G

Gast

  • #1

Nach unten daten?

Ich habe jetzt schon einige male hier im Forum den Ausdruck "nach unten Daten" gelesen und wollte die Allgemeinheit fragen, was ihr darunter versteht. Meint ihr z.B. die soziale/finanzielle Stellung oder doch eher den vermeintlichen IQ ? Interessiert mich einfach was der größere Teil der User hier meint. Gruß m24
 
G

Gast

  • #2
Dieses "nach unten daten" sollte hier mal zum Unwort bzw. Un-Ausdruck (wenn es das gibt) des Jahrhunderts gemacht werden.

Wenn man es genau nimmt, datet immer einer nach unten. Oder gibt es Menschen, die auf den Cent das gleiche verdienen und sogar den gleichen IQ haben und sonstwas, woran es festgemacht wird.
 
  • #3
"Downdating" meint ganz eindeutig soziale und ökonomische Stellung, also bezieht sich auf Status, Ausbildung, Einkommen.

Sicherolich wird auch dieses Thema wieder zerredet werden, aber so wird Downdating allgemein verwendet.
 
G

Gast

  • #4
Der Begriff "Downdating" wird nicht nur hier sondern allgemein verwendet. Kurzfassung_ eine Akademikerin soll sich einen arbeitslosen Hilfsarbeiter suchen.

Zwei Menschengruppen sind bei der Partnersuche nicht die "Knaller". Bei Frauen sind dies gut ausgebildete - meistens haben sie an einer Uni studiert - Frauen, die berufstätig sind, bei Männern sind dies schlecht ausgebildete, wenig verdienende Männer oder arbeitslose Männer.

Weil viele Frauen öffentlich sagen, sie seien erfolglos auf Partnersuche gibt es Personen - m und w - die diesen Frauen raten, nach unten zu daten. Damit ist gemeint, eine Oberärztin solle einen Altenpflegepflegehelfer als Partner nehmen, eine Juristin solle einen Maurer akzeptieren. Keiner frag,t, ob die jeweiligen Altenpflegehelfer, Maurer, HarzVI-Empfänger die jeweiligen Studienrätinnen überhaupt wollen. Keiner und keine die "downdaten" anpreist kommt auf die Idee, dass Partnerschaft mehr als körperliche Beziehung ist - beispielsweise auch eine geistige Ebene hat, dass Partnerschaft auch einen gemeinsamen Freundeskreis braucht.
Übrigens - keiner der für Downdaten eintritt nimmt zur Kenntnis, dass gerade der Kreis der Frauen, für die dieses Vorgeschlagen wird eine große Prozentzahl von Frauen enthält, die zwar einerseits alleine leben, aber ihre Kraft und Kreativität in den Ausbau eines Freundes- und Bekanntenkreises stecken und die gut damit leben, derzeit oder für Jahre oder für immer partnerlos zu leben. Zweites Übrigens -in der Vergangenheit - ich gehe jetzt mal 1000 Jahre zurück war es immer so, dass ca. 30 Prozent der Bevölkerung nicht verheiratet waren. Also Single waren.
Die von Nr. 1 gegebenen Downdatin Definition ist richtig, aber nicht umfassend genug.
Nr. 2 kennt den Begriff und seinen durch öffentliche Diskussionen festgeschriebenen Inhalt anscheinend nicht. Außerdem heißt gleiche Augenhöhe nicht Punktgenauigkeit.
Wenn es um den IQ geht - dies an die FS - es gibt keinen vermeintlichen IQ sonder n nur einen tatsächlichen .Den kennen viele nicht. Hochbegabung beginnt bei 130 und diesen Level erreichen nur 2 % der Bevölkerung. Der Anteil von m und f ist gleich, der Anteil von Migranten und Nicht-Migranten ebenfalls.
 
G

Gast

  • #5
Nun, "downdating" ist ein Begriff, der aus Amerika kommt. Er bezeichnet dort ein Date, bei dem der Mann beruflich und finanziell oder auch von seiner Herkunftsfamilie her "unter" der Frau steht.
Das gilt nur in dieser Richtung.

- Also, Arzt mit Krankenschwester ist ein Date.
- Ärztin mit Krankenpfleger ist ein "Downdate".

Der Begriff hat in meinen Augen schon eine deutlich menschenverachtende und herabsetzende Komponente. Auf der anderen Seite beschreibt er natürlich den Sachverhalt eindeutig, man weiß, was damit gemeint ist.
 
G

Gast

  • #6
Liebe Frauen mit Uni-Abschluss und gutbezahltem Job, die ihr hier als Nicht-Knaller beim Daten bezeichnet werdet - glaubt es nicht! Ich habe hier bei EP die gegenteiligen Erfahrungen gemacht. Die meisten Männer wissen inzwischen gebildete und im Job gutbezahlte Partnerinnen zu schätzen. Nicht geschätzt wird meines Erachtens nur falsche Arroganz, bzw. wenn man meint, wegen guter Bildung und Job was besseres zu sein.
Bisher verstand ich unter downdaten immer ein Date, welches einen Unterschied in den geistigen Leistungsfähigkeiten akzeptiert egal ob Frau - Mann oder Mann - Frau. So kann man daneben sein!
 
G

Gast

  • #7
Fürchterliche Wortwahl - nach unten daten.
Sicherlich ist der soziale Status oder die Bildung damit gemeint.
Aber was hat das mit Herzensbildung zu tun?
Ein Mensch ohne Abitur/gutem finanz.Background kann einen super Charakter haben, treu, zuverlässig, ehrlich, verantwortungsbewusst z.B.
Ein Mensch als Prof.Dr. mit Villa und Porsche kann ein absolutes Charakterschwein sein.
Also nach unten daten trifft dies dann schon eher, menschlich gemeint.
 
G

Gast

  • #8
@5,6
PC läuft mal wieder Amok. Und damit ist nicht der Rechner gemeint.
- Wenn #3 hier die statistisch belegbare Tatsache erwähnt, dass die Anzahl der Singles in zwei Gruppen signifikant höher ist als in anderen und sich (auch laut #3) Mitglieder dieser Gruppen sogar explizit dahingehend äußern, dann sind diese Singles sicher sehr froh darüber, wenn #5 ihnen erzählt, dass sie in Wahrheit gar nicht in der Situation sind, die sie beklagen.
- Wie schon anno dazumal im Reliunterricht: Nur der Arme ist gut, nur der Reiche ist böse. Auf EP übertragen: Hässliche sind herzensgebildet, Begehrte sind Charakterschweine.
In welche Kategorie fiel denn denn Lady Di wenn sie gerade wieder eine Aktion gegen Landminen durchführte? Charakterschwein weil reich, hübsch und sozial engagiert?
 
G

Gast

  • #9
@7
Konstruktives Denken? Fehlanzeige???
Lady Di war stinkreich und absolut gelangweilt, sie hatte eine Mistehe, wie viele auch, was sollte sie auch sonst tun als sich sozial engagieren. Ich hätte mit Vollzeitjob, Nebenjob und Familie nicht die Zeit.

Aber es ging ja auch um den Begriff "nach unten daten", was verstehst Du denn darunter?
Ich zumindest soz.Status und Bildung, finde Herzenbildung und EQ aber wichtiger.

Was arm und reich angeht, sage ich nur den Spruch: Vielleicht verdirbt Geld den Charakter, aber auch keinen Fall macht Mangel an Geld ihn besser (J.Steinbeck)
 
G

Gast

  • #10
@5 die Unterschiede in der geistigen Leistungsfähigkeit machen sich nicht an Status, Job und/oder Universitätsabschluss fest. In charakterlicher schon gar nicht. Nur zur Ergänzung.


w/53
 
G

Gast

  • #11
@8
Das ist genau das, was ich meinte: Du zählst Neidfaktoren auf (Ausnahme: Mistehe). Logischerweise wird daraus dann geschlossen, dass sie einen miesen Charakter haben musste.
Baut man das Beispiel anders herum auf muss sie als betrogene Frau mit Mistehe, fremdbestimmten Vollzeitjob und ohne Privatleben in der üblichen Klischee-Märchenwelt eine Heillige sein.
Nur Schwarz und Weiss... und immer schön in den Hollywood-Rollenbildern bleiben.

#1 hat den Begriff "nach unten daten" schon vollständig definiert. Da stimmst Du ja auch zu.
Ich würde den Begriff "Sozialprestige" wählen um die Punkte in einem Wort zusammenzufassen.