• #1

Muss der Mann eigentlich immer den Anfang machen?

Eine Frage, muss der Mann heute immer unbedingt den Anfang machen? Sie gibt kein Zeichen, dass man sich mehr bemühen soll um sie, kann man dass als abfuhr sehen , oder soll man sich bemühen?
 
  • #2
Wie andere das einschätzen, ohne alle Fakten zu kennen, ist doch in Wirklichkeit irrelevant.
Stecke deine Energie bei der Partnersuche in Kandidatinnen wo du den Eindruck hast es kommt etwas zurück.
 
  • #3
In der Regel kann man die Frage nur bejahen: Der Mann spricht an. Dass sie keine Signale sendet, kann man als Abfuhr sehen, trotzdem würde mich das nicht abhalten. Ich habe es immer so gehalten, dass ich diejenigen angesprochen habe, die mich interessieren und nicht die, die nur ganz toll Signale senden (obwohl das sehr viel einfacher wäre, weil jene sich immer in der Nähe aufhielten). Nimm Dein Glück selbst in die Hand und mach Dich nicht davon abhängig, ob sie Dich wollen könnte. Wenn Du gar keinen Aufhänger findest, sie anzusprechen und auch sonst keine Kontaktmöglichkeit, Du ausgerechnet bei ihr zu gehemmt bist, dann akzeptiere, dass es wohl nicht passt.

m28
 
  • #4
Du solltest die Situation noch etwas verdeutlichen, sonst ist es schwierig Tipps zu geben.
Möglich wäre, dass sie unsicher ist - vielleicht wartet sie auch von deiner Seite auf Zeichen! Ansonsten ist es schwierig etwas dazu zu sagen, wenn wir nicht wissen um was es geht ;-)

1. Kuss?
Heiratsantrag?
 
  • #5
Wenn sie nicht den Anfang macht, bleibt dem Mann letztlich nichts anderes übrig.

Meine Erfahrung: Keine Zeichen heißt immer kein Interesse.
 
  • #6
In der Wissenschaft wird das immer anders gesehen. Angeblich würden die Frauen die Männer durch Flirten zum Ansprechen ermuntern.
Frauen glauben allgemien dass sie uns Zeichen geben, z.B. beim firten.
Wenn sie sich selber sehen könnten, würden sie verstehen, warum dies allerdings kaum jemand eindeutig versteht und deswegen meistens diejenigen Männer die besten Karten haben, welche ohne Scheu (und ohne Zeichen) einfach DEN ANFANG MACHEN. Ist ja für die Frauen auch viel einfacher so.

Je früher wir Männer diese Lektion (die von den Vätern vermittelt werden müssen) verstanden haben, desto besser für uns.

Die Frage des FS klingt sinnvoll, ist es aber nicht.
Man könnte genauso gut fragen, was Licht ist und warum es das gibt. Genau weiß das kein Mensch (man kennt physikalisch nur die Auswirkung als elektromagnetische Strahlung ohne zu wissen was das wirklich ist) und wahrscheinlich wird die Menscheit das auch nie herausfinden.
Mit der Frage des FS verhält es sich leider genauso. Man kann nur sagen, dass es für den weiblichen Teil so vorgegeben ist. Die Frage nach dem "warum" stellt sich einfach nicht.
 
L

lolli

  • #7
Du schreibst sehr wenig darüber, wie die genauen Umstände aussehen. Was wäre für dich denn ein Anzeichen, dass du dich mehr bemühen sollst?
Also wenn ich einen Mann kennenlerne an dem ich interessiert bin, dann versuche ich ihm die Möglichkeit zu geben, auf mich zuzugehen. Indem ich zB seine Nähe suche, auch wenn ich nicht direkt ein Gespräch mit ihm beginne. Ich denke schon, dass die meisten Frauen den ersten Schritt vom Mann erwarten.
Wenn sie dir nicht gerade aus dem Weg geht würde ich das schon mal positiv werten. Und eigentlich hast du doch nichts zu verlieren, also teste doch mal ihre Reaktion.
 
  • #8
Sie gibt kein Zeichen, dass man sich mehr bemühen soll um sie, kann man dass als abfuhr sehen , oder soll man sich bemühen?
Das hängt davon ab, wie viel Mühe dir ein möglicher Erfolg wert wäre und wie oft Du dich schon ohne Resonanz bemüht hast. Du schreibst nichts, wie die Bemühungen aussahen: Immer wieder Blickkontakt suchen ist etwas anderes, als sich nett unterhalten und sagen: „Ich muss leider zu einem Termin. Darf ich dich einladen, das nette Gespräch morgen Abend beim Italiener fortzusetzen“? Wenn dann eine Abfuhr kam, wäre das ein verwertbares Zeichen.
 
  • #9
nun ja, das kommt auf die Ansprüche der jeweiligen Dame an. Ist sie eher der Draufgängertyp, dann wird sie eh den 1.Schritt machen oder hätte ihn schon längst gemacht. Ist sie eher romantisch oder schüchtern wirst du nicht drum rum kommen, auf sie zuzugehen. Aber wenn von ihr gar kein Signal kommt dass Du es überhaupt versuchen sollst, dann ist die Sache klar. Kein Lächeln, keine Blicke, kein "deine Nähe suchen" in irgend einer Form? Da ist da schlicht kein Interesse
 
  • #10
Lieber FS,
also wenn es um Deine langjährige Bekannte geht aus Deinem anderen Thread, dann will sie nicht. Sie sieht Dich als Kumpel und Du bleibst in der Freundschaftskiste. Dafür kennt ihr Euch zul ange und habt Euch in der Vergangenheit auch persönlich getroffen. Wenn damals sich nichts abgezeichnet hat, an Signalen zwischen Euch, kommt dies auch nicht mehr nachträglich.

Wenn es eine andere Frau ist, dann kann es sein, dass Du ihr bisher nicht aufgefallen bist oder sie Dich bisher nicht als interessierten Verehrer wahrgenommen hat. Ein Mann kann seinerseits sein Interesse an der Frau zeigen und wartet auf ihre Signale.
Sind es einladende, sehr interessierte, sehr aufmerksame Gesten, zunehmend vertraulichere Gesten dann läuft eine Beziehungsanbahnung fast schon von selbst.
Wenn man aber merkt, irgendwie bleibt die Begeisterung aus und alles auf einem unverbindlichen freundlichen Level, dann vergiß es.
Normalerweise sollte genauso viel, was Du in die Beziehung investierst, in gleicher Weise von ihr zurück kommen. Beim Kennenlernen sollte immer ungefähre Gleichmäßigkeit herrschen (in Gesprächen, in Worten, in Geschenken, in Gesten, in Einladungen, in SMS, in Besuchen, etc.).
 
  • #11
Muss der Mann eigentlich immer den Anfang machen?Eine Frage, muss der Mann heute immer unbedingt den Anfang machen?
Die Frage benötigt keine weiteren Details! Bei all meinen sehr umfangreiche Erfahrungen mit Frauen, gibt es für mich eine eindeutige und klare Antwort und die heißt: "JA!"
Insgesamt war und bin ich immer der Mehraktive und das war und ist nach wie vor mein Erfolg bei Frauen! Auch wenn diese Aussage vielleicht einigen Damen hier nicht ganz so passt, bleibe ich trotzdem dabei und da hat sich bis heute nichts geändert und wird sich auch nichts ändern, ist einfach ein Naturphänomen! Nur so manche Männer sind sich diesbezüglich zu wenig bis gar nicht bewusst über diese Frage!
 
  • #12
Natürlich „muß” der Mann den Anfang machen, das Problem ist nur, daß ihm auf’s erste Sehen hin dafür eigentlich die Kriterien fehlen – es sei denn, er wäre rein visuell orientiert, was auf viele meiner Geschlechtsgenossen wohl auch zutrifft. Ich selber brauche da normalerweise etwas mehr Input, schon damit die Frau nicht glaubt, ich ließe mich von Äußerlichkeiten leiten. Deshalb klappt’s bei mir auch immer erst, wenn ein verbindendes Interesse auftaucht. Aus dem „müssen” wird dann aber auch sehr schnell ein vergnügtes „dürfen”.
 
  • #13
Ja, ist einfach so.

Auch wenn es immer heißt, Emanzipation, Gleichberechtigung und sonstiges.
Es scheint einfach eine soziale Prägung zu sein, ganz tief verinnerlicht.

Ich für mich versuche schon, aktiver zu sein, aber es gibt die anderen Gedanken.
- Was denkt er von mir, wenn ich den ersten Schritt mache - Stempel Bedürftigkeit, oder andere negative Beurteilungen.
- Die Erfahrung, dass ein Mann, der nicht mal dafür aktiv sein kann, auch sonst eher jemand ist, der passiv ist und mir zu wenig Standing. (Gibt in den diversen Threads und Posts die entsprechenden Aussagen - Mann, der ernsthaft interessiert ist, findet den Weg).

Soviel Mann sollte einer schon sein, dass er bei Interesse auch aktiv wird.
Signale versuche ich schon zu senden, ob sie verstanden werden?

Es sind wohl Klischees, aber meine Erfahrung bestätigt dies.

Und wie gut kommt es an, wenn frau z.B. hier bei EP anschreibt? Da schwingt immer mit, geringerer "Marktwert", hat es nötig, denn sonst hätte sie ja ausreichend Angebote zum Auswählen... Es antwortet dafür auch fast niemand.
 
  • #14
Stell dir doch einfach mal die Frage, ob es dir gefallen würde, wenn die Frau den Anfang macht. Wenn dich eine Frau mal eben so aufreißt. Es gibt Frauen die das machen aber die sind im allgemeinen nicht sonderlich treu, daher solltest du froh sein, dass bei der Mehrzahl der Frauen die Rollenverteilung klar ist.
Ist übrigens gerade KEIN Naturphänomen da in Schweden, aufgrund der Passivität vieler Männer, Frauen genau das oft machen.
 
  • #15
Insgesamt war und bin ich immer der Mehraktive und das war und ist nach wie vor mein Erfolg bei Frauen!
Ich glaube dir, dass deine aktive Art dich bei Frauen erfolgreicher macht, als jene Männer, die einfach gar nichts tun und auf ein Wunder hoffen.
Das beweist jedoch nicht, dass Frauen, welche aktiv sind, damit nicht ebenfalls erfolgreich sein könnten.
Ich vermute, proaktive Menschen haben höhere Erfolgschancen und finde nicht, dass man das am Geschlecht festmachen muss. Den Mutigen gehört die Welt!
 
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  • #16
Eigentlich läuft es so, dass die Frau ein indirektes Zeichen gibt und der Mann dann offiziell den Anfang macht - der inoffizielle Anfang war aber schon vorher...
Eine Frau, die interessiert an Dir ist, die gibt Dir das schon zu verstehen. ;-)
 
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  • #17
Es wäre nett, wenn man zu Fragen dazu schreibt, ob man weiblich oder männlich ist und wie alt, um alters- und geschlechtliche entsprechende Hilfestellung zu geben!

Nein, natürlich muss nicht der Mann immer der Anfang machen, aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Frauen, die der aktive Part sind, den passiven deutschen Männern IMMER nachrennen werden und ihn praktisch in Beziehungen und Ehen quetschen. Auch sexuell aktive Frauen werden in Beziehungen eher abgedrosselt.

Die Frage ist ja vielmehr, warum ist der deutsche Mann so passiv geworden? Ich halte es für rückständig, sich weiterhin gemütlich in seiner Passivität zu suhlen und die Frauen "machen lassen". Gerade deutsche Männer können gar nicht mehr flirten. Wie man sieht, hat uns das nach nirgendwo hin geführt. Die Männer werden zu verweichlichten Senisbelchen mit passivem Aggressionspotential. O-Ton: "Ich kann das nicht, ich bin zu unreif, ich bin zu jung für Kinder, Ehe ... bla bla bla". So eine gemütliche Einstellung führt uns zurück ins Nest.
 
  • #18
Ich halte es für rückständig, sich weiterhin gemütlich in seiner Passivität zu suhlen und die Frauen "machen lassen".
In früheren Jahrzehnten war der Mann automatisch immer am Zug.
Mit "Passivität" gelangte er direkt ins gesellschaftliche Abseits.Insofern ist "rückständig" sachlich nicht richtig.

Allerdings standen ihm gewisse Regelungen und "Normierungen" verschiedener Verhaltensweisen zur Verfügung, die heute (zurecht) undenkbar sind.
 
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  • #19
aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Frauen, die der aktive Part sind, den passiven deutschen Männern IMMER nachrennen werden und ihn praktisch in Beziehungen und Ehen quetschen. Auch sexuell aktive Frauen werden in Beziehungen eher abgedrosselt.
Kann ich genau so bestätigen. Wenn ich als attraktive Frau zuerst aktiv war, antworteten mir die Männer höflicherweise immer gerne und freuten sich sehr, aber etwas ernstes wurde nie draus, entweder war er vergeben oder er blieb in der Kennenlernphase weiterhin viel zu passiv und das macht keine selbstbewusste Frau lange mit. Engagement zeigen scheint immer mehr ein Fremdwort zu sein... aber von nichts kommt nichts. ;-)
 
  • #20
Eine Frage, muss der Mann heute immer unbedingt den Anfang machen?
Muss er nicht. Er kann sich auch in die Ecke setzen und abwarten, ob eine Frau vorbei kommt, die ihn ausreichend attraktiv findet, sodass sie sich um ihn bemüht. Je älter und unattraktiver Du bist, jeweniger sonstige Benefits Du hast (Status), desto geringer sind Deine Chancen darauf.
Das ist die grausame Wahrheit und Du musst entscheiden, ob Du Dein Schicksal so abgeben oder doch lieber selbst aktiv werden willst, um Deine Chancen zu erhöhen.

Sie gibt kein Zeichen, dass man sich mehr bemühen soll um sie, kann man dass als abfuhr sehen , oder soll man sich bemühen?
Das kannst Du als Abfuhr sehen. Da wirst Du auch mit viel Bemühen nichts mehr erreichen - auf zur nächsten Frau.
 
  • #21
aber etwas ernstes wurde nie draus, entweder war er vergeben oder er blieb in der Kennenlernphase weiterhin viel zu passiv und das macht keine selbstbewusste Frau lange mit. Engagement zeigen scheint immer mehr ein Fremdwort zu sein... aber von nichts kommt nichts. ;-)
Alles gut und richtig.
Nur die Schlussfolgerung , dass es in diesem Fällen anders gewesen wäre, wenn derjenige Mann aktiv geworden wäre, ist völlig falsch und hiermit auch in keinester Weise belegt. Im Gegenteil, er wäre (bzw. ist) eben meistens nicht tätig geworden.

Das ist dann natürlich ein selektives Wahrnehmungsproblem der Foristinnen, die diese Erfahrung gemacht haben und betrifft ihr Ego. Verstehe ich.

Für uns Männer ist diese Situation, wenn wir Frauen kennenlernen wollen, aber die ganz normale Realität.

Derjenige der anspricht muss wesentlich mehr Nieten verkraften, als derjenige der sich nur ansprechen lässt.
Das muss doch auch in einem weiblichen Gehirn logisch klingen. Oder etwa nicht?
 
  • #22
Derjenige der anspricht muss wesentlich mehr Nieten verkraften, als derjenige der sich nur ansprechen lässt.
Das muss doch auch in einem weiblichen Gehirn logisch klingen. Oder etwa nicht?
Das ist eine Milchmädchenrechnung von uns Männern: Als Frau wird man sehr wohl auch registrieren, wie oft bzw. von wie vielen interessanten Männern man NICHT angesprochen wird – und das ist das weibliche Pendant zum Korbkriegen.
 
L

luci-le

  • #23
Das muss doch auch in einem weiblichen Gehirn logisch klingen. Oder etwa nicht?
Nicht die Frauen sind schuld, wenn der Poster hier nicht logisch denken kann. Wie sehr eine Frau ins Schwarze getroffen hat, kann sie immer am Grad der Beleidigung erkennen, die von Seiten des männlichen charakterlich ungefestigten Posters kommt. Happy hat mit ihren Aussagen recht.
Ein Mann muss sich für eine Frau anstrengen und anstrengen können. Die größte Faszination besteht für einen Mann in der Abwechslung- und das bedeutet für die Frau immer ein Stück weit unberechenbar zu sein.
Nachtrag: Es sind niemals die einfachsten, unkompliziertesten und gefahrenlosesten, Autos, Hobbys, Filme und Computerspiele, die Männer wirklich wertschätzen und lieben. Wieso soll es da bei einer Frau anders sein.
Den FS zwingt außerdem wirklich niemand irgendeine Frau anzusprechen- er kann doch auch gerne und leise allein sein und bleiben.
 
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  • #24
Wenn ich als attraktive Frau zuerst aktiv war, antworteten mir die Männer höflicherweise immer gerne und freuten sich sehr, aber etwas ernstes wurde nie draus, entweder war er vergeben oder er blieb in der Kennenlernphase weiterhin viel zu passiv
Das entspricht doch genau einer erwartbaren statistischen Verteilung.
Stell dir einen Saal mit 100 Frauen und 100 Männern vor.
Alle ausreichend attraktiv, alle im etwa gleichen Alter und alle grundsätzlich an einer Beziehung interessiert.
In dem Saal gefallen dir 10 % und du gefällst 10%.

Du wartest. Dich sprechen 10 Männer an, weil du ihnen gefällst.
Dir gefällt davon einer und mit dem entwickelt sich dann etwas, mit den anderen 9 gibt es keinen weiteren Kontakt, weil sie dir nicht gefallen und mit den übrigen 90 auch nicht, weil du ihnen nicht gefällst.

Die Männer warten. Du sprichst 10 an, du gefällst einem von ihnen und den anderen läufst du hinterher. Deine selektive Wahrnehmung gaukelt dir vor, dass nur ein einziger von hundert an dir Interesse hat.
Unter den 90, die du nicht angesprochen hast, hätten noch 9 an dir Interesse gehabt, aber das erfährst du bei Methode zwei ja nicht.

Bitte gehe nicht davon aus, dass du, obwohl sehr attraktiv, jedem Mann, den du ansprichst, gefällst.
Attraktivität liegt im Auge des Betrachters.

Ergo: ich bin ein Freund des Aktivseins.
Allerdings sondiere ich vorher die Lage, denn Anfuhren tun auch mir weh.
Wenn ich kein Signal bekomme, sehe ich es ein und belästige niemanden.

w 49
 
  • #25
Wenn ich als attraktive Frau zuerst aktiv war, antworteten mir die Männer höflicherweise immer gerne und freuten sich sehr, aber etwas ernstes wurde nie draus, entweder war er vergeben oder ...
Ja, genau das ist eben der Trugschluß, wenn die Frau denkt: hier sind 10 interessante Männer um mich herum, warum spricht mich keiner an? Ganz einfach: weil sie vergeben sind. Oder kein Interesse haben. Natürlich könnte die Frau sich die Mühe machen, das herauszufinden. Dann würde sie aber feststellen, daß es mitnichten 10 Männer gibt, die sie hätten ansprechen können und ansprechen wollen. Merke: nichts beeinträchtigt das eigene Wunschdenken mehr als die harte Realität.
 
  • #26
Ja, genau das ist eben der Trugschluß, wenn die Frau denkt: hier sind 10 interessante Männer um mich herum, warum spricht mich keiner an? Ganz einfach: weil sie vergeben sind. Oder kein Interesse haben. Natürlich könnte die Frau sich die Mühe machen, das herauszufinden. Dann würde sie aber feststellen, daß es mitnichten 10 Männer gibt, die sie hätten ansprechen können und ansprechen wollen. Merke: nichts beeinträchtigt das eigene Wunschdenken mehr als die harte Realität.
Komische Antwort, die nicht meiner Erfahrung entspricht. Das würde ja bedeuten, dass Frau so eine Begabung hat, alle vergebenen Männer mit Absicht heraus zu suchen, die in Online Börsen sich als Single ausgeben und darauf warten, von Frauen angeschrieben zu werden.

Warum diese Männer sich in Single-Börsen rumtreiben, darüber gibt es sicherlich zig Antworten.

Meine Erfahrung, Jahre lang, war ich aktiv, war Mann von Anfang an passiv, war ich desinteressiert, sind mir die Kerle hinter her gelaufen.

w
 
  • #27
@luci-le
Das mit der Beleidigung war der andere Thread.

Das würde ja bedeuten, dass Frau so eine Begabung hat, alle vergebenen Männer mit Absicht heraus zu suchen, die in Online Börsen sich als Single ausgeben und darauf warten, von Frauen angeschrieben zu werden.
Quatsch. Es bedeuted ganz einfach, dass Frauen im Falle das sie selbst aktiv werden (Möglichkeit A) einen ähnlichen Erfolgsfaktor haben, wie die Männer auch.
Der liegt irgendwo bei jedem anders , nur nicht bei 100% (Natürlich kontaktiert Frau dann auch Männer, die an dieser Frau eben gerade mal nicht interesiert sind, warum auch immer, z.B. Vergeben )

Wenn Frau jedoch immer die Männer auf sich zukommen lässt (Möglichkeit B) , also "den Anfang machen lässt" , hat sie logischerweise in diesem Moment 100 % Interesse, weil Frau ja sonst gar nicht kontaktiert worden wäre. Das wäre andersherum ja auch genauso, wenn Mann denn mal angesprochen wird.

In der Summe der Möglichkeiten steht sich aber jeder Mensch besser , wenn er Möglichkeit A wählt, weil dann ja die Gesamtauswahl viel größer ist, und auch die Wahrscheinlichkeit, was Passendes zu finden. Man hat nur eben auch mehr Aufwand und auch eine Haufen Nieten zu kassieren.
Herr, lass Hirn regen, wieso musste ich das jetzt erklären. Es liegt doch auf der Hand. Elite.
 
  • #28
Meine Erfahrung, Jahre lang, war ich aktiv, war Mann von Anfang an passiv, war ich desinteressiert, sind mir die Kerle hinter her gelaufen.
w
Darum geht es in dem Vergleich, wer zuerst fragt, hat 50%, die Chance oder das Risiko auf eine interessierte Person zu treffen oder sich ein Korb einzuhandeln.
Wenn Du aktiv bist, kann Dein Gegenüber fest von Deinem Interesse ausgehen und auswählen, interessiert Ja/Nein.
Und der Status vergeben, verheiratet, ledig hat zunächst, erst einmal unmittelbar nichts mit Ansprechen und dem optischen Gefallen zutun.
 
  • #29
Ich finde, man kann das überhaupt nicht pauschalisieren. Wenn ich als Frau jemanden anspreche oder auf Ansprache eines Mannes hin signalisiere, dass ich freundlich und aufgeschlossen für ein Gespräch bin (und um mehr geht es ja erstmal nicht), dann heißt das doch noch lange nicht, dass der Kontakt auch weiter geht. Das ist doch erstmal nur eine Eintrittskarte, die ich im Übrigen auch als Frau nutzen kann, um jemanden kennen zu lernen. Daraus kann sich etwas, aber muss sich nichts ergeben. Und dadurch vergebe ich mir auch als Frau absolut nichts, sondern erhöhe meine Chancen. Ob in einer PB oder auf dem "freien Markt", es gibt tausend Möglichkeiten, mit interessanten Menschen in's Gespräch zu kommen. Und möglicherweise ist der Eine dann darunter... wer in dem Fall die Initiative weiter übernimmt (im Idealfall beide), ist eine andere Frage und erstmal nicht relevant.
Deshalb kann man aus dem reinen Akt des "Anfang machens" auch überhaupt keine Prognosen für das Gelingen oder die Haltbarkeit von Beziehungen ableiten à la: Wenn Frau den Anfang macht, dann beißt der Mann nicht an, bleibt passiv etc., denn dafür sind ganz andere Aspekte ausschlaggebend, als der reine Anfangs-Small-Talk - egal von wem er initiiert wurde.
 
  • #30
In der Summe der Möglichkeiten steht sich aber jeder Mensch besser , wenn er Möglichkeit A wählt, weil dann ja die Gesamtauswahl viel größer ist, und auch die Wahrscheinlichkeit, was Passendes zu finden. Man hat nur eben auch mehr Aufwand und auch eine Haufen Nieten zu kassieren.
Und die Chance, dass einen zusätzlich noch Männer ansprechen, ist ja nicht vertan, nur weil man ab und zu als Frau den Anfang macht. In Wirklichkeit ist man ja nicht in einem Saal, wo alle Männer einen beobachten können.