• #1

Neuanfang/Neues Umfeld

Ich möchte heute fragen, ob hier jemand in seinem Leben schon einmal oder sogar mehrmals, den Wunsch nach einer kompletten Veränderung der Lebenssituation hatte. Das gewohnte Umfeld hinter sich zu lassen - Wohnung, Job, vielleicht sogar Stadt, Bundesland, Land? Weil man feststellt - es passt hier nicht mehr, oder weil man unruhig wird nach zu langer Zeit am selben Ort, etc. Habt ihr dem Gefühl nachgegeben, es ignoriert weil die Umsetzung nicht möglich war oder gedacht, das verschwindet schon wieder?

Egal, ob in jungen Jahren oder vielleicht als Paar, als die Kinder aus dem Haus waren.

Gibt es vielleicht Menschen, die diese Veränderung und Neustartenergie regelmäßig brauchen?

Mich würden eure Erfahrungen hierzu wirklich interessieren.
 
  • #2
Ich hatte in meinem Leben bisher vier solche Neustarts, ungefähr im 10 Jahres Rhythmus. Ich würde nicht sagen, dass ich diese Neustarts bewusst gebraucht habe, aber es hat sich ergeben und es war an der Zeit für etwas Neues. Es gab zwar noch einen weiteren Wechsel, sogar des Kontinents, aber der hat sich trotzdem nicht als Neustart angefühlt.
Ich denke echte Neustarts kommen von innen heraus. Es gibt Neustarts mit und ohne große äußere Veränderungen aber auch große äußere Veränderungen, die sich nicht als Neustart anfühlen.
 
  • #3
Ich hatte dieses Gefühl auch schon und verstehe jeden, der es hat. Als Teenager gab es 2-3 Jahre JEDEN Tag nur Streit. Die Eltern haben mir damals gesagt sie wollen sich umbringen um mich als Spielball für ihren Rosenkrieg benutzt. Es war fast alles Scheisse, obwohl ich sonst n sehr fröhlicher Mensch bin und sehr proaktiv und voller Energie sonst bin. Damals hab ich mir gewünscht, abzuhauen und mein komplettes Umfeld zu wechseln. Ich bin n paar Mal mit 16 übers Wochenende nach Paris abgehauen, hatte dort n Bekannten und konnte Unterschlupf finden. Dann war ich mal mit 18 in England, soner scheiss Studentenstadt die nach 2 Wochen aber total langweilig ist. Da wollt ich aber auch nimmer zrugg....naja...schlussendlich hab ichs nie gemacht. Lange Zeit war mein Wusnch auch Australien oder Südamerika...beides mega tolle Orte...also Südamerika mein ich Kolumbien...dort hab ich n Kumpel den ich von Lyon kenn^^ Aber heute bin ich Recht froh, hier zu sein. Auch mit der Familie, mit Geschwistern, mit Grossmutter wieder vereint, mit den Onkeln etc. Hier sind auch meine Freunde.

Aber ich sag mal so: Wahrscheinlich habe sehr viele Leute dieses Gefühl ein bzw. mehrmals im Leben. Es aber wirklich umzusetzen ist das andere.
 
  • #4
Aus meiner ehemaligen Schule kenn ich eine, die hatte mit 17 das 1. Kind, mit 20. das 2. Kind. Sie hat ne mega krasse Geschichte aus der Kindheit, wurde regelrecht von der Mutter verprügelt und misshandelt während der Bruder verhätschelt wurde. Mir hat sie mal die Geschichte erzählt, ich hab dann geweint vor Mitgefühl. War echt krass. Auf jeden Fall ist sie glaub ich mit 14 Jahren schon ausgezogen, hatte dann auch Strassenschlägerein und n falsches Umfeld. Heute studiert sie, hat 2 kleine Töchter, n neuen Freund und n relativ geregeltes Leben. Sie hat auch Krebs und kA was alles noch. Viele viele Operationen.

Ich sag euch nur was Leute: Hört auf zu denken das Leben aller Leute läuft immer gut. In meiner Schule war ich damals 17 und hab geheult. Ein Klassenkamerad wurde zu Hause von seinem besoffenen Vater verprügelt (richtig geschlagen) und hatte sich nur immer betrunken um das zu ertragen und n schweren Motorradunfall. Klar, viele hatten auch ne relativ normale Jugend etc. Aber glaubt mir, fast alle haben früher oder später im Leben was: Ne Krankheit, ne gescheiterte Ehe, n Verlust in der Familie, irgendwas haben fast alle. Ich habe wirklich mit meinem Alter jetzt noch fast niemanden angetroffen der nicht auch ein paar Geschichten erzählen kann und ich denk, so einige haben wahr. ihr komplettes Umfeld gewechselt ohne dass ichs gross weiss^^
 
  • #5
Ich glaube man hat das Gefühl wenn man sehr unzufrieden ist und nicht damit rechnet etwas könnte sich in der nächsten Zeit verbessern, keine positiven Glücksmomente oder Erlebnisse mehr.

Manchmal denke ich auch daran wie es wäre ganz weit weg zu sein, komplett woanders weil ich mich schon auch irgendwo eingeschränkt fühle und oft erschöpft bin, kaum Zeit für mich habe.

Ich finde das beachtlich wenn man es schafft oder wagt irgendwo quasi neu anzufangen aber ich denke auch es muss Ursachen dafür geben warum man unglücklich ist und bedenken, dass sich diese Unzufriedenheit vielleicht wieder einstellt wenn erst der Alltag wieder eingezogen ist und man keine „neuen Erlebnisse“ hat.

Deshalb versuchen so oft es geht glücklich und dankbar zu sein, sich Dinge vornehmen die einem sehr viel Freude bereiten und glücklich machen, Beziehungen zu tollen Menschen um sich herum pflegen und die Personen die einem nicht gut tun meiden.

Ich denke es gibt Menschen die eher sesshaft sind und weniger wagen und welche die ständig auf Veränderungen und Abenteuer aus sind und wenn sich nichts verändert sind sie vielleicht unzufrieden.

W 27
 
  • #6
Ich hatte dieses Gefühl auch schon und verstehe jeden, der es hat. Als Teenager gab es 2-3 Jahre JEDEN Tag nur Streit. Die Eltern haben mir damals gesagt sie wollen sich umbringen um mich als Spielball für ihren Rosenkrieg benutzt.

Aber ich sag mal so: Wahrscheinlich habe sehr viele Leute dieses Gefühl ein bzw. mehrmals im Leben. Es aber wirklich umzusetzen ist das andere.
Nee!
Das klingt ja richtig gemein, wenn deine beiden Eltern so drauf waren 😢
Hast du Geschwister, mit denen du dich gut verträgst? (Sorry, da lässt mich mein Gedächtnis im Stich)
Ich hatte zwar schon gelesen, dass deine Mutter Narzisstin ist, aber sowas von beiden Eltern ist einfach ganz schlimm und NICHT normal!

Mein ganzes Leben wollte ich noch nie umkrempeln. Ich hatte immer mal Träume, die sich nicht so erfüllt haben, aber im Großen und Ganzen habe ich das Glück, mein Leben immer stückchenweise steuern zu können, dass es sich so entwickelt, wie ich es haben möchte.
Gestern habe ich zusammen mit meinem Freund überlegt, ob er oder ich einen großen Herzenswunsch haben, der uns noch fehlt, aber bei ihm nicht und bei mir wäre es nur noch ein mal Familienzuwachs.
Mal in einer anderen Stadt eines anderen Landes leben, Zeit für spannende Hobbies haben, noch mehr Geld verdienen - das liegt alles im Bereich des Möglichen und wäre dann wirklich das i-Tüpfelchen, aber erstens wird sich das sowieso ergeben, wenn ich darin Zeit investiere, und zweitens ist es auch jetzt schon schön.

In der Vergangenheit gab es mal schwierige Phasen, wo ich z.B. beruflich unglücklich war, aber das war alles immer nur von kurzer Dauer (halbes Jahr), und ich wusste ich kann es ändern, habe in diesem Land genug Möglichkeiten, und es waren nie Krisen, die von außen betrachtet wirklich schlimm waren.

Ich wünsche mir, dass es möglichst vielen Menschen ebenso geht jetzt und in Zukunft.

w u40
 
  • #7
Nee!
Das klingt ja richtig gemein, wenn deine beiden Eltern so drauf waren 😢
Hast du Geschwister, mit denen du dich gut verträgst? (Sorry, da lässt mich mein Gedächtnis im Stich)
Ich hatte zwar schon gelesen, dass deine Mutter Narzisstin ist, aber sowas von beiden Eltern ist einfach ganz schlimm und NICHT normal!

Mein ganzes Leben wollte ich noch nie umkrempeln. Ich hatte immer mal Träume, die sich nicht so erfüllt haben, aber im Großen und Ganzen habe ich das Glück, mein Leben immer stückchenweise steuern zu können, dass es sich so entwickelt, wie ich es haben möchte.
Gestern habe ich zusammen mit meinem Freund überlegt, ob er oder ich einen großen Herzenswunsch haben, der uns noch fehlt, aber bei ihm nicht und bei mir wäre es nur noch ein mal Familienzuwachs.
Mal in einer anderen Stadt eines anderen Landes leben, Zeit für spannende Hobbies haben, noch mehr Geld verdienen - das liegt alles im Bereich des Möglichen und wäre dann wirklich das i-Tüpfelchen, aber erstens wird sich das sowieso ergeben, wenn ich darin Zeit investiere, und zweitens ist es auch jetzt schon schön.

In der Vergangenheit gab es mal schwierige Phasen, wo ich z.B. beruflich unglücklich war, aber das war alles immer nur von kurzer Dauer (halbes Jahr), und ich wusste ich kann es ändern, habe in diesem Land genug Möglichkeiten, und es waren nie Krisen, die von außen betrachtet wirklich schlimm waren.

Ich wünsche mir, dass es möglichst vielen Menschen ebenso geht jetzt und in Zukunft.

w u40
Klar hab ich Geschwister. Versteh mich auch super. Sogar heute ziemlich gut mit den Eltern. Ich will nicht mein Leben lang böse auf sie sein wegen dieser Schei***. Man muss auch verzeihen können. Wer weiss, ob ich es mal besser mach...

Seitdem das mal so ausser Kontrolle war und ich mit 22 krank war, seitdem will ich natürlich besonders dass alles läuft und bin besonders um guten Job, Studium, Freundschafte, Beziehungen bemüht. Daher auch die vielen Fragen. Ich will auf keinen Fall, dass wieder so was passiert das mich aus der Bahn wirft. Ich habe das Mittelmass verloren, sozusagen hol ich mir Stück für Stück das Leben ins Vertrauen zurück. Wenn ich selber bestimmen kann, ist es gut. Darum hab ich ja auch so viele Fragen und so viele Threads. Damit ich verschiedene Meinungen hör. Der Thread mit den Kindern fand ich z.B. mega interessant, wo Einzelkinder berichten.
 
  • #8
Ich hatte zwar schon gelesen, dass deine Mutter Narzisstin ist,
Ich bin keine Ärztin. Ich weiss nicht ob die Mutter Narzisstin ist oder Borderline hat oder sonst ne Störung oder was auch immer. Ich weiss nur, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Ich weiss nix von ihrer Kindheit, sie erzählt, klar. Aber wer weiss was unsere Eltern alles durchgemacht haben? Die Grosseltern haben noch Krieg erlebt. Das sind doch wahrlich andere Generationen. Ich mein halt, sie war auch mega oft da. Klar, sie hat vieles falsch gemacht, mich auf mein Äusseres reduziert und böse Sprüche gemacht als ich etwas dick war. Trotzdem. Mindestens genauso oft wenn nicht viel mehr war sie da. Sie war die ganze Kindheit da, sie ist jetzt da. Auf sie ist immer Verlass. Sie kann sehr sehr herzlich und liebenswürdig sein. Ich sagte ja, es ist kein gesundes Nähe/Distanzverhältnis und darum muss ich ausziehn.^^ Meinen eigenen Weg gehn, dann kommts schon gut. Ich bin einfach mega sensibel, dann diese Scheis*** und das ganze Reisen mit Jetlag. Die Wut hat mir auch nicht gut getan. Davon bin ich nun los :)

Ich meine schau Hammel....manche haben als junge Erwachsene die Scheis**, manche später, manche in der Kindheit. Jeder von uns kriegt Aufgaben und meiner Meinung nach kann man die stemmen. Klar ich hab auch Tage, immer vor allem an der Periode, da fühl ich mich jämmerlich und vieles kommt hoch. Aber sonst: Ich denk, steh auf Mel. Ich möchte kein Opfer meiner Vergangenheit sein. Ich hab so viele Möglichkeiten und bin n'fröhlicher Mensch. Ich mag das nicht, mich als Opfer zu sehn. Egal wie viel schlecht war. Und eben, ich bin def. nicht die Einzige. Ich kenn so viele junge Leute die zu Hause verprügelt wurden, das wurd ich zum Beispiel nie. Klar, man soll nicht denken, dass das normal ist. Aber was ist schon normal? Meine wichtig ist, dass wir unseren eigenen Weg finden und Frieden mit uns und der Vergangenheit schliessen. Wie @Pfauenauge schon sagte, Seelenfrieden ist das Wichtigste.
 
  • #9
Als ganz junge Romantikerin hätte ich mir vieles vorstellen können. Sogar Ausland. Da war ich aber noch grün hinter den Ohren ...

Ich kann mir schon lange nicht mehr vorstellen, die Zelte abzubrechen und irgendwo neu anzufangen. Ich brauche das Gefühl von Sicherheit. Die habe ich nur in meinem vertrauten Umfeld.
 
  • #10
Ich bin als Zugvogel immer dem inneren Kompass gefolgt nach dorthin, wo es mich am meisten hingezogen hat.

Mit zu 18 meiner Jugendliebe gezogen in 500 Kilometer entfernte Großstadt, dann doch wieder heim zur Mutter.

Mit 20 ins Haus vom (jetzt) Ex, als nach 14 Jahren die Beziehung aus meiner Sicht untragbar wurde hätte ich dort nicht bleiben wollen. Bin zumindest in die Nähe meiner Mutter gekommen. Das waren aber immer nur 1 h Autofahrt. Also quasi Heimat.

Und letzten Endes wieder weg, auch nur eine Stunde von Mutter entfernt. Da sie aber leider gestorben ist und ich nun keinen Fixpunkt mehr habe in der alten Heimat werde ich wohl in meiner jetzigen Ecke wohnen bleiben. Haben hier gemeinsam auch Eigentum erworben, so dass wir auf viele Jahre gebunden sind.

Aber wer weiß was uns noch einfällt.

In Summe habe ich mein Heimatgefühl immer davon abhängig gemacht, wo mein Herz sich wohl fühlt.
 
  • #11
Habt ihr dem Gefühl nachgegeben, es ignoriert weil die Umsetzung nicht möglich war oder gedacht, das verschwindet schon wieder?
Tärume, Gefühle werden meist im Unterbewusstsein gesteuert.
Ich muss mich in erster Linie im Gefühl wohlfühlen, also nicht im Kopf, daher werde ich immer primär darauf schauen und reagieren! Der Kopf ist doch meist gar nicht von mir alleine konditioniert und programmiert, da steckt überwiegend viel (meist unnötiges!) fremdes Zeug drin!
Gefühle spiegeln ständig, was uns beschäftigt, mental wie emotional. In ihnen stecken Ängste, Sehnsüchte ebenso wie Lösungen für aktuelle Probleme, würden Menschen sich diesbezüglich wahrnehmen und begreifen, sie hätten, was die Gefühlswelt in der eigenen Person betrifft, für alles eine Lösung und bräuchten andere dazu nicht erst fragen! Denn nur das eigene Gefühl ist EIGEN!
Gibt es vielleicht Menschen, die diese Veränderung und Neustartenergie regelmäßig brauchen?
Sobald ich das Richtige, Passende und Stimmige für mich gefunden hatte, sobald hatte ich nicht mehr deinen beschriebenen Veränderungdrang! Das betrifft adäquat auch Beziehungen!
 
  • #13
Off topic
@Meltan
Vielleicht solltest Du einmal (!) ein Thema eröffnen und konsequent über Deine Probleme diskutieren und nicht immer wieder die Themen an Dich reißen.

Ich bin keine Ärztin. Ich weiss nicht ob die Mutter Narzisstin ist oder Borderline hat oder sonst ne Störung oder was auch immer.

Was ist denn das schon wieder?
Jemand schreibt Deine Mutter ist Narzist und jetzt doch nicht? Wo kommt denn die Info her?

Was heißt denn Du weißt nicht ob sie Borderline hat? Was sollen denn diese immer wiederkehrenden Andeutungen. Sie wird 45 sein.

Ich weiss nix von ihrer Kindheit, sie erzählt, klar.
?
Ich mein halt, sie war auch mega oft da. Trotzdem. Mindestens genauso oft wenn nicht viel mehr war sie da. Sie war die ganze Kindheit da, sie ist jetzt da.
?
Auf sie ist immer Verlass. Sie kann sehr sehr herzlich und liebenswürdig sein.

Inkongruentes Verhalten Deiner Mutter? Folge:

Ich bin einfach mega sensibel, dann diese Scheis*** und das ganze Reisen mit Jetlag. Die Wut hat mir auch nicht gut getan.

Wut ist immer schlecht. Wut nach innen oder außen?

Mach mal ein neues Thema auf und dann schreib mal so dass ich das auch verstehe. Ich bin immer so vergesslich und dann kann ich in dem Thema zurücklesen.
 
  • #14
Off topic
@Meltan
Vielleicht solltest Du einmal (!) ein Thema eröffnen und konsequent über Deine Probleme diskutieren und nicht immer wieder die Themen an Dich reißen.



Was ist denn das schon wieder?
Jemand schreibt Deine Mutter ist Narzist und jetzt doch nicht? Wo kommt denn die Info her?

Was heißt denn Du weißt nicht ob sie Borderline hat? Was sollen denn diese immer wiederkehrenden Andeutungen. Sie wird 45 sein.


?

?


Inkongruentes Verhalten Deiner Mutter? Folge:



Wut ist immer schlecht. Wut nach innen oder außen?

Mach mal ein neues Thema auf und dann schreib mal so dass ich das auch verstehe. Ich bin immer so vergesslich und dann kann ich in dem Thema zurücklesen.
Kimi nein, ich mein sooo interessant ist das auch nicht. Ich habe ne Geschichte die nicht immer toll war, schlussendlich muss ich selber einfach komplett da rausfinden und ich weiss auch wie.

Tut mir leid wenn du der Geschichte nicht ganz folgen kann. Mein Ziel ist hier nicht Aufmerksamkeit in allen Threads an mich zu kriegen und all das. Das hast du wohl gemeint mit Manipulieren. Ich seh ja, dass sehr viele hier ne Geschichte haben. So ne Drama mega Queen bin ich zum Glück nicht ;)

Ausserdem gibs zu: Du bist teilweise auch einfach nur neugierig was wie genau lief ;)

Ich habe keine Ahnung wer gesagt hat meine Mom sei narzisstisch. Ich meinte hier oben nur dass niemand von uns Arzt ist und nicht einfach so behaupten kann das und das ist Narzissmus. Das machen zwar viele Leute, spielen gern Psychoanalyse, aber ja, gefährlich ist das^^ Sie hat sehr sehr wahr. auch kein Borderline etc. Ich bin nur drauf eingegangen, um zu sagen, dass ich keine Ärztin bin und nie ein Arzt sowas bei ihr festgestellt hat. Das Forum macht oft Geschichten und addet Details die so nicht gesagt/geschrieben wurden.
 
  • #15
Das gewohnte Umfeld hinter sich zu lassen - Wohnung, Job, vielleicht sogar Stadt, Bundesland, Land? Weil man feststellt - es passt hier nicht mehr
Ich habe es mehrfach auf verschiedene Art gemacht (sogar den Beruf gewechselt) gemacht und es war immer gut - neue Chancen zu finden und zu nutzen. Mit 60+ hatte ich insgesamt 4 solche Neustarts.
Insbesondere wenn man sich als Person verändert hat ist es schwierig, das im alten Umfeld umzusetzen, weil dieses darum kämpft das bestehende Gefüge zu erhalten. Da ist weggehen einfacher, um seine neuen Potenziale zu nutzen.

Gibt es vielleicht Menschen, die diese Veränderung und Neustartenergie regelmäßig brauchen?
Wenn es nicht die Folge von Veränderungen ist, dann würde ich kritisch hinterfragen, was mit mir los ist, dass ich so getrieben/unbeständig bin und zwar aus einem ganz einfachen Grund: irgendwann ist es vorbei mit dem weiterziehenkönnen und wie will man das "bleiben müssen" dann aushalten?
 
  • #16
Ich habe keine Ahnung wer gesagt hat meine Mom sei narzisstisch. Ich meinte hier oben nur dass niemand von uns Arzt ist und nicht einfach so behaupten kann das und das ist Narzissmus. Das machen zwar viele Leute, spielen gern Psychoanalyse, aber ja, gefährlich ist das^^
Sorry, ich dachte das habe ich von dir selbst in einem anderen Thread gelesen. Dann hab ich da etwas durcheinandergebracht. Aber dass du der Spielball zwischen deinen Eltern sein solltest ist doch eine harte Nummer. Mir ging es darum, dass du da schon was Heftiges abbekommen hast.
 
  • #17
Ich habe als junger Mensch zweimal in einem anderen Land gelebt später mit Kind fehlte mir leider der Mut . Ich habe zwei Sachen festgestellt : man nimmt sich selbst immer mit , an seinen inneren Problemen wird man sich immer reiben egal wo man ist . Es gibt Orte, Städte, Länder die viel besser zu einem passen und dann steigt auch das Wohlbefinden . Unser kleines enges Dorf in der Voreifel war nie für mich , seitdem ich da weg bin atme ich freier . In New York zu leben hat mich sehr glücklich gemacht , alleine der Blick über die Brooklyn Bridge jeden Morgen , da hatte ich andere Vibes als hier. Amerikaner habe ich als lustiger und unbeschwerter empfunden . Sie haben real viel mehr existenzielle Probleme als wir und machen sich weniger Sorgen .
Ich lebe nicht gerne auf dem Land , ich mag keine großen Entfernungen und es ist schwer die passenden Leute zu finden . Ob ich wegen einer Beziehung aufs Land ziehen würde habe ich mich gefragt als ich einen sehr netten Mann kennen gelernt habe , der in den Bergen lebt . Ich würde eher zu einem Nein tendieren , denn Liebe ist ja nicht alles .
Ich finde immer gut sich zu verändern . Ich hoffe ich habe noch den Mut dazu. Was genau würdest du denn gerne verändern ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #19
Sorry, ich dachte das habe ich von dir selbst in einem anderen Thread gelesen. Dann hab ich da etwas durcheinandergebracht. Aber dass du der Spielball zwischen deinen Eltern sein solltest ist doch eine harte Nummer. Mir ging es darum, dass du da schon was Heftiges abbekommen hast.
Keine Sorge, alles gut 😄

Wie gesagt, hab viele junge Leute getroffen die auch ihr Päckchen zu tragen haben^^ Ich hab Familienaufstellungen gemacht, die haben mir im Nachhinein doch SEHR geholfen. Auch hab ich Quantum Healing gemacht, was auch absolut super Erfolg gebracht hat. Ansonsten arbeit ich immer noch an mir, aber dafür sind Ärzte da ;) Ich denke halt jeder muss selber wieder seinen Frieden finden.
 
  • #22
Was genau würdest du denn gerne verändern ?
Unsere Familie ist aus meiner Heimatstadt weggezogen, als ich ungefähr 13 war. Später, nach der Ausbildung bin ich recht oft umgezogen, habe aber auch in einer Branche gearbeitet, in der das üblich war. So alle paar Jahre lebte ich also in einer neuen Stadt. Da habe ich diese "Aufbruchstimmung" kennengelernt, die damit einhergeht. Natürlich nimmt man sich selber immer mit, und auch manche Kontakte bleiben erhalten, es ist also kein Neustart bei Null.

Durch Zufall bin ich wieder in meiner Heimatstadt gelandet, habe hier geheiratet, ein Kind bekommen, wurde geschieden, habe es allein aufgezogen. Innerhalb der Stadt bin ich mehrfach umgezogen. Seit 10 Jahren bin ich nun in dieser Wohnung, in der Stadt schon länger - aber irgendwie bin ich hier nicht mehr daheim. Mein Kind ist bald groß und mit der Schule fertig und ich frage mich einfach - will ich hier bleiben und alt werden, wenn ich wieder flexibler bin?

Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder diesen Rappel, dass ich gern woandershin gezogen wäre, wieder dieses Gefühl von Neustart haben wollte. Ging dann nicht, also habe ich halt die Wohnung umdekoriert. Im Moment ist es nicht so, vielleicht lässt es auch nach.

In dieser Stadt sind einige Dinge passiert, die schwer zu verarbeiten sind und ich frage mich, ob ich anderswo nicht wieder leichter atmen und unbeschwerter leben könnte.

Deswegen hatte mich einfach interessiert, wie andere das sehen.
 
  • #23
Neuanfänge ... hat irgendwie doch fast jeder Mensch.

Schule - Uni - Start in den Beruf - sich auf eigene Beine zu stellen als Freiberufler - jetzt den Weg ins Rentnerdasein bereiten ....

Man muss nicht unbedingt weit weg. Neues Umfeld hast du auch so.
Aber ein neues Land hätte mich schon gereizt. Wurde ja leider nichts. Egal. Es wäre keine Flucht gewesen - und das ist wohl wichtig bei einem Neuanfang. Sonst trauerst du immer dem Alten hinterher.
 
  • #26
Mit Kind ist man lange an einen Ort gebunden . Wenn dein Kind selbständig ist bist du wieder frei . Dann kannst du eigene Pläne machen und träumen , wie schön. Ich würde das auf jeden Fall tun. Da du kein Eigentum hast bist du doch sehr flexibel und könntest auch wieder zurück kommen .
 
  • #27
Ja bitte. Deine Probleme sind doch schon an anderen Stellen hier im Forum diskutiert worden. Ich will dir nicht den Mund verbieten aber an allen möglichen Stellen hier im Forum auf @Meltan 's Probleme zu stossen nervt auf Dauer. Übe dich mal in Zurückhaltung. Die Welt / das Forum dreht sich nicht nur um dich. Bitte eigene threads eröffnen. Dann kann ich entscheiden ob ich mich da einbringe oder nicht. Zur Zeit interessieren mich die Probleme einer reichen schweizer jungen Frau nicht wirklich, zumal sich vieles wiederholt.
So nun zum Thema:
Als 11jähriger sind meine Eltern mit mir von der Ostsee nach Ostfriesland gezogen weil mein Vater nach seiner Seefahrtszeit eine Landstelle angenommen hat. Wir sind aus einem Wohnblock in ein Einfamilienhaus gezogen. Also gleich drei Veränderungen am Stück. Ich habe mich damals mit den Veränderungen schwer getan und mich stark zurückgezogen.
Aber das war auch keine Veränderung aus eigenen Wunsch.

Danach ging es mir so wie @Tom26 es beschreibt:
Neuanfänge ... hat irgendwie doch fast jeder Mensch.

Schule - Uni - Start in den Beruf - sich auf eigene Beine zu stellen als Freiberufler - jetzt den Weg ins Rentnerdasein bereiten ....
Ich habe in den letzten 43 Jahren für mindestens 30 verschiedene Arbeitgeber gearbeitet. Eher waren es 50. Das geht von Eintagesjob bis zu 6 Jahre. Mehr als 6 Jahre habe ich nie für einen AG gearbeitet. Das ist schon viel Abwechslung

Ich kann mir vorstellen und träume schon mal davon, wenn ich dann in Rente bin, noch einiges zu verändern. Z.B. aus der Großstadt aufs Land zu ziehen.
 
  • #28
Ja bitte. Deine Probleme sind doch schon an anderen Stellen hier im Forum diskutiert worden. Ich will dir nicht den Mund verbieten aber an allen möglichen Stellen hier im Forum auf @Meltan 's Probleme zu stossen nervt auf Dauer. Übe dich mal in Zurückhaltung. Die Welt / das Forum dreht sich nicht nur um dich. Bitte eigene threads eröffnen. Dann kann ich entscheiden ob ich mich da einbringe oder nicht. Zur Zeit interessieren mich die Probleme einer reichen schweizer jungen Frau nicht wirklich, zumal sich vieles wiederholt.
Hoffe hast nicht gemeint dass ich immer im Mittelpunkt stehen will. Ich habs langsam eben auch satt nur von Problemen hier zu schreiben. Und darauf aufmerksam gemacht will ich auch nicht. Ich hab mindestnes genauso viel Positives zu erzähln^^ Ich hasse Klönerei, also sorry für Samstag.

Back to the Topic: Ich war grad in ner Weinbar. Hab dort mit 5 Freunden was gegessen und getrunken. Wir haben ein paar andere Leute noch getroffen, da hab ich einfach mal diese Frage in die Runde geworfen. Von 9 Leuten haben 4 schonmal komplett neu angefangen, also so richtig, von alleine aus. Gründe waren vor allem Job oder Neuanfang wegen Trennung oder falscher Freunde. Teilweise nur in ne andere Stadt, teilweise in n anderes Land. U.A. einer auch nach Berlin^^

PS: godot meine Eltern sind stinkreich ich selber bins (noch) nicht ^^^^
 
  • #29
Ja, ich hatte mehrere Neuanfänge, habe verschiedentlich im europäischen Ausland gelebt und gearbeitet.
Als Studentin bin ich teilweise 3 Mal pro Jahr umgezogen, bis ich ruhiger wurde.
Sehr anregend.
Auch beruflich mag ich Neues, ich habe mich mit 30 komplett neu aufgestellt und bin demzufolge auch umgezogen.
Das war erst mal sehr hart, aber es hat sich gelohnt.
Jetzt, mit unserem Sohn, ist klar, dass wir unseren jetzigen Ort/ Umgebung als Hauptwurzel behalten. Wir planen allerdings ein Sabbatjahr.
Und nach seinem Schulabschluss wahrscheinlich erst mal einen totalen Wechsel.
Auf jeden Fall einen Umzug.
Ich persönlich liebe Umzüge, Ortswechsel, andere Länder. Mein Mann braucht länger, um sich daran zu gewöhnen, aber ist dann fast noch begeisterter als ich.
 
  • #30
Hoffe hast nicht gemeint dass ich immer im Mittelpunkt stehen will.
Ich habe schon den Eindruck, dass du gerne im Mittelpunkt stehst. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes wenn du dann die Zuhörer / Zuleser gut unterhälst.

da hab ich einfach mal diese Frage in die Runde geworfen.
Schön das du was zum Thema beitragen kannst.

PS: godot meine Eltern sind stinkreich ich selber bins (noch) nicht
Die Kinder von Reichen sind auch reich. Spätestens wenn sie erben, fast immer schon früher.
 
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