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Gast

  • #1

Namensführung 2te Ehe

Ich möchte zum zweiten Mal heiraten - und habe dabei ein "banales" (?) Problem. Aus meiner ersten Ehe habe ich einen Doppelnamen. Den kann und möchte ich natürlich unter diesen Umständen nicht behalten. Also zurück zum Mädchennamen? Oder seinen Namen annehmen? Ich bin mir sehr unschlüssig, erkenne in allem Vor- und Nachteile. Zu dem "doofen" Doppelnamen haben mein Mann und ich uns damal entschlossen, weil er Ausländer ist und wir mit seinem Namen sehr häufig Probleme hatten. "Müller" war da schon einfacher und hatte somit seine Berechtigung. Ich würde hier einfach gerne mal ein paar Meinungen und Gedanken abfragen, sicherlich hat die eine oder andere damit seine ganz persönlichen Erfahrungen gemacht. Vielen Dank im Voraus.
 
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Gast

  • #2
Ich hatte auch mal einen Doppelnamen. War ein Gang ins Rathaus udn weg war er wieder nach der Scheidung.

Ich bin der Meinung, in einer 2. Ehe spricht nichts dagagen, wenn beide ihren NAmen behalten, Du Deinen Mädchennamen, er seinen.

m, 49
 
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Gast

  • #3
Ich würde einfach meinen Mädchennamen wieder annehmen und ihn auch behalten bis zum Tod!
Bei Männern ist dies die Regel. Weshalb sollte dies auch bei Frauen anders sein. Mir fällt kein Argument dafür ein!
 
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Gast

  • #4
Also so einfach ist das nicht überall.
Bei Doppelnamen, fällt bei einer nächsten Scheidung der zweite Namen weg.
Also im neuen Namen ist dann zuerst der Nachname des neuen Partner und als Zweitname der Nachname des ersten Mannes.
Also am einfachsten, einfach den neuen Namen annehmen.

Wer wegen des Namens nicht heiraten möchte, sollte es wirklich besser lassen.
Es wird mit Bestimmtheit andere wichtige Punkte geben, die auch nicht so weggesteckt werden können. ( z.B. Einkommen und Vermögen)
 
  • #5
Liebe FS,

ich verstehe Dich so, das "Müller" Dein Mädchenname ist, den Du bislang an den Namen Deines Ex-Mannes angehängt hast, so dass der Doppelname entstanden ist.

Nun hängt es davon ab, wie sehr Du an "Müller" hängst - und wie der Nachname Deines jetzigen Partners lautet. Passt er vom Klang her zu Deinem Vornamen (auch das spielt eine Rolle!) und kannst Du Dich mit dem neuen Nachnamen identifizieren?

Eine Namensänderung durch die Eheschließung "demonstriert" ja in gewisser Weise auch sehr stark nach außen, dass man sich durch die Ehe nun dem Menschen an seiner Seite sehr stark zugehörig fühlt. Das möchte man auch im neuen Nachnamen zum Ausdruck bringen.

Was sagt Dir denn Deine Intuition, also Dein Bauchgefühl? Vielleicht hilft es Dir, einmal beide Namensvarianten aufzuschreiben: Dein Vorname & Müller und Dein Vorname & (neuer Nachname). Wie "fühlt" sich beides jeweils an, was klingt oder "passt" für Dich und Deine Partnerschaft besser?

Vermutlich kannst nur Du selbst diese Frage beantworten :))
 
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Gast

  • #6
Ich habe auch kürzlich zum 2. Mal geheiratet, hatte aus meiner 1. Ehe einen Doppelnamen und habe jetzt den Namen meines 2. Mannes angenommen - einfach, weil ihn das sehr freut und weil es mir nichts ausmacht.
Durch den gemeinsamen Namen sind wir jetzt gleich als Ehepaar zu erkennen. Das finden wir beide schön, es muss aber nicht sein. Ich kenne auch Ehepaare, die verschiedene Namen haben - warum auch nicht? Es ist eine ganz persönliche Entscheidung.
 
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Gast

  • #7
Ich habe mich bei meiner zweiten Ehe dafür entschieden, meinen Mädchennamen, den ich vorher wieder angenommen hatte, beizubehalten. Und fühlte mich gut dabei.
 
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