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  • #1

Partnersuche mit Anfang/Mitte 30 - Warum ist es so schwierig?

Hallo zusammen,
meine lange Beziehung ist letztes Jahr unerwartet in die Brüche gegangen. Inzwischen bin ich auf einem guten Weg, das zu akzeptieren und schaue mich wieder ein bisschen um. Mich würde nun interessieren, welche Erfahrungen andere Frauen mit Anfang/Mitte 30 bei der Partnersuche gemacht haben. Oft habe ich das Gefühl, dass die meisten Männer, die auch Familie etc. wollen, einfach schon vergeben sind. Und dass die, die noch Single sind, oft gar keine Beziehung suchen oder eine überzogene Erwartungshaltung haben. Über kuriose Erfahrungen im Online-Dating will ich gar nicht reden. (Wichtig: Ich will hier niemanden angreifen! Ausnahmen gibt es mit Sicherheit, nur finde ich die nicht!!!)
Für mich als Frau, die ein absoluter Beziehungsmensch ist, ist diese Phase jetzt sehr schwierig. Ich möchte meine Freiheit genießen, mich mit mir selbst wohl fühlen. Das klappt auch ganz gut. Aber im Hinterkopf habe ich eben immer noch den Traum von Familie. Und ich habe Angst davor, irgendwann die zu sein, die es "nicht geschafft hat". Habt ihr Tipps, wie man das Ganze entspannt sehen kann? Ich habe das Gefühl, ich suche die Nadel im Heuhaufen, obwohl ich doch nur einen ganz normalen Mann, beziehungsfähigen Mann suche, der zu mir passt.
Danke für eure Meinungen.
Kathi
 
  • #2
Anfang/ Mitte 30 ist die Phase der Familiengründung. Das heißt, Paare heiraten und bekommen Kinder, wenn sie schon jahrelang zusammen waren. Die Männer, die echte Familienmenschen sind, sind dann weg aus dem Angebot, und die treuen bleiben im besten Fall den Rest ihres Lebens draußen. Die Männer, die Familie wollen, sich um die Kinder kümmern wollen, sind in diesem Alter wirklich nicht mehr verfügbar.
Du mußt dich einfach damit abfinden, daß das Angebot wesentlich geringer ist, und weniger frisch. In dem Alter haben wir alle Erfahrungen gemacht, sind vorsichtiger geworden, haben Altlasten angesammelt. Das ist ganz normal. Bestimmt fehlt die Unbeschwertheit und Naivität, was gute und schlechte Aspekte haben kann.
Dann kommt der Druck dazu, auch noch die Familienplanung unterzubringen.
Stelle dich ein auf eine längere Suche und viele neue Erfahrungen, gute und schlechte.
Natürlich kann es noch klappen, aber du wirst dich wundern, wie anders das Dating und Kennenlernen ist, lebensphasenabhängig.
Alles Gute!
 
  • #3
Hallo Kathi,

Diese Frage erscheint hier regelmäßig, auch mit unterschiedlichen Altersklassen. Ü30, Ü40, Ü50...

Meine persönliche Meinung, Partner-Suche ist generell schwierig.

Suche - gezielt funktioniert selten, da entsteht Druck, evtl. eine Verbissenheit, das strahlt man aus, das wirkt unattraktiv, manchmal fast beängstigend. Und das Enttäuschungspotential ist noch größer.
Also sich sortieren, klar werden, was möchte ich selbst, wer bin ich - und mit einem gewissen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sagen, ich bin offen für eine Partnerschaft, wenn es passiert schön, wenn nicht auch ok.
Das heißt ja nicht, nicht aktiv zu sein - also überall dorthin, wo man Leute kennen lernen kann, vor allem im realen Leben, Hobbies, Freundeskreis, Veranstaltungen, was man mag. Es ist Outdoorzeit.

Das andere, mit Alter hat man Vorstellungen, man weiß, was man mag, tolerieren kann, was nicht.
Man sucht den Menschen, mit dem es passen könnte, optisch, sachlich und gefühlsmäßig.

Das ist mit jedem Alter schwierig.
An der Altersklasse alleine liegt es aber nicht, es gibt immer einen guten Anteil an gebundenen Menschen und ungebundenen.
Gefühlt nimmt nur leider das Maß der Bindungsgeschädigten zu, zumindest wird man wohl vorsichtiger und ist nicht mehr so risikobereit wie mit +/-20.
Aber auch positiv, es gibt genau die anderen, die gelassener werden, offener, toleranter weil vielleicht mehr in sich ruhend und Altlasten zumindest in größeren Zügen bearbeitet.

Also nicht aufgeben, das Leben so gestalten, dass es Spaß macht, Freude, ein gutes soziales Netzwerk, Freunde - und offen bleiben.
Das findet sich dann schon.
 
  • #4
Hi Kathi,
Männern geht es nicht anders! Anfang/Mitte 30 haben wir die gleichen Probleme - vergeben oder eben Erwartungen, die nur einer erfüllen kann, den Frau selbst backt!
Wenn die Erwartungen zu hoch sind, suchst du wirklich die Nadel im Heuhaufen, deshalb vielleicht Erwartungen zurückschrauben und einfach mal Chancen geben.
Mir persönlich ist die ganze "unser Profil muss 100% passen" viel zu anstrengend, abgesehen davon, dass wir uns damit die Chancen auf's Glück selbst zerschiessen, die wir "vielleicht" gehabt hätten.
Du hast ja noch Zeit, also nicht verrückt machen lassen!

Es gibt noch einige "Normale" da draussen... zumindest hoffe ich das inständig! :)
 
G

Gast456

  • #5
Falsche Erziehung, die in einer Sackgasse geendet hat.

Früher hat man gesagt: Kind, mach erst die Schule zu Ende und denk dann an einen Freund. Oder: Wenn du dein Leben lang hart gearbeitet hast, kannst du dir später mal ein großes Auto leisten. Heute sind diese Leute alle erwachsen (wie du), sind dem allen nachgekommen, und wundern sich leider, warum sie nichts haben. Fakt ist: Sie wurden alle belogen und betrogen ...

Studien zufolge ist der Deutsche mittlerweile wie der Italiener und wohnt bis 40 daheim! Man studiert zu lange wild in der Gegend herum für meinen Geschmack, und probiert sich zu lange aus, das macht auch ein wenig versnobt und hält vieles nicht mehr für nötig. Gerade bei Männern fällt das auf. Und man wird recht spät selbstständig. Mindere Löhne für Berufseinsteiger tun dazu ihren Rest, zudem reicht ja auch für keinen mehr die Rente.
Der Staat hat die jungen Menschen um die 30 betrogen.

Zwischen 30 und 40 heißt es heute, beruflich seinen Träumen folgen und an seiner Karriere arbeiten. Mit 40 muss man damit nämlich nicht mehr anfangen!
 
  • #6
Ich habe diese Frage schon von 20 jährigen gehört und ich verstehe sie nicht. Wie schon geschrieben wurde: Partnersuche ist immer schwierig. Keine Ahnung, wer den Frauen einredet, sie wäre für sie ab einem gewissen Alter besonders schwierig.

Es gibt genauso viele Männer wie Frauen. Und von denen wird immer eine gewisse Anzahl frei und partnersuchend sein.

Wenn es sich Frau natürlich aufgrund exklusiver Auswahlkriterien schwer macht, dann wird es in der Tat schwer. Soll er besonders gut situiert, gebildet, wohlhabend und und und sein, dann wird die Luft tätsächlich dünner, vor allem für gut situierte Damen, die sich nach oben orientieren.

Meine Freundin, weder hübsch noch schlank hat mit 70 ihren Traummann kennengelernt, der auch noch 9 Jahre jünger ist als sie selbst. Das war vor 6 Jahren und sie sind immer noch glücklich.

Schlimm ist es, wenn wir solche hinderlichen Glaubenssätze verinnerlichen, dann könnten sie gar als selbsterfüllende Prophezeihung wahr werden.

Viel Glück und noch mehr Erfolg
 
  • #7
Ich mache ähnliche Erfahrungen wie du. Meine "Lösung" heißt momentan: Resignation. Vor ein paar Jahren bin ich noch mutig auf Männer zugegangen, inzwischen tue ich das nicht mehr. Nicht aus Angst vor einer Abfuhr. Nein, ich denke mittlerweile, es lohnt sich einfach nicht. Es gibt zwar auch in unserem Alter noch einen (geringen) Anteil an Singlemännern. Aber bei einem Mann, der mir so richtig gut gefällt, kann ich mit 99%iger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass da schon eine Andere ihre Krallen dran hat (du merkst an der Ausdrucksweise, wie groß meine Frustration ist). Ich habe leider einen totalen Mainstream-Männergeschmack, fahre auf die typischen Frauenmagneten ab. Das würde ich gern ändern - auch, weil sich sicher auch unter den unscheinbareren Typen die eine oder andere Charakterperle verbirgt. Aber man kann ja nicht aus seiner Haut und mal eben kopfgesteuert entscheiden, in wen man sich verliebt.
Und einen Mann, der sich ausspannen lässt, will ich nicht, außerdem würde mir das kaum gelingen. So bleibt mir nur die Wahl zwischen Männern, die mir nicht so recht gefallen und dem Alleinsein.

Klingt alles recht deprimierend. Deshalb zum Abschluss noch ein positiver Ausblick: 1. mit zunehmendem Alter werden mir immer mehr die Vorteile des Alleinseins bewusst und 2. das Leben ist immer wieder für Überraschungen gut. Auch wenn die Chance auf einen passenden Partner rein rechnerisch gering sein mag - ausgeschlossen ist es nicht. Unter den Milliarden Menschen auf der Erde gibt es vermutlich auch irgendwo jemanden mit der seltenen Merkmalskombination "gefällt mir, ist Single, anständig und steht auf mich". Dem zu begegnen, ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Die Männer, die Familie wollen, sich um die Kinder kümmern wollen, sind in diesem Alter wirklich nicht mehr verfügbar.
Auch wenn es mir im Alltag oft so vorkommt: ich glaube nicht, dass das stimmt. Mir kann niemand erzählen, dass alle, die es wirklich wollen, bis spätestens 30 schon den Traumpartner gefunden haben. Dass dem nicht so ist, sieht man ja schon an der FS.
Nun haben Männer es sicher einfacher, eine Frau mit Kinderwunsch zu finden als umgekehrt. Aber ein "guter" Mann ist für mich auch einer, der wirklich Liebe will und darauf auch wartet, statt irgendeine halbwegs passende Frau zu nehmen, nur weil sie denselben Lebensplan (z.B. Familie) hat. Und Liebe (+Kompatibilität) finden auch Männer nicht an jeder Ecke.
 
  • #8
Es gibt in jeder Lebensphase passende Partner und es ist in jeder Lebensphase schwierig, sie zu finden.

Deshalb haben Männer das Gefühl:

Oft habe ich das Gefühl, dass die meisten Männer, die auch Familie etc. wollen, einfach schon vergeben sind. Und dass die, die noch Single sind, oft gar keine Beziehung suchen oder eine überzogene Erwartungshaltung haben.
genauso.

Lamentieren bringt wenig. Klar haben sich die, die unbedingt Familie wollen und sich frühzeitig darum gekümmert haben, schon in den 20ern gebunden. Sie sind aber zum Teil wieder frei (auch Dein Expartner ist es ja wieder) und das Lamentieren, dass nur noch "Reste" verfügbar sind, bringt wenig. Ein wenig Glück und einfach nicht Aufgeben gehört dazu...
 
  • #9
Auch wenn es mir im Alltag oft so vorkommt: ich glaube nicht, dass das stimmt. Mir kann niemand erzählen, dass alle, die es wirklich wollen, bis spätestens 30 schon den Traumpartner gefunden haben. Dass dem nicht so ist, sieht man ja schon an der FS.
Was ich meine, ist: Männer mit Familienwunsch haben mit 30/35 eine gegründet. Die sind dann eben nicht mehr frei. Und ich sagte, die Treuen bleiben es auch.
Die Männer ohne Kinder mit 35/45, mit kurz-/mittelfristigen Beziehungen, noch nie verheiratet, das sind nicht unbedingt die großen Treffer. Die sind noch nie ein wirkliches Kommitment eingegangen, und das bleibt dann auch oft so.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Alles ist möglich, klar.
Aber wenn man die Wahrscheinlichkeitsrechnungen durchführt, dann ist es eben nicht mehr so leicht.
Und der Spruch: Aber ich brauche ja nur einen! Ist ziemlich sinnbefreit. Ich habe sehr sehr lange nach meiner Traumwohnung gesucht, und die Idee, daß ich ja nur eine brauche, ist kein hilfreicher Hinweis. Die Ansprüche steigen, das Angebot ist begrenzt. Ein Glückstreffer, ein Lottogewinn.
Klar, Millionen Menschen spielen Lotto. Warum? Weil sie ja nur den einen Millionen Lottogewinn brauchen. Und die Wahrscheinlichkeit? Naja, sie spielen trotzdem, obwohl die Wahrscheinlichkeit geringer ist, als vom Blitz getroffen zu werden. Warum? Eine Kombination aus Wunschdenken, Naivität, und Hoffnung. So wie Partnersuche halt.
 
  • #10
Hi Kathi,

das Angebot an potentiellen Partnern, die deinen Kriterien entsprechen, ist sicher deutlich geringer als noch 5-10 jahre früher. Aber dass die alle vergeben seien, ist ein reiner Glaubenssatz, der überhaupt nicht weiterhilft. Es reicht ja schon eine Handvoll, die noch zu haben sind - und du musst ja nur einem davon begegnen. Für Männer ist es übrigens nicht viel anders, denn Frauen zwischen 32 und 40 sind entweder bereits eifrig bei Nestbau und Kinderkriegen. Oder ebenfalls schon kräftig beziehungs-vorgeschädigt, vielleicht getrennt mit Kindern und doppelt frustriert, weil sie sich dann von den bisherigen Männern oft um ihre Chance des Familie gründens gebracht fühlen und/oder volle Panik haben, dass ihnen jetzt die Zeit weg läuft. Ich denke, da gibts viele zwischen 35 und 41/42, die so fixiert drauf sind, noch einen Vater für ihr ungeborenen Kinder an Land zu ziehen, dass sie erstmal sehr kompromißbereit sind. So nach dem Motto: passt zwar nicht ganz, aber schnitze ich mir notfalls zurecht und alles weitere wird sich schon irgendwie finden. Kann aber auch nur ein Glaubenssatz meinerseits sein.
Ich habe das Gefühl, ich suche die Nadel im Heuhaufen, obwohl ich doch nur einen ganz normalen Mann, beziehungsfähigen Mann suche, der zu mir passt
Wir sollten uns vielleicht mal treffen.
Im Ernst, die gibt es sicher und auch noch als verfügbare Spezies.. Ich hab in Bezug auf Frauen genau denselben Eindruck. Sprich, normale, beziehungswilliuge und -fähige Frauen mit realistischen Ansprüchen und Familienwunsch, die scheinen mir ab Mitte 30 auch recht dünn gesät... m/43
 
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  • #11
Die Männer, die echte Familienmenschen sind, sind dann weg aus dem Angebot, und die treuen bleiben im besten Fall den Rest ihres Lebens draußen. Die Männer, die Familie wollen, sich um die Kinder kümmern wollen, sind in diesem Alter wirklich nicht mehr verfügbar.
Fast alles falsch. Ich bin 38, und mein (männlicher) Freundeskreis bewegt sich zwischen 30 Jahre und 40 Jahre.
3 Sorten Männer sind übrig:
- die erste Sorte sind tatsächlich die "attraktiven", aber bindungsunfähigen Männer, die immer nach neuen Reizen und Sex suchen. Da hat Lily321 noch Recht.
- die zweite Sorte sind die tatsächlich unattraktiven Männer, sei es Optik oder auch niedriger Bildungsstand. Da kann ich die Frauenwelt auch noch verstehen.
- aber jetzt kommt die dritte Gruppe. Und das sind die meisten. Nicht unattraktiv, nicht ungebildet, mit Familiensinn usw.
Warum sind diese Männer alleine? Die seht ihr nicht. Die sind "nett". Die werden immer in die Kumpel-Schublade gesteckt, vor allem, weil Frauen merken, dass das jemand ist, der die oben genannten Attribute hat.
Am Anfang ist das aber unsexy für Frauen. Das ist das paradoxe bei der Frauenwelt. Am Anfang muss "Mann" der wilde, unzähmbare Typ sein - der so genannte Alpha, wie er in diesem Forum bezeichnet wird. Dann, nach Beziehungsstart, dann soll er sich in den Mann mit Familiensinn verwandeln. Männer, die beides können, die gibt es. Und die sind vergeben. Das sind die, die in jungen Jahren locker genug waren, um Frauen zu beeindrucken. Und gleichzeitig später auf die anderen Werte umschalten konnten. Ja, die sind weg. Und die Männer, die am Anfang die aufregenden Flirter sind, und noch "übrig" sind.... ja, da sind wir oftmals wieder bei der 1. Gruppe von oben.
Vielleicht wird es für Mitte 30jährige Frauen mal Zeit, bei der Partnersuche das Hirn einzuschalten. Und nicht bei jedem Mann, der euch eigentlich gefällt, aber der sich normal und menschlich verhält, und gleichzeitig nicht gerade der super Flirtkünstler ist, sofort auf die Kumpelschiene zu schalten, und dann den Freundinnen zu erzählen: "ich weiß ja nicht, eigentlich passt ja alles, aber irgendwie ist er einfach nur nett". Oder sich dann diese weiblichen Gedanken zu machen, warum er seit 4 Jahren Single ist. Das ist nämlich dann das nächste. So ein Mann ist gerade aus oben genannten Gründen Single. Weil er eben von der Frauenwelt grundsätzlich in Kumpel-Schublade gesteckt wird. Das heißt nicht, dass er ungeeignet ist.
 
  • #12
Meine Erfahrung: Sobald das Alter von ca. 22–23 überschritten ist, setzt die Verpartnerung ganz massiv ein, so dass plötzlich wie von heute auf morgen ein Großteil der Leute relativ fest vergeben ist. Und wenn von denen mal wieder eine/r frei wird, dann ist er/sie so ein knappes Gut, dass er/sie nicht lange auf dem Partnermarkt bleibt, oft nur Tage bis Wochen. Und dieser Zustand setzt sich zumindest bis Ende 40 fort.

Leichter ist es also nur im Teenageralter, danach nicht mehr.

Außerdem haben es meiner Erfahrung nach Männer etwas schwerer, weil der geringe Überschuss, den es von ihnen gibt, ganz massiv zum Tragen kommt, je höher der Anteil der "Gepaarten" in ihrem Umfeld ist: Wenn 95% der Leute vergeben sind, dann werden aus den ursprünglichen 5% Männerüberschuss plötzlich 100% in Relation zu den noch nicht vergebenen Frauen – und die übriggebliebenen Männer sich sicher nicht die attraktivsten!

Dass es für Männer schwieriger ist, wird von Frauen gern bestritten, aber ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass ich während meiner gesamten Studienzeit in Berlin nicht eine einzige nicht vergebene Frau getroffen habe. Aber viele, viele unfreiwillige männliche Dauersingles. Soviel dazu.

Es hilft meiner Erfahrung nach auf der praktischen Seite nur, den eigenen Bekanntenkreis (Im weitesten Sinne!) möglichst groß und breit verteilt zu halten, um die statistischen Chancen zu erhöhen, indem man die Chance bekommt, einfach immer wieder möglichst viele neue Leute kennenzulernen. Aber wenn man dann noch schüchtern, zurückhaltend und introvertiert ist ... Schwierig.

Und auf der psychologischen Seite denke ich, dass man das anstreben sollte, was mir nie gelungen ist: sich geistig von dieser Sache, die einem doch so auf der Seele liegt, innerlich abzuwenden, in Bezug auf sie gelassen zu werden, trotzdem zu leben, auch wenn man so unglücklich mit diesem Alleinsein ist. Und dazu muss man sein Leben mit anderen Inhalten füllen, die einen in Beschlag nehmen und ausfüllen. Wie auch immer das gehen mag.
 
  • #13
Hi Thorin, guter Beitrag, ja, das begegnet mir auch des öfteren bzw. ich erlebe es bei Freunden oder lockeren Bekannten. Und da sind wir wieder beim Thema Quadratur des Kreises aus dem Parallelthread "Erwartungen an das andere Geschlecht". Aber Attraktivität lässt sich nunmal nicht erzwingen und wenn besagte Männertypen bei vielen der suchenden Frauen einfach nicht den "Klick" auslösen, dann helfen alle rationalen Argumente nichts. Unsereins (Männer) bindet sich ja auch nicht an Frauen, mit denen es nicht funkt - nur weil es verstandesmäßig schon Sinn machen würde. m/43
 
  • #14
hi kathi, es ist in diesem Alter schwierig jemanden zu finden. Das ist richtig. Richtig ist auch, dass bindungsfähige, familienorientierte Männer eher vergeben sind. Bei Frauen weiß ich es nicht, da nicht danach gesucht ;-) Ein Mann der grundsätzlich eine langfristige Beziehung/Ehe mit später möglichen Familie sucht, lässt sich im Normalfall nicht soviel Zeit, das heißt bis maximal 35 (ich möchte mich nicht genau festlegen) , hat er sich festgelegt oder wurde gefunden. Was mir auch auffällt ist, dass viele Frauen die Ansprüche mit zunehmendem Alter senken (zum Beispiel was das Optische anbelangt) und ich habe das Gefühl, dass unscheinbarere Männer im Laufe der Zeit bessere Chancen haben. Damit meine ich nicht die Männer, die nie eine Beziehung hatten, total komisch sind, optisch auffalend schlecht aussehen etc , sondern schlicht normale Männer. Bei meinem Liebsten fällt mir das zum Bespiel auf. Früher kam er bei Frauen normal gut an; heute kriegt er viel mehr Blicke...einfach weil die Ausstrahlung durch beruflichen Erfolg, Liebe, Erfahrung zugenommen hat.... Ich gebe dir den Tip, auf den ersten Blick weniger mitreißenden Männern eine Chance zu geben! Achte eher darauf, dass Charakter und psychische Stabilität gegeben sind, das ist wichtiger und verlieben kann man sich auch gut auf den zweiten Blick! Der Adonis Alpha der oben angesprochen würde, ist vielleicht auf den ersten Blick interessant, aber im Zusammenleben auch anstrengender. Viel Glück!
 
  • #15
Danke für die zahlreichen Antworten. Schön, dass sich auch Männer zu Wort melden und ihre Sichtweise darstellen. Thorin, genau so einen Mann aus Gruppe 3 suche ich eigentlich. Ich brauche kein Alphamännchen, Männlichkeit definiert sich anders für mich. Mich beeindruckt ein Mann, wenn er zu sich selbst steht und weiß, was ihm im Leben wichtig ist. Dazu muss er nicht auf dicke Hose machen. Meine Erwartungen sind ganz normal. Ich wünsche mir einen Mann, der zu mir passt und zu dem ich passe.
Ich weiß auch gar nicht, wie ich mir einen Mann vorstellen soll, der zu "nett" ist. Ist das jemand, der sich zurückhält und der Frau gerne das Ruder überlässt? Der gerne die Verantwortung abgibt? Ok, dann muss ich sagen, dass es auch nicht unbedingt das ist, was ich suche. Ich bin für Partnerschaft auf Augenhöhe, man soll sich die Verantwortung schon irgendwie teilen können.
 
  • #16
Fast alles falsch. Ich bin 38, und mein (männlicher) Freundeskreis bewegt sich zwischen 30 Jahre und 40 Jahre.
3 Sorten Männer sind übrig:
- die erste Sorte sind tatsächlich die "attraktiven", aber bindungsunfähigen Männer, die immer nach neuen Reizen und Sex suchen. Da hat Lily321 noch Recht.
- die zweite Sorte sind die tatsächlich unattraktiven Männer, sei es Optik oder auch niedriger Bildungsstand. Da kann ich die Frauenwelt auch noch verstehen.
- aber jetzt kommt die dritte Gruppe. Und das sind die meisten. Nicht unattraktiv, nicht ungebildet, mit Familiensinn usw.
Warum sind diese Männer alleine? Die seht ihr nicht. Die sind "nett". Die werden immer in die Kumpel-Schublade gesteckt, vor allem, weil Frauen merken, dass das jemand ist, der die oben genannten Attribute hat.
Am Anfang ist das aber unsexy für Frauen. Das ist das paradoxe bei der Frauenwelt
Da kann ich Thorin nur zustimmen!
Und die "Langzeit-Singles" unter den Männern haben auch nicht pauschal Bindungsangst sondern auch hierfür gibt es unzählige Gründe, die leider gar nicht erst erwähnt werden... der Fall ist ja quasi schon erledigt.
Witzig an der ganzen Sache ist: Frauen finden Typ#1 toll, versprechen sich eine Änderung seiner "Macken" und kommen dann hier im Forum um's Eck und fragen warum er sie beschissen hat!
 
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  • #17
Liebe Kathi,
Ich bin 32 und empfinde die Partnersuche auch als schwierig, bin schon mehrere Jahre Single.
Wie gehe ich mit meinem Wunsch nach Partner/Familie/Kindern um? In letzter Zeit versuche ich, diese Wünsche flexibler zu sehen. Vielfach projizieren wir die Idee vom Glück in das, was wir nicht haben - statt uns mit unserer Fähigkeit, Glück zu empfinden, zu befassen. Beispielsweise das zu schätzen lernen, was wir haben.
Ich befasse mich mit der Möglichkeit, dass ich vielleicht keinen Partner finden werde, mit dem sich ein Kinderwunsch verwirklichen liesse. Und denke nach, wie ich in diesem Fall mein Leben sinnvoll gestalten könnte. Zum Glück habe ich Antworten hierauf gefunden.
Was ich am Single-Dasein am schlimmsten finde, sind nicht die "bindungsunwilligen" oder "schrägen" Männer. Sondern die subtile Selbstgerechtigkeit mancher Leute. Frauen werden "bedauert", wenn sie Single sind und man gibt ihnen das Gefühl, sie müssten sich rechtfertigen. Hier versuche ich, selbstbewusster zu werden. Die Menschen, die einen in die Ecke treiben und ausfragen und psychologisieren, wollen eigene Vorurteile zementieren, damit sie sich wohler fühlen. Und dafür bin ich mir zu schade.
 
  • #18
Nun, ich denke, dass das weniger mit dem Alter zu tun hat, sondern mit den Lebensumständen, die die meisten mit Anfang/Mitte 30 nun einmal haben...man ist in der Regel In Vollzeit berufstätig, hat nicht mehr so viel Zeit bzw. Energie, um etwas zu unternehmen. Dadurch lernt man natürlich weniger Leute kennen; das Umfeld wird statischer. Das sehe ich an meinen Freunden und auch an mir...früher feierte man fast jedes Wochenende in Clubs, ging in Bars, lernte durch das Studium ständig neue Leute kennen. Heute habe ich nach einer 50 bis 60 Stunden-Woche keine Lust mehr, mir die Nächte um die Ohren zu schlagen, und so wurden aus Clubbesuchen eher gemütliche Koch- und DVD-Abende mit Freunden. Dass potentielle neue Partner nicht an der Tür klopfen, ist wohl klar.

Hinzu kommt, dass man in unserem Alter schon Erfahrungen gesammelt hat, positive wie negative. So ist man vorsichtig(er) geworden und lässt sich nicht mehr so einfach auf neue Bekanntschaften ein. Das gestaltet die Suche natürlich schwieriger.

Wie ein anderer User schon schrieb, finde ich das Jammern darüber, dass in diesem Alter nur noch "Reste" übrig seien, befremdlich. Denn dies würde ja bedeuten, dass man selbst auch dazu gehört. Es kann tausend Gründe geben, warum man mit Anfang/Mitte 30 noch Single ist, und die müssen nicht mal in einem selbst begründet sein.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eher nicht findet, wenn man sucht. Deswegen ist Onlinedating auch nichts für mich.

Also hoffe ich einfach auf schöne Begegnungen im echten Leben.

W (30)
 
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  • #19
.... also muss Thorin da widersprechen. Aus dem Bekanntenkreis meines Partner (ehemals aus einer deutschen Großstadt) waren fast alle Männer vergeben, sowohl auf Arbeit (technischer, stark männerlastiger Beruf) als auch privat (Vereine und co). Dass die Männer auf der Arbeit fast alle vergeben waren, hatte mich schon verwundert, weil da einige dabei waren die ich nicht mit der (entschuldigung) Kneifzange angefasst hätte, also größtenteils wirklich sehr weit weg vom Schönheitsideal- aber selbstbewusst! Dabei war das Alter jung, also von ca 25-40 alles dabei. Was auch auffiel, die Männer haben alle recht früh (Anf.20?) ihr erstes Kind bekommen und dies in der Firma stolz verkündet. Die Männer, die nicht vergeben waren, hatten größtenteils psychische Probleme (von den Männern auch selbst so erkannt - Alkoholikerfamilie, Bindungsprobleme, keine Ablösung etc) oder die Männer litten an einer chronisch stark einschränkenden Krankheit. Alles andere war durch die Bank weg vergeben; ach ja Frauen haben dort auch gearbeitet und die wenigen waren größtenteils Single! Die FS sollte keine Zeit mir Affären und co verplempern, der Tip den Bekanntenkreis zu erweitern ist gut ! Wäre die FS in meinem Bekanntenkreis könnte ich ihr jemanden vorstellen. Viel Glück!
 
  • #20
@Thorin, @AufdrSuche,

Das ist auch kein Männerding, genau die Analogie nehme ich als Frau wahr.

Gesucht werden die sehr weiblichen Frauen (da rede ich jetzt vom Klischeebild), auf jeden sind diese die Verpartnerten... Oder 15-20 Jahre jünger, mit ausreichend aber nicht zu hohem Ausbildungsniveau,...

Die "normalen", alltagstauglichen Frauen, die gelernt haben, alleine gut klar zu kommen, bei Bedarf auch Werkzeug in die Hand nehmen und die Highheels wirklich nur dann anziehen, wenn es zum Anlass passt, aber im Alltag eher selten - das sind die unkomplizierteren Kumpel- Frauen. Durchaus attraktiv, vielleicht auf eine andere Art, gebildet mit IQ und EQ.
Die werden von Männern auch eher am Rand wahrgenommen.

Komisch eigentlich, dass sich Gruppe 3 bei Mann und Frau nicht findet - sind sicher auf beiden Seiten kein Seltenheitstyp.

Also, wo trifft frau Euch?
 
  • #21
.... Ich gebe dir den Tip, auf den ersten Blick weniger mitreißenden Männern eine Chance zu geben! Achte eher darauf, dass Charakter und psychische Stabilität gegeben sind, das ist wichtiger und verlieben kann man sich auch gut auf den zweiten Blick! Der Adonis Alpha der oben angesprochen würde, ist vielleicht auf den ersten Blick interessant, aber im Zusammenleben auch anstrengender. Viel Glück!
Was für ein guter Rat. Hätte ich den mal schon früher befolgt, dann wäre mir Manches erspart geblieben. Es wurden schon manchmal wertvolle Rohdiamanten übersehen, weil man sich so gerne und leicht blenden lässt.

Ich kenne eine Dame, die interessiert sich eher für aufregende Männer. Und nun ist sie alleinerziehend. Die anderen anständigen und treuen Männer findet sie langweilig. Naja, langweilig waren ihre Männer nicht.

Ja, psychische Stabilität, das ist was SEHR wichtiges. Labile Menschen kommen meist nicht mal mit ihrem eigenen Leben klar und vielleicht auch manchmal unsichere Beziehungspartner. Viel Glück.
 
  • #22
Jetzt wach doch mal bitte auf, du bist jung und im besten Alter. Diese Threads haben wir hier so oft, als nächstes kommen noch 16jährige, die meinen "die besten sind schon weg"!
Heute studiert man öfter als früher, geht eventuell noch kurz ins Ausland, zieht um. Viele Gründe, warum ein ganz normaler Mann mit ü30 Single ist. Und auch wer sich in dem Alter erst fest binden will, alles legitim und sehr wohl beziehungstauglich.

Vielleicht liegt es an meinen Highheels (die kann man übrigens täglich tragen) oder meinem Optimismus, aber länger als 3 Monate war ich (fast gleich alt wie FS) bislang nicht Single und die Herren können sich sehen lassen.
 
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  • #23
Na ja, vieles kann auch nach hinten losgehen. Highheels zum Beispiel, oder überhaupt, wenn sich Frauen "schön machen", sich schminken etc., mag vielleicht Männer aus Gruppe 1 anlocken, aber kann dagegen gerade die Schüchterneren, die mit wenig Selbstwertgefühl, eher abschrecken: Für mich wären schon Highheels und Lidschatten ausreichend, dass ich mich an eine Frau gar nicht erst herantrauen würde. Der absolute Prellbock.

Aber generell kann man, glaube ich, immer wieder raten: Geh an die Öffentlichkeit, lerne möglichst viele Leute kennen. Wer nicht in Clubs feiern geht und nicht in Bars oder zu Parties, oder aber nur mit den immer gleichen 1-2 Freunden, wodurch er dort niemanden kennenlernt, hat schlechte Karten. Ich konnte das nie, ich habe immer Scheu vor neuen Leuten gehabt, hätte, selbst wenn ich mich in einen Club getraut hätte, nie gewagt, dort allein hinzugehen, und schon gar nicht, fremde Leute anzusprechen, das nicht mal auf Parties, das war ganz schlecht. - kurz: Sei extrovertiert!
 
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  • #24
Habt ihr Tipps, wie man das Ganze entspannt sehen kann? Ich habe das Gefühl, ich suche die Nadel im Heuhaufen, obwohl ich doch nur einen ganz normalen Mann, beziehungsfähigen Mann suche, der zu mir passt.
1) suche in möglichst allen Bereichen, d. h. online wie offline.

2) telefoniere und treffe dich so oft es geht; endloses mailen bringt nichts.

3) lieber mal zu viel treffen als mal zu wenig.

4) nicht jedes date muß gut sein und lieber keine Beziehung als eine mit dem Falschen; das Eingehen der Beziehung darf nicht der erste Kompromiß der Beziehung sein.

5) seh nicht alles so verkrampft; Dates nach schema F bringen weniger als wenn man was zusammen unternimmt - Fahrrad fahren, laufen, Schwimmen gehen oder was auch immer.

6) und wenn ich an das Problem von meinem EP - Kontakt 7E91....(Angelika) irgendwas denke, dann kann es auch so sein, daß die Frau so toll ist und deswegen von keinem Mann genommen werden will weil die Stärke der tollen Frau zugleich dem Mann die Defizite zeigt - und kein Mann kann sagen "oh ich hab massig Defizite" .... Sollte das auch Dein Problem sein dann hilft einfach nur daß du mehr Männer treffen mußt, real wie online suchen

7) Ach und: Bleib du selbst egal wie toll du bist (was ein Problem für Männer sein kann) und egal welche Macken du hast; verstellen bringt nichts.
 
  • #25
Ich weiß auch gar nicht, wie ich mir einen Mann vorstellen soll, der zu "nett" ist.
Der ist eigentlich schon so, wie sich die TE wünscht. Er wirkt nur nicht so sexy auf Frauen, und wird deswegen von ihnen abgelehnt.

Also sollte sich die Frau mehr Zeit nehmen, und sich die Single-Männer genauer anschauen, die unscheinbar wirken. Weil sie sich nach viel Ablehnung zurück gezogen haben.

Denn wenn der jeweilige Mann so oft abgelehnt wird, dann wirkt auch dessen Äußere unscheinbar. z.B. wozu sich schick anziehen ? Warum noch Frauen ansprechen ? Wenn man ihnen bereits "zu nett" ist - sobald man was sagt ?

Mein kürzester Kontakt: Ca. zwei Minuten.
Ich wurde von einer fremden Frau angesprochen, und antwortete ihr höflich und anständig = "nett". Daraufhin verschwand die Frau, unter einem gelogenen Vorwand.

Ich datete zweimal eine Frau. Beim zweiten Mal gingen wir vom Lokal zu ihr nach Hause. Ich mußte ihr aber vorher versprechen, diese Situation nicht auszunutzen (sinngemäs: Keine unsittliche Annäherung). Ich hielt mich daran. Auch das zweite Date verlief m.E. sehr gut und harmonisch. z.B. ausgewogener Dialog. Aber danach hatte die Frau kein Interesse mehr an mir, trotz meiner Bemühungen.
Hätte ich verlogen und unanständig sein "müssen" um diese Frau für mich zu gewinnen ? - Aber so einen Mann will die TE doch nicht ?

Der erfolgreichste Spruch, um Frauen für sich zu gewinnen:"Wolllen wir fi.....?" = 50 % Erfolgsquote. (Wie mir mehrere Männer schilderten)
Also sollte die TE nach den Männern Ausschau halten, die nicht auf diesem Niveau stehen. Und sei es, dass sie zu langweilig für Sex wirken. Denn die TE will ja weit mehr, als nur Sex.
 
M

Meeresrauschen

  • #26
Ich stimme Lily 123 hier in allen Punkten zu. Ich empfinde es auch so, dass die meisten Männer, die bindungsfähig sind und beruflich mit beiden Beiden auf dem Boden stehen, seit Jahren vergeben sind. Solche Männer geben einer Frau Sicherheit und wenn sie dann auch noch attraktiv sind (gepflegtes Aussehen, höfliches und respektvolles Benehmen) sind diese Männer weg vom Markt. Ich meine nicht, dass der Mann schön sein muss und einen durchtrainierten Body haben soll. Dennoch sollte er auf sein äußerliches Erscheinungsbild achten.
Ich lernte im Web Single-Männer kennen, die mit Ü35 weder einen sicheren Job, noch eine angemessene Wohnung oder Lebensplanung haben und auswuchernde Haarkränze tragen- für mich als Gesamtpaket leider ein Nogo. Solche Männer muss ich erstmal in die Friendzone schieben, weil ich längere Bedenkzeit brauche und sein Verhalten beobachten möchte, bevor ich eine Beziehung eingehe.
Keine gestandene Single-Frau sucht sich einen Mann,
den sie erstmal komplett neu aufbauen und gesellschaftsfähig machen muss. Sie will jemanden, bei dem sie sich anlehnen kann und der Verantwortung übernimmt.
 
  • #27
Meine Erfahrungen mit Ü30-Frauen sind mehr als abschreckend.
Entweder sie haben Kind(er), sind beziehungsgeschädigt, Mannsweiber, einen geringbezahlten oder keinen Beruf, oder sie haben Macken, die sie zu Langzeit-Singles gemacht haben. Alle diese Frauen sind keine Option für mich. Ich habe es aufgegeben eine etwa gleichaltrige Partnerin zu suchen. Frauen Ü30 sind einfach nicht mehr beziehungsgeeignet, davon bin ich mittlerweile überzeugt. Zu groß ist der Schaden den Frauen zwischen 20 und 30 nehmen.

Zum Glück sind die Chancen bei Frauen zwischen 20 und 25 wesentlich besser als ich es je gedacht hätte. Nach ein paar wenigen Dates hatte ich bereits eine 23-jährige gefunden, die noch völlig unverbraucht lieben konnte. Offen und ehrlich ohne Taktik und Must-have-Listen. Ich hoffe für uns beide, dass es für immer ist.
 
  • #28
Meine Antwort ist: Ja, Partnersuche in dem Alter gestaltet sich äußerst schwierig!
Weil niemand Kompromisse eingehen möchte. Da wird sich an Kleinigkeiten aufgehangen, weshalb es für eine Beziehung nicht reicht. Beispiel: Beziehungswilliger Mann Typ # 3, seit Jahren Single, mit gutem Job, eigener Wohnung/ eigenem Haus wird generell als merkwürdig abgestempelt. Frau denkt sich, mit dem muss ja was nicht stimmen, der ist ja seit Jahren Single. Logisch, dass diese Männer sich irgendwann zurückziehen und nicht mehr auffindbar sind. Fazit: es wird schwierig, liebe Kathi
 
  • #29
@Michael1982 : und dass sie nach eurer Beziehung nicht zu hohen Schaden für eine neue Beziehung genommen hat? 23 jährige mögen vielleicht lenkbarer, begeisterungsfähiger sein, noch aufschauen, aber auch die werden älter...
Lässt sich das überhaupt generalisieren? (Meine Behauptung eingeschlossen...) "Die Beziehungsgeschädigte" versus "die Familiensinnige" versus "Die Unverbrauchte"?

Ich gehöre, wie die Fragenstellerin zu den Frauen, die eine langjährige Beziehung unerwartet beenden, wieder mit sich ins Reine kommen und erstaunt feststellen, dass Männer plötzlich alle Ring tragen, wo sie doch immer der Überzeugung waren, das wäre nur ein Mädchentraum. Plötzlich sind auch sie älter geworden. Frau wundert sich und blickt mal über den Tellerrand und fragt sich wo die Krümel hingefallen sind...
 
  • #30
Es gibt immer in jedem Alter gute potentielle Lebenspartner auf dieser Welt.
Mit um die 30 ändert sich bei vielen das Leben bzw. der Alltag.

Ausbildung ist beendet. Wir stecken im Berufsleben. Natürlich war das Studium auch anstregend, aber bei vielen ist der Beruf noch anstrengender, sodass - anders als während der Ausbildung - garnicht mehr soviel Energie und Zeit bleibt, in der Freizeit noch auszugehen, flirty zu sein und Leute zu treffen.
Während der Studentenzeit ist man vielleicht gerne jedes Wochenende unterwegs. Im Beruf mit über 30 ist man vielleicht eher froh am Wochenende Zeit zu haben, die Wohnung oder das Auto zu putzen.
Aber ausgehen und Leute treffen musst Du, wenn du einen Mann kennenlernen willst.

Die Freunde, die früher gerne etwas mit dem Single unternommen haben, haben jetzt langsam Kinder, oder einen Partner in einer anderen Stadt, einen anstrengenden Job. Diese Freunde sind jetzt froh, wenn sie nicht auch noch mit dem Single in der Freizeit um die Häuser ziehen müssen, sondern einfach mal entspannt zuhause sein können. Dort findest Du aber keinen Partner. Du musst jemanden finden oder alleine etwas unternehmen.

Zum Flirten gehört eine gewisse Leichtigkeit. Diese Leichtigkeit hast Du aber nicht, wenn Du im Kopf mit Deinem Projekt in der Arbeit oder der Finanzierung der Eigentumswohnung beschäftigt bist.

Und langsam differenziert sich der Lebensstil im Freundeskreis noch weiter. Deine verheirateten Freunde mit Kind lernen mehr Paare und andere Eltern kennen als Single. Sie verbringen ihre Urlaube und Freizeit eher da, wo eben Paare und Kinder unterwegs sind. Dadurch fällt Dir Dein Single-Sein noch mehr auf und der Single wird im Freundeskreis mit lauter Pärchen eher keinen passenden Single-Mann finden. Woher sollte der auch kommen?

In der Zeit von 17 bis 30 Jahren passiert soviel mit Ausbildung/Studium, Auslandsaufenthalte, Berufseinstieg. Oft sind hierdurch Ortswechsel notwendig. Ob die Beziehung das immer übersteht ist fraglich. Mit über 30, gesettled im Beruf, wird sich nicht soviel mehr tun. Die Beziehungen werden dadurch auch stabiler. Es gibt einen geringeren Wechsel.
 
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