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  • #1

Meine 16jährige glückliche Beziehung ist beim Thema Ehe gescheitert

Ich w43 hatte eine harmonische sexuell ausgefüllte glückliche WE-Beziehung. Auch er m60 behauptet, das ich die Frau bin, mit der gemeinsam alt werden will und das auch er sich in der Beziehung wohl fühlte und glücklich war. Nun erlaubte ich mir, nach 16 Jahren, im Jänner das Thema Heirat anzusprechen. Er reagierte ziemlich abweisend,da er seine Freiheit und Unabhänigkeit braucht und er sich zu nichts verpflichten will. Er war für mich schon lange "mein Mann", für mich wäre das nur eine Formsache gewesen - ich fiel wirklich aus allen Wolken, da er von mir in keiner Weise eingeschränkt wurde, bis auf das Thema Treue. Seine Einstellung der Mann ist ein Jäger und das habe ich zu akzeptieren, führte zur Trennung auf meinen Wunsch hin. Und ich kann Ihn nicht aus meinen Herzen verbannen. Und er verliert mich lieber, als das er unsere Beziehung legalisiert, und wartet untätig das ich "zurückkehre" Daher: Venus an Mars wie soll ich das verstehen
 
  • #2
Warum wolltest Du heiraten? Welche Vorteile sahst Du darin?

Heirat muss nach so langen Beziehungen immer extrem vorsichtig angesprochen werden, schließlich kann man davon ausgehen, dass unausgesprochen Einigkeit besteht, dass man auch unehelich zusammenleben möchte, wenn man es de facto so dermaßen lange gemacht hat.

Nach so einer Zeit sehe ich Null Chancen in der Ehe und das Risiko einer Krise ist einfach vorhanden, wenn man nach so langer Zeit an den Fundamenten einer Beziehung etwas verändern will. Ihr wart beide glücklich -- hättest Du es doch so belassen!

Außerdem ist eine Wochenend-Beziehung eben doch keine wirklich enge, nahe Beziehung und Heirat klingt dann so, als ob sich diesbezüglich etwas ändern soll. Heirat und Wochenendbeziehung verbindet sich auch gar nicht miteinander, finde ich. Was sollte das für einen Sinn ergeben?

Ein Mann in einer Wochenendbeziehung nimmt den schönen Sex und die angenehmen Momente mit, aber investiert sonst wenig emotional in eine solche Beziehung. Dir muss klar sein, dass Wochenendbeziehungen immer zu einem ganz wesentlichen Teil Fick- und Spaßbeziehungen sind und keine echten Partnerschaften.
 
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  • #3
Das ist übel! Bei mir drängt sich der Verdacht auf, dass der Herr ein Doppelleben führt und deshalb eine Ehe mit dir nicht in Frage kommt. Weißt du genau, was er unter der Woche so getrieben hat, wenn du nicht da warst? Ich finde die ganze Art mehr als suspekt und hätte sehr an seiner Aufrichtigkeit gezweifelt.
 
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  • #4
Es ist legitim nach 16 Jahren eine Beziehung festigen zu wollen. Wenn er das nicht so sieht und nimmt lieber die Trennung in Kauf, dann ist es wohl so. Ich allerdings zweifle daran ob er gefühlsmäßig so stark beteiligt war. Der Satz der Mann ist ein Jäger klingt lächerlich, aus dem Munde eines 60jährigen noch mehr. Und ganz ehrlich mir wäre er viel zu alt gewesen.
Du bist in einem Alter in dem du einen totalen Neuanfang machen kannst, auch wenn die Trennung jetzt sehr wehtut.

zu @ 1 "Dass Wochenendbeziehungen immer zu einem ganz wesentlichen Teil Fick- und Spaßbeziehungen sind und keine echten Partnerschaften". So einen Quatsch habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Das meinst du doch hoffentlich nicht im Ernst.

w (45)
 
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  • #5
Liebe Fragestellerin, wenn dein Partner mit dem Hinweis "Männer sind Jäger" eine Heirat ablehnt, dann frage ihn doch mal, wie er sein Jägerdasein in den vergangenen 16 Jahren ausgelebt hat. Wenn er sich durch eine Heirat so dermaßen eingeschränkt fühlt, heißt das doch andersrum, dass er normalerweise unter der Woche beziehungsnäßig noch etwas anderes laufen hat. Ansonsten macht seine Begründung doch überhaupt keinen Sinn. Wie gut kanntest du denn sein Alltagsleben?
 
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  • #6
Wenn eure Beziehung 16(!) Jahre lang eine WE-Beziehung war, dann stellt sie sich mir nicht unbedingt als wirkliche, verbindliche Partnerschaft dar. Das war ihm sicher ganz recht so. Und nun soll er auf einmal die schöne Unverbindlichkeit aufgeben und nicht nur mit dir zusammenziehen, sondern sogar heiraten.
Wie bist du nur auf die Idee gekommen, dass er das wollen könnte?

Er will keine echte Verbindlichkeit. Du erkennst das spät.
Ich habe sogar den Verdacht, er liebt dich nicht wirklich.

Eben diese Männer, die nicht zusammenziehen und schon gar nicht heiraten wollen, sind manchmal ganz schnell verheiratet - wenn die Frau auftaucht, mit der sie unbedingt zusammen sein wollen. Das habe ich selbst vor vielen Jahren leidvoll erlebt, und ich weiss inzwischen, dass ich nicht die Einzige bin.

Denkst du daran, zu ihm zurückzukehren? Zu seinen Bedingungen? Oder willst du nicht vielleicht doch Ausschau halten nach einem Mann, der sich richtig einlässt? Jetzt hast du die Chance, jetzt ist die Gelegenheit.
 
  • #7
@#3: Ja, in der Tat ist das fast immer der Fall. Wochenend-Fernbeziehung sind zumindest für die meisten Männer "Fick- und Spaßbeziehungen", um diesen stehenden Begriff zu verwenden. Werktags frei und unabhängig, oft untreu, an die Partnerin wird kaum gedacht und am Wochenende gibt es dann tolle Ausflüge und viel Sex. Nichts von dem, was eine echte Partnerschaft ausmacht, findet in solchen Wochenendbeziehungen ausreichend statt: Füreinander dasein, Sorgen und Probleme teilen, Alltagsfreuden teilen, Haushalt und Alltag gemeinsam lösen, sich in- und auswendig kennen, einander Probleme sofort ansehen, zusammen wirklich nur schlafen und kuscheln.

Der Mann der Fragestellerin hat womöglich seine Freiheiten sogar noch ganz anders genutzt, auch wenn das jetzt Spekulation ist. 16 Jahre lang nur am Wochenende? Das ist keine Partnerschaft, sondern eine F-u-S-Beziehung.
 
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  • #8
Nein Frederika das ist nicht immer der Fall. Ich hatte während meines Studiums und auch danach Fernbeziehungen, und es waren keine Fick- und Spaßbeziehungen, ich verbiete mir das auch so zu pauschalieren. Woher kennst du die Meinungen der Männer dazu, weil du ein paar Spezies kennst. Das rechtfertigt die Aussage nicht. Gerade unter Akademikern gibt es sehr viele Wochenendbeziehungen, ja sogar Ehen. Es ist nicht immer so einfach, dass beide beruflich am gleichen Standort sein können, und diese Beziehungsform ist nicht selten. Man kann auch füreinander da sein auf Entfernung, ich kenne genug Beispiele bei denen es hervorragend klappt, die würden bei deiner Aussage schreiend davonlaufen!!

w (45)
 
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  • #9
Fragestellerin w43:
Wir wohnen 300km entfernt, können beide beruflich bedingt keine Ortswechsel machen und diese wäre auch nicht geplant gewesen.
Es ist nicht jede WE-Beziehung eine S+F Beziehung, was ist denn so schlimm daran wenn man den Alltag mit Job unter der Woche alleine erledigt? Wen ich ihn brauchte war er für mich jederzeit erreichbar, ich finde zusammenziehen und eine "normale" Beziehnung zu führen ist nicht unbedingt erstrebenswert. Wir brauchten nie wg. herumliegender Socken oder nicht zugeschraubter Zahnpasta zu diskutieren. Und sich nach 16Jahren immer noch auf Freitag zu freuen weil "ER" kommt war wirklich toll.
zu #4: ich denke ich kannte sein Alltagsleben ganz gut - war ja oft bei ihm. es war fast immer telefonisch erreichbar und wenn nicht wußte ich wo er ist.
zu#5: momentan will ich nicht zurück - ich schau mal was so am Markt ist.
 
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  • #10
Warum stellt sich dir FS -nach 16Jahren die Frage nach Heiratswunsch--Absicherung oder weswegen-nach so langer Zeit erst?
Die Antwort deines Partners war schon etwas unbeholfen,aber wenn er seine Freiheit braucht und will-sollte das genauso respektiert werden.Freiheit bedeutet nicht immer gleich Doppelleben und Fremdgehen,mit diesen Anschuldigungen sind Frauen sehr schnell dabei-wenns nicht nach ihrem Kopf geht---weil nur ihre eigenen Wünsche und Ziele absolute Wertigkeit besitzen.#Übrigens hat FSìn auch 16 Jahre eine WE-Beziehung geführt,wie sieht es da mit der Doppelmoral aus---------da fragt keiner!
Warum auf Distanz heiraten,da liegt doch die Frage zusammenziehen eher in der Luft als der Bund der EHE---oder geht es hier um ego-eigen Absicherung und "festnageln"des Partners?
Ich kann Beide verstehen,nur nicht-daß dieses Thema nicht schon vor Jahren dikutiert und geklärt wurde.
Ich(m) persönlich heirate auch nicht wieder,damit bleibe ich eigenständig,unabhängig und ohne gesetzlich einseitig ausgerichtetem Fangeisen-und kann damit irgendwie noch ICH bleiben!
Ist man nicht verheiratet,müssen beide für Harmonie und fortbestand der Beziehung sorgen-sonst ist einer schnell weg-für mich die bessere Partnerschaft.Liebe braucht genauso wenig ein Standesamt,wie Glaube eine Kirche!

m
 
  • #11
@#8: Ich verstehe Deinen Widerspruch nicht. Du beschreibst die S+F-Beziehung doch genau so: Freuen auf das Wochenende, keine Alltagssorgen. Genau das habe ich gemeint. Du bestätigst geradezu meine Terminologie, denn genau um diese beiden Dinge dreht es sich.
 
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  • #12
Fragestellerin:
zu#8 ist es denn nur eine "normale" Beziehung wenn man Alltagssorgen hat?
es sollte nicht jede Partnerschaft eine S+F-Beziehung sein? Was ist denn Wichtig?
Für mich ist es wichtig Gemeinsamkeiten zu habe, jemanden an dem man sich anlehnen und fallenlassen kann, natürlich S+F, jemanden den man von ganzen Herzen liebt, jemand den ich alt werden will.
und auch in einer WE-Bez. gibt es einen "Alltag". Dieser ist halt nur auf Freitag bis Sonntag begrenzt oder wenn einer von uns oder wir Urlaub hatten.

zu#7 warum nach so langer Zeit heiraten wollen?
natürlich geht es auch um gegenseitige Absicherung, es war im Freundeskreis ein Todesfall und
daher wurde für mich das Thema u.a. auch aktuell.
Wenn ich die Frau bin mit der er alt werden will und er für mich der Mann fürs Leben - warum bitte nicht?
wollte ich NUR versorgt sein, hätte ich sicher nicht so lange damit gewartet - das lasse ich mir nicht unterstellen, und ein Ehevertrag ist für mich selbstverständlich.
 
  • #13
@#11: Ne, das kaufe ich nicht. Alltag und Sorgen teilen in einer Zusammenwohn-Beziehung nehmen eine ganz andere Größenordnung an, als als Gast übers Wochenende beim Freund. Ich habe jede Beziehung so begonnen, dass wir getrennte Wohnungen hatten und uns überwiegend am Wochenende sahen und der Unterschied zum Zusammenwohnen ist DRASTISCH! Gar kein Vergleich.

Wenn Du ihn wirklich heiraten willst, damit du versorgt bist, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Ja mei, hast Du denn keine eigenen Rentenansprüche? Also da hätte ich auch den Schlussstrich gezogen. Das war eine billige Nummer.
 
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  • #14
Schade, dass durch so ein blödes Thema eine Beziehung kaputt gegangen ist, die sich für meine Ohren recht verheißungsvoll anhört.
Nun kennst Du Deinen "Mann" seit 16 Jahren- musst Du da wirklich so böse werden, wenn er sich seines "Jägerseins" besinnt und dieses (in der Tat ungeschickte) Argument heranzieht, um seine wirklichen Motive, die wir nicht kennen, zu verbergen. Weißt Du, warum er nicht heiraten möchte?
Kannst Du seine wirklichen Gründe verstehen und akzeptieren?
 
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  • #15
FS
zu #12 [Mod. Meinungsäußerungen sind ok.]

Ich arbeite seit 25 Jahren im selben Unternehmen, bin ein einer gehobenen Position, verdiene selber gut !!!! und habe sehrwohl eigene Rentenansprüche.

und als Gast übers Wochenende beim Freund - nach so vielen Jahren sich 3 von 7 Tagen zu sehen - ist man nicht mehr Gast !! wir können aus berufliche Gründen nicht zusammenziehen. Hat dann nicht jeder Mann/Frau der/die beruflich pendeln muß "nur" eine F+S Beziehung???
Tut mir leid, aber in dieses Klischee lass ich mich nicht packen.

zu13#
Er hat Angst das ich, im Falle seiner Untreue, irgendwelche Handhabe gegen ihn habe,
also seine Freiheit einschränken kann.
 
  • #16
@#14: Wenn dem so ist, weswegen lag Dir dann an fremden Rentenansprüchen? Außerdem klingt das so, als ob er mit Sicherheit zuerst den Löffel abgibt und darüber denkt keiner gerne nach.

Noch ein Hinweis: Versorgungsehen sind out. War echt ein Fehler, damit zu kommen.
 
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  • #17
zu @15 also Frederika manchmal argumentierst du schon hart an der Grenze des Zumutbaren.
Von der S + F-Beziehung zur Versorgungsehe. Nach einer 16jährigen Beziehung kann frau sehr wohl das Thema Heirat einbringen, ohne auf die Rente des Gegenübers zu schielen. Womöglich wird ihr jetzt auch noch unterstellt sie hofft auf das baldige Ableben des Partners.
In Beziehungen wo beide miteinander altern, geht es um mehr als um die Rente, da geht es auch um die Frage, was ist wenn einen mal krank wird, welche Rechte habe ich NUR als Lebensgefährtin, Was kann ich im Sinne des Partners entscheiden. Ja es geht darum im Alter vorzusorgen, aber das nicht nur in monetärer Sicht, da gibt es wesentlich mehr Aspekte.

Hast du dir selber mal überlegt, wie für dich eine Beziehung aussehen kann, wenn du z.B. krank wirst, nicht mehr arbeiten kannst, dein Partner dich mitversorgt? Oder sagst du dann "Nein danke, ich will nicht versorgt werden, eine Versorgungsehe war nie mein ZIel". Stell deinen Fokus nicht immer so eng ein. Es geht um das Füreinander einstehen, und da ist der monetäre Aspekt für manche nicht im Vordergrund. Dieses pseudomoderne Gerede geht mir sowas von auf den Keks!

w (45)
 
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  • #18
FS
zu #16
danke, für deinen Beitrag.
Ich hatte schon Angst Frederika kommt als nächsters, nach dem "hoffen" auf Ableben zu dem Thema Erbschleichen.
Er war meine große Liebe, es war für mich einfach natürlich das ich auch seinen Namen tragen wollte, als seine Frau auch in der Gesellschaft auftreten wollte.
Auch, und das wurde die ganz Zeit nicht erwähnt, ich ihn absichere.
Es fühlte sich für mich natürlich und richtig an.
 
  • #19
@#17: Wie auch immer, es war nach 16 Jahren viel zu spät, damit zu kommen -- das Ende ist ja eindeutig und unstrittig. Man kann nach 16 Jahren nicht noch einmal die Struktur zu grundlegend ändern wollen. Das hättest Du Dirm früher überlegen müssen. Hättest Du vorher gefragt, hätte ich Dir prophezeien können, dass eine Beziehung durch so ein Ansinnen fast immer gefährdet wird.

Eine Wochenendbeziehung lebt von der Freiheit und Unabhängigkeit und davon, dass der Mann die Woche über macht, was er will und Du wahrscheinlich lieber gar nicht weißt. Eine Wochenendbeziehung ist niemals eine vollwertige Partnerschaft. Dieser Tatsache muss man einfach ins Auge sehen.
 
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  • #20
Die Begründung ist Grund genug für eine Trennung. Wenn jemand nicht heiraten will, weil die Ehe seiner Eltern gescheitert ist oder generell nicht an die Ehe glaubt, dann ist das in Ordnung und man muss es akzeptieren. Wenn allerdings Ausreden wie "Der Mann ist Jäger" kommen, dann hat die Weigerung nichts mit der Ehe ansich zu tun.
 
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  • #21
Er reagierte ziemlich abweisend,da er seine Freiheit und Unabhänigkeit braucht und er sich zu nichts verpflichten will.
Das allein muss nicht heißen, dass er Dich nicht liebt.
Seine Einstellung der Mann ist ein Jäger und das habe ich zu akzeptieren, führte zur Trennung auf meinen Wunsch hin.
Aber hier würde mich sehr interessieren, ob er das nun wirklich in diesem Wortlaut selbst gesagt hat, oder ob es das ist, was Du in seine vorherigen Worte hineininterpretiert hast. Ist das erste der Fall, verstehe ich (m) Deine Trennung sehr gut, denn dann war seine Bindung an Dich offensichtlich doch nicht so eng. Andererseits, wenn Du den Rest selbst dazuinterpretiert hast, frage ich mich doch sehr, ob es Deine große Liebe gewesen sein kann wie Du schreibst, denn wenn sonst alles stimmte, dann ist das Fehlen des Eherings doch nicht gleichbedeutend mit fehlenden Gefühlen seinerseits. In diesem Fall hättest wohl eher Du eine falsche Vorstellung von einer Liebesbeziehung.
 
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  • #22
Ich denke das ist eine Beleidigung für eine Frau und das in aller Öffentlichkeit. Fürs Bett und die Haushaltsführung ist man da gut genug, nicht aber für die legitime Anerkennung. Als meiner genauso anfing zu reden war bei mir der Hase gelaufen. Er hat dann zwar Schluss gemacht, ich hab es aber zugelassen und den Kontakt eingestellt. Nicht mal die Telefonnummer hat er. Ich will mich doch nicht ständig in der Warteschleife aufhalten, seine Ansprüche erfüllen und hoffen mir so den Antrag zu verdienen. Wenn ein Mann die Frau wirklich liebt, macht er den meistens im selben Jahr des Kennenlernens.
 
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  • #23
Warum wolltest du heiraten, was hätte das gebracht?
Ich kann den Mann schon verstehen das er sich nicht auf so eine sinnbefreite Aktion einlässt.
 
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  • #24
Er ist deine grosse Liebe und du hast in 16 Jahren nie den Wunsch gehabt mit ihm zusammen zu leben. Auch wenn es beruflich schwierig ist, in all den Jahren hätte es sicher eine Lösung gegeben.
Versteht einer die Frauen!
Ich hätte mir an deiner Stelle viel eher mal die Frage gestellt, warum möchte er dich nicht heiraten?
Ein 60 jähriger, der noch jagen möchte?
Sorry, aber ich muss lachen.
Du bist noch so jung, warum willst diu so einen alten Mann heiraten?
 
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  • #25
Also ich finde den Wunsch, nach so langer Zeit der Partnerschaft zu heiraten, mehr als legitim. "Ankommen" ist hier der Wunsch der FS und zwar mit allem drum und dran. Und dazu gehört eben auch Versorgung, unabhängig davon, ob die FS eigene Rentenansprüche hat oder nicht. Das spielt hier keine Rolle. Ich nenne hier nur einmal zwei Beispiele aus meinem näheren Umfeld. Erstes Beispiel: Mein Bruder war 20 Jahre lang mit einer sehr netten geschiedenen Frau zusammen. Sie lebten zusammen wie ein Ehepaar. Als er sie kennenlernte hatte sie einen 4-jährigen Sohn (der keinen Unterhalt erhielt) und mein Bruder zog ihn groß und versorgte "seine Familie". Heiraten war eher seitens seiner Partnerin kein Thema, "ich hatte es einmal versucht und es hat nicht geklappt"; mein Bruder hatte das Thema desöfteren angesprochen. Nun hat er dann eine Dame kennengelernt, die ihn, warum auch immer, fasziniert haben muss (nein, sie war weder jung, noch schön, noch reich). Innerhalb kürzester Zeit verließ er seine Lebensgefährtin und hat dann diese andere Frau geheiratet. Er wollte ankommen - und das war vor 12 Jahren. Zweites Beispiel: Meine Freundin lebte über 20 Jahre mit einem 12 Jahre älteren Mann zusammen. "Wozu heiraten?" Er wurde krank, sie kümmerte sich rührend um ihn, "wer sich liebt, der tut so etwas automatisch". Pflegte ihn bis zum Tode. Dann war sie 60 - stand da, ohne auch nur eine Art von Versorgung seinerseits. Ach ja, und da war noch jemand aus meinem Umfeld, die über 15 Jahre mit einem "getrennt lebenden Mann" zusammenlebte und sich um Haus, Hof und ihn, als es ihm gesundheitlich sehr schlecht ging, kümmerte - dann starb er und seine FRAU bekam die Rente.
 
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