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Gast

  • #1

Neuer Partner und Freundeskreis

Wie schnell stellt ihr euren neuen Partner dem Freundeskreis vor? Erst wenn ihr sicher seid, dass es was Ernstes ist? Relativ schnell, wenn man irgendwo eingeladen ist?

[...]
 
  • #2
Ich denke, man spürt und weiß innerlich, ob es der/die Richtige ist, den man seinen Freunden, seiner Familie usw. vorstellen möchte, oder? Es gibt da keine allgemeine Regel, ab dem wievielten Tag man seinen Neuen/seine Neue vorstellen sollte.
Selbst wenn ich mit Partner zu einer Party eingeladen wäre: wenn es sich nicht richtig anfühlen würde, dann würde ich allein hingehen... Das allein zeigt dann aber auch, wie ich zu dieser neuen Beziehung stünde - und ich muss sagen: wen ich nicht vorgestellt habe, mit dem ist es auch nichts geworden, manchmal war nach wenigen Wochen schon wieder der Kontakt eingestellt. Da bin ich dann auch froh darüber, dass ich mich nie dazu verpflichtet gefühlt habe, jeden Partner sofort vorzustellen.
 
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Gast

  • #3
Wie schnell stellt ihr euren neuen Partner dem Freundeskreis vor? Erst wenn ihr sicher seid, dass es was Ernstes ist? Relativ schnell, wenn man irgendwo eingeladen ist?
Au weia. An dieser Frage sind schon vielversprechende Begegnungen gescheitert. Was absolut tabu ist: bei einer an den alten Partner gerichtete Einladung kurzerhand den neuen mitbringen. Wenn schon, muß die Einladung explizit auch an diese Person gerichtet sein, d.h. die Freunde sollten Bescheid wissen, daß da jetzt jemand anderes ist. Und auch die mit eingeladene neue Bekanntschaft sollte darüber im Bilde sein, daß die Freunde eine ihnen noch unbekannte Person erwarten.

Nehmt das wirklich ernst, Leute! Mir ist es schon passiert, daß eine Frau die Einladung der Freunde strikt zurückwies, da offenbar an ihre Vorgängerin gerichtet. (m)
 
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  • #4
Im Freundeskreis würde ich mir überhaupt keinen Kopf drum machen, weil ich dort nicht Rechenschaft ablegen muss, mit wem ich auf welche Weise verkehre, in der Familie sähe das (bei mir) anders aus.
 
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Gast

  • #5
Im Freundeskreis würde ich mir überhaupt keinen Kopf drum machen, weil ich dort nicht Rechenschaft ablegen muss
Natürlich nicht. Freunde sind Menschen, die Dich so akzeptieren wie Du bist. Auf der anderen Seite ist es aber schon ein Signal an den Partner, ihn oder sie den Freunden vorzustellen, also einen Schritt zu tun, der sich nicht mehr rückgängig machen läßt, weil das Fragen nach sich zöge, weil man Rede und Antwort stehen müßte, warum es dann doch nicht ging, mit einem Wort: weil man sich sozialer Kontrolle unterwirft. Freude sind nämlich auch Leute, die einem mal ungeniert "den Kopf waschen", sollte man sich rüpelhaft benommen haben.

Die Frage ist ja auch: hat es konkret etwas zu bedeuten, wenn man die neue Eroberung den Freunden noch nicht vorstellen will? Oder wenn man selbst noch nicht vorgestellt werden will?
 
  • #6
Ich habe das nie von der Zeit abhängig gemacht sondern davon, wie gut ich mich gefühlt habe. Ansonsten, wenn es der Freundeskreis ist, der weiß sowieso immer schon recht früh Bescheid und will den Neuen dann auch schnell kennen lernen. Und ich habe auch immer viel Wert auf die Meinung meiner Freunde gelegt denn manchmal sieht man durch die rosarote Verliebtheitsbrille auch nicht alles. w51
 
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  • #7
Nachdem was ich mit Männern in der Kennenlernphase alles so "nettes" erlebt habe, lass ich mir sehr viel Zeit, bis ich Ihn meinem Freundeskreis vorstelle.

Da muss der Mann wirklich integer, zuverlässich und partnerschaftlich sich mir zeigen und es muss schon eine verbindliche Beziehung sein und nicht nur eine Bekanntschaft.

w
 
  • #8
Na, sobald Ihr Euch einig seid dass Ihr nun zusammen seid. Dann gibt es einfach ein WIR, und dann ist es einfach normal dass man seinen Partner begleitet, egal wo. Eine Ausnahme sehe ich eigentlich nur bei den Eltern (offizieller Touch) als auch bei extrem förmlichen Kreisen. Wenn da noch keiner vorgewart ist frag ich halt mal kurz nach ob ich "jemand" mitbringen darf.Die Reaktionen darauf war bei uns beiden immer- "wehe wenn nicht".

Einfach machen, wer sich als Freund davon vor den kopf gestossen fühlt ist keiner.
 
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  • #9
Wenn da noch keiner vorgewarnt ist frag ich halt mal kurz nach ob ich "jemand" mitbringen darf.Die Reaktionen darauf war bei uns beiden immer- "wehe wenn nicht".
haha... das kenn ich nur zu gut!

Was den Freundeskreis angeht... hm... meine besten Freundinnen wissen natürlich Bescheid, dass es da jemanden gibt. Vorgestellt wird dieser Jemand aber nur, wenn es eine feste Beziehung ist und wenn es in dem Sinne ein "WIR" gibt. Da wissen aber beide Seiten Bescheid, dass sie jemanden Neues kennenlernen.
 
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Gast

  • #10
Einfach machen, wer sich als Freund davon vor den kopf gestossen fühlt ist keiner.
Nun ja, man lädt eine Person ein, und es kommt eine andere. Da würde ich mich nicht nur als Gastgeber vor den Kopf gestoßen fühlen, sondern auch als unerwarteter Gast. Ich meine, wie peinlich muß das für den neuen Partner sein, wenn den Freunden erst einmal erklärt werden muß, daß nicht der erwartete alte Partner mitgekommen ist, sondern eben jemand Neues.

Natürlich akzeptieren die Freunde den Wechsel, aber muß man die neue Liebschaft denn gleich derart in den Schatten ihrer Vorgängerin bzw. ihres Vorgängers stellen? Ich halte es für ein Gebot des Anstands, sowohl die Freunde als auch den neuen Partner vorab einzuweihen.