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  • #1

Orgasmus vorspielen - wer tut es?

Hallo liebes Forum, zum Glück kennt mich hier kein Mensch - ich spiele meinem Partner nonstop einen Orgasmus vor, wenn ich drüber nachdenke, habe ich das die meiste Zeit mit allen Partner so gemacht. Ich kann mich nicht konzentrieren, weil ich eine Erwartungshaltung meine erfüllen zu müssen, nämlich die, der supersexy Frau im Bett - aber vielleicht haben Männer die Erwartung gar nicht? Jedes Mal nehme ich mir vor, ihm nichts mehr vorzuspielen, aber sobald wir sexuell unterwegs sind miteinander, dann stöhn ich und mach eben alles, was bei ihm den Eindruck gibt, dass ich heiß und scharf ohne Ende bin und es kaum aushalte, ja eben eine hammergeile Frau bin. Er und alle anderen Männer vorher waren genau auf diesen Sex sehr scharf und ließen es nie aus, mir das auch immer wieder zu sagen. Aber ich bin nur eine große Schauspielerin, die im Vorspielen ein absoluter Profi ist.
 
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  • #2
Also ehrlich gesagt - vorspielen mußte ich nie sowas, ein bisserl übertreiben kann man aber trotzdem schon mal. Das kann ja auch ganz lustig sein. *g

Wenn das bei dir aber so ist, dass du bisher immer vorgespielt hast wegen irgendwelchen möglichen Erwartungshaltungen ...
... vielleicht solltest du dich dann einfach mal weniger darauf konzentrieren, was ER möglicherweise sehen will, sondern was DU für dich tun kannst, um bei IHM zum Orgasmus zu kommen.
Da gibts ja auch recht nette Methoden.
Und ich würde mal behaupten, dass Frau ihren Orgasmus deutlich besser in der Hand hat als Mann.
 
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  • #3
Von welchen Methoden sprichst Du #1? Die würden mich auch mal interessieren. Ich komm nämlich meistens auch nicht. leider. ich spiel dann auch vor. leider.
 
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  • #4
Ich kenne dieses Gefühl etwas vorspielen zu müssen. Aber ist es nicht die eigene Erwartungshaltung die Dich bremst. Nicht die des Partners? Und kommst Du beim Sex gar nicht auf Deine Kosten? Ich war immer voll erfüllt, wenn er in mir einen Orgasmus hatte und wir auf andere Art zusammen Erfüllung fanden. Aber ich glaube, es gibt noch mehr. Und das muss man in sich selber suchen. Die Bereitschaft dazu selber höchste Freude zu empfinden. Loszulassen von der Vorstellung, die man verkörpern will. Denn dann braucht frau auch nicht mehr vorzuspielen.
 
  • #5
Du stehst mit diesem Problem ganz gewiss nicht alleine da. Viele Frauen spüren so eine Erwartungshaltung und wollen sie auf jeden Fall erfüllen. Dieser Teufelskreis muss aber dringend durchbrochen werden!

Ich selbst habe noch nie einen Orgasmus vorhgespielt und ich wäre gewiss auch eine miserable Schauspielerin. Orgasmen sind jedesmal anders, mal intensiv, mal schwach, mal ekstatisch, mal milder. Ich hatte mir schon als junge Frau vorgenommen, niemals Orgasmen vorzutäuschen, sondern meine Sexualität authentisch und genussvoll auszuleben. Ich bin mir und diesem Vorsatz treu geblieben und ganz sicher hat das auch einen äußerst positiven Einfluss auf meine Orgasmusfähigkeit und den Genuss von Sexualität.

Der Partner benötigt doch das Feedback von Stöhnen oder Seufzen, und letztlich auch vom echten Orgasmus, um zu wissen, wann er etwas richtig macht, wann mir etwas gefällt und womit er mich regelrecht verrückt macht. Wenn ich da vortäuschen würde, würde ich ihn doch auf die falsche Fährte locken und es uns beiden nur um Längen schwieriger machen. Authentizität und Aufrichtigkeit verbunden mit Geborgenheit und Vertrauen sollten es ermöglichen, in einer Partnerschaft nichts vortäuschen zu müssen.

Für mich ist folgender Zusammenhang ganz klar: Wer Orgasmen vortäuscht, der wird nur sehr selten beim Sex echte Orgasmen erleben und dem geht verdammt viel sexueller Genuss verloren -- weil oft eben nicht nur der Orgasmus vorgetäuscht wird, sondern auch der Weg dahin. Stöhnen und Seufzen sind doch gerade die Hinweise an den Partner, was gefällt, und wenn damit geschummelt wird, dann bekommt man nachhaltig das Falsche geboten. Welch ein schrecklicher Teufelskreis!

Mit einem neuen Partner solltest Du dies auf gar keinen Fall wiederholen, sondern ab dann ganz strikt authentisch und aufrichtig sein. Du wirst sehen, wie sich das auf den Genuss am Sex niederschlägt und wie gut Sex wirklich sein kann. Du musst Dich davon frei machen, dass Du unbedingt jedesmal einen Orgasmus erleben musst, sondern dich einfach hingeben, fallenlassen und verwöhnen lassen. Umgekehrt solltest Du auch ein ehrliches Spiel daraus machen, zu schauen, was Deinem Partner gefällt und was nicht und Euch gegenseitig erkunden und sexuell befriedigen. Besonders einfach ist dies bei Fellatio und Cunnilingus, weil da die Rollen zeitlich getrennt sind und man nicht soviel Rücksicht nehmen muss, sondern ganz klar eine Person aktiv und gebend, die andere passiv und empfangend ist.

Mit Deinem aktuellen Partner ist es natürlich schwierig, jetzt davon wegzukommen, ohne zuzugeben, dass Du bisher immer die große Schauspielerin und Lügnerin warst. Vielleicht solltet Ihr versuchen, sexuelles Neuland zu betreten, zum Beispiel mit ruhigen, langen, intensiven Körper- und Intimmassagen, die einfach neu erlernt und dann endlich natürlich genossen und mit ehrlichem Feedback versehen werden können. Versuche, irgendetwas zu verändern, um das Neue zu begründen. Vielleicht eine Intimrasur und Cunnilingus ganz anders oder irgendetwas anderes, das Dir einfällt.
 
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  • #6
@#1: Frau hat ihren Orgasmus in der Hand!

Das verstehe ich leider nicht. Wenn du das näher erläutern könntest! Danke.
 
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  • #7
Warum tust Du das?

Macht Dir Sex denn überhaupt Spass?

Das merkt ein erfahrener Mann doch auch- meine Liebhaber sagen, es sei schubartig heiss in der Vagina, ich ejakuliere manchmal heftig, bin schwindlig und bekomme keine Luft mehr. Wie SPIELST Du das?

Was bringt Dir das? Du erfüllst nur irgendwelche Männererwartungen- und Du? Wo bleibst Du und Deine Bedürfnisse?
 
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  • #8
Hi, ich bin Nr1.

Also, wieso ich denke, dass man das selbst in der Hand hat.
Wenn ich nicht in der Stimmung bin und mich auch nicht in die Stimmung bringen oder bringen lassen kann, dann klappt das mal von vorne rein nicht, da kann sich Mann auch auf den Kopf stellen. Man muss das zulassen.

Und was Frau außerdem noch tun kann (was mir so spontan einfällt):

1. Frau kann sich selber bewegen und sich entsprechend hinlegen, damit es mit Mann besser funktioniert.

2. Frau kann Mann anleiten und zeigen, was sie gerne hätte.

3. Auch Frau kann ein Kopfkino abspielen lassen wenns Spaß macht (sollte ja wohl legal sein) und Sex findet nun mal auch im Kopf statt

4. Frau hat einen Beckenbodenmuskel, den man selber bewusst anspannen und entspannen kann, damit es besser klappt

5. Es ist durchaus noch schöner, wenn Mann dann glaubt, dass er dafür allein verantwortlich ist und sich noch mehr ins Zeug legt weil es ja so erfolgreich ist. Macht doch dann beiden Spaß ;)
 
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  • #9
Also, wenn ich ehrlich sein soll, ich mach das auch gelegentlich, das mit dem Vorspielen, mein ich.
Es ist mitunter so, daß mir plötzlich, wenn ich irgendwie ganz angespannt bin, berufliche Dinge durch den Kopf schießen usw. Dann ist die Stimmung hin, bei mir. Aber, warum soll ich ihn damit belasten?
Dafür wird es das nächste Mal umso schöner!
Wie ist es denn, wenn du mit dir allein bist?
 
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  • #10
Ich spiele keine Orgasmen vor. Das würde auch zu nichts führen. Ich wäre nicht befriedigt und mein Partner würde das merken.
 
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  • #11
Bin #1

Als kleine Ergänzung übrigens: Ich fände es im Grunde nicht schlimm, wenn man ab und zu mal vorspielen müßte oder täte. Wie #8 schon sagt - das kann ja auch seinen Grund haben, und wenn dem Herren sein Erfolgserlebnis fehlt und ihn das irritiert, obwohl das gar nicht immer zwanghaft sein muss, warum dann nich auch mal vorspielen.

Allerdings: Seinen eigenen Orgasmus hat man vor allem dann in der Hand, wenn man sich selber gut kennt. Das kann man auch alleine herausfinden und trainieren. Stichwort Selbstbefriedigung.

Im Internet gibts übrigens Seiten, dei sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Googel-Suche beispielsweise mit dem Suchbegriff Orgasmusfähigkeit (der Frau)
 
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  • #12
Liebe #1,

ich bin #6 und verstehe nicht recht: Weshalb willst Du denn alleine üben? Meine Partner im Laufe der Jahre haben sehr gerne mit mir experimentiert und "geübt". Das ist toll und lustvoll für beide Beteiligten und ich weiß, dass Männer begeistert mitmachen, wenn sie spüren, dass der Genuss der Frau sich steigert, das Geben und Nehmen immer besser abgestimmt ist und die Frau das Liebesspiel wirklich genießt.

In einer liebevollen Beziehung sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Ich habe im Moment aus bestimmten Gründen nur eine Affaire, aber auch da will der Mann unbedingt, dass es mir gefällt, geht auf meine Wünsche, Bewegungen ein. Es ist ist ein wichtiger Teil des Kicks für ihn, dass er die Reaktion meines Körpers spüren kann. Natürlich muss ich nur an seinem Arm ziehen oder seine Hand irgendwohin legen, dann weiß er, was ich mir wünsche und tut es... zur Belohnung flippt das Weib dann völlig aus. Das muss man natürlich ein bisschen üben, aber ich finde Männer in dieser Hinsicht sehr lernfähig...

Mich macht die Schilderung der FS sehr traurig- mit Ehrlichkeit könnte sie mit ihrem Partner zusammen sich selbst erforschen und kennen lernen und dann Sex richtig genießen. Weshalb hat sie denn überhaupt Sex- sie scheint es ja noch nicht einmal schön zu finden?
 
  • #13
dem einzigen dem man mit vorspielen schadet ist man selber. Wenn die Frauen die selbe Zeit in das rausfinden, wie man wirklich einen Orgasmus bekommen kann, investieren würde, dann wäre es zumindest zielführend. Warum dem Mann vormachen er wäre der Sexgott obwohl nichts klappt. Ich halte gernerell nicht davon, wenn man nicht zu sich selber und seinen Gefühlen steht. Vorgespielte Orgasmen sind nichts anderes. Aufzuhören anderen und sich selber was vorzuspielen ist der erste Schritt zur Erkenntnis das man ein Problem hat und etwas unternehmen will um sein Problem in den Griff zu bekommen. Die meisten Männer beteiligen sich gerne daran zusammen raus zu finden, was Frau mag und wie sie kommen kann. Ich als Mann würde jede Frau verlassen, wenn ich mitbekommen würde, dass mir was vorgespielt wird. Ich glaube an Ehrlichkeit in einer Bziehung und den gegenseitigen Wunsch zusammen Probleme zu lösen. Vorspielen ist eine eklatante Lügewo mir klar wäre, das die Beziehung nicht intakt ist und eigentlich nicht mal wert ist Beziehung genannt zu werden. Und die Männer, mirt denen ich bisher zusammen war und die ich sonst näher kenne, sehen das auch so.
 
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  • #14
@#11

"Weshalb willst Du denn alleine üben? "

Natürlich muss man nicht alleine üben.
Ich würde nur mal behaupten, dass das den meisten Frauen (und auch Männern) so zunächst leichter fällt, sich selber zu erforschen.

Außerdem kann das ja auch eine nette abwechslungsreiche und bereichernde Spielart für sich persönlich zusätzlich sein.
Ist ja kein Fremdgehen und jeder hat ja wohl auch sein Recht darauf.
 
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  • #15
Ich hatte noch nicht oft Sex, Vorgespielt hab ich aber auch noch nie etwas, habe mich deshalb nicht unter Druck gesetzt, sonst macht es mir ja keinen Spaß mehr.

Ich denke, es liegt bei mir an der mangelnden Erfahrung und/oder, dass ich mich noch nicht ganz fallen lassen konnte.

Mir wurde auch erzählt, wie toll ich bin, aber ich glaub, Männer finden Sex immer gut:) .

Da musst du nicht extra was vorspielen.
 
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  • #16
Eigentlich mag ich es nicht, einen Orgasmus vorzutäuschen. Aber manchmal bleibt frau einfach nichts anderes übrig. Mein Ex gab vorher einfach keine Ruhe. Manchmal war ich einfach nicht gut drauf, kam nicht in Stimmung, trotz Kopfkino usw. . Ich wusste dann ganz genau, da passiert nichts mehr. Wenn ich das meinem Mann aber gesagt oder gezeigt hätte, dann wäre er sauer, weil er dann immer geglaubt hätte, dass es an ihm liegt und dann hätte er noch eine Stunde an mir rumgefummelt, da er sich ja sicher war, dass er der beste Liebhaber aller Zeiten ist. Er war ein guter Liebhaber, aber er konnte es einfach nicht ertragen, dass ich mal keinen Orgasmus hatte. Also habe ich eben gespielt um ihm einen Gefallen zu tun.
w 55
 
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  • #17
Liebe #14,

nein, Männer differenzieren ganz genau, aber darüber reden sie nicht mit ihrer Partnerin.

Ganz, ganz selten kommt mal eine Äußerung, die wirklich die Wahrheit erkennen lässt, meistens spontan oder in der Aufregung oder Wut oder...

Nur bei wirklich guten Freunden oder Freundinnen wird selten mal Klartext geredet, dann erfährst Du, wie viel und unterschiedlich die Männer empfinden. Auch dass ihre Orgasmen je nach Situation und Partnerin völlig unterschiedlich ausfallen, das habe ich viele Jahre lang so nicht gewusst. Du musst nicht glauben, dass meine Partner auch in jahrelanger, lustvoller Beziehung über solche Gefühle gesprochen hätten- keine Ahnung, warum nicht.

Also ganz genau hinhören- und der Appell an Frauen und Männer: REDEN! Gefühle und Lust zeigen! Kein Theater spielen!
 
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  • #18
#16
Männer bilden sich ein, das zu merken. Das merkt keiner. Garantiert nicht ! Ich mache das öfter und zwar seit Jahrzehnten. - Nicht immer, da ich manchmal ja einen echten habe oder mehrere (ganz selten).- Von wegen Männer differenzieren ganz genau. Da lache ich aber !!! Die haben in der Regel keine Ahnung, bilden sich das nur ein und ich habe mit mehr als einer Fußballmannschaft geschlafen im Laufe meines Lebens.

#6 ejakuliert heftig, bekommt keine Luft mehr und wird fast ohnmächtig. -Interessant :)
Das muss keine Frau spielen, da das nicht die Norm beim Orgasmus ist. Vielleicht ist das Hysterie ?!?!?- Ich werde generell nie ohnmächtig weder beim Blutabnehmen noch bei schweren Unfällen, Todesfällen und anderen Katastrophen und beim Orgasmus auch nícht. - Wenn #6 so leicht aus der Fassung zu bringen ist, liegt das sicher an der Persönlichkeit(sstörung)
 
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  • #19
Liebe FS,

ich bin zwar ein Mann, aber ich denke, mein Beitrag kann dir vielleicht helfen. Auch ich habe meinen Partnerinnen zuweilen was vorgespielt. Zwar keinen Orgasmus (das wäre natürlich albern, weil es die Frau ja merken würde). Aber zum Beispiel, dass ich an einem Tag, an dem ich gestresst bin, besonders einfühlsam bin... Man ist - bei aller Liebe und allem Verständnis - nicht immer gut drauf, auch wenn man sich das zum Wohle des Partners gerne wünscht. Auf Erwartungshaltungen zu reagieren, ist völlig normal, und auch nicht grundsätzlich schädlich, bzw. kann eine Beziehung auch stabilisieren. Man muss nur schauen, dass man selber dabei nicht zu kurz kommt. Es ist eben eins von den vielen Dingen im Leben, bei denen es darauf ankommt, dass es sich die Waage hält.

m41
 
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  • #20
Liebe #17, hier #6,

nein, eine putzmuntere, sehr erotische Frau, die sich richtig fallen lassen kann. Ich wusste nicht, dass es beim Orgasmus eine Norm gibt, frau lernt doch nicht aus.

Jedenfalls gefiel/gefällt es mir und meinen Partnern sehr gut und ich muss nicht einmal ansatzweise etwas vorspielen. Wenn ich das je müßte, wäre das garantiert der letzte GV mit dem Partner.
 
  • #21
Kommt ja selten vor aber hier bin ich ganz auf der Linie von Fredericka.

Liebe FS, selbst schuld an schlechtem Sex, möglicherweise auch daran dass Du so schwer zum Orgasmus kommst. Ganz einfach, wenn wir eine Reaktion bekommen die uns signalisiert: Du hast Spass und einen O dann machen wir das das nächste Mal genauso. Wenn Du aber nix vorspielst wird eher variiert. Du kannst nicht besser werden ohne Feedback, das gilt in allen Lebenslagen.

Wenn Du behauptest er hätte lecker gekocht bekommst Du dieselbe Matsche wieder und wieder.

Und glaubt nicht wir Männer seien doof, wir wissen dass Frau nicht immer einen O haben kann, wenn wir wissen dass Ihr manchmal eben keinen habt aber dennoch Spass daran habt fehlt uns nix.

Und liebe #17, Entweder Du hattest noch keinen richtig guten Orgasmus (ja, die unterscheiden sich sehr, übrigens auch bei uns Männern) oder nur unaufmerksame Liebhaber. Einem solchen kannst Du einen O vielleicht noch bei Penetration Glaubhaft vorspielen, spätestens oral und manuell geht das nicht mehr. Natürlich erkennen keine Jungs denen immer vorgespielt wurde, wie auch?

Euch zuliebe: lasst es!
 
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  • #22
Frau die einen Orgasmus vorspielt,ist wie ein "Schlappschwanz"-nur eben weiblich und für Männer genauso offensichtlich wie umgekehrt.Die Frauen die sich aktiv(Bewegung&Kopf)am sexuellen Geschehen beteiligen,haben auch weniger Probleme mit ihrem Orgasmus.Mann ist meist der Akteur und arbeitet an seinem Orgasmus-wer sagt denn,daß Frau nicht gleichzeitig an ihrem arbeiten darf."Wer das Lenkrad in der Hand hat,steuert auch die Richtung!"Wenn es nicht klappt sollte Frau auch dazu stehen,damit man/n an der Veränderung arbeiten kann-und zwar beide.

m48
 
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  • #23
Ich habe da einen kleinen Trick, der nicht auffällt oder besonders wahrgenommen wird - dadurch weiß ich immer, ob Orgasmus oder nicht. Ich kontrolliere nicht, das passiert so beiläufig als kleines Feedback, ob's wirklich gefallen hat. :) Ich muss dann nicht fragen, ob ich gut war - ich weiss es. *smile*
Der Trick ist 100%ig effektiv, wird aber leider nicht verraten.
m
 
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  • #24
#17 Du bist eine Traumtänzerin,mit mittelmäßiger Erfahrung-und genau in diesem Traum lassen dich die Männer,damit du wieder "anspringst".Männer sind da etwas anders gestrickt,mit jeder Niete kommt man dem Gewinn ein Stück näher und manchmal sind die Nieten der Gewinn!
Vielleicht haben bei dir die Männer auch nach dem Taxiprinzip gehandelt-lieber schlecht gefahren als gut gelaufen-Hauptsache am Ziel!

m48
 
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  • #25
Ein schönes Thema. ;-)

Ich habe bei beide Varianten mehrfach getestet - vorspielen und nicht vorspielen.
Vermutlich gehöre ich zu den Frauen, die Schwierigkeiten haben, beim Sex zum Orgasmus zu kommen. Jedenfalls ist mir das in 15 Jahren nur sehr selten geglückt. Meine Hand ist da wesentlich erfolgreicher. Aber trotzdem mag ich Sex und genieße ihn auch sehr, nur eben ohne O.

Wenn ich bei einem Mann den O vorgespielt habe, hatte ich immer den Eindruck, dass er es zum einen nicht bemerkt und zum anderen den Sex toll fand. Die Männer waren immer ziemlich begeistert, wie leidenschaftlich ich war. Und tatsächlich habe ich es auch genossen und nichts, bis auf den O, vorgespielt. Wenn ich mich dann gelegentlich im Anschluss selbst selbst befriedigt habe, fanden die Männer das immer sehr spannend und haben gern zugeschaut bzw. mitgewirkt. Ergebnis: Friede, Freude, Eierkuchen.

Die Männer, denen ich keinen O vorgespielt habe (d.h. fast alle von denen), haben natürlich bemerkt, dass da etwas fehlte. Sie fragten sogar danach. Ich habe dann ehrlich geantwortet und gesagt, dass dass ich eben etwas mehr Zeit bräuchte, wir uns mehr aufeinander einspielen müssten und was ich besonders gern mag. Die meisten haben dann sogar versucht, sich mehr Zeit zu lassen, auf meine Vorlieben einzugehen oder ein wenig zu experimentieren. Aber sehr schnell fielen sie wieder in ihre alten "Muster" zurück. Es war erschreckend. Nicht einmal eine Nacht hielten ihre Bemühungen vor. Aber sie fanden sich jeweils ganz besonders toll dabei.
Wenn ich bei diesen Männern dann meine Hand ins Spiel gebracht habe, wollten sie weder zuschauen noch mitspielen, sondern fanden das gar nicht toll...

Natürlich gab es auch die Ausnahmen, die die Regel bestätigen: zwei Männer haben sich dann wirklich Mühe gegeben und entwickelten Phantasie und Geduld. Das waren aber auch diejenigen, die mir glaubten, dass ich die eine oder andere Nacht auch ohne O vollkommen genossen habe. Deren Hauptziel war nicht der O, sondern mein Genuss (im allgemeineren Sinn). Das hat natürlich die Orgasmuswahrscheinlichkeit drastisch erhöht.

Insgesamt bin ich daher zu dem Schluss gekommen, dass es die allermeisten Männer nur für ihre eigene Selbstbestätigung interessiert, ob die Frau zum Orgasmus kommt. Wenn man denen etwas vorspielt, kann man damit den Sex für sich selbst interessanter und entspannter gestalten. Bei den wenigen ganz besonderen Männern ist die Vortäuschung überflüssig.

w 32
 
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  • #26
Ich käme nie auf die Idee einen O vorzutäuschen.

Es ist doch an sich schon eine absolut frustrierende Tatsache, dass viele Frauen nicht kommen, aber meist den ganzen Aufwand mit der Verhütung alleine betreiben sollen.
Und dann sollen wir noch was vorspielen, damit der Mann, der sowieso immer den
Spaß hat, auch noch denkt, er wäre toll gewesen.
Würde ein Mann das machen???

Das ist typisch Frau.
Die eigenen Bedürfnisse immer zurückstecken.
Ihr kennt doch bestimmt auch das Buch: "Wenn Frauen zu sehr lieben".

w.48
 
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  • #27
Du schreibst schon richtig, daß du eine gewisse Erwartungsshaltung hast. Vordergründig ist diese, wie du schreibst, daß du denkst, die supersexy Frau im Bett sein zu müssen. Hintergründig, also unbewußt erwartest du möglicherweise, daß der Mann dir "den tollenHengst" macht, um es mal salopp auszudrücken. In beiden Fällen ist die Erwartungshaltung die falsche, oder besser unpassend.
Was ich herauslese ist, daß du, und etliche andere Damen sich nicht "fallen lassen" können.

Von daher, liebe #24, ist es auch Quatsch zu schreiben, daß man als Frau Sex für sich interessanter und entspannter gestalten kann, indem man vorspielt. Damit belügt ihr euch permanent selbst. Und müßt es bei jedem nächsten Mal wieder tun, um dann festzustellen, daß ihr gar nicht mehr in der Lage seid, ohne Getue und vor allem GANZ BEWUSST zu genießen.

Und was heißt bitte, nur bei den ganz besonderen Männern ist vortäuschen überflüssig?!!!?
Diese Einstellungist unter aller Sau und paßt eher in die Rotlicht-Szene!!! Allerdings ist es da "beruflich" bedingt, weil keine gefühlsmäßige Bindung zu den Freiern entstehen soll.

Wenn ich weiß, daß die Frau ihren Anteil am Spaß hat (natürlich ohne Vortäuschen) , dann habe ich selbst auch mehr davon.
Das trifft auch auf jeden anderen Mann zu, der sich bemüht, der Frau beim Sex das Gefühl zu geben, etwas besonderes zu sein.
Macht mich das, und ich empfinde es als normal um nicht zu sagen selbstverständlich, zu einem besonderen Mann?!?

m, 35

PS: Wen ihr vorspielt ist das ebenso unpassend, wie Gedanken daran, daß ihr den Sex mit einem anderen Mann habt... sei es Brad Pitt oder ein anderer Schönling, oder der Ex!
 
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  • #28
Ich täusche nie einen Orgasmus vor, wozu auch? Entweder ich bekomme einen, oder auch mal nicht, bin ja keine Maschine, die jeden Tag genau gleich drauf ist. Mann und Frau können doch miteinander reden, was der jeweils andere braucht, um gut zum Orgasmus zu kommen.

Ein Mann der eine Frau liebt und begehrt wird das auch wollen und danach streben, dass es ihr gut geht. Aber vermutlich ist das eine Frage des Alters, zu wissen was genau einem gut tut und was nicht und das auch sagen zu können. Ich bin der Meinung, eine Frau ist auch nicht mehr in der Lage sich fallen lassen zu können, wenn sie etwas vorspielen müsste, denn dann würde ja die ganze Energie auf das Vorspielen des Orgasmus verwendet werden, von "fallen lassen" kann dann keine Rede mehr sein. w49
 
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  • #29
Ich (w) kann ziemlich gut schauspielen, aber nur ganz schlecht lügen. Ist also bei mir eine Gewissensfrage. Und einen O. vortäuschen ist für mich definitiv eine Lüge - mein ganz persönliches Empfinden!!! ;)) Deshalb täusche ich niemals vor. Wozu auch? Wenn ich mal nicht komme (passiert häufiger), dann eben nicht. Ich genieße den Sex ja trotzdem und erwarte auch nicht, dass er dann ebenfalls verzichtet oder sowas. Hat bisher noch keinen Mann gestört. Manchmal bin ich gefragt worden warum es nicht geht, dann gabs eine ehrliche Antwort.

Wenn der Mann mal ZU engagiert war und es absolut darauf angelegt hat mich zum O. zu bringen und ich irgendwann keine Lust mehr hatte, habe ich auch das gesagt. Behutsam oder auch mal deutlich - je nach Mann.

Fazit: Lasst es einfach! Es bringt absolut gar nichts, außer Frust für euch selbst.