• #31
O mei... :)
Eine Frau, die ich kennenlernen möchte, weil sie mir auf Augenhöhe begegnen kann, sollte sicher beurteilen können, inwieweit ein getrennt lebender Mann beziehungsfähig ist.
Eine Frau, die ernsthaft meint, das an der Frage "getrennt lebend oder geschieden" festmachen zu können, wäre mir schon zu oberflächlich.
Etwas ganz anderes ist natürlich, das persönliche "Suchraster" so zu stricken.... aber auch darin steckt für mich eine recht unrealistische Sicht der Dinge.
Und ein Mann auf Augenhöhe hat seine Privatangelegenheiten geregelt und lebt nicht "getrennt", sondern lässt sich scheiden. Wo ist denn das Problem? Warum sollte eine Frau automatisch einen verheirateten Mann toll finden?
Inzwischen hoffe ich sehr, dass das Mädel kein weiteres Interesse an dir zeigt, du kommst sehr egoistisch und kindlich rüber und sie klingt nach einer tollen Powerfrau, die für sich selbst sorgt und klar und deutlich sagt, was sie denkt. Sie hat ein Leben, du anscheinend nicht und bist nur ein weiterer verheirateter Mann, der alles haben will, aber an der Realität scheitert.
 
G

Ga_ui

  • #32
Du bist fast 50. Da sollte man unabhängig von einer Person leben können.

Im Alter haben sich dich meisten Menschen ein unabhängiges Leben aufgebaut: Job, der einen ausfüllt, gute Freundschaften, die man pflegen möchte, Hobbys, damit es einem nicht langweilig ist. Und dem sollte man vorbehaltlos nachgehen können, ohne sich ständig erklären zu müssen.
Ich stelle es mir sehr unangenehm vor, wenn man da einen erwachsenen Partner hat, der einem am Rockzipfel hängt.

Die Frau sollte dir das nicht werts ein, dir sollte es wert sein. In der Zeit kannst du selber deine Hobbies und Interessen fördern.

Ich denke, die Frau passt von ihrem Nähebedürfnis einfach nicht zu dir. Sie hat ihr ausgelastetes Leben und braucht einen unabhängigen Partner, der sich gut mit sich selber beschäftigen kann.
 
  • #33
O mei... :)
Eine Frau, die ich kennenlernen möchte, weil sie mir auf Augenhöhe begegnen kann, sollte sicher beurteilen können, inwieweit ein getrennt lebender Mann beziehungsfähig ist.
Eine Frau, die ernsthaft meint, das an der Frage "getrennt lebend oder geschieden" festmachen zu können, wäre mir schon zu oberflächlich.
Etwas ganz anderes ist natürlich, das persönliche "Suchraster" so zu stricken.... aber auch darin steckt für mich eine recht unrealistische Sicht der Dinge.
Nein, dass sind keine unrealistische Sichtweise, sondern eine aus persönlichen Erfahrungen von mir, von Freundinnen und dann im Internet selbst gelesene, wo ich dachte, wieviele andere Frauen mussten selbiges erleben.

Vergiss nicht, so wie du als Mann denkst, muss Frau nicht genauso denken, daher darf Frau ihre Sichtweise auf "getrennt" lebende Männer habe, obwohl es eigentlich wurscht ist, ob Frau oder Mann, wer wirklich noch nicht geschieden ist, hat den ganzen emotionalen Sch... nicht hinter sich und ist für mich persönlich noch nicht wirklich frei für was neues Ernsthaftes. Wer das anders sieht, gerne, muss sich dann aber nicht wundern, wenn jeder neue Versuch immer wieder schief geht.

w
 
  • #34
Nochmal der FS:

Ohje, mir gings wirklich um die Kennenlernphase... und darum, ob es da so extrem verschiedene Ansichten/Vorlieben zum Timing der ersten Treffen gibt... nicht um meine allgemeinen Chancen auf dem Datingmarkt ;) ...
...um mein eigenes Gefühl, dass diese Unterbrechungen von jeweils einer ganzen Woche eine sehr langsames/lange hingezogenes Kennenlernen bedeuten, das irgendwie die Dynamik aus der Sache rausnimmt...
... aber auch um meine absolute Bereitschaft, mich hier als große Ausnahme zu betrachten und entsprechende Geduld aufzubringen, und um die Gefahr, durch Ungeduld und falsche Interpretation etwas zu gefährden, was noch gar nicht begonnen hat.

Sicher: es ist schon so - wenn ich jemanden bestimmten kennenlernen möchte, stelle ich meine eigenen Hobbys und Unternehmungen in der Zeit hintenan und setze andere Prioritäten... insgesamt bin ich aber ganz sicher niemand, der sich mit sich alleine und seinen sonstigen Aktivitäten, Freunden, Beruf usw. langweilt, ganz im Gegenteil.

Die Sache mit der Scheidung hat für mich überhaupt keine emotionale Komponente, sondern bewegt sich nur im Bereich "Finanzen&Steuern". Ich werde meiner Ex und meinen (erwachsenen) Kindern immer auf einer bestimmten Ebene verbunden bleiben, geschieden oder getrennt, und das sehe ich durchaus als eine positive Eigenschaft an. Ich habe großes Interesse, zur rechten Zeit eine neue Partnerin mit meiner früheren Familie bekannt zu machen, lauter erstklassige Leute, niemand, zu dem ich einen groben, drastischen Schlusstrich brauche, nichts, für das ich oder sie sich schämen müssten. ... "so what"?

Viele Grüße,
manchmal
 
  • #35
Lieber FS,
die Beschreibung der Frau trifft weitgehend auf mich zu. Daher fühle ich mich prädestiniert, Dir zu antworten.

Eine gebildete Frau in beruflich fordernder Situation und mit einem gewissen Lebensalter hat andere Beschäftigungen und Interessen, als "Gewehr bei Fuss zu stehen" wenn ein 49-jahriger auf Freiersfuessen unterwegs ist. Es gibt in dem Alter nahezu keine Männer, in die eine gestandene Frau sich beim ersten Treffen derartig verknallen kann, dass sie ihr gesamtes soziales Leben über den Haufen wirft für ihn.

Mein Tag beginnt morgens um 6 Uhr und ich habe oft um 18 Uhr Feierabend, mache oft noch Überstunden. 3 mal in der Woche gehe ich nach der Arbeit zum Sport, d.h. bin nicht vor 21 Uhr Zuhause. Zusätzlich treffe ich mich mit Freundinnen, gehe auch mal mit Kollegen aus.
Ich habe ausserhalb des Wochenendes keine Zeit, einen Mann kennenzulernen und selbst am Wochenende habe ich langfristig vorher getroffene Verabredungen. Ich sitze nicht da und warte, dass ein Mann in meinem Leben auftaucht, sondern habe genug Interessen. Deswegen bin ich und vermutlich ist sie eine interessante Gesprächspartnerin.
Ein Mann, den ich neu kennenlerne ist für mich nicht so interessant, dass ich ihn ständig sehen will. Der muss sich bei Treffen erst mal interessant machen, damit ich ihn öfter treffen und kennenlernen will. Wenn er interessant ist, vergesse ich ihn von einem Treffen zum anderen nicht, denn ich bin ja intelligent und bei mir entsteht mit der Anzahl der Treffen Vertrautheit, auch wenn sie in zeitlichen Abständen stattfinden.

Wenn Du sie vergisst und jedes mal bei Null beginnst mit dem Kennenlernen, dann würde ich an Deiner Intelligenz zweifeln bzw. an der Art Deines Interesses.

Kann es sein, dass Du bisher mit einer anderen Art von Frau zu tun hattest, für die ein Mann der einzige Lebensinhalt ist und dass Du Dich nun schwertust mit einer Frau mit eigenem Lebensinhalt für die Du eine ziemliche Nebenrolle bist und Dir die Hauptrolle erst erwerben musst? Das kenne ich von Downdatern in der ersten Runde, die es danach mit einer Frau auf Augenhöhe versuchen und scheitern, weil diese Frau weitreichende Interessen und andere Verhaltensmuster hat.
 
  • #36
Ich finde auch nicht, dass sie übermäßig begeistert klingt.
Vielleicht ist sie aber auch nur vorsichtig und will dich besser kennenlernen, oder du sollst ein Kumpel werden.
Versuch, dich nicht zu sehr auf diese Frau zu fixieren, sondern auch noch andere Frauen kennenzulernen.
 
  • #37
Außer einer Frau, die ein schwaches Nähebedürfnis hat so wie ich.
Das wird dann aber nicht besser, weil sie eben so ist. Und dann paßt ihr eben nicht zusammen, wenn dein Nähebedürfnis grundsätzlich stärker ausgeprägt ist.
Es wäre gut, das schnell herauszufinden und sich dann lieber anders zu orientieren.

Dennoch würde ich noch ein bißchen abwarten, ihr hattet ja erst zwei Treffen, steht also ganz am Anfang.
Ich habe auch das Gefühl, dass er sich bei dieser Frau um eine handelt, welche nicht so ein grosses Nähebedürfnis hat. Das ist wohl auch der Grund, weshalb sie ihn nicht häufiger sehen möchte.

Oder aber sie hat schlimme Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht, dass ihre Bedürfnisse nach Nähe, Geborgenheit und Zärtlichkeit und häufigem zusammen sein oft frustriert wurden. Deshalb möchte sie vielleicht alles nur langsamer angehen lassen und möchte Vertrauen aufbauen.

Ich würde dem FS auch Zeit lassen, dass sich das ganze entwickelt vielleicht, wenn er sich gedulden kann noch 6-8 Wochen auch wenn ich ihn verstehe, dass er die Frau, die er mag häufiger sehen will und ihr nahe sein will. Ein Mann, der sich zumindest leicht verliebt hat, verhält sich nach dem Verliebtheit völlig normal. Auch 49-jährige Männer können sich wie Teenager verknallen :).

Vielleicht hält sie aber auch sein Status "getrennt sein" zurück.

Aber wenn diese Frau grundsätzlich weniger Bedürfnis nach Nähe hat aber der FS viel mehr, so würde es zwischen den beiden nicht passen dauerhaft gesehen.

Da sie ihm wert ist, wie er schrieb, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich tatsächlich mit ihr zu gedulden. Er kann sich selbst eine Frist setzen bis wann und dann mit ihr sprechen wie er sich fühlt und wie er sich das Kennenlernen und eine Beziehung vorstellt.
 
  • #38
Vergiss nicht, so wie du als Mann denkst, muss Frau nicht genauso denken, daher darf Frau ihre Sichtweise auf "getrennt" lebende Männer habe, obwohl es eigentlich wurscht ist, ob Frau oder Mann, wer wirklich noch nicht geschieden ist, hat den ganzen emotionalen Sch... nicht hinter sich und ist für mich persönlich noch nicht wirklich frei für was neues Ernsthaftes. Wer das anders sieht, gerne, muss sich dann aber nicht wundern, wenn jeder neue Versuch immer wieder schief geht.
w
Ich sehe es teilweise anders. Es geht um das emotionale getrennt sein und nicht um das rechtliche, denn das Erstere ist viel wichtiger für eine neue Liebesbeziehung.

Es mag Männer geben, die sogar geschieden sind aber emotional immer noch an ihre Ex Frauen gebunden. Dann freut sich eine Frau auf so einen rechtlich geschiedenen Mann und lässt sich auf ihn ein, um später festzustellen, dass er immer noch an seine Exfrau hängt und emotional nicht abgeschlossen hat.

Woran macht es sich fest, dass ein Mann mit seiner vergangenen Beziehung bzw. Ehe abgeschlossen hat und bereit ist für eine neue Beziehung? An der rechtlichen/offiziellen Scheidung? Wirklich macht es sich nur daran fest, dass der Mann beziehungsfähig und beziehungswillig ist?

Ich weiss es gibt auch Männer, welche die Scheidung immer noch nicht einreichen und manche tun das aus wirtschaftlichen Gründen aber nicht aus emotionalen und andere Männer - und diese Erfahrung habe ich auch gemacht - reichen die Scheidung nicht ein, obwohl sie sogar eine neue Freundin haben mit der sie auch zusammen leben, weil sie die Familie vermissen und hoffen sie würden wieder eines Tages zusammenkommen. Diese unbewusste Hoffnung und Wunsch lässt sie zögern die Scheidung einzureichen.

Jetzt muss uns der @manchmal eventuell noch erklären, weshalb er noch nicht geschieden ist und ob die Scheidung am laufen ist. Die Scheidung kann auch das äussere Zeichen für das emotionale Ende der Ehe sein aber es muss nicht immer so sein!
 
  • #39
Furchtbar. Ich würde diesen betagten Menschen ganz ernsthaft fragen, ob er vergessen hat, erwachsen zu werden. Wie kindisch ist so ein Verhalten bitte? Mag ja sein, dass du keine Hobbies hast, FS. Sie schon. Also RESPEKTIERE das, triff dich am WE mit ihr oder lass es bleiben.
Das beste/lustigste ist, dass du hier groß deinen Mund aufreißt, es aber noch nicht mal fertig gebracht hast, dich vernünftig scheiden zu lassen... solche Männer sind mur die "Liebsten".... :D Null Selbstreflektion. Oder?
Warum soll sie sich auf einen verheirateten Mann einlassen? Die Frau hat Selbstbewusstsein, Klasse und Hobbies. Such dir viell. eine ebenfalls verheiratete Hausfrau (die haben meist mehr Zeit, ohne Kinder natürlich!) ohne Hobbies, die passt dann bestimmt besser zu dir.
 
  • #40
Die Sache mit der Scheidung hat für mich überhaupt keine emotionale Komponente, sondern bewegt sich nur im Bereich "Finanzen&Steuern". Ich werde meiner Ex und meinen (erwachsenen) Kindern immer auf einer bestimmten Ebene verbunden bleiben, geschieden oder getrennt, und das sehe ich durchaus als eine positive Eigenschaft an. Ich habe großes Interesse, zur rechten Zeit eine neue Partnerin mit meiner früheren Familie bekannt zu machen, lauter erstklassige Leute, niemand, zu dem ich einen groben, drastischen Schlusstrich brauche, nichts, für das ich oder sie sich schämen müssten. ... "so what"?
Hier fehlts dir massiv an Empathie, wenn du dir nicht vorstellen kannst, dass das für eine Frau extrem störend ist. Das ist nichts positives aus der Sicht einer Frau, die vielleicht noch Kinder (mit dir?) haben will. Männer, die den endgültigen Schritt nicht machen wollen, sind eben nicht völlig frei von ihrer Vergangenheit, genau, wie du es beschreibst. Du sollst dich ja von deiner Frau scheiden lassen, nicht von deinen Kindern. Von Kindern kann man sich nicht scheiden lassen.
Deine neue Freundin wird auch sicherlich ekstatisch sein, deine Frau kennenzulernen, gehts noch? Du bist offenbar ganz am Anfang deiner Partnersuche, und noch recht naiv, was dein Attraktivitätspotential betrifft. Solltest du nicht eine Ausnahmepersönlichkeit sein wie zum Beispiel Picasso, ein Künstler von Weltklasse, der sich solche Dinge leisten konnte, auch finanziell, dann wirst dein Aufwachen ein schlimmes werden. Well, live and learn.
 
  • #41
Es gibt in dem Alter nahezu keine Männer, in die eine gestandene Frau sich beim ersten Treffen derartig verknallen kann, dass sie ihr gesamtes soziales Leben über den Haufen wirft für ihn.
Doch, gibt es. Und nicht nur das soziale Leben. Als ich merkte, daß sie sich bei ihrem Arbeitgeber krank gemeldet hatte, um mich treffen zu können, habe ich aber ein ernstes Gespräch mit ihr geführt, denn das wollte ich nicht. Wie sollte ich auch eine Frau in mein Leben integrieren, die alles andere für mich sausen läßt und mir dadurch die Luft zum Atmen nimmt? Ich will nicht immerzu nur zusammen glucken. So ähnlich ist es wahrscheinlich auch hier.
 
  • #42
Eine Frau, die ernsthaft meint, das an der Frage "getrennt lebend oder geschieden" festmachen zu können, wäre mir schon zu oberflächlich.
Ich halte es absolut nicht für oberflächlich, wenn eine Frau keine Beziehung zu einem nach wie vor gebundenen Mann eingehen will oder ihr diese Situation nicht behagt und Sorgen macht. Sie sorgt lediglich gut für sich und ist demzufolge realistisch.

Deine obige Aussage finde ich anmaßend. Sie spricht nicht für dich, du klingst generell sehr nach gekränkter Eitelkeit, weil diese Frau nicht so funktioniert wie du dir das vorstellst.
 
  • #43
Ich halte es absolut nicht für oberflächlich, wenn eine Frau keine Beziehung zu einem nach wie vor gebundenen Mann eingehen will oder ihr diese Situation nicht behagt und Sorgen macht.
Was natürlich umgekehrt ganz genauso gilt. Ich würde mich auch vehement dagegen verwahren, „oberflächlich” genannt zu werden, wenn ich kein erotisches Verhältnis mit einer gebundenen Frau will. Oberflächlich wäre, wenn der Beziehungsstatus des anderen keine Rolle spielt.
 
  • #44
Jetzt muss uns der @manchmal eventuell noch erklären, weshalb er noch nicht geschieden ist und ob die Scheidung am laufen ist.
Gar kein Geheimnis - Trennungsjahr ist um, jetzt wird die Scheidung eingereicht.

@Rosenblatt: woher/warum diese Gehässigkeit?
Mag ja sein, dass Ungeduld "kindisch" ist. Nunja - "...der werfe den ersten Stein".
Aber die Denke hinter "sich auf einen verheirateten Mann einlassen"... entspricht doch nicht mehr der Lebenswirklichkeit. Darin sehe ich das Klischee von "schwängern und sitzenlassen" (tscha, dieser Zug ist wohl abgefahren ;)), wie auch das Bild von "wenn sich schon einlassen, dann wenigstens wirtschaftlich profitieren".
 
  • #45
Lieber FS,
die Beschreibung der Frau trifft weitgehend auf mich zu. Daher fühle ich mich prädestiniert, Dir zu antworten.
@Vikky: Vielen Dank, deine Sicht ist sehr hilfreich und interessant für mich! Ja, das ist bei meiner DP wohl wirklich sehr ähnlich.
Ich selbst bin ganz sicher kein Mensch, der seinen Partner dominieren oder ständig besonders eng um sich haben möchte, ich habe sogar extrem viele Eigenaktivitäten etc.. Unabhängigkeit der Frau ist für mich eine sehr wichtige Eigenschaft.
Es ist eher so, dass mich das "auf Freiersfüßen sein" recht stark aus dem üblichen, unabhängigen Rhythmus bringt, und ich gerade etwas unglücklich zwischen meinen beiden Polen "einsamer Wolf" und "verliebter Kater" pendle (was beides nix ist ;)).
 
  • #46
Ich sehe es teilweise anders. Es geht um das emotionale getrennt sein und nicht um das rechtliche, denn das Erstere ist viel wichtiger für eine neue Liebesbeziehung.

Es mag Männer geben, die sogar geschieden sind aber emotional immer noch an ihre Ex Frauen gebunden. Dann freut sich eine Frau auf so einen rechtlich geschiedenen Mann und lässt sich auf ihn ein, um später festzustellen, dass er immer noch an seine Exfrau hängt und emotional nicht abgeschlossen hat.

Ich weiss es gibt auch Männer, welche die Scheidung immer noch nicht einreichen und manche tun das aus wirtschaftlichen Gründen aber nicht aus emotionalen und andere Männer - und diese Erfahrung habe ich auch gemacht - reichen die Scheidung nicht ein, obwohl sie sogar eine neue Freundin haben mit der sie auch zusammen leben, weil sie die Familie vermissen und hoffen sie würden wieder eines Tages zusammenkommen. Diese unbewusste Hoffnung und Wunsch lässt sie zögern die Scheidung einzureichen.
Ja, du hast vollkommen recht, so kann man es auch sehen. Es geht vor allem, so denke ich als Frau, um das Emotionale. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, das Männer das ganz anders, viel praktischer, sehen. Altes Gerät weg, warum Tränen vergiesen, warum sich damit auseinandersetzen, warum, weshalb die Ehe, Beziehung scheiterte usw.? Alt weg, Neu muss her und das bitte pronto.

Die Auserwählte muss dazu ganz schnell in Mann verliebt sein, immerhin hat er großes Nachholbedürfniss, sein Ego ist oft gekränkt, da hilft oft nur eine Neue, gerne viel jünger, um den emotionalen Schmerz, den Mann so gerne wegdrücken will, besser aushalten, überspielen, kompensieren will/muss.

Ich denke, ist Mann/Mensch innerlich wirklich gefestigt und hat sich wirklich von seiner noch nicht geschiedenen Frau emotional ausreichend getrennt, um schon halbwegs beziehungsfähig zu sein, für eine neue Beziehung und nicht nur für eine Trost-Beziehunge, Zwischenfrau und Trösterin, drückt er nicht auf die Tube und erwartet auch nicht, dass Frau schon nach dem 2. Date vom Mann hin und weg ist und alles stehen und liegen lässt. Entsprechende Kommentare sind dazu gemacht worden, ich muss nicht wiederholen .-).

w
 
  • #47
So richtig bösartig kann ich sein Verhalten nicht finden, er hat sich anscheinend verliebt sie nicht oder nicht.
Ich würde jetzt die nächsten drei Wochen mal beobachten.
Wenn sie es keine Zweiertreffen gibt am WE und sie sich weiter so verhält, passt es eben nicht.
 
  • #48
Wenn dir an der Dame so viel liegt, dann darfst du das nicht thematisieren, denn dann landest du bei der sofort in der Schublade "notgeil und bedürftig" und dann war es das. Ändern wird sie sich nicht.

Ich würde dir dringend raten, dir ein lohnenderes Objekt für deine Zuneigung zu suchen, denn diese Frau wird für dich Frust ohne Ende bedeuten. Sie hat weder das Bedürfnis dich zu treffen noch hat sie Sehnsucht nach dir. Wenn einige hier argumentieren, vielleicht hätte sie andere "Termine" wie Treffen mit Freundinnen oder Fitness, dann solltest du überlegen, ob du eine Prinzessin mit Wunsch nach viel Freiraum möchtest, bei der du an Stelle 105 nach allen anderen Aktivitäten kommst und die dir Kontaktalmosen zuteilt.
Entweder ist sie nicht angetan, nicht verliebt oder sie ist eine der vielen Frauen, die auf ihren Freiraum pochen und die absolut gar nichts einem Partner zuliebe an ihren Gewohnheiten ändern wollen.

Es gibt Verliebte, denen ist kein Weg zu weit, kein Berg zu hoch und kein Fluß zu tief, um zum Liebesobjekt zu gelangen. So etwas kennen solche Menschen gar nicht und können sie sich auch nicht vorstellen und bezeichnet wird so etwas heute nicht als romantisch, sondern als "bedürftig".
 
  • #49
och, gibt es. Und nicht nur das soziale Leben. Als ich merkte, daß sie sich bei ihrem Arbeitgeber krank gemeldet hatte, um mich treffen zu können, habe ich aber ein ernstes Gespräch mit ihr geführt, denn das wollte ich nicht.
Es war die Rede von einer gestandenen (beruflich erfolgreichen) Frau, wie die des FS, die keine Klimmzüge hinlegt, weil sie auf Teufel komm raus eine Beziehung will.
Eine beruflich erfolgreiche und unabhängige Frau nimmt sich keine AU, nur um einen Mann zu treffen. Die sagt dem eben kennengelernten Mann ab, weil im Job grad die Hütte brennt und das ihre Prio ist.
Sich AU melden tun nur bedürftige, beziehungsabhängige Frauen und die tun das für jeden Mann, sind für jeden hell entflammt dem sie begegnen, egal wie er ist - ist ein ganz anderes Thema.

Ein Mann, der sich AU meldet, um mich treffen zu können, wäre für mich keine Partneroption, sondern ein bedürftiger Lügner. Der belügt seinen Arbeitgeber und später auch mich.
 
  • #50
Nochmal der FS:
allerbesten Dank, sehr gute Beiträge, ja, um diese Dinge dreht es sich bei mir. Ich sehe mich wirklich als jemanden, der zu leicht, zu schnell, zu bereitwillig, zu weitgehend Abstriche bei seinen eigenen Plänen, Aktivitäten, Routinen etc. macht, wenn er in den "Sog" einer möglichen oder tatsächlichen Beziehung gerät (bis zu einer Fake-AU würde ich heute allerdings nicht mehr gehen...aber selbst so ein Handeln kann ich zumindest emotional noch einigermaßen nachvollziehen). Ich bewundere da durchaus "abgeklärtere" Charaktere.
Was mir inzwischen leid tut: ich habe mit dem Titel des Threads wohl den Eindruck von Misstrauen der Dame oder Unverständnis ihren Motiven gegenüber erweckt. Das entspricht überhaupt nicht meiner Absicht oder meinen Gefühlen...
Gruß,
manchmal
 
  • #51
Sich AU melden tun nur bedürftige, beziehungsabhängige Frauen und die tun das für jeden Mann, sind für jeden hell entflammt dem sie begegnen, egal wie er ist.
Nein, das stimmt so nicht, das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Eine Herabsetzung des Teilnehmers, dem solches widerfahren ist, ist hier vollkommen unangebracht – zumal es ja auch erhebliche Unterschiede im Umgang mit einer solchen Situation gibt: der eine fühlt sich geschmeichelt, der andere geht lieber auf Distanz.

Womit es auch wieder zum Thema paßt, denn Menschen mit ausgefülltem Leben wollen keinen Partner, der sich ihnen gleich so auffällig anklettet: wehret den Anfängen!
 
  • #52
Dieser Austausch hier war für mich sehr interessant, hat mich aber auch recht nachdenklich zurückgelassen...
Vor vielen Jahren habe ich mal das - sicherlich recht bekannte - Buch "Ich liebe dich nicht, weil du mich liebst" gelesen. Die Grunddynamik, fast schon Naturgesetz, von "Über- und Unterlegenem/r", die darin beschrieben wird, scheint sich sehr oft Bahn zu brechen. Sie kann extremes Leid verursachen, eigentlich auf beiden Seiten, vor allem aber beim "unterlegenen" Partner. Und eine "gute" Ausgangsbasis für so eine Entwicklung ist eben ein kleines Quantum mehr Nähebedürfnis, die Rangfolge, die Partnerschaft in der persönlichen Lebensgestaltung einnimmt. Das wirklich perfide ist, dass es auch keine Lösung ist, dass man sich aktiv - bewusst, unbewusst, als Selbstschutz, durch "Spielchen", durch die Wahl des Partners etc. - in die Rolle des "Überlegenen" bugsiert. Dann läuft man eben diesmal davon, statt nach.
Ich habe leider nicht den Eindruck, dass "Alter und Weisheit" ein großer Schutz vor diesen Dingen sind....
Gruß,
manchmal
 
  • #53
Lieber FS,

vergiss solche Spielchen, wenn Du eine ernsthafte ehrliche Beziehung willst.

Für mich sieht das evtl. nach dem häufigen Problem "unterschiedliches Nähe-Distanzbedürfnis aus". Kann man allerdings in der Anfangsphase schlecht beurteilen.

Allerdings finde ich es schon befremdlich, wenn eine interessierte Dame dem Mann so wenig von ihrer Zeit einräumt. Ich meine, wenigstens am Wochenende kann man sich ja wohl mehr Zeit freischaufeln, um sich kennenzulernen und später doch auch. Und 1 Abend unter der Woche sollte doch auch mal drin sein. Sonst kann man es doch gleich bleiben lassen. Ich kenne Männer, die in solchen Partnerschaften waren und dabei fast zugrunde gegangen sind.
Wenn man eine Partnerschaft will, muss man auch bereit sein, andere Dinge in seinem Leben zurückzustellen und der Partnerschaft Raum zu geben. Ansonsten bleibe man eben single und ändere nichts. Beides geht nicht.

Beobachte noch eine Weile, vielleicht bessert es sich. Wenn nicht, eine Beziehung mit sehr unterschiedlichem Nähebedürfnis macht niemanden glücklich, dann lass es und sieh Dich nach willigeren Damen um ;)

Viel Glück!
 
  • #54
Allerdings finde ich es schon befremdlich, wenn eine interessierte Dame dem Mann so wenig von ihrer Zeit einräumt. Ich meine, wenigstens am Wochenende kann man sich ja wohl mehr Zeit freischaufeln, um sich kennenzulernen und später doch auch. Und 1 Abend unter der Woche sollte doch auch mal drin sein. Sonst kann man es doch gleich bleiben lassen. Ich kenne Männer, die in solchen Partnerschaften waren und dabei fast zugrunde gegangen sind.
Wenn man eine Partnerschaft will, muss man auch bereit sein, andere Dinge in seinem Leben zurückzustellen und der Partnerschaft Raum zu geben.
Sorry, hier wird die frische Kennenlernphase mit einer Partnerschaft auf eine Stufe gestellt, das geht ja wohl gar nicht.

Es ist völlig normal, gerade wenn man sich erst 2 x gesehen hat, dass man sich höchstens am Wochenende sieht, in der Woche vielleicht eine motivierende nette Nachricht, oder einen Anruf macht, aber mehr ist viel zu viel. Jedenfalls meiner Erfahrung nach. Habe ich mehr Interesse gezeigt, ist es bei den Männern nie gut angekommen, daher lebe ich: Willste was gelten, mach dich selten. Seitdem ich so handle, privat und auch beruflich, werde ich viel ernster genommen und man bemüht sich mehr um mich.

w
 
  • #55
Nochmal der FS:
ja, wie zu erwarten die Sache zieht sich weiter, aus verschiedenen Gründen...
ABER: inzwischen habe ich auch meine Sichtweise geändert.
Wir sind Menschen. Natürlich gibt es da die eher "animalischen" (sag ich mal so) Bedürfnisse, das "Eskalieren" (was für ein grässlicher Begriff), den Wunsch nach "Geborgenheit", nach "Angekommen sein" (tscha).
Aber es gibt eben auch diese schöne/bange/zutiefst menschliche Zeit des sich Kennenlernens, diese Unsicherheit, der Angst, etwas falsch zu machen, des Entzückens am Anderen, der durchgrübelten Abende, des Wartens auf Nachricht, des Rekapitulierens, was beim letzten Date gesagt, und was wieder alles nicht gesagt wurde....
Man kann es natürlich sehr "merkantilistisch", funktional, rational auffassen: Mit 50 bleiben mir vielleicht noch 20 Jahre eines geistig und körperlich erfüllten Liebeslebens. Soll ich davon ein halbes in etwas investieren, das sich vielleicht als schöner Traum entpuppt? Als wenn ich nur 10.000 € für den Kauf eines Gebrauchtwagens hätte, und müsste 250 € für eine Probefahrt bezahlen, obwohl gar nicht feststeht, dass der Wagen wirklich im Angebot ist.
Aber so ist der Mensch nicht, so ist die Liebe nicht.
Gruß,
manchmal