• #1

Nach 10 Jahren Beziehung kaum noch Sex

In den letzten Jahren habe ich im Bekannten/Kollegenkreis immer mehr feststellen müssen, dass Paare nach ca. 10 Jahren, erst recht, wenn Kinder
da sind, so gut wie gar nicht mehr Sex haben, vllt. 1x die Woche, sich dazu
fast schon zwingen müssen. Viele andere haben komplett aufgegeben und tolerieren sich gegenseitige Affären. Wie sind eure Erfahrungen bzw. die aus eurem Bekanntenkreis?
 
N

nachdenkliche

  • #2
Oh ja, das kenne ich und zwar aus der Zeit meiner Ehe, die geschieden ist! Es war von mir aus gesehen KEINERLEI Begehren mehr da, ich war froh, dass er beruflich wochenlang nicht da war usw..Bei uns lag es auch daran, dass wir nie mal Klartext geredet haben und nie richtig verliebt waren. Was das bedeutet, weiß ich jetzt.Dieses Gefühl hatte ich bei meinem Ex-Ehemann nicht..ich war wohl noch zu jung.
 
  • #3
Ich kann den beschriebenen Bekannten- / Kollegenkreis nicht vorweisen. Nicht nahestehende Menschen erzählen mir nicht, seit wievielen Jahren sie keinen Sex mehr haben und ob sie sich dazu zwingen müssen. Dennoch bekomme ich vereinzelt private Konstrukte mit, die nichts Gutes ahnen lassen.

Nachvollziehbarer wird deine Frage durch die Schilderung, viele hätten keinen Sex mehr und würden sich gegenseitig Affären tolerieren. Ähnlich „vertrauensvoll“ hatte sich ein Bekannter offenbart, mit dem ich deshalb eine angeregte Diskussion über den Zustand seiner Beziehung geführt habe. Das Gespräch endete als ich den Vorschlag machte, dieses unter Einbeziehung seiner Partnerin fortzusetzen. Ich bin mir sicher, dass sie von dieser Vereinbarung nichts wusste. Seine Offenheit war nichts anderes, als das Abklopfen meiner Einstellung. Also Vorsicht bei diesem Umfeld, falls Du hier grünes Licht suchst weil beide tolerant wären.

In meinem Freundeskreis gibt es zwei Lebensmodelle: Erfolgreiche Beziehungsarbeit und eine glückliche Beziehung, auch nach Jahrzenten. Gescheiterte Beziehungsarbeit und Trennung, weil das Öffnen der Beziehung kein Ersatz für fehlende Liebe gewesen wäre und das Leben zu kurz ist, um sich tagtäglich mit dem Scheitern zu quälen. Deine Bekannten leben irgendetwas dazwischen. Eine glückliche Variante kann das nicht sein, sonst würden sie genießen und schweigen.
 
G

Gast

  • #4
Zwischen 1x die Woche und kaum noch ist aber schon ein Unterschied, oder?
 
G

Gast

  • #5
Ich habe auf sexuelle Kompatibilität nicht geachtet, als ich mit meinem Ex zusammenkam. Es war einfach so schön mit ihm zusammen zu sein, aber es ging anscheinend in unserer Beziehung um was anderes.
Nach 3 Jahren merkte ich, dass er mich zwar liebte und wir auch darüber sprachen, was sexuell so schön wäre, aber das brachte alles nichts, weil ich was ganz anderes wollte als er. Unsere Temperamente sind einfach ganz unterschiedlich, was die Leidenschaft angeht und die Experimentierfreude. Er hatte daraufhin wachsenden Frust, weil er dachte, er könne mir nicht geben, was ich will. Das stimmte auch. Trotzdem waren wir noch mehrere Jahre zusammen, einfach weil die Liebe da war, das sah auch jeder.

Mit mir reden meine Bekannten auch nicht über ihr Sexleben, weil ich als Single ausgeschlossen werde von den Problemen, die sie haben. Ich bin frei und könnte mir Liebhaber suchen, das denken sie. Aber ich bin sicher, dass da nicht viel ist, wenn ich mir das andere so anhöre, was über die Beziehung gesagt wird.

Erfolgreiche Beziehungsarbeit und eine glückliche Beziehung, auch nach Jahrzenten. Gescheiterte Beziehungsarbeit und Trennung, weil das Öffnen der Beziehung kein Ersatz für fehlende Liebe gewesen wäre und das Leben zu kurz ist, um sich tagtäglich mit dem Scheitern zu quälen.
Ich hatte mal gedacht, dass es sowas wie erfolgreiche Beziehungsarbeit gibt, und was das gemeinsame Aufeinandereingehen im Alltag angeht, glaube ich das auch. Sexuell aber KANN es ja dann nur die Öffnung der Beziehung sein, wenn der Sex eingeschlafen ist.
Aber was ich viel häufiger sehe, sind in Kompromissen und Rollenverhalten erstickte Menschen, die sich und ihr Ansichten zu ihren Bedürfnissen nicht ändern dürfen, weil das die Beziehung gefährdet. Es wird sich nicht getrennt, aber offene Beziehung ist zu gewagt. Ob wer heimlich fremdgeht, weiß ich nicht, ob wer das Offensichtliche toleriert, auch nicht. Bei einer Frau weiß ich, dass sie mal nah dran war, sich in einen afrikanischen Schiffsangestellten zu verlieben und er bezirzte sie auch. Hat mich damals gewundert, dass sie sich das einfach "gönnt" und ihr Freund das irgendwie auch mitbekommen hat, nachdem sie aus dem Urlaub zurück war.
 
  • #6
[mod: Chat gelöscht]

..weiß ich nicht, was an einmal Sex in der Woche "so gut wie gar nicht mehr" ist. Ich halte das in einer langjährigen Beziehung für einen guten Schnitt. Besonders wenn man sich dafür zum Beispiel am Wochenende dann so richtig Zeit nehmen und genießen kann.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
A

Ars_Vivendi

  • #7
Wie sind eure Erfahrungen bzw. die aus eurem Bekanntenkreis?
Ich unterhalte mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nicht so explizit über das Thema.
In meinen langjährigen Beziehungen war aber nach ein paar Jahren auch etwas die "Luft raus", leider spricht das dann nicht gerade für eine glückliche Beziehung und ist eher ein Alarmsignal.

Ich denke manchmal, wenn Frauen und Männer das entspannter sehen könnten und gemeinsamer Sex nicht so eine zentrale Bedeutung in Beziehungen hätte, wären diese vermutlich unkomplizierter und dauerhafter. Letztlich gehen doch sehr viele eigentlich gar nicht so schlechte Beziehungen kaputt, weil einer von beiden sexuell aussteigt und der andere das nicht erträgt und sehr verletzt ist, auf der anderen Seite aber selbst keine intensive Sexualität mehr möchte.
FS, sind die Beziehungen mit tolerierten Affären in Deinem Bekanntenkreis stabiler, vielleicht sogar glücklicher als die anderen?
 
G

Gast

  • #8
Ich unterhalte mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nicht so explizit über das Thema.
In meinen langjährigen Beziehungen war aber nach ein paar Jahren auch etwas die "Luft raus", leider spricht das dann nicht gerade für eine glückliche Beziehung und ist eher ein Alarmsignal.
?
Warum Alarmsignal? Du schreibst doch weiter unten, dass man dann einfach lustig Affairen nebenbei haben kann und dann ist die Bezihunng wieder glücklich.
Ich denke manchmal, wenn Frauen und Männer das entspannter sehen könnten und gemeinsamer Sex nicht so eine zentrale Bedeutung in Beziehungen hätte, wären diese vermutlich unkomplizierter und dauerhafter. Letztlich gehen doch sehr viele eigentlich gar nicht so schlechte Beziehungen kaputt, weil einer von beiden sexuell aussteigt und der andere das nicht erträgt und sehr verletzt ist, auf der anderen Seite aber selbst keine intensive Sexualität mehr möchte.
FS, sind die Beziehungen mit tolerierten Affären in Deinem Bekanntenkreis stabiler, vielleicht sogar glücklicher als die anderen?
Wenn Sex keine so wichtige Bedeutung in einer Beziehung hätte, dann wäre es eine Freundschaft und keine Beziehung. Was Leute wie du wollen, ist eine feste Bezugspersonen mit der man den Alltag teilt und die alltäglichen sexuellen Bedürfnisse, "Kuscheln" usw. schnell und unkompliziert befriedigen kann und zusätzlich wollen sie noch jemand anderen für das gewisse Prickeln, für die Sehnsucht und für den "besonderen" Sex. Ist ein Model, das man durchaus leben kann, aber wichtig dabei ist Offenheit: nur wenn der Alltags-Partner weiß, dass man sich ab und an eine Affaire gönnt, ist es fair. Für mich wäre das Model aber nichts, denn ich kann Sex ohne Verliebtheit nichts abgewinnen. Und wenn ich verliebt bin, dann könnte ich nicht gleichzeitig noch mit jemand anderem schlafen, weil ich dann nur Augen für meinen Partner habe.
 
  • #9
In den letzten Jahren habe ich im Bekannten/Kollegenkreis immer mehr feststellen müssen, dass Paare nach ca. 10 Jahren, erst recht, wenn Kinder
da sind, so gut wie gar nicht mehr Sex haben, vllt. 1x die Woche, sich dazu
fast schon zwingen müssen. Viele andere haben komplett aufgegeben und tolerieren sich gegenseitige Affären. Wie sind eure Erfahrungen bzw. die aus eurem Bekanntenkreis?
Bin jetzt Ende 40 und hab vor einiger Zeit ein Gesuch für eine Tanzpartnerin in einer Tanzpartnerbörse aufgegeben, wobei ich auch deutlich gemacht habe, dass ich lediger Single bin. Es melden sich grundsätzlich verheiratete Frauen Ü50. Erfahrungsgemäss spielt Erotik immer eine Rolle und sie fühlen fast alle vor, ob man sexuell an ihnen interessiert ist. Nein, bin ich nicht. Ist dann auch ein bischen problematisch, da wieder raus zu kommen.
 
  • #10
Ich denke manchmal, wenn Frauen und Männer das entspannter sehen könnten und gemeinsamer Sex nicht so eine zentrale Bedeutung in Beziehungen hätte, wären diese vermutlich unkomplizierter und dauerhafter. Letztlich gehen doch sehr viele eigentlich gar nicht so schlechte Beziehungen kaputt, weil einer von beiden sexuell aussteigt und der andere das nicht erträgt und sehr verletzt ist, auf der anderen Seite aber selbst keine intensive Sexualität mehr möchte.
FS, sind die Beziehungen mit tolerierten Affären in Deinem Bekanntenkreis stabiler, vielleicht sogar glücklicher als die anderen?
Das sehe ich auch so und weiß, dass Paare durchaus auf diese Weise glücklich sein können - wenn denn beide die passende Einstellung dazu haben. Mein Mann erzählt mir oft, dass seine Freunde sich nach Jahren über zu wenig Sex in ihrer Beziehung beschweren, ausgehend von der Frau nach der Familiengründung, verbunden mit viel Ansprüchen an den Akt und das Drumherum - der Mann "darf" mal... Ich persönlich würde übrigens einmal in der Woche auch als extrem wenig empfinden, selbst wenn es dann "qualitativ sehr hochwertig" ;) wäre. Gerade dann hätte ich bei so wenig Sex das Gefühl, DANN muss es auch total schön und erfüllend und ausgiebig sein. Würde bei mir zuviel Druck erzeugen, bei meinem Mann auch, so geht es wahrscheinlich vielen Männern. Glücklicherweise bin ich mit meinem Partner seit fast zwei Jahrzehnten "sexuell kompatibel" und wir finden uns immer noch begehrenswert - wenn das grundsätzlich passt, dann lohnt sich Beziehungsarbeit auch in diesem Bereich.
 
  • #11
Nein, entweder Chaos, Trennung oder man arrangiert sich als WG.
Nur in einem Fall ( der Mann hat allerdings damit aufgehört ) ist
die Beziehung so gut wie nie zuvor, laut ihren Aussagen.
 
  • #12
Ich persönlich würde übrigens einmal in der Woche auch als extrem wenig empfinden, selbst wenn es dann "qualitativ sehr hochwertig" ;) wäre. Gerade dann hätte ich bei so wenig Sex das Gefühl, DANN muss es auch total schön und erfüllend und ausgiebig sein. Würde bei mir zuviel Druck erzeugen, bei meinem Mann auch, so geht es wahrscheinlich vielen Männern.
Nun ja, wenn ich Sex haben "müsste", ohne wirklich Lust drauf zu haben (und das wäre bei mehr als einmal die Woche so), wäre es nie sonderlich schön. Dann doch lieber nur das eine Mal und die Aussichten sind gut ;-). Übrigens ist es bei uns noch seltener, da wir uns wegen Fernbeziehung nur zweimal im Monat sehen ...
Gut, ist auch dann nicht immer umwerfend toll, aber oft genug, dass ich mich drauf freuen kann ^^.
Das ist mir wesentlich lieber als täglicher Einheitsbrei und für mehr wäre ich unter der Woche einfach zu erschöpft.
 
A

Ars_Vivendi

  • #13
Warum Alarmsignal? Du schreibst doch weiter unten, dass man dann einfach lustig Affairen nebenbei haben kann und dann ist die Bezihunng wieder glücklich.
Ich habe geschrieben "Ich denke manchmal" und den Rest im Konjunktiv. Damit habe ich ein Gedankenmodell aufgebaut und nicht mein Verhalten in einer Beziehung beschrieben. Kann man in einem "Eliteforum" eigentlich davon ausgehen, dass die primitivsten Regeln der deutschen Sprache verstanden werden?
 
G

Gast

  • #14
Das sehe ich auch so und weiß, dass Paare durchaus auf diese Weise glücklich sein können
Ja, die Paare. Was ist denn mit den Menschen, die in diesen Affären als Dritte stecken? Meist wird vorgegaukelt, dass man nicht nur Sex will, sondern sich verliebt habe. Was ich sogar glaube.
Gut, ich denke auch, dass sich die Affärenpersonen keine Gedanken über die Partner machen sollten, weil der Fremdgänger die Entscheidung trifft. Also warum nicht einen Dritten mit reinziehen, um eine Beziehung zu retten, die nur auf finanziellem Grund besteht und das, was man so freundschaftlichen Umgang nennt. Das "Team".

Zitat von Tulaya:
Mein Mann erzählt mir oft, dass seine Freunde sich nach Jahren über zu wenig Sex in ihrer Beziehung beschweren, ausgehend von der Frau nach der Familiengründung
Warum fragt sich denn der Mann aber nicht mal, weshalb er gewählt wurde? Liebe kann es ja dann nicht sein, Sex auch nicht, sondern einfach nur Befruchter und Bezahlesel. Welcher Mann will das sein? Und welcher Depp bleibt bei so einer Frau?

Ich habe auch mal gedacht, dass meine wundervolle Beziehung ohne sexuelle Anziehung das Nonplusultra sei. Affären nebenbei hätten das Bild komplett gemacht.
Bei näherer Betrachtung ist das ganze hohle Augenwischerei. Zumindest für mich kann ich sagen, dass ich einen Partner will, dem ich noch nach Jahren die Klamotten runterreißen will. Es gibt solche Partnerschaften und es gibt solche Menschen, die so passend sind. Dieses Einreden, dass es zwangsläufig so sei, dass der Sex nachlässt, ist nur der Zuckerguss auf Nichtkompatibilität und Angst vor Veränderung.

Jeder mag machen, wie er will und sich zufrieden geben mit dem, was er hat. Aber gegen Liebe und sexuelle Anziehungskraft ist sowieso kein Kraut gewachsen, sondern nur der menschliche Intellekt und die Bequemlichkeit. Ob es gut ist, dem zu folgen, wenn es um Gefühle geht, wage ich zu bezweifeln.
 
  • #15
1 x pro Woche Sex ist m.E. kein schlechter Schnitt. Das ergibt 52 x zwischenmenschliche Interaktion im Jahr. So manches arbeitsames Paar mit regulären Verpflichtungen wäre hiermit zufrieden.
 
  • #16
Ja, das kenne ich auch so. Zumindest bei den Menschen, die ebenfalls in einer langjährigen Beziehung sind und mit denen ich bisher Gelegenheit hatte, so offen über dieses Thema zu sprechen, war das eigentlich der Normzustand: gemeinsamer Sex wurde mit zunehmender Beziehungsdauer immer weniger und hörte dann irgendwann (so nach 10 bis 15 Jahren) ganz auf oder pendelt sich auf sehr niedrigem Niveau (weniger als 5 mal pro Jahr ein).
Aber nachdem man ja nicht mit jedem Menschen so offen sprechen kann/will ist der mit solchen Gesprächen verbundene Erkenntnisgewinn sicherlich nicht repräsentativ.
Meine eigenen Erfahrungen in meiner Partnerschaft sind jedoch damit identisch.
Und ich merke es auch bei Affären, die mal länger dauern - der sexuelle Reiz verliert sich für mich persönlich recht schnell.
 
L

Lena_34

  • #17
Ich kenne das auch. In meiner Ehe was das so. Ich fühlte mich nach der Schwangerschaft von meinem Mann kein bisschen begehrt (obwohl ich mich körperlich nicht verändert hatte) und hatte dann selber keine Lust mehr. Die Ehe ist inzwischen geschieden.

Auch aus meinem Freundeskreis höre ich ähnliches. Allerdings ist mir nicht ein Paar bekannt, dass sich auf eine offene Beziehung eingelassen hätte, sondern nur eine Frau, die ihrem Mann Affären "gönnt" (weiß ich von ihr, nicht von ihm).

Vor allem habe ich nie von einem Paar gehört, das nach 10+ Jahren die eingeschlafene Paarsexualität reaktivieren konnte. Kennt hier jemand solche Fälle?
 
  • #18
Viele andere haben komplett aufgegeben und tolerieren sich gegenseitige Affären.
Ja, so kenne ich das auch. Wir machen es auch so jetzt. Eine Wieder-Erweckung des gegenseitigen Begehrens, nachdem es einmal erloschen ist, halte ich für unmöglich. Übrigens, wir haben keine Kinder und wir sehen auch beide noch fast so aus wie zu Beziehungsbeginn vor über zehn Jahren. Keiner hat sich gehen lassen, keiner ist fett geworden. Es liegt m.E. einerseits an mangelhafter Kompatibilität von Anfang an (hatten wir lange nicht bemerkt wg. Unerfahrenheit), andererseits am Gewöhnungseffekt, zudem am drögen Alltag mit zum Teil unsexy Verhaltensweisen beider Partner (der eine macht nie sauber, die andere muss deswegen oft nörgeln, z.B. - der Klassiker). Da wir beide uns keine Illusionen darüber machen, dass eine neue Beziehung mit jemand anderem die wunschlos glückliche Traumbeziehung bringen könnte, denken wir, dass wir auch ohne Sex am besten zusammen bleiben sollten, denn wir können uns super unterhalten, haben uns lieb, können es miteinander aushalten, sind zusammen durch dick und dünn gegangen. Das Finden eines Zweitpartners/-partnerin mit Niveau ist aber schwierig. Zumal man es nicht aller Welt auf die Nase binden kann, dass man gemeinsam die Beziehung geöffnet hat bzw. Polyamorie leben will. Das ist nach wie vor nicht wirklich gesellschaftsfähig...