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Gast

  • #1

Nach Affäre 2 J. versucht, die Ehe zu retten - nun Trennung?

Nach einer Affäre meines Mannes (42 J.)wollten wir unserer Ehe (jetzt seit 7,5 Jahren verh.) eine zweite Chance geben und haben es 2 Jahre lang versucht. Leider konnten wir in dieser Zeit nicht mehr wirklich 100 %iges Vertrauen aufbauen. Es gab immer wieder Streit wegen der Affärengeschichte und daraus resultierenden Vertrauensdingen. ME war mein Mann nicht in der Lage, mir das Vertrauen zurückzugeben, was wir vor der Affäre hatten. Er war aber der Auffassung, alles getan zu haben.
Es ging soweit, dass wir zum Schluss ständig Streit hatten (immer nur wegen der Affäre, es gab nie bzw. sehr selten andere Gründe für Streit zwischen uns, sowohl vor als auch der der Affäre).
Ich gebe zu, dass ich wegen der Affäre oft zu stolz war, ihm meine wahren Gefühle zu zeigen/sagen bzw., was ich davor natürlich immer getan habe.

Dann machte mein Mann den Vorschlag, sich zu trennen (also jeder eigene Wohnung), damit jeder wieder zu sich findet und erst mal sein Leben führt, um dann evtl. wieder zusammenzufinden. Er sah nur noch darin eine Chance, unsere Ehe zu retten. Ich fand die Idee eigentlich nicht wirklich gut, weil ich befürchtete, dass wir uns entfremden, jeder seinen Weg geht und ein neues Leben aufbaut. Er meinte, das würde alles an uns liegen, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen. Habe aber dann doch zugestimmt, weil ich auch irgendwann keine andere Chance mehr sah.

Die Trennung ist jetzt ca. 3,5 Monate her; er meldet sich regelmässig, schreibt sms "Ich denk an dich", schickte mir zu Valentinstag einen Kuchen mit Herzchen, etc. Wir treffen uns ca. 1 mal die Woche und reden dann aber eher nur über alltägliche Dinge. Nie über unsere Ehe, unseren Trennungsgrund, wie es mit uns weitergeht usw.. Ich höre aber aus seinen Gesprächen immer raus, dass er sich alleine (er lebt das erste mal in seinem Leben alleine) nicht wirklich glücklich fühlt. Er hätte keinen Spass, wenn er ausgeht und bekommt irgendwie nichts richtig auf die Reihe bzw. braucht für alles sehr viel Zeit. So geht es mir eigentlich auch. Ich vermisse ihn extrem und liebe ihn wirklich sehr und möchte unsere Ehe nicht aufgeben, sondern kämpfen. Wir haben uns ansonsten immer sehr gut verstanden, wir passen sehr gut zusammen (das hat er auch immer gesagt).

Da ich diesen momentanen Zustand fast nicht mehr ertragen kann, überlege ich jetzt, was ich tun soll. Soll ich ihm einen Brief schreiben, in dem ich ihn bitte endlich eine endgültige Entscheidung zu treffen. Soll ich ein Gespräch mit ihm suchen, was er über unsere Beziehung seit der Trennung denkt.
Irgendwie denke ich immer, das müsste alles von ihm kommen, da er ja schließlich die Trennung vorgeschlagen hat und mich damals betrogen hat.
Oder was denkt Ihr, was ich tun sollte?

w48
 
  • #2
Liebe Fs,

habt ihr mal eine Paartherapie gemacht? Alles was Du schilderst, hört sich an, als wäret ihr in Eurer Situation geradezu prädestiniert dafür. Alles Gute!
 
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Gast

  • #3
Dann machte mein Mann den Vorschlag, sich zu trennen (also jeder eigene Wohnung), damit jeder wieder zu sich findet und erst mal sein Leben führt, um dann evtl. wieder zusammenzufinden...

...Er meldet sich regelmässig, schreibt sms "Ich denk an dich", schickte mir zu Valentinstag einen Kuchen mit Herzchen, etc. Wir treffen uns ca. 1 mal die Woche und reden...
Ihr seid nicht wirklich getrennt, da ihr noch viel zu viel Kontakt habt und somit könnt ihr nicht wirklich zu euch selbst finden. Versuch das ganze ohne Kontakt und dann könnt ihr klarer sehen. So werdet ihr wahrscheinlich nur in alte Verhaltensmuster zurückfallen.
 
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Gast

  • #4
Das kenne ich! Das Vertrauen kaputt und eigentlich liebt man den Mann. Schließlich hatte man das Gefühl, die Ehe wäre in Ordnung. Hat sich geborgen gefühlt. Warum er fremdgegangen ist? Schwacher Augenblick, selber unzufrieden in der Ehe? Eins steht fest, wahrscheinlich vermisst er dich jetzt und liebt dich irgendwie (aus echter Liebe oder Gewohnheit?, wer weiß).

Spukt die andere noch in seinem Kopf herum, oder hat er da keine Chance auf eine dauerhafte Beziehung?

Das ist z.B. mein Problem. Mein Mann liebt die andere wirklich. Aber sie will keine Ehe kaputt machen. Da er mich angeblich auch liebt, bleibt er (nur aus Liebe wie er sagt). Er sieht sie hin- und wieder (rein zufällig, wie er sagt) beim Spazierengehen. Aber ich trau ihm nicht mehr und denke er fossiert die Treffen. Wäre er weg, wenn sie auch wollen würde. Daher weiß ich auch nicht, was ich machen soll. Fühle mich als zweite Wahl!

Ob nun dein Mann oder meiner: In diesem Fall müssen die Männer entscheiden, ob sie sich trennen wollen. Sie haben das Theater verursacht und erwarten jetzt, dass die Frauen so tuen, als wäre nichts gewesen und alles wieder i.O. Ich trieze meinen Mann auch immer, nur um zu testen, wie weit ich gehen kann. Wie viel erträgt er, messe daran seine Liebe zu mir.

Alles Gute
 
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Gast

  • #5
Ob nun dein Mann oder meiner: In diesem Fall müssen die Männer entscheiden, ob sie sich trennen wollen. Sie haben das Theater verursacht und erwarten jetzt, dass die Frauen so tuen, als wäre nichts gewesen und alles wieder i.O. Ich trieze meinen Mann auch immer, nur um zu testen, wie weit ich gehen kann. Wie viel erträgt er, messe daran seine Liebe zu mir.
Das kann ich nicht verstehen. Man verharrt lieber in einer unangenehmen Situation und macht die ganze Situation eigentlich noch schlimmer, indem man den Mann trietzt? Wo ist denn der gegenseitige Respekt? Klar hat dein Mann den ersten Fehler gemacht, aber DAS Verhalten macht die Situation nicht besser. Bei euch wird es wohl in kürzester Zeit richtig knallen.

Zur FS: Du hast kein Vertrauen mehr zu deinem Mann. Das ist verständlich. In euerer Versöhnungsphase hast wahrscheinlich du alles kaputt gemacht, weil du ihm ständig seinen Fehler vorgehalten hast. Auch das ist verständlich, aber wohl tödlich für einen Versöhnungsversuch.
Es ist wohl besser sich zu trennen anstatt sich immer zu streiten. Eure Situation ist schwer.

Entweder wirklich absolute Trennung. Kein Kontakt mehr über einen längeren Zeitraum. Oder, wenn ihr euch beide wirklich sicher seid nicht nur aus Gewohnheit zusammen zu bleiben, evtl. ganz neu anfangen. Ggf. in einem anderen Haus, Wohnung. Gemeinsame Pläne schmieden um wieder zueinander zu finden. So wie damals, als man sich kennengelernt hatte, da habt ihr sicher auch gemeinsam eure Zukunft geplant. Vielleicht habt ihr irgendetwas von früher noch nicht realisiert?
Wichtig ist, dass ihr euch im klaren seid was ihr wollt. Bleibt ihr zusammen, keine Vorwürfe machen, auch wenn er einer hübschen Frau nachschaut. Ansonsten bleibt wohl nur die komplette Trennung. Viel Glück!
 
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Gast

  • #6
Ich habe den Eindruck, dass ihr Hilfe von aussen braucht. Sucht euch einen guten Paar-Therapeut. Über Alltägliches sprechen bringt euch sicher nicht viel weiter. Die Blokade muss geknackt werden.

Wie ich finde, hat dein Mann das Gleichgewichtig, die Balance zerstört, er muss verstehen, dass er dieses Gleichgewicht wieder herstellen muss und zwar alleine. Das ist, was er leisten muss, damit du mit ihm neu anfangen kannst. Diesen Neuanfang will er ja auch. Er muss etwas dafür tun, dass das Vertrauen wieder kommt. Dass er einfach "da" ist (zurück zu dir), reicht dafür nicht aus.

Dein Part leistest du bereits: du bist immer noch da und voller Erwartung, dass er die notwendigen Schritte in deiner Richtung macht.

Aber das mit der Auswahl des Therapeuten nimmst du besser in die Hände. Obwohl es natürlich ein schöner Beweis seiner Motivation wäre, wenn dein Mann ein paar Vorschläge hätte...

W49
 
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Gast

  • #7
Liebe FS,
Du lässt Deinem Mann zuviel Raum und ihn entscheiden, dazu prakizierst Du destruktive Kommunikationsmechanismen. Er hat sich ja schon mal für eine Affäre entschieden. Ich meine, jetzt ist es an Dir zu entscheiden: kannst/willst Du ihm noch vertrauen? Du musst Dich positionieren.
Ihr habt nicht nur Streit wegen der Affäre (die Affäre ist das Symptom). Was ist die Ursache der Affäre - der Frage würde ich an Deiner Stelle nachgehen. Nur wenn Du das herausfindest und ihr bereit und fähig seid, die Ursache zu ändern, habt ihr eine Chance.

Du wirkst auf mich sehr unversöhnlich, sehr fixiert auf die Affäre, ohne Dich mit den Hintergründen zu befassen. Weil ihr ohnehin schon getrennt lebt, würde ich eine mehrmonatige strikte Kontaktsperre zur Selbstfindung installieren. Jeder lebt allein, klärt für sich, was der andere für ihn bedeutet und ob er die Gemeinsamkeit noch will. M.E. ist die Kontaktintensität, die Ihr habt und Deine Unversöhnlichkeit kontraproduktiv, sich anzunähern oder sich zu trennen.
Und schau auch auf die problematischen Rahmenbedingungen, auf die Affärenfrau
- Du bist deutlich älter als Dein Mann (Männer in Deinem Alter suchen üblicherweise 10-15 Jahre jüngere Frauen)
- so langjährig ist Eure Beziehung nicht, was hat sie zusammengefügt, was hat sie jetzt getrennt
- welchen Enfluss hat die Tatsache, in Deinem Alter noch mal ohne Partner dazustehen auf Dein Verhalten
w, 55
Ich würde keine Paartherapie anfangen, sondern in die ehrliche Selbstklärung gehen und das ist nur möglich, wenn Du ihn offline setzt.
 
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Gast

  • #8
Ich kann Gast 6 nur zusteuern.
Du lässt ihm doch alles entscheiden, er macht was er will. Ich weiß, wie schwer das ist, doch lass los. Keinen Kontakt...Willst du dein ganzes Leben nur der Besen sein, den man aus der Ecke holt, wenn man ihn braucht? Ich habe dieses Spiel 3mal durch und heute sage ich mir, eine geflickte Hose bleibt immer eine. Man versucht, doch es kommen Momente, wo alles wieder hoch kommt.
Natürlich soll man sich nicht gleich trennen, aber nur einem dafür diese Entscheidung zu überlassen, geht garnicht.

w.49
 
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Gast

  • #9
Meine subjektive Einschätzung: Ihr habt mehr als zwei Jahre lang versucht Eure Ehe zu retten, das ist aber nicht gelungen. Macht einen klaren Schnitt (Scheidung) und fangt beide unabhängig voneinander ein neues Leben an. Je länger Ihr noch "herumlaboriert", desto mehr leidet Ihr. Aus meiner Sicht ist für Euch beide jetzt die Zeit für konsequentes und diszipliniertes Verhalten gekommen, auch wenn beides, wie ich hier im Forum oft meine wahrzunehmen, nicht allzu beliebt ist.

w/50
 
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Gast

  • #10
Du erlebst das, was längst erwiesen ist, wenn ein Dritter oder eine Dritte so viel Raum in einer Beziehung einnehmen konnte, leiden alle drei. Es fragt sich nur, ob lange oder kurz. Ein paar Jahre nach einer Paartherapie ist die überwältigende Anzahl der Paare geschieden, von dem verbliebenen Rest wieder der überwältigend große Anteil mindestens so unglücklich wie zuvor. Es mag sein, dass noch nostalgische Gefühle füreinander und Angst vor dem Alleinsein vorhanden sind, das verliert sich aber nach einer Weile. Solange Du den Kontakt mit Deinem Mann aufrecht erhältst, wird keine Gesundung möglich sein, die Wunde bleibt offen. Gerade, wenn der Mann eine räumliche Trennung wollte, den Kontakt aber dennoch zu Dir erhält, klingt mir das sehr nach "warmhalten", aber genug Freiraum für eine andere Beziehung haben.
 
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Gast

  • #11
Ich glaube nur, wenn die Trennungsphase zu lange ist ohne jeglichen Kontakt, die sogen. "Kontaktsperre", wird man ganz automatisch den anderen immer mehr vergessen (wollen), alleine aus Selbstschutz, um nicht weiter zu leiden. Man wird seinen eigenen Weg gehen, weil man ja nicht weiß, was danach kommt. Ich blöde Kuh werde ihm wahrscheinlich weiterhin treu sein und mich auf keinen anderen Mann einlassen (können) und was macht er? Männer können doch nicht alleine sein und suchen sich dann für den (vielleicht nur für den) Übergang was Neues. Für mich kommt eine Fortführung der Ehe nicht mehr in Frage, wenn er in der Trennungsphase eine andere Frau hatte. Das habe ich ihm auch vor unserer Trennung deutlich gesagt. Denn genau das war ja unsere Problem, weshalb wir uns getrennt haben. Vor allen Dingen ist mE ein Wiederaufbau eines Vertrauens, was ja unser eigentliches Problem war, sehr sehr schwierig, wenn man sich trennt.

Zu einer Paartherapie ist er nicht bereit "das bringt doch nichts".
Noch mal kurz zum Verständnis zu der damaligen Affäre:
Er hat 100% keinen Kontakt mehr zu dieser Affärenfrau, das ist für ihn abgeschlossen, vor allem weil er sich ganz schön die Finger verbrannt hat. Und jetzt unter den ganzen Konsequenzen, die die Geschichte mitgebracht hat, sehr leidet. Er bereut die Sache zutiefst. Er würde alles zu gern ungeschehen machen, so wie er oft sagt.
Auch für mich ist die Affäre selbst abgeschlossen/verziehen (natürlich nicht vergessen).
Wir hatten damals nach der Affäre beide beschlossen, unsere Ehe nicht aufzugeben, sondern uns eine neue Chance zu geben. Wir haben uns in den 2 Jahren auch sehr gut verstanden, eigentlich wie vorher. Es gab halt nur Vertrauens-Dinge, wo meine Phantasie mit mit durchging, weshalb wir uns sehr oft gestritten haben und was er irgendwann nicht mehr ertragen hat und dies halt immer als Vorwürfe empfunden hat.
Heute nennt er sie "Problemchen", worüber er eigentlich nur lachen kann, was ihn damals zu der Affärenfrau getrieben hat. Er weiß, dass wir eine gute Beziehung geführt haben und deshalb ist er von sich selbst so sehr enttäuscht, dass er damit halt vieles kaputt gemacht hat. Er hat nun nicht mehr die weiße West wie vorher und ich glaube das ist auch der Hauptgrund, warum er alleine weg wollte, sich trennen wollte. Nur er wird jetzt erst kapiert haben, dass man seine Probleme immer mit nimmt, egal wohin man geht. Deshalb fühlt er sich jetzt alleine auch nicht wirklich besser.
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass wir wieder zusammen kommen. Er ist für mich einfach mein Traummann. Ich kann ihn nicht vergessen, es vergeht keine Minute, ohne dass ich an ihn denke.
Er macht mich noch wahnsinnig dieser momentane Zustand.

die FS
 
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Gast

  • #12
Also meines Erachtens gibt es hier nur 2 Wege: Entweder ihr trennt Euch rigoros, ohne weiter Kontakt zueinander zu haben, und jeder fängt für sich ein neues Leben an.

Oder aber du redest Tacheles, sagst, dass du ihn immer noch liebst und an der Ehe festhalten willst, gibst ihm noch eine Chance, machst dabei aber klar, dass, wenn er dich noch einmal betrügt, endgültig Schluss ist (und bist, falls dieser Fall eintritt auch so konsequent, das dann durchzuziehen, weil er sonst denkt, dass er ohne Konsequenzen daraus zu haben, alles mit dir machen kann!). Danach sollte das Thema Affaire dann endgültig vom Tisch sein und du nicht immer wieder davon anfangen, weil du euch dadurch nur immer weiter auseinander treibst. Entweder man verzeiht, oder man tut es nicht. Verzeihen, aber trotzdem permanent Vorwürfe machen, ist keine sinnvolle Lösung.

Ich denke außerdem, dass ihr zumindest versuchen solltet, in eine Ehetherapie zu gehen. Die ist für Fälle wie euch gedacht und zu verlieren habt ihr ja nichts. Wenn es nichts bringt, lasst ihr es halt sein. Aber vielleicht kann ein Therapeut euch auch helfen, einander besser zu verstehen und dadurch dein Vertrauen wieder aufzubauen.

w
 
  • #13
Hat er sich denn nach der Affäre verändert? Welchen Grund hatte er für die Affäre und warum wird es heute nicht mehr passieren? Warum glaubst du ihm die Gründe nicht?

Das Auseinanderziehen hat nicht dein Problem gelöst, sondern nur seins. Ihm war die Streieren zu viel und er wollte, dass ihr beide herunterkommt. Aber dein Problem lag darin, dass er dir nicht die Sicherheit geben konnte, die du brauchtest. Er war vielleicht nicht da, um dich festzuhalten, wenn du verletzt warst und dir zu sagen, dass es nie und niemals wieder passieren wird. Er hätte vielleicht sich nicht auf einen Streit einlassen sollen, wenn er doch genau weiß, warum du verletzt bist. Er hätte dich vielleicht ausschreien lassen sollen.

Deine Position ist eigentlich immernoch die selbe, vor und nach der räumlichen Trennung. Du bist immernoch verletzt und fühlst dich unsicher. Dein Problem wurde nicht angegangen und kann natürlich deshalb nicht gelöst werden.

Dieser Aussage nach
Er war aber der Auffassung, alles getan zu haben.
scheint er aber auch nicht der Meinung sein, dass er noch irgendetwas tun kann. Er hat aufgegeben. Er hat ausgesühnt.

Die Frage ist jetzt, kannst du damit leben, dass dein Mann nicht mehr daran arbeiten möchte. Kannst du mit dem Ergebnis leben, die die Affäre jetzt hat?

Wenn nein, glaube ich, dass es langsam Zeit ist, eine Entscheidung zu verlangen und dann vielleicht einen Schlussstrich zu ziehen.

Ich wünsche dir alles Glück für die Zukunft.