• #31
Ich wollte einfach kein Mann, dessen Lifestyle aus Fernsehen, Fussball, Pc, Biertrinken, Kneipen, Essen, Schlagermusik und Kino besteht.
Wo triffst du denn solche Männer, bzw. warum stehen nur gerade solche Männer auf dich ?
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, kann es sein, dass du gewisse Signale aussendest, die gerade solche Männer anziehen ?
Ich kenne solche Typen natürlich auch, aber angebaggert hat mich so einer noch nie ( uff :) ).

Auch dass du von jungen Männern aggressiv angebaggert wirst, finde ich seltsam.
Die Milf-Nummer, die, ich kann es aus eigenem Erleben bestätigen, offenbar en vogue ist, impliziert eher unterwürfiges Verhalten, und das haben die jungen Männer, die mich flachlegen wollten, erwartungsgemäß gezeigt.

Gestalkt worden bin ich auch höchst selten und dann nur kurz, weil ich mich bei Desinteresse sehr eindeutig positioniere, auf dass der Stalker es schnell akzeptieren kann, dass aus uns nichts wird.
Auch Exen haben es bei mir kein zweites Mal versucht aus dem gleichen Grund.

Sorry, aber wenn du dich vor ungebetenen Verehrern nicht schützen kannst, fürchte ich, solltest du deine Strategien überdenken.
Bitte komm aus der Dulderinnen-Ecke heraus, trete für deine Interessen ein und sei stark und aktiv.
Lasse dich nicht belästigen, das ist nichts für toughe Frauen.
Schwach und passiv zu sein war das Modell unserer Vormütter.

w 48
 
  • #32
Wenn es eine intellektuelle Dissonanz gäbe, so würde der eine sich irgendwann langweilen, den Respekt verlieren oder der weniger Intelligente würde sich auch nicht wohl fühlen.
"Dissonanz" geht wohl doch ziemlich in die Richtung dessen, was ich in diesen Fällen verspürt habe.

Nehmen wir mal die zwei Kriterien "Bildung" und "Sportlichkeit". Es ist zwar eigentlich ziemlich klar, was als "besser" gelten sollte (gebildet, sportlich). Aber in der Praxis wird sich der etwas einfacher gestrickte und/oder moppelige Partner nicht unbedingt darüber freuen, dass er so ein schlaue Sportskanone getroffen hat, sondern sich tendenziell unwohl fühlen und seinerseits die ganze Sache in Frage stellen... und zwar (jetzt kommts) eher unabhängig davon, ob das für den anderen tatsächlich ein Thema, Ausschlusskriterium etc. ist.

manchmal
 
O

oh ja

  • #33
Tja - was ist Marktwert...

Wenn wir eine Liste dessen machen, auf was wir zuerst schauen, dann ist dies sicher sehr individuell...

Ich suche neben einem passenden Altersfenster nach Charaktereigenschaften, Wesenszügen, Hobbys, Leidenschaften, Neigungen, ... um den Hauch einer Idee zu bekommen, was ich für sie sein kann... und was sie für mich sein kann...

Was ist das auf dem Markt wert?
 
  • #34
...Ich suche neben einem passenden Altersfenster nach Charaktereigenschaften, Wesenszügen, Hobbys, Leidenschaften, Neigungen, ... um den Hauch einer Idee zu bekommen, was ich für sie sein kann... und was sie für mich sein kann...
Was ist das auf dem Markt wert?
Genau so - und am Ende entscheidet völlig irrational das Gefühl, denn wenn sich das nicht einstellt, ist selbst die perfekte Passung leider irrelevant.
Wenn es sich aber einstellt, sind manche Parameter gar nicht mehr so immens wichtig, weil sich dann Kompromisse finden können. :).
Die Zeit zeigt es dann, wie tragfähig diese sind und wie beständig die Gefühlsebene.

Gefühle finden sich nicht in einem Marktwert.
 
  • #35
Ich habe zunehmend den Eindruck, dass es für das Entstehen einer gelingenden Beziehung wichtig ist, dass beide Seiten den Eindruck haben, etwa denselben "Marktwert" (das ist kein schöner Begriff, aber er bezeichnet recht treffend, was ich meine - ein Mix, das "Produkt" aus Faktoren wie Alter, Bildung, Einkommen, Aussehen, Altlasten etc.) wie der Partner zu besitzen.
Ich würde es zwar nicht "Marktwert" nennen, aber ich bin davon überzeugt, dass ein gewisses "Gleichgewicht" in den von Dir genannten Aspekten vorhanden sein muss, damit wechselseitige Attraktivität wahrgenommen und erfolgreich ausgelebt werden kann. Zumindest bei einigermaßen "ausgeglichenen" Menschen. Natürlich gibt es auch reichlich Fälle, wo aufgrund bestimmter Prägungen bewusst oder unbewusst nicht auf Augenhöhe gesucht und eine ungleichgewichtige Beziehung ausgelebt wird, aber das ist ein anderes Thema....

Da der Begriff "Markwert" nun schon mal in's Spiel gebracht wurde, kann man sich dann auch gleich mal die sog. "Austauschtheorie" dazu anschauen, denn die liefert die Erklärung: Jeder Partner investiert in die Partnerschaft (= seine Kosten) und erhält eine Belohnung (= sein Nutzen), schaut, ob es noch etwas Besseres auf dem "Markt" gibt (= Vergleichsniveau für Alternativen) und überlegt sich, ob sich die ganze Sache für ihn / oder sie auch lohnt (= Kosten-Nutzen-Analyse). Die Tauschwerte definiert natürlich jeder auf seine Weise, aber es leuchtet schon ein, dass beide in ausgewogenem Verhältnis etwas in die Beziehung investieren und daraus erhalten müssen, damit die "Bilanz" positiv ausfällt.
Ist zwar nicht meine Welt, aber marktwerttechnisch interessant.
 
  • #36
Ich kann auch bestätigen, dass gerade die attraktivsten Frauen, wenn sie dazu noch intelligent, belesen und sportlich sind, gerade den geringsten Marktwert haben.

Hier wird immer so getan, schöne Frau hat massig Verehrer und kann sich nicht retten - meist leider Fehlanzeige.

Frauen, welchen die Natur zuviel des Guten gegeben hat, sind gerade oft Singles. Von Männern gefürchtet (Zicke, arrogant, zu kompliziert) von Frauen gemieden (Rivalin, Konkurrenz).

Den besten Marktwert haben durchschnittliche Typen, also das, was man so auf der Straße sieht, unkompliziert, Jeans, locker vom Hocker. Diese sind auch meist liiert und wieder liiert.

Je inidividueller ein Mensch ist, je schwieriger hat er es bei der Partnersuche, es sei denn, er wird selbst aktiv und "runter" von den Ansprüchen, da findet jeder was, nur was ist die Frage.
 
  • #37
Hier wird immer so getan, schöne Frau hat massig Verehrer und kann sich nicht retten - meist leider Fehlanzeige.
Vielleicht liegt dies auch nur dann, dass dann die Frauen doch nicht so Top aussehen, wie sie sich immer selber betrachten. Auch wieder der Unterschied zw. Selbstwahrnehmung und Realität.
Es ist halt wie bei vielen im Leben. Schuld sind immer die Anderen und derjenigen, der den selbst ernannten Marktwert nicht erkennt, der scheint nur blind zu sein. Es ist immer schön, wenn man dann sich selber sein Leben schönreden kann.

Wenn also die Jeans ein Indiz für den Marktwert ist, dann muss wohl Michelle Obama einen sehr niedrigen Marktwert haben, da man sie so oft in Jeans sieht. Leider sehen dies aber die meisten ganz anders. Demzufolge muss ja Barack Obama auch nur ein Durchschnittstyp sein.:)
 
N

nachdenkliche

  • #38
Liebe @frei , liebe @Herakles , wie wohltuend das zu lesen ...ich selber werde auch in Ruhe gelassen von den vielen Verehrern, vor denen kann ich mich sowas von retten, dass ich heilfroh bin, wie eine arrogante Zicke rüberzukommen.
Mein Ex versuchte nicht im mindesten, den Kontakt aufzunehmen. Wenn ich meine letzte mail an ihn lese, weiß ich warum!
 
  • #39
Für eine Affäre oder einen Einenachtgeschichte ist der Marktwert sicher egal, deshalb tönen meines Erachtens auch viele Männer, dass gutes Aussehen bei einer Frau genügt. Das führt zum Ziel .. Für eine Beziehung sollte der Marktwert aber gleich sein, das verbessert die Haltbarkeit und das Glück in der Beziehung. Ich habe übrigens noch nie erlebt, dass eine Frau für einen Mann zu erfolgreich, zu schön oder zu klug war, vermutlich ist die eigene Wahrnehmung mancher Frauen von sich einfach eine andere als die der Männer.
 
  • #40
Ich kann auch bestätigen, dass gerade die attraktivsten Frauen, wenn sie dazu noch intelligent, belesen und sportlich sind, gerade den geringsten Marktwert haben.

Hier wird immer so getan, schöne Frau hat massig Verehrer und kann sich nicht retten - meist leider Fehlanzeige.
Woraus man lernt: "Schön" ist nicht zwangsläufig gleich "attraktiv".

"Schönheit" enthält eine stark subjektive und definitorische Komponente und ist kaum irgendwie messbar: Ein jeweils aktuelles Schönheitsideal (nehmen wir beispielsweise die madonnenartigen Frauentypen auf Renaissanceporträts) muss keineswegs mit "sexuell attraktiv" korrelieren.

"Attraktivität" ist natürlich ebenfalls variabel und subjektiv, aber das Resultat ist messbar: Es fühlen sich eben viele zu der Person hingezogen.