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  • #91
Ja, früher ist aber nicht heute. DE ist heute ein Land mit über 7 Mio. Analphabeten und ein Land, wo viele in den Großstädten nicht gut ausgebildet sind. Jeder 5. Berliner lebt von Hartz IV.

im Osten gibts genug Krippen, dort sterben trotzdem die Mehrkindfamilien aus. Überproportional viele Ostmütter sind heute Alleinerziehende und bleiben oft bei einem Kind.

Das ist die Zeit heutzutage. Bei dem niedrigem Gehalt was ich momentan habe, ist es sogar eigentlich besser, das ich gar kein Kind hab. Eine bessere Kinderbetreuung bringt nichts, wenn man ansonsten nur unzufrieden im Leben ist, dann bekommt man keine Kinder. Die Gehälter sind bei vielen selbst wenn beide arbeiten würden, zu dicht am Hartz IV Satz dran. Für manche aus dem Ausland kein Problem, für Deutsche oft schon. Das nennt man Mentalitätsunterschiede.

in 20 Jahren sind die Deutschen hier eh eine Minderheit. Das ist dann nicht mehr das Problem der jetzt Kinderlosen.
 
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  • #92
Da Menschen mit höherer Bildung heutzutage kaum noch Kinder in die Welt setzen (da sich ihnen vielfach gar nicht die Möglichkeit hierzu bietet), versammeln sich eben die "Problemkinder" aus den unteren Schichten in unseren Schulen.

Die Menschen mit der höheren Bildung, die keine Kinder in die Welt setzen, tun dies aus einer hedonistischen Haltung heraus. Lieber vier Urlaube im Jahr als sich den Stress mit einem Kind anzutun. Dagegen kann keine Politik angehen. Das ist freie Entscheidung im Wohlstand.

Hier hat die Politik m.E. in den letzten Jahrzehnten vollkommen versagt, indem Kind und Karriere für Frauen immer noch quasi unvereinbar sind und sich bei der gegenwärtigen Rechtslage inkl. 50%igem Scheidungsrisiko kein besserverdienender Mann noch freiwillig auf (Hausfrauen-)Ehe und Reihenhausfinanzierung einlässt.

Die Politik kann nicht alles und erst recht nicht die Scheidungsneigung einzelner Frauen und Männer bestimmen. Ich arbeite in einem Großunternehmen wo wirklich jede Menge für die Familienfreundlichkeit getan wird mit Teilzeitarbeit etc. und es werden tatsächlich Kinder geboren von gebildeten Leuten.

Gleichzeitig findet in manchen Regionen (Ruhrgebiet, westl. Bezirke Berlins etc.) eine nahezu ungebremste Zuwanderung statt, der sich der political correctness wegen kein Verantworlicher einen Riegel vorzuschieben traut.

Migration hat es immer gegeben und es werden jede Menge "Riegel vorgeschoben". Wenn sie Probleme mit Ausländern haben, dann ziehen Sie doch in ein Dorf im Allgäu.
 
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  • #93
Wir Deutsche sind immer noch in der Mehrheit und können nicht herumjammern, dass ein paar Migrantenkinder Quatsch machen.

m

Ausserdem gibt es genug deutsche Kinder, die auch Quatsch machen.

Zum Thema Migration. Es ist schade und unbegreiflich, dass gerade die muslimischen Eltern die Chancen in Deutschland nicht richtig wahrnehmen. Wenn sie zurück in die Türkei müssten, würde der dortige Staat vielmehr Druck auf sie ausüben und Sozialhilfe usw. gibt es dort nicht. Nicht umsonst sind viele bildungsunwillige- und bildungsunfähige muslimische Menschen in Deutschland. Es gibt genug Deutsche mit Migrationshintergrund,die es sehr wohl hier geschafft haben, eine gute Bildung plus Ausbildung plus Job zu erhalten. Es geht also sehr wohl für die, die wirklich wollen.
 
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  • #94
Migration hat es immer gegeben und es werden jede Menge "Riegel vorgeschoben". Wenn sie Probleme mit Ausländern haben, dann ziehen Sie doch in ein Dorf im Allgäu.

Ihre reflexartige Polemik ist bei diesem Thema nicht zielführend. Kanada und andere westliche Länder suchen sich ihre Einwanderer selbst aus. Wer dem Land keinen Nutzen bringt (d.h. eine gefragte Ausbildung oder ein großes Vermögen mitbringt), bekommt keine Aufenthaltserlaubnis. Und Sozialhilfe für Einwanderer gibt es schon mal gar nicht. So einfach ist das.

Man sollte die Lage in Deutschland einfach mal realistisch und objektiv ohne Links-Rechts-Denken betrachten und sich fragen, wohin die aktuelle Zuwanderungspolitik langfristig führt und ob das wirklich gewollt sein kann.
 
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  • #95
Selbst bei uns auf dem Land (Hessen) bekommen meist nur die sozial schwachen Familien Kinder. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass es hier eben kaum Arbeit für Höherqualifizierte gibt. Daher ziehen die Akademiker mit Beginn ihres Studiums weg und kommen nicht mehr zurück. Und Menschen mit Migrationshintergrund gibt es hier selbstverständlich auch. Selbst in unserem Dorf haben wir eine Dönerbude, einen Gebrauchtwagenplatz und einen Kulturverein.

Also kann man die schulische Umgebung nur so annehmen, wie sie ist. Seinem Kind muss man dann eben zu Hause (!) die nötige Extraportion Förderung zukommen lassen.
 
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  • #96
Das kommt auch in der Großstadt auf die Gegend an! Nicht umsonst wohne ich nicht irgendwo am Stadtrand, wo die Mieten günstig sind!
Ich gehe davon aus, dass aus der Klasse meines Sohnes ca. 70% eine Gymnasiumempfehlung bekommen werden, das Niveau ist hoch, die Kinder können alle in der 2. Klasse lesen und lesen eigenständig Bücher, können etwas englisch und können das kleine Einmaleins.
Sie haben Hausaufgaben teilweise schon am PC, kennen alle Pflanzen des Heimatwaldes, ich kann die Beobachtung der FS nicht bestätigen.
Übrigens bekommen gebildete Menschen durchaus Kinder, man muss nur unterscheiden zwischen gebildeten Menschen MIT Geld und denen ohne. Die ohne Geld, die nur 2000€ netto verdienen, können sich eben keine Kinder leisten oder müssen auf jeglichen Mini-Luxus verzichten.
In unserer Gegend bekommen die gut Ausgebildeten mit Geld eben sogar 3 oder 4 Kinder - hier sind Kinder ein Statussymbol und alles andere als asozial.

w,40
 
  • #97
Dass Kinder teilweise Statussymbol geworden sind, kann ich aus der Beobachtung meines Städtchens bestätigen.
Es sind nicht nur asoziale Familien, die fünf oder mehr Kinder bekommen.
Mir fallen auf Anhieb zwei Familien mit je sieben Kindern ein, bei denen die älteren Kinder ALLE auf dem Gymnasium (und zwar dem anspruchsvollsten) zu den Leistungsträgern ihrer Klasse gehören, selbstverständlich ein Instrument spielen, sportlich auf Wettkampfniveau aktiv sind, die eine Mutter ist noch zweimal wöchentlich ehrenamtlich tätig ist (natürlich für Zusatzausbildung anderer Kinder) und berufstätig, und beide Familien gehen auch regelmäßig in die Kirche. Nein, keine Freikirche.
Auch deren Kinder gehen in die staatliche Grundschule, die ist hier nämlich nicht schlecht, nur teilweise strenger als die privaten mit den unterschiedlichen Reformversuchen. Das sind Familien - und Mütter- vom Schlag Von der Leyens, für die Leistung einfach wichtig ist und eine bestimmte Familiengröße eine eigene persönliche Leistung.
Familien mit drei, vier Kinder gibt es hier wirklich viele, auch in "Schichten" ohne Geldsorgen.
 
  • #98
Kinder und Jugendliche sind ein Spiegel der Eltern und ein Spiegel der Gesellschaft, wenn man die These aufstellt, dass die Gesellschaft degradiert und weiter auseinanderdriftet (arm - reich, bildungsnah und Bildungsfern) ist das kein Wunder.

Wäre ich in deiner Lage, dann wäre ich kritischer, ADHS ist keine Krankheit sondern nur ein Symptom (Ein Symptom ist ja wie der Schmerz ein Anzeichen dafür dass etwas nicht stimm). d.h. Passivität und Unterforderung (Die kinder sitzen zu hause toben sich wenig aus) werden hyperaktiv, weil sie das Kind-Sein nicht ausleben können.

ADHS ist die eine Pseudokrankheit und die Beschreibung dessen, wie Kinder auf Ihre kranke Umwelt reagieren. Kinder die viel draußen aktiv sind, auf dem Land, oder bei Pfadfindern, leiden nicht unter dieser erfundenen Krankheit. Früher gab es auch kein ADHS.

2. Scheidungskinder sind ein modernes Phänomen, auch hier degraidert unsere Gesellschaft und es wachsen beziehungsunfähige Individualisten heran die zu keiner Ehe später fähig sein werden, auch nicht fähig sich und andere (und ihre kinder) zu lieben

3. Die filterung nach sozialer Herkunft - gewollt oder ungewollt - trägt doch nur weiter zum Erhalt der 2 Klassengesellschaft bei (auch wenn die Klassen im Gegensatz zu früher nivelliert worden sind). Kommt die Grundschullehrerina aus NRW oder Köln, wo viele Migranten sind? Nur eine Grundschullehrerin kann nichts ändern, es müssen die Umstände geändert werden. Das ist die Aufgabe von Eltern, von Schulen und von der Politik.

Aber wie soll sich etwas ändern, wenn in den Medien und in der BIldzeitung Klischees genährt werden und das kritische Denken abgetötet wird? Durch Unterhaltung und Ablenkung wird von den wirklichen Problemen abgelenkt.
 
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