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Albi_2010

  • #1

Neu verlieben, aber was ist mit den Kindern?

Achtet Ihr, wenn Ihr einen interessanten neuen Mann oder Frau kennenlernt auch schon möglichst früh darauf Ihn oder Sie dem Nachwuchs vorzustellen, um vorzufühlen, ob hier auch die Chemie stimmen würde? Macht es mehr Sinn ersteinmal unabhängig von allem anderen der Person eine Chance zu geben? Danke schon mal für Eure Antworten!
 
G

Gast

  • #2
langasam , step by step
zuerst müssen die Partner absolut sicher sein ,ob sie in einer Beziehung zusammenbleiben wollen ,erst dann kommen die Kinder .....und dann der Rest
 
  • #3
erst wenn die Beziehung zwischen den Erwachsenen stabil ist, dann kann man die Kinder einbeziehen, vorher nicht. Wenn die Erwachsenen sich sicher sind und es gut und Verständnisvoll angehen, dann klappt es auch mit den Kindern
 
G

Gast

  • #4
Wenn möglich, solltest du das Kennenlernen möglichst geheim halten und erst mal erspüren, ob eine stabile und tragfähige Partnerschaft entstehen kann.
Die Kinder solltest du so lange wie möglich raushalten.
Was ist, wenn es dann doch nicht klappt ? Was sagst du dann deinen Kindern ? Und was sagst du, wenn du dann den nächsten (potentiellen) Partner vorstellst ? Und was, wenn das dann doch nichts wird mit euch ? usw.

Fazit: Auf keinen Fall Kinder früh mit einbeziehen und quasi "mit entscheiden" lassen, ob der oder die Neue ihnen gefällt.

Auch wenn die beiden Partner sich dann einig und sehr optimistisch gestimmt sind, heisst das aber noch lange nicht, dass das mit den Kindern dann auch klappt. Aber es ist dennoch aus meiner Sicht die "richtige" Reihenfolge.

(w/48, 2 Kinder, seit 9 Jahren alleinerziehend, in den letzten fünf Jahren zwei Partnerschaften und zwei längere Bekanntschaften)
 
G

Gast

  • #5
Ich habe leider die Erfahrung machen müssen ,dass ich einen Mann mit Kleinkind
kennenlernte . Das Kind immer dabei ,hatte ich kaum eine Chnce mit ihm auf Zweisamkeit .
Eine ähnliche Story stand auch hier .

Der Mann hat immer noch keine Frau gefunden , das Kind ist mittlerweile erwachsen und er ist immer noch Überpapa . Warum wohl ?

Meine beiden Kids sind erwachsen, seit 2 Jahren habe ich einen neuen Partner , werde
im Frühjahr heiraten. . Sie wissen seit vorigen Sommer von ihm .Und meinen ,das es meine Entscheidung ist . Genau wie sie sich auch ihre Partner ausgewählt haben .

So wr das bei mir .
 
G

Gast

  • #6
@4
Wenn man sich auf einen Mann oder eine Frau mit Kleinkind einlässt, sollte man das schon vorher wissen. Natürlich ist ein kleines Kind hilfebedürftig und kann auch nicht allein bleiben. Es ist nunmal voll und ganz integriert im Leben des Alleinerziehenden. Das Gegenteil wäre wohl auch schlimm, würde ja dann auch die Gesellschaft aufschreien.
Noch schlimmer finde ich Menschen, die das nicht verstehen oder damit nicht umgehen können. Was sind das für Menschen?

Um die Frage zu beantworten, würde ich sagen, die Kinder sollten nicht sofort die Partner kennenlernen. Ist es unmöglich, wie eben bei #4, dann sollte der Partner als guter Freund oder neuer Nachbar vorgestellt werden und in Anwesenheit der Kinder würde ich jegliche Annäherungen oder "sexuelle Signale" vermeiden.
 
G

Gast

  • #7
Ich habe beim Kennenlernen (und späterer Bezeihung)von zwei Menschen im Alter meines Sohnes von etwa 2J. bis 12J. sehr darauf geachtet, behutsam vorzugehen, für mich und auch mein Kind (das ich allein erzog), habe auch bei großem Interesse deshalb abgewartet, wann ein guter Moment sei, den "neuen Menschen" hier in die Wo. einzuladen ((und das hieß nicht: zum Übernachten pipapo, sondern dass mein Kind einen Menschen, der mir wichtig wurde, erst einmal kennenlernen konnte).
Aber erst DANN, wenn sich zwischen uns Erwachsenen etwas Tieferes abzeichnete, habe ich das gemacht. Natürlich habe ich mit meinem später "größeren Kind" darüber gesprochen, dass ich gerne einen Partner kennenlernen würde, auch gesagt, dass ich mich mit jemandem Netten treffe, habe aber meine Kontinuität und Zuverässigkeit fürs Kind ÜBER die anderen Bedürfnisse gestellt.
Die möglichen Partner wussten davon, dass ich nicht "unabhängig" bin, und achteten es in ihrem Verhalten ebenso. Einen un-empathischen Menschen hätte ich nicht (mehr)treffen mögen.

Bei meinem letzten Partner dauerte es lange, bis...., aber es war dann umso schöner, und mein Sohn konnte X. dann morgens inzwischen "cool" grüßen: Du magst die Mami, das ist gut,
und ich finde dich auch in Ordnung.

Also: behutsame Schritte gehen, für sich selbst herausfinden, was es ist, wie es sich anfühlt (v..., pardon,könnt Ihr auch bei ihm).
Auf keinen Fall Kinder GLEICH mit einbeziehen, das kann eh Verwirrung schaffen (für die Kinder) - SIE sind ja nicht verliebt, sie mögen und brauchen IHRE "normalen Sachen", Abläufe, Rhythmen, Kontinuitäten..., das sollte geachtet werden, ebenso wie die Namen und Rollen:
KEIN anderer dürfte Papa/Mama zu den Kindern sagen wollen oder es auch nur vorschlagen, weil es nicht stimmig ist, egal ob die Kids 5J. oder 15J. alt sind.

JAA, es macht Sinn, dass Du Deinen neuen Freund erstmal "unabhängig" hast, beschnupperst usw., um herauszufinden, wie es mit Euch gehen kann. Und dann, mit einem "Schlich", wie #5, einen "neuen Nachbarn" zu präsentieren - naja. Kinder nehmen mit ihren feinen Antennen mehr auf, ahnen und wissen mehr, als wir ihnen normalerweise zutrauen mögen.

Ich wünsche Dir viel Glück ud ein gutes Händchen, mit der Situation umzugehen!