• #1

(Momentan) arbeitslosen Mann daten?

Ein NoGo oder sollte man es versuchen? Wenn der Mann gebildet ist und viele weitere positive Eigenschaften besitzt?
 
  • #2
Nein würde ich nicht.
Allerdings kommt es auf das Alter des Mannes an.
Ein junger Mann nach dem Studium oder nach der Ausbildung kann Schwierigkeiten haben eine passende Stellung aufgrund des Überangebotes zu bekommen.

In unserem Unternehmen werden Azubis kaum übernommen, zumindest nicht in der Region in welcher sie ausgebildet wurden, aber sie erhalten Chancen bundes- bzw. weltweit. Nicht jeder will umziehen das ist klar.

Dann kommt es darauf an, wie lange der Mann schon arbeitslos ist, ab einem Jahr wird es noch schwieriger, weil diese Menschen dann sehr demotiviert sein können, was eine Beziehung zusätzlich erschwert.

Ein gut ausgebildeter, kompetenter und energiegeladener Mann, welcher davon überzeugt ist beruflich seinen Weg zu gehen, ist niemals lange arbeitslos. Ihm ist es lieber wieder "klein" anzufangen und eine Chance zu ergreifen, als auf ein Supergehalt zu pochen aber weiterhin in Warteschlangen vorm Berufsberater zu stehen.

Auch hätte ich keine Lust in Dates Gejammer zu hören, denn gerade Männer definieren sich mehr über den Beruf als über Frauengeschichten. Mir wäre das zu stressig, da könnte er ansonsten aussehen wie der Traum-Mann schlechthin.
Das Leben ist zu kurz für die Sorgen anderer Leute, ich habe meine beruflichen Sorgen auch gehabt, aber sie alleine bewältigt, ohne jegliche Unterstützung von außen und mit Erfolg.
 
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  • #3
Ja natürlich, warum denn nicht?
Es kommt ja nur auf seine Lebensumstände an, seinen Drive, seinen Charakter. Arbeitslos kann man schnell werden, und dann auch schnell wieder arbeiten. Was solls?
 
  • #4
Wenn er kein langzeit Hartz4 Empfänger ist und auf der Suche nach einem Job - warum nicht?
Soll ja Umstände geben, die einen mal eine Weile arbeitslos werden lassen, heißt ja aber nicht, dass sich das nicht wieder ändert.

Er sollte sich im Gegenzug fragen, ob er sich örtlich binden möchte, da man ja für einen guten/ passenden Job heutzutage auch gerne mal umzieht...
 
  • #5
Natürlich daten!
Es sei denn, du legst Wert darauf, dass dein "Neuer" nach außen was hermacht, also viel Geld verdient, einen angesehen Job hat, ein fettes Auto fährt, dich in schöne Restaurants einlädt... dann nicht.
 
  • #6
Wenn du Antworten möchtest, solltest du doch etwas konkreter werden. Z.B.:

Wie alt ist der Mann?
Bildungsstand/Beruf?
War der Mann schon öfter arbeitslos?
Sucht er aktiv?
 
  • #7
Es kommt drauf an was er für einen Beruf hat - ist er zB Freiberufler, kann er ggf. noch leicht umziehen so lange er nicht sein eigenes Büro aufgemacht hat.

Aber es ist auch eine Frage der Gesamtumstände. Im Bekanntenkreis heiratete eine Lehrerin einen Mann der keine gute Perspektive in seinem job hatte. Sie sagte "ich verdiene genug" --- er kandidierte mittlerweile als Oberbürgermeister und ist nun Professor und sie ist daheim und kümmert sich um die gemeinsamen Kinder ...
 
  • #8
Wie würdest du dich fühlen, wenn jemand wegen dir diese Frage stellen würde?

Aber ich denke, ich verstehe was du meinst. Es kommt darauf an:
einen engagierten, aktiven Menschen, auf Arbeitssuche oder auch wegen Weiterbildung pausierend und mit offensichtlichen, sinnvollen Zukunftsplänen und geregelten Finanzen datet man lieber als einen jammernden und desillusionierten Menschen, der sich und die (Arbeits-)Welt aufgegeben hat.

So gesehen, was befürchtet du und warum solltest du ihn nicht daten?
 
G

Ga_ui

  • #9
Machst du dein eigenes Glück von der Meinung der Gesellschaft abhängig?

Mir ist es lieber, jemand ist arbeitslos, als etwas zu machen, das er ums Verrecken nicht tun möchte und hinterher depressiv wird oder sich umbringt. Wir haben genug psychisch Kranke um uns wegen dem Job und ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr sehen und hören. Viel zu viele Menschen definieren sich über ihren Job und Status. Das geht mir auf den Geist.

Dann lieber mal eine Zeitlang Auszeit nahmen, und überlegen, was man überhaupt vom Leben will.

Das Problem bist du selber, wie du damit umgehst, deine Erwartungshaltung, und ob du dich und ihn abhängig machst. Gib ihm KEIN Geld, zieht NICHT zusammen, setz du kein Kind in die Welt, und dann sitzt er auch nicht auf deiner Couch faul herum. Wenn er auf seiner Couch faul herumsitzen möchte, dann ist das sein gutes Recht.
 
  • #10
Mein Exmann wararbeitslos, als ich ihn vor gut 30 Jahren kennengelernt habe. Nach dem Studium war er kurzzeitig in einer Firma, die dann Konkurs anmelden musste. Dann war er ca. 1 Jahr arbeitslos. Das war einfach eine Zeit, in der in seinem Beruf eine Flaute herrschte und er eben noch nicht viel Berufserfahrung hatte.
Später hat er dann eine Stelle gefunden und Karriere gemacht.
Ein alter Schulfreund von mir wurde mit 50 arbeitslos. Er wurde wegrationalisiert und mit 50 hatte er kaum mehr Chancen. Er hat dann ca. 4 Jahre gesucht und dann auch nur einen weniger qualifizierten Job bekommen. Er hat sie Arbeitslosigkeit aber gut überstanden, da er sehr vermögend war.
Nicht jeder Arbeitsloser ist der typische H4 empfänger, den man aus RTL2 kennt.
Ich würde mir den Mann anschauen und dann entscheiden.
 
G

Ga_ui

  • #11
Ist vielleicht ein harter Vergleich, aber ich sehe es nicht problematischer wie einen Pc-Zocker, Langweiler, Stubenhocker, Student, Fernsehgucker oder Katzenkuschler daheim sitzen zu haben. All diese Menschen sind mehr oder weniger reaktiv, man ist schnell von ihnen genervt, sie lassen sich lieber passiv daheim berieseln und leben die bescheidene Welt und nach Plänen, die andere für sie kreiert haben, anstatt in die Welt hinaus zu gehen, von ihrem Sofa aufzustehen und selber etwas zu gestalten, ihre Träume, Bedürfnisse oder den Wunschjob zu machen. Denn dazu muss man ja proaktiv sein. Die meisten Menschen sind das nicht. Also nicht nur Arbeitslose. Auch Menschen, die einer regulären Arbeit nachgehen, können superlangweilig sein und mit sich in der Freizeit nichts anderes anfangen, als Fernseh- und Filmgucken.

Viele Arbeitslose sind trotzdem interessante Charaktere. Problematisch ist es dann, wenn diese Menschen auf der Stufe von Pc-Gamer, desinteressierte Langweiler und Stubenhocker abrutschen. Den ganzen Tag Alkohol trinkend, Fast-Food-essend, rauchend und Fernsehkiste an und sich über nichts unterhalten können bzw. wenn ihnen alles andere zu anstrengend ist.
 
  • #12
Das kommt auf die Umstände an. Vielleicht sagt dein "momentan" in Klammern ja auch, dass das nur eine Übergangszeit ist.

Und zu den Umständen gehört auch, was für ein Berufsfeld das ist. Bei Geisteswissenschaftlern zum Beispiel (meine "Branche") ist das in allen Altersgruppen ganz normal, auch mal eine Weile arbeitssuchend zu sein (es heißt ja nicht mehr "arbeitslos"). Nur Leute, die es dann auf Dauer nicht mehr schaffen, bei denen liegt irgendwas im Argen. Aber 1 bis 2 Jahre, das ist heute kein Makel mehr - das ist einfach realistisch.
 
  • #13
Für mich wäre das nichts.
Ok, nicht zusammenziehen, ihm kein Geld geben usw., das könnte man schon machen und es mit ihm wagen.
Aber es geht gar nicht so sehr ums Geld und ums Ausnutzen.
Ich würde befürchten, dass er nicht fröhlich und zufrieden wäre.
Dass ich ihn immer trösten müßte und so tun, als bewunderte ich ihn trotzdem.
Dass er sich im Laufe der Zeit zum Jammerlappen entwickeln würde.
Darauf hätte ich keine Lust.

w 48
 
  • #14
Eisklat berechnend ist die Frau. Sie will offenbar keinen arbeitslosen Mann, weil sie dann befürchtet, dass er als ihr Ernährer ausfällt udn sie scih nicht in seinem Status sonnen kann! Wie wär's, wenn ihr Ladies mal den Ernährer des Mannes abgebt?

P.S. Wo bleibt eigentlich das Gesäusel, es komme nur auf die inneren Werte an?
 
  • #15
Ich hatte es gemacht und wäre bei einem zweiten Mal extrem vorsichtig. Nicht die Arbeitslosigkeit an sich ist das Problem (das kann jeden treffen), sondern die Frage, wie lange er es schon ist und was er konkret dagegen tut. Langzeitarbeitslose, die nur zuhause rumsitzen und warten, daß die Silberteller vom Himmel fallen, vermeide ich dabei.
 
  • #17
Es kommt auf die Gründe an, warum Jemand arbeitslos ist.
Und was der Betreffende daraus macht.

Auch der Arbeitsmarkt ist ein Markt von Angebot und Nachfrage.
Wer selbst das beste Angebot als Arbeitskraft anbietet, nützt nichts wenn es dafür keine Nachfrage gibt. Ich traf z.B. einen Kinderarzt und einen Ingenieur in Dtl., die nach jeweils über 300 Absagen aufgeben wollten. Selbst als Lehrer kann man in Dtl. arbeitslos sein, obwohl zuwenig Lehrer an unseren Schulen.

Wer länger als ein Jahr arbeitslos ist, hat es viel schwerer, überhaupt noch einen Job zu bekommen. Viele Arbeitgeber lehnen solche Arbeitslose generell ab, auch diverse Zeitarbeitsfirmen. Egal aus welchen Gründen Derjenige so lange arbeitslos ist.

Dtl. ist kein Land, der "vom Tellerwäscher zum Millionär" ermöglicht. Sondern einmal Tellerwäscher = immer sowas.
Darum steigen Viele nicht auf einfachere Jobs um. Aus Sorge, dann auf ihrer Qualifikation und Niveau nichts mehr zu bekommen.

Zeitarbeit ist bei vielen Leuten so verhasst, dass sie nur im äußersten Notfall oder sich gar nicht dort bewerben. Denn 20 - 50 % weniger Lohn, als wie direkt angestellt. (Ausnahme: Ärzte)
Und i.d.R. alle Fahrtkosten selber tragen, egal wie weit man vermittelt wird.

Ab 50+ bekommt man eher die Kündigung, als einen neuen Job.
Bei Frauen ist die Grenze tlw. erst ab 55+.
Einzelne Firmen kündigen gezielt, um solche "älteren" Arbeitnehmer los zu werden. Sie halten jüngere Arbeitnehmer für leistungsfähiger, weniger krank, und billiger + williger.
Oder es ist der technische Fortschritt, der für jüngere Leute einfacher zu bewältigen ist. Und damit ein Vorteil auch für den Arbeitgeber.
 
  • #18
Ja warum nicht. Vorausgesetzt er zeigt die Power bei der Arbeitssuche und ist bemüht. Ja. Warum dann nicht.
m45
 
  • #19
Arbeitslosigkeit wird in nächster Zukunft immer mehr Menschen betreffen - und viele sind nicht mal selbst daran schuld, denn wenn man sich die zahlreichen Insolvenzen ansieht, weiß man ja, dass nicht nur Chefs ihre Firma verlieren sondern auch alle Angestellten ihren Job.

Ich würde versuchen herauszuhören, ob der Mann einen Job sucht oder ob er arbeitsscheu ist.

Ich glaube, viele Menschen haben erst während einer (vorübergehenden) Arbeitslosigkeit Zeit für die Partnersuche...
 
  • #20
Wenn er nicht permanent seine Unzufriedenheit an Dir abreagiert, warum nicht. Viele Männer (und Frauen) sind umgekehrt voll im Berufsleben und davon so gestresst, dass sie kaum noch Energie für ein Privatleben haben.
Alles eine Frage, wie ihr damit umgeht.
Ein Mensch, der sich nur über seinen Beruf definiert, pokert heuzutage sowieso hoch...denn ein Jobverlust kann jeden treffen.Und ein steiler gesellschaftlicher Aufstieg ist selbst für sehr gut ausgebildete Akademiker heute kaum noch möglich. Wohlhabend wird man in Deutschland durch ein Erbe-ansonsten rupft einen die Steuer!
 
  • #21
Es kommt nur auf die inneren Werte an.

Arbeitslos zu sein ist kein Makel, alles eine Frage der Zeit. Wenn der Mann gebildet ist und ansonsten viele positive Eigenschaften hat, was spricht dagegen? Es kommt sicher auch darauf an, wie er damit umgeht, was er für Pläne hat, wie er sich damit arrangiert, finanziell kürzer zu treten etc. Aber die reine Tatsache heißt für mich noch nichts.
 
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E

EarlyWinter

  • #22
Wie wär's, wenn ihr Ladies mal den Ernährer des Mannes abgebt?
Pack deine Vorurteile wieder ein.
Meine Mutter war die Ernährerin der Familie, mein Vater hatte keinen Bock zu arbeiten, hat einen Job gesucht, um nach einer Woche wieder aufzuhören (es waren immer andere schuld), er war Sozialschmarotzer und hat meine Mutter und mich physisch und psychisch misshandelt. Er hatte zu viel Zeit und hat sich immer neue Schikanen ausgedacht, wir hatten Angst, nach Hause zu kommen. Hat meine Mutter wie eine Sklavin behandelt und hat alleine über das Geld bestimmt, das er nicht verdient hat. Mein Bafög hat er auch einkassiert und weder meine Mutter noch ich haben je Geld im Portemonnaie gehabt. So viel zum Thema berechnende Frauen.

Ich WEISS natürlich, dass arbeitslos nicht = mein Vater ist und deshalb rate ich der FS, den Mann auf alle Fälle im Gesamtkontext kennenzulernen. Aber ICH bin geschädigt und würde niemals einen Mann nehmen, der bei unserem Kennenlernen arbeitslos ist. Das ist ungerecht, ich weiß, aber diese Angst sitzt tief, genau wie bei Männern, die in ihren Beziehungen ausgenutzt wurden.
Dass ich aber selbstverständlich für meinen Partner in einer solchen Situation da wäre steht außer Frage.
 
  • #23
Hi Amalfitana,

schließe mich hier der Minderheit an und halte es mit Herakles. Nein, würde ich nicht machen.

Der Grund dafür ist aber einfach nur sehr persönlicher Art und geht absolut nicht gegen Arbeitslose. Ich bin selbst eine Powerfrau, seit meinem 21. Lebensjahr Unternehmerin und ich stehe nur auf mega potente Powermänner (ich spreche nicht über Sex). Das sind selbst auch Unternehmer und Powertypen, die zu mir passen. Typ in Angestellten-Position plus arbeitslos macht mich so gar nicht an. Unsexy. Sorry, geht für mich nicht. Ich spreche wie gesagt für mich. Und noch mal: nein, es ist nichts gegen Arbeitslose! Grüßle
 
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  • #24
Die Frage ist pauschal nicht zu beantworten.

Es kommt auf den Menschen an - seine gesamte Persönlichkeit.
Warum ist er arbeitslos, wie steht er dazu, wie geht er damit um, wie ist die Grundstimmung - positiv, aktiv oder depressiv- resignierend, jammernd, passiv-agressiv.

Wenn mir der Mann sympathisch ist und insgesamt stimmig, wäre das kein Thema.
 
N

nachdenkliche

  • #25
Warum nicht???
Arbeitslos können wir alle werden!
Mir kommt es auf den Menschen insgesamt an, auch ob er motiviert ist zu arbeiten, sich bemüht auch erstmal von mir aus etwas anderes tut, ehrenamtlich vielleicht?
Außerdem mag ich keine Powerfrauen/Männer da bekomme ich das kalte Gruseln...
 
  • #26
Ein Kurzzeit-Arbeitsloser mit beruflichen Ambitionen wird sich im Falle einer Kurzzeitarbeitslosigkeit doch wohl eher auf die Jobsuche als auf die Partnerinnensuche stürtzen, es sei denn er sucht eine Ernäherin. Ich wäre an Stelle der FS ziemlich misstrauisch.
Und sicher können Frauen ihre Männer unterstützen. Erfolgreiche Frauen ihre verdammt gutaussehenden, zehn bis zwanzig Jahre jüngeren Männer. Eine Trophy-Wife im Gegenzug muss ihrem Mann ja auch Jugend, verdammt gutes Aussehen und "besondere Fähigkeiten" bieten. Wieso sollte es da bei umgekehrter Rollenverteilen für die Männer denn anders sein?
 
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  • #27
Arbeitslosigkeit kann sicher jeden treffen.
Und sicher habe ich dann mehr Zeit für die Partnersuche.
Aber warum suche ich gerade DANN einen Partner?
Weil ich seelische Unterstützung brauche (bin keine Therapeutin)?
Weil ich jemanden brauche, der mich aushält (bin nicht das Sozialamt)?
Ich finde, es ist mit Vorsicht zu genießen.
Warum arbeitslos? Bemüht MANN sich, einen Job zu finden?
 
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  • #28
Konkreter: Er hat Migrationshintergrund, Studium in seinem Land (technische Richtung), aufgrund der ökonomischen Situation dort nach D. gekommen. Hier bisher leider nur unter seiner Qualifikation gearbeitet, besucht momentan Weiterbildungen. Ansonsten ein sehr intelligenter, angenehmer Mensch.
 
  • #29
Hi Amalfitana,

na, also das mit den Weiterbildungen, die er macht, liest sich ja schon mal anders, da würde ich ihn nicht mal "wirklich" als "arbeitslos" bezeichnen, auch wenn er momentan nicht erwerbstätig ist. Las sich erst mal so, als würde er gar nichts tun, außer evtl. Bewerbungen schreiben... und offenbar hat er ja auch schon gejobbt. Fände es besser, wenn er neben der Weiterbildung auch weiterhin jobben würde, käme irgendwie besser rüber, aber in dem Fall sehe ich es nicht ganz so kritisch, würde das aber trotzdem hinterfragen...

Wenn das solche (i.d.R. sinnlosen) "Maßnahmen" vom JC sind, die er machen muß, um weiterhin Stütze zu bekommen und er dann nicht mal nebenher jobbt, auch wenn "unqualifiziert", würde ich aber die Finger davon lassen... das zeugt dann nicht wirklich von "gutem Willen", finde ich...

Generell könnte ich es mir in so einer Situation nicht vorstellen, aktiv einen Partner zu suchen, da sollte es Prio 1 haben, wieder in ein "richtiges" Leben zu kommen. Hätte ich den Mann online kennengelernt in PB wäre ich persönlich deshalb somit drei Mal wachsam. Im RL zufällig kennengelernt und für sympathisch befunden, ist aber wieder was anderes...
 
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  • #30
Ich weiss ja nicht, was für dich ein "date" ist und "was man da alles bringen muss".

Für mich ist ein date eine Verabredung mit jemanden, den man nicht richtig kennt. Daraus kann sich für mich entweder eine Freundschaft oder eine Partnerschaft entwickeln, muss aber nicht. Ich würde das locker sehen.

Das ist meistens so, dass wenn das Studium in einem anderen Land nicht anerkannt wird, müssen die Qualifikationen und vermutlich auch Sprachkenntnisse erworben werden. Wenn jemand das will, wird er das schaffen und seinen Weg machen. Das ist eine Typfrage.