• #31
Hallo Louisa123

Wetten, dass Du Dir alleine sicher nicht so ein teures Haus ausgesucht hättest und die Kosten tiefer gehalten hättest, um Rückstellungen machen zu können?

Wohl eher er war derjenige, der einem seinen Einkommen entsprechender Wohnstandard wollte, und Du halt mitgemacht hast?

Nei, so ein Verhalten geht garnicht. Es ist völlig unpartnerschaftlich und daneben. Vor allem, wer bereichert sich hier an wem, wie jmd korrekt gefragt hat... Du zahlst ja, 50% dass er so einen Lebensstandard hat und er kann sich nebenbei noch alles mögliche leisten, Du nicht.

Dumm nur, ihr seid verheiratet, dh Du musst für Dich entscheiden, was Du aus der Situation machst. Hast Du zb eine möglichkeit die Fixkosten zu senken und ggf einen besserbezahlten Job zu haben? Oder kann man mit ihm ev verhandeln, Du mehr Hausarbeit, er zahlt mehr?

@LuckyBastard: Wenigstens ist ein Bewusstsein vorhanden, dass mit Kindern 50\50 nicht funktioniert. Insbesondere als Frau ist man mit Kind schnell aussen vor. Aber auch sonst, insofern ein Partner sich nicht gierig bereichern will, kann ich diese selbstbezogene Haltung nicht nachvollziehen. Weshalb eine Partnerschaft eingehen, wenn man so darauf bedacht ist, dass meins auch ja meins ist? Man kann jegliche DL kaufen, weshalb dann einen Partner? Kann ich nicht nachvollziehen.
 
  • #32
Beispiel:
Der Mann hat im Monat noch 500,00 € und die Frau 250,00 € übrig.
Nun soll eine einfache Kaffemaschine für 100,00 € angeschaft werden. Beide haben 750 € Restguthaben und der Wert der Anschaffung bezieht sich auf 100,00 €. 100,00 € entsprechen ca. 13,33 % vom Restguthaben. Somit wäre es fair, wenn die Frau 13,33 % von den 250,00 € und der Mann 13,33 % von den 500,00 € bezahlt. Die Frau bezahlt dann 33,33 € und der Mann 66,66 €.
Mit verlaub. Das ist doch Grausam.
Das kenne ich nicht so und möchte Niemals so mit meiner Partnerin leben. Und die beiden sind seit acht Jahren ein Paar und sogar verheiratet seit einiger Zeit. Furchtbar dieses Aufteilen.
Ich weiß ich bin da anscheinend ein Sonderbares Männlein. Aber. Als wir uns Sicher waren, dass wir beide füreinander bestimmt sind, war dies bei uns sofort nur einmal ein Thema. Nämlich das es nur ein uns gibt. Unser Vertrauen in uns, war und ist so sehr Groß, dass es nur noch einen Topf gibt. In diesen Topf fließt ein fünfstelliger Betrag jeden Monat von uns beiden zusammen gerechnet ein. Mein Anteil dabei sind etwa 80%. Aber ihr und mir gehören davon 100 %. Das sehr Kostspielige Auto, welches ich vor der Beziehung schon hatte ist nun unseres. Mit ihrer alten Kiste, düse ich meistens durch die Gegend. Weil ich sehe wie sehr ihr unser Auto Spaß macht. Und es für mich nur ein Auto ist. Ein Gegenstand.( Der lange mein Traum war) Und wenn ich sie dann bald einmal heiraten werde, wird es auch keinen Ehevertrag geben. Und wenn dieses Teufelsbiest dann anschließend mit den Kohlen türmt. Ja dann habe ich Pesch gehabt. Aber das wird Sie nicht. Ich vertraue ihr Blind mein Leben an. Wie sie ihres mir auch. Wenn ich das nicht kann, dann würde ich keine Partnerschaft haben. Zumindest nicht lange. Sie hatte auch große Schwierigkeiten mich da zu verstehen und es zu akzeptieren. Aber ich war immer ein Mensch der ganz oder gar nicht lebt. Abgesehen davon. Wenn ich meiner Partnerin etwas vorrechnen müsste, würde ich mir sehr Armseelig vorkommen. Ich mag so nicht durch das Leben und die Liebe gehen. Dann lieber Arm. Und auch das war ich schon einmal und weiß wie sich so etwas anfühlt.
Das verhalten des Ehemann der FS spiegelt den Egoismus unserer Gesellschaft vorbildlich wieder. Aber jeder Jeck ist ja anders.
m45
 
  • #33
Ich sehe es so wie Sienna_ und Apfelwein. Eine 50/50 Aufteilung ist fair, denn nur daraus ergibt sich auch ein gleichberechtigtes Mitspracherecht in allen Dingen, die geteilt werden. Nur hast du gehaltsmäßig so weit nach oben gedatet, dass du nicht mehr mithalten kannst. Oder er hat sich eine Geringverdienerin wegen Äußerlichkeiten geschnappt, und zwingt ihr jetzt seine Sichtweise auf. In jedem Fall passt ihr nicht zusammen.
Entlarvend, wie viele Frauen hier doch immer noch gern die Hand aufhalten, dazu ist eine Beziehung ja da...

Ich will im Übrigen vom einer Partnerin nicht wissen, wie viel sie verdient. Aber welchen Lebensstandard sie führt und führen will, damit ich weiß ob wir auf Augenhöhe sind oder nicht.
 
D

Dagobert

  • #34
Angenommen Du verdienst 1.600 Netto im Monat und er ein "Vielfaches" davon, z.B. das 5-fache, also 8.000. Dann ist die Teilung so zu rechnen:

Du zahlst: Dein Einkommen durch (Seines + Deines) x 100.
Du zahlst also 16,67% und er 83,33%.

Dividierst Du obiges Ergebnis wieder durch 100, hast Du den Faktor. Er ist bei Dir 0,17 und bei ihm 0,83. Mit diesem multiplizierst Du jeden Betrag, um den es geht.

Habt ihr z.B: 2.000 gemeinsame fixe Kosten pro Monat, dann zahlst Du 2000 x 0,17 und er 2000 x 0,83. Du zahlst also 340 und er 1.660. Ist, wie oh Wunder, ca. das 5-fache von Dir. Er verdient ja auch das 5-fache.

Kriegt eine Frau Kindes-Alimente, sind die nicht dazuzurechnen. Gehört ja den Kindern. Zahlt er Alimente für eigene Kinder, ist das abzuziehen gehört ja auch den Kindern.

Verdient sie 2000Netto und er 3.000Netto und er zahlt 1.200 Alimente, dann zahlt sie 52,6% der gemeinsamen Kosten und er 47,4%. Sie hat ja auch mehr, als er.

Bei eurem fiktiven Beispiel blieben Dir 1.600 - 340 = 1.260 übrig und ihm 8.000 - 1.660 = 6.340. Ein Bettel, nicht?.
 
  • #35
In meiner früheren Ehe gab es zeitweise krasse Einkommensunterschiede in beide Richtungen - als er noch studiert hat bzw. ich mich um die Kinder gekümmert habe.

Wir hatte ein gemeinsames Konto und es war völlig egal, woher das Geld kam - es wurde ausgegeben, was notwendig war.

Wenn ich eine feste Beziehung eingehe, dann halte ich viel von dem Menschen und weiß, dass er verantwortungsvoll mit mir und den gemeinsamen Finanzen umgehen wird. Mein Mann denkt dasselbe von mir und hat sich in den viereinhalb Jahren unserer Beziehung völlig daran gewöhnt alle wichtigeren Entscheidungen nur noch zusammen zu treffen.

Liebe FS, der Typ hat Spass daran Dich klein zu machen und zu halten. Raffe die Reste Deiner Selbstachtung zusammen und geh.
 
  • #36
mein Mann und ich sind seit acht Jahren zusammen und seit drei Jahren verheiratet. Er verdient ein vielfaches von dem, was ich verdiene.
Dann müßte seine Einstellung ja bereits lange bekannt sein. Warum heiratet man so Jemanden trotzdem ?

Und dann auch noch gemeinsamer Hauskauf = finanziell "mitgehangen"

Dieser Mann sollte mit dieser Einstellung besser in eine Wohngemeinschaft ziehen, anstatt heiraten.

Denn angenommen: Die FS = seine Ehefrau könnte kein eigenes Geld verdienen, (Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit etc.)
Dann wird er ihren Anteil an den gemeinsamen Kosten trotzdem verlangen ?

Wie ist es steuerlich ? Zahlt er nun als Ehemann weniger Steuern auf sein Einkommen ? Dann könnte er diese Ersparnis seiner Ehefrau zugute kommen lassen, durch Verringerung ihres Kostenanteiles.
Oder haben beide Ehepartner die gleiche Steuerklasse ?
 
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  • #37
Liebe FS,
In einer funktionierenden Ehe/Beziehung versucht man, das gemeinsame Wohl zu maximieren, nicht nur das eigene. Man schliesst einen Pakt, sich gegenseitig durch schwierige Zeiten hindurch zu begleiten, die schönen Momente zu teilen und füreinander da zu sein. Wenn man jemanden liebt, sollte es einen betrüben, wenn der andere nur ein Schrottauto fährt, währenddem man selber ein neues Modell hat. Wenn man jemanden liebt, sollte es einen kümmern, dass der andere finanziell kämpft, wenn man selber keine Sorgen hat. Ich rate dir zur Klärung, Paartherapie, allenfalls auch Scheidung. Jedenfalls nicht dazu, diese Pseudo-Ehe zu ertragen und die Ratschläge deiner Freunde und Verwandten zu überhören. Sie sind Menschen, die sich offenbar wirklich um dich sorgen.
 
G

Ga_ui

  • #38
Jeder, der sein eigenes Geld hat, darf es ausgeben, wie und für was er es möchte. Das ist ein menschliches Grundrecht. Ein menschlicher Zug ist es allerdings, von seinem Gewinn etwas abzugeben, wenn man merkt, die eigene Familie (worunter auch Lebenspartner zählt) hat so wenig, dass er Not leidet. Ich würde meinen Partner z.B. nicht in einem 18 Jahre altem Auto herumfahren lassen, schon aus Sicherheitsgründen. Daneben weil es eine noch viel schlimmere Umweltverschmutzung ist, und es häufig den Verkehr behindert, wenn einer mit so einer alten Ente mit 70 h/km über die Autobahn wackelt.

Dass dein Partner sich lieber 10 BMW in seine Garage stellt, als für deine alte Kiste zu sorgen, ist halt ein charakterschweinischer Zug. Muss man nicht dulden, aber dann muss man halt gehen. Bloß nicht auf der Türschwelle stehen bleiben und meckern!

Ich nehme mir nicht das Recht heraus, darüber zu maßregeln, wie ein erfolgreicher Mensch, der selber für seinen Erfolg arbeitet, hinterher sein Geld auszugeben hat. Das wäre ein höchst unprofessinelles Verhalten.
Dein Verhalten ist dagegen hilflos und abhängig. Wenn dein Partner keine 50/50 machen will, musst du den Deal so hinnehmen, wenn du mit ihm zusammen bist oder gehen. In deinem Fall würde ich mich besser trennen, um erstmal zu lernen, ohne das Geld eines Zweiten zurechtzukommen!
Ansonsten bist du immer das Hinkebein eines erfolgreichen Mannes.

Ich erkläre dir mal was: Erfolgreiche Leute sind auch nur deswegen erfolgreich, weil sie die armeren, kleineren Arbeiter abziehen. Das überträgt sich auch irgendwo im heimischen Haushalt (ich habe selber Unternehmertypen in der Familie, die das genauso machen, um ihren Status zu halten). Dein Partner wäre nicht so erfolgreich, wenn er im Leben immer 50/50 gemacht hätte, bzw. dann würde sein Status ja fallen und er könnte sich keinen Reichtum mehr leisten. Das ist aber nicht das Ziel eines Menschen, der nach Erfolg strebt. Erfolgreich ist man, wenn man mindestens 90/10 Gewinn macht und dazu ist es nötig, von den Kleinverdienern zu nehmen, um sie klein zu halten.

Tut mir leid für dich. Selbstverständlich sollte eine Beziehung ausgeglichener sein, aber das bekommst du ja hier nicht, sondern ein hart vorkalkuiertes Verhältnis. Frage dich mal, warum er gerade dich geheiratet hat! Es hilft ihm, seinen Status gemütlich zu halten. Eine andere Frau wäre teuer für ihn.
 
  • #39
Ehevertrag vorhanden? Wenn nicht dann Jackpott, denn die Hälfte was in der Ehe erwirtschaftet wurde gehört dir...

Ich würde nochmal mit ihm reden, und auch eine fairere Verteilung fordern. Wenn er bockt, hast du wie gesagt alle Asse in der Hand.
 
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  • #40
Ich weiß auch bis heute nicht, was er eigentlich genau verdient.
such Dir einen Steuerberater und unterschreib ihm eine Vollmacht - bitte ihn drum daß er beim FA für Dich Kopien der letzten Steuerbescheide anfordert - dann siehst sein Einkommen.

Wenn aber das Haus Euch beiden gehört solltet Ihr auch die Verpflichtungen / Tilgung nach Köpfen teilen - weil das in der Scheidung genauso läuft.
 
  • #41
Also ich finde das schon krass. Sicher, wenn ein Partner mehr verdient, dann kann er sich für das Privatvergnügen auch mehr leisten. Aber das ganze so strikt zu trennen, als ob man gar kein Ehepaar wäre, das finde ich schlimm.
Ich meine, wie egoistisch ist das? Ich finde es so wie du es schilderst, nicht in Ordnung. Ich fände es sicherlich auch nicht in Ordnung, wenn eine Frau den besseren Verdienst des Mannes für sich nutzen würde, um ein verschwenderisches Leben zu führen. Aber die Vorstellung, dass der Ehemann sich ein Auto nach dem Anderen leistet, und die Ehefrau sich vielleicht am Monatsende nicht einmal z.B. ein paar neue Stiefel kaufen kann..... sehr egoistisch und unmännlich. Auch gibt es mir zu denken, dass du so ein altes Auto fährst mit dem entsprechenden Sicherheitsniveau und dein Partner mehrere Autos besitzt.... Darfst du die nicht mal fahren? Ich würde mir saublöd als Mann vorkommen, wenn ich z.B. drei moderne Autos hätte, und meine Frau mit einem fast 2 Jahrzehnte alten Schinken vielleicht auch noch bei Glatteis zur Arbeit müsste.....Wo treibt ihr Frauen solche Typen auf? Und wieso werden solche Egomanen eigentlich meistens den "Netten" vorgezogen?
 
  • #42
Ich persönlich kenne es gar nicht anders, als dass man sich in einer Partnerschaft/Ehe, solang man gemeinsam wohnt, die Kosten auch teilt. Also alle fixen Kosten, ebenso wie die fürs Essen, die man ja monatlich auch fix ansetzen kann. Ich für meinen Teil würde niemals auf die Idee kommen, ein gemeinsames Konto zu führen, egal ob ich verheiratet bin oder nicht. Ich finde die Teilung aller Kosten gerecht, jeder kommt für seinen Lebensunterhalt auf.
Wenn sich nun ein Partner aufgrund des geringeren Verdienstes seinen Lebensunterhalt gar nicht leisten kann, dann lebt er über seine Verhältnisse. Was widerum zur Folge hat, dass der mehrverdienende Partner sich nach unten anzupassen hat, was die fixen Kosten betrifft, über alles, was er darüber hinaus verdient, hat niemand anders zu entscheiden, als er selbst. Ich persönlich denke, dass dein Auto deine Sache ist, wenn sein Hobby nun mal teure Autos sind, und er sich das leisten kann, dann ist das so. Ich kaufe mir auch gerne teure Musikinstrumente, wenn ich sie mir leisten kann, und will da nicht von meinem Partner reingeredet bekommen, weil das für mich ein Hobby ist.

Für mich hat das gar keine gender-emanzipatorischen Gründe, sondern ich habe schon von frühen Kindesbeinen die Erfahrung machen müssen, wie es ist, plötzlich alleine dazustehen. Da lernt man, sich auf sich selbst zu verlassen und zumindest sich wirtschaftlich in jeder Situation so zu entscheiden, wie man sich entscheiden würde, wenn der andere nicht da wäre. Ich leiste mir immer nur das, was ich mir auch ohne die Partnerschaft locker leisten könnte. Ich würde mch finanziell niemals auf andere Menschen verlassen, oder diese verantwortlich für mich machen. Nichtmal meinen Ehemann.
Was für mich allerdings nicht akzeptabel ist, ist wenn es dir an irgendwas mangelt, also er dich nicht zum Essen einlädt, oder bei finanzieller Not nicht einspringt, ansonsten keine Aufmerksamkeiten mitbringt, allein in den Urlaub fährt, keine Ausflüge drin sind, weil er geizig ist und dass du immer noch nicht weißt, was er verdient. Das ist echt seltsam, nach so vielen Jahren.

Ich spreche damit aber nur für mich, und kann andere Sichtweisen in dieser Hinsicht gut akzeptieren. Ich denke es ist eine Geschmackssache und eine Frage dessen, was jeder für sich als fair erachtet. Hätte aber vor der Heirat besprochen werden müssen. Ihr redet wohl gar nicht miteinander? Oder ist er so dominant, dass du gar nicht zu Wort kommst?
 
N

nachdenkliche

  • #43
Das verhalten des Ehemann der FS spiegelt den Egoismus unserer Gesellschaft vorbildlich wieder. Aber jede
So sehe ich das auch, @neverever ..Du bist ein Traummann, was? Aber im Ernst, wie kalt ist das denn? Was macht ihr eigentlich im Urlaub? Bist Du die Untermieterin Deines "Mannes"?
Für mich gilt, wenn ich einen Partner habe, gehören wir zusammen, Punkt. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Auch wenn das als naiv gilt, alles andere ist nur Geiz, menschliche Härte und hat mit Liebe/Ehe nichts mehr zu tun. Da bleibe ich lieber alleine und ersticke an meinem Geld...das widert mich an.
 
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  • #44
Mal davon abgesehen, dass das für mich keine Ehe bzw. Beziehung ist. Rein rechtlich erwirtschaftet ihr gemeinsam den Familienunterhalt. Die Ehegatte ist dir zur Auskunft verpflichtet. Wenn ein Partner deutlich weniger verdient, kann er den anderen auf angemessenen Unterhalt verklagen gemäß (§§ 1360 a Absatz 3 und 1613 BGB).
 
  • #46
Auch noch als Ergänzung
Er hat sicher Steuerklasse III und Du V.
Was ist mit einem Ausgleich dafür?
Seine Steuervorteile im Jahr dürften Dir zumindest Dein nächstes Auto finanzieren :) - und nicht seines.
 
A

Arcturus

  • #47
Ehevertrag vorhanden? Wenn nicht dann Jackpott, denn die Hälfte was in der Ehe erwirtschaftet wurde gehört dir...

Ich würde nochmal mit ihm reden, und auch eine fairere Verteilung fordern. Wenn er bockt, hast du wie gesagt alle Asse in der Hand.
Das ist der Grund, warum ich nie mehr standesamtlich heiraten werde.

So geht Vermögensbildung auf weiblich.

In der Ehe auf Kostenteilung anteilig des Einkommens bestehen bestehen und dann am Ende der Ehe 50/50 fordern.
Da Eheverträge, die sowas verhindern mittlerweile als "sittenwidrig" gelten, kann die Konsequenz nur heißen: Entweder Heirat unter Gleichverdienenden oder aber keine Heirat.
Eine Alternative wäre auch noch die Einführung der Gütertrennung als gesetzlicher Güterstand, von dem nur auf Antrag beider (!) Eheleute abgewichen werden kann.

Mal sehen, was dann für ein Aufschrei durch die Welt geht.

Aber keine Angst, das wird nicht passierren, weil der Staat die wirtschaftliche Verantwortung für Geschiedene weiter vom Hals haben will und lieber an der doppelten Besteuerung verdient.

PS: Meine Frau hat auch immer was von "anteilig des Verdienstes" gefaselt.
Konsequenz jetzt zur Scheidung: Ich habe das Haus zu 100 % finanziert und muß sie zur Hälfte auszahlen. Sie hat ihr Einkommen für esoterischen Schwachsinn ausgegeben. Das Geld ist weg, während ich gespart habe ud die Familie finanziert.
So wie ich das sehe, läuft so ein Verhalten auch zu nahezu 100% der Foristinnenmeinungen konform.
 
  • #48
Liebe Fragestellerin.

Es war sehr interessant, sowohl das Thema wie auch die vielen Antworten zu lesen. Dabei haben sich mir noch einige Fragen gestellt:
Habt Ihr einen Ehevertrag? Wie würde denn das alles aussehen, wenn Du in Not geraten würdest, beispielsweise länger als ein Jahr arbeitslos um dann ohne Einkommen dazustehen, oder gar erwerbsunfähig? Könntest Du Dich da auf ihn "verlassen"? Denn dann würde Euer Konstrukt nicht mehr funktionieren. Wie ist es denn mit der Haus- und Gartenarbeit? Erledigt er da auch die ganze Hälfte der anfallende Arbeit? Ich meine nicht nur mal gelegentlich den Müll rausbringen oder kurz mal durchsaugen. Das wäre mal sehr interessant für mich zu wissen.
 
  • #49
I
Entlarvend, wie viele Frauen hier doch immer noch gern die Hand aufhalten, dazu ist eine Beziehung ja da...
Wenn du mal die Beiträge der Frauen liest (z. B. #34), die teilen, kannst du unschwer erkennen, dass dieses Teilen in beide Richtungen geht. Selbstverständlich leben mein Mann und ich von meinem Geld, wenn es vorübergehend bei ihm als Selbstständigen mal klemmt, zum Beispiel, weil Kunden Rechnungen nicht bezahlen oder nur mit großer Verspätung. Oder weil die Auftragslage mal nicht so rosig ist. Kommt vor.
Mit einem Mann wie dir würde ich mich niemals einlassen.
Die FS hat einen Fehler gemacht, so einen Erbsenzähler sogar zu heiraten. Eine Partnerschaft, zumal eine Ehe, ist unter anderem dazu da, ein gemeinsames Wohlergehen herzustellen - nicht nur, aber auch finanziell.
 
  • #50
Ich sehe es auch so, wenn man sich einen „Reichen“ angelt sollte man selbst zusehen, wie man sich anpasst. Erwarten, dass ER dann automatisch mehr zahlt finde ich ziemlich dumm. Sieh zu, dass du dich weiterbildest oder einen besserbezahlten Job findest. Und sieh zu, dass du endlich mal weißt, wieviel er verdient. Mir kommt das mittlerweile alles so recht naiv vor, entschuldige. Wieso gehst du so in eine Ehe? Habt ihr vorher nicht über Finanzen gesprochen? Machst du keine Steuern? Ich würde in einer Ehe schon gerne den überblick haben.
Sorry, es klingt alles so nach naivem Desinteresse und Bequemlichkeit deinerseits, da du ja einen Gutverdiener geheiratet hast und jetzt kommt das Jammern, weil du letztendlich nicht seinen Lebensstandard hast und er dir nichts von seinem Geld abgibt. Ich wäre stolz, wenn ich mein eigenes Auto kaufen kann und nicht das, welches jemand andereer bezahlt, weil man ja den „Anspruch“ darauf erwartet. Man sollte sein Leben immer so planen, dass man für sich selbst sorgen kann.
 
  • #51
Ähhhm ...nein!

Die FS hat im Eingangsposting ausgeführt, dass sie den Verdienst ihres Mannes nicht kennt. Das ist bei gemeinsamer Veranlagung nicht möglich!!! Es gibt 3 Möglichkeiten:

1. Einzelveranlagung (die sog. "Getrenntveranlagung" gibt es seit 2013 nicht mehr!)

Die Einzelveranlagung erfolgt aber immer zur Grundtabelle, ein Splitting 3/5 oder 4/4 (evtl. mit Faktor) gibt es nicht! In diesem Fall sollte die FS bestätigen, dass das so ist und erklären, warum das so ist. Das würde nämlich vieles erklären und ohne solche Erklärungen macht der Thread keinen Sinn!

2. Gemeinsame Veranlagung

Hier würde die FS den genauen Verdienst ihres Mannes natürlich kennen. (und auch alles seine steuerlich relevanten Kosten). Sie unterschreibt bei gemeinsamer Veranlagung auch für die Richtigkeit SEINER Aufstellung. Wenn nicht, wäre sie schön blöd!

3. Der Thread ist ein fake

V.m45
 
  • #52
Getrenntes Eigentum/Vermögen ist mit großer Wahrscheinlichkeit falsch. Sofern ihr keine Zugewinngemeinschaft ausgeschlossen habt und auch keine getrennten Steuererklärungen macht gehört alles, was ihr während der Ehe erwerbt bzw. an Eigentum aufbaut euch beiden zu gleichen Teilen. Setz' Dich in eines seiner Autos und fahr' damit statt mit dem alten Golf.
Mit Verlaub, aber das ist absolut falsch und man sollte hier nicht einfach Tipps a la Auto wegnehmen geben, wenn man es nicht weiß. Ich gehe hier mal von einer Zugewinngemeinschaft aus, da es der Normalfall ist. Diese ist während der Ehe wie eine Gütertrennung! Seine Autos gehören folglich nur ihm selbst! Nach der Scheidung kann sie höchstens einen Zahlungsanspruch, den Zugewinnausgleich, geltend machen, aber einen Anspruch auf ein gewisses Eigentum hat sie nie. Echt schade, wie wenig sich Menschen vor der Eheschließung informieren.

Unabhängig davon finde ich sein Verhalten absolut befremdlich. Das klingt für mich nicht wie eine Ehe, sondern eine WG unter mehr oder weniger guten Bekannten. Ich würde als Bessergestellter jedenfalls meinem Partner den gleichen Lebensstandard gönnen wollen, schon allein weil wir ja viel gemeinsam machen. Wie macht ihr das zB beim Urlaub? Nimmt er sich dann die Präsidentensuite und du schläfst im 21-Bett-Zimmer?
 
  • #53
Liebe FS,

ich habe während unserer Partnerschaft 50%-100%, war 10 Jahre selbstständig, mehr verdient als meine Frau. Wir hatten gemeinsames Eigentum an Haus und Grundstück und ein gemeinsames Konto. Die Häfte des Wertes unseres Hauses darüberhinaus ist meine Eigenleistung. Trotzdem habe ich sie zum Ende unserer Ehe 50/50 ausgezahlt.

Du scheinst für Deinen Mann etwas zu sein, was man(n) hat/haben sollte. Eine echte Partnerschaft sehe ich darin nicht und es würde mich (auch) extrem stören.
 
  • #54
Entlarvend, wie viele Frauen hier doch immer noch gern die Hand aufhalten, dazu ist eine Beziehung ja da...

Erschreckend, welchen pauschal frauenfeindlichen Ton man hier wieder zwischendurch lesen muss. Sie schreibt doch gar nicht, dass er ihr bitteschön alles zahlen solle, damit sie sich einen schönen Lenz machen kann. Es geht darum, dass sie selbst die erdrückenden Kosten nicht mehr in der bisherigen Höhe weitertragen kann! Nichts von wegen sie möchte sich bereichern. Gleichstellung (egal für wen!) heißt doch nicht, 50:50 bei der Kostentragung, sondern faire Aufteilung. Sonst hätten die meisten Männer in ihrem eigenen Haushalt nichts mehr zu melden, denn es machen nach wie vor Frauen mehrheitlich den Haushalt trotz Vollzeitarbeit. So viel dazu.

Wer in einer Partnerschaft 50:50 aufrechnen will, soll das tun, muss sich aber nicht wundern, wenn es dann in die Hose geht. Bei mir wird nicht einmal im Freundeskreis so streng aufgerechnet.
 
  • #55
Warum er Dir nicht mal ein Auto schenkt als seine Frau, wundert mich aber bei allem. Er hat es doch als Hobby, Du fährst ein altes Auto. Wie macht ihr euch Freuden im Alltag? Schenkt man sich überhaupt mal was? Wie läuft das sexuell, ist da auch das Aufrechnen dabei, wer mehr davon hat?
Donnerwetter, dachte ich beim Lesen der fett hervorgehobenen Passage. "Nicht einmal ein Auto"?!? Das nenne ich - Vorsicht, Ironie - mal wirkliche Selbst- und Anspruchslosigkeit. Toll, dass dann in diesem Kontext auch noch die Frage auftaucht, wie das denn sexuell so läuft bzw. "wer mehr davon hat". Zwischen den Zeilen lese ich heraus: gegen ein kleines Geschenk (Auto) gäbe es vielleicht auch besseren Sex? Oh je. Ganz schön abgebrüht.
 
  • #56
Jeder hat für seine eigenen Kosten aufzukommen, es wird sich nie genau auf den Cent ausgehen aber ungefähr sollte es passen.
Wenn du die Hälfte der Wohnung nutzt, die Hälfte der Nahrung isst... musst du auch die Hälfte bezahlen.
Du hast keinesfalls ein Anrecht auf finanziellen Support (aber ich denke das weisst du) und er hat bestimmt auch keine Lust sich zum Zahlmeister verpflichtet zu fühlen. Vielleicht möchte er dir von seinem übrigen Geld gerne von sich aus etwas schenken, hat aber eben keine Lust dazu verpflichtet zu sein. Vielleicht ist er aber einfach auch geizig oder ihm sind zB Autos wichtiger als dir eine Freude zu machen, ist aber seine Sache wie er sein Geld ausgibt.
Ich persönlich würde vermutlich auch auf eine 50:50 Regelung bestehen, würde aber das übrige Geld für meine Partnerin verwenden und ihr regelmäßig Geschenke machen die sie freuen und sie entlasten. Die Miete zu übernehmen wird nach kurzer Zeit bereits als selbstverständlich angenommen werden und nicht mehr als Geschenk respektiert, das führt zu Problemen.
M31
 
  • #57
Kein anständiger Mann lebt im Luxus und lässt seine Frau mit einer alten Kiste durch die Gegend fahren. Das weißt du auch und das ist sicher nicht die einzige Baustelle in eurer Beziehung. Was ihr da praktiziert, ist keine Liebesbeziehung. Die Frage ist nur, wie es dazu kommen konnte.

Auch mit dir stimmt etwas nicht. Warum hast du so einen berechnenden Mann geheiratet? Sind dir Luxus, ein wohlhabender Mann und eine schöne Fassage wichtig? Wie kommt es, dass du dir kein neues Auto leisten kannst? Gehst du nur in Teilzeit arbeiten oder sind die Kreditraten für euer Haus so hoch, dass bei einem Durchschnittseinkommen von etwa 2000 Euro netto im Monat nichts mehr übrig bleibt?

Auf jeden Fall hat er den Respekt vor dir verloren.
 
  • #58
Mein Partner und ich haben geheiratet weil wir unser Leben gemeinsam verbringen wollen. Dazu gehört auch das wir es gemeinsam genießen. Er hat überhaupt kein Interesse daran in der Südsee Urlaub zu machen, während ich im Schwarzwald sitze (übertrieben gesagt). Dieses ständige aufrechnen kenne ich zum Glück gar nicht. Das was die FS hat ist alles nur sicher keine Partnerschaft. Wenn es den Mann so stört, dass sie so wenig verdient, frage ich mich doch ernsthaft warum er überhaupt einen Antrag gemacht hat.
 
  • #59
Sie hat ihr Einkommen für esoterischen Schwachsinn ausgegeben. Das Geld ist weg, während ich gespart habe ud die Familie finanziert.
So wie ich das sehe, läuft so ein Verhalten auch zu nahezu 100% der Foristinnenmeinungen konform.
Gut, dass du 'nahezu' geschrieben hast, denn ich habe ja genau das Gegenteil erlebt ( habe ich weiter oben geschildert ).

Naja, eigentlich ist es ja das gleiche in grün.
Wenn wir annehmen, dass du sagst, dass es ungerecht ist, wenn einer 1. mehr verdient, weil er viel in seine Ausbildung investiert hat und außerdem heute nicht um 17 Uhr den Hammer fallen läßt, sondern so viel arbeitet, wie es eben nötig ist und wenn er 2. sparsam lebt und daher Vermögen anspart, während der andere 1. weniger verdient und das auch alles gleich ausgibt und dann bei einer Scheidung alles was nun vorhanden ist, hälftig geteilt werden muß und wenn du aus dieser Aussage die Geschlechtszuordnung wegläßt, stimme ich dir vollumfänglich zu.
Das ist einfach UNGERECHT !
Ausnahme: einer hat viele Jahre gar nichts oder weniger verdient, weil er die Kinder betreut hat und beide damit einverstanden waren.
Dann hat der Hausmann / -frau auch etwas, vielleicht das gleiche einbezahlt, wenn auch nicht in Geld.

Ich schlage drei Kreuze, dass ich nicht verheiratet war, dann dann würde ich täglich in die Tischkante beißen, denn mein Ex / Kindesvater hat nichts materielles und nichts an Arbeit beigesteuert und trotzdem hätte er nach geltendem Recht diese Ansprüche gegen mich.

Laß das doch bitte. Hier haben etliche Frauen außer mir geschrieben, dass sie mehr verdienen als ihr Mann.
Das ist so platt und so bist du nicht.

w 48
 
  • #60
Es war absehbar, Brittain, dass es so kommen würde. Mitleid mit der FS habe ich, wenn ihr Mann sie eingefangen hat. War es anders herum, ist die FS selbst Schuld. Und mindestens teilschuldig wird sie sein, denn der "Geiz" des Mannes hat sich bestimmt nicht erst nach der Hochzeit herauskristallisiert - warum also so einen Mann heiraten wenn nicht aus finanziellem Kalkül (Verhalten umerziehen oder auf Trennung schielen)?

Gleichstellung heißt im Übrigen schon der Wortbedeutung nach 50/50 Rechte und Pflichten, sonst hieße es ja Fairstellung.
In meinem Haushalt verfahre ich so, dass ich mindestens 50% der Arbeit erledige, und dann wenn ich kann meiner Partnerin gerne anbiete, mehr zu übernehmen. Weil ich es nicht ausstehen kann, eine Frau zum Küchenknecht zu degradieren. Mussten Frauen lang genug ertragen.

Bei laufenden Kosten und Geld erwarte ich eben 50/50 und wenn Frau das nicht kann, würde sie nicht meine Partnerin sein oder einen besser bezahlten Job suchen müssen. Das hat nichts mit Bösartigkeit zu tun, sondern dass man sich auf gewisse Versprechen ("Ja, ich will") heutzutage nicht mehr verlassen kann. Man muss mit einer Trennung rechnen und egal ob Ehe oder eingetragene Lebensgemeinschaft, den finanziellen Folgen daraus. Verdienen beide gleich viel und plant man Auszahlungen einigermaßen vor, wird sich niemand beim anderen bedienen können. Fair, nicht?