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Gast

  • #31
Es ist richtig, dieses Posting klingt ziemlich roh und gefühllos. Aber es ist auch Tatsache, daß es in vielen Ehen so aussieht, egal wer nun wen "ausbeutet". Er hat gearbeitet, gut verdient, sie hat für den Haushalt und Kinder gesorgt. Dafür konnte er unbesorgt verdienen und sich hocharbeiten, was er mit Kindern und Haushalt allein nie geschafft hätte. Wie auch. Sie genießt dafür die finanziellen Vorteile. Eine Ehe ist eine Gemeinschaft, die gerade in besser gestellten Verhältnissen dieses Muster annimmt. Wenn diese Frau ihr Leben lang gearbeitet hätte, würde sie kein Problem mit einer Trennung haben, denn dann hätte sie das Gefühl, ihr würde die Hälfte gehören und weiß, daß viel Zeit und Fleiß daran hängen kann, die sie so vielleicht gar nicht aufgebracht hätte. Auch kann man seinen Wünsche für Familienzeit und finanzielle Sicherheit schwerlich alleine verwirklichen.
Man muß sehr vorsichtig sein, dieses Verhältnis zu beurteilen, denn es ist auch schwer, dem Partner mitzuteilen, daß man ihn nicht mehr begehrt. Männer gehen dann gern mal fremd und genießen die Bequemlichkeit der Familie. Ich meine auch, daß dieses Problem von einem Mann
geschrieben wurde, denn die Ausdrucksweise geht so gar nicht mit einer Frau konform, die ein
kleines Schuldgefühl hat.
Hier wäre Offenheit angebracht und jeder sollte die Chance auf eine Wahl und geegneten Weg bekommen. Man kann eine Frau auch nicht dazu zwingen, lebenslang zu lieben und zu begehren, bloß weil sie alles hat. Andersherum natürlich auch nicht. Aber Menschen, die alles haben nehmen lieber ihr persönliches Unglück in Kauf als ein wenig Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung.
w50
 
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Gast

  • #32
Mir scheint, als ob hier der Mann postet - und nicht seine Frau.
Im Unterschied zu vielen Meinungen hier, dass die Frage nicht von einer Frau, sondern von dem Ehemann "getarnt" als Frau gestellt wurde, glaube ich, dass dies tatsählich die Ehefrau ist.

Andernfalls, falls die FS in der Tat der Ehemann sein sollte, würde ich die Sache doch etwas anders betrachten. Nämlich, dass er auch ziemlich fiese Charakterseiten hat, sich gerne verstellt, um davon zu profitieren (wie z.B. durch die Tipps hier).

Ich fände dann den Ehemann gar nicht so bemitleidenswert, da dann sehr viel Flasches in ihm auch stecken würde. Aber ich glaube nicht, dass die FS der Ehemann ist.

Für mich hört sich schon die Fragestellung von einer Frau, eben von einer Frau, die die meisten von uns als unakzeptabel empfinden. Ich denke auch, dass kein übergewichtiger Mann so beißend über seine Brüste schreiben würde, sondern sprachlich etwas Gnade mit seinem Übergewicht zeigen würde.

Liebe FS, was mich stört ist, dass man Dir gar keine Liebe anmerkt. Wenn Du Deinen Mann lieben würdest, würdest Du alles daran setzen, ihn schlank zu kochen und ihn dazu zu ermuntern, wieder sexuell attraktiv zu werden.

Euer Problem ist nicht vorrangig Deine sexuelle Lustlosigkeit, sondern der Mangel an Liebe Deinerseits und/oder beiderseits.

Das Leben ist zu kurz, um es mit einem ungeliebten Mann zu verbringen. Ohne Sex könnte man vielleicht doch einigermaßen gut leben. Aber jeden Tag einen ungeliebten Mann neben sich zu haben-dafür ist der Preis der Versorgung zu gering.

Mir tut dieses Ehepaar unendlich leid. Auf Dauer gesehen, sehe ich ein trauriges, vergeudetes Leben für beide. Meins wäre das nicht.

w/39
 
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Gast

  • #33
Nun steinigt die arme Frau doch nicht so, schliesslich trägt ihr Ehemann auch einen Teil der Schuld, indem er seine Figur so derart vernachlässigt hat.

Ein Großteil der Männer und der Frauen will eine/n einigermaßen ansehliche/n Lieberhaber/in,
nur dieser Frau nimmt man es jetzt so übel?

Andere Frauen wären schon längst weg, erhielten Unterhalt und die Kinder hätten eine zerbrochene Familie. Sie zahlt doch auf eine Weise ihren Preis für das, was sie bekommt.
 
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Gast

  • #34
Ich meine auch, daß dieses Problem von einem Mann
geschrieben wurde, denn die Ausdrucksweise geht so gar nicht mit einer Frau konform, die ein
kleines Schuldgefühl hat.

w50
So meinst du ... ich sage nur: Pfui!

Neben dem Posting an sich, was ich schon als unverfroren empfinde, finde ich es eine bodenlose Frechheit das eine Frau in deinem Alter nun meint "gefühlsmäßig" erahnen zu können (ja wir Männer wissen: Ihr Frauen habt ja in allen emotionalen Dingen das Recht gepachtet immer richtig zu liegen) dass dieses Thema in Wahrheit von von einem Mann stammt.

Also wenn dieses Forum ein gutes Spiegelbild der Gesellschaft ist wie sie Männer wahrnimmt, dann zumindest ein sehr gutes der kleinen, unschuldigen, niedlichen Frau der ja nicht zugetraut wird niederträchtig zu sein im realen Leben. Nein, das ist und bleibt natürlich nur den "bösen" Männern vorbehalten ... wer's glaubt wird selig.

Ich eröffne übrigens gleich mal einen Thread zu "Meine Frau ist für mich in erster Linie eine Gebährmaschine ..." - dann bin ich mal auf die Reaktionen der Damenwelt gespannt.
 
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Gast

  • #35
Liebe FS, Du begehrst Deinen Ehemann nicht, weil er stark zugenommen hat. Klar macht es kaum einer Frau großen Spaß, unter und über einem übermäßig dicken Mann zu liegen.
Meinst Du nicht, dass Du auch die Schuld für dieses Zunehmen mitträgst? Meinst Du nicht, dass Dein Ehemann deswegen so viel ißt/Frustessen, weil er sonst keine Liebe und Befriedigung privat von Dir erfährt?

Schließlich bist Du auch die Frau, die ihm abends das Essen vorlegt. Du kochst ja auch am Wochenende für ihn/euch.

Du kannst ihm doch jeden Tag ein mit Liebe vorbereitetes kalorienärmeres Gericht mit viel Gemüse, Fleisch und etwas Kohlenhydraten für die Arbeit mitgeben, damit er nicht ständig in der Kantine oder auswärts tagsüber essen gehen muss. Am Wochenende kannst Du doch nach der Insulintrennkost und Weigt Watchers das Essen vorbereiten. Du kannst doch mit Deinem Mann und den Kindern jedes Wochenende in die Therme zum Schwimmen und Relaxen gehen.

Es liegt auch viel an Dir, dass Du gesunde, leckere Mahlzeiten vorbereitest, mit denen man abnehmen kann. Du kannst doch abends Deinen Mann zum Hometrainer "zwingen", während Du dich mit den Kindern beschäftigst. Und ihn anschließend mit einer erotischen Massage für seine Sportaktivität belohnen.

Ich finde es sehr egoistisch zu sagen, der Ehemann hat ja stark zugenommen und dass es Dir aber gar nicht in den Sinn kommt, dass Du ihm sehr wohl helfen kannst, dass er wieder etwas weniger wiegt und attraktiver wirkt.

Falls Du von Natur aus mit einem schnellen Stoffwechsel gesegnet bist und nicht leicht zunimmst, kannst Du ruhig für Dich mehr kalorienreichere Beilagen zusätzlich vorbereiten.

Es liegt sehr wohl auch an Dir, dass Dein Ehemann soviel zugenommen hat.
Und DU kannst ihm wohl sehr viel dabei helfen, dass es wieder eine einigermaßen erotisch wirkende Figur erreicht.

Aber Du kannst aus Deinem Mann wohl einen fiteren und weniger übergewichtigeren Mann machen, anstatt über seine Pfunde zu jammern.
Das könntest Du tun, wenn Du ihn lieben würdest.

Wenn Du ihn nicht liebst, hilf ihm trotzdem beim Abnehmen. Damit Du auch mal Deine Versorgung ein Stück weiter "verdienst".

Du nutzt gnadenlos seine Schwäche=sein Übergewicht aus, um es für Deine Zwecke zu mißbrauchen.

Anstatt konstruktiv und gesund eure Probleme anzugehen.
 
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Gast

  • #36
Wo sind denn hier die Stimmen, die einem Mann mit übergewichtiger Frau immer Recht geben und meinen diese müsste abnehmen und wäre selbst Schuld an der Situation?
Exakt der Gedanke kam mir auch gerade! Dann ist die dicke Frau Schuld. Ich wollte auch gerade sagen, dass es zwei Seiten gibt, und warum denn hier der Mann sich so gehen gelassen hat?

Also, sprich mit Deinem Mann, bewege ihm zum abnehmen und dann kommt die Lust vielleicht auch wieder. Kein Grund ein schlechtes Gewissen zu haben, die meisten Männer sind auch aus "irgendwelchen" Interessen, eigennützigen, noch mit Partnerinnen zusammen, die sie auch nicht mehr so attraktiv finden. Man sollte hier mal nicht immer so die Moralkeule rausholen. Ob man es gut findet oder nicht, so sieht die Realität in den allermeisten Ehen aus. w34
Absolute Zustimmung. Mit Moral braucht man hier gar nicht kommen oder mit der vielbesungenen "Ehrlichkeit". Der Mann merkt doch, was los ist. Sie folgen beide einem unausgesprochenen Agreement, und ich finde es mutig, wie direkt die FS sich dazu äußert.

Den Weg des Ansprechens würde ich nicht aus moralischen Gründen vorschlagen, sondern nur, wenn dir, FS, etwas in der Beziehung fehlt. Vielleicht möchtest du deinen Mann wieder mehr begehren. Man kann durchaus an einer Beziehung arbeiten und muss sie nicht so hinnehmen, wie sie derzeit ist, oder gleich wegwerfen. Solche Dinge sind veränderbar.
 
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Gast

  • #37
Neben dem Posting an sich, was ich schon als unverfroren empfinde, finde ich es eine bodenlose Frechheit das eine Frau in deinem Alter nun meint "gefühlsmäßig" erahnen zu können (ja wir Männer wissen: Ihr Frauen habt ja in allen emotionalen Dingen das Recht gepachtet immer richtig zu liegen) dass dieses Thema in Wahrheit von von einem Mann stammt.

Was hat meine Meinug mit dem Alter zu tun? Außerdem ist jede Meinug hier sehr spekulativ und wird von jedem anders gedeutet. Die FS drückt sich meiner Meinung nach sehr untypisch aus, das sollte nicht heißen, daß Frauen nur süß und lieb schreiben und nicht auch niederträchtig sein können. Fakt ist, daß sie ihn nicht mehr liebt, denn eine Frau kann einem Mann auch anders zu verstehen geben, daß er zu dick geworden ist und sie ihn gern dünner hätte. Verwerflich wäre auch der Versorgergedanke, denn dann nutzt sie ihn nur noch bewußt aus. Sollte tatsächlich ein Mann dieses Problem geschildert haben, ist er charakterlich auch nicht ganz einwandfrei, fühlt sich nur noch als Versorger und ungeliebt, hofft auf Bestätigung seiner Gefühle und auf Tips von Außenstehenden. Übrigens habe ich das schon von vielen verheirateten Männern gehört, genauso wie sich Frauen nur noch als Putzfrau fühlen. Trotzdem halten diese Paare aneinander fest.
Sexuelle Unlust ist in so vielen Ehen verbreitet, das Internet und die Zeitungen sind voll davon.
Es ist schwer zu akzeptieren und wenn man sich in einer Ehe mit allen Annehmlichkeiten eingerichtet hat, ist es auch nicht einfach, sein Leben zu ändern und die Konsequenzen zu ziehen. Die so Unzufriedenen zahlen einen hohen Preis, man braucht sie gar nicht mehr zu verurteilen, auch wenn sie das manchmal verdient hätten.
 
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Gast

  • #38
Mit einem Mann wegen des Geldes zu schlafen, ist Prostitution, der Trauscheim im Hintergrund macht das nicht besser, im Gegenteil, er hindert den Mann eventuell sogar noch daran, sich eine Frau zu suchen, die wirkliche Gefühle für ihn hat und ihn glücklich macht. Dass er sich auf die Konstellation, Versorger zu sein, eingelassen hat, ist sein eigener Fehler. Das geht fast immer schief - bei mir auch. "Rückenfreihalten" bedeutet übersetzt Dauerferien, gerade deshalb möchtest Du den Status ja nicht ändern. Du solltest Dich fragen, ob Du es schätzen würdest, nur die Kuh zu sein, die gemolken wird. Du verpasst damit auch selbst viel, denn es kann da draußen ja auch einen Mann geben, für den Du Gefühle entwickeln kannst.
 
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Gast

  • #39
Ich kann mich nur angewidert wegdrehen bei solchen Frauen. Die Vorteile nutzen, den Deal aber nicht vollständig erfüllen wollen - da der Mann ja immer der Doofe ist. Bleibt sie, bekommt er keinen /wenig Sex und zahlt ihren Lebensstandard. Geht sie, zahlt er trotzdem, weil das Gesetz es so vorsieht. Er hat also immer die A-Karte gezogen. Und das wissen diese vordergründig Ehefrauen ganz genau! Als Mann kannst du also nur verlieren. Die FS und diese Art Frau, die es leider massenweise gibt, - eine Schande für unsere Zunft - w/43
 
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Gast

  • #40
Hier nochmal die FS:


Ich sehe die Sache etwas anders: da ich ihm treu bleibe (wie gesagt: ich brauche keinen Sex) und ihm die Familie biete, die er will und für seine Karriere auch braucht, leiste ich meiner Meinung nach genug. Das Leben, das ich führe, steht mir zu und habe ich mir in gewisser Weise erarbeitet.
Dazu hätte ich zwei Fagen:
a) Was hat die Familie mit der Karriere zu tun bzw. sähe seine Karriere wirklich signifikant anders aus, wenn er beispielsweise Single geblieben wäre?

b) Wie sähe dein Alltag aus, wenn er nicht mehr bei euch wäre? Würdest du dann signifikant weniger kochen, putzen, waschen oder einkaufen?
 
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Gast

  • #41
Dazu hätte ich zwei Fagen:
a) Was hat die Familie mit der Karriere zu tun bzw. sähe seine Karriere wirklich signifikant anders aus, wenn er beispielsweise Single geblieben wäre?

b) Wie sähe dein Alltag aus, wenn er nicht mehr bei euch wäre? Würdest du dann signifikant weniger kochen, putzen, waschen oder einkaufen?

Nein seine Karriere sähe nicht anders aus, aber wenn er Familie will, dann braucht er jemanden, der das für ihn managt. Es sei denn, er bezahlt eine Leihmutter, eine Putzfrau, und ein Kindermädchen oder er sucht sich eine andere Frau, die er und sie ihn liebt und die beiden einigen sich auf gegenseitige Hilfe.

Ihr Alltag sähe ähnlich aus, entweder sie arbeitet voll und hat keine Kinder, und wenn sie welche wollte, müßte sie es sich leisten können.
 
  • #42
@34

Bei aller Kritik am Verhalten der FS, das stimmt so nicht:
Meinst Du nicht, dass Du auch die Schuld für dieses Zunehmen mitträgst? Meinst Du nicht, dass Dein Ehemann deswegen so viel ißt/Frustessen, weil er sonst keine Liebe und Befriedigung privat von Dir erfährt?
NEIN, definitiv nicht. Grundsätzlich mach selbst essen dick. Und Abnehmen kannst Du auch NUR selbst. Natürlich kanns Dir Dein Partner etwas leichter machen, mehr aber auch nicht. Und Du kannst nur zu einer gesünderen Lebensweise finden wenn Du es selbst willst. Solange immer die anderen verantwortlich sind wirds nie klappen.

Aber: Ich glaube sogar dass die FS gar nicht so unglücklich über sein Gewicht ist. Das gibt Ihr offenbar eine willkommene Ausrede ihn nicht mehr sexuell attraktiv zu finden. Dafür spricht dass Sie dieses Thema nicht Ihm gegenüber anspricht sondern hier heftigst darüber ablästert.

Ich finde dass Sie genau das Leben hat das Sie verdient, inclusive innerehelicher Prostitution.

Die Frage ist aber, hat ER das verdient? Solange er Sie nicht missbraucht oder Gewalt seelischer ober körperlicher Art ausübt (was offenbar nicht der Fall ist) hat das m.E. keiner verdient.

Ja, ich finde die FS sollte einen Rest an Selbstachtung und Anstand zusammenkratzen und Ihm ehrlich sagen was Sache ist. Dann kann er selbst entscheiden wie er weiter leben will.
 
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Gast

  • #43
@41

Lieber Kalle, ich schätze sehr Deine Beiträge über das Essen, Abnehmen, Sport, Gewichthalten etc. Mit meinem Posting meinte ich nur, dass wenn sie ihm regelmäßig ein gesundes Essen vorbereitet, so kommt der Ehemann selten bis gar nicht in die Lage, selbst zu essen und allein nebenbei zu naschen, da er erstmal genug gute und regelmäßige Mahlzeiten vorbereitet (von ihr) bekommt.

Selbst isst man aber auch dann, wenn man frustriert ist und dadurch versucht, andere Bedürfnisse durch Essen zu stillen. Was immer im Übergewicht ausartet. Auch ungestillte sexuelle Bedürfnisse (woran die FS beteiligt ist), können von dem Mann mit emotionalem Essen ausbalanciert werden, was niemals funktionert, da es sich nicht um den Hunger nach Nahrung handelt, sondern um den Hunger nach sexueller Berührung und Entspannung.
Das Thema Emotionalessen ist nicht das Thema der FS und auch dort bist Du, lieber Kalle bestimmt Top versiert.

Dennoch bin ich der Meinung, dass sie ihm sehr stark dabei helfen kann, durch Ernähurng und Sport abzunehmen. Und erst gar nicht den Mann in die Situation zu führen, selbst zu essen. Sondern morgens mit ihm frühstücken oder ihm was für die Arbeit /Frühstück, Lunchpacket/Mittagsessen vorbereitet und mitgibt. Und abends sich mit ihm an einem schön gedeckten Tisch zum Essen hinsetzt (Insulintrennkostrezepte findet sie überall für den Abend).

Und danach ihn erotisch anschließend verwöhnt.

Doch, eine Partnerin kann wohl sehr stark die Gewichtsabnahme beeinfußen.
Ich weiß es aus Erfahrung. Ich habe einem Partner von mir zu einer Gewichtsabnahme von ca. 30 kg geholfen: ohne Hungern, mit regelmäßigem Essen, ausreichend Bewegung und einer guten Sexualität.

Klar war das für mich auch "Arbeit" für ihn das Essen vorzubereiten. Und ich war noch berufstätig dabei im Unterschied zu der FS.

Wo ein Wille, da ein Weg.

Die FS will ihren Mann lieber dick haben, damit sie eine Ausrede dafür hat, warum sie nicht mit ihm schlafen möchte. Und der arme Mann hat nicht genug Mut und Kraft, alleine aus dem Teufelskreis rauskommen zu können. Und ihr zu zeigen, dass er wohl wieder sexuell attraktiv und sportlich werden kann und so eine Manipulationsehefrau gar nicht nötig hat.

Das Übergewicht ist u.a. ein wirkungsvolles Machtinstrument. Sie verschafft sich durch sein Übergewicht Macht und er verliert und beugt sich weiter nieder dadurch.

Ein kluger, erwachsener Mensch sollte das Gewicht anstreben, was ihn frei von Manipulationen macht. Die FS missbraucht das Übergewicht des Mannes kaltblütig. Will sie ihre Versorgung denn noch höher materiell einstellen, weil sie ein Mal im Monat mit einem dicken Mann schlafen muss als mit einem Normalgewichtigen-so eine Frau ist einfach unmenschlich. Sie kann ihm helfen, will aber gar nicht, sondern zieht ihre Vorteile aus seiner traurigen Übergewichtssituation.

Sie ist m.E. gar nicht genug selbstkritisch.

w/39
 
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Gast

  • #44
Also ich widerspreche hier der gängigen Meinung!
@ FS meiner Meinung nach hast du eigentlich (als Frau) alles richtig gemacht (moralisierung mal ausser acht gelassen das muss jeder für sich selber ausmachen)
Du wirst materiell versorgt, hast viel Freizeit, glückliche Kinder die auch eine "Vaterfigur" (eher vllt. Witzfigur) haben und du musst nichts aber auch garnichts dafür tun ausser dich 12 mal im Jahr zu prostituieren, dafür bekommen andere gerade mal 1000-5000 Euro
Solange deinen Mann das nicht stört ist das doch eine großartige Vereinbarung, allerdings könntest du deine sexuelle Lust vllt. mit einem anderen Partner neu entfachen, Zeit zum suchen hättest du bestimmt, aber du solltest es deinem Mann nicht verraten, das würde ihn nur traurig machen und auch das Verhältniss zu euren Kindern verschlechtern, sei so edel und einfühlsam und sorg dafür dass er diesen Schmerz nicht erleben muss. Die Leideschaft könnte deine Lebensqualität sehr steigern.
Ansonsten viel Glück und Zufriedenheit auf deinem Weg,

M28
 
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Gast

  • #45
@34

Abnehmen kannst Du auch NUR selbst. Natürlich kanns Dir Dein Partner etwas leichter machen, mehr aber auch nicht. Und Du kannst nur zu einer gesünderen Lebensweise finden wenn Du es selbst willst. Solange immer die anderen verantwortlich sind wirds nie klappen.
Das stimmt, wenn man eine starke, gefestigte Persönlichkeit ist. Ich habe aber Männer erlebt, die zwar selbst abnehmen wollen, aber nicht die starke Persönlichkeit haben, dies auch konsequent umzusetzten. Das Wollen ist die eine Seite, das Können ist was anderes (z.B. zu faul, bequem etc.)

Solche Männer können alleine keine Erfolge in diesem Bereich erzielen, auch wenn sie es wollen-es sind bestimmte charakerliche Defizite vorhanden. Und dann sind sie froh, wenn die Frau ihnen das Abnehmen managt und schmackhaft macht.

Keiner ist perfekt und nicht jeder ist so stark, im Leben das umzusetzen, was man tatsächlich will. Sonst gäbe es keine Übergewichtigen und keine Ehen, wo man sich nur duldet. Im Grunde genommen, wenn beide stark wären, wäre sie erstmals auf Teilzeit arbeiten gegangen und wenn die Kinder erwachsen sind, dann in Vollzeit. Und er hätte nicht so stark zu genommen. Sie ist schwach, weil sie es lieber hat, dass jemand ihr Lieben finanziert und sie findet ihr Ehefrau- und Mutterdasein sein schon Leistung genug (das lesiten viele andere Frauen auch, aber sie gehen auch noch 20 Std. arbeiten und in paar Jahren in Vollzeit).

Und er ist auch nicht stark genug, sein Gewicht dauerhaft im Griff zu halten und ihr klar zu machen, dass ihrer Persönlichkeit außer Kinderbetreuung und Haushalt auch ein gewisser finanzieller Beitrag zum Familieneinkommen und berufliche Aufgaben durchaus guttun. Schließlich leben sie nicht im letzten Jahrhundert und sind noch jung.

Für mich sind beide sehr bequem, was nicht schlimm ist, solange sie sich lieben und anziehend finden. Wenn das aber nicht mehr gegeben ist, dulden sie sich und sind beide unzufrieden, ihnen fehlt aber die Kraft und die Lust etwas an der Situation zu ändern. Was mich dazu bringt zu denken, dass sie doch zueinander passen. Für viele Männer wäre so eine Ehefrau vom Grundsatz her (lebenslanges Rückenfreihalten) absolut indiskutabel. Und sie hätte auch große Probleme damit, heutzutage einen anderen Versorger zu finden.

Also werden sie wohl ihr frustrierendes Dasein weiterhin so fristen, mal mehr, mal weniger frustrierend. Hauptsache, sie braucht sich nicht anstrengen, in einem Beruf zu arbeiten. Und er braucht sich nicht anstrengen, abzunehmen.
Irgendwann mal wird er möglicherweise Stammgast bei Escortdamen und sie wird das dulden-Hauptsache, sie bekommt ihre Versorgung und muss nicht mit ihm intim werden. Mag sein, dass nach außen hin dieses Ehepaar den Eindruck des Eheglückes vermittelt, innendrin ist es, wie sie das hier schildert.

Eine Wahl hat man immer. Wenn sie weiterhin so leben bis jetzt, dann ist das doch ihre selbstgetroffene Wahl und damit müssen sie leben.

w/39
 
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Gast

  • #46
Ist doch kein Problem. Du musst dann halt damit rechnen, dass dein Mann irgendwann eine Geliebte haben wird, wenn er die nicht eh schon hat.
 
  • #47
@45
Davor
Ist doch kein Problem. Du musst dann halt damit rechnen, dass dein Mann irgendwann eine Geliebte haben wird, wenn er die nicht eh schon hat.
schützen seine Männertitten. Auch ein Grund wieso es recht wahrscheinlich ist dass die FS das Übergewicht nur bei der monatlichen Pflichtnummer stört. Durch die damit verbundene Kurzatmigkeit ist es auch schnell vorbei.
 
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Gast

  • #48
Ich glaube, dass die FS grundsätzlich keine sexuelle Lust auf ihren Ehemann hat. Das Übergewicht erschwert zwar die sexuelle Lust, aber nicht das Übergewicht des Mannes ist der alleinige Auslöser der Unlust. Sonst wäre sie von alleine auf Ideen gekommen, wie sein Gewicht wieder passabler wird.

Sowie sie über den Ehemann schreibt, meine ich, dass einfach keine Liebe ihrerseits da ist. Sie sucht auch nicht nach Tipps, wie sie ihre Sexualität mit ihm wieder beleben könnte und wie sie ihn zum Abnehmen bewegen könnte. Sondern schiebt sein Übergewicht als eine Ausrede vor, um ihre sexuelle Unlust zu rechtfertigen. Klar, man kann keine Ehefrau zum Sex zwingen. Und dadurch wird sie immer gut da stehen und ihn so darstellen, dass sie sich von seiner normalen Lust unzumutbar belästingt fühlt (quasi ist sie das Opfer in der Geschichte).

Wer weiß, vielleicht sagt sie nach Jahren, dass sie ihre Karriere (die sie sowie so gar nicht interessiert) für die Familie geopfert hat, sich auch noch mit einem dicken Mann im Bett rumplagen musste und damit hat sie ihren Anspruch auf einen königlichen Unterhalt nach der Scheidung "verdient".

Anstatt rechtzeitig nach Wegen zu suchen, wie sie später für sich sorgen kann, wenn die Kinder studieren und sie nicht mehr die Hausmutti sein muss. Und nicht auf der Tasche von einem Mann zu liegen, den sie nicht begehrt und auch nicht wirklich liebt.

Und die vielen Frauen, die 2 Kinder haben, den Haushalt versorgen, den Ehemann verwöhnen und auch stufenweise in das Berufsleben zurückkehren, sind doch die ganz normalen Frauen heutzutage. Für diese Frauen ist die eigene "Leistungsbeurteilung" der FS nicht nachvollziehbar.

w/39
 
G

Gast

  • #49
Wenn ich das so lese, da möchte man am liebsten keine langjährige Beziehung mehr haben. Also da gibt´s richtig dicke, zwischenmenschliche Probleme. Haushalt, Familie ist alles toll, könnte nicht besser sein bei dir. Ich kann durchaus verstehen, dass dich dein Mann abtörnt, wenn er sich rein körperlich so sehr verändert habt. Das bedeutet viel gegenseitige Arbeit an der Partnerschaft als solcher. Ich würde grundsätzlich über alles sprechen und versuchen eine gemeinsame Lösung zu finden. Eventuell kann der Mann an körperlichem Gewicht verlieren und du kannst ihn dabei unterstützen. Nur einmal im Monat Sex zu haben finde ich sehr wenig, aber dann müssten beide damit zufrieden und glücklich sein. Will einer mehr Sex, dann müsste man besprechen, wie man das ausführen könnte. Da gibt es schließlich vielfältige Möglichkeiten. Eine denkbare Möglichkeit wäre auch, dass der Mann vielleicht einmal im Monat noch zusätzlich eine Prostituierte aufsucht. Das halte ich nicht für verwerflich, wenn es die Ehefrau weiß und zustimmt. So weißt du wenigstens wo er hingeht, dass es sicher zugeht und dass er mal eine andere Befriedigung erhält und auch glücklich ist.
Die Ideallösung wäre allerdings wirklich Gewichtsabnahme beim Mann, eine gute Paartherapie, evtl. auch sich Öffnen für Tantra-Übungen, damit auch bei dir als Frau die Lust wieder kommt und der Sex besser und häufiger wird. Hier ist Mitarbeit auf beiden Seiten unerlässlich! Oder: sich zwischendrin auch mal was gönnen, ein Romantikwochenende zu zweit machen.
 
  • #50
Ok, du bekommst hier keinen Zuspruch, was hattest du erwartet? Hier schreiben sich endlos viele Gutmenschen, moralisch gefestigt und immer bereit, mit diversen, auch mal verletztenden Worten, aufeinander einzuprügeln. Wenn euer Arrangement so klappt, hey, weshalb nicht? Es wäre ganz sicher nicht meines und weißt du ich wünsch mir manchmal auch einen Partner, der meine finanzielle Last mit mir trägt. Ich bin in dieser Hinsicht ganz allein für mich und meine Kinder verantwortlich.
Aber das mit dem gar keine Lust auf, wie auch immer gearteten, Sex.....also das würde ich mal abklären lassen, denn das ist nicht normal und wenn du es dir recht bedenken würdest fehlt dabei eine ganz wichtige Sache in deinem Leben.
 
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Gast

  • #51
Hier nochmal die FS:

Es hat mich erstaunt, dass ich im Forum so wenig Zuspruch bekomme. Das hätte ich im Vorfeld anders eingeschätzt.

Ich sehe die Sache etwas anders: da ich ihm treu bleibe (wie gesagt: ich brauche keinen Sex) und ihm die Familie biete, die er will und für seine Karriere auch braucht, leiste ich meiner Meinung nach genug. Das Leben, das ich führe, steht mir zu und habe ich mir in gewisser Weise erarbeitet.
Du siehst also dein Leben mit ihm in der Beziehung als Leistung für die dir sein erzwungener Verzicht auf Sex als Lohn zusteht.

Mit Treue hat das überhaupt nichts zu tun, ganz im Gegenteil, du betrügst deinen Mann nach Strich und Faden, allein mit deiner Sprachlosigkeit. Zur Treue in einer Beziehung gehört auch Anstand und Ehrlichkeit im Umgang miteinander, doch du redest dir ein, Treue hätte nur eine körperliche Komponente.

M48
 
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Gast

  • #52
@48

Ich finde Deine Tipps sehr gut (romantisches Wochenende, Tantra, Unterstützung beim Abnehmen, die Paartherapie, den Prostituiertenbesuch klammere ich erstmal aus). In meinem Umfeld kenne ich gut ein Paar, auch mit 2 Kindern, die ähnliche Probleme wie die FS hatten und sie sehr erfolgreich gemeistert haben. Heute sind sie immer noch glücklich miteinander verheiratet. Der große Unterschied bei dem mir bekannten Paar war aber, dass die Frau von sich aus eingesehen hatte, dass es nicht in Ordnung ist, wenn sie ihrem Mann den Sex verweigert (und bei denen war schon mal 1 Mal wöchentlich ok für die Frau und zu wenig für den Mann). Die Frau war gewillt und bereit, daran zu arbeiten, wieder mehr Lust zu empfinden (was sie durch Tantra erreichten).
Die Frau war aber nicht der Meinung, dass sie ihren Lebensstandart durch die Kinderbetreuung und die Haushaltsführung "verdient" hatte. Sie liebte ihren Ehemann und wollte, dass beide glücklich zusammen bleiben. Übrigens arbeitete sie gerne in Teilzeit, nachdem die Kinder etwas erwachsener wurden (auch wenn sie es finanziell nicht nötig hat, da der Ehemann sehr gut verdient).

Bei der FS ist die Lage ganz anders-sie ist der Meinung, dass sie genug leistet, um ihr Leben als Ehefrau und Mutter ohne eigenes Einkommen haben zu dürfen. Sie ist sich keiner "Schuld" bewußt, sexuell öfter mit ihrem Mann zu verkehren, da sie ja sonst genug leistet. Ich bin ehrlich gesagt etwas schockiert, wie manche Ehefrauen das Geben und Nehmen in einer Ehe "ausrechnen".

Es kann nur dann für die Ehe der FS gut werden, wenn sie/beide die Einsicht haben, dass sie Defizite in der Beziehung haben, die sie unglücklich machen. Und nach Wegen suchen, wie sie diese beheben. Die FS vertritt noch den Punkt, sie mache genug, der Ehemann soll sie bloß nicht mehr als 1 Mal im Monat sexuell belästigen. Es ist ein großes Stück Arbeit, was die FS leisten muss, um zu erkennen, dass in einer Ehe das Geben und Nehmen nicht nur auf der materiellen Ebene erfolgen sollte, sondern auch auf der emotionalen.

Natürlich wissen wir hier auch nicht, ob der Ehemann auch bereit ist, an der Beziehung zu arbeiten.

Auch wenn wir hier die FS ein bischen gesteinigt haben, wissen wir gar nicht, ob der Ehemann auch möglicherweise nicht ähnlich wie sie ist: Leistung gegen Versorgung und zu mehr reicht ihm seine Weite nicht. Es ist dann immer etwas schwierig eine Situation zu beurteilen, wenn uns die FS nicht die Einsichten ihres Ehemannes darstellt.

Leider erweckt ihre Fragestellung den Eindruck, dass ihr gar nicht in den Sinn kommt, mit dem Ehemann offen und ehrlich über die Probleme in der Ehe zu reden. Sie hat für sich beschlossen, wie das Geben und Nehmen in ihrer Ehe ihrer Ansicht nach funktionieren sollte, ohne eine Rücksprache mit dem anderen Beteiligten in diesem Eheverbund (von dem sie stark finanziell abhängig ist) zu halten.
 
  • #53
@FS:
Vielleicht bin ich da zu naiv - aber ich wollte in keiner Beziehung/Ehe leben, in der ich nicht liebe und geliebt werde.

Du liebst Deinen Mann nicht, sondern willst die Ehe als rein funktionales Konstrukt nutzen. Wenn das für ihn ok ist, dann könnt Ihr sicher so miteinander zurecht kommen. Aber die Entscheidung darüber sollte er schon selbst treffen können. Dazu musst Du ihm reinen Wein einschenken, er hat ein Recht darauf.

Ihn einfach so nach und nach in eine Dir genehme Rolle zu drängen, das ist keine faire Beziehung sondern reines Ausnutzen und Hintergehen. Du hast zu recht ein schlechtes Gewissen.
 
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Gast

  • #54
Hallo
Ich lebe in einer ähnlichen Situation und das schon seit Jahren.
Meine Frau will höchsten ein Mal/Monat Sex und das geht schon lange so. Sie arbeitet auch nicht und kümmer sich ausschliesslich um den Haushalt.

Ansonsten ist unsere Beziehung super. Wir haben 2 Kinder und leben recht gut.
Vor einigen Jahren habe ich sie über länger Zeit immer wieder darauf angesprochen. Ich wollte mehr Sex und auch mal etwas anderes probieren als nur immer diesselbe Stellung...
Sie hat mir dann immer versprochen, dass sich das ändern wird. Aber nach längerer "Versuchszeit" hat sich leider nichts geändert sonder eher verschlechtert. Sie hat sich auch bereit erklärt, zu einem Therapeuten zu gehen falls sich nichts ändert - leider hat sie dass dann immer wieder zurückgenommen. Sie möchte nicht über solche Sachen sprechen.

Mittlerweile frage ich nicht mehr nach Sex. Im Durchschnitt kommt sie jetzt 1 x pro 2 Monate auf mich zu und fragt, ob wir zusammen ins Bett gehen. Manchmal dauern die Pausen auch länger.
Ich bin mir aber nie sicher, ob sie das wirklich aus Lust macht oder mehr aus einer Art Pfllichtgefühl (was ich nicht gut finde).
Lieber wäre mir, sie würde Klartext reden. Ich mag sie ja immer noch und muss akzeptieren, wenn sie keinen Sex mehr möchte.

Für mich ist die ganze Sache schrecklich. Ich werde von Minderwertigkeitsgefühlen gequält, was sich auf das Berufs- und Privatleben negativ auswirkt.
Ich glaube, dass sie sich nicht vorstellen kann, wie schlimm es für mich ist, wenn ich sexuell nicht mehr begehrt werden. Ich kann und will ihr das auch nicht mehr erklären (das habe ich früher bereits erfolglos versucht). Es tut einfach unendlich weh.

In der Zwischenzeit habe ich sogar einen Affäre begonnen. Diese Frau hatte genau diesselben Probleme wie ich - ihr Partner wollte keine Liebe mehr.
Wenigstens fühle ich mich jetzt nicht mehr so wertlos und ich kann mich mitteilen.
Aber trennen möchte ich mich von meiner Frau nicht - das weiss meine "Affäre" auch.

Ich möchte hier einfach für Offenheit plädieren. Wenn aber ein Partner blockiert, dann wird das Problem evtl. nie gelöst werden. In einer offenen Beziehung könnte man sicherlich irgendwie einen Weg finden, dass beide ein zufriedenes Leben führen können.

Eigentlich möchte ich keine Affaire und ich fühle mich nicht gut dabei meine Frau zu betrügen. Aber wenn ich meine Gefühle nicht ausleben kann, dann werde ich wahnsinnig, missgelaunt und frustriert. So könnte ich nicht mehr Leben und ich müsste mich wahrscheinlich Trennen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine Affaire mir die Ehe rettet - ich weiss, dass sich das sehr naiv anhört... Eines der Kinder ist noch sehr Klein und ich würde alles dafür tun, damit es sorgenlos und in einer funktionierenden Familie gross werden kann.

m 52
 
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Gast

  • #55
@ 53
Deine Situation tut mir wirklich unendlich leid, aber Dir ist schon klar, dass Du in einer einzigen Lüge lebst; und damit ebenso Deine Frau und Deine Kinder.
Den Traum einer sorglosen Kindheit wirst Du Deinen Kindern damit nicht gerecht werden können. Kinder spüren so etwas und wundere Dich nicht, wenn sie es Dir irgendwann direkt auf den Kopf zusagen werden, dass sie die ganze Zeit wußten, dass alles nur Fassade war.
Liebst Du Deine Frau überhaupt noch? Begehrst Du sie?
Für mich klingt das alles als ginge es hier nur um den Sex als Solchen und nicht um ein miteinander Sex haben.
Deine Affäre wird Deine Ehe evtl. noch für eine Weile aufrecht erhalten können, aber auch Affären enden ... suchst Du Dir dann eine Neue?
Deiner Beschreibung nach bist du wirklich sehr verzweifelt. Ein wirklich guter Thrapeut sollte in der Lage sein Dir die Kraft und den Mut zu geben Deine Situation verantwortungsvoll zu klären. Im Sinne der ganzen Familie!
 
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Gast

  • #56
Also Fake oder nicht:
Es gibt viele solcher Frauen!!Leider..
Ich mache es gerade selber mit..ich habe nach 22 jahren meine Jugendliebe wiedergesehen.Sie sagte das sie verheiratet ist.Nach dem 4.treffen küsste ich sie- sie war am ganzen Körper am zucken..Irgendwann landeten wir im Bett und ich merkte das ihr das bestimmt schon zig jahre gefehlt hat!
es ging über monate so und sie sagte sie kann sich nicht trennen weil sie sonst ihren job verliert.ich habe nachgefragt was los ist aber darüber blieb sie schweigsam..sie sagte nur den jetzigen lebensstandart möchte sie nicht aufgeben!
Ich war super enttäuscht..als ich ihr nach fast 10 monaten die Pistole auf der brust gesetzt habe kam gestern nur:ich müsste das akzeptieren das sie sich nicht trennen kann da sie sonst alles verliert!
vorher gestand sie mir ihre gefühle
Ich weiss nur nicht wie ich reagieren soll wenn sie sich irgendwann wieder meldet - das vermute ich mal sobald sie wieder das verlangen nach sex hat!
Warum gibt es so Frauen die nur nach Geld hinterher sind??
 
G

Gast

  • #57
Ich versuche mal zusammen zu fassen...
Als erstes einmal: Auf Sex hat niemand Anrecht! Die FS (ich gehe jetzt mal davon aus, dass es eine "sie" ist...) hat keine Lust mehr darauf, grundsätzlich. Dazu kommt, dass sie gerade auch ihren Mann unattraktiv findet. Ihren Schilderungen nach ist er offensichtlich auch kein Ausbund an sexuellem Verlangen, so dass er wohl nicht fast zusammen bricht vor lauter unerfülltem Begehren.
Er hat Karriere gemacht, so disziplinlos und schwach scheint er also nicht zu sein. (Soviel zum Thema "Abnehmen") Zudem essen gerade Karrieremänner oft auswärts, noch ein Glas Wein dazu und der Bauch wächst. Warum soll die FS daran Schuld sein??????? Wäre er ein Frau, würde hier niemand über den Mann ablästern und ihm die Schuld zuweisen! Vielleicht hätte sie ihn früher auf seine Gewichtszunahme ansprechen sollen, das ist alles, was man ihr "vorwerfen" könnte! Wo sind denn jetzt alle, die finden, ein liebender Mensch solle unbedingt auch auf sein Äusseres achten? Gilt das nur für Frauen???
Der Mann hat sich voll für seine Karriere eingesetzt und die FS hat ihm den Rücken frei gehalten. Das heisst nicht "nur" putzen und kochen und Kinder aufziehen...dazu gehören vielleicht auch Finanzen verwalten, an Elterninfoabende gehen, Garten instand halten, Schwiegermutter bespassen etc. (Ich weiss, die Beispiele könnten besser sein...) Von mir aus gesehen, eine ausgeglichene Aufgabenverteilung.
FS, ich verstehe Dich und ich finde keineswegs, dass du eine Schmarotzerin bist! Du bist auch aktiv, was ich gut finde und sorgst dafür, dass dein Mann von Dir profitiert...und umgekehrt.
Ich würde das Thema Sexualität ganz offen ansprechen. Wichtig ist, dass du dir darüber im Klaren bist, ob Du ihn noch genug liebst, um ihm sonst Zärtlichkeiten, Anerkennung und Respekt zu geben, denn das hat jeder Mensch verdient.
 
G

Gast

  • #58
Hallo Gast @ 53 (von Gast m 52)
Mach dir mal um mich keine Sorgen. Ein Kind ist bereits erwachsen und hat sich sehr gut entwickelt. Ich habe über 20 Jahre Erfahrung und das klappt eigentlich sehr gut.
Auch mag ich meine Frau sehr. Das Problem ist, dass für mich körperlicher Kontakt ein wichtiger Bestandteil einer Liebe ist.
Ja - ich begehre sie auch. Aber ich versuche, diese Gefühle zurück zu drängen so weit das möglich ist.
Es geht mir auch nicht primär um Sex sondern eher um Zärtlichkeiten.
Die Affaire dauert nun schon über 4 Jahre - aber ich hatte mit dieser Frau erst einmal sexuellen Konakt. Ich denke also nicht, dass ich sexsüchtig bin.
Therapien sind für sie ein Tabu und sie möchte auch nicht darüber sprechen.

Ich möchte aber nicht mein Problem in den Vordergrund stellen. Dieser Threat wurde ja von einer Frau eröffnet, die in diesem Forum offen dazu steht, dass sie ihren Mann als "Versorger" sieht. Sexuell findet sie ihn aber eher abstossend.

An seiner Stelle würde ich es persönlich gut finden, wenn sie ihm das sagen würde. Ich habe während mindestens zwei Jahren mit meiner Frau über unsere sexuellen Probleme geredet. Ihr erzählt wie weh mir das tut und versucht, sie zu einem Besuch bei einem Therapeuten zu überreden.
Sie wollte das einfach nicht und sie will auch nicht darüber reden. Sie kann auch ohne Zärtlichkeiten leben.

Aber ich habe ihr viele Chancen gegeben und ich würde.
Ich finde es fair, wenn auch FS ihrem Mann eine Chance geben würde.
Er wüsste dann, wo er steht. Könnte Versuche unternehmen, die Sache zu ändern etc.
 
G

Gast

  • #59
!
Warum gibt es so Frauen die nur nach Geld hinterher sind??
Jetzt kann ich besser all die verheirateten Männer verstehen, die zu einer Tantramasseurin oder einer Prostituerten gehen. Eine Bekannte von mir ist Tantramasseurin und hat einen riesiegen Gästestamm-alles nur verheitete Männer, die ihr ständig berichten, dass die Ehefrau keine Lust hat, sie zärtlich zu berühren.
So müssen diese Männer das Leben der Ehefrau ohnehin finanzieren und die hohen Honorare für gewerbliche Berührungen bezahlen. Echt traurig sowas.

Die FS wird über kurz oder lang damit leben müssen, dass ihr Ehemann für Berührungen und/oder Sex bezahlt. Denn sie kann ihn nicht dazu zwingen, seine gesunde Sexlust zu unterdrücken. Obwohl so wie sie ihn behandelt, ist für mich fast eine Kastrierung. Solche Ehefrauen wie die FS sichern die Existenz der meisten gewerblichen Damen. Und die armen Männer sind die dummen Zahlesel überall und müssen ihre bezahlten Stunden verheimlichen.
 
G

Gast

  • #60
@34




Ich finde dass Sie genau das Leben hat das Sie verdient, inclusive innerehelicher Prostitution.

Die Frage ist aber, hat ER das verdient? Solange er Sie nicht missbraucht oder Gewalt seelischer ober körperlicher Art ausübt (was offenbar nicht der Fall ist) hat das m.E. keiner verdient.

.
Boah, das ist aber heftiger Tobak! Was hat das Verhalten der FS denn mit Prostitution zu tun??? Sie hat keine Lust mehr, nicht mal mehr auf ihren Mann. Das ist traurig und belastend und nicht berechnend. Sie lässt sich schliesslich nicht aushalten, arbeitet (ja, auch Hausarbeit ist Arbeit und zwar anstrengende, vor allem mit einem Haus!) und hält ihrem Mann den Rücken frei. Nehmen wir mal an, der Gute kommt jeden Abend spät nach Hause und hat auch am Wochenende keine Zeit für sie und die Familie....läuft das dann unter "seelische Grausamkeit"?
Man könnte meinen, der Mann sei ein armes, verlorenes Pflänzchen....
 
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