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markt

  • #1

Motorradfahren aufgeben für die Liebe?

Ich bin gerade etwas ratlos..Bin schon richtig lange ein passionierter Motorradfahrer und auch schon relativ lange Single (hatte ja immer meine "Kumpels"). Naja nun ja eigentlich nicht mehr...Habe auch über so eine Börse eine Frau kennengelernt, die mich ordentlich durcheinander bringt. Ist ja alles schön und gut, nur ein Problem, das ich gar nicht so klein finde ist eben, dass sich so sehr um mich sorgt wegen dem Motorradfahren, dass Sie Sich nun von mir gewünscht hat, dass ich das Biken aufgebe..Das war erstmal ein ziemlicher Hammer. Bin ja auch nicht so der Typ der grossen Worte und habe dann auch nicht so direkt drauf geanwortet..Naja nun hackt Sie aber eben ständig nach und ich weiß langsam gar nicht mehr, was ich antworten soll..Will Sie natürlich auch nicht verlieren..Andererseits gehört das Motorradfahren zu mir wie..na Ihr wisst schon..Vor allem weil da auch meine Clique dranhängt, mit denen kann ich da auch nicht drüber reden..Was meint Ihr?
 
S

Sphynx

  • #2
OH nein,
ich bin auch eine Frau, aber das würde ich nicht verlangen.
Das ist immer ein Nebenkriegsschauplatz des Machtkrieges.

Wenn sie Dich liebt, dann läßt sie Dir das, da es ja nicht nur um die Aktivität geht, sondern auch Deine Freunde mit dran hängen.
Und wenn Du sie liebst, wirst Du es vielleicht mit Leichtig keit für sie etwas einschränken oder aber mindestens so vorsichtig fahren, dass Dir nichts passiert.

Nein, es ist unfair von ihr, von dir zu VERLANGEN, dass Du so etwas elementares aufgibst.
 
  • #3
das ist so eine entweder oder Geschichte. Ich würde auch nie mit einem mann zusammen sein wollen, der Motorradfahren als Hobby betreibt. Aber es gibt Frauen die mögen das auch gerne und fühlen sich in der Szene wohl. So eine musst du dir suchen, denn sonst wirst du dauerhaft nicht glücklich. Wenn du verzichtest, dann machst du dich unglücklich, wenn nicht ist sie weg. Das kann und wird nicht gut gehen
 
G

Gast

  • #4
Mein Freund ist auch ein passionierter Motorradfahrer.
Im Frühling des letzten Jahres ist er schwer gestürzt und hat sich das Bein gebrochen.
Damit ist ihm die Freude am Motorradfahren fürs erste vergangen.
Der Frühling naht jedoch wieder, die Freunde klopfen schon an, wann die nächste Tour zum Gardasee gestartet werden kann.
Mich gruselt auch schon davor, denn vor dem Unfall habe ich mir keine großen Sorgen gemacht - jetzt aber schon!
Ich dachte mir als Kompromiss, dass ich einfach mal mitfahren werde!
Vielleicht könntest Du ihr das auch mal vorschlagen?
Ansonsten mußt Du für Dich abwägen, ob Dir der Verzicht ZUUU schwer fällt!
LG (w40)
 
G

Gast

  • #5
Also ich (w) kann da glaub ich gut mitreden, da ich früher selbst Motorrad gefahren bin. Ich war auch total verrückt darauf , bin auch schwere Maschinen gefahren und war auch in einer Clique.
Trotzdem habe ich irgendwann damit aufgehört, weil es in meiner Clique einen Unfall nach dem anderen gab. Ich habe es noch eine Zeit lang verdrängt, dass mir auch was passieren könnte, aber irgendwann habe ich dann auch Schluß gemacht.
Und ich selber wollte auch keinen Freund haben, der Motorrad fährt, ja das geht sogar soweit, dass ich Männer mit Motorrädern von vorne herein als Partner ausgrenze.
Ich hab auch keine Lust zuhause zu sitzen und zu zittern, ob er heil zurück kommt
und schon gar nicht würde ich mich hinten drauf setzen.

Ich kann deine Freundin deshalb gut verstehen.

Kenne auch einige Paare, wo die Frauen das auch von ihren Männern verlangt haben, besonders dann, wenn sie Kinder haben.

Das ist natürlich schwierig für dich, du mußt dich quasi zwischen deinem Motorrad und deiner Freundin entscheiden.

Wenn du sie liebst, sollte dir die Entscheidung nicht so schwer fallen.
Kauf dir ein schönes Cabrio, das bringt mehr Spaß für euch beide.
 
G

Gast

  • #6
Nein! Gebe es nicht auf! Eine Frau, die mit sich im Reinen ist, wird soetwas nie von einem Mann verlangen. Solltest du es aufgeben, dann wirst du ihr - wenn auch nur unterschwellig - immer das Gefühl geben, es für sie getan zu haben und dafür eine "Gegenleistung" erwarten. Sie hat dich mit Motorrad kennen gelernt, also soll sie dein liebstens Hobby auch akzeptieren.

Ich habe mir schon immer folgendes gesagt: Sollte mich jemals jemand vor irgendeine Wahl stellen, wir derjenige, der mich vor die Wahl stellt, den kürzeren ziehen. Ich möchte so geliebt werden, wie ich bin. Und nicht verändert werden. Und so einen Partner möchte ich auch an meiner Seite wissen.
 
  • #7
da muss man sich einigen.
ich würde auf keinen fall das motorradfahren aufgeben!
ich selbst bin zwar kein motoradfan, aber würde eine potentielle freundin moped fahren, ich würde es ihr auf keinen fall verbieten!
 
G

Gast

  • #8
Sag ihr das Dir das Biken sehr viel bedeutet. Frag sie, ob sie versteht, das Dir das sehr viel bedeutet. Sag ihr, dass Du ihr auch sehr viel bedeutest. Dann frage sie, ob es etwas gibt, dass Ihr sehr viel bedeutet. Und dann frag sie, was sie dazu sagen würde, wenn Du von ihr verlangtest, es aufzugeben. Oder wenn jemand Dich fragte, sie aufzugeben...

m, kein Biker
 
G

Gast

  • #9
Mit Motorradfahren setzt man sein Leben aufs Spiel. Ein unverschuldeter Unfall kann da jederzeit passieren. Und während der Unfallverursacher angeschnallt im Auto sitzt und "Ups" sagt, fliegst du mit 50 km/h oder mehr gegen den nächsten Baum oder sonst wohin. Leider werden viele erst durch den Schaden klug, sofern sie dann noch leben. Ich kann verstehen, wenn eine Frau das auf Dauer nicht mitmachen will und kann.
 
G

Gast

  • #10
Ich rate Dir, gib dieses Hobby nicht auf. Ich finde es von Deiner Freundin absolut unklug von Dir eine Entscheidung zu verlangen! Sie hat die Gefährlichkeit nur vorgeschoben. Ausserdem wirst Du- falls Du dich breitschlagen lässt- unausstehlich. Ich fahre selbst, und es gibt absolut nichts was mit diesem "Freiheitsgefühl" vergleichbar wäre. Alles Gute
w/57
 
  • #11
Ich finde Motorradfahren unverantworlich und würde das bei meinem Partner auch nicht dulden. Entweder man vermeidet solche Typen gleichen oder er gewöhnt es sich ab. Ich gebe aber zu, das zu verlangen, ist schon hart -- insofern gleich vorher aussortieren.
 
G

Gast

  • #12
@9
Ich verstehe nicht, wieso du seine Freundin als unklug bezeichnest.
Sie hat Angst ihn zu verlieren, dass hat mit Klugheit nichts zu tun.
Die Gefährlichkeit braucht man nicht vorschieben, sie ist Tatsache, siehe Unfallstatistik.
Natürlich darf jeder selbst entscheiden, ob er sich Risiken aussetzt.
Aber die Ängste der jeweiligen Partner sollte man auch nachvollziehen können.
 
  • #13
Aber das ist doch DEINE Leidenschaft ... das Biken!
OHNE das Biken wirst du nicht mehr der sein, den sie kennengelernt hat.
Ist ihr/dir das bewusst?
Ja, es ist gefährlich. Aber vieles andere auch.
Schon beim Verlassen des Hauses könnte ein Ziegel auf den Kopf fallen oder oder oder ...
Man liebt einen Menschen mit allem Drum und Dran ... zu dir gehört unter anderem das Biken.
Bleib dabei!
 
G

Gast

  • #14
Dein Problem haben wohl viele Motorradfahrer. Hier bei uns in der Gegend gibt es eine Online-Partnerbörse, die ist voll von Single-Motorradfahrern. Und alle suchen sie eine Frau, die dieses Hobby mag oder sogar selbst ausübt. Das sind aber die wenigsten. Die meisten Frauen wollen keinen Biker und nicht nur wegen der Gefahren. Das kann ich gut verstehen., Ich (selber keine Motorradfahrerin) war mit einem Biker verheiratet. Es ist wohl das familienfeindlichste Hobby, das es gibt. Er tourt mit seinen Kumpels am WE und in den Ferien und Frau sitzt mit Kleinkindern zu Hause. Super. Für mich nie wieder. Motorradfahrer sind absolute NoGos.
 
G

Gast

  • #15
Ich spinne den Gedanken von # 12 mal weiter: wenn Du das Biken aufgegeben hast, könnte sie die Idee haben, Dich in weiteren Merkmalen umgestalten zu wollen. Ab einem gewissen Punkt "wirst du nicht mehr der sein, den sie kennengelernt hat." Dann bist Du nicht mehr interessant für sie. Habe diesen Mechanismus in ähnlicher Form selbst erlebt und er ist mir erst später bewußt geworden.
Ich bin selbst Motorradfahrer, bin aber nur nach Lust und Laune unterwegs, also eher selten. Etwas anderes ist es, wenn Du jedes Wochenende unterwegs bist, dann hätte ich Verständnis für eine Forderung, zu reduzieren, aber nicht in Form eines Verbotes.
Frage sie doch mal, warum sie Dir das verbieten will, vielleicht ist der Grund Angst, vielleicht würde sie auch gerne mehr Zeit mit Dir verbringen, aber ein Verbot ohne Begründung könnte und würde ich nicht akzeptieren.
Ich würde von einer Partnerin nicht verlangen, daß sie ein Hobby, das sie über mehrere Jahre intensiv betrieben hat, von jetzt auf gleich aufgibt. Wenn sie mit mir aufgrund ihres intensiven Hobbys nur ihre "Rest"zeit verbringen würde, wäre ich weg.
Alles eine Frage der Kompromisse, aber nicht der Verbote.
m
 
G

Gast

  • #16
du ich war als kind dabei wie das kind unseres kaminkehrers grad tod da lag nach einem autounfall ... und das hirn auf der straße.

glaub mir: so was gesehen zu haben reicht einmal im leben
 
G

Gast

  • #17
Ein Partner, der am anderen rumschraubt, der ihn verändern will, hat keine Chance ihn zu halten! Ich würde jede Partnerschaft unter solchen Umständen sofort beenden, sowas hänge ich mir nicht ans Bein, später kommt dann das und dann das usw usf. Diese Frau will dich kommandieren und beherrschen, Finger weg! Klares NEIN! m/45
 
G

Gast

  • #18
Viele kennen ex - Biker. Entweder sind die tot oder sitzen im Rollstuhl.
Das Risiko ist sehr hoch. Einer Partnerin droht schlimmstenfalls das Dasein als Witwe und alleinerziehende Mutter. Dann empfehle ich doch "Liebe" und Bobby -Car. M 53J
 
  • #19
Nein dieser Konfrontation darfst Du nicht ausweichen, sondern musst die Initiative übernehmen! Für mich selber kam Motorradfahren nie in Frage. Aber wenn Motorradfahren für Dich Ausgleich ist, Entspannnung, dann ist es keine Frau auf der Welt wert, ihr zu Liebe das eigene Leben maßgeblich zu verschlechtern. Männer vergessen häufig, dass es ihnen in einer Beziehung besser gehen sollte als ohne, sonst läuft das Leben grundfalsch.

An die Frauen, die leichtfertig in das Selbstbestimmungsrecht ihres Partners eingreifen wollen. Ein zeitaufwendiger Karrierejob ist ein Gesundheitsrisiko von ähnlichem Kaliber, und mit gleicher Berechtigung könnte ein Partner das Ende der Karierre fordern, weil er keine Lust hat ab 50+ den Krankenpfleger und Psychotherapeut zu spielen. Ist da Eure eigene Anpassungsbereitschaft auch hier so groß?
m43
 
G

Gast

  • #20
TE, pass auf, dass es dir nicht so geht wie ihm:

Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare
Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze
Sweat-Shirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranste Jeans und weiße Turnschuhe.

Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.

Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."

Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten.
Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen:" Du
könntest wenigstens zum Frisör gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und ließ mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schließlich liebte ich sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb.

"Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie.
Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer großen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder ( Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:" Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug
Hemden, Pullunder (Ärrrgh) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, todschick und es zog auf meinem Kopf. Dann folgte der größte Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen.
Außerdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spießig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheisse und es zog auf dem Kopf.

Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich." Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennen gelernt habe."

Vor kurzem traf ich sie wieder.
Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und
Tätowierungen, der mich mitleidig ansah.

Ich glaube, ich werde Ihm eine Mütze schicken.
 
G

Gast

  • #21
JaJa...jeder kennt einen Motorradfahrer, der sein Leben liess, daher ist Motorradfahren natürlich wahnsinnig gefährlich und meist tödlich. Lasst doch bitte mal die Stammtischparolen sein.

Das Unfallrisiko ist mit dem Motorrad 7x höher, als mit dem Auto, die Unfallzahlen sind trotz gestiegener Fahrerzahlen seit Jahren rückläufig. Zum Vergleich, was "7x höheres Risiko" bedeutet: Das Unfallrisiko eines Rettungswagens auf Sondersignalfahrt liegt ca. 8x höher, das eines Notarzteinsatzfahrzeuges ca. 16 mal höher, als mit dem PKW.

Gerade bei langjährigen Fahrern (und nicht nur Schönwetter) ist das Unfallrisiko deutlich niedriger, als bei "Spätberufenen", die sich in der Midlifecrisis erstmal eine Maschine zulegen und selten fahren.

Du, lieber FS, schreibst zwar nicht, wie alt Du bist,, aber ich gehe von langer Fahrerfahrung und hoher Fahrleistung aus, Du bist also schonmal kein Hochrisikokandidat für Unfälle. ABS kann das Risiko noch weiter reduzieren -falls Du kein ABS-Motorrad hast, wäre die Anschaffung vielleicht ein Zugeständnis an Deine Freundin. Ebenso ein Sicherheitstraining alle zwei Jahre und besonders gute Schutzkleidung (z.B. Protektorenhemd( Hartprotektoren).

Ich würde das Hobby niemals für einen Partner aufgeben, ich denke, Du machst Dich damit total unglücklich, zumal auch ein Teil Deines Freundeskreises daran zu hängen scheint. Versuche Dir mal vorzustellen, wie ein Leben ohne Motorrad wäre und entscheide dann aus DEINEM Bauch heraus.

Ich kann die Sorgen Deiner Freundin zwar verstehen, denke aber, dass ihr absolut nicht klar ist, was es bedeutet, einem passionierten Motorradfahrer sein Hobby nehmen zu wollen. Da hilft nur reden und klare Absprachen, um ihr die Angst zu nehmen. Z.B. regelmäßiges Melden von Motorradtouren und absolute Pünktlichkeit! Die Ängstlichen malen sich ihre Horrorszenarien meist aus, wenn ein Termin vereinbart ist und der Biker nicht kommt.

Ich fahre seit über 30 Jahren Motorrad, Fahrleistung 10.000 -15.000 km im Jahr (viel im Ausland) und hatte bisher 2 Unfälle, die ich dank Hartprotektoren jeweils unverletzt überstand. Wenn ein neuer Freund von mir fordern würde, dieses Hobby aufzugeben, müsste er sich zwischen "mir mit Motorrad" oder "keine Beziehung" entscheiden.

w, 49
 
G

Gast

  • #22
Hallo, zuerst einmal hast du meinen Respekt dass du dir Gedanken machst wie sich eure Beziehung entwickeln kann, und nicht sofort aufgibst nach dem Motto "Danke, die Nächste bitte!", so wie viele andere Männer die einem neuen Date schon bei der unbedeutendsten "Nicht-Übereinstimmung" keine weitere Chance geben.


Einerseits kann ich ihre Angst verstehen - dass dieses Hobby gefährlich ist, ist nicht von der Hand zu weisen, da kann man noch so vorsichtig sein, oft trifft es ja auch Unschuldige. Andererseits kann ich sehr gut verstehen, wie sehr dein Herz an diesem Hobby hängt, denn die Bikerszene ist ja auch so eine bestimmte Lebensart, da würde es dir sicher sehr schwer fallen es aufzugeben, dann wärst du nicht mehr du selbst (...und es geht dir so wie dem in dem Witz aus #19).
Solltest du später mal aufhören wollen weil du meinst es passt jetzt nicht mehr zu deinem Leben, z.B. weil du Vater wirst und nun anders darüber denkst, dann hast du das selber entschieden und nicht ein anderer von dir verlangt (wie Nr.5 richtig bemerkt - man macht sonst dem anderen unterschwellige Vorwürfe wenn man nicht selber freiwillig verzichtet hat).

Meiner Meinung nach soll man einen Menschen so nehmen wie er ist und nicht umerziehen wollen, und wenn die Lebensweisen nicht zueinander passen sucht man eben weiter.
Ich selbst würde auch nie mit einem Biker zusammen sein wollen, sondern unter Gleichgesinnten suchen (es gibt doch auch genug Bikerfrauen?).

Klar, deine Kumpels wären auch nicht begeistert. Freunde sind wichtig, die möchte man nicht verlieren. Was wäre denn z.B. - du würdest auf dein Hobby verzichten, und ein paar Monate später stellt ihr fest ihr passt doch nicht zusammen, trennt euch wieder...
 
G

Gast

  • #23
He Nummer 19, schreib bitte ein Buch, ich kaufe es! Man kann es nicht treffender formulieren! Ich bin 45 Jahre und fahre seit meinem 18.Lebensjahr Motorrad, beginnend bei (heute betrachtet) eigentlich und uneigentlich unfahrbaren, merkwürdigen Exemplaren der Zweiradpalette, zu heute einem wunderschönen Gerät aus der Bologneser Motorrad-Schmiede. Das Ganze begleitet von mehreren mehr oder weniger brenzligen Situationen, mit danach mehr oder weniger schmerzhaften Genesungsphasen. Ich bin nicht die Heldin der Landstraße, die allen zeigen muss, dass da einiges mehr abgeht als bei der überdachten Zündkerze, weil, ICH weiß es! Aber ich wurde "NICHT GESEHEN" unter anderem von einer Cabrio-Dame, wo das Haar auch nach dem Crash immer noch wunderbar lag ;-) ! Ich denke, es gibt die rosarote Verliebtheit, verbunden mit gern etwas mehr Leidenschaft, aber wohl oder übel auch die Alltags-Ernüchterung und dann denke nach, ob du der Mann (oder besser das wohlerzogene Dackelchen) sein möchtest. Ich weiß, dass es anders geht, weil ich es gerade glücklich lebe! Viel Glück für dich!
 
S

Sphynx

  • #24
@19----Oh Du guter mein Vater...ja......
so treffend!!!

Deshalb suche ich lieber ein bißchen länger, als dass ich einen Mann verändern wollte!!
Genauso wie mein Exmann mich verändert hat und dann nicht mehr wollte (er hat ein Landei aus mir machen wollen)....

Das erspare ich mir und meinem zukünftigen Partner....
Bitte ...kannst Du Dir wieder die Haare wachsen lassen? Nur für Dich ? ;)))
 
G

Gast

  • #25
@19
traurig-schöne Geschichte. Und sie bringt es auf den Punkt.
 
G

Gast

  • #26
Lieber Fragesteller, das ist ein echtes Dilemma. Emotional kann ich Deine Freundin verstehen, auch ich wäre krank vor Sorge, wenn mein Freund/mein Mann Motorrad fahren führen. Ich hätte immer Angst, er kommt nicht zurück. Ich würde jedoch versuchen, mit meiner Angst zu leben, wenn meinem Partner das Motorrad fahren so wichtig ist, wie es Dir zu sein scheint.
In Deinem Fall hängen ja auch die Freunde etc. dran und so ganz sicher kann man sich nie sein, ob es nicht doch so ein erstes, kleines Machtkämpfchen zwischen Dir und Deiner Freundin ist.

Gibt es eine Möglichkeit die Anzahl Deiner Fahrten zu reduzieren?

Wenn ich Dich richtig verstehe, ist Motorrad fahren (vielleicht neben Deiner Freundin) mit das Wichtigste in Deinem Leben und ich wundere mich, dass Du Dich nicht mit einer Frau angefreundet hast, für die das ähnlich ist bzw. die damit kein Problem hat.

w/48
 
  • #27
Wer so irrational versessen auf Motorradfahren ist, der sollte sich unbedingt eine Motorradfahrerin suchen. Da passt es dann vielleicht. Normale Menschen werden immer den Kopf schütteln über diese unsinnigste Art der Fortbewegung.
 
G

Gast

  • #28
@19
Sehr cool:))

zu FS:
Gib es nicht auf bzw überlege, wie wichtig es dir ist - aber es klingt, als würdest du es lieben
und ich glaube nicht, dass es das wert ist.
Das gehört doch zu dir.
 
S

Sphynx

  • #29
@Frederika: Motorradfahrer sind auch normale Menschen - Biker haben lediglich eine andere Lebenseinstellung und die sollte unser FS nicht aufgeben, denn sie gehört zu ihm.
 
  • #30
@#28: Ja klar, von mir aus. Nur eben inkompatibel zu der Mehrheit der Nicht-Motorradfahrer.
 
Status
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