• #1

Nutzt meine Freundin mein Vertrauen aus?

Folgende Frage ist aufgekommen bei der ich aktuell nicht weiterkomme und deshalb gerne die Vorzüge eines solchen Forums nutzen würde.

Ich versuche die Situation auf das Wesentliche zu reduzieren.

Meine Freundin und ich sind seit 7 Jahren ein Paar. Wir haben uns während unseres Studiums kennengelernt.

Seit 1.5 Jahren führen wir beruflich bedingt eine Fernbeziehung, sehen uns an den Wochenenden regelmäßig.

Es hat sich vor einem halben Jahr herausgestellt, dass sie im ersten Halbjahr der Fernbeziehung mehrfach intimeren Kontakt mit zwei Männern hatte. Einem Arbeitskollegen und einer weiteren Person.

Geschlafen hat sie laut eigener Aussage nicht mit ihnen - allerdings war die gemeinsame Zeit durchaus sexuell.

Begründet hat sie ihr Verhalten dahingegen, keine sonderlich ausgeprägte Pubertät gehabt zu haben und das Gefühl von Männern bewundert zu werden in dieser Zeit genossen zu haben.

Viele Gespräche später und nach einer für uns beiden belastenden Zeit, haben wir uns vorgenommen, das verlorengegangene Vertrauen aufzubauen, unsere Beziehung fortzuführen und durch offenen und transparenten Umgang wieder zueinander zu finden.

Nach Anlaufschwierigkeiten, hat das gut funktioniert und ich würde die gemeinsame Zeit als liebevoll beschreiben. Wir wollten uns der Zukunft widmen.

Meine Bedingung für ein Weiterführen der Beziehung umschloss „Ehrlichkeit“ und den privaten Kontaktabbruch zu den beiden Herrschaften. (Beruflich keinen Kontakt mehr zu haben wäre mir übertrieben vorgekommen - erste Stelle als Ärztin, schwieriger Berufseinstieg)

Ich bin kein Freund von Vorschriften innerhalb einer Beziehung. Es handelt sich um eine freiwillige Veranstaltung und ich denke man sollte versuchen eine gute gemeinsame Zeit zu haben, solange die Grenzen des Partners respektiert werden.

Nun war eine abendliche Feier unter Arbeitskollegen auf die ich eigentlich auch eingeladen gewesen wäre, jedoch kurzfristig abreisen musste.

Auf dieser Feier war auch besagter Arbeitskollege mit dem vor einiger Zeit etwas lief. Heimlicher gemeinsamer Kurzurlaub usw..

Sie sagte mir heute am Telefon, dass sie dort übernachtet hat, da es recht spät wurde. Laut ihrer Aussage hat der Arbeitskollege dort nicht übernachtet, was ich jedoch weder überprüfen will, noch überprüfen kann.

Ich wäre ungern in einer Dynamik in der ich dauerhaft beginne zu hinterfragen, was sie macht.

Ich habe versucht ihr sachlich dazulegen warum mich das stört. (Missachtung unserer Vereinbarung privat keinen Kontakt zu haben - und gleich dort zu übernachten obwohl er da ist.)

Insgeheim hätte ich mir gewünscht, dass sie ins Taxi steigt als sie ihn sieht und mir gegenüber damit weiter Vertrauen aufbaut. So komme ich mir hintergangen vor. Ich finde ihr Verhalten rücksichtslos.

Sie versteht meinen Ärger nicht, fühlt sich in ihrer Freiheit beraubt und sagte mir sie wünschte sich mir von seiner Anwesenheit nie berichtet zu haben.

Reagiere ich übertrieben?

Vielen Dank
 
  • #2
Ich hätte ehrlich gesagt schon Schluss gemacht, als klar war, dass sie mit anderen Männern intim war. Aber gut, ihr habt die Vereinbarung betroffen, die Beziehung weiter zu führen, und habt abgesprochen, immer ehrlich zu sein. Sie sagt Dir, dass der Mann nicht nachts dort war, Du weißt nicht, ob sie ehrlich ist, aber da es nunmal so besprochen ist, musst Du ihr das glauben. Sonst würdest Du ihr ja unterstellen, sie hätte die Ehrlichkeitsvereinbarung gebrochen, ohne dass Du es beweisen kannst.

Insgeheim hätte ich mir gewünscht, dass sie ins Taxi steigt als sie ihn sieht und mir gegenüber damit weiter Vertrauen aufbaut.
Das sind Deine geheimen Wünsche, die nichts damit zu tun haben, was in eurer Beziehung vereinbart wurde. Also kannst Du Dir das zwar wünschen, aber nichts draus ableiten, wenn es nicht passiert. Ich meine, gut, Du kannst schon draus ableiten, dass Deiner Frau nicht bewusst ist, dass sie nach ihren Fehltritten mehr tun müsste, damit Du ihr wieder vertraust. Das kannst Du ihr auch sagen, und gucken, wie sie reagiert. Und Du hast was gesagt. Die Frage ist nun, WAS genau Du ihr gesagt hast. "Du bist rücksichtslos" oder "ich habe Angst, dass du mich wieder hintergangen hast"? Im ersten Fall ist ihre Reaktion verständlich, im letzten Fall sagt sie, dass ihr Deine Angst wurscht ist. Wie also hast Du es formuliert?
 
  • #3
Also deine Freundin A hatte eine Affäre mit Arbeitskollege B. Beide waren auf eine Feier bei Arbeitskollege/in C eingeladen. A ist auf Cs Feier gegangen, obwohl B auch da war.
Du weißt nicht, ob sie sich mit B unterhalten hat, oder nur mit C und den anderen Kollegen.
Wenn sie mit B hätte schlafen wollen, dann hätten die beiden das nicht bei C gemacht, sondern wären zu einem der beiden nach Hause gefahren.

Wie hätte sie denn ihren Arbeitskollegen begründen sollen, warum sie nach einem Blick in den Raum sofort wieder nach Hause geht?

Ich würde es so machen, wie deine Freundin vorschlägt und dir in Zukunft nichts mehr von zufälligen Begegnungen erzählen.
 
  • #4
Mal ehrlich: was für eine Beziehung willst Du mit einer Frau führen, die mit 30 meint, ihre Pubertät nachholen zu müssen und die nun die Aufmerksamkeit anderer Männer genießen und sich inihrer Freiheit nicht einschränken lassen will? Vergiss' es, das klappt nicht, wenn Du eine monogame Beziehung anstrebst.

Ihr seid 7 Jahre zusammen. Nach 1,5 Jahren Fernbeziehung scheint es keinen Plan zu geben, wieder zueinander zu kommen. Stattdessen macht sie mit mindestens 2 anderen Männern rum. Mal ehrlich: es ist vorbei und ihr könnt es beide verlängern und damit noch unangenehmer machen. Such ' Dir eine Frau dort wo Du lebst.
 
  • #5
Ja tut Sie, in dem Moment wo sie mit 2 anderen Männern intim geworden ist.
Hat sie eure Beziehung torpediert bzw euch in ein unhaltbare Gesamtsituation gebracht.
So etwas braucht man einfach nicht, es torpediert das Vertrauen von 100 auf 0, das wieder aufzubauen, ist ein Mammutprojekt.
Welches nur mit konsequenz und Disziplin funktioniert, davon scheint deine Freundin aber weit von entfernt zu sein.
Sie will ihre Freiheit?
Lass Sie gehen und lass dir mal durch den Kopf gehen,unter welchen umständen man zusammen intim wird.
Es mag Menschen geben die das absolut Pragmatisch sehen, triebbefriedigung ohne besondere Emotionen.
Die Regel ist aber, das da Gefühle im Spiel sind, die sie ja irgendwo her haben muss bzw Sie scheint nicht mehr 100% bei dir zu sein, eher ....
 
  • #6
Es es ist sehr großmütig von dir, dieses Fremdgehen zu verzeihen.

Allerdings lässt sich einmal gebrochenes Vertrauen meiner Meinung und Erfahrung nach nicht wieder herstellen.

So liest sich für mich auch dein Text. Du möchtest es vom Verstand her aber vom Gefühl her kriegst du es nicht hin.

Gerade eure Fernbeziehung macht es doppelt schwer zu vertrauen und deine Freundin scheint sich ja auch nicht sonderlich darum zu bemühen.

Vielleicht hörst du einmal ganz tief in dich hinein und fragst dich, ob du das wirklich so weiter machen kannst und willst oder ob du dich gerade innerlich sehr verbiegst.
 
  • #7
Mal ehrlich: was für eine Beziehung willst Du mit einer Frau führen, die mit 30 meint, ihre Pubertät nachholen zu müssen und die nun die Aufmerksamkeit anderer Männer genießen und sich inihrer Freiheit nicht einschränken lassen will? Vergiss' es, das klappt nicht, wenn Du eine monogame Beziehung anstrebst.
So pauschal würde ich das nicht sagen. Denn meiner Ansicht nach hat sich die Freundin seither an die Ehrlichkeitsvereinbarung gehalten.
1. Hätte sie ihren Freund an diese Feier mitgenommen, wenn er nicht hätte früher gehen müssen
2. Hatte sie insofern keinen "privaten Kontakt" zu den Herren, als sie sich nicht mit ihnen im Besonderen verabredet hat.
3. Hat sie ehrlichkeitshalber berichtet, ausserhalb übernachtet zu haben, was sie gar nicht hätte tun müssen.
Insgeheim hätte ich mir gewünscht, dass sie ins Taxi steigt als sie ihn sieht und mir gegenüber damit weiter Vertrauen aufbaut.
Du musst dich entscheiden, ob du ihr verzeihen und wieder vertrauen kannst - oder ob du diese Geschichte nun weiterhin dazu verwendest, ihr Vorschriften zu machen, rasch beleidigt zu sein und sie zu verdächtigen. Ad acta legen und neu starten oder misstrauisch und verletzt sein - man kann wirklich nicht beides gleichzeitig. Ich würde sagen, bezüglich des Fortschritts, den eure Beziehung seit diesen Geschichten gemacht hat, hast du mit deinem Verhalten einen kleinen Rückschritt hingelegt. Den ich durchaus verstehe (!) aber es ging dir um die Frage, ob du objektiv gesehen übertrieben reagiert hast. Ja, würde ich sagen.
Entgegen den Stimmen anderer würde ich sagen, ihr seid nun seit 7 Jahren zusammen und eure Liebe scheint trotz einer längeren Zeit der Fernbeziehung noch intakt, das schaffen die Allerwenigsten und spricht eigentlich für euch. Im Grunde steht ihr am Scheideweg - nun wieder verbindlicher werden und enger rücken, oder langsam auseinander driften.. es ist sinnvoll, dieses grosse Thema langsam anzugehen. Übrigens kenne ich kaum eine längere Beziehung, die nicht mal "getestet" wurde durch kleine oder grössere Fremd-Verliebung, "Ausrutscher".. Paare, die das bewältigen und Fehler verzeihen, die sind nicht unbedingt zum Scheitern verurteilt - das kann einen auch bestärken, dass man doch füreinander gemacht ist.
 
  • #8
Du bist nicht ihr Papa, der seiner Tochter bei der Pubertät zuschaut.
Wahrscheinlich wusste sie, wer kommt, trotzdem kann sie mit ihrem Arbeitskollegen auch so Sex haben, wenn sie will.
Wie ist denn euer Sexleben so, ist zufriedenstellend für beide Seiten?
Du kommst hier sehr überkorrekt und förmlich rüber.
Mag sein, dass deine Freundin sich an die Regeln hält. Möchtest du mit jemanden Zusammensein, der sich zusammenreißen muss, nicht fremdzugehen?
 
  • #9
Oh je, JOhannes,

ich an Deiner Stelle hätte jetzt schon gar keine Lust mehr auf diese Frau.

Ich habe das Gefühl, sie sieht Dich als "vertrauten Kumpel-Freund" an. Klar, viel erlebt miteinander. Keine Frage.

Aber allein die Tatsache, dass sie (als Frau!) mit anderen Männern Sex hat oder Intimitäten austauscht, wie auch immer - ich möchte mir die Details gar nicht vorstellen -, würde mich als ihr Freund schon total abturnen. Für mich würde sich die Frage mit dem Vertrauen schon gar nicht mehr stellen.

Ich wünsche Dir eine Frau, die Dich zu schätzen weiß! Und Dir treu ist, nicht weil Du es so willst, sondern weil sie selbst es so will und - neben Dir - gar keinen anderen Mann mehr möchte!
 
M

Michael_123

  • #10
Sie versteht meinen Ärger nicht, fühlt sich in ihrer Freiheit beraubt und sagte mir sie wünschte sich mir von seiner Anwesenheit nie berichtet zu haben.

Reagiere ich übertrieben?
Nein, Du reagierst nicht übertrieben. Du bist unfähig entsprechende Grenzen zu setzen - diese sind schon längst überschritten. Ich schließe mich auch meiner Vorrednerin an, dass ihr beide offensichtlich keinen Zukunftsplan nach sieben Jahren habt. Willst Du, dass diese Frau die Mutter Deiner Kinder wird?

Gebe ihr ihre Freiheit wieder, und lass Dich nicht weiter demütigen.

Warum lässt Du das mit Dir machen?
 
  • #11
Ich rate ungern zu harten Schritten. Hier aber kannst Du das r gegen ein n austauschen. Oder willst Du Dir sehenden Auges Hörner aufsetzen lassen?
 
  • #12
Hallo Johannes,

wenn du vertraust, dann bitte richtig.
Eine Feier unter Kollegen ist ja nicht privat, sondern beruflich bedingt. Daher hatte sie mit dem Mann beruflich Kontakt - von dir ja ausdrücklich erlaubt.
Sie hat dort übernachtet - besser als Führerschein weg. Oder ?
Wenn du dagegen zu dem Schluss kommst, nicht mehr vertrauen zu können oder zu wollen, dann beende die Sache. Denn Vertrauen ist sehr wichtig, bei einer Fernbeziehung noch wichtiger als wenn man sich jeden Tag sieht.
Eifersucht ist auf Dauer sowieso tödlich für eine Liebe. Entscheide dich, und steh zu deiner Entscheidung.
 
  • #13
Erkenne erstmal, dass du trotz 7 Jahren, ein unverbindlicher Mann für sie bist.
Du durchlebst das, was die meisten unverbindlichen Männer jetzt erleben: Seit 7 Jahren ein Paar, nicht verheiratet, keine gemeinsamen Ziele (Ehe), um die Beziehung auf ein nächst festeres Level zu bringen. Dazu die Fernbeziehung, die der Frau aufzeigen, dass es auch noch andere Casanovas gibt, die schnell Tacheles machen und ihr mehr bieten. Frische Romantik, Komplimente.
Keine Kinder, die euch stärker verbinden, zudem ihr Verbote aufstellen wie ein kleines Mädchen, dass sie andere Männer nicht sehen darf.

Spätestens bei den Verboten wäre ich sofort weg. Verbote darf mir mein Ehemann machen (zu recht), aber du hast diesen besonderen Status einfach noch nicht.

Ich glaube, du bist gerade dabei, die Frau zu verlieren. Sie hat längst Interesse an anderen Männern gefunden, das sagt mir meine weibliche Intuition.

Ein neuer Mann verspricht die ganze Welt und viele Möglichkeiten, die mit dir nicht drin sind.
Warum die Fernbeziehung? Warum seht ihr euch nur am Wochenende? Das ist ja ein Rückschritt der Beziehung und würde mir verdeutlichen, ich bin wieder offen für andere Männer. Wie viele Jahre soll die Frau mit dir noch zusammen sein, und eine alte Jungfer bleiben?
Eine verheiratete Frau mit Kindern ist unter Dach und Fach, ist zufrieden, hat alles, was sie will und nimmt weniger Reißaus.

Du brauchst keine Bedingungen stellen. Ehrlichkeit und Treue gibt man Leuten, die man für Wert hält, nicht Leuten, die es verlangen! Männer, die was verlangen, beuten aus und geben wenig Opfer von sich selber. Z.B. wollen sie nur eine Freundin, um nicht alleine zu sein, aber sie haben sich nie ernsthafte Gedanken an eine Ehe.

Ich wäre ungern in einer Dynamik in der ich dauerhaft beginne zu hinterfragen, was sie macht.
Versteh ich absolut, aber statt Verbote, lieber die ganze Beziehung in Frage stellen. Menschen erkennen die Sachlage erst bei radikalen Schritten: Kontaktabbruch, Schlösser austauschen, ihr sagen, dass ihr getrennte Leute seid und ein halbes Jahr mal abtauchen. Entweder freut sie sich, dass du weg bist oder sie wacht in Panik auf.

Wie soll diese Fernbeziehung denn aussehen? Schon mal Gedanken über die Ziele danach gemacht?

Ich würde keinem Menschen etwas verbieten, sondern ihr aufzeigen, welche Konsequenzen bei welchem Verhalten zu erwarten sind. Sage ihr, es ist wunderbar, dass sie ihre Zeit so sehr genießt, aber du brauchst jetzt bald eine feste Frau an deiner Seite, du möchtest die nächsten Jahre nicht alleine enden, du hast Ziele (Ehe, Kinderwunsch) und dafür brauchst du eine richtige Frau an deiner Seite. Wenn sie es nicht ist, dann gibt es genug andere Frauen, die ihren Platz ersetzen würden. Wie gesagt, ihr seid zwar seit 7 Jahren ein Paar, aber für mich wirkt das wie eine platonische Freundschaft, wo du ihr nachdackelst wie ein Verehrer und sie bei dir ist, nicht weil du ihre eine Zukunft bietest, sondern weil sie dich halt noch immer mag.
 
  • #14
..mehrfach intimeren Kontakt mit zwei Männern hatte...
Auf dieser Feier war auch besagter Arbeitskollege mit dem vor einiger Zeit etwas lief. Heimlicher gemeinsamer Kurzurlaub usw..
Sie sagte mir heute am Telefon, dass sie dort übernachtet hat, .....
....
Insgeheim hätte ich mir gewünscht, dass sie,,,mir gegenüber damit weiter Vertrauen aufbaut. So komme ich mir hintergangen vor. Ich finde ihr Verhalten rücksichtslos.
Reagiere ich übertrieben?
Es ist nicht wichtig, ob du übertrieben reagierst oder ob besagter Kollege auch dort übernachtet hat.
Wichtig ist, dass sie wie du selber sagst, Dir gegenüber kein Vertrauen aufbaut.
Übrigens mal so nebenbei ist es ein NoGo, mit seinen Kollegen in der Klinik gleich mal ein Techtelmechtel anzufangen (auch noch 2!?!). Das ist echt schlampenmäßig und es wird sicher schon die halbe Klinik wissen... aber nun...
so viel zur ersten Stelle als Ärztin...
Du schreibst, sie hätte nicht mit ihnen geschlafen, war aber mit einem von ihnen im Kurzurlaub?? Verstehe ich nicht. Natürlich hat sie mit ihm geschlafen.

Beende dieses unwürdige Verhältnis. Deine Freundin fühlt sich eingeengt und will dich nicht mehr wirklich. Das ist oft so, wenn ein neues Leben anfängt - du gehörst nicht mehr wirklich dazu und sie tut alles, um dein Vertrauen weiterhin zu zerstören.

Für mich wäre es das gewesen.
Und nein - für meinen Geschmack reagierst du nicht über sondern eher zu verständnisvoll.
 
  • #15
Erstmal wäre sie ihm treu gewesen, bräuchte man heute nicht am Vertrauen arbeiten und Verbote wären unnötig.
Wer hat also schuld an der Tatsache?
Desweiteren verliert er seine Freundin nicht, denn verlieren kann man nur was noch bei einem ist und dazu gehört Treue.

Diese Frau ist kein Verlust und wenn sie geht weil sie sich eingeengt fühlt, dann ist das für den TS eine neue Chance die Frau zu finden, die ernsthaft mit ihm die Zukunft planen will, denn das will seine Freundin gar nicht mehr. Er ist nur noch Zeitvertreib oder sie muss noch etwas daran arbeiten, ihm das Gefühl zu geben, die Trennung selbst herausgefordert zu haben und nicht ihre Untreue der eigentliche Grund dafür war.
Viele Frauen handeln so um nicht sich selbst die Schuld geben zu müssen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #16
Ja, ich finde Sie übertreiben völlig. Wieso sich Ihre Freundin so ein Verhalten gefallen und den Umgang mit Kollegen verbieten lässt, ist mit völlig schleierhaft. Wenn Sie mit dem Umstand, dass Ihre Freundin neben Ihnen zeitweise andere Männer hatte nicht zurecht kommen, müssen Sie sich trennen. Eine derartige Bevormundung lässt sich keine Frau mit Selbstachtung auf Dauer bieten. Ich hätte Sie schon längst vor die Tür gesetzt.
 
  • #17
Für mich wären diese Episoden ein Trennungsgrund gewesen, aber nun habt ihr euch entschieden, weiter zu machen, daher auf dieser Basis:

Ob sie dort übernachtet hat oder nicht, ist doch unerheblich. Hätten die beiden es gewollt, hätten sie sich auch während der Feier für ein Stelldichein abseilen können. Das können sie auch bei der Arbeit oder nach Dienstschluss. Entweder du vertraust, oder du vertraust nicht.
Ins Taxi zu steigen, kaum dass sie des Mannes gewahr wird, ist doch lächerlich. Wie sollte sie das vor den Kollegen begründen? Außerdem kannst du das nicht kontrollieren. Sie könnte dir sonstwas erzählen.

Du hast Ehrlichkeit und Kontaktabbruch gefordert. Wie soll dir das bei einer Fernbeziehung Sicherheit geben?
Ich hätte an deiner Stelle eher gefordert, dass sie sich mit ihrem Problem auseinandersetzt, süchtig nach der Aufmerksamkeit von Männern zu sein. Da liegt doch die Wurzel des Übels.
Hast du das Gefühl, dass sie sich ernsthaft damit befasst und dieses Verlangen überwunden hat? Dann vertrau ihr.
Wenn du aber nicht registrierst, dass sie hier an sich gearbeitet hat, sondern dir einfach nur um des lieben Friedens Willen Versprechungen gemacht hat, darfst du davon ausgehen, dass sie dieses Verlangen weiterhin hat und es früher oder später auch wieder zu ähnlichen Episoden wie damals kommen wird.
 
  • #18
Ich hätte ehrlich gesagt schon Schluss gemacht, als klar war, dass sie mit anderen Männern intim war.
Gebe ihr ihre Freiheit wieder und lass Dich nicht weiter demütigen.
Warum lässt Du das mit Dir machen?
 
  • #19
Moin,

ich denke, der TS erlebt genau das, warum Viele auch ein einmaliges Fremdgehen nicht verzeihen und sich sofort trennen würden.
Man kommt in eine komplett schwache, lächerliche Position, weil das Bauchgefühl einem befiehlt, den anderen zu kontrollieren. Das kann man aber nicht, denn der andere müsste ja FREIWILLIG treu sein, denn wir leben in einem freien Land.
Das Einzige wäre, das Bauchgefühl abzuschalten und bewusst jegliche Freiheit zu gewähren. Aber wer kann das schon?

manchmal
 
  • #20
Zum Ausnutzen gehören immer zwei.
Einer, der sich dies gefallen lässt und jemand, der dies ausnutzt.
Am Ende sollte man sich fragen, warum man dies mitmacht.

Wenn mich ein Mann ausnutzt, dann war es das für mich und ziehe einen Schlussstrich.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende
 
  • #21
Was seit Februar bis heute mitte September weiteres passiert ist weiss ich nicht. Wenn diese Freundin die du wahrscheinlich noch liebst also nicht mittlerweile zum Teufel gejagt hast, dann tu es jetzt. Sie ist bloss feige dir die ganze Wahrheit aufzutischen. Und das eigene Fehlverhalten noch damit zu entschuldigen, dass Sie besser nichts erzählt hätte und du Sie einschränkst wären genug indizien. Es gibt aber immer wieder hoffnungslose optimisten die gerne weiter hoffen. Vielleicht bist du ja heute drüber hinweg was man dir nur wünschen kann. Diese Person hat es Faustdick hinter den Ohren. Sie soll mit ihren Lovern ihre Pubertät oder wie ich es eher formulieren würde: Ihre Geilheit ausleben. Mit einer solch mies eingestellter Person hätte ich permanente Krisen. Es ist ein Ammenmärchen, dass männlein wie weiblein, wenn Sie mal untreu waren wird es nie mehr so sein wie vorher. Die Bruchstelle wird man immer sehen. Und für all diejenigen die meinen ich sei ein Moralapostel. Keineswegs, aber wenn man ehrlich zueinander gewesen wäre, könnte ich diese Person genau wie ihre Affären hin und wieder bumsen ohne dafür Verantwortung tragen zu müssen.