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Gast

  • #31
Du triffst Dich meiner Einschätzung nach mit den falschen Männern, die aber ohnehin vermutlich nicht zu Dir passen. Ein Grund, weswegen Männer wollen, dass Du den Haushalt machst, ist, dass Du ihn selbstverständlich kostenfrei erledigst, während sie sich an den Kosten einer Haushaltshilfe, würdet Ihr zusammenleben, paritätisch beteiligen müssten. Und da es immer noch viele Frauen gibt, die neben ihrer Berufstätigkeit kostenfrei den Haushalt für sich und ihren Partner/Ehemann führen, sind es viele Männer einfach nicht gewohnt, dass man diese Arbeiten an Profis, die man dafür bezahlt, delegiert.

Lasse Dich nicht von Deinem Weg abbringen und versuche eher erfolgreiche Männer zu treffen, denn die wissen 1.) den Wert der knappen Freizeit zu schätzen und 2.), dass "es sich nicht rechnet", wenn jemand der (hoch)qualifiziert ist, zu Lasten der Berufstätigkeit oder Regenerationszeit den Haushalt übernimmt. Ausser es macht einem Spaß und man findet es entspannend.

w/50
 
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Gast

  • #32
Eine Frau, die nur Zeit und Kosten in ihr Äußeres investiert und nur außerhalb speist und trinkt und ihren Hobbies nachgeht, wäre für mich keine optimale Frau, denn wenn ich ein Mann wäre, wäre so eine Frau für eine unverbindliche Beziehung ok aber wenn es um Familiengründung geht wäre so eine Frau absolut untauglich.
Sehr ich auch so. Es gibt noch andere Dinge als Äußerlichkeiten, Party und Shopping. Hausarbeit ist allerdings auch Männersache. Also, ich wäre lieber eine alleinerziehende Frau als alles zusammen: 'Mutter, berufstätig UND Ehefrau' eines Mannes, der sich nach seinem Job aufs Sofa setzt, eine saubere Wohnung erwartet und bekocht werden will.
Da wäre mir die Zweifachbelastung als arbeitende, alleinerziehende Mutter lieber als die Dreifachbelastung durch einen Ehemann, der sich benimmt als wäre er mein Kind, das im Hotel Mama lebt...
w,32
 
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Gast

  • #33
Er wollte auf keinen Fall jemanden Fremden in der Wohnung.
Ich halte nichts von halbe/halbe im Haushalt. Ich will auch gar nicht, dass (m)ein Mann die Wohnung putzt.
Es gibt 1000 mögliche Dinge mit denkbar gegensätzlichen Ansichten, und jeder glaubt für sich im Recht zu sein. Warum war bei euch ein Kompromiss nicht möglich?

Ihr beide seid nicht deswegen unkompatibel, weil ihr gegensätzliche Ansichten seid, sondern weil ihr beide die (leider unangenehme) Eigenschaft habt euch gegenseitig vorschreiben zu wollen wie der jeweils andere sein Leben zu organisieren hat. Er wollte dich zur Hausarbeit verpflichten, dafür wolltest du ihn in die andere Richtung verbiegen damit er fremde Menschen in seinem privatesten Umfeld duldet. Ihr gebt euch beide kompromisslos, die Trennung war da nur zwangsläufige Konsequenz.

Wäre es bei euch nicht der Haushalt gewesen, wäre es vielleicht an der Kindererziehung, am Freizeitprogramm, oder am Urlaub gescheitert. Wer sein Leben so durchorganisiert wie du, und dabei überall so strikt auf seinen Ansichten beharrt, für den ist es eben schwer den passenden Partner mit allen passenden Facetten zu finden.

Im Grunde ist aber eine Trennung wegen Unstimmigkeiten bei der Haushaltsführung der Witz des Tages. Wenn du es dir leisten kannst eine sonst perfekte Beziehung alleine daran scheitern zu lassen, der must du unendlich wirklich viele Verehrer in Warteposition haben.

Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass die Verweigerung zur Haushaltsfürhung bei dir nur die Spitze des Eisbergs ist. Wenn du an vielen anderen Stellen ebenfalls eine so hohe Erwartungshaltung gepaart mit leichten Star-Allüren hast, dann wird das Zusammenleben mit dir sehr schwierig sein, und auch exorbitant teuer. Bei deinem Posting hatte ich sofort eine Frau vom "Typ Georgina" vor Augen.

m
 
  • #34
Hallo FS,

Ich glaube beim lesen Deiner Frage nicht so recht daran dass es das "outsourcing" an sich das die Männer vertreibt sondern Deine absolute Kompromisslosigkeit (Nur Dein lebensstil ist der richtige, ohne jegliche Abstriche) und die ,mit Verlaub, Lebensuntüchtige Geschichte es nicht zu können

Sorry, aber kochen putzen büglen zu können ist unabdingbar für JEDEN, egal ob mit Y-Chromosom oder ohne. Auch wenn wir uns ebenfalls eine Putzperle leisten und die Kinder haben tagsüber Fremdbetreuen lassen- ich möchte Abends auch keinen Fremden mehr im Haus haben. Zudem muss man dann sehr getaktet Leben weil der Koch ja auch seinen geregelten Zeitablauf braucht. Wenn mal einer ausfällt muss man Ersatz besorgen- auch wenns die Agentur macht in meinem Zuhause mag ich das einfach nicht. Und ich denke so gehts den meisten.

DAS, Deine Abhängigkeit von anderen macht einfach unsexy.

Ein Grund, weswegen Männer wollen, dass Du den Haushalt machst, ist, dass Du ihn selbstverständlich kostenfrei erledigst, während sie sich an den Kosten einer Haushaltshilfe, würdet Ihr zusammenleben, paritätisch beteiligen müssten.
Unsinn- Männer sind ja nicht blöd. Mann gewinnt ja auch gemeinsame Zeit dadurch. Und sein Teil der Hausarbeit reduziert sich dadurch ja genauso. Wer so gut verdient dass er sich das leisten kann ist im Betrieb auf einer Position in der sich mit outsourcing bestens auskennt und damit auch so gar keine Probleme hat.

Der Grund? siehe oben. Ist halt nur sehr bequem das Ganze auf die Machoart der Männer zu schieben, dann muss man sich nicht mit den wahren Gründen auseinandersetzen. Ich kenne ziemlich viele Männer die völlig selbstverständlich den Haushalt 50/50 führen- und oft das auch noch gerne machen. Und die meisten davon leisten sich die Putzhilfe, völlig ohne Probleme.
 
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Gast

  • #36
dass "es sich nicht rechnet", wenn jemand der (hoch)qualifiziert ist, zu Lasten der Berufstätigkeit oder Regenerationszeit den Haushalt übernimmt.
Es gibt noch andere Dinge als Äußerlichkeiten, Party und Shopping
Beide Gäste haben recht, es kommt halt darauf an, was die Frau mit der gewonnenen Zeit tut. Wenn er das Geld heimbringt und das Prinzeßchen sich nur seine hübschen Fingernägel nicht ruinieren will, dann wüßte ich als Mann sehr schnell die passende Antwort. Und wenn sie die Zeit produktiver im Beruf nutzen kann und will, auch.
 
G

Gast

  • #37
Der Fragestellerin Obeflächlichkeit zu unterstellen - Shopping, Party, Äußeres - finde ich schon bösartig und kenne ich sonst nur von beruflichen Versagerinnen, die sich hinter ihren angeblich wenigstens vorhandenen hauswirtschaftlichen Fähigkeiten (die meistens auch nicht besser sind als bei anderen Leuten) verstecken. Die Frau hat geschrieben, dass sie beruflich erfolgreich ist, das setzt normalerweise schon ein wenig mehr voraus, als der üblichen Hausarbeit gewachsen zu sein und solchen Leuten verbleibt dadurch, dass sie ihr gesamtes Geld verdienen weniger Zeit zum Ausgeben als Hausfrauen oder Teilzeitarbeitern.
 
  • #38
Nur die Maenner, die ich bisher kennengelernt habe, teilen meine Ansicht diesbezueglich nicht. Wollen Maenner wirklich eine haeusliche Frau, die kocht, putzt, buegelt, etc?
Kurze Antwort: Ja, auf jeden Fall.

Ich kann selbst ziemlich gut kochen und führe seit Jahren meinen eigenen Haushalt. Gar kein Problem. Ich finde es selbstverständlich, dass man sich ein Essen zubereiten, waschen, spülen, putzen kann. Natürlich erwarte ich das auch von anderen reifen, erwachsenen Menschen, auch von Frauen, erst recht von einer Partnerin.

Ich habe den Eindruck, heutzutage können mehr Männer gut kochen und haushalten als Frauen. Als ob es für die "moderne Frau" gegen die Würde verstieße, seinen eigenen Haushalt im Griff zu haben.

Ich möchte nicht Geld verplempern für Tätigkeiten, die man zu zweit schnell erledigen kann. Ich möchte mein Leben selbst leben -- keinen Gärtner, der meinen Garten macht; keinen Koch fürs Essen. Leben macht Spaß und Arbeit hat noch keinem geschadet.

"Qualitativ wertvolle Zeit" ist auch so Phrase, die ich nicht mehr hören kann. Ich habe als Kind wahnsinnig schöne Zeiten mit meiner Mutter beim Backen oder Kochen oder mit meinem Vater beim Reparieren oder im Garten verbracht. Es hat mir gefallen, nicht geschadet. Ich habe viel gelernt und Spaß gehabt. Die Zeit wäre nicht "qualitativ wertvoller", wenn man einfach nur dagesessen oder kostspielig unterwegs gewesen wäre.

Eine Frau wie dich würde ich auch nicht wollen. Ich möchte ein Zuhause, das sich nach Zuhause anfühlt und an dem beide mitwirken.
 
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Gast

  • #39
Ist wohl eher eine Sache von Präferenzen, vor allem wenn man vorangegangene Posts liest.
Ich sage Dir mal wie ich das sehe.
Eine Putzhilfe kommt für mich nicht in Frage.
Wenn beide berufstätig sind muss man sich die Aufgaben im Haushalt eben teilen.
In diesem (hypothetischen) Fall würdest du den Staubsaugen und die Wäsche waschen, den Rest kann ich machen (kann ich sowieso besser als Du).
Ansonsten kann ich mich Hadrian nur anschliessen.

m41
 
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Gast

  • #40
Für mich kommt nur eine Partnerin in Frage, die sich die Aufgaben im Haushalt mit mir teilt. Auch beim Sex will ich eine Partnerin, die es zusammen mit mir gestaltet und ich nicht ständig das Gefühl haben muss, dass auch hier andere mithelfen müssen, damit man befriedigt ist. In einer Partnerschaft ist für mich die gemeinschaftliche Haushaltsführung selbstverständlich, insofern beide berufstätig sind.

Es tut mir leid, aber die Einsichten der FS sind für mich ein No-Go.
Ich wünsche mir keine fremden Menschen, die unser Bad putzen, unsere Bettwäsche beziehen und erst recht nicht unser Essen kochen. Wobei ich oft gerne auch auswärts essen gehe, aber nicht aus der Not heraus.

Gemeinsam den Haushalt zu erledigen, finde ich sogar sexy und man fühlt sich echt stolz auf sich, wenn man wiedermal den Frühjahrsputz gemeinsam erledigt hat. Es ist ein tolles Gefühl. Frauen, die weder kochen noch putzen wollen sind für mich absolut unattraktiv und unsexy. Ich bin ein Mann, der das alles kann und gerne macht. Hauptberuflich bin ich auch erfolgreich. Ich brauche eine Partnerin, auf die ich mich verlassen kann-auch im Haushalt.
Übrigens bin ich in einer südländischen Familie aufgewachsen, wo die Männer richtige Machos waren und nichts im Haushalt gemacht haben. Sehr früh habe ich selbst erkannt, dass man sich diese Aufgaben am besten teilt. Aber dass eine Frau/ein Mann absolut unfähig ist, den Haushalt zu erledigen-das geht gar nicht.
Natürlich kann ich jemanden dafür bezahlen, dass er das für mich macht-für mich ist es aber eine gute Abwechslung zum harten Arbeitsalltag, wenn ich die Haushaltsarbeiten (mit)erledige.

M48