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  • #1

Mit Ü40 Mutter werden

Wie seht ihr es, ist es ok auch Ü40 noch ein Kind zu bekommen? Ich habe jahrelang viel Zeit auf Job verwendet und leider auch lange nicht den passenden Partner für eine Familiengründung kenengelernt. Ich habe mich nun mit verschiedenen Personen (männlich wie weiblich) darüber rhalten, dass ich mir trotzdem noch ein Kind mit dem passenden Partner wünsche und was ich da zu hören bekomme von ca. 50% der "eingeweihten" das erschreckt mich echt! Was mich vor allem erstaunt, ist, dass vor allem Frauen mit Kind(dern) teiweise sehr krass auf den geäußerten Wunsch reagiert! Ich denke immer solange es auf natürlichem Wege klappt und nicht mir Hormenen auf biegen und brechen nachgeholfen werden muss ist es auch in nem "angemessenen" Alter (also heute auch Ü40) durchaus noch vertretbar. Ich kenne auch einige Paare, wo es einfach Jahrelang nicht klappte und die dann doch noch im fortgeschrittenen Alter sehr glückliche Eltern wurden. Ich verstehe einfach nicht, was manche Frauen,/Freundinnen bewegt einem so vehement davon abzuraten und teilweise auch echt schon beleidigend dabei werden. ...
 
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  • #2
Du must für dich entscheiden, was du in deinem Leben machen/erreichen willst.
Wenn du mit 40 noch ein Kind willst, ist das alleine die entscheidung von den Partnern.

Mach dir keinen Kopp, es sind auch schon Frauen mit 60 noch Mutter geworden.

Daher Haut rein, und kümmert euch nicht um das geschwätz von irgendwelchen "Psoudo" Freunden.
Frauen reden sowieso immer zuviel über Partnerschaften, und schaukeln sich da immer schön gegenseitig dran auf.
Und Irgendwann wird aus der offenen Zahnpasta Tube, nen Rießiger Elefant ^^

Es ist eure Entscheidung.
 
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  • #3
Wenn es nicht sinnvoll wäre, warum würde es die Natur noch erlauben? Nicht umsonst scheibt die Natur irgendwann einen Riegel vor. Solange es ohne besondere medizinische Kunstgriffe noch geht, warum nicht? Die anderen spielen sich doch nur als Moralapostel auf.

m, 38
 
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  • #4
Natürlich ist das ok. Ein bisschen früher wäre vielleicht besser, aber es klappt eben nicht immer alles wie man es sich erhofft.
Voraussetzung sollte wie immer eine funktionierende Partnerschaft sein. Ansonsten hat das Alter den Vorteil, dass die Eltern meist finanziell abgesichert sind und sich ausreichend ausgelebt haben. Ich denke nur spätestens mit 45 sollte man den Wunsch aufgeben, das Kind soll ja nicht alleine aufwachsen müssen.
Höre nicht auf deine Freundinnen. Jeder denkt, dass es am besten ist wie er selbst es gemacht hat, das heißt noch lange nicht, dass es auch so ist.
Ich wünsche dir viel Glück und drück dir die Daumen, dass es noch klappt!
 
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  • #5
Ich bin schon aus dem Alter raus und habe 2 erwachsene Kinder. Ich habe damals zwar mit 40 für mich abgeschlossen, aber eher weil meine Kinder dann schon aus dem Gröbsten raus waren (ich habe sie mit 28 und 32 bekommen), aber wenn ich später nochmal schwanger geworden wäre, hätte ich es auch bekommen.
Egal aus welchen Gründen, du hast eben noch kein Kind - aber du bist noch in der Lage ein Kind zu empfangen und auszutragen. Die Natur hat es so vorgesehen. Warum dann nicht? Frauen sind heute bis Mitte/Ende 60 noch total fit und aktiv, d.h., wenn du mit 45 Mutter wirst, kannst du dein Kind auch noch zum Abiball begleiten oder auch noch Großmutter werden.
Klar sind die Risiken größer, aber wenn du gesund bist und gerne ein Kind möchtest -warum nicht. Mach alle Untersuchungen und pass gut auf dich auf.
 
  • #6
Hallo,

hier sind gerade ein paar Sachen offen, wo Frauen Ü40 schwanger geworden sind.

Ich denke, jeder Mensch sollte es selber entscheiden, ob er in dem Alter ein Kind bekommen will. Also die Medizin definit sein ein paar Jahren, Frauen bis 50, sind im gebärfähigem Alter. Punkt.

Das Problem an einer so späten Schwangerschaft, ist, die Wahrscheinlichkeit für ein behindertes Kind, ist größer und die Schwangerschaft an sich ist für die Frau schwerer. Du musst mit den Konsequenzen leben und vielleicht auch dein Kind.
 
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  • #7
Hallo,
ich bin erst mit fast 30 Mutter geworden, weil es vorher nicht klappte - die Anatomie meines Körpers bietet nicht unbedingt die besten Voraussetzungen. Heute bin ich 41 und möchte nach einem Kind keine weiteren Kinder. Die Geburt meines Kindes war schwer und hätte mich fast das Leben gekostet. Was ich habe, möchte ich nicht riskieren. Und ich bin seitdem alleinerziehend.
Außerdem bin ich Lehrerin und sehe so ziemlich alle Altersgruppen an Eltern.
Glücklicherweise ist unsere Welt inzwischen offen genug dafür, auch ältere Mütter zu akzeptieren.
In meinen Augen ist das Alter nicht wirklich ein Problem. Auch nicht wenn die Wahrscheinlichkeit der Behinderung des Kindes hoch liegt. Gegenargument: Eine Bekannte bekam ihr erstes Kind mit 21: geistig behindert, das zweite ein paar Jahre später: durchschnittlich intelligent, das dritte mit über 30: hochbegabt.
Die Einmischung und Besserwisserei anderer beginnt mit dem Kinderwunsch und geht dann in Erziehungsfragen weiter.
Wenn du dir vorstellen kannst, erst einmal nächtelang auf Schlaf zu verzichten, bei Krankheit am Bett zu wachen, den Stress der Schule zu überstehen und viele andere Dinge auch auszuhalten...wenn du dir vorstellen kannst, für jedes liebe Wort, jede Umarmung, jedes Lächeln grenzenlose Liebe zurück zu bekommen ...wenn du dir vorstellen kannst, dein Geld nur so verschwinden zu sehen ... und doch bei all dem glücklich sein könntest, dann solltest du den Schritt wagen, auch dann, wenn du nachhelfen müsstes.
Du solltest dich nur darauf verlassen, was dir dein Gefühl sagt.
 
  • #8
Für mich wäre das zu alt, ich wollte vor 30 das Kind und über 40 finde ich nicht mehr angebracht. ABer das mussjeder für sich wissen,medizinisch stellt das ja kaum noch ein Problem dar und die innere Uhr wenn eine Frau ein Kind will schaltet eh jede Vernunft aus somit ist die Frage überflüssig
 
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  • #9
Ich denke, wenn du den Wunsch hast, ein Kind zu bekommen, ist das auch mit Ü 40, absolut in Ordnung. In meinem Bekanntenkreis hat letztes Jahr eine Ü 40-jährige eine gesunde Tochter geboren. Es hatte sich vorher einfach nicht die Möglichkeit ergeben. In ein paar Wochen hat die Frau eines Kollegen ihre erste Geburt vor sich, auch Ü 40...
Bei beiden gab es bisher keine Komplikationen und alles ist gut verlaufen. Also...mach dir nicht zu viele Gedanken.
 
  • #10
Das Problem ist ja nicht das Kinder bekommen sondern der Zeitraum wenn Du so um die 50+ bist also eigentlich schon Oma alter mit allen entsprechenden Wahrscheinlichkeiten auf Diabetes, Krebs, Einschränkungen durch Muskulatur und Skelett..udg.
Du kommst in die Menopause wärend Dein Kind gerade in die Pupertät kommt... und deine Enkel wirst Du wahrscheinlich nie kennen lernen.

Ich bin absolut pro! Kind aber sei Dir auch bewußt was auf Dich zukommt und mit was Dein Kind dann klar kommen muss.
 
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  • #11
Das Problem ist ja nicht das Kinder bekommen sondern der Zeitraum wenn Du so um die 50+ bist also eigentlich schon Oma alter mit allen entsprechenden Wahrscheinlichkeiten auf Diabetes, Krebs, Einschränkungen durch Muskulatur und Skelett..udg.
Du kommst in die Menopause wärend Dein Kind gerade in die Pupertät kommt... und deine Enkel wirst Du wahrscheinlich nie kennen lernen.

Ich bin absolut pro! Kind aber sei Dir auch bewußt was auf Dich zukommt und mit was Dein Kind dann klar kommen muss.

Also Ü 40 heißt ja nicht gleich 49. Und wenn die FS mit 45 ihr Kind bekommt, geht sie grade in Rente, wenn das Kind Abitur macht.
Dann schaut euch doch bitte mal die heutigen Rentnerinnen an, wenn sie endlich nicht mehr arbeiten müssen, geht das Leben erstmal los, da macht man große Reisen und beginnt vielleicht nochmal mit einer neuen Sprache oder macht sonstwas Interessantes.
Ich bin 60 und wenn ich mich mit meinen jüngeren Freundinnen vergleiche, da kann ich noch alles mitmachen. ich habe weder Diabetes noch Krebs und dank regelmäßigem Sport und Yoga ist meine Gelenkigkeit besser als die von so mancher 30jährigen, die nur im Büro sitzt.
Ob man je sein Enkelkind sieht, das weiß man nie. Das kommt doch auch stark darauf an, welchen Weg die Kinder gehen. Wenn das Kind (z.B. Tochter)schon mit Mitte 20 selbst ein Kind bekommt, kann die dann 70jährige noch gut 15 Jahre Großmutter sein, wenn das Kind (Sohn) einer 30jährigen aber erst mit 40 Vater wird, ist auch diese Frau nicht früher Oma.
Also von so etwas kann man sich doch wirklich nicht das Leben bestimmen lassen.
 
  • #12
arbeiten müssen, geht das Leben erstmal los, da macht man große Reisen und beginnt vielleicht nochmal mit einer neuen Sprache oder macht sonstwas Interessantes.

Hast Du dabei die Kosten für das Kind Studium usw.. eingerechnet.

Ich war selbst im Yoga und habe auch Qi-Gong unterrichtet, unsere älteste war 75 und geschmeidig wie ein Gummiringerl :)
Das ist aber leider Gottes nicht die Regel. Viele meiner Kollegen/innen sind Mitte 50 mindesten 70% haben diabetes in irgendeiner Form, komischer weise nur bei den Herrn 10% die schon einen Herzinfarkt oder sontige Krise hatten. Bei den Frauen sind es meist irgendwelche chronischen sachen oder gebrechen.
Eine Kollegin die vor 2-3 Jahren in pension ging war auch fit wie ein Turnschuh, sie geht heute noch Berge rauf und runter, läuft regelmäßig und beschämt viele Männer in ihrem alter durch ihre Fitness :)
Ihre Kinder sind allerdings alle über 30 und ihre Enkel schon alle in der Schule. Sie hatte auch eine Steile Karriere und das mit einem Kind, das zweite kam dann eben Anfang 30 danach hat sie zurückgeschaltet aber auch am schluss noch mehr verdient als die meisten im Team.

Ich kenne leider niemanden der sein ersten Kind mit 40 hatte, somit muss ich gestehen es ist nur Spekulation, allerdings kenne ich ein Ehepaar da hat sie unerwartet mit 41 das zweite Kind bekommen, der Mann ist 10 Jahre älter und die beiden liegen mehr oder minder abwechselnd im Spital die kleine muss jetzt um die 3 sein der große um die 9-10.
Sie lieben die Kinder zwar über alles sind aber am Rande ihrer Leistungsfähigkeit.
 
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  • #13
Du kommst in die Menopause wärend Dein Kind gerade in die Pupertät kommt... und deine Enkel wirst Du wahrscheinlich nie kennen lernen.
.

Wenn Sie kein Kind bekommt, wird sie 100%ig keine Enkel sehen, so nur wahrscheinlich. Laß die Natur entscheiden. Sie hat uns Menschen ja nicht umsonst so gebaut. Und eine Garantie auf Gesundheit, Lebenserwartung, heile Partnerschaft gibt es weder bei jung noch alt.

m, 38
 
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  • #14
@6...sehr schön beschrieben!

Ich bin jetzt zwar erst fast 30...aber ich kann dich sehr gut verstehen...es ist absolut nicht leicht, einen passenden Partner für ein gemeinsames Kind kennenzulernen...

Wenn du jetzt mit über 40 den Mann kennengelernt hast, mit dem du dir langfristig auch ein Kind vorstellen könntest...solltest du aufgrund deines Alters nicht darauf verzichten...lass dir nichts einreden. Deine Bekannten können dich garnicht verstehen, weil sie "den richtigen" schon frühzeitig kennengelernt haben...

Viel Glück wünsche ich dir...!
 
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  • #15
Ist doch klar, in der Zeit als sie ihre Kinder erzogen, hattest du das phantastische Leben. Deine Bekannten sind einfach nur neidisch. Sie gönnen dir dein Glück nicht. Den einzigen Trumpf, den sie hatten, waren ihre Kinder und, wenn du jetzt auch noch eines bekämst, wäret ihr gleichauf.

Ich war ca. 15 Jahre berufstätig, bekam dann mein Kind mit 38 J. Als Hausfrau und Mutter fand ich die alte vergessene Welt wieder. Mal erinnert man sich an die eigene Kinderzeit, mal will man alles anders oder besser machen, was nicht immer so wie erwünscht geht. Es gab Zeiten, wo ich einfach nur aufgeben wollte, um iwie neuzubeginnen. Aber immer wieder gings weiter voran. Nebenher lernt man viel neues dazu!
Die Wohnung verändert sich von einer coolen Single-Einrichtung zum Familien-Chaos.
 
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  • #16
Ich verstehe Dich sehr gut.
Endlich ist es soweit. Der richtige Partner ist da.
Ein Kind ist eigentlich das Resultat der Liebe von beiden Eltern.

Biologisch sollte es ein geringes Problem sein ein gesundes Baby zu bekommen.
Der Stand der Medizin, erlaubt eine gute Kontrolle.
Die Probleme kommen leider oft erst so in der Pupertät.
Du / Ihr seid dann nicht mehr ü 40, sondern v 60. ( vor 60 )
Euer Kind hat mit 18 keine Eltern, sondern Grosseltern.
Das muss nicht schlimm sein, aber daran musst Du denken.
Und vergiss nicht, je älter du bist, umso schneller geht das altern.
 
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  • #17
Die Probleme kommen leider oft erst so in der Pupertät.
Du / Ihr seid dann nicht mehr ü 40, sondern v 60. ( vor 60 )
Euer Kind hat mit 18 keine Eltern, sondern Grosseltern.
Das muss nicht schlimm sein, aber daran musst Du denken.
Und vergiss nicht, je älter du bist, umso schneller geht das altern.

Na ja, und mit kurz vor 60 kommen dann manche Männer auf die Idee, dass es ganz normal ist, nochmal Vater zu werden - DAS ist zu alt, aber nicht mit Anfang/Mitte 40 - egal ob Mann oder Frau.
Kinder halten jung und wenn ich mich mit meinen gleichalten Freundinnen vergleiche (bin 59), dann sind die Omas unter ihnen meist wirklich schon Omas und die Frauen mit jüngeren Kindern sind noch wesentlich flotter.
 
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  • #18
Die Wahrscheinlichkeit ein behindertes Kind zu bekommen wird nicht nur ein bisschen größer sondern vervielfacht sich - das fängt mit 35 bereits an....
 
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  • #19
Jeder muß selber für sich entscheiden. Wenn Du Kinder bekommen kannst und auch mit jemanden zusammen bist, der sich das auch vorstellen kann, ist es eure eigene Sache, wie ihr damit umgeht. Komischerweise gibt es eine ganze Reihe von Frauen um die 40 oder darüber, die meinen, unbedingt noch ein Kind in die Welt zu setzen. Du merkst, ich bin von der "Ja, aber..."-Fraktion.

Zum einen mußt Du darauf gefasst sein, dass es schief geht. Damit meine ich nicht nur, dass die Möglichkeit, ein behindertes Kind zu bekommen, stark ansteigt, je weiter Du über der 40 bist. Auch, dass die Schwangerschaft nicht gut verläuft oder das Du eine Totgeburt bekommst oder das Baby nur ein paar Stunden nach der Geburt leben kann. Solange alles gut geht, brauchst Du dich damit dann nicht mehr befassen.

Zum zweiten ist ein kleines Kind sehr anstrengend, man muß auf Zeit, Geld und viele andere Dinge verzichten. Wenn Du jetzt fest im Berufsleben stehst, wirst Du das in der Regel vergessen können.Als Mensch über 40 ist es eh schon schwer, etwas vernünftiges zu finden, Nach einer Babypause und wenn Du dann vielleicht zwei-drei Jahre zu Hause bleiben möchtest wirds einfach sehr schwer. Wenn Du dich arrangieren kannst, Mutter zu sein und wenn das Kind größer ist, erst mal mit Halbtagesstellen zu leben und mit hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig keine sehr gute Stelle zu haben, dann ist es in Ordnung.

Bedenke auch, dass Du im Oma-Alter bist, wenn dein Sohn oder deine Tochter 10 ist. Alte Eltern sind für Kinder häufig problematischer, da der Abstand sehr groß ist. Kinder hantieren mit neuer Technik, wollen mit Papi Fußball spielen oder einfach viel sportliches unternehmen. Ich möchte da den Teufel nicht an die Wand malen, aber es gibt nicht wenige Menschen, die mit Mitte 50 körperlich abbauen. Da hilft es auch nichts, sich nur an die positiven Beispiele zu orientieren. Es gibt nicht wenige negative, die dagegen stehen.

Ich habe hier sehr viele Einwände gebracht, die Du sicher nicht gerne siehst, wenn dein sehnlichster Wunsch ein Kind ist. Sie sind trotzdem da. Andererseits gibt es entgegen der negativen Punkte auch Beispiele, wo es gut geht. Bedenke aber auch, dass dein Kind eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, mit 30 schon Halb- oder Vollwaise zu sein. Wenn es ganz schlimm kommt, werdet ihr Pflegefälle und euer Kind muß euch mit 30, wenn es eventuell Familie hat, auch euch betreuen.

Von daher stehe ich der Sache eher negativ gegenüber. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern sind einfach die eintretenden Wahrscheinlichkeiten. Und die sprechen insgesamt gegen dich. Der Zeitpunkt deiner Geburt ist deine hoffentlich gesundheitlich beste Zeit. Danach wirds nur schlechter und Du brauchst auch einfach Glück, alles gut meistern zu können. Wenn Du dich dafür entscheidest, wünsche ich es dir.
 
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  • #20
Einige Beiträge zu dieser Frage finde ich für die heutige Zeit sehr "bieder". Meine Großmutter hat mit 36 Jahren ihr erstes Kind bekommen und mit 44 das 4. Kind. Alles waren Hausgeburten ohne Arzt und alle Kinder waren bzw. sind gesund. Das war in den 40ern. Keiner hat sich darüber aufgeregt damals. Und Sie war mit Sicherheit kein Einzelfall. Damals war die Lebenserwartung sogar noch bedeutend niedriger. Sie wurde 89 Jahre alt, alle Kinder waren bereits verheiratet und hatten eigene Kinder.

Ich habe mein 1. Kind ungeplant (dachte auch mit über 40 ist es schwierig schwanger zu werden) durch einmaliges Nichtverhüten mit 42 Jahren bekommen. Ich hatte eine Bilderbuchschwangerschaft und eine ebensolche 2,5 stündige natürliche Geburt ohne PDA. Mein Sohn ist gesund und er bekommt alle Liebe der Welt. Beinahe hätte ich aus sogenannten Altersgründen auf ein Kind verzichtet. Unsere Jahrgänge sollen bis 67 Jahren voll im Berufsleben stehen, da werden wir es doch noch schaffen bis dahin ein Kind großzuziehen.

Die perfekte Familiensituation gibt es selten. Vor 10 Jahren hätte ich mangels Betreuungsmöglichkeiten meinen Beruf aufgeben müssen. Mein Mann hätte nur gearbeitet (da Firmenaufbau) usw. Oder was ist mit den Kindern, die zwar junge Mütter haben, jedoch der Vater die Familie verlassen hat, keinen Unterhalt zahlt? Ich denke etwas mehr Toleranz für verschiedende Lebensmodelle sollte schon sein. Dachte eigentlich dies wäre der Fall; siehe die vielen Patchworkfamilien, alleinerziehende Elternteile, gleichgeschlechtliche Partner mit Kind. Auch diese Lebensformen sind für Kinder evtl. nicht ohne Probleme
 
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