G

Gast

  • #1

Optik der besten Freundin ?

Mir ist es schon in der Schulzeit aufgefallen uns jetzt noch mehr, dass Frauen wenn Sie sehr gut aussehen immer ein "hässliches" Entchen als beste Freundin haben.
Hat dies etwas mit Zufall zu tun oder will man keine konkurrierende neben sich haben.
Wie seht ihr das so ?
M,46
 
G

Gast

  • #2
Nö, ist Zufall. Zumal "hässliches Entlein" ja Geschmacksache ist. Frauen (also zumindest ich und die, die ich so kenne) wählen ihre Freundinnen nach Charakter und auch danach, wer grade so da ist (also am Arbeitsplatz etc.). Ich finde es sogar gut, mit einer attraktiven Freundin, die einen ganz anderen Typ als ich verkörpert (sie dunkel, ich blond), auszugehen. Da kann frau immer sehen, auf welchen Frauentyp welcher Mann so steht.
 
  • #3
Diese Frauen wollen keine Konkurrenz neben sich. Die Männer sollen auf sie schauen, nicht auf die Frau neben ihr.

Intern Dominanz: Ich bin die Schönere von uns Beiden.
Kanalisation: Wenn die Männer sehen, wie schlecht die Andere aussieht, wird er sich eher für mich interessieren.

Bei meheren anderen Frauen-Duos miterlebt: Ich bin die Reichere von uns Beiden = ich kann mir mehr leisten.
 
G

Gast

  • #4
Da stellt sich doch auch die Frage, warum die hässlichen Entleine sich immer die hübschen Frauen als beste Freundinnen aussuchen. Anscheinend profitieren beide Damen von diese Konstellation, oder?
 
G

Gast

  • #5
Interessant, was Männer sich so für Gedanken machen. Sie scheinen auch alles auf sich zu beziehen, dabei sind Männer das Letzte, auf das bei Eingehen einer Freundschaft geachtet wird, haben sie doch nichts damit zu tun.

Ich achte bei Freundinnen nicht auf die Attraktivität und ihre "Rolle" für das Kennenlernen von Männern, sondern darauf, wie gut ich mit ihr reden kann, wie wohl und vertraut ich mich mit ihr fühle, welchen Humor wir teilen, wie tiefsinnig sie ist, wie ausgelassen man zugleich mit ihr feiern kann usw. In der Tat sind das oft die Frauen, die nicht übertrieben auf Äußerlichkeiten achten und auch genießen können (dabei aber trotzdem oft attraktiv sind, aber genauso können sie auch weniger mainstream-attraktiv sein - ja, Zufall!).

Im Gegenteil, aus "taktischen Gründen" habe ich mir spaßeshalber schon überlegt, dass mehr süße "Mäuschen" an meiner Seite nicht schaden könnten, denn ich weiß, dass einige Männer Frauen für begehrter halten, die sich mit vielen hübschen Freundinnen schmücken (vielleicht weil ihnen zugleich die Anerkennung der süßen Freundinnen gut tut). Aber letzlich besteht mein Leben für mich aus wichtigerem als Facebook-Freundschaftslisten und repräsentativen Auftritten in einer süßen Mädelsgruppe.

Meine Freundinnen sind sehr wichtig für mich und mein Leben, sie helfen und unterstützen mich emotional, mehr als die meisten Männer dazu bisher in der Lage waren. Ihr Aussehen ist das Letzte, das mich interessiert. Höchtens freue ich mich, wenn sie ZUSÄTZLICH noch schön aussehen. Welche Wirkung ich an ihrer Seite auf einen wildfremden Mann habe, interessiert mich weniger als die Wirkung des fremden Mannes auf die Freundin. Er muss sich einen gleichwertigen Platz erst verdienen.
 
G

Gast

  • #6
Blödsinn. Ich hatte sowohl äußerst attraktive "beste" Freundinnen als auch ganz normale und auch ein paar Frauen, die aus mancher Männersicht vielleicht als weniger atttraktiv gelten. Aber mir kam es auf die Frau selber an, ob man sich auf sie verlassen konnte, ob man mir ihr lachen und weinen konnte. Wer eine hässliche Freundin braucht, um selbst besser dazustehen, der ist keine Freundin und hat auch keine Freundin.
 
G

Gast

  • #7
Das erinnert mich ein bißchen an Don Quichotte und Sancho Pansa. Im besten Fall ist das ein sehr hilfreicher Ausgleich zweier unterschiedlicher Personentypen. In gegenseitiger Wertschätzung. m39
 
G

Gast

  • #8
Darf man fragen, was du unter "hässliches Entlein" für dich verstehst?

Schöne Menschen gibt es in meinen Augen wenige. Ebenso unter dutzenden Männern, ist meist auch nur ein halbwegs gutaussender dabei. Und wenn ein Raum von nur einem Alpha-Mann dominert wrid, ist der Rest der Männer generell uninteressant.
 
  • #9
Die meisten meiner Freundinnen sind attraktiv. Ich bin es nach ihrem Urteil auch. Keiner von uns braucht weniger attraktive Mädels in unserer Gruppe, um uns "schöner" zu fühlen. Wenn es sich so ergibt, aber gerne! Freundschaften haben nichts mit Aussehen zu tun.

Allerdings ist es aber vielleicht so, dass Frauen, die sehr auf sich und ihren Körper achten und Spaß an schönen Klamotten etc. haben, sich eher gut verstehen als Frauen, denen solche Äußerlichkeiten nicht so wichtig sind oder die sich eher in der alternativen Szene wohl fühlen. Gleich und gleich gesellt sich halt gern.

Die These, dass sich hübsche Frauen aber am liebsten mit "hässlichen Entlein" umgeben, um sich "aufzuwerten", kann ich jedenfalls gar nicht bestätigen.
 
G

Gast

  • #10
Totaler Blödsinn. Meine beste Freundin ist - wie ich - sehr attraktiv... Wir modeln beide, da gibt es keine Konkurrenz etc. Jeder ist stolz auf den anderen... Habe auch weniger attraktive Freundinnen, denke es ist in erster Linie der Charakter der zählt, die Optik ist mir jedoch schon auch wichtig. Wie bei der Partnersuche ;)

w,28
 
G

Gast

  • #11
Anscheinend profitieren beide Damen von diese Konstellation, oder?

Ich glaube auch. Ein gutes Zweigespann - sie machen sich keineswegs Konkurrenz, da sie ganz unterschiedliche Typen anziehen, sie helfen sich eher gegenseitig.
Aber ich mag diese Bewertungen nicht gern, zumal "Schönheit" im Auge des Betrachters liegt. Das gestylte Püppchen oder die ungeschminkten Naturschönheit ist nun mal nicht jedermanns Sache.
Das passt schon so!
 
G

Gast

  • #12
#7:
Wenn z.B. Frau Grösse 44 aufwärts hat. Ich es schon oft beobachtet, dass die Eine 36 hat und andere auf 46 zugeht.

Der FS
 
G

Gast

  • #13
#7:
Wenn z.B. Frau Grösse 44 aufwärts hat. Ich es schon oft beobachtet, dass die Eine 36 hat und andere auf 46 zugeht.

Der FS
Was genau ist denn jetzt daran verwunderlich? Es gibt nunmal verschiedene Menschen, dicke und dünne, warum sollten die nicht befreundet sein, wenn sie charakterlich zusammenpassen? Die andere Frau hier, die sagt, dass sie bei einer Freundin auch das Äußere interessiert, so wie bei der Partnersuche, kann ich als Frau überhaupt nicht verstehen. Ein männlicher, auch Sexual-Partner ist etwas anderes, als eine weibliche, platonische Freundin.

Ich würde behaupten, dass ich tatsächlich so gut wie gar nicht bei einer Freundin auf das Äußere achte, allerdings ergeben sich zwischen Außen und Innen oft Zusammenhänge. Ich halte meine Freundinnen teilweise für hübsch, und sie machen auch etwas aus sich, gelegentlich. Aber es sind so gut wie keine klassischen Püppchen dabei. Wenn, dann höchstens "etwas durchgeknallte" Partypüppchen, aber nicht dieser gewisse perfektionistische, immer hergerichtete, selten abweichende Frauenschlag. Und da ich schon versucht habe, es auch mal mit diesen "Püppchen" zu versuchen, habe ich gemerkt, dass eben häufig bald eine Ebene erreicht ist, bei der es nicht tiefergeht. Die glatte Oberfläche spiegelt sich häufig in einem glatten Inneren wider. (Ich lasse mich durch solche Vorerfahrungen allerdings nicht beirren und bin immer wieder offen.) Letzten Endes zählt der Charakter bei platonischen Freundschaften.
 
G

Gast

  • #14
Absoluter Quatsch - in welcher Gegend lebst du? Unsere Mädelsclique ist durchweg attraktiv, allerdings total unterschiedliche Typen. Was für dich das hässliche Entlein ist, ist für deinen Nachbarn vielleicht gerade der Knaller.
 
  • #15
Unsere Mädelsclique ist durchweg attraktiv, allerdings total unterschiedliche Typen.
Dazu fällt mir nur Monika Gruber ein:
75% der Bevölkerung hält sich als sehr attraktiv und warum sehe ich am Samstagabend in der Stadt immer
nur die restlichen 25%?

Dieses Phänomen mit den optisch unterschiedlichen Freundinnen kann man auch auf die besten Männerfreundschaften transportieren. Wie oft sieht man durchtrainierte Jungs mit weniger durchtrainierten
"rumhängen" . Und keiner würde jemals behaupten, dass sein bester Kumpel nicht attraktiv für die Damenwelt wäre. Solche Äußerungen sind alles, nur kein Maßstab.
 
G

Gast

  • #16
Und keiner würde jemals behaupten, dass sein bester Kumpel nicht attraktiv für die Damenwelt wäre. Solche Äußerungen sind alles, nur kein Maßstab.
Ja sicher, weil die Attraktivität des Kumpels egal ist, sowohl für Männer als auch für Frauen. Das ist doch, worum es geht. Wenn die Frauen ihre Freundinnen als attraktiv empfinden, geht die Vermutung des FS nicht auf. Ob sie wirklich attraktiv sind oder nicht, ist dafür egal.
 
  • #17
Bernd, manchmal frage ich mich auf welchem Planeten Du wohnst.

Diese Frauen wollen keine Konkurrenz neben sich. Die Männer sollen auf sie schauen, nicht auf die Frau neben ihr.
Ich bin 44 Jahre alt und niemals habe ich so einen Unsinn bei mir oder bei guten Freundinnen erlebt oder empfunden.

Intern Dominanz: Ich bin die Schönere von uns Beiden.
Kanalisation: Wenn die Männer sehen, wie schlecht die Andere aussieht, wird er sich eher für mich interessieren.
Bernd, auch wenn Du gerne den Frauenversteher mimst. Ich vermute Du hast sehr wenig Ahnung von Frauen oder bewegst Dich in einem äussert eigenartigen Umfeld. Wir reden hier von Freundinnen.
Die sind rar gesät und gut gewählt. Eine Freundin findet man nach grundsätzlich anderen Kriterien als Du sie hier beschreibst.

Bei meheren anderen Frauen-Duos miterlebt: Ich bin die Reichere von uns Beiden = ich kann mir mehr leisten.
Das sind dann keine Freundinnen, sondern dumme Hühner.
 
G

Gast

  • #18
Wir reden hier von Freundinnen.
Die sind rar gesät und gut gewählt. Eine Freundin findet man nach grundsätzlich anderen Kriterien als Du sie hier beschreibst.
Ich sehe das genauso. Natürlich herrscht auch zu Freundinnen gelegentlich ein leichtes Konkurrenzdenken, es kann einen ja auch antreiben. Allerdings keinesfalls primär zu Freundinnen. Warum sollten ausgerechnet die eigenen Freundinnen als die Hauptkonkurrentinnen wahrgenommen werden? Wenn ich mit Freundinnen in der Disko bin, gibt es neben uns noch eine Menge anderer Frauen. Und natürlich gönne ich meiner eigenen Freundin eher den tollen Mann als irgendeiner fremden Frau, die ich evtl. nicht mag, das ist doch klar, denn die Freundinnen sind ein Teil von meiner Welt. Wer sich extra "unterlegene" Freundinnen auswählt, verschließt sozusagen die Augen vor der Realtität, wenn man bei dem Konkurrenzthema bleiben will.

Abgesehen davon zählt in einer Freundschaft natürlich viel anderes...
 
G

Gast

  • #19
Totaler Blödsinn. Meine beste Freundin ist - wie ich - sehr attraktiv... Wir modeln beide, da gibt es keine Konkurrenz etc. Jeder ist stolz auf den anderen... Habe auch weniger attraktive Freundinnen, denke es ist in erster Linie der Charakter der zählt, die Optik ist mir jedoch schon auch wichtig. Wie bei der Partnersuche ;)

w,28
Modeln hat mal gar nichts mit Schönheit zu tun. Die meisten Models, die ich sehe, sind geistig sehr begrenzt zu befragen und extrem Ich-fixiert, dazu unnatürlich dünn.

Habe ebenfalls die Erfahrungen gemacht, daß die von sich Überzeugtere sich ein stilles oder hässliches Entlein sucht, der sie ihr Seelenleid an den Kopf werfen kann, weil sie weiß, daß das Entlein lieb und nett alles entgegennimmt, was man ihr an Aufmerksamkeit entgegenbringt. Thats it.
 
G

Gast

  • #20
Habe ebenfalls die Erfahrungen gemacht, daß die von sich Überzeugtere sich ein stilles oder hässliches Entlein sucht, der sie ihr Seelenleid an den Kopf werfen kann, weil sie weiß, daß das Entlein lieb und nett alles entgegennimmt, was man ihr an Aufmerksamkeit entgegenbringt. Thats it.
Aha, das ist es also, wieder was gelernt. Und du bist ein Mann? Woher nimmst du dir die Sicherheit so gut über weibliche Freundschaften Bescheid zu wissen?

Alleine die Aussage, dass das "hässliche Entlein" alles lieb entgegen nehme, ist total schräg. Ich bin gewiss kein hässliches Entlein und nehme ebenfalls gerne das Seelenleid anderer entgegen. Ich kann da auch bei meinen Freundinnen keinen Bezug zwischen hässlich aussehen und gut zuhören erkennen, sorry. Die Person, die zuhört, sollte ja auch über einen ähnlichen Erfahrungshorizont verfügen und etwas verstehen, "einfach nur brav zuhören" reicht kaum ener Frau.

Was soll das mit dem Aussehen zu tun haben? Schon mal überlegt, dass es Menschen gibt, die gerne füreinander da sind und zuhören, nicht nur aus Mangel an Alternativen? Ich bin erstaunt.
 
G

Gast

  • #21
Das Aussehen hat ja auch nichts mit "lieb und nett" zu tun. Auch eine weniger attraktive Frau kann eine richtige Ziege sein oder sich zumindest nichts sagen lassen, weil sie trotzdem sehr selbstbewusst ist. Nicht jede zieht ihr Selbstwertgefühl aus ihrem Aussehen.
 
G

Gast

  • #22
Das ist ein Klischee, aber Klischees kommen nunmal auch aus Beobachtungen, die wahr sind. Standard ist das aber nicht. Meine Ex hatte auch eine beste Freundin mit Attraktivitätsdefiziten. Die beiden kannten sich allerdings seit sie in die Vorschule gingen. Da gabs also keine Überlegung hinsichtlich "Ich brauche noch unbedingt eine häßliche beste Freundin."
 
G

Gast

  • #23
Alle meine Freundinnen sind hübsch. Wieso? Weil ich sie liebe. Alle sind in ihrer Individualität schön, tief und liebenswert. Sie sind auch alle sexy. Ob nun volle, weiche Lippen, fast durchscheinende, zarte Haut, eine wilde Lockenmähne oder ein Lächeln wie ein Sonnenaufgang. Mit Idealmaßen und hohen Marktwert hat das jedoch wenig zu tun.

Es stimmt schon- es gibt sehr hübsche Frauen die ein Leben lang auf ihre Schönheit reduziert werden, wohl auch deshalb selbst ihr gesamtes Selbstbewusstsein auf ihr Aussehen stützen und aus versteckter Unsicherheit Konkurenz bei Freundschaften meiden. Diese Anzahl der Frauen reduziert sich jedoch mit Alter und Lebenserfahrung- z.B. wenn die "hässlichen Entlein" aus dem Schatten treten und dazu der Wille zur Reflektion besteht.

Wenn du den Eindruck hast, das dies in deiner Altersklasse eher Regel als Ausnahme ist, dann könnte das an der Wahl deines Umfelds liegen.