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  • #31
Ich weiß auch gar nicht, wie ich mir einen Mann vorstellen soll, der zu "nett" ist.
Es gibt einen Unterschied zwischen "nett" und "zu nett", auch wenn dieses Adjektiv für Männer meistens sowieso kein gutes ist in dem Sinne, dass der Typ aufregend ist. (wie auch immer die Frau "aufregend" definiert, je nach eigener "Macke")

Nett ist nicht sexy, das stimmt. Aber warum nicht und bei wem? Ich denke auch, dass viele Frauen mit genauso abgedrehten Vorstellungen rumlaufen, wie es Männern, die ne viel jüngere mit Top-Figur, Puppengesicht und langen Haaren wollen, vorgeworfen wird. Was erwartet die Frau von einem potentiellen Partner, was sie aber nicht ausspricht oder aussprechen kann, weil es ihr nicht bewusst ist. Siehe:
Frauen finden Typ#1 toll, versprechen sich eine Änderung seiner "Macken" und kommen dann hier im Forum um's Eck und fragen warum er sie beschissen hat!
Die wollen auch alle einen Netten, aber der soll so sein wie #1 - der Typ mit Mackerqualitäten, der locker flirtet, weil er sich sowieso nicht binden will. Wenn die "Netten" mehr Selbstsicherheit und nicht Angst hätten, sich einer Frau zu nähern, weil sie sie ja nicht mögen könnte, würden die auch attraktiver wirken. Jeder ist unsicher, der Gewinner ist, wer es nicht zeigt. Am ehesten klappt das, wenn man nicht emotional beteiligt ist, aber die wollen dann auch wirklich nichts, außer vielleicht einen Sprung in die Kissen.
Ich denke, Frauen müssten Männern Unsicherheit verzeihen, dann würden sie auch Nette ausfindig machen.

Zu nett sind Männer, die hinter Frauen hinterherrennen und egal, wie mies die Frau sich verhält, sich immer noch ausnutzen lassen. Das ist auch bei Frauen unattraktiv. Wird bedürftig genannt, man fühlt sich nicht gemeint, sondern sieht nur, dass derjenige nicht allein sein kann.

Ich habe meinen langjährigen (Ex)partner gefunden, als ich mich entschlossen hatte, allein zu bleiben, nachdem ich unglücklich in einen verheirateten Mann verliebt war. Mein Ex war geschieden mit Anfang 30.
Ich denke auch nicht, dass die "Guten" alle vergeben sind und dass die bestehenden Beziehungen alle glücklich sind. Man trennt sich nur nicht so schnell wieder in diesem Alter, weil meist das Augenmerk auch auf anderen Themen liegt (Kinder, Karriere) und wenn es Stress gibt oder das Interesse am anderen nachlässt, denkt man, das sei normal in jeder Beziehung.
 
  • #32
Die "zu" netten sind meistens auch ein bißchen nerdig, linkisch, ungeschickt. Was sie leider total unsexy macht. Sie wirken unerfahren, haben kein Auftreten, stehen und sitzen nicht grade. Keine Ausstrahlung.
Das geht eben bei keiner Frau.
 
  • #33
Ich empfinde es auch so, dass die meisten Männer, die bindungsfähig sind und beruflich mit beiden Beiden auf dem Boden stehen, seit Jahren vergeben sind. .
Ist es nicht völlig logisch, dass auf beiden Seiten die Bindungsfähigen, die stabil im Leben stehen, vergeben sind?

Mit Mitte 30 steht bei den meisten die Familienplanung im Vordergrund oder die schon vorhandene Familie. Ein Paar, bei dem beide bindungsfähig sind, trennt sich in der Phase nicht. Und trotzdem sind auf beiden Seiten diejenigen "übrig" und, wie kurzzeitig auch immer, frei, die sie sich von ihrer z. B. bindungsunfähigen Partnerin trennen. Viele, die sich trennen, gehen dann aber nicht ungeschädigt aus der Beziehung, das Misstrauen auf beiden Seiten nimmt zu.

Wer sich mit Mitte 30 trennt, tut das dann aber vermutlich oft nicht zum ersten Mal. Vielleicht hapert es auch einfach an der richtigen Auswahl der potentiellen Partner? Ich stelle bei mir schon auch fest, dass ich mehrere Partnerinnen hinter mir habe, die eben nicht fest im Leben standen. Das ist auch mein Fehler bei der Auswahl. Wer keine geeignete Partnerin zur Familiengründung findet, hat seine Zeit vielleicht auch einfach mit den "falschen" Partnern vertändelt.

Die FS sollte sich fragen, warum ihre Beziehung nach langer Zeit "unerwartet" auseinandergegangen ist, was für einen Partner sie sich wünscht und dann, wie und wo sie ihn finden kann.
Das ewige Lamentieren über das fehlerbehaftete andere Geschlecht bringt wenig. Alle beschriebenen "Fehler" gibt es auf beiden Seiten, überzogene Erwartungshaltungen sowieso. Mein Eindruck ist aber auch, dass die Ansprüche von Frauen öfter mal höher sind als die von Männern.
Viele weibliche Dauersingles hier im Forum haben ein pauschal schlechtes Männerbild, die schlechten Erfahrungen wirken nach und aus meiner Sicht verhindert das neue Partnerschaften. Singlezeiten kann man ja auch dazu nutzen, an der eigenen Beziehungsfähigkeit zu arbeiten.
 
  • #34
Es ist normal, dass die PS mit 20 am einfachsten ist, weil da viele - insbesondere auch die Beziehungsmenschen - nicht vergeben sind, weil man automatisch viele Gelegenheiten zum Kennenlernen hat (z.B. in der Uni) und weil man selbst am Höhepunkt der Attraktivität ist. Ab 30 ist das teilweise anders...

Du kannst aber das beste draus machen, indem Du 1) aktiv für Kennenlerngelegenheiten sorgst (z.B. im Sportverein oder beim Tanzen, kann auch eine Partnerbörse sein), indem Du 2) Dich bemühst, attraktiv zu bleiben (insbesondere auf Deine Figur achtest) und indem Du 3) realistische Ansprüche stellst.

Überleg Dir doch einfach, ob Du diese 3 Punkte erfüllst, und bessere ggf. noch etwas nach. Man muss halt das Beste aus der Situation machen.
 
  • #35
Liebe FS,
das ist in Deinem Alter kein Gefühl, sondern Realität. Ich arbeite in einem Großunternehmen und dort sehe ich das jeden Tag - alle akzeptablen Männer sind vergeben in allen Altersklassen, von den Frauen quer durch alle Altersklassen sind ca. 30% solo, weil es keine adäquaten Männer gibt.

Ebenso sehe ich es in der eigenen Familie in der nachfolgenden Generation und bei den Kindern meiner Freunde. Die sind alle zwischen 25 und 30, leben mit Partnern zusammen, bei den Endzwanzigern werden Ehe und Kinder geplant, d.h. sind in Deinem Alter bereits vorhanden. Nur einer ist mit 25 noch solo und das liegt definitiv an ihm (sehr übergewichtig und arrogant, da hilft auch das prestigeträchtige Medizinstudium nicht).

Es wird für Dich schwierig noch einen Partner für eine gemeinsame Familie zu finden. Das sollte man nicht vom Tisch reden, eben weil die Mehrheit Deiner Altersklasse gebunden ist. Dazu kommen die eigenen Lebnumstände, hohe Taktfrequenz im Job, wenig Zeit, weniger Gelegenheiten, neue Leute kennenzulernen, die für eine Partnerschaft taugen - nicht die Clubaffären.
Viele die ungebunden sind, sind untauglich für eine Lebenspartnerschaft und die wenigen Tauglichen leben weit verstreut, d.h. sind schwer auffindbar.
Wenn es noch was werden soll, kannst Du es Dir nicht leisten, viel Zeit in aussichtslosen Unterfangen wie Fernbeziehungen zu verdaddeln, denn Du musst immer davon ausgehen, dass eine neue Beziehung in den ersten 2 Jahren scheitert, bei einer Fernbeziehung musst Du den Fernbeziehungszeitraum aufaddieren und zack bist Du 40 und wieder solo.

Darüber hinaus: Du hast einen Familienwunsch, d.h. bist darauf angewiesen, an Deinem Ort zu bleiben, wo Du im Job etabliert bist und bei deinem Arbeitgeber nach einer Schwangerschaftspause wieder anfangen kannst. Du solltest in dem Zusammenhang klar sehen: Frauen ziehen für Männer um und geben ihr ganzes soziales Leben auf, riskieren Job wechselt etc für die Liebe. Umgekehrt wirst Du kaum einen Mann finden, der mit Mitte 30 seinen Job kündigt und zur Frau zieht, weil das im Hinblick auf Familie sinnvoller ist.

Daher solltest Du an Deinem Ort Aktivitäten im echten Leben ergreifen, sehen, wo Du neue Leute kennen lernst: nicht in Clubs oder Bars, sondern in einem sozialen Umfeld, wo Du mehr von ihnen mitbekommst, ob sie sexy mit dem Heck wippen können
 
  • #36
- aber jetzt kommt die dritte Gruppe. ...
Warum sind diese Männer alleine? Die seht ihr nicht. Die sind "nett". Die werden immer in die Kumpel-Schublade gesteckt,
Ich habe meine letzte Partnerschaftsoption im Ehrenamt kennengelernt - ein unverbrauchter, unbeschädigter Topmann, was in meinem Alter (Ende 50) eine echte Rarität ist.
Es lief einige Monate über die von Männern gefürchtete Friendzone, bevor seine dort gezeigten Qualitäten meine Aufmerksamkeit weckten und ich ihn plötzlich sehr anziehend fand. Ich bin nicht so simpel und mir würde: Chefarzt, solo reichen - das braucht etwas mehr.

Da sind wir an dem Punkt: viele Männer entwickeln sich ab Ende 20 nicht weiter, sind unfähig die Perspektive zu wechseln, sich die Sache aus dem Blickwinkel der sich weiterentwickelnden Frau anzusehen.
Mit 16-Mitte 20 stimmte: ein Mann, der in der Friedzone gelandet war, kam dort nicht mehr raus. Die Frauen verschwendeten ihre Energien mit den attraktiveren, aber unbrauchbaren Männern. Das ändert sich mit zunehmenden Alter.

Eine Frau, die mit 30+ solo ist, hat in der Regel mehr schlechte als gute Erfahrungen gesammelt. Sie fällt nicht mehr so schnell auf Schnacker rein, hat einen Selbstschutz installiert. Parallel verlieren die Männer an Attraktivität, d.h. Liebe auf den ersten Blick bekommt Seltenheitswert.
Männer haben mit 30+ die Gelegenheit durch in der Kumpelschublade gezeigte Qualitäten aus dieser heraus und in die Partnerschaftszone zu kommen. Das dauert und die Männer berauben sich selber ihrer Chancen, wenn sie dann wegrennen, weil sie nicht schnell genug zum Sex (probefahren) kommen.
Außerdem verhalten sich Männer unreif schmollend - viele Körbe, ungerechte Welt, wollen sich nicht mehr bemühen. Dann wird das nichts.

vor allem, weil Frauen merken, dass das jemand ist, der die oben genannten Attribute hat.
Das ist eine widersinnige Annahme. Die Männer landen nicht in der Kumpelschublade, weil sie Partnerschaftsattribute haben, sondern weil diese Partnerschaftsattribute an ihnen nicht sichtbar werden. Sie müssen ihre Attribute sichtbar machen. Genau das passiert nicht, sondern wie ein beleidigter 20-jähriger geht es in die Flucht.

Dann wird das nichts: die Frauen sehen keine beziehungstauglichen Männer, weil diese das Sozialverhalten von ego-gekränkten 20-jährigen zeigen, somit nicht beziehungstauglich sind.
 
  • #37
- aber jetzt kommt die dritte Gruppe. Und das sind die meisten. Nicht unattraktiv, nicht ungebildet, mit Familiensinn usw.
Warum sind diese Männer alleine? Die seht ihr nicht. Die sind "nett". Die werden immer in die Kumpel-Schublade gesteckt, vor allem, weil Frauen merken, dass das jemand ist, der die oben genannten Attribute hat.
Am Anfang ist das aber unsexy für Frauen. Das ist das paradoxe bei der Frauenwelt..
Genau so ist es. Die Evolutionstheorie lässt grüßen. Sie sagt aber auch, dass sich irgendwann die von den Alphamännern enttäuschten Urzeitfrauen den netten Betamännern zugewandt haben. Die halfen ihnen dann beim Großziehen der Kinder, während die Alphas schon über alle Berge waren und ihre Gene bereits anderweitig verbreiteten.

Ich glaube, ich habe jetzt so einen netten bekommen. Es ist einfach unglaublich schön mit ihm. Ich habe so viel Lehrgeld gezahlt und so oft gelitten, dass ich nun diese Perle zu schätzen weiß. Ein Diamant. Aber er ist eben kein Womanizer und kein Blender und zurückhaltend.
 
  • #38
Meiner Erfahrung nach ist das Problem mit dem Alter das ist, dass nahezu jeder eigentlich nur noch zweite Wahl sein kann, und das betrifft Männer wie Frauen.

Früher war es noch so: Zwei junge Menschen, schlank, faltenlos, mit großen Augen, vollen Lippen und dichtem Haar, beide ohne viel Vorgeschichte und mit einem Anlitz zum Verlieben finden sich, sind heiß aufeinander und genießen die gemeinsame Zeit.

Mit 35 hat der BMI zugenommen, die Haut ist nicht mehr glatt und prall sondern dünn und leicht faltig. Bei Frauen sind Hintern und Hüfte breiter geworden, bei Männern dafür der Bauch, dazu sind die Haare sichtlich ausgedünnt. Jeder hat seine individuelle Vorgeschichte (gescheiterte Beziehungen oder gar Ehen, Kinder, etc...) und es reicht in keiner Weise mehr zum Traumpartner, in den man sich ohne weiteres sofort verliebt.

Also bleibt also Kompromiss so eine Art Vernunftbeziehung zwischen zwei Menschen mit gleichen Lebenzielen, die ansonsten füreinander zweite Wahl sind, weil die wirklich attraktiven (jungen und gutaussehenden) Partner außer Reichweite sind. Zu dieser Einsicht zu kommen und sie zu akzeptieren ist aber ziemlich hart, daher sind viele Partnersuchende mit 35 weit unzufriedener als mit 25.
 
  • #39
Männer haben mit 30+ die Gelegenheit durch in der Kumpelschublade gezeigte Qualitäten aus dieser heraus und in die Partnerschaftszone zu kommen.
Keine Chance, immer wenn ich frage ob man nicht Sport- oder Freizeitpartner bleiben könnte gibt es ein mal gucken und dann einen Kontaktabbruch. Oder den Ausspruch: "Ich will einen Mann, keinen Freund." Oder "Wenn ich mit jedem befreundet wäre den ich mal gedatet habe, müsste ich meinen Job kündigen..." .

Ich nenne diese Art von Frauen schon "Blitzfrauen", bei denen muss es sofort blitzen & funken ansonsten ist Mann sowieso uninteressant. Und der Kontaktabbruch kommt halt von ihr, sprich "Sie" lehnt es ab den "Mann" kennenzulernen. Der Vergleich der Typ 1 Männer bis 3 passt recht gut.

Ich finde es auch toll, ich war mal beim Speeddating und hatte Gelegenheit mit den Frauen auch nochmal so zu sprechen. Die Drei waren sich einig, dass sie keinen Adonis oder ein Model bräuchten, einfach einen normalen Mann der sie liebt. ( Ich z.B. ) Der sie trotz ihrer Macken akzeptiert ( Ich z.B. ), der sich eine feste Partnerschaft mit Kindern vorstellen kann ( Ich z.B. )...eh du gehe mir aus der Sonne ich muss doch meinen Prinzen sehen wenn der auf seinem weißen Gaul angeritten kommt!
 
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  • #40
Hoi Zame,
alles Quatsch, im Alter steigen die Ansprüche an sich selbst und an den neuen Partner. Merke: Niemand ist perfekt!
Ich bin froh nicht verkrampft nen Kerl zu suchen um glücklich zu sein.
Vielleicht einfach mal auf sich schauen. Regelmässig Sport, sich was Gutes gönnen Wellness, einen Lover und sich freuen alleine den Urlaub zu gestallten ohne zu streiten, Genörgel, Stress und Unzufriedenheit mit dem Partner.
Ob Familie wirklich das Wahre Glückspatent ist, bezweifle ich bei einer Scheidungsquote von 50 %.
Geh raus mit Freunden und geniesse das Leben. Du hast nur 1 Herz.
Bis bald
 
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  • #41
Meiner Erfahrung nach ist das Problem mit dem Alter das ist, dass nahezu jeder eigentlich nur noch zweite Wahl sein kann, und das betrifft Männer wie Frauen.

Früher war es noch so: Zwei junge Menschen, schlank, faltenlos, mit großen Augen, vollen Lippen und dichtem Haar, beide ohne viel Vorgeschichte und mit einem Anlitz zum Verlieben finden sich, sind heiß aufeinander und genießen die gemeinsame Zeit.

Mit 35 hat der BMI zugenommen, die Haut ist nicht mehr glatt und prall sondern dünn und leicht faltig. Bei Frauen sind Hintern und Hüfte breiter geworden, bei Männern dafür der Bauch, dazu sind die Haare sichtlich ausgedünnt. Jeder hat seine individuelle Vorgeschichte (gescheiterte Beziehungen oder gar Ehen, Kinder, etc...) und es reicht in keiner Weise mehr zum Traumpartner, in den man sich ohne weiteres sofort verliebt.

Also bleibt also Kompromiss so eine Art Vernunftbeziehung zwischen zwei Menschen mit gleichen Lebenzielen, die ansonsten füreinander zweite Wahl sind, weil die wirklich attraktiven (jungen und gutaussehenden) Partner außer Reichweite sind.
Tendenziell dürfte da leider was dran sein. Aber ich stelle doch immer wieder fest, dass es auch im reiferen Alter durchaus attraktive Männer gibt. Letztes Jahr hab ich (damals 29) mich in einen Ü50-Mann verliebt...keine Ahnung, ob ich einen Vaterkomplex habe, aber er hat eine Art an sich, die mich sofort berührte. Und wenn einen jemand in der Seele berührt, dann kann man durch Falten, Tränensäcke und graue Haare hindurch auch den jungen, unverbrauchten Menschen sehen, der er mal gewesen ist. So ging es mir mit ihm.
Er war - natürlich - vergeben. Und das war wohl auch besser so, da ich einer Beziehung mit so großem Altersunterschied wenig Chancen einräume. Dennoch habe ich aus dieser unglücklichen Verliebtheit etwas positives mitgenommen. Nämlich die Erkenntnis, dass es unter den älteren Semestern, zu denen ich irgendwann auch mal zählen werde, nicht nur eklige, schmierige "alte Säcke" gibt. Und das macht doch irgendwie ein klein wenig Mut für die Zukunft. Immerhin.

Ich glaube auch, dass jeder in einem ganz bestimmten Alter seine "optische Blütezeit" hat. Manche sehen als Kind unheimlich süß aus oder sind ganz schnuckelige Teenies, im Erwachsenenalter dagegen eher reizlos. Umgekehrt gibt es auch Menschen, denen ein paar "Lebensspuren" gut zu Gesicht stehen (ich fürchte aber, v.a. bei Männern).
 
G

Gast456

  • #42
Liebes, vergiss die Onlinesuche!
Gerade als Familienmensch und Beziehungstyp such im Bekanntenkreis nach BEREITWILLIGEN Partnern, die auch bereit für Treffen sind. Ich wette, da findest du gleich 5 Verehrer. Gib denen eine Chance!

Das Onlineleben ist sehr viel Show und Selbstdarstellung.
 
  • #43
... alle akzeptablen Männer sind vergeben in allen Altersklassen, von den Frauen quer durch alle Altersklassen sind ca. 30% solo, weil es keine adäquaten Männer gibt.
Dann liegt das Problem wohl bei "adäquaten". Mir gefallen auch viele Frauen quer durch alle Altersklassen nicht. Und natürlich sind viele der interessanten vergeben. Wenn 30% aller Männer nicht akzeptabel sind, 30% der Frauen Single aber höchst attraktiv, dann liegt ein Wahrnehmungsproblem vor...
 
  • #44
Frauen Ü30 sind einfach nicht mehr beziehungsgeeignet, davon bin ich mittlerweile überzeugt
So extrem kann man das auch wieder nicht sehen. Man darf ja nicht jede Frau ab 30 verdammen. Es gibt ja auch tolle Frauen, die nach einiger Zeit wieder auf dem Partnermarkt nach einer längeren Beziehung erscheinen. Nur leider sind das nicht sehr viele. Und dann sind noch die wenigen, die sehr ruhig sind, und eher weniger weggehen. Nur meine Erfahrung: auch die wollen kaum den Mann, der am Anfang nicht den absolut selbstbewussten Oberalpha rauskehrt. Oder den ruhigen Mann. Und so bleiben die auch wieder allein.
Bis auf diese wenigen habe ich aber auch oft das Gefühl, dass bei beiden Geschlechtern 2 Sorten über bleiben. Bei den Männern die Gruppe der Unattraktiven und wenn nicht unattraktiv, die Gruppe der "zu Netten" (die nicht flirten können); bei den Frauen die Gruppe der Unattraktiven, und wenn nicht unattraktiv, die Gruppe der "Un-Netten". Die, die Männer durch ihre kratzbürstige, dominante und übertrieben emanzenhafte Verhaltensweise abschrecken obwohl attraktiv. Ich spreche wirklich aus eigener Erfahrung. Denn ich habe viele solche Damen in meinen 30ern kennen gelernt. Ich kann echt Geschichten erzählen....
Naja, ist ja logisch, dass wir Männer optisch gesehen weibliche Frauen bevorzugen. Frauen bevorzugen ja auch männlich aussehende Männer. Allerdings steckt kein Mann eine Frau, die er attraktiv findet, in die Kumpelschublade, weil sie "zu nett" ist. Das habe ich echt noch nie gehört. Andersrum kenne ich das aber schon.
Die halfen ihnen dann beim Großziehen der Kinder, während die Alphas schon über alle Berge waren
Ich möchte aber nicht die Kinder anderer Männer großziehen. Ich wollte ursprünglich selbst mal mit einer patenten Frau eine ganz normale Familie gründen. Das ist einfach nicht mein Ding, und ich würde den Kindern keinen Gefallen tun, da mich fremde Kinder null interessieren. Und das meine ich nicht böse.
 
  • #45
Mit 16-Mitte 20 stimmte: ein Mann, der in der Friedzone gelandet war, kam dort nicht mehr raus. Die Frauen verschwendeten ihre Energien mit den attraktiveren, aber unbrauchbaren Männern. Das ändert sich mit zunehmenden Alter.
Eine Frau, die mit 30+ solo ist, hat in der Regel mehr schlechte als gute Erfahrungen gesammelt. Sie fällt nicht mehr so schnell auf Schnacker rein, hat einen Selbstschutz installiert. Parallel verlieren die Männer an Attraktivität, d.h. Liebe auf den ersten Blick bekommt Seltenheitswert.
Männer haben mit 30+ die Gelegenheit durch in der Kumpelschublade gezeigte Qualitäten aus dieser heraus und in die Partnerschaftszone zu kommen.
Das ist ein interessanter Ansatz, den ich oft schon von Menschen deiner Generation gehört habe. Und für diese Generation gilt das auch; da hast du Recht. Nur stelle ich immer fest, dass Frauen meiner Generation kaum mehr von ihrem Bild abweichen. Da muss auch der Mann Ü30 unbedingt dunkelhaarig, 185 cm groß, und der aufregende Flirtkünstler sein. Das Gegenstück ist der Mann, der mit 35 immer noch nicht von "blond, Körbchengröße C usw." abweicht.
In meiner Generation als Mann stelle ich bei mir und allen Freunden fest: einmal Friendzone, immer Friendzone. Das hat sich noch nie nach oben genannten Schema geändert.
Außerdem verhalten sich Männer unreif schmollend - viele Körbe, ungerechte Welt, wollen sich nicht mehr bemühen. Dann wird das nichts.
Das stimmt, das ist kontra-produktiv. Und man interpretiert oft die Dinge falsch, aufgrund der eigenen Erfahrungen. Aber du musst auch verstehen, dass es für einen Mann mit Mitte 30, der immer in der Kumpelschublade landete, verdammt schwierig ist. Man hat kaum mehr Vertrauen. Und man wird einfach radikaler beim Abbruch des Kontaktes, da man ja schon 100mal erlebt hat, dass es überhaupt nichts bringt sich um eine Frau zu bemühen. Das ist reiner Selbstschutz!
 
  • #46
Die halfen ihnen dann beim Großziehen der Kinder, während die Alphas schon über alle Berge waren und ihre Gene bereits anderweitig verbreiteten.
Dann dürfen sich die Frauen aber nicht beklagen, dass sie keine Männer mehr finden und das an der Unattraktivität der Männer festmachen. Fürs "machen" der Kinder sind die "Alphas" willkommen, die Arbeit soll dann der "Beta" machen? Da wäre ich als Mann ja nur der willkommene "Versorger"? Dann, liebe AEs, müsst ihr wirklich die "unattraktiven Betas" nehmen, die sonst niemand haben will.
 
  • #47
Nun, ob es bei der Partnersuche generell hilft, in Schubladen zu denken?

@Thorin
- Frau, unattraktiv,
- Frau attraktiv, nett = vergeben
- Frau attraktiv, frei = unnett

Mit diesen 3 Schubladen ist ganz logischerweise keine passende Partnerin zu finden.

Ja und ich wünsche mir einen Partner, den ich attraktiv finde (als Gesamtpaket), der nett ist... Und ungebunden.
Habe natürlich meine NoGos, aber manches wird verhandelbar. Es zählt immer der ganze Mensch, und am Ende zählt das Gefühl.

Nachdem ich in keine Schublade passen mag (da gab es weiter vorne die Schubladeneinsortierung bzgl. Frauen mit kurzen Haaren, auch fragwürdig), versuche ich auch keine anderen Menschen darin ein zu sortieren.

Bei manchen Sortierungen habe ich das Gefühl, dass sie als Vorwand dienen, warum man selbst als Single unterwegs ist und niemanden finden kann.
Da gibt es immer nur einen exklusiven Typ, der schon vergeben ist und alle anderen ungebundenen gehören zu Kategorien, die man nachvollziehbar nicht möchte... Absolut geschlechtsneutral.
 
  • #48
Also ich kann nicht wirklich ein Muster erkennen, welcher Typ Mensch nun eher vergeben und welcher Single ist.
Dass nur aufgetakelte Tussis und Macho-Schönlinge (überspitzt gesagt) gute Chancen haben, galt vielleicht im Teenie-Alter - so ab 18, 20 sind auch unscheinbarere, schüchterne, "nerdige" Zeitgenossen überwiegend verbandelt. Ich habe reichlich solche Menschen in meinem Bekanntenkreis. Deren Beziehungen halten i.d.R. ziemlich lange...aber bei einer Trennung ist schneller wieder jemand Neues bei der Hand, als man aufgrund ihres "Attraktivitätslevels" erwartet hätte.

Für mich ist dieses ganze Thema "Partnersuche" ein einziges Mysterium. Als hätte ich da einen blinden Fleck.

Vielleicht besteht die Kunst einfach nur darin, Suchstrategie und "Beuteschema" an das eigene Attraktivitätslevel anzupassen. Ich denke manchmal, die meisten Menschen besitzen irgendein Gen, das sie dazu befähigt, sich in Menschen zu verlieben, die in etwa ähnlich attraktiv sind wie sie selbst, bei denen sie also gute Chancen haben. Und manchen, z.B. mir, fehlt dieses Gen...nun, das ist natürlich wieder sehr fatalistisch gedacht - sein Erbgut kann man ja nicht ändern. Wahrscheinlich ist es kein Gen, sondern hat mit Erziehung, Erfahrungen, Prägung zu tun. Aber es ist schwer, einen Ansatzpunkt zur Lösung des Problems "falsches Beuteschema" zu finden. Man kann sich ja Verliebtheit nicht "erarbeiten".
 
  • #49
Aber du musst auch verstehen, dass es für einen Mann mit Mitte 30, der immer in der Kumpelschublade landete, verdammt schwierig ist. Man hat kaum mehr Vertrauen. Und man wird einfach radikaler beim Abbruch des Kontaktes, da man ja schon 100mal erlebt hat, dass es überhaupt nichts bringt sich um eine Frau zu bemühen. Das ist reiner Selbstschutz!
Ich verstehe den Hang zum Selbstschutz sehr gut, der hat seine Berechtigung, aber auch Konsequenzen. Der Mann hat eine Lernerfahrung gemacht und zieht sich zurück, nun soll die Frau aktiv werden.
Aber die aktiven Frauen, waren schon aktiv, einige haben einen Mann für immer an Land gezogen. Andere die in jüngeren Jahren aktiver waren und mal einen Mann angemacht haben, haben etwas dazugelernt: wenn sie sich um einen Mann bemüht hat, ist er selten gut mit ihr umgegangen ala "die hat es nötig". Der Mann wertschätzte die Beziehung nicht. Die Frau hat auch was gelernt und zieht sich ebenfalls zurück.

D.h. geschlechtsspezifische Lernerfahrungen und darauf abgestimmte Verhaltensänderungen beider Geschlechter führen dazu, dass Mann und Frau sich in den 30ern immer weniger finden.

Ich kann es nur aus Frauensicht beurteilen: Frauen sagen sehr konsequent: ein Mann, der mit Mitte 30 noch nicht manns genug ist, auf eine Frau zuzugehen, der ist träge oder lebensuntauglich (nicht belastbar, nicht konfliktfähig), für eine partnerschaftliche Beziehung nicht geeignet.
Von Männern, die mit Mitte 30 sagen, dass die Frau sich bemühen soll, wenn sie noch Familie will, nehmen junge Frauen an, dass der Mann keine Familie will - deswegen bemüht er sich nicht. Die Beziehung mit einem Mann, der keine Familie will, scheitert wenn die Kinder klein sind, weiß jede Frau und deswegen bemüht sie sich nicht, wenn nicht AE mit Zahlvater zu ihrem Lebensplan gehört.
 
A

Arianne

  • #50
Liebe Kathi_ Es tat so gut zu lesen, dass es Leidensgenossinnen gibt.
Mir half, Abschied zu nehmen von der Idee "es nicht geschafft zu haben", denn das hängt auch von einer Spur Glück ab. Solche Gedanken werden noch zusätzlich befeuert von einem entsprechenden Freundeskreis. Es geht mir besser, seit ich weniger mit Leuten, die so urteilen, zu tun habe. Überlege dir, was du sonst im Leben geschafft hast, und halte dich an diese Dinge. Mach kleine Pläne für die Zukunft (Urlaub, Hobby, etc.). Versuch das Thema Familie zur Seite zu schieben. Andere Gedanken werten dich nur unnötig ab und machen dich ein willkommenes Ziel für Männer mit unlauteren Absichten. Also: Krone richten, weitergehen.

Einen netten Mann zu finden, halte ich nicht für unmöglich. Was Thorin schreibt bezüglich Kumpelfalle lässt doch hoffen. Es braucht nur sehr viel Geduld. Die "kuriosen" Onlinedater dabei gleich grosszügig aussortieren und nie entmutigen lassen. Viel Glück!
 
  • #51
Ich glaube, ihr interpretiert die "Kumpelfalle" falsch. Meist geht es doch blos darum, dass einer oder eine nicht schön genug, aber sonst ein netter Mensch ist. Gerade in jungen Jahren geht es doch erstmal zu 90% ums Aussehen. Wer da nicht genug zu bieten hat, der hat mit 20 noch das Nachsehen.

Ändert sich das ab 30? Wahrscheinlich, aber dann deshalb, weil alle irgendwie an äußerlicher Attraktivität verlieren. Vielleicht treten dann ja andere Merkmale in den Vordergrund (Zuverlässigkeit, guter Verdienst, Kinderlieb,...) und darum gibts auch nicht mehr die klassische Kumpfelfalle. Das heißt aber auch, dass alle irgendwie ihre Ansprüche in Punkto Aussehen zurückgeschraubt haben müssen und dass die weniger hübschen nun etwas bessere Chancen auf eine Partnerschaft haben.
 
R

rosenmann

  • #52
Früher war es noch so: Zwei junge Menschen, schlank, faltenlos, mit großen Augen, vollen Lippen und dichtem Haar, beide ohne viel Vorgeschichte und mit einem Anlitz zum Verlieben finden sich, sind heiß aufeinander und genießen die gemeinsame Zeit.
Genau das ist es. Bei diesem Satz sind wir uns in der Jungs Runde (ebenfalls Singles) recht einig. Mit Anfang 20 finden zwei Menschen sich recht einfach, man lernt jemanden kennen, es gibt eine gewisse Anziehung und kommt zusammen. Da werden keine Fragenkataloge abgearbeitet, kein Druck aufgebaut, welcher direkt alles im Keim erstickt. Es fängt mit Leichtigkeit an und kann dann wachsen.

Der Schlüssel ist, denke ich, sich genau das klar zu machen und zu versuchen es wieder zu leben. Das wird nicht 100% klappen, aber alleine eine Tendenz in diese Richtung wäre schon ein Anfang, der es erfüllender für alle macht.

Mich stört bei Frauen im Alter ab 35 übrigens selten, dass sie nicht mehr ganz frisch aussehen, ich finde ein paar Spuren des Lebens sogar ausgesprochen sexy, ich suche keine 20 Jährige.

Ich habe es kürzlich erst wieder erlebt, ich lerne eine Frau kennen und es wird sofort klar, sie sucht jetzt den Vater ihrer Kinder, will am liebsten umgehend alles festmachen. Meine Damen, so kann es doch nichts werden, ich will nicht der x-beliebige Lückenfüller sein, Hauptsache Mann, der Rest spielt keine Rolle.
 
  • #53
Ich habe es kürzlich erst wieder erlebt, ich lerne eine Frau kennen und es wird sofort klar, sie sucht jetzt den Vater ihrer Kinder, will am liebsten umgehend alles festmachen. Meine Damen, so kann es doch nichts werden, ich will nicht der x-beliebige Lückenfüller sein, Hauptsache Mann, der Rest spielt keine Rolle.
Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob das wirklich ein Ding ist.
Männer, die mit 30/35 Angst haben, daß die Frau ihn nur als Vater ihrer Kinder "mißbrauchen" will, die waren auch 10 Jahre vorher oder 10 Jahre nachher nicht so weit. Die wollen eben keine Kinder, die sie in ihrer Freiheit einschränken. Völlig ok, als Lebenskonzept, keine Kinder zu wollen.
Aber sich einzubilden, "irgendwann" oder "mit der richtigen Frau" dann doch bereit zu sein, ist einfach eine Lebenlüge dieser Männer. Die wollen eben nie. Sie sollten nur ehrlich sein.
 
  • #54
Ich habe es kürzlich erst wieder erlebt, ich lerne eine Frau kennen und es wird sofort klar, sie sucht jetzt den Vater ihrer Kinder, will am liebsten umgehend alles festmachen. Meine Damen, so kann es doch nichts werden, ich will nicht der x-beliebige Lückenfüller sein, Hauptsache Mann, der Rest spielt keine Rolle.
Diese "Torschlusspanik" gibt es aber auch bei Männern. Ich habe im letzten Jahr einen an sich tollen Mann kennengelernt (Ende 30). Bereits beim 2. Date hatte ich das Gefühl, dass er die Mutter seiner Kinder sucht, koste es was es wolle. Dadurch wurde die Sache total verkramptt und ich brach den Kontakt ab. Als ich den Grund nannte, meinte der Herr pikiert, dass er alles im Leben erreicht habe und es nun dringend an der Zeit sei, sich endlich fortzupflanzen.

Nein danke - ich möchte als Mensch gesehen werden, und nicht als "Zuchtstute".
 
A

Arianne

  • #55
Diese "Torschlusspanik" gibt es aber auch bei Männern. Ich habe im letzten Jahr einen an sich tollen Mann kennengelernt (Ende 30). ...
Habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Einem Jobinterview gleich wird schon beim 1.Treffen abgeklärt ob man die vielen Anforderungen an die zukünftige Kindsmutter erfüllt.
Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob das wirklich ein Ding ist.
Männer, die mit 30/35 Angst haben, daß die Frau ihn nur als Vater ihrer Kinder "mißbrauchen" will, die waren auch 10 Jahre vorher oder 10 Jahre nachher nicht so weit. Die wollen eben keine Kinder, die sie in ihrer Freiheit einschränken. ...
Bin völlig mit dir. Dieser Umstand veranlasst doch gerade viele Frauen schon am Anfang des Kennenlernens alles abklären zu wollen. Auch wenn ich das als wenig zielführend erachte.
 
  • #56
habe mich mit 28 von meinem langjährigen Freund getrennt. Von meiner Familie die üblichen Hinweise dass ich mir das genau überlegen soll: mit ü30 wird's richtig schwer da alle Guten schon vergeben sind; dass ich meine Chance auf Kinder/Ehe/Familie vergebe; dass es irgendwann eh nicht mehr um Liebe sondern um gute Kompromisse geht usw. Ich konnte mich jedoch nicht nicht trennen. Es folgten 2 Single Jahre. Ich habe viele Männer kennengelernt und mich mit einigen Männern dann noch 1-2x getroffen. Kennen gelernt entweder Online, über den Job oder bei Veranstaltungen in der Stadt. Ich war oft mutlos und manchmal sogar traurig. Aber immer im Hinterkopf dass doch irgendwo auf dieser Welt ein Mann sein muss der zu mir passt. und schließlich... Ich habe mit ü30 meinen Traummann kennengelernt. Ohne Kinder, Scheidungen, Schulden, Süchten, psychischen Krankheiten etc.. Hätte ich mir einen gebacken er wäre kaum anders.

Zu deiner Frage bezüglich Erfahrungen: Es gibt Singlemänner ü30 da draußen. nette, kleine/große, hübsche/hässliche, arrogante, welche die nur was für eine Nacht suchen, welche denen dein Aussehen über alles geht, faule, dicke, schlaue etc.. Schau dich mal online um. Ich hab mich mit vielen getroffen. Ich möchte keine Begegnung missen. Letztlich sind es alles Menschen mit Fehlern und Schwächen. Du musst nur den finden dessen Fehler zu deinen passen. (bei mir übrigens: beide Workaholics). Hör auf dein Herz und setz dich nicht unter Druck. Ich war mir bei meinem Liebsten eigentlich nach dem ersten Blick sicher es ist der Mann mit dem ich alt werden möchte. Er hat ewig gebraucht um den ersten Schritt zu machen und die Zeit hab ich ihm gegeben. Er sagte mir danach mal dass er froh war dass ich ihm den ersten Schritt überlassen habe.

Was willst du mit den Idioten die eine 10 Jahre jüngere Partnerin suchen? Oder Männer die denken Sie könnten ab 35 noch jede haben und nur bei Frauen ab 35 wird's knapp. Diese Typen hätte ich mit 20,25,30,35 ... nicht angefasst.

ach ja, verlier dich nicht in Affären oder verschwende deine Zeit an Verheiratete.

alles Gute
Genieß dein Leben
 
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rosenmann

  • #57
Bin völlig mit dir. Dieser Umstand veranlasst doch gerade viele Frauen schon am Anfang des Kennenlernens alles abklären zu wollen. Auch wenn ich das als wenig zielführend erachte.
Hm, ich bin mir da nicht sicher. Würde es nicht ausschließen, aber da werden wohl zwei Dinge vermengt. Der Hauptgrund dürfte bei der biologischen Uhr liegen, nicht bei Männern, die sich angeblich nicht entscheiden können.

Es ist wie wir sehen, eine Gratwanderung, denn einerseits soll es, da sind wir uns in der Theorie doch einigermaßen einig, locker / unverkrampft ablaufen, ohne Checklisten wie beim Kauf eines PKW, andererseits aber ganz klar, eben nicht beliebig sein.

Und da liegt der Denkfehler vor. Wenn eine Frau mich ganz am Anfang schon abfragt wie in einem Vorstellungsgespräch dann geht es dabei um praktische Merkmale, Job, Einkommen, Zuverlässigkeit, solche Sachen.

In einer Beziehung sind mir aber wichtiger, Gegenseitige Anziehung, Sympathie, Gemeinsamkeiten, "sich riechen können" im wahrsten Sinne des Wortes. Und dafür braucht es keine Checkliste, das merken wir auch in Gesprächen über dies und jenes, bei gemeinsamen Unternehmungen.

Bevor wir nicht wissen, ob die Chemie überhaupt stimmt zwischen Ihr und mir sollten wir die systematische Abfrage rausnehmen. Oder anders gesagt, wenn Frauen unbedingt ein Kind möchten, egal von wem, dann empfiehlt sich eine Samenbank, da kann man wählen nach gewissen Kriterien.

Als Mann steht für mich Zufriedenheit im Vordergrund, ob Kind oder nicht, diese Frage kommt später.
 
  • #58
Guter Beitrag, an welchem ich mit 53 dennoch teilnehme.
Angeblich sei der Marktwert in meinem Alter megaschlecht, in jungen Jahren megahoch. Nun sieht man am Beitrag welch ein Blödsinn, sorry.

Gerade in dem Alter, in dem Frauen sich Familie wünschen und die biologische Uhr tickt, ist der Druck der Partnerfindung am höchsten und....scheitert. Druck, Angst, Torschlußpanik erzeugt Gegendruck und Fluchtmechanismen beim männlichen Geschlecht.

Dies haben ebenfalls Angst in der Erzeuger, Vati, und Versorgerrolle unterzugehen. Somit haben gerade Frauen im Alter der FS nicht den berühmt berüchtigten Supermarktwert.

Tut mir leid, aber je älter "frau" wird, je gelassener, unabhängiger und vor allem frei von jedem Druck aller Art ist der sogenannte Marktwert am höchsten. Gerade weil alles kann, aber nichts mehr "muss".
 
  • #59
... Mich würde nun interessieren, welche Erfahrungen andere Frauen mit Anfang/Mitte 30 bei der Partnersuche gemacht haben. Oft habe ich das Gefühl, dass die meisten Männer, die auch Familie etc. wollen, einfach schon vergeben sind. Und dass die, die noch Single sind, oft gar keine Beziehung suchen oder eine überzogene Erwartungshaltung haben...
Hallo Kathi_, ich melde mich mal, obwohl ich ein Mann bin, aber vielleicht interessiert Dich die Meinung eines Langzeitsingles. Immer wieder bekomme ich zu hören, ich suche mir keine Frau, ich bemühe mich nicht, ich hätte zehn Kriterien, passt eins nicht, ziehe ich mich zurück usw. Ich behaupte mal, stimmt alles nicht, aber egal.
Was mir bei Euch ledigen Frauen auffällt:
- Ihr bevorzugt ältere Männer ab 40 und ich glaube, als Mann Mitte 30 habe ich bei euch keine Chance
- Ihr bevorzugt Männer, die anderweitig vergeben sind und warmwechseln, oder fremdgehen. Als Langzeitsingle, der ehrlich und treu ist, glaube ich bei euch deshalb auch keine Chance zu haben
- Ihr entwickelt schlechte Gewohnheiten wie z.B. Rauchen. Als Nichtraucher kann ich mir keine Beziehung mit einer Raucherin vorstellen
(Ich weiß, es hört sich hart an, eine Frau hat mir hier im Forum "verzehrtes Frauenbild" vorgeworfen, aber vielleicht trifft eines der Punkte auf Dich zu und es wäre guter Zeitpunkt sich zu ändern?)
 
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