• #1

Partner und Eltern

Liebe Community!

Ich hoffe sehr, ihr könnt mir mit eueren Ratschlägen und Erfahrungen weiterhelfen!

Seit 1,5 Jahren bin ich sehr glücklich vergeben, in der Vorgeschichte eine längere Beziehung und die letzten Jahre nur kurze Geschichten, die nicht recht gepasst haben. Mein jetziger Partner ist sehr still und introvertiert, aber innerlich sehr sicher und gefestigt.

Ich würde mein Glück sehr gerne mit meiner Famillie teilen, insbesondere meinen Eltern. Mit ihnen habe ich alles in allem ein gutes Verhältnis, kenne sie als freundliche, höfliche und gute Smalltalker. Ist allerdings mein jetziger Partner dabei, was wir 2x "ausprobiert" haben, schweigen sie eisern, lassen Gesprächsversuche einfach auslaufen und zeigen weder Interesse noch ihre gewohnte Höflichkeit. Für meinen Partner tat mir das sehr Leid, er war danach sehr irritiert und fühlte sich verständlicherweise nicht willkommen. Fragte freundlich, ob er irgendetwas falsches gesagt oder getan hat - was natürlich nicht der Fall war. Ehrlich gesagt, hab ich mich ein bisschen geschämt, dass ich ihm sowas zugemutet hab.
Frage ich bei meinen Eltern nach, tun sie so als wäre nichts gewesen und blocken ab. In der Folge gab es wenige Male einen Riesenärger, als ich versucht habe, darüber zu reden. Aber was mir aufgefallen ist, dass meine Eltern (obwohl sie ihn nicht kennen!) seine (stille) Art kritisieren und mich irgendwie doch deutlich spüren lassen, dass sie mit meiner "Wahl" nicht zufrieden sind und das obwohl ich so glücklich bin. Das passiert alles unterschwellig, aber trotzdem sehr spürbar. Meinen Expartner mochten sie sehr gerne, mir scheint, sie tragen mir immer noch nach, dass ich ihren "Traummann" damals verlassen habe.

Inzwischen bin ich frustriert. Mein Partner möchte sich nicht aufdrängen, meine Eltern sind stur und leugnen alles. Es ist so festgefahren und da ich zusätzlich noch eine Fernbeziehung führe, muss ich mich immer entscheiden und führe irgendwie auch zwei Leben. Mit meinem Partner spreche ich ganz normal über meine Familie, meine Eltern sind uninteressiert an meiner Beziehung. Bei meinen beiden Brüdern pflegen sie eine Freundschaft mit deren Freundinnen und z.T. sogar deren Familien. Das macht das ganze für mich nicht leichter oder verständlicher.

Was ratet ihr mir?
Danke!
Caro, 28
 
  • #2
Es scheint, dass Deine Eltern Deine Partnerwahl nicht befürworten.

Vielleicht kennst Du ihre Gründe hierfür. Vielleicht sind ihre Bedenken sogar begründet. Du bist 28 Jahre. Da kann man/frau schon über eigene Familie, gemeinsames Haus und Ehe nachdenken und überlegen, ob eine solche Fernbedienung hierfür solide genug ist und der introvertierte Mann tatsächlich zu Dir passt.

Wenn du dir sicher mit dem Mann bist, dann stehe zu ihm. Deine Entscheidung und Dein Leben.
 
  • #3
Ich würde eine klare Grenze ziehen. Deine Eltern müssen deinen Partner nicht akzeptieren und dein Partner muss nicht bei deinen Eltern zuhause auf dem Sofa sitzen. Wäre ich in dieser Situation würde ich ein Gespräch mit den Eltern führen, klar mitteilen, dass es unter solchen Umständen keine gemeinsamen Treffen mehr geben wird, dass du von ihrem Verhalten enttäuscht bist. Es geht alleinig um dich. DU musst mit ihm leben und mit ihm zurecht kommen und kein anderer. Wenn deine Eltern damit nicht klar kommen ist das deren Problem und nicht deines. Ich finde, du solltest dich mehr auf deine Beziehung konzentrieren und genießen und dich nicht vom Verhalten der Eltern so runterziehen lassen. Ich würde ihn auch - wenn du mal zuhause bist - gar nicht mehr erwähnen, eventuell aufkeimenden Gesprächen über die Beziehung ausweichen, um dir weitere Frustrationen zu ersparen.

w33
 
M

Mooseba

  • #4
Wenn du dich nicht deutlich von deinen Eltern distanzieren kannst, bist du immer noch nicht erwachsen und fällst deinem Freund damit beständig in den Rücken.
 
G

Ga_ui

  • #5
Trenn dich, such dir einen extravertrierten Partner, pass dich deinen Eltern an, präsentiere ihnen einen ordenntlichen Traummann ... (Achtung, Ironie!)

Ganz ehrlich, introvertrierte Menschen (ich bin selber einer) haben es schwer in diesem Leben! Am besten kommen sie alleine zurecht um im Laufe des Lebens werden sie lernen, sich von allen Menschen zu verabschieden, die so extravertiert sind und ihnen nur schaden.

Introvertiert zu sein, heißt aber nicht, ein Blödmann zu sein, verunsichert oder gar ohne Selbstbwusstsein.
Eher im Gegenteil. Ich bin so lange ruhig, bis ein Limit erreicht ist und dann mähe ich alles nieder. Auch den Partner.

Ja, schäm dich! Ich rate dir unbedingt, dich auf die Seite deines Partners zustellen, wenn du ihn nicht velrieren willst, und deine Eltern in ihre Schranken zu weisen. Introvertiere Menschen sind schnell genervt von diesen lauten, extravertierten, aufmüpfigen Menschen und gehen dann irgendwann schweigend.

Ich glaube nicht, dass dein Partner wirklich zu dir passt! Er duldet dich und deine Eltern, weil er eben introvertiert ist. Aber man kann alles nur solange dulden, bis das Maß voll ist.
 
N

nachdenkliche

  • #6
Da hast Du Dich allerdings in Deinen Eltern getäuscht. Finde ich unter aller S.. Wie sie sich benehmen. Ich würde mit ihnen das ganze nur noch einmal klar und deutlich besprechen, wenn das nichts bringt wäre ich das letzte mal mit meinem Partner bei ihnen gewesen.
 
  • #7
Tja..... deine Eltern mögen deinen Freund nicht. Warum auch immer. Machen kannst du da nicht viel, außer akzeptieren, daß die Menschen im Umfeld sich nicht immer so verhalten, wie man es gerne hätte. Such is life.
Löse dich also von deinem Wunsch, daß sich immer alle lieb haben sollen. Genieße die Beziehung. Nicht alle müssen ihn so lieben wie du.
 
  • #8
Herzlichen Glückwunsch zu DEINEM Traumpartner.
Offenbar gefällt er deinen Eltern nicht, das zeigen sie deutlich, leugnen aber das entsprechende Verhalten, weil sie wissen, dass es ihnen nicht zusteht.

Mir gefällt, wie du mit deinem Partner umgehst und auch, dass du versuchst, dem Problem auf den Grund zu gehen.
Wenn deinen Eltern danach nicht umschwenken, mußt du dich entscheiden.
Ich würde ihnen jetzt noch einmal sagen, wie du und auch dein Partner ihr Verhalten empfinden und dass du sie bittest, das abzustellen, selbst wenn sie die Bewertung nicht teilen ( was sie aber vermutlich tun, ohne es zuzugeben ).

Ich würde ihnen sagen, dass es keine weiteren Treffen mehr geben wird ( ja, das solltest du deinem Freund nicht zumuten ).
Da du eine Fernbeziehung führst, kannst du sie ja ab und zu allein treffen. Aber sage ihnen, dass du dich für ihn entscheiden wirst, falls es zu Terminkollisionen kommt.
Dass du z.B. nicht zu ihrem Geburtstag kommst, wenn er an diesem Wochenende bei dir ist.

Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil und wenn deine Eltern sich unpassend verhalten, werden sie Konsequenzen aushalten müssen.
Ich bin dagegen, älteren Leuten Dinge nachzusehen, nur weil sie älter sind.
Wenn mich jemand schlecht gehandelt, bekommt er eine Breitseite, auch wenn er 80 Jahre alt ist.
Es sei denn, er ist dement, dann bin ich zu einer gewissen Nachsicht bereit.
Sowas könnte man auch noch einflechten. Ich nehme an, deine Eltern wollen so nicht von dir gesehen werden.

w 48
 
  • #9
Hallo Caro,

ich finde, die Liebe zwischen Euch beiden muss stärker sein als die Liebe zu Deinen Eltern. Die Folge daraus ist, dass Du Deine Eltern seltener siehst und sie nicht mit ihm zusammen besuchst. Sie mögen ihn nicht - Punkt! Dafür musst du allerdings sehr stark sein. Ein Vergleichen mit Deinen Brüdern ist wenig hilfreich. Wenn die Liebe das nicht aushält... Mal es Dir selbst aus.
Meine Beziehung ist auch aufgrund Ihrer Beziehung zu Ihrer Familie gescheitert. Für mich unverständlich. Aber es liegt ganz bei Dir, was Du eher auszuhalten bereit bist.
 
  • #10
Hallo Caro,

die Situtation ist sehr verfahren und Du sitzt nach meiner Meinung am kürzeren Hebel.

Du deutest zum Schluß eine mögliche Ursache an:
"Meinen Expartner mochten sie sehr gerne, mir scheint, sie tragen mir immer noch nach, dass ich ihren "Traummann" damals verlassen habe."

Wenn dem so ist, dann hast Du es sehr sehr schwer.

Du scheinst, dass Du Deine Eltern mit Ihrem Verhalten konfrontiert hast. Natürlich haben sie ihr Verhalten geleugnet. Dich scheint es überrascht zu haben. Aber viele Menschen können sich nicht entschuldigen. Eventuell glauben Deine Eltern auch, Dich noch behüten zu müssen (vermutlich Dein Vater mehr als Deine Mutter).

Durch diese Konfrontation wirst Du die Situation aber eher schlimmer gemacht haben.

Du vergleichst das Verhalten Deiner Eltern gegenüber den Freundinnen Deiner Brüder. Das ist auch legetim. Es ist auch legetim zu erwarten, dass deine Eltern sich gleich verhalten.
Aber meine Erfahrungen sind, dass dies in der Regel so nicht ist.

Aus meiner Sicht das Wichtigste für Dich ist:
  • Gib Deine Hoffnung auf, fair behandelt zu werden
  • Vermeide weitere Konfrontationen und Gespräche
  • Denke über das Verhalten Deiner Eltern nach und warum Du ein anderes Verhalten erwartest.
    Wenn Du über Deine Eltern ein Stück desillusioniert bist, bist Du am Ziel.
Falls Du einen sehr guten Draht zu Deinen Brüdern hast, kannst Du versuchen, dass sie neutral bleiben oder auf Deine Seite ziehen. Eventuell unternimm doch was mit Deinen Partner und Deinen Brüder was.

Viele Grüße
Jean
 
G

Ga_ui

  • #11
Ich bin schwer sicher, wenn deinen Eltern an deinem jetztigen Freund was nicht passt, werden sie auch am nächsten etwas finden, das nicht passt!
Denn an jedem Menschen gibt es Fehler. Den perfekten Menschen aus dem Luxusladen gibt es nicht! Du musst mit ihm ganz alleine leben und deinen Eltern sollte diese Sachlage bewusst sein und sie dürften sich aus diesem Grunde gar nicht einmischen oder dran herummäkeln. Ein Krimineller scheint er ja nicht zu sein.

Du willst dein Glück teilen, aber anderen Menschen liegt nicht viel an deinem Glück, weil deine Vorteile für andere immer Nachteile bedeuten. Ja, auch deine Eltern. Besonders die!

Für deine Eltern bedeutet dein Glück eher Unglück: Tochter nabelt sich noch mehr ab, empfindet den Partner wichtiger als die eigenen, alten Eltern, meldet sich weniger, kommt vielleicht nicht mehr zu Besuch, vergibt sich lieber an einen introvertierten Mann, lässt sich von diesem vielleicht beeinflussen, wird für die Eltern nicht mehr greifbar, usw.

Man muss sehr vorsichtig damit umgehen, wenn man nahestehenden Personen von seinem Glück erzählt. Gerade in deinem Fall, scheinst du Eltern zu haben, die dir deine Türmchen, die du von Glück selber baust, mit einem Fausschlag niederwettern. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Ich weiß, es sind deine Eltern, aber gerade die können einem sehr viel im Leben auch verderben, wenns um eigene Lebenskonzepte geht!

Übrigens würde ich dem Mann den Besuch bei euch daheim ersparen! Sonst hat er bald keine Lust mehr auf dich!
 
  • #12
Ich bin schwer sicher, wenn deinen Eltern an deinem jetztigen Freund was nicht passt, werden sie auch am nächsten etwas finden, das nicht passt!
Denn an jedem Menschen gibt es Fehler. Den perfekten Menschen aus dem Luxusladen gibt es nicht! Du musst mit ihm ganz alleine leben und deinen Eltern sollte diese Sachlage bewusst sein und sie dürften sich aus diesem Grunde gar nicht einmischen oder dran herummäkeln. Ein Krimineller scheint er ja nicht zu sein.
Es ist meistens so, dass die Eltern niemals zufrieden mit der Partnerwahl ihrer Kinder sind. Sie finden an jedem oder jede einen Makel aus Eifersucht ihre Kinder zu verlieren. Doch die FS meinte, sie hätten ihren Exfreund für den Traum-Schwiegersohn gehalten.

Liebe FS, wissen deine Eltern aus welchem Grund du dich von deinem Exfreund getrennt hattest? Wenn es keine allzu intime Probleme waren, die die Sexualität betreffen, so würde ich deinen Eltern die Gründe nennen, weshalb du unglücklich warst und du dich trennen musstest. Hoffe sie verstehen sich dann besser.

Ich würde deine Eltern mit nur einer einzigen Frage in Verlegebheit bringen: "ich bin eure Tochter und möchtet ihr nicht, dass ich mit dem Mann meiner Wahl glücklich bin und wie könnt ihr wissen, wie ich mich mit ihm fühle, wo ihr doch nicht in meiner Haut steckt? Was seid ihr nur für Eltern?"
Man muss sehr vorsichtig damit umgehen, wenn man nahestehenden Personen von seinem Glück erzählt. Gerade in deinem Fall, scheinst du Eltern zu haben, die dir deine Türmchen, die du von Glück selber baust, mit einem Fausschlag niederwettern. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Ich weiß, es sind deine Eltern, aber gerade die können einem sehr viel im Leben auch verderben, wenns um eigene Lebenskonzepte geht!
Insbesondere ist es sehr heikel, vom eigenen Glück den Eltern zu erzählen, weil die FS möglicherweise unbewusst bei den Eltern wunde Punkte berührt und zwar falls sie selbst in ihrer Ehe unglücklich sind. Vor allem würde das auf die Mutter zutreffen, die neidisch auf ihre Tochter sein kann, welche die Kraft hatte und sich die Freiheit nahm, eine unglückliche Beziehung zu beenden und, einen neuen Partner zu suchen.

Denn ihre Mutter ist nicht nur Mutter, sondern auch eine Frau, welche selbst sich immer eine glückliche Ehe wünschte und wenn es nicht so ist, nie den Mut hatte sie zu beenden. Aus Neid und Eifersucht möchte sie ihr das Glück sabotieren.
 
  • #13
Ich sehe dass in der Realität viel, wahrscheinlich die meisten Schwiegereltern mit den Partnern meistens keine größeren Probleme haben. Das ist gut so und bei den Geschwistern der FS ja offensichtlich auch der Fall.

Trotzdem kann sie das von den Eltern in ihrem Fall nicht fordern.

Meine Eltern möge meine Partnerin im Grunde auch nicht. Da sie die Mutter der Enkelkinder ist, arrangieren sie sich einfach.
Das wird auch bei der FS so sein oder so werden .

Da weder sie noch ihr Freund mit den Eltern ständig zusammenleben muss, ist das Verhalten der Eltern durch die FS durchaus auch hinnehmbar.
Sie kann ihren Eltern nicht vorschreiben, wie sie zu denken, nichtmal wie sie sich zu benehmen haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #14
Es ist meistens so, dass die Eltern niemals zufrieden mit der Partnerwahl ihrer Kinder sind. Sie finden an jedem oder jede einen Makel aus Eifersucht ihre Kinder zu verlieren.
Bitte nicht verallgemeinern, ich glaube nicht, daß das zutrifft.
Den Partner zu akzeptieren ist eben ein Teil des Loslassens, eine wichtige Arbeit die alle Eltern leisten müssen. Manche mehr oder weniger gut. Bei manchen endet es in lebenslanger Katastrophe und Abhängigkeit.
Und wenn die Eltern nicht loslassen können oder wollen, dann muß das Kind den Schnitt machen. Anders gehts nicht.
 
N

nachdenkliche

  • #15
Da weder sie noch ihr Freund mit den Eltern ständig zusammenleben muss, ist das Verhalten der Eltern durch die FS durchaus auch hinnehmbar.
Sie kann ihren Eltern nicht vorschreiben, wie sie zu denken, nichtmal wie sie sich zu benehmen haben.
Aber natürlich dürfen die Eltern ihre eigene Meinung haben und ihm das auch zeigen. Bei mir wäre das aber höchstens 2 mal der Fall. Die FS ist allerdings auch nicht verpflichtet immer wieder zu den Eltern hinzudackeln und sich und ihrem Partner das anzutun.
 
  • #16
Liebe FS,
das ist natürlich einerseits eine schwierige Situation, aber auf der anderen Seite gar nicht so kompliziert - meiner Meinung nach. Du bist Ende 20 und es ist für die meisten Menschen ein schwieriger Entwicklungsschritt sich von der Ursprungsfamilie aus zu engen emotionalen Bindungen zu lösen und "gesunde Maßstäbe" zu finden - manche schaffen es nie oder werden sehr alt darüber ;) Das Kind in dir sucht scheinbar immer noch die Anerkennung und Bestätigung durch die Eltern, will dass diese sein Glück teilen und die persönlichen Entscheidungen akzeptieren. Ich weiß nicht, ob dass für dich zutreffen könnte, aber vielleicht ist dies ja "ein Muster" zwischen dir und deinen Eltern (Familienaufstellungen können da übrigens zur Klärung und Lösungsfindung gut beitragen und sind für kleines Geld in nur ganz wenigen Sitzungen zu haben). Wenn ich in dieser Situation wäre: Ich würde ohne Rechtfertigungen und Erklärungen bzw. Vorwürfen oder Rechtfertigungsforderungen zu dem Mann stehen und mein Glück eben anderen Menschen mitteilen. Auch wenn es schwer und erstmal belastend ist, besuch deine Eltern vorerst nur ohne ihn und thematisiere ihn nur am Rande aus dem Kontext heraus ("Wir waren im Urlaub..." z.B.). Plump gesagt, verteile deine Prioritäten (auch terminlich) klar zu Gunsten deiner Beziehung, in der DU glücklich bist. Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass eine klare und (selbst)bestimmte Haltung vieles (zumindest auf Zeit betrachtet) verändern kann, sofern man diese Haltung kampfbefreit und gelassen einnimmt. Ich hoffe, es wurde deutlich, was ich meine -ich wünsch dir jedenfalls alles Gute für deine Beziehungen zu Freund sowie Familie und freue mich, dass es hier Menschen gibt, die sich tatsächlich "glücklich vergeben" fühlen. :)
 
  • #17
Den Partner zu akzeptieren ist eben ein Teil des Loslassens, eine wichtige Arbeit die alle Eltern leisten müssen. Manche mehr oder weniger gut. Bei manchen endet es in lebenslanger Katastrophe und Abhängigkeit.
Und wenn die Eltern nicht loslassen können oder wollen, dann muß das Kind den Schnitt machen. Anders gehts nicht.
Sie hat das ja schon längstens getan, sie hat selbstbestimmt ihren Partner gewählt und auch Beziehungen beendet. Sie beschreitet ihren eigenen Weg schon seit langem und auf diesem Weg ist ihr der neue Partner begegnet. Und es wäre ihr Wunsch und eine Freude, wenn ihre Eltern ihn akzeptierten.

Das Loslassen der Eltern würde auch so aussehen, dass sie sich für Ihre Tochter freuen, dass sie in einer neuen Beziehung glücklich ist, denn sie hat die vorherige nicht umsonst bzw. nicht grundlos beendet. Das würde nur heissen: "wir haben unsere Aufgabe als Eltern erfüllt und die Tochter zu einem selbstbestimmten Leben vorbereitet und sie ihren eigenen Weg gehen lassen und jetzt ist die Zeit gekommen, dass wir uns wieder als Paar wieder finden und andere Aufgaben im Leben suchen". Das fällt sehr vielen Eltern schwer und sie bereiten sich eigentlich nie darauf vor innerlich. Sehr viele Eltern klammern sich an ihre Kinder, betrachten sie als eine Erweiterung ihrer selbst, um nicht zu sagen als ihr Eigentum.

Es wäre gut rechtzeitig damit anzufangen, dass z.B. die Mutter entweder eine ehrenamtliche Tätigkeit ausübt oder vielleicht eine neue Sprache lernt. Und dass der Vater vielleicht sich auch eigene Hobbys sucht, falls er keine hat.

Es ist die Aufgabe der Eltern zu erkennen und zu akzeptieren, dass ihr eigenes Kind anders ist als sie selbst, ein eigenes eigenständiges Individuum mit eigenen Wertvorstellungen Ideen, Wünschen und Bedürfnissen.

Mir sagte einmal ein Psychiater: "normalerweise lassen die Eltern ihre Kinder nicht so einfach los und die Kinder müssen sich ihre Abhängigkeit und Selbstständigkeit selbst erkämpfen."

Die FS hat es schon getan, aber dennoch es wäre ihr grösster Wunsch, wenn sie ihren Partner akzeptierten. Das würde ihr grosse Freude bereiten. Auch erwachsene Kinder sind immer traurig, wenn die Eltern den Partner nicht akzeptieren, wie auch mein Vater traurig war.
 
  • #18
Die FS hat es schon getan, aber dennoch es wäre ihr grösster Wunsch, wenn sie ihren Partner akzeptierten.
Das ist genau mein Punkt. Wenn sie wirklich losgelassen hätte, dann wäre es ihr weitgehend egal, was die Eltern zu ihrem Partner meinen. Dann würde sie Ihr Leben frei und ohne emotionale Verstrickung führen können. Wenn es ihr größter Wunsch ist, sie traurig macht, dann hat sie noch nicht einmal ein kleines bisschen losgelassen.
Viele Männer und Frauen leben ihr ganzen Leben scheinbar selbständig und unabhängig, aber dann gibts eben bei manchen immer wieder diese Anlässe, an denen erkennbar ist, dass die Verstrickung nicht gelöst ist. Und das ist ein Musterbeispiel dafür.
 
  • #19
Liebe FS

Ich denke nicht, dass du noch das kleine Mädchen bist, dass es den Eltern rechtmachen muss/will, um Anerkennung zu finden. Die elterliche Anerkennung sollte in diesem Alter wirklich keine Rolle mehr spielen. Deine Eltern sind wie sie sind und werden sich wohl nicht mehr ändern. Da man andere nicht ändern kann, sondern nur sich selbst, musst du wohl schmerzfrei akzeptieren müssen, dass sie ihn nicht mögen. Wichtig ist doch, dass d ihn magst und dass ihr eine gute Zeit miteinander verbringt. Je gelassener du damit umgehst, desto entspannter wir das Verhältnis zu deinen Eltern.
 
  • #20
Das Loslassen der Eltern und das Abnabeln ist mit das Schwierigste. Vorallem was ist da normal und gesund?
In anderen Threads wird bei Trennungen oder Kinderkriegen sofort geschrieben. ..Hast Du Eltern, die Dich unterstützen? !
Es ist im Idealfall, die längste Liebe die man hat, bis Kinder kommen. Und wer sich nicht von seinen Eltern geliebt fühlt leidet doch fast ein Leben.
Aber es ist auch immer wieder eine neue Abgrenzung erforderlich wenn man erwachsen wird!
Ich fände es auch nicht schön, wenn meine Eltern einen Partner nicht mögen und in mir schwingt dann auch die Frage nach dem Warum mit. Die Menschenkenntnis meiner Mutter ist nämlich nicht die schlechteste!

Also würde ich ein offenes Wort als Erwachsene mit meinen Eltern reden.
Das einem ihr Verhalten nicht gefällt und man sich wünscht, dass sich das ändert.
Wenn sie den alten Freund sehr mochten und aufgenommen hatten, müssen sich auch Eltern innerlich trennen!
Sie müssen dem neuen ja nicht um den Hals fallen aber. ..blöde Bemerkungen darf sich die FS verbieten.
Und man kann ruhig klar zu seinem Partner stehen! Solange ihr euch so verhaltet, bringe ich ihn nicht mit. .komme aber auch automatisch weniger, weil ich es ja nicht verbinden kann.
Auch Eltern können noch lernwillig sein; -)))
 
  • #21
Rede mit Deinen Eltern, dass Du sie zukünftig ohne Deinen Partner besuchst, weil Du das Stressprogramm Leid bist und dass Du sie seltener besuchst, weil Du auch Zeit mit Deinem Partner verbringen willst.
Das ist eine ganz simple Ursache-Wirkung Reaktion. So erzieht man eigentlich Kleinkinder, aber Deine Eltern benehmen sich ja wie welche - ergo ist das angemessen.

Deine Eltern sind erwachsen, genauso wie Du. Wenn sie Dich häufiger sehen wollen, müssen sie sich zusammenreißen und nett/respektvoll zu Dir und Deinem Partner sein - ganz einfach.

Warum machst Du so ein Problem daraus? Du bist seit mehr als 10 Jahren volljährig. Da ist es an der Zeit, erwachsen zu werden und sich von den Eltern zu lösen und resepktvollen Umgang unter Erwachsenen einzufordern.
 
  • #22
Wenn du dich nicht deutlich von deinen Eltern distanzieren kannst, bist du immer noch nicht erwachsen und fällst deinem Freund damit beständig in den Rücken.
Das ist auch meine Meinung!
Du bist noch zu sehr "Kind" Deiner Eltern und nicht erwachsen, sonst würdest Du nicht dulden, dass sie irgendetwas abblocken, sondern würdest klar Stellung beziehen und deinen Eltern ordentlich die Meinung geigen, dass sie sich in Zukunft entweder benehmen oder Du kommst eben nicht mehr - schon gar nicht mit Deinem Freund.
Gut - mit 28 ist man auch oft noch nicht ganz abgenabelt - das kommt oft erst mit dem ersten Kind, dass Eltern einen als "erwachsen" akzeptieren.
Jetzt ist der erste Schritt in Deinem Leben da, in welchem Du Dich ganz klar gegen das Verhalten deiner Eltern stellen musst und da einen Riegel vorschieben musst.
Sag ihnen deutlich, dass sie sich entscheiden können zwischen Dir plus Partner oder ohne Dich!
Sag ihnen, dass Du ihn liebst und glücklich mit ihm bist und Du es nicht akzeptierst, dass sie ihn so abwertend behandeln.
Man muss auch Eltern erziehen - mit Dir können sie es ja bis jetzt machen - du muckst ja kaum auf. Und Dein Freund auch nicht!
Der Vater meines Exfreundes hat das einmal gemacht - ich bin aufgestanden und gegangen.
Das war dem Vater im Nachhinein unendlich peinlich, aber entschuldigt hat er sich nicht. Da mein Freund sich aber auch nie so ganz gegen Papi durchsetzen konnte und ihn allgemein mit "er ist halt schwierig" abtat - habe ich mich getrennt. Ich will einen erwachsenen Mann als Freund und keinen, der Papi gefallen will.
 
  • #23
Hier nochmal die FS,
Danke für euere Ratschläge und Meinungen bisher!
Ein paar Aspekte möchte ich dabei aufgreifen:

Wenn sie wirklich losgelassen hätte, dann wäre es ihr weitgehend egal, was die Eltern zu ihrem Partner meinen.
"Egal" erinnert mich eher an die Zeit der Pubertät, als man sich zwanghaft abgrenzen wollte. Ich bin erwachsen, respektiere meine Eltern und deren Lebenserfahrung, dementsprechend schätze ich auch den Meinungsaustausch mit Ihnen auf Augenhöhe. Problem in diesem Fall ist, dass sie ihre Meinung nicht kommunizieren, sondern in ihrem Verhalten spiegeln. Dieses wiederum streiten sie ab. Und genau das macht es so schwierig.

Gerade in deinem Fall, scheinst du Eltern zu haben, die dir deine Türmchen, die du von Glück selber baust, mit einem Fausschlag niederwettern.
SO kenne ich meine Eltern nicht und trotz dieser Probleme halte ich sie auch nicht dafür. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass (meine) Eltern "Glück" einfach anders definieren und es damit zu tun hat? Aber wie zeigt man dann, dass man wirklich zufrieden ist ohne es zu kommunizieren/zelebrieren? Eigentlich müssten sie mir das doch anmerken. Ich möchte es genießen und nicht beweisen.

Liebe FS, wissen deine Eltern aus welchem Grund du dich von deinem Exfreund getrennt hattest?
Ja, das war eine Jugendliebe über 6 Jahre. Wir haben uns dann sehr unterschiedlich entwickelt, auch durch unsere Studiengänge. Meinen Eltern habe ich das mehrfach erklärt, wirklich verstanden haben sie es aber nicht und ich musste mich monate-/jahrelang dafür rechtfertigen. Ich fürchte, meine ganze Familie denkt an ein "Happy End" mit diesem Mann obwohl es Jahre zurück liegt und uns inzwischen eine nette platonische Freundschaft verbindet. Hoffentlich ist das nicht das "wahre" Problem unter dem mein jetziger Partner und meine Beziehung "leiden" müssen...

Beim Lesen eurer Kommentare kam mir oft der Gedanken, ob meine Eltern mich wirklich noch kennen und wissen, wofür ich stehe, was ich möchte, was mich glücklich macht bzw. ob sie das erkannt haben und wirklich akzeptieren...?
 
  • #24
Meinen Eltern habe ich das mehrfach erklärt, wirklich verstanden haben sie es aber nicht und ich musste mich monate-/jahrelang dafür rechtfertigen.
Ich bin ebenfalls nach wie vor der Meinung, dass sich die FS noch nicht wirklich im erwachsenen Maße von ihrer Herkunftsfamilie gelöst hat. DAS zeigt es doch überdeutlich... warum "muss" ein erwachsener Mensch sich vor seiner Herkunftsfamilie jahrelang für die eigenen Entscheidungen rechtfertigen? Und warum "muss" die Herkunftsfamilie diese Entscheidungen verstehen? Daran wird für mich deutlich, dass das Kind in ihr den Eltern gefallen möchte, ihren Segen "braucht" etc. Wie ich bereits geschrieben habe, ein klassisches Muster für Familienaufstellung oder Biographiearbeit. Da lernt man auch für sich selbst, dass diese Muster "Sicherheit" geben, erkennt sie und kann sich daraus lösen - oft im positiven Sinne für alle Beteiligten.
 
  • #26
Beim Lesen eurer Kommentare kam mir oft der Gedanken, ob meine Eltern mich wirklich noch kennen und wissen, wofür ich stehe, was ich möchte, was mich glücklich macht bzw. ob sie das erkannt haben und wirklich akzeptieren...?
Gut, daß du dir solche Fragen stellst. Vielleicht haben sie dich nie wirklich gesehen, vielleicht hast du die Rolle Kind zwar noch gut erfüllt, aber als Erwachsenen wollen oder können sie dich nicht mehr wahrnehmen. Du bist mitten drin in der Verstrickung, ohne eine Möglichkeit, einen Schritt weg davon zu machen und die Thematik von aussen zu betrachten.
Das wäre ein Riesenschritt für dich und augenöffnend.
Wirklich empfehlen kann ich dir eine gute Familienaufstellung. Ich verspreche dir - das verändert dein Leben zum besseren, zu deiner eigenen Identität hin.
 
  • #27
Gut, daß du dir solche Fragen stellst. Vielleicht haben sie dich nie wirklich gesehen, vielleicht hast du die Rolle Kind zwar noch gut erfüllt, aber als Erwachsenen wollen oder können sie dich nicht mehr wahrnehmen.
Es ist genau das, dass Eltern selbst ihre erwachsene Kinder noch als kleine Kinder betrachten, denn die Mutter trug ja ihre Kinder aus. Sie war verbunden mit ihrem Kind durch die Nabelschnur, und die Mutter ist es die diese Nabelschnur auch im übertragenen (emotionalem) Sinne durchtrennen müsste. Es gibt keine grössere symbiotische Bindung als zwischen Mutter und Kind.

Wann interessieren sich wirklich Eltern für die Interessen ihrer Kinder? Wann führen Eltern und erwachsene Kinder überhaupt philosophische Gespräche so als Beispiel? Mein Vater sagte selbst als Erwachsener: "Solange wir Eltern haben sind wir noch deren Kinder." Ich frage mich, ob es wirklich möglich ist - und ich bezweifle das - dass sich die Eltern mit ihren Kindern auf einer freundschaftlichen Ebene begegnen können? Mein Vater konnte mir nicht mein Freund sein genauso, wie meine Mutter, denn dafür gibt es Freunde und Freundinnen. Sie konnten durch ihre grössere Erfahrung mehr als Ratgeber, Unterstützer, Tröster da sein, sofern sich das die Kinder auch wünschten. Aber sich nicht aufdrängen.

Ich habe keine Kinder und ich weiss nicht, wie es wäre aber ich habe das Gefühl Eltern können niemals ihre Kinder als etwas anderes sehen als das was sie sind und ich glaube die Eltern werden sich immer Sorgen um ihre erwachsenen Kinder machen auch wenn das nicht mehr nötig ist. Ein Freund oder eine platonische Freundin wird sich niemals so viel Sorgen machen um eine erwachsene Frau, wie zum Beispiel die Mutter oder der Vater.

@Lily321 wären ihre Eltern nicht mehr am Leben, so hätte sie diesen Wunsch nicht haben können aber sie wäre traurig, dass sie nicht am Leben sind. Dass sie diesen Wunsch hat finde ich völlig legitim und sie sollte ihren Eltern alleine schildern, wie sie sich fühlt und was sie sich von ihnen wünscht.
 
  • #28
Mein Vater sagte selbst als Erwachsener: "Solange wir Eltern haben sind wir noch deren Kinder."
Natürlich, das ist faktisch ja auch richtig. Das heißt aber nicht, daß die Eltern das Recht habe, ihre Kinder immer als Kleinkinder zu behandeln, die ihr Leben nicht nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten dürfen.
Es geht aber darum, daß sich die Eltern-Kinder Rolle zu einer Erwachsenen-Erwachsenen Beziehung ändern muß. Nicht Freundschaft oder ähnliches. Einfach erwachsenes miteinander umgehen. Ohne daß Eltern auf ihrer Eltern Rolle bestehen müssen.
Der Vergleich: erlaube ich es anderen, so mit mir zu reden? Wenn eine Mutter zur 50-jährigen Tochter sagt: sei nicht so frech, ich bin deine Mutter! Würde ich mir das von anderen gefallen lassen?
Nein, so würde ich mich von einem Freund nicht behandeln lassen. Und nein, auch nicht von meiner Mutter.
 
  • #29
Dass sie diesen Wunsch hat finde ich völlig legitim und sie sollte ihren Eltern alleine schildern, wie sie sich fühlt und was sie sich von ihnen wünscht.
Das schwierigste ist ja oft, sich von den Wünschen zu verabschieden. Wenn dieser - unerfüllte - Wunsch die Lebensqualität beeinträchtigt, muss ich 2 Dinge erkennen:
1. ich kann keinen anderen Menschen ändern.
2. ich bin selbst für mein Lebensglück verantwortlich.
Das Wünschen führt zu nicht loslassen können. Es gibt aber nichts befreienderes als das Loslassen, wenn es auch die schwierigste Übung von allen ist. Und eine lebenslange noch dazu.
 
  • #30
Bei meinen beiden Brüdern pflegen sie eine Freundschaft mit deren Freundinnen und z.T. sogar deren Familien. Das macht das ganze für mich nicht leichter oder verständlicher.

Was ratet ihr mir?
Dein Problem mit Deinen Eltern ist sekundär auch eine Folge eines Familienstrukturproblems!

Du berichtest, wenn Du das Beziehungsgeflecht skizzierst, immer nur von Dir, Deinem Partner und Deinen Eltern, oder von Deinen Brüdern, deren Partnerinnen und Deinen Eltern.

Stärke die familiäre Parallelbene!

Sprich mit Deinen Brüdern darüber und bildet eine generationsgleiche strake Ebene. Nehmt vielleicht auch noch Vettern und Basen dazu, die altersmäßig pasen. Trefft euch erstmal häufiger zu Events mit Themen eurer Generation, bei denen es es plausibel ist, dass die Eltern nicht mit von der Partie sind.

Dann etablierst Du Stufe 2 mit einem Event, den entweder Du, oder einer Deiner Brüder ausrichtet und der auch "primär" für die jüngere Generation ausgelegt ist. Gestaltet diesen Event aber dann ein wenig so, dass er auch für eure Eltern interesant sein könnte und ladet sie ein. Nicht als Hauptpersonen ...Dein Vater ist hier nicht als Oberhaupt geladen ...sondern so, wie man auch die Großmutter mit einläd.

Die Hauptkommunikation sollte zwischen Dir, deinen Brüdernen ,deren Partnerinnen udn Deinem Freund ablaufen. Deine Eltern sind "einfach nur dabei"!!!

Pass auf, dass Deine Eltern nicht das Kommando an sich reißen und Du, deine Brüder und deren Partnerinnen von ihnen rumknicksen und die Kommunikation wieder strahlenförmig, primär von ihnen ausgehend, dominiert wird!

V.m45