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  • #1

Mutter,(Vater),Kind,Stiefvater

Hallo Leute!

Seit ca 1 1/2 Jahren bin ich nun mit meiner Freundin zusammen, sie hat eine Tochter(9) aus einer früheren Beziehung. Wir sind ziemlich schnell zusammen gezogen, nach ca 3 Monaten habe ich meine eigene Wohnung so gut wie gar nicht mehr gesehen. Das war alles kein Problem, auch nicht für die Tochter, darauf legte ich sehr viel Wert da ich selbst ohne leiblichen Vater aufgewachsen bin und weiß was dies bedeutet.
Die kleine ist für mich wie mein eigenes Kind und ich würde alles tuen damit sie ein gutes Leben hat.
Doch ich weiß das sie mich nicht mag, oder besser gesagt sauer ist auf mich das nicht mehr ihr Papa mit der Mama zusammen ist sondern Mama jetzt einen anderen lieb hat.
Sie hat regelmäßig Kontakt zum Vater, was ich auch wichtig finde sofern es die Umstände zulassen. Er wohnt nicht weit von hier ca 5 km und kommt also auch mal spontan vorbei um seine Tochter ab zuholen um etwas zu unternehmen. Alles gut soweit.
Kurz nachdem wir zusammen gezogen sind fing es an,
das ich in aller Deutlichkeit zuspüren bekommen habe das ich nicht erwünscht bin und wurde wie Luft behandelt oder als hätte ich eine ansteckende Krankheit. Naja dachte ich mir, wird sich wohl irgendwann legen. Wie gesagt mittlerweile ist es über ein Jahr so und so verachtet zu werden den man sehr lieb hat ist schon hart, da spielt es keine Rolle mehr ob sie ein Kind ist oder Erwachsen.
Ich bin damit sicher nicht alleine und es gibt zich Beziehungen in denen es gleich ist. Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht damit? Wird das jemals besser?

M
 
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  • #2
Dann geh' besser...
Oder glaubst du, du hat eine Chance gegen ein Kind, welches dich nicht leiden kann?
Du verschwendest Lebenszeit, das sind meine Erfahrungen.
Das ist auch der Grund, warum ich mich niemals mehr auf eine Alleinerziehende einlassen würde.
Ich war einmal jahrelang der Depp, nie, nie, nie wieder!
 
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  • #3
Hallo FS,
na da ist jetzt deine Partnerin am zug, sie sollte mit dem nicht mehr so kleinen Kind darüber reden. Ihr müsst im Vorfeld euch darüber einig sein, dass es so nicht weiter .Oder ihr sprecht das Thema mal gemeinsam an.
 
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  • #4
Du tust mir leid. Deine Rolle ist die eines Störfaktors und Fremdkörpers in ihrem Kinderkosmos - ganz krass gesagt.
Vater hat sie - die Rolle ist besetzt. Bei ihrer Mutter schmälerst Du Zeit und Zuwendung für sie.
Ja - Kinder sind kleine Egoisten. Vielleicht hat sie auch Angst, Du willst noch ein eigenes Kind.
Stiefteil sein ist eine undankbare Rolle, es sei denn Kind sehr jung und Vater vom Acker.
Schade, dass Du wieder kein heiles Familienleben hast. Da fallen so paar Liebeskrümmel von
der Mutter für Dich ab - mehr nicht. Ich könnte so unerwünscht nicht froh werden.
w
 
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  • #5
Wie sieht deine Partnerin die Situation?
Versuch das nicht ernst zu nehmen, sie ist gerade mal 9 und du ein erwachsener Mann.
Ignoriere ihr Verhalten, sprich sie wenn nicht nötig kaum an, warte, dass sie auf
dich zukommt. Mische dich nicht in Angelegenheiten ein, die die Kleine betreffen.

Wenn du deine Partnerin liebst und sonst glücklich mit ihr bist, dann versuch es auf die
Weise. Vielleicht kannst du mit deiner Partnerin dich mal aussprechen, zumindest deine Frust.
 
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  • #6
Hallo FS,

oh je, du Armer!
Lass' dich nicht entmutigen. Beiträge wie, Freundin verlassen, nie wieder eine Freundin mit Kind sind eher peinlich und zeigen sehr viel geistige Unreife!
Ich will dein Anliegen hier gar nicht verharmlosen, dennoch, es ist ein 9jähriges Kind,
und...ich würde an deiner Stelle mit der Mutter das Thema zusammen angehen.
Vielleicht sogar mit Hilfe. Informiert euch. Ich bin mir sehr sicher, dass ihr mit professioneller Hilfe einige positive Ansätze erreichen werdet.

Wünsche dir alles Gute!
 
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  • #7
Es könnte sein, dass euer "Zusammenziehen" zu schnell war ohne gewisse Akzeptanz des Kindes gewonnen zu haben.
Der Prozess der Anerkennung des neuen Partners ist unterschiedlich vom Kind zu Kind und kommt auf den Charakter und das Alter des Kindes an. Ab Schulalter reagieren Kinder durchaus einsichtig. Sie wissen, dass jeder einen Freund haben möchte, warum also nicht auch die Mama. Die meisten Kinder haben seit dem Kindergartenalter bei ihren Freunden über "zwei Papas" oder "zwei Mamas" gehört und gesehen und finden es nicht ungewöhnlich und zum Teil sogar "cool", doppelte Aufmerksamkeit bekommen zu können. Wichtig ist, dem Kind durch gemeinsame Unternehmungen das Gefühl zu vermitteln, dass der neue Partner die Mutter nicht wegnimmt, sondern selber eine Bereicherung darstellt.
 
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  • #8
Ehrlich? Das hält die Kleine seid 1,5 Jahren durch? Mein neuer Stiefpapa musste 1 Monat daran glauben und meine Boykotts ertragen, lange konnte ich ihn nicht böse sein. Damals war ich 7 Jahre alt. Oma und Opa haben sogar gegegen mein jetzigen Adoptivvater geredet. mit meinen leiblichen Vater habe ich einen super Kontakt. Hier sind noch andere Personen, welche die Kleine animieren und sie im Spiel unterstützen! Du kannst wenig tun, solange die Mama das Verhalten duldet , so ist es schwierig. Vielleicht hilft auch ein Machtwort und in dem du sie mal als Luft behandelst, quasi ihr eigenes Verhalten zeigst. W
 
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  • #9
So ein Quatsch, sei doch nicht so hoffnungslos. Meine Konstellation ist die, dass Ich von meiner Frau getrennt bin, unser kleiner Sohn (5) lebt bei ihr und ist jedes Wochenende bei mir.

Meine Freundin hat er anfangs total abgelehnt, relativ offen. Es hat etwa 3 Monate gedauert, in denen wir gemeinsam Sachen unternommen haben, sie auch stundenweise (ich war einkaufen oder so) Zeit mit ihm verbracht hat, sich ihm RICHTIG gewidmet hat. Der Erfolg war, dass er sie jetzt als seine Freundin bezeichnet und sie richtig lieb hat.

Also rate ich dir: Sieh es aus der Sicht des Kindes und versuche es nicht allzu nah an dich ran zu lassen, widme dem Mädchen (weiterhin) Zeit, schenke ihr Aufmerksamkeit. Dann wird sie sich dir GANZ SICHER zuwenden.
 
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