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  • #31
Also wie arm muss die Einstellung sein, sich von irgendjemand sagen zu lassen, was hier zu tun ist! Es gibt keine echten Argumente dafür, wann eine neue Bindung sein kann! Es gibt viele Single und geschiedene Menschen die "Beziehungsunfähig" sind oder geworden sind! Ich kann und will solche Diskussionen nicht verstehen. Das muss wirklich jeder für sich in eigener Freiheit selbst entscheiden.
 
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  • #32
@#24: Dein erster Absatz: Genau das tun diese Leute aber nicht, sondern melden ggf. nur einen Zweitwohnsitz an. Und schon behalten sie alle Vorteile, obwohl sie ihnen nicht mehr zustehen. Ich möchte damit keine Nebendiskussion über Steuerbetrug eröffnen, finde es aber legitim Getrenntlebende darauf hinzuweisen, dass sie in mehrfacher Hinsicht sich selbst und andere anlügen und betrügen, zumal Getrenntlebende hier im Forum ihr Verhalten dauernd schönreden, egal, was sie anderen antun.

w/48
 
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Gast

  • #33
Liebe Fragestellerin, lieber Fragesteller, da mein gestriger Beitrag wegen Überlänge gekürzt wurde, fasse ich mich nun ganz kurz:

Deine Behauptung, dass eine Scheidung zwischen 2 und 6 Jahren dauert, stimmt nicht. Wenn beide den Tag des Getrenntseins (kann auch im gleichen Haus oder der gleichen Wohnung sein) um ein Jahr zurückdatieren und im Idealfall noch einen gemeinsamen Anwalt nehmen, kann die Scheidung je nach Auslastung des Gerichts nach 4-6 Monaten ausgesprochen werden.

- Ja, selbst wenn die Scheidung länger dauert, kann man erwarten, dass Getrenntlebende/Verheiratete so lange warten. Auch viele Singles (siehe hier im Forum) sind zwischendurch jahrelang ohne Partner.

- Nein, man kann es niemandem verdenken, wenn Getrenntlebende/Verheirartete in dieser Zeit emotionale Wärme und Trost suchen. Es läuft aber darauf hinaus, Menschen die sich nach einer Liebesbeziehung sehnen, auszunutzen und später dann "wegzuschmeisssen" und ein anständiger Mensch tut so etwas nicht. (Es gibt zwar auch Nicht-Getrenntlebende/Unverheiratete die andere in dieser Hinsicht ausnutzen, aber der Anteil der Getrenntlebenden/Verheirateten ist signifikant höher.) Für Wärme, Trost und Ablenkung sind Freunde, Familie und vielleicht auch langjährige Arbeitskollegen da.

- Alternativen sind meiner Meinung nach folgende: Getrenntlebende/Verheiratete bleiben unter sich. Kommunizieren vor einer Bekanntschaft ehrlich und offen, dass sie getrenntlebend/verheiratet sind (ist auch nicht selbstverständlich). Oder beschränken sich auf den Umgang mit Menschen, die auch nur eine Affäre suchen.

w/48
 
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  • #34
@#16: Eine Ehe und somit auch eine Scheidung sind mehr als ein formaler Akt. Das weißt Du, sonst hättest Du nicht geheiratet.

w/48
 
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  • #35
@33: Der Scheidungstermin vor Gericht ist, wenn die Trennung innerlich und äußerlich vollzogen ist, nur noch ein formaler Akt und ein Stempel auf einem Papier, der das bestätigt, was bis zu diesem Zeitpunkt schon längst gelebt wird. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, da ich zu diesem Zeitpunkt mein Leben schon umgestellt und anders gelebt habe als in meiner Ehezeit. Dies hat natürlich auch etwas damit zu tun, wie die Ex-Eheleute miteinander umgehen. Wir sind freundschaftlich auseinander gegangen und konnten alles wie erwachsene Menschen regeln und klären. Wer natürlich vor Gericht zetert und Krieg spielt, für den ist der Scheidungstermin ein Kriegsschauplatz erster Güte, der auch mit Emotionen belastet ist. In diesem Fall ist die Ehe aber dann auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht verarbeitet, weil sie einfach nicht völlig verarbeitet werden kann, wenn dauernd noch Themen hochpoppen, die belasten.
 
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  • #36
Lasst uns mal die Frage noch mal genau anschauen?

Neue Bindung erst nach Scheidung?

Differenzieren wir mal :).

Ne neue Frau oder nen neuen Mann kann man schnell, nach der Trennung von Ehefrau/Ehemann finden und auch eine Art von "Bindung" zu diesem Menschen eingehen, aber........in den meisten Fällen wird aus dieser Bindung keine psychisch gesunde und stabile und dauerhafte neue Partnerschaft. Das ist für mich der feine Unterschied.

Eine neue Bindung einzugehen kann auch heißen, dass ich eine Äffäre oder einen ONS habe, denn das ist auch eine Form von Bindung, wenn auch sehr kurz oder etwas länger.

w 47
 
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  • #37
Und was hat der Bundeskanzler Schröder gemacht?
Er har sich erst die Doris gesucht, ist danach ausgezogen, hat sich dann scheiden lassen und danach geheiratet !!
 
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  • #38
@#28, @#32 : Ihr meint hoffentlich nicht im Ernst, das man die Trennung "zurückdatieren" sollte.

Denkt bitte daran, daß eine Scheidung von einem Gericht ausgesprochen wird und das die Trennungserklärung eine ganz elementare Grundlage der Gerichtsentscheidung ist. Wer allen Ernstes dabei falsche Angaben macht und sogar falsche Urkunden vorlegt, steht mit einem Bein im Gefängnis, ohne wenn und aber.

Ganz abgesehen davon kann es natürlich zu netten Überraschungen kommen, wenn sich Jahre später herausstellt, das die Grundlage für die Scheidung gar nicht vorhanden war. Da kann u. U. einiges an Neuberechnugen fällig werden...

Und Mitwisser gibt es ja meistens auch genug, der Expartner, die eine oder andere Zwischenaffäre, die Freunde...

Noch ein Hinweis: Eine Scheidung kann nur dann nach einem Jahr Trennung ausgesprochen werden, wenn beide Ehepartner(!) damit einverstanden sind. Sagt Einer der Beiden "Nein", muß die Trennung mindestens 3 Jahre bestehen (Ausnahme: sehr kurze Ehe).

Fazit: Wer heute beschließt, sich zu trennen, wird tatsächlich in der Regel 2 bis 6 Jahre bis zur rechtskräftigen Scheidung brauchen. Mit dieser Zeit muß man einfach rechnen.
 
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  • #39
Quatsch, (@27), Trennungstag ist der, den man angibt (im beiderseitigen Einvernehmen) bzw. wenn einer der Partner aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Dann wird mit der Ummeldung schon die Trennung offensichtlich und die Behörden nehmen automtisch die Änderung der Steuerklassen ab dem folgenden Kalenderjahr vor. Ein Jahr nach dem Trennungstag kann die Scheidung eingereicht werden - bei mir war es sogar etwas eher
Ich bin nach reichlich zwei Trennung nocht nicht geschieden, der Scheidungsantrag läuft seit 1,5 Jahren. Wir wollen beide geschieden werden, doch es gibt Streitigkeiten wegen der Vermögensaufteilung und anderem. Das zieht sich tatsächlich alles hin. Und doch habe ich wieder einen ganz lieben Partner gefunden, der (leider) auch noch verheiratet ist. Dieser Scheidungskram belastet unsere Beziehung nicht, im Gegenteil, wir stärken uns gegenseitig.
Also lasst bitte dieses allgemeine Herumgehacke auf den Getrenntlebenden, sondern prüft einfach den Stand der Dinge.
 
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  • #40
@38: Ich weiß zwar, dass ich mich wiederhole (habe das bereits in einem anderen Thread geschrieben), aber der wesentliche Punkt bei Dir und Deinem Partner ist, dass Ihr BEIDE getrenntlebend/verheiratet seid. Die oft verwendete Bezeichnung "Kompatibilität" oder auch (etwas weniger zutreffend) "Augenhöhe" ist bei Euch beiden gegeben.

Ihr macht genau das, was ich richtig finde, nämlich zwei getrenntlebende/verheiratete finden zusammen.

Trotzdem noch die Anmerkung: Wenn die ganzen Schilderungen und Threads über das menschliche Leid, das durch getrenntlebende/verheiratete Personen wissentlich (zumindest bei reflektierten und intelligenten Menschen setze ich voraus, dass sie wissen was sie tun) und teilweise willentlich verursacht wird, von Dir lediglich als "Herumgehacke auf den Getrenntlebenden" wahrgenommen wird, haben wir tatsächlich eine sehr unterschiedliche Ausgangsbasis. Was ja aber auch in Ordnung ist.

Ich freue mich jedenfalls für Dich und Deinen Partner und wünsche Euch beiden weiterhin alles Gute.

w/48
 
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  • #41
es sind nicht nur die Getrenntlebenden, die sich in Partnerbörsen tummeln und Schmerz verursachen. Es sind auch Verheiratete die sich als geschieden oder ledig präsentieren. Es sind ledige in festen Partnerschaften, ...
Das ist das Risiko an Onlinebörsen hier wie anderwso, das muss man einfach wissen. Seriösität zu betonen ist naiv, Geschäft ist Geschäft. Für die Lügen allein den Getrenntlebenden den Buhmann zu zuschieben ist daher naiv. Es sind die, dies sich als getrenntlebend oder frei ausgeben, egal in welcher Situation sie sich befinden. DIe Lügen eines Ledigen sind da auch nich besser.
 
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Gast

  • #42
#37Eine eheliche Trennung besteht ab dem angegebenen Zeitpunkt,des getrennt Leben von Bett und Tisch.Dabei spielt es gerichtlich keine Rolle,ob in der gemeinsamen Whg oder häusliche Trennung vorliegt.Somit liegt es im Ermessen und Übereinstimmung der Partner,den Trennungszeitpunkt festzulegen bzw anzugeben und genau danach richtet sich der tatsächliche Scheidungstermin.Geben beide an in der gemeinsamen Whg schon seit 5 Monate getrennt(v.Bett und Tisch) zu leben,läuft das Trennungsjahr schon 7 Monate später aus.

m48
 
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  • #43
@#41,

ja, ja, schon klar. Allerdings solltest Du deine Ex danach nie wieder verärgern. Sie könnte sonst nämlich plötzlich Gewissensbisse wegen der falschen Angabe damals bekommen... schier unerträgliche Gewissensbisse, die sie leider nur durch eine Anzeige wieder etwas mildern kann.....wegen ihrer Gewissensbisse wird es sie ja schon nicht so hart treffen, oder? Und wahrscheinlich hat sie das damals ja auch nur gemacht, weil Du diesen Druck auf sie ausgeübt hast..

Schon mal daran gedacht?
 
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  • #44
Hier bewegen sich viele Teilnehmer im gefährlichen Halbwissen im Familienrecht. Es gibt nämlich keine Garantie, dass eine Scheidung innerhalb von ein paar kurzen Monaten von statten geht. Wenn Kinder und eine Vermögensauseinandersetzung sowie Unterhaltsansprüche geklärt werden müssen, und der andere Part seiner Auskunftspflicht nicht nach kommt, dann dauert es durchaus, auch ein paar Jahre. Weil dazwischen die beteiligten Anwälte oder das Gericht aus gerichtsinternen Gründen wieder einmal den Termin verlegen lässt, oder der Termin fruchtlos verläuft, weil nach dem neuen Unterhaltsrecht sich Fragen auftun, die jede Partei vor Unwägbarkeiten begibt.

Selbstredent ist das für die unmittelbar Beteiligten eine Belastung, womöglich nervt es den neuen Lebnspartner auch, davon zu hören. So what! Womöglich kriegt er in der nächsten Woche eine Kündigung seines Arbeitsverhältnisses. Und dann? Soll ich ihn dann auch hängen lassen ? Und sagen, ich bin nicht Dein Mülleimer?

Unsinn ist, dass eine neue Liebesbeziehung nach der Tennung der Parteien nur eine Übergangsbeziehung ist, weil man noch nicht geschieden ist. Hier werden statements einfach so in den Raum gestellt, ohne fundierten Hintergrund.

WIchtig ist, dass eine innere und räumliche Trennung vollzogen ist, und - da gebe ich Recht - es wohl ein Jahr der Trennung bedarf, bis man frei für einen neuen Partner ist. Alsdann kann es losgehen!

Getrenntlebend als Handicap? Ich glaube es gibt viel schlimmere Handicaps als das! Schön wäre es doch, seinen Partner zu finden, und diese kleine Hürde bis zur Scheidung sollte man schon wuppen können, ansonsten hat es langfristig gesehen, sowieso keinen Sinn.
 
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  • #45
@19:

-- Genausowenig benutzt jeder (!) getrennt Lebende einen neuen Partner als seelischen Mülleimer.

-- Es gibt sehr wohl genug Menschen, die während der Trennungsphasen neue Partnerschaften gegründet haben, die auch beständig sind.--

<MOD: Schreiben Sie einfach IHRE Meinung und diffamieren Sie keine anderen Beiträge.>

w 49
 
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  • #46
Hallo, die gesetzkiche Lage des Ehegesetzes ist eigentlich nicht so einfach wie man meint. Ich bin gerade in so einer Phase, Trennung (seit 12 Monaten) schwierige Scheidung weil mein noch Mann sich quer stellt. 2 Kinder sind in Spiel für die er gar nichts zahlt (im Moment) und von meiner Seite eigentlich viel Entäuschung und Verletzung. Aber das heisst nicht dass ich einen nächsten Partner als Mülleimer verwenden würde. Es kommt viel mehr an die Persönlichkeit, ob man überhaupt andere braucht um sich zu trösten oder anders aus der Krise wegkommt. Der neue Partner hat dann eine andere Rolle, nämlich wenn die positive Energie zu übermitteln. Ich denke man kann generell gar nicht so definitiv sagen, jede Geschichte ist anders und die Trennungen eben so. Schwierig ist mit einem Satz alles zu vereinfachen.
 
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  • #47
@#43: Auch Du verniedlichst meiner Meinung nach die Probleme die ein ungebundener Mensch mit einem getrenntlebenden/verheirateten Partner hat. Ich würde einen Menschen, der (sogar) in der Anfangsphase arbeitslos wird oder eine Krebsdiagnose gestellt bekommt, nicht verlassen. Aber Deine Bezeichnung, dass die Beziehung zu einem getrenntlebenden/verheirateten Mann nur eine "kleine Hürde" darstellt, ist in hohem Maße euphemistisch.

Interessant finde ich Deine Schlussfolgerung, dass es ansonsten "langfristig gesehen, sowieso keinen Sinn" hätte. Das ist für den getrenntlebenden/verheirateten Part eine sehr komfortable Sichtweise. Wenn der/die andere es einfach nicht mehr aushält, sich emotional, seelisch und nervlich vollkommen verausgabt hat und nicht mehr liefern kann, was der getrenntlebende/verheiratete will oder braucht (beispielsweise die in der Fragestellung genannte "stabile emotionale Nähe"), dann kann er leichtherzig ausgetauscht werden und der getrenntlebende/verheiratete hat für sich selbst eine erstklassige, sogar hochanständige Begründung, nämlich, dass es "langfristig gesehen, sowieso keinen Sinn" gehabt hätte.

w/48
 
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  • #48
@46
Hast Du wirklich genau nachgedacht, als Du einen Vergleich von der formalen Ehescheidung vor dem Amtsgericht zu einem Lebenspartner, der eine Krebsdiagnose oder dem evtenuell mit 50 die Arbeitslosigkeit ins Haus flattert, miteinander zu vergleichen? Beide letztgenannten Beispiele sind lebensverändert ggfs. auch unwideruflich - beendend.

Während eine Scheidung eine Formalie ist, die in der Regel die Anwälte abarbeiten,- ohne zugestehen zu müssen, dass das keine feine Sache ist.

Die Interpretation ein noch nicht legal geschiedener Mensch würde sich gleich Ersatz suchen, wenn er sich emotional nicht aufgehoben fühlt, ist völlig fehl am Platze.

Das machen die Singles, die Nieverheirateten , ganz genauso.

Ich wehre mich gegen die Stigmatisierung und pauschalen ins Blaue hinein gemachten Äusserungen gegen Noch-Nicht-Geschiedene. Die Hauptsachen ist doch, dass man nach einer gewissen Erholungsphase wieder frei für die Liebe ist, und die Scheidung mit den eigenen Mitteln vorantreibt.

Ja, ich glaube, wenn ein Mensch das alles so schlimm findet, dann ist er nicht meiner.
 
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  • #49
Alternative:
Nicht auf Ratschläge anderer hören, sondern sein Leben selbst in die Hand nehmen.

Wenn der Blitz richtig einschlägt, sollte es egal sein, ob die Scheidung bereits durch ist oder nicht. Was nicht passieren sollte ist, dass der neue Partner/in nur eine Zwischenlösung ist weil man nicht allein sein will oder sich am Ex rächen will.
 
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  • #50
@48

genau! lasst euch nicht entmutigen! seht mich an:

45, weiblich, 3 kinder. ich bin seit ca 6 monaten geschieden. die vermögensfragen sind noch nicht geklärt. da mein ex die kinder nicht versichert hat (er verdient deutlich mehr) waren sie 6 monate ohne kv. so hatte der richter ein einsehen und hat die scheidung vorgezogen. damit die kinder bei mir in der gkv versichert werden können.

ich bin nun geschieden, aber alles andere ist nicht geklärt. also bin ich ein no-go, obwohl geschieden.

mein liebster ist noch nicht geschieden. seine finanziellen dinge sind jedoch schon geklärt.

wir sind nun mehr als 1 jahr zusammen, der blitz hat mehr als voll eingeschlagen, wir genießen unsere liebe.

wenn alles geklärt ist , ziehen wir zusammen. ob alleine oder mit wievielen von unseren insgeamt einem halben dutzend kindern wissen wir noch nicht.

es ist viel drum herum, aber der kern und das herz des ganzen und der lieben sind wir beide.

es ist keine frage des geschieden seins. es ist eine frage des herzens.

wir sprechen doch hier von liebe, oder ? ;)

w45
 
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  • #51
Ich finde es echt unverschämt, dass getrennt lebende hier in ein so schlechtes Bild gerückt werden. Nur, weil es mit der Ehe nicht geklappt hat, was ja nicht an einem selbst liegen muß, heißt das doch nicht, dass man es damals, zum Zeitpunkt der Eheschließung nicht ernst gemeint haben muß. Nur manchmal treten Umstände und Gegebenheiten auf, unter denen man eine Ehe nicht weiter fortführen kann. Und es gibt ja auch Ehen, wo beide seit langem wissen, dass es eigentlich total kaputt ist, nur keiner den entscheidenden Schritt geht. Und wenn man dann "endlich" den Schritt ins getrennt lebend sein geht, dann kann es durchaus vorkommen, dass man einen neuen Partner findet. Den man nicht als seelischen Mülleimer sieht, sondern vielleicht als die große Liebe.
Ich kann da nur von mir sprechen. Ich bin nun seit 4 Monaten getrennt leben, habe einen neuen Mann kennen gelernt. Ich persönlich habe mit meiner Ehe abgeschlossen. Und ich nutze den neuen Mann nicht als Mülleimer, sondern sehe in ihm einen tollen Mann, mit dem ich mir durchaus eine Beziehung vorstellen kann.
Ich finde, man kann keine Zeit fürs Verarbeiten oder swonstiges festlegen. Da ist jeder individuell. Nur... man sollte getrennt lebende auch nicht als Menschen 2. oder 3. Klasse darstellen. Denn das haben sie nicht verdient
 
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  • #52
@ 50

Du kannst es sehen wie Du willst - ich habe andere Erfahrungen gemacht.

Und ich werde mich definitiv nicht mehr mit jemandem einlassen, der nur getrennt lebend ist.

Und Menschen, die in einer Ehe bleiben, "wo beide seit langem wissen, dass es eigentlich total kaputt ist, nur keiner den entscheidenden Schritt geht", mag ich erst Recht nicht. Was soll ich mit jemandem, der einerseits zu feige oder zu geizig ist, sich zu trennen, aber andererseits mit jemandem zusammen bleibt, den er schon lange nicht mehr liebt? Eine Mischung aus fehlendem Mut, Charakterschwäche, Egoismus und Ausnutzen. Nein Danke!
 
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  • #53
Wie ich hier lese, gehen die Meinungen ja ganz schön auseinander.

Ich selbst bin momentan in einer Situation, in der sich mein Freund von seiner Frau scheiden lassen möchte. Die Scheidung soll jetzt im Sommer sein. Er selbst redet nicht über seine Scheidung oder generell über seine Frau und Kind etc. Ich selbst habe auch keinerlei Ahnung, wie eine solche Scheidung abläuft, wie lange sich sowas hinzieht und auch nicht, ob man als getrenntlebend zählt, wenn man noch in der gemeinsamen Wohnung lebt??
 
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  • #54
Meistens ist der grund zur Scheidung doch wohl ein neuer Partner, oder zunindestens jemand, der das wird.
Warum sollte man denn dann so lange warten?
 
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