument gegen die Tatsache, dass enge Vaterkontakte eine erneute Partnersuche erschweren. Die Mutter kann doch auch als Single schon wissen, dass es sonst schwer wird.

Du hast recht, dass es genau um den Konflikt Frau-Mann und Vater-Mutter geht. Diese beiden Ebenen sind NICHT getrennt, den es betrifft die exakt gleichen Personen und das Gefühlsleben ist eine Einheit und nicht separierbar in "ich hasse meinen Mann" und "ich liebe den Vater meines Kindes". Das klingt zwar so schön politisch-korrekt, aber so ist es faktisch einfach nicht. Gefühle sind einfach Gefühle. Wer sich trennt, hat meistens keine allzu positiven Gefühle gegenüber dem Expartner.

@#16: Doch, das steht genau dann zur Debatte, wenn der Umstand von #6 selbst als Argument genutzt wird. So nämlich geht das Argument ins Leere und ist nicht glaubhaft. Klar, Männer erzählen viel, wenn der Tag lang ist und sie eine Frau ins Bett kriegen wollen. Aber nach einigen Monaten Sex-Spaß merken sie dann doch, dass der Zustand unerfreulich ist.

Wir hatten hier ja schon mehrere Threads, die darauf hinausliefen, dass Männer ganz klar darstellten, dass Alleinerziehende wesentlich einfacher ins Bett zu kriegen seien als kinderlose Frauen. Die Alleinerziehenden griffen angeblich schneller zu, waren froher üebr die Beziehungschance, empfanden es als ganz toll, dass der Mann das Kind tolerierte. In Wahrheit waren das nur Männer, die auf eine sichere Sex-Affäre aus waren, aber sich letztlich niemals binden wollten. Wohlgemerkt, ein solches Verhalten finde ich erschreckend und widerwärtig, aber es findet regelmäßig statt. Genau deswegen war mein Kommentar in #7 auch exakt zum Thema: Was Männer zu Beginn einer Beziehung erzählt haben mögen, ist substanzlos, wenn sie dann doch wieder alle weg sind -- das spricht dann nämlich eben doch dafür, dass sie sich von dem Status haben abschrecken lassen.
 
  • #23
@18

Leider kann ich Dir Deine Fragen auch nicht beantworten. Im Gegenteil, ich verstehe Vieles ja selber nicht.
Nicht zuletzt daher poste ich ja hier auch um eventuell die eine oder andere Einsicht in weibliche Denk- und Verhaltensstrukturen zu erhalten.

Die Verzögerung kam m.E. daher, dass sie davon ausgegangen ist, dass ich mich klaglos in mein Schicksal füge. D.h. ich erfülle ihre Forderungen und stelle selber keine. Nur so kann ich mir auch ihren juristischen Schlachtzug (schönes Wort, nur hab ich mich dann doch nicht schlachten lassen) erklären. Vlt. dachte sie sie kann mich aushungern.

Die Verwirklichung der jeweiligen Bildungswege trotz Kind war abgesprochen. Erst sie dann ich. Leider hat sie sich nicht dran gehalten.

Ich kann einige Deiner Gedanken nachvollziehen. Möglicherweise (d.h. wahrscheinlich) stecken hinter einigen Verhaltensweisen auch Ursachen bei mir. Ich habe keine Scheu in der hier herrschenden Anonymität etwas offen zu legen. Im Gegenteil, ich würde gerne verstehen, lernen, Fehler beim nächsten mal vermeiden.
Allerdings teile ich Deine Auffassung zum Fremdgehen überhaupt nicht. Wenn die Beziehung so sehr kriselt, dann ist eine "saubere" Trennung und anschließende Neuverbandelung auf jeden Fall fairer.

m45
 
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  • #24
zu #21

Warum will eine Frau einen Mann noch schaden, wenn sie sich von ihm getrennt hat und finanziell gut dasteht? Gut, es gibt m.E. genauso viel emotional unreife Frauen, wie es unreife Männer gibt.

Ist es letztendlich die Antwort, dass emotional reife Frau auf emotional unreifen Mann trifft, wie in meinem Fall und dass die Männer von Väteraufbruch emotional reif sind und leider das Pech hatten, auf emotional unreife Frauen zu treffen, wo normales Reden über den Kinderumgang nach der Trennung, wie es eigentlich sein sollte, nicht möglich ist?

Sonst ist doch unsere Gesellschaft nicht besonders Frauenfreundlich, das sehen wir doch schon an den Gehaltsunterschieden zwischen Frauen und Männern und nun sollen die Gerichte aufeinmal zu Frauenfreundlich sein, obwohl das System an sich, Frauen, Familie etc. viel zu wenig unterstützt? Warum entscheiden gerade Gerichte, wo es auch genug männliche Richter gibt, zugunsten von Frauen? Liegen die Unterschiede wirklich in der nazi-deutschen Vergangenheit und Huldigung der Mutter an sich?

Wenn die Gerichte zugunsten der Frauen entscheiden, dann frage ich mich, warum die Gerichte nicht endlich durchgreifen, dass viele Väter endlich den Unterhalt zahlen, den sie zahlen müssten und auch könnten?

Warum entscheiden Gerichte auf der einen Seite zugunsten der Frau, aber auf der anderen Seite zugunsten der Väter bzw. handeln gar nicht, und viele Frauen sind auf den Unterhaltsvorschuss des Staates angewiesen, der auch nur begrenzt gezahlt wird? Warum holt der Staat sich nicht, wie in anderen Ländern, viel vehemmenter das Geld von den Vätern zurück? Das Argument, dass bei vielen Männern nichts zu holen ist, stimmt in den meisten Fällen nicht.
 
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  • #25
zu #21

Oh, so wie du abwertend über Frauen schreibst, redet nicht mal der Vater meines Kindes. Sehr böse und unsachlich, da wundert es mich nicht, dass Frau sich getrennt hat. Wer Hass, Defamierung etc. ins Spiel bringt bzw. die Wörter verwendet, muss m.E. selber dafür gesorgt haben, dass der Andere diese Hass-Gefühle bekommen hat. An einer Trennung haben immer beide ihren Anteil!

Du verlangst von Frauen eine sachliche Kommunikatiosebene, aber deine Zeilen in #21 sind nicht sehr sachlich.

Wer Ex-Frauen emotionale Unreife und mangelndes Intellekt unterstellt, dann frage ich mich, warum der Mann dann so eine unreife, mit mangelndem Intellekt und verbal mit Unfähigkeit ausgestatte Frau zur Ehe-Frau genommen hat? Sich hinterher beschweren ist immer gut.....
 
  • #26
#19.2: <MOD: Zitat entfernt, nicht notwendig.> Vielleicht geht man dann mal nicht den einfachen Weg des Hasses, sondern akzeptiert das Schicksal, wie es kam. Mein Mann, meine Frau war eben anders als ich sie eingeschätzt habe und ein Weiterleben ist aufgrund unserer Unfähigkeit zu Kompromissen nicht mehr möglich. Ich finde es tief... tieftraurig, dass so viele hassen müssen, um über Schmerzen zu kommen. Die Welt wird durch Hass sicher nicht besser. Ich denke für die Kinder ist das schlimmer als körperliche Schläge. (denke an den Film "into the wild" gestern)

Wachsen wird man mit Hass sicher nicht. Bei körperlichen Schmerzen entspricht das Valium dem Hass, die Schmerzen sind weg, aber die Ursache immer noch da. Ist das Valium weg, kommt das Problem wieder. Wendet man sich dagegen dem Schmerz zu, befasst man sich damit, dann hat man die phänomenale Chance, die Ursache des Schmerzes zu finden und zu beseitigen. Nicht immer gelingt das, aber wenn man nur betäubt gelingt nichts.

Und, Frederika, es gibt sehr viele Männer, die in ihrem Leben Gottweißwas wichtigeres zu tun haben als irgendwelche Frauen ins Bett zu kriegen. Im Sterbebett will ich jedenfalls so etwas mir nicht sagen müssen, diese Frauen herumkriegen wäre nun das gewesen, was mein Leben auszeichnet.
Das diese Don Juans hier und nicht in Wissenschaftslabors gehäuft aufttreten ist völlig klar, dass deren Leben hohl wie ein ausgepustetes hübsches Osterei ist auch. Frau kann ja auch mal hinterfragen, was an diesen Don Juans denn konkret so reizend ist, welche Fantasie sie denn bedienen.
 
  • #27
@#23: Ich glaube, Du verwechselst im polemischen Eifer des Gefechts "emotionale Reife" mit "Gefühlskälte". Natürlich darf eine Frau maßlos enttäuscht oder wütend oder extrem verärgert sein, wenn sie sich z.B. trennt, weil der Mann säuft, schlägt oder fremdgeht. Dass man einem solchen Kerl nicht auch noch die Kinder anvertraut, ist doch naheliegend. Das hat nichts mit emotionaler Reife zu tun -- ganz im Gegenteil verwendest Du diesen Ausdruck nur, um ein Verhalten zu diffamieren, das Dir eben nicht gefällt.

Das Scheidungsrecht war jahrzehntelang extrem frauenfreundlich, das muss man einfach zugeben. Auch jetzt noch ist zumindest die Sorgerechtsfrage noch sehr frauenfreundlich. Gerade die eher traditionell veranlagten Richter haben auf jeden Fall "Kind muss zur Mutter" als natürlichen Zustand vor Augen und urteilen wieder und wieder so. Auch das muss man doch einfach zuegeben können als Frau. Richtig ist natürlich aber auch, dass die Mehrheit der Väter die Kinder auch gar nicht auf Kosten von Karriere und eigener Freiheit bei sich Leben haben wollten. Aber letzteres ändert sich wohl allmählich... ob aus emotionalen oder finanziellen Gründen sei dahingestellt.
 
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  • #28
Zu der gattung (entsorgter Mann) gehöre ich auch. Das ganze ist auch aus meiner sicht ein riesengroßes emotionales problem. Zwar klappt das mit dem 2 WE rythmus sehr gut, auf der anderen Seite komme ich dadurch nicht aus der gefühlsachterbahn heraus. Ich bin jetzt 2 J. getrennt und zwischenzeitlich auch geschieden was aber am problem nicht das geringst ändert, meine Ex hatte damals schon für ersatz gesorgt, der auch eine Stunde nach meinem Auszug bei ihr eingezogen ist. Mir geht es eigentlich ein bis zwei wochen ganz gut dann kommt das Kinder WE da geht es mir auch super, dann wenn am Sonntag die Kinder wieder zuhause abgeliefert sind fall ich immer in das gleiche loch, ich brauche dann meißt so drei Tage um wieder hochzukommen.
Am nächsten Kinder WE fängt das Spiel von vorne an, ein totaler Kontaktabbruch wäre zumindest für mich das beste, aber das will und kann ich den Kindern nicht antun. In dieser Situation noch eine neue Partnerin zu finden halte ich für aussichtslos bzw. unsinnig. Das möchte ich niemanden zumuten. Was bleibt dann? eben längerfristig single WE papa mit dem entsprechenden Frust. (M47)
 
  • #29
@#26: Also Hass ist sicherlich eine extreme Reaktion, die bei den meisten psychisch gesunden wieder vergeht. Die meisten Trennung laufen auch eher über die Schiene Wut-Zorn-Ärger-Enttäuschung als gerade über Hass ab. Insofern möchte ich die Komponente Hass hier nicht überinterpretieren.

Falsch ist aber generell, dass bei Trennungsproblemen eine Exposition gegenüber der Schmerzquelle die Verarbeitung beschleunigt oder fördert. Das ist psychologisch einfach nicht zutreffend. Entscheidung für die Verarbeitung ist Kontaktabbruch und Ablenkung, der Blick in die Zukunft, das Erkennen, dass es auch andere Sozialkontakte und potentielle Partner, auch andere Quellen der Freude und der Geborgenheit gibt. Kontakte zum Ex reißen die Wunden nur immer wieder auf und verhindern das Ausheilen. Das ist meines Erachtens absolut gesicherte Erkenntnis.

Um auf das Thema zurückzukommen: Vater-Mutter und Frau-Mann sind zwei Ebenen, die man nicht trennen kann und ich bleibe bei dem, was ich in #19.2 dazu gesagt habe. Du hast darauf leider gar keinen Bezug genommen, obwohl Dein Beitrag sich auf diesen Absatz bezieht.
 
  • #30
@#28: Ja, ein trauriger, aber leider typischer und häufiger Fall. Du hast recht, dass Du das keiner neuen Partnerin zumuten kannst.

Analysiere doch mal, warum genau Du in das Loch fällst: Weil die Kinder weg sind? Hättest Du sie lieber länger bei Dir? Ginge das überhaupt? Oder weil Du Dich über Deine Ex wieder ärgerst, weil die Trennung jedesmal wieder hochkocht? Oder weil Du die Ex vermisst? Versuche eine Analyse und versuche dann, den Grund gezielt anzugehen.
 
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