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marta

  • #1

Nymphomanin – ist das eine Krankheit?

Ich habe schon öfter von dem Begriff Nymphomanin gehört und habe auch eine Freundin, die ich von meinem Laienverständnis davon auch so einordnen würde..Nun frage ich mich, ob das einfach ein hochgestochener Begriff für eine gesteigerte sexuelle Aktivität sein soll oder ob das tatsächlich ein krankhaftes Verhalten ist? Für Männer gibt es diesen Begriff ja gar nicht, hier ist es irgendwie schon gelernt, dass das „Gehirn“ etwas „verlagert funktioniert“…Mich würde auch mal die Meinung oder die Schilderung der Gefühlswelt einer richtigen Nymphomanin interessieren. Hat Sie dann noch Spaß an dem vielen Sex?
 
G

Gast

  • #2
Ich hab mal igendwo gelesen, daß der begriff Nymphomanin was mit Frigidität der Frau zu tun hat. Und beides soll wohl nicht vorkommen.
Tatsächlich werden, so meine ich, diese Begriffe gern zweckentfremdet, um Zustände zu beschreiben, mit denen Man(n) überfordert ist. Das ist er ganz sicher gelegentlich mit Frauen, die ein größeres sexuelles Bedürfnis haben, als er selbt, und das ist er auch genau so, wenn er seiner Partnerin keine Regung entlocken kann.
Und negativ sind diese Begriffe für mein dafürhalten in unserem Sprachgebrauch auch noch besetzt!
 
  • #3
http://www.familie-und-tipps.de/Beziehung/Nymphomanie.html
http://www.netdoktor.at/sex_partnerschaft/fakta/nymphomanie.shtml
 
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Gast

  • #4
Wenn es Überhand nimmt, ist es eine Krankheit und die kann sicher auch Männer treffen. Wenn man z.B. keiner Arbeit nachgehen kann, weil man sich auf die Arbeit nicht konzentrieren kann bzw. ständig auf Toilette ist, dann kann man das sicher nicht als gesund bezeichnen. Es wäre eine Sucht, die wie jede andere Sucht auch behandelt werden müsste.

Für jemanden, der selbst gern oft Sex hätte, der findet den Begriff bestimmt positiv.
 
G

Gast

  • #5
Nyphomanie lässt sich ganz einfach an einem Punkt erkennen!
Der Partner ist bzw. wäre beliebig austauschbar!
Es geht also nur noch innere Befriedigung des eigenen Triebes, egal mit wem, wann, wo und wie....
Und das halte ich persönlich schon für ein bissel krankhaft!
Ich hatte mal so eine Partnerin, die ersten Monate war das Neuland für mich, dann konnte ich ehrlich gesagt sie nicht mehr befriedigen. (die Sex Häufigkeit war ihr mit 6-7 mal die Woche zu gering)
Als sie mich das zweite mal betrogen hat, habe ich die Beziehung beendet!
 
G

Gast

  • #6
Ja, das mit dem beliebig austauschbaren Partner habe ich auch gehört. Da bin ich ja beruhigt, dass ich nur mit jemandem intim werden kann, in den ich auch verliebt bin ;-) Wie heisst das Pendant dazu bei Männern?
 
G

Gast

  • #7
Bei Männern heisst es Satyrismus
 
G

Gast

  • #8
eine Nymphomanin erreicht nie eine Befriedigung beim Sex. Egal wie häufig sie Sex hat. Das ist genau das Krankhafte daran .

Von den meisten Männerphantasien wird das als 'immer geil' bezeichnet.
Aber so ein Mensch ist sehr zu bedauern. Es ist wie bei jeder Sucht: der Trunksucht, der Fettsucht, usw. man braucht immer mehr von der Droge, erreicht aber niemals eine Befriedigung.
 
G

Gast

  • #9
Ich glaube nicht, dass es eine echte Sucht ist - eher eine Verhaltens- oder Persönlichkeitsstörung.

Eine entfernte Tante von mir war nymphoman. Sie verliebte sich temporär in jeden Mann, war unglaublich charmant und attraktiv, lies keinen Zweifel aufkommen, wie weit sie gehen würde. Sie sorgte für alles, damit "es" passieren konnte. Als Mann brauchtest Du schon gute Ausreden, wenn Du es nicht wolltest - eine Absage machte noch interessanter.

Sie hat ihren Körper benutzt, um Anerkennung, Zuwendung und Bewunderung zu bekommen. Und wer kann davon schon genug bekommen? Dass sie dafür Sex eingesetzt hat, hat sich wohl später erst ergeben. Als Tabuthema ist Sex natürlich bestens geeignet gewesen, sich in der Männerwelt interessant zu machen (70er). Heute würde sie wohl nicht mehr so stark auffallen.

Andere Menschen kompensieren das mit Tierliebe, Helfersyndrom, etc. Frühkindliche Prägungen sind eben niemals zu ignorieren und meistens der Schlüssel. Hier redet Ihr nur über die Auswirkungen, was eigentlich müßig ist. Der Mensch braucht lange, um dazuzulernen - dafür füllt er Threads und jagt Phantome. ;-)
m
 
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Gast

  • #10
Da täuschst du dich. liebe #8 ;-) In aller Ruhe kann man durchaus sagen dass der Teufel im Detail steckt: Eine nymphomanisch veranlagte Frau sucht offenbar tatsächlich Bestätigung über Sex - eine Nymphe eben. Dabei denke ich gleichzeitig an Bacchus ;-)
Manchmal beneide ich diese beiden Figuren sogar ein wenig (kunsthistorisch betrachtet). Gleichwohl bin ich für mich froh, dass ich sehr gut differenzieren kann, wann mir jemand soviel bedeutet, dass ich auch intim werden will. Manche können das nicht.
 
G

Gast

  • #11
Ich (w 34) schlafe immer gern mit verschiedenen Männern, die ich neu kennen lerne. Die Abwechslung ist für mich ein ganz wesentliches Lebenselixier. Jeder Mann ist anders. Das neue - vorausgesetzt er gefällt mir - und die Chemie stimmt, ist für mich jedes mal ein besonderer Genuss. Würde mich aber durch den Begriff "Nymphomanie" nicht davon abbringen lassen und mich dadurch diskriminiert fühlen. Eine feste Beziehung habe ich zur Zeit nicht; strebe dies auch in naher Zukunft auch nicht an! -
 
G

Gast

  • #12
#10 Wenn dich häufiger Sex befriedigt, so bist du keine Nymphomanin, sondern eine sexuell aktive Frau. Warum solltest du deine sexuelle Begierde nicht ausleben. Ich, w, habe auch sehr sehr häufig Sex. Brauche ich einfach und macht mir Spaß.
 
G

Gast

  • #13
An die #11 - danke Dir ganz herzlich für Dein Statement; brauche zwar zu meiner Einstellung nicht dauernd Bestätigung; freue mich jedoch sehr, wenn es Frauen (auch hier) gibt, die ähnlich empfinden und mit viel Spaß den SEX genießen!
Liebe Grüße von # 10!
 
G

Gast

  • #14
hallo
ich liebe den sex und habe einen festen Partner (werden demnächst auch Heiraten). ich brauche (wenn es geht) jeden tag sex, egal ob oral, normal, oder ob ich die hand selber anlege. Ich brauche den orgasmus. Wenn ich nicht schlafen kann tut es gut von meinem Partner oral befriedigt zu werden. Bin ich deshalb eine Nymphe?
 
G

Gast

  • #15
#13 mir geht es genauso wie dir.
 
G

Gast

  • #16
Was gibt es schöneres als möglichst viele und intensive Orgasmen? Ich,w, habe einen sehr potenten Partner, dennoch masturbiere ich weiterhin sehr häufig. Sucht?Vielleicht Genußsucht, die ist allerdings nicht schädlich, sondern sehr gesund für Körper und Geist.Und um so besseren Sex ich habe, um so konstanter bin ich erregt.