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  • #1

Mühe geben, Hoffen, Arbeiten, Alleinsein - Tipp für Veränderung?

Bislang hatte ich zwei Beziehungen: eine im Studium, eine während meiner Doktorarbeit. Beide dauerten etwa anderthalb Jahre, und beide wurden recht undramatisch von den Männern mit der Begründung beendet, ihre Gefühle reichten für ein gemeinsames Leben einfach nicht aus. Dazwischen Phasen jahrelangen Suchens, Hoffens, Enttäuschtseins, Sich-Ablenkens. Inzwischen bin ich 33, und langsam wird es zu spät, um mit einem Mann noch ein gemeinsames Leben im Sinne der so genannten Normalbiographie aufzubauen. Dabei habe ich mir immer viel Mühe gegeben, etwas aus mir zu machen: schlank bleiben, sich nett zurechtmachen, Interessen und Hobbies pflegen, viel rausgehen, freundlich auftreten; dazu gute Noten, zusätzliches Engagement im Beruf. Aber das reicht offensichtlich nicht, es muss auch Glück dazukommen, und das war nicht der Fall.
Ich bin jetzt an einer Universität in Mitteldeutschland angestellt, lebe mit wenig Geld allein in einer kleinen Zweizimmerwohnung und finde es einfach nur sch***, was aus meinem Leben geworden ist. Was ich mir wünsche, ist gemeinsamer Alltag, inklusive der körperlichen Nähe, der psychischen Unterstützung und nicht zuletzt dem Lebensstandard zweier Verdiener. Das ist doch ganz normal - aber offensichtlich ja zuviel verlangt. Wer ist in einer ähnlichen Situation? Und vor allem: Wer war in so einer Lage und ist doch noch da herausgekommen - und wie?
 
  • #2
Mir ging es mal so. Vielleicht hatte ich es etwas leichter, weil ich Kinder nicht leiden kann und dadurch die Chancen auf eine gute Beziehung eh minimalst sind.
Mir fehlte letztendlich nur ein Gedanke, um aufzustehen: "Alles kann, nichts muss". Nachdem ich meine innere Ruhe hatte, kam fast von alleine ein guter Job, Wohneigentum, Sportwagen, materialistische Dinge halt.
Beziehung fehlt immer noch aber ich kämpfe ja gegen keine biologische Uhr an, weil Kinder = No-Go. Also habe ich auch viel Zeit um eine gute Beziehung zu finden. Diese Einstellung hilft mir zumindest. Beziehungen kann man halt nicht kaufen, mit keinem Premium-Abo der Welt.

Wenn du Kinder willst, steckst du natürlich in einer richtig blöden Lebenslage mit Anfang 30. Da hilft dir besser jemand Kompetenteres als ich...
 
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  • #3
Hallo FS

Kopf hoch, klingt nicht so schön aber Du bist nicht allein mit der Situation. Ich denke, dass kommt irgendwann wenn man gar nicht damit rechnet und sich nicht durch eine Erwartungshaltung selbst blockiert, sondern einfach nur zufrieden seinen Alltag meistert und dadurch eine positive Ausstrahlung und Charisma hat - ein bissi Glück gehört vieleicht auch dazu.

m42-
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  • #4
Hallo liebe FS,

Es ist nicht wahr das die Zeit für eigene Kinder bei Dir bereits abläuft!
Setze Dich damit keinesfalls unter Druck!
Ich bin 37 J. jung und das Thema " Kinder " ist für mich erst mit 42 J. durch.
Bis dahin steht noch alles offen!
Und außerdem: Es ist , wie es ist! Du kannst es jetzt und auch morgen und nicht auf der Stelle ändern.
Mache das allerbeste aus Deiner jetzigen Situation: sei nicht verkrampft ( denn ein bisschen wirkst Du so) und wünsche Dir nicht immer die Dinge die Du nicht hast, sondern mache aus den Dingen die Du HAST das beste und schaue nicht soviel zurück in die Vergangenheit!

Gestern WAR gestern - HEUTE ist heute! Nutze das was jetzt ist - und sei optimistisch, zuversichtlich und habe Vertrauen!

Das Glück einen bzw. den richtigen Partner zu finden hat nichts mit Belohnung zu tun, es ist ein zufälliger Gewinn der Dir zufällt wenn Du am wenigsten damit rechnest!

Sei einfach Du selbst- mit Deinen Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen.
Erwarte einfach mal nichts, komm weg von dem Gefühl "etwas beweisen" zu müssen und versuche zu erkennen, das schlank bleiben , gute Noten und immerzu freundlich sein nicht automatisch dazu führen Glück in der Liebe zu erfahren.

Alles Liebe & Gute
 
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  • #5
Dabei habe ich mir immer viel Mühe gegeben, etwas aus mir zu machen: schlank bleiben, sich nett zurechtmachen, Interessen und Hobbies pflegen, viel rausgehen, freundlich auftreten; dazu gute Noten, zusätzliches Engagement im Beruf. Aber das reicht offensichtlich nicht, es muss auch Glück dazukommen, und das war nicht der Fall.

Entspann Dich ein bischen. Versuche nicht, einem Ideal hinterherzueifern (alleine das Wort "Normalbiographie" lässt mich schaudern...). Mach mal etwas verrücktes, das Du schon immer mal machen wolltest, aber -warum auch immer- noch nicht gemacht hast. Wenig Geld kann man z.B auch anders verdienen. Probiere Dich ein bischen mehr aus. Wirf ein paar Meinungen und Vorurteile über Bord. Verlasse den Mainstream und verabschiede Dich von "Normal". Plane weniger und lasse Dich mehr überraschen....
 
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  • #6
Ich (Mann) musste mein geisteswissenschaftliches Studium aufgeben, weil meine Freundin ungeplant schwanger wurde. Es war mein größter Traum, in den Fächern zu arbeiten.

Da ich bereits vorher eine Berufausbildung hatte, arbeite ich nun in dem gelernten Beruf, mache so langsam Karriere und verdiene mittelgut.

Du hast eine Stelle an einer Universität (ich hoffe mal zumindest wissenschaftliche Mitarbeiterin) und verdienst nicht so gut, wie du schreibst. Dennoch beneide ich dich.

Meine Ehe wird bald geschieden und das Kind bleibt gegen meinen Willen bei der Mutter, hat das Gericht so entschieden und ich werde zahlen und weiter Karriere machen mit meinem zweitliebsten Thema.

Was ich damit sagen will: wenn du mit der Stelle an der Uni das machen kannst, was dich interessiert, dann genieße es, dieses Privileg zu haben, du hast es dir erarbeitet mit viel Fleiß und Intellekt. Gehe aufrecht durchs Leben.

Tipps für Veränderung:

Einen guten Friseur ausfindig machen und eine neue Frisur machen lassen, auch wenn es richtig teuer werden sollte. Ich war lange ganz unzufrieden mit meinen Haaren, weil ich auch so einen komischen Eierkopf habe und wenn die Haare falsch geschnitten waren, sah es furchtbar aus. Habe jetzt endlich eine gute Friseurin, die die Proportionen am Kopf richtig schneidet und ich sehe ganz anders aus und fühle mich viel wohler.
Aber dazu können dir die Frauen hier bestimmt mehr sagen.

Trägst du eine Brille?

Vielleicht legst du dir eine neue zu.

Das war es, was mir dazu einfällt.

Viele Grüße und alles Gute!
 
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  • #7
Ein Aspekt, den Du meiner Meinung nach, wenn auch nicht beabsichtigt, bei der "Normalbiographie" unterschlägst: Viele der Menschen Deines Alters mit "Normalbiographie" stecken nun in einer schlechten Ehe fest bzw. steuern auf eine Scheidung mit allen unangenehmen Folgen zu. Auch das gehört mittlerweile zu einer Normalbiographie, bitte idealisiere eine Normalbiographie nicht.

w/50
 
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  • #8
Aber das reicht offensichtlich nicht, es muss auch Glück dazukommen

Ja, das geht uns allen so. Der eine hat den passenden Partner nie getroffen, der andere hat ihn wieder verloren, durch eigene Dummheit oder durch dessen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Frau mit Deinen Qualitäten (und das meine ich jetzt ernst) niemanden finden soll, der genau auf ihrer Wellenlänge liegt, denn solche Männer gibt es durchaus.

Mein Tipp: gehe an eine Tanzschule. Dort lernst Du Leute kennen, die auch außerhalb der Kurse und Bälle mal was zusammen unternehmen. Beim Tanzen kannst Du auch unverbindlich antesten, ob Du Dich in den Armen des einen oder anderen Mannes wohl fühlst. Viel Glück!
 
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  • #9
Ich bin in genau der gleichen Situation - haargenau, die selbe Lebensgeschichte, inkl. Doktor und ALter. Und was mir genau wie dir fehlt ist einfach die physische und psychische Unterstützung eines Partners, die körperliche Nähe, das Wissen es gibt jemanden, dem man sehr wichtig ist und auch nicht zu vergessen: die extrem verbesserte finanzielle Situation.
Und die Normalbiographie einer Beziehung werde ich einfach nie haben können aufgrund meines Alters und ich meine damit NICHT Kinder, sondern das ganz normale Kennenlernen und Zusammenleben in einer Beziehung zw. jungen Menschen. Ich hatte das auch leider nie. Beziehungen schon, aber die waren doch irgendiwe immer nur locker von der Männerseite aus. Ich habe das Gefühl, die Zeit verrinnt immer weiter, während ausnahmslos alle in meinem Umfeld seit Jahren Beziehungen haben, zusammengezogen sind und jetzt langsam anfangen zu heiraten. Und auch wenn Leute hier schreiben, irgendwann käme er schon, der lang ersehnte Partner... mag sein, aber IRGENDWANN ist mir zu spät. Ich möchte nicht 40 sein, sondern jetzt die Beziehung haben. Und ganz erhlich, je älter Männer werden, desto unattraktiver werden sie auch und es wird immer schwerer sich etwas körperliches vorzustellen. Ich habe gar keine Chance bei Männern in meinem Alter, ich versuche es seit 3 JAhren und kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden einen 10JAhre älteren Mann zu nehmen. Päarchen werden nunmal gemeinsam alt und gewöhnen sich an ihr Äußeres. In meinem Fall ist das nicht mehr möglich.

Ich hab das Gefühl ich hab mein Leben versaut und den Reset-Knopf kann man nicht mehr drücken.
Wann war die falsche Entscheidung? Welche wEg war der falsche? Warum hab ich nicht den Richtigen mit 25 getroffen, so wie ALLE meine Freundinnen die seitdem mit ihren Partner zusammen sind.
 
  • #10
Raus aus dem Alltsgstrott - raus aus der Wohnung kommen = mehr Freizeitaktivitäten und Geselligkeit.
Und dabei einen Partner suchen und finden.

Eine Stadt mit Universität = größere Stadt = viele Leute und viele Freizeitmöglichkeiten.
Also weit besser für Partnersuche als z.B. ein Dorf.

Mit 33 J. ist noch längst nichts zu spät. Da gibts noch alle Möglichkeiten inkl. Kinder - Familiengründung. Aber jetzt dabei nicht mehr soviel Lebenszeit verlieren, wie bisher. Sondern konzentriert, strategisch und zielgerichtet daran arbeiten.
 
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  • #11
Ich verstehe die FSin so, als dass "eigentlich" alles ok ist im Leben (Beruf, Sozialkontakte, Aussehen, Gesundheit etc pp), nur der Mann fehlt.
Ich rate: Aktiv die Mühen der Partnersuche auf sich nehmen. D.h. entweder ne Anzeige schalten, auf Anzeigen antworten, über Internetanbieter suchen, Speeddating oder andere Verkupplungsangebote (Kochen, Reisen...) buchen, und dann DURCHHALTEN. Trotz des Zeitaufwandes, trotz mancher Enttäuschung (jemanden interessant finden aber nicht interessant genug gefunden werden) und womöglich trotz blöder Erlebnisse. Nicht nachlassen bei der Suche.
Dass das erste Date der Partner wird, ist eher unwahrscheinlich. Vielleicht eher der 7.
Vielleicht aber auch erst der 60.
Das kann man nicht wirklich beeinflussen.
Also, liebe FSin, starte dieses Projekt! Andere hast Du auch erfolgreich abgeschlossen.
Viel Glück
 
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  • #12
Mir fällt dazu ein:
- innere Themen erforschen - Seelenlandschaft
- kannst du mit einer Ausbildung Aufträge in der Wirtschaft annehmen, Beratung oder so?
- eine Weiterbildung für wirtschaftliche Bereiche, guck dir mal freelancer Plattformen an und lass dich inspirieren und geh mehr Geld verdienen.
- mach Singlereisen mit
Freu dich darüber, dass du ein System für dich hast. Es ist normal, dass in den Dreißigern Dinge in der Bahn sind und weniger passiert.

Kopf hoch.
w43
 
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  • #13
An die FS,

1. Wenn du dir einen Partner wünschst, um dir eine 4-5 Zimmer Wohnung zu leisten, dann wird es nie was. Soll ich eine Frau heiraten, um eine bessere Steuerklasse zu bekommen? Wenn du einen Partner brauchst, um materiell besser da zu stehen, finde ich's traurig.
2. In der Zeit als du promoviert hast, haben andere Menschen viel anderes unternommen und in der Zeit (5-7 Jahre) einen Partner gefunden. Es wäre naiv zu glauben, dass Studium/Doktorarbeit "nur" Fleiß und Ehrgeiz kosten würden. Nein, danach allein zu sein, gehört nicht selten mit dazu. Wer will schon eine/einen daten, die/der ständig am Schreibtisch sitzen muss und mit der/dem man nix in naher Zukunft plannen kann.
3. Obwohl ich nur studiert habe, stecke ich (als Mann) in einer ähnlichen Situation. In meinem Bekanntenkreis sind alle liiert. Wenn ich was unternehme, dann, so gut wie immer, alleine, was auf Dauer anstrengend werden kann. Ich habe mir gedacht, wenn ich bisher keine Partnerin gefunden habe, dann sollte es (von Gott gewollt) so sein. Ich möchte AUCH nicht meine Partnerin kennen lernen, wenn sie in die Wechseljahre kommt. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, das Leben, soweit es geht, zu genießen, und keinen materiellen Gütern hinterher zu laufen. Dafür tue ich dies und jenes für meinen Geist und mein Intellekt.
4. Was ich als Mitleidender raten kann, ist loslassen und deine überschüssige Energie in was anderes reinstecken - etwas, was Dir Spaß bringt.
 
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  • #14
Schaue genau hin, ob Du wirklich mit anderen innerlich am liebsten tauschen möchtest.
Bewerte dabei die sozialen und materiellen Dinge selbst und lass Dich nicht vom Schein trügen. Neben jedem Haben gibt es ein Soll, jeder Gewinn produziert neue Mängel. Eine Vierzimmer Wohnung zu zweit ist geselliger als eine mit zwei Zimmern und allein - aber das Wie zählt da mehr als das Was. Eine günstigere Steuerklasse gibt es nicht, sie verteilt das Geld nur anders. Im Falle einer Scheidung profitierst Du in Sachen Rente, wenn der Mann der Besserverdiener ist, nicht jedoch an seinem Einkommen, denn das ist bei Trennung ohne Kinder und ohne Eigenheim dann futsch. Eher umgekehrt: Als junger Vater hatte ich an der Seite einer sehr gut verdienenden Frau weniger Geld als heute (nach der Scheidung) mit meinem Durchschnittseinkommen und erwachsenen Kindern, die im Beruf sind. Bevor Du Wünsche formulierst, setzte Deinen Mangel nicht Eins zu Eins gegen den scheinenden Gewinn anderer.

Irgendwas ist immer - und trotzdem kann das Leben so schön sein. Weil andere etwas haben, was ich nicht habe, schaue ich erst einmal auf die Umstände und fange dann erst an, mich selbst damit zu vergleichen.

-Unerfülltes Sexualleben (O-Ton einer ehemaligen, total zufrieden wirkenden Kollegin)
"Eigentlich stehe ich gar nicht auf diesen Typ Mann, aber dann wurde ich schwanger..."

-Materieller Klotz am Bein (O-Ton eines gut situierten Freundes, der sich um NICHTS mehr Sorgen machen muss)
"Wir denken über einen Teilzeitgärtner nach, denn mit meinem Rücken schaffe ich den Riesengarten einfach nicht mehr..."
"Ich komme mit der Bahn, habe keine Lust, dass mein Porsche schon wieder lackiert werden muss, weil so ein Sozialneider im Kneipenviertel die Kiste zerkratzt..."

Soziale Verantwortung (O-Ton meiner Nachbarin, die dynamisch und ausgeglichen wirkt)
"Jahrelang musste ich auf vieles wegen der Kinder verzichten. Jetzt, wo ich "frei" bin, verzichte ich auf..., denn ich muss meine Mutter pflegen..."

Etwa die Hälfte aller Menschen in westlich industrialisierten Ländern hat es besser als Du. Etwa die Hälfte aller dort lebenden Menschen hat es schlechter als Du. Bilde Mittelwerte und schaue nicht nur rauf oder runter!

m,ü50
 
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  • #15
Liebe FS!

Glaub mir, ich weiß, wovon Du sprichst. Bin in einer sehr ähnlichen Lebenssituation wie Du (vielleicht mit einem Job, der ein bisschen besser bezahlt wird, aber das kann es ja nun echt nicht sein...).
Ich kenne auch diese Tiefs, diese Tage, an denen man das Gefühl hat, das wird NIE etwas werden.

Aber: es geht auch anders! Lass Dich nicht so hängen, sondern versuche, es irgendwie positiv anzugehen und das Beste zu hoffen!

Es wird Dir gleich viel besser gehen, wenn Du ein bisschen freundlicher und optimistischer in die Welt schaust! Manchmal rede ich mir selbst mein Leben schöner und bunter, als es vielleicht ist. Aber so ein bisschen Selbstbetrug ist doch nicht verboten und tut niemandem weh...

Sieh es mal so: wären alle Langzeitpaare wirklich so glücklich, wie Du denkst, dann müssten sie alle jeden Tag supergut drauf sein, lachen und scherzen und sich abends nach der Arbeit wahnsinnig aufeinander freuen. Wie ist die Realität? Doch ganz anders! Genau wie es bei den Singles unglückliche, vergrätzte, missmutige Zeitgenossen gibt, gibt es sie bei den Langzeitpaarenteilen auch! Das heißt, dass eine Beziehung an sich sicherlich kein Garant für Glück und Frohsinn ist!

Und wenn ich ehrlich bin: ich kenne wenige Paare, von denen ich denke, dass sie richtig richtig glücklich miteinander sind. Die meisten sind zusammen, weil sie eben schon immer zusammen sind. Und irgendwann heiraten sie, weil sie sich selbst und ihren Familien nicht mehr erklären können, warum sie nicht heiraten. So wollen wir das doch wohl nicht, oder?

Ich hab mir vorgenommen, es einfach spannend zu finden, nicht zu wissen, ob ich nicht am nächsten Tag bei irgendeiner Gelegenheit zufällig meinen zukünftigen Mann kennenlerne. Vielleicht versuchst Du es auch mal?

Sehr herzliche Grüße!
w, 33
 
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