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Gast

  • #31
Die FS beschwert sich über agressive Antworten? Falsch- die meistern haben Erfahrung mit Deiner gestellten Frage - Du fragst nach weil eben noch nicht erlebt- die Anderen haben schon....
Ich finde die Aussagen bzgl. Schlüssel Deines Partners als ein NOGO. Oder vielleicht fühlt er sich überfahren und sucht langsam das Weite.... Den ersten Schritt hat er damit leider leider für Dich- gemacht.
Auch eine die das ALLES erlebt hat.
w/57
 
G

Gast

  • #32
zu #28 mit einen hast du recht, habe mich zu undeutlich ausgedrückt. ich war 20 jahre verheiratet mit einen menschen der borderlein hat, habe nach 20 jahren die flucht angetreten sonst wäre ich seelisch und finanziell runiert gewesen. ja und es stimmt, ich richte mein leben schon wieder nach einen menschen aus.bin leider ein mensch der es jeden recht machen möchte und dabei auf mich vergesse und sehr lange brauche bis ich stopp sage. das sieht man vielleicht daran 20 jahre borderlein mitzumachen bis man fast selber draufgeht.ich möchte ja gar nicht mit meinen derzeitigen partner einen gemeinsamen haushalt gründen, das einzige nach dem ich mich sehne ist ein bisschen mehr zeit und es nicht nur nach ihm geht wie er mich sehen möchte.das kann doch nicht zu viel verlangt sein.
 
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Gast

  • #33
zu #31

Bei allem Respekt, mit der Vorgeschichte und "es allen recht machen wollen" hast du m.E. therapeutische Hilfe nötig, damit deine Seele und dein Verhalten in einer Beziehung, zu wem auch immer, in eine gesunde Balance kommen.

Viel Erfolg.
 
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Gast

  • #34
Liebe FS,- ist schon komisch: wir geben uns Mühe, Dir zu raten und in #31 bringst Du es endlich in Deinen 2 Schlusssätzen auf den Punkt. ( abgesehen davon schreibt man borderline so). Dann sag ihm das so klar, wie Du es hier formulierst. Sprich es an, formuliere Dein Bedürfnis und dann siehst Du seine Reaktion. Anschließend kannst Du dann agieren. Nicht erst nach 20 Jahren, sondern schnellstens. Aber, wie ich in #7 schon mal zum Ausdruck brachte: das Nähebedürfnis zweier Menschen kann unterschiedlich sein,- solltest Du mit seinem nicht leben wollen und er sich Dir "zeitlich" nicht annähern wollen: geh. Du hast doch schon erkannt, dass Du in dieser Beziehung anders agieren möchtest und Dich nicht nur an seine Bedürfnisse anpassen möchtest,- dann sag ihm das und HANDEL.
 
  • #35
Wie gut, dass es unterschiedliche Meinungen und Nähebedürfnisse gibt...

Ich bin noch in einer traditionellen Familie aufgewachsen, bei der meine Mutter, mein Vater, meine Schwester und ich im selben Haus wohnten. Auch meine Großeltern haben immer zusammen gewohnt. Ich möchte das mit meinem Partner auch so erleben.
Insofern finde ich es erschreckend, dass so viele schreiben, ihre/n Parter/in mehr als X Mal (wobei x klein ist) pro Woche zu treffen, gehe für sie gar nicht, sei wie im Gefängnis etc. Denn bleibt man bei dieser Position, ist man nicht willens und/oder in der Lage, überhaupt jemals zusammenzuziehen. Und das finde ich traurig. Aber gut, solche Menschen kämen für mich eben nicht für eine Partnerschaft in Frage.

Zweitens ist mir unbegreiflich, mit welcher Vehemenz hier manche die Grenzen ihrer Wohnung verteidigen. Klar ist die privat und intim. Aber es kann doch praktisch sein, wenn der Partner einen Schlüssel hat, z.B. wenn man selbst seinen Schlüssel drinnen vergessen hat oder wenn man in Notfällen (z.B. spontane Krankenhauseinweisung, Sterbefall in der Familie) ihn hinschicken kann, etwas zu holen. Wenn ich meinem Partner den Schlüssel gebe, dann auch, weil ich ihm vertraue, dass er den für gute Zwecke nutzt und nicht, um in meinen Sachen zu stöbern. Das ist vielleicht so ähnlich wie bei der Frage, ob man sein Handy auch mal herumliegen lässt und trotzdem davon ausgeht, dass der Partner nicht die SMS oder die Anruflisten kontrolliert. Das hatten wir ja erst neulich hier im Forum diskutiert....

Fazit: Ich habe durchaus Verständnis für die Position der Fragestellerin.
 
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Gast

  • #36
Ganz ehrlich, ich wäre froh, wenn ich einen Partner hätte, den ich 3 bis 4 mal die Woche sehen kann. Ich fände das optimal. Und meinen Schlüssel würde ich sowieso nicht so schnell heraus geben. Ihr verabredet euch doch sicher, da braucht er doch keinen Schlüssel.
Es kommt natürlich auf das Alter an (und ihr seid ja auch nicht mehr in einem Alter, in dem Familien gegründet werden), darum meine Frage: Warum muss man immer gleich die Töpfe zusammen schmeißen? Ein bisschen Distanz ist nicht das Schlechteste, denn jeder 40+ hat auch seine eigenen Hobbies, Interessen und Freunde, die sicher nicht mehr alle aneinander angepasst werden können und sollen.
w55
 
G

Gast

  • #37
zu#34

Du musst mehr differenzieren und hast die Zeilen der FS nicht richtig gelesen.

Prinzipiell gebe ich dir recht, aber man gibt seinen Wohnungschlüssel nicht einem Mann, den man erst kurz kennt, so wie die FS ja selber geschrieben hat. Das ist der feine Unterschied.

Du scheinst in seiner vielleicht konservativen Gegend aufgewachsen sein. Solche Lebensmodelle wie du sie kennst, sind schön, aber sie gibt es halt nicht überall. Muss auch nicht so sein. Gerade, wenn man schon eine Ehe oder längere Beziehung hinter sich hat, dann wollen viele Menschen, aus guten Gründen, erstmal nicht so dicht beieinander sein.

Du schreibst ja selber, dass man seinem Partner den Wohnungsschlüssel geben sollte. Richtig!, wenn er der Partner ist. Aber bis ein Mann sich als Parnter "entpuppt oder entwickelt hat" dauert es eine Weile. Aber einem Mann in der Kennenlernphase den Wohnungsschlüssel zu geben halte ich für naiv und kindlich. Jetzt wissen wir ja auch, dass die FS eine Borderline-Ehe hinter sich hat und ihren eigenen Anteil dazu beigetragen hat, vielleicht selber sogar CO-Abhängig war und immer noch ist. Sie sollte sich m.E. proff. Hilfe suchen.


w 47