• #1

Mein Freund nimmt Drogen - was tun?

Guten Abend!

Der Titel meiner Frage klingt erstmal sehr erschreckend, daher möchte ich meine Situation gut erklären. Mein Freund und ich (beide 30) sind nun seit 2 Jahren ein Paar, wir wohnen auch zusammen. Unsere Beziehung ist toll, wir ergänzen einander, teilen Interessen, wir kommunizieren sehr ehrlich und offen. Das, was mir in einer Beziehung wichtig ist, ist erfüllt und noch mehr. Er ist intelligent, gebildet, humorvoll, aufmerksam, einfach ein ganz wunderbarer Mensch.


Nur eine Sache gibt es, die mir wirklich große Kopfschmerzen bereitet. Er nimmt ab und zu Drogen, Kokain vor allem. Ich wusste davon, bevor wir eine Beziehung eingegangen sind, gestört hat es mich von Anfang an, aber ich dachte, so schlimm wird es nicht sein. Rosa Brille eben. Nun ist es so, dass er bei Weitem nicht täglich kokst, er sich auch definitiv unter Kontrolle hat, aber es eben doch so einmal im Monat, manchmal alle zwei Monate vorkommt. Sein enger Freundeskreis ist da noch extremer, bei denen geht es teilweise wöchentlich zur Sache.
Er sagt mir offen, wenn ich frage, ob er was genommen hat. Er weiß, dass es mich sehr stört. Nach unserem letzten Streit deswegen hat er den Vorsatz gefasst, damit aufzuhören. Er will es zumindest versuchen. Letztens wieder Treffen mit seinen Freunden, ich war nicht dabei. Er kam ganz stolz heim, sagte, dass er standhaft war und nicht mitgemacht hat. Ich war immens froh, denn jeder Männerabend bedeutet für mich Stress da ich nur mehr grüble und sofort schlechte Laune habe. Nun ist es aber so, dass ich ihm wirklich vertraue, aber ich nicht glaube, dass er seinen Vorsatz durchziehen wird. Er wird es in diesem Fall zwar zugeben, aber ich werde enttäuscht sein. Ich weiß auch, dass es dumm ist, sich jetzt über sowas Gedanken zu machen, denn wer weiß, was kommt und vielleicht überrascht er mich ja. Aber es ist dennoch so und ich weiß nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich will ihm nichts verbieten, schon gar nicht seine Freunde schlecht reden, aber ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem ich seinen Freundeskreis nicht mehr treffen mag (obwohl ich sie alle eigentlich mag), jedes Mal Herzrasen bekomme, wenn ein Männerabend im Raum steht und ich generell überfordert bin. Es gelingt mir nicht, über die Drogen einfach hinwegzusehen, es abprallen zu lassen. Es stört mich einfach so sehr, dass sich seine Freunde und er nicht “normal” treffen können und ich mache mir vor allem jedes Mal Sorgen, ob er heil nachhause kommt. Wenn ich ihm das alles sage, banalisiert er die Drogen und sagt zwar, er hätte Verständnis, aber es würde mich ja nicht betreffen und er wisse auch nicht, warum mich das so stört. Dass er ja nicht süchtig sei. Ich darauf eben, dass es einen Grund hat, warum das illegal und gesundheitsschädlich ist und vor allem, dass ich das Verhalten von ihm und seinem Umfeld bedenklich finde.
Ich liebe ihn unendlich viel, aber diese Situation belastet mich zutiefst. Habt ihr Tipps, was ich tun kann?
 
  • #2
Tu euch beiden einen Gefallen und akzeptiere ihn wie er ist.
Er ist ein erwachsener Mann und kann sein Leben so leben wie er mag.
Wieso machst du ihm so ein Drama?
Weil er nicht deinem Traumbild eines Partners entspricht?
Weil er nicht macht was du möchtest?
Weil er sich deinen Anweisungen entzieht?
Du bist nicht seine Mutter und er nicht dein Kind.
Du übertreibst maßlos und machst zudem Psychoterror.
Damit drängt du ihn nur in die Unehrlichkeit.
 
  • #3
Liebe FS,

einen Tipp kann ich Dir nicht geben, ich kann Dir nur sagen, wie ich mit dieser Situation umgehen würde.

Ich habe in früheren Jahren selber Drogen genommen und das sehr lange Zeit, das ist aber auch schon sehr lange her...ca 20 Jahre.

Heute distanziere ich mich davon und möchte damit nicht mehr das Geringste zu tun haben.
Ich will einen klaren Kopf haben und habe in meinem Leben weder für Drogen, noch für Menschen die welche nehmen, einen Platz vorgesehen!

Ich würde ganz klar die Reissleine ziehen und es wäre mir auch egal, ob er es nur ab und zu, oder ständig machen würde.

Ich würde mich nach einer eigenen Wohnung umsehen und GEHEN und zwar ohne Wenn und Aber!

Nein, null Toleranz gegenüber diesem Thema, dafür habe ich zu viel gesehen und erlebt.

Man hängt da so schnell mit drin und sei es 'nur', dass er etwas dabei hat, ihr unterwegs seid und irgendwo kontrolliert werden würdet.

Eine Anekdote aus frühen Jahren:

Ein Bekannter, leitende Position im Sicherheitsgewerbe, fuhr mit seiner damaligen Freundin nach Holland, zum Shoppen.

Ohne sein Wissen hatte sie sich wohl auf die Schnelle in einem Shop mit einer grösseren Menge Cannabis und Haschich eingedeckt, während er nichtsahnend in einem Cafe sass und wartete, dass sie aus einem Geschäft zurückkehrte.

Sie deponierte es irgendwo im Auto, an der Grenze wurden sie angehalten, das Dope gefunden. Er hing voll mit drin, konnte nicht beweisen, dass er davon nichts gewusst hatte.

Es folgten Anzeigen, er verlor seine gut bezahlte Arbeit, stand innerhalb weniger Tage vor dem Nichts!

Er war total verzweifelt, hatte Verbindlichkeiten offen, etc....

Nein, ich wäre da raus, ohne Wenn und Aber!

Mit Drogen will ich heute nichts mehr zu tun haben.

Ich bereue nicht viel im Leben, aber dass ich meine besten Jahre und auch jede noch verbliebene Chance damit vertan habe, dafür könnte ich mich heute noch gelegentlich in den Hintern treten.
Ich habe meine Zeit verschwendet!

Das wäre das, was ich tun würde.

Die Frage lautet also auch hier, was willst DU?

Alles Gute
 
  • #4
Komme mal von deinem Horrortrip runter. Alle paar Monate mal ne Nase durchziehen ist nun wirklich kein Drogenproblem. Zumal er es nur im Freundeskreis macht.
Ich darauf eben, dass es einen Grund hat, warum das illegal und gesundheitsschädlich ist
Beschäftige dich mal mit der Geschichte von legal oder illegal. Da geht es meist nicht um gesundheitsschädlich oder nicht. Da geht es meist um wirtschaftliche Interessen. Sonst wären Alkohol, Zucker und Tabak illegal.
So jetzt volle Breitseite auf mich.
 
  • #5
Es gibt wenige Dinge, für die ich absolut null Toleranz hätte, eines davon sind Drogen.

Ich habe als Jugendliche den Film "die Kinder vom Bahnhof Zoo" gesehen und es hat mich echt geprägt. Ich habe noch nie Drogen genommen außer Alkohol und habe auch nicht vor, daran was zu ändern.

Genau auf das, was du durchmachst.... diese Gedanken, diese Sorgen diese Bedenken hätte ich einfach keine Lust.

Er bringt dich in die Rolle der meckernden Mutti, der Spielverderberin. Du kannst ihm ja schlecht seinen Freundeskreis verbieten.

Drogenkonsum ist für mich kein Kavaliersdelikt und wäre direkt ein Grund, das Kennenlernen abzubrechen (schon viel früher).

Ich denke es nützt nichts, wenn man Prinzipien und feste Vorstellung hat und diese dann im entscheidenden Moment nicht umsetzt.

W 47
 
  • #6
Ich würde mich auch von ihm trennen, wenn er es nicht sein lässt. Und er wird es nicht sein lassen, solange er Kontakt zu diesen „Freunden“ pflegt.

Du weißt nicht, was die Drogen auf Dauer bei ihm bewirken. Es können physische Beschwerden, Wesensveränderungen, Psychosen usw. auftreten.
Du weißt auch nicht, ob es beim Kokain bleiben wird, was ja an sich schon schlimm genug ist.

Wenn du Kinder planst, brauchst du einen verantwortungsbewussten Partner. Dieser scheint es nicht zu sein.
 
  • #7
Komme mal von deinem Horrortrip runter. Alle paar Monate mal ne Nase durchziehen ist nun wirklich kein Drogenproblem. Zumal er es nur im Freundeskreis macht.
Glaubst du im ernst, dass Hardcoretrinker oder Drogisten sich freiwillig dazu entschieden haben? Es fängt immer so an "ein bisschen schadet" nicht. Und Zucker und Alkohol und Koks in eine Suchtreihe zu stellen? Im Ernst?
Als Ex von einem Süchtigen lass dir was sagen - das Suchtverhalten zieht sich über alle Lebensbereiche und bestimmt den Alltag - denk doch an den Raucher, der seine Pausen machen muss - jetzt ist die Beziehung "gut", aber was ist, wenn Probleme auftauchen und die FS anfängt Stress zu machen? Es nervt sie jetzt schon. Süchtige haben mangelnde Impulskontrolle und stellen ihre Sucht immer in die Priorität - die FS will nicht, der Mann macht trotzdem weiter.
FS, an Drogen gibt es nichts zu tolerieren oder "Verständnis" zeigen, klar ist Alkohol und Rauchen ungesund, aber es gibt eben Gründe, warum das eine erlaubt ist und Drogen nicht.
Stell dir vor, mit diesem Mann Familie und Kinder zu haben??
 
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  • #8
Wäre es dir gelegentliche Tüte, wäre es mir egal.

Bei Kokain, auch nur gelegentlich, wäre ich intolerant.
In der Rolle der meckernden Mama würde ich nicht sein wollen, Angst vor den Stammtischen würde ich aber auch nicht haben wollen.
Der Freundeskreis mag nett sein, es sind die falschen Freunde, das muss aber er entscheiden.

Nun, ich würde ihn eine klare Ansage machen.
Käme er einmal nach Hause mit etwas geschnupft, wäre es vorbei.
Irgendwann stünde er her der Wahl Kokain (Freunde) oder Du.
Beides wird nicht gehen.

Nun aber eine Anmerkung - Du wusstest von Anfang an, Du hast akzeptiert.
Für die Zukunft solltest Du Dir klarer sein, was Du akzeptierst und was nicht.

W, 51
 
  • #9
Wenn dein Freund nicht abhängig von dem Stoff ist, ist er zumindest höchst abhängig von seinem Freundeskreis! Er scheint wenig Rückrat zu haben und sich ständig von anderen beeinlfussen zu lassen. Das zeugt weder von Charakterstärke noch von eigenen Prinzipien, die er hat. Zudem scheint er mangelhafte Menschenkenntnis zu haben, wenn er sich so eine Clique aussucht und da auch noch freiwillig drin bleibt. Das macht man nur, weil man ANERKENNUNG bekommt, weil man ETWAS MIT MACHT. Die FS möchte ihn nicht erziehen, das erledigen seine tollen Freunde nämlich schon! Die haben einen schwachen Menschen derartig verkorkst, dass dieser nur unter ihnen richtig leben kann. Herzlichen Glückwunsch! Genau das beeinflusst Suchtkranke erheblich: Das soziale Umfeld.

FS, Kokain bewirkt EXTREM VIEL im Körper! Und ja, auch der Konsum von Hanf, Cannabis, Haschisch etc.. Besonders die Psyche verändert Kokain, wenn man es mal von der Nasenscheidewand absieht.
Er wird seinen Freundeskreis nicht verlassen, solange du ihn nicht verlässt, das ist die traurige Wahrheit. Du bist bereits auf dem besten Weg in die Co-Abhängigkeit. Wenn es dir so leicht fallen würde dich zu trennen, hättest du es schon längst getan.
Ich rate dir dazu dir psychologische Hilfe zu holen, damit du stark genug bist dich von ihm zu lösen. Außerdem solltest du dir Unterstützung in deinem privaten Umfeld (Familie, Freunde etc.) suchen um standhaft zu bleiben. Alles Gute.

w.,34
 
  • #10
Nur eine Sache gibt es, die mir wirklich große Kopfschmerzen bereitet. Er nimmt ab und zu Drogen, Kokain vor allem. Ich wusste davon, bevor wir eine Beziehung eingegangen sind, gestört hat es mich von Anfang an, aber ich dachte, so schlimm wird es nicht sein.
Du sagst nur eine Sache, gibt es? WOW! Aber was für eine megaschlimme Sache! Das ist genau das Gegenteil von einer guten Beziehung, das ist eine sehr problematische und eine sehr unglückliche Beziehung, du redest dir, die nur schön! Das ist eine Beziehung im Leid und im Schmerz! Punkt, wach auf!
Nun ist es so, dass er bei Weitem nicht täglich kokst, er sich auch definitiv unter Kontrolle hat, aber es eben doch so einmal im Monat, manchmal alle zwei Monate vorkommt. Sein enger Freundeskreis ist da noch extremer, bei denen geht es teilweise wöchentlich zur Sache.
Du versuchst es klein zu reden willst also der ganzen Wahrheit nicht in die Augen schauen!
Er sagt mir offen, wenn ich frage, ob er was genommen hat. Er weiß, dass es mich sehr stört. Nach unserem letzten Streit deswegen hat er den Vorsatz gefasst, damit aufzuhören. Er will es zumindest versuchen.
Solche süchtigen Menschen sind brutal und meisterhaft im lügen und betrügen, ich würde ihm nicht ein einziges Wort abnehmen, weil ich weiß, dass kein einziges Wort stimmt, was er sagt! Er will dich so nur ruhig halten und hin halten, das Verstehen diese Brüder, perfekt!!
Letztens wieder Treffen mit seinen Freunden, ich war nicht dabei. Er kam ganz stolz heim, sagte, dass er standhaft war und nicht mitgemacht hat. Ich war immens froh, denn jeder Männerabend bedeutet für mich Stress da ich nur mehr grüble und sofort schlechte Laune habe.
Muss echt meinen Kopf schütteln, dass du ihm seine Story abnimmst, du bist sehr naiv! 😮
Nun ist es aber so, dass ich ihm wirklich vertraue, aber ich nicht glaube, dass er seinen Vorsatz durchziehen wird. Er wird es in diesem Fall zwar zugeben, aber ich werde enttäuscht sein.
Ein riesen Widerspruch, denn wer vertraut, der glaubt, das zieht er weiter durch, du wirst noch sehr enttäuscht werden, abwarten!
Wenn ich ihm das alles sage, banalisiert er die Drogen und sagt zwar, er hätte Verständnis, aber es würde mich ja nicht betreffen und er wisse auch nicht, warum mich das so stört.
Das machen alle Süchtigen so, unverschämt von ihm, das würde dich nicht betreffen, dann warte mal ab, was da alles passieren kann, was dich dann direkt betrifft!!
 
  • #11
Ich habe eine Freundin , die mit einem Partner, der Drogen konsumiert seit 25 Jahren zusammen ist . Jetzt ist er 50. Er hat einen akzeptablen Job aber das war’s dann auch . Keine Party ohne Drogen , kriegt wenig organisiert , schläft den ganzen Sonntag . Das Kind , super geraten, dank meiner Freundin , hat meine Freundin so gut wie alleine groß gezogen . Jeden Samstag Party jeden Sonntag bis nachmittags den Rausch ausschlafen , einige Verhandlungen wegen Drogenbesitz, sie hatten sich mal einige Monate getrennt , da ging sein Leben völlig den Bach runter . Autoversicherung nicht bezahlt , unbezahlte Rechnungen , etc. Finanziell kann man auch nichts aufbauen , denn Drogen gehen ins Geld . Er ist kein schlechter Mensch aber hat definitiv ein Suchtproblem.So könnte es in etwas aussehen, wenn du mit ihm Familie gründest . Überlege dir das sehr gut . Alleine den innerlichen Stress, den du jetzt schon hast, würde ich mir nicht antun.
 
  • #12
Dass er ja nicht süchtig sei. Ich darauf eben, dass es einen Grund hat, warum das illegal und gesundheitsschädlich ist und vor allem, dass ich das Verhalten von ihm und seinem Umfeld bedenklich finde.
Ich liebe ihn unendlich viel, aber diese Situation belastet mich zutiefst. Habt ihr Tipps, was ich tun kann?
Deine einseitige Liebe zu ihm, macht dich kaputt, würde er dich genauso lieben, wie du ihn, er würde dir zuliebe damit aufhören, macht er aber nicht! Du bist mit einem Schwersüchtigen zusammen, es gibt nur einen einzigen Tipp, zu sagst ihm, du hörst damit sofort auf, oder du verlierst mich, Punkt. Eine andere Lösung gibt es nicht!
 
  • #13
Tu euch beiden einen Gefallen und akzeptiere ihn wie er ist.
Er ist ein erwachsener Mann und kann sein Leben so leben wie er mag.
Wieso machst du ihm so ein Drama?
Weil er nicht deinem Traumbild eines Partners entspricht?
Weil er nicht macht was du möchtest?
Weil er sich deinen Anweisungen entzieht?
Du bist nicht seine Mutter und er nicht dein Kind.
Du übertreibst maßlos und machst zudem Psychoterror.
Damit drängt du ihn nur in die Unehrlichkeit.
FS sollte ihm die Pistole auf die Brust setzen mit entweder oder, das ist doch alles nur keine Beziehung, das ist ein Leben im Leid und im Schmerz und mehr!
 
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  • #14
Liebe FS,
ich finde die Situation etwas schwierig. Da der Konsum nur alle Monate stattfindet, würde ich jetzt nicht behaupten, dass dein Freund abhängig ist, sondern es eher bei Gelegenheit in einer seiner "Männerrunden" betreibt. Es wäre durchaus möglich, dass er sich daran hält es nicht mehr zu tun, aber es kann natürlich auch sein, dass es sich bei der nächsten ausschweifenenden "Männerrunde" wieder "ergibt", ähnlich wie bei übermäßigen Alkoholkonsum.
Du kannst natürlich in die nörgelnde Mutterrolle schlüpfen und ihn jedes Mal ausschimpfen, wenn es vorkommt, was dann über kurz oder lang dazu führt, dass er es mit der Ehrlichkeit nicht mehr so genau nimmt. Oder du versuchst dich damit zu arrangieren (z.B. holst du ihn dann ab o.Ä., wenn du Angst um ihn hast, dass ihm auf dem Heimweg etwas passiert, er soll keine Drogen mit sich führen oder zu euch nach Hause bringen etc.)
Dein Freund ist ein erwachsener Mann, der seine Entscheidungen selber trifft und solange er davon nicht selbst überzeugt ist und weiterhin den Kontakt mit seinen Freunden hat, wird er sich irgendwann über dein Verbot des Konsums hinwegsetzen.
Sollte es dir aber wirklich so viel Unbehangen bereiten und du merkst, dass er sich dadurch verändert und das Zeug als Priorität setzt, dann bleibt dir leider nichts anderes übrig als dich zu distanzieren und wenn ihr evtl. Kinder haben wollt, dann wird das mit dem Mann leider nichts. Da benötigst du jemanden auf den du dich verlassen kannst.
 
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  • #15
Liebe FS, Du alleine musst Deine Grenze ziehen, ich glaube nicht, dass wir da viel helfen können. Ich persönlich hätte mit dem Verhalten Deines Freundes keine Probleme, empfinde permanentes Trinken und Rauchen unangenehmer. Weißt Du, irgendeine Schwachstelle hat jeder Mensch. Ob Zucker, Rauchen, Trinken, Fernsehen, Handy, Sport exzessiv, Ernährung unter permanenter Kontrolle usw.
Entscheidend ist doch, womit Du leben kannst. Ich mag die goldene Mitte und ab und an so richtig über die Stränge zu schlagen.
Ich könnte gar nichts mit einem Menschen anfangen, der nur nach „gesund“ schielt. Ich bewege mich, esse relativ vernünftig, aber an und an brauche ich diesen kleinen „Ausbruch“, vielleicht geht es Deinem Freund ja genau so.
 
  • #16
Naja es gibt jetzt schon beide Meinungen - Null Toleranz oder ist alles nicht so schlimm.
Ich bin auch auf der Null Toleranz-Seite. Meine Familie hatte ein Alkoholismusproblem, das mich prägte. Da sind "härtere" Drogen für mich einfach ein No Go, habe nicht mal im Freundeskreis gelegentliche Cannabis-Konsumenten, obwohl Cannabis ja angeblich total easy sein soll. Nee, da wäre ich raus. Kann es aber verstehen, wenn man sich ala junger Mensch in so jemanden verliebt und dann im Dilemma ist. Jetzt hast du lange genug Erfahrung mit ihm. Love him or leave him. In ersterem Fall hieße das, das emotional mit dem Drogenthema abzuschließen,es zu akzeptieren und dir glasklar darüber werden, ob du mit ihm Kinder willst und was das für sie für Konsequenzen hätte.

W37
 
  • #17
Merke:
Ein Suchtproblem kommt auf leisen Sohlen daher, sonst würde es ja am Ende jeder merken, nicht wahr?
Keiner der millionen Süchtigen alleine in Deutschland (hiemit meine ich alles mögliche) hat am Anfang geglaubt, das er je eine Suchtproblem bekommen könnte. Keiner. Jeder hielt sich für schlauer , genau wie Dein Freund.

Im Moment sehe ich für Deine Beziehung nicht allzugroße Probleme, von daher müsstest Du jetzt die Beziehung noch nicht unmittelbar beenden.
Du könntest abwarten und die Sache beobachten.
Fragt sich, wie lange ?

Aber, willst Du Dein Leben auf einen Menschen aufbauen, der womöglich von diesen Substanzen fremdgesteuert wird, irgendwann (vielleicht wegen Problemen, die jeder mal hat) mehr davon will und irgendwann auch braucht ?
Nein, das muss nicht passieren, aber jeder weiß dass die Wahrscheinlichkeit für diese Szenarien nicht klein sind.

Sind das Probleme, die Du ihm zuliebe gerne
auf Dich nehmen wolltest ?
Ich weiß ganz genau wie schwer es ist, aus einer Sucht auszusteigen.
 
  • #18
Vielleicht erwächst das "Verderben" ja auch nicht aus den Drogen an sich, sondern daraus, daß er Deine Sorge, ja Angst um ihn nicht nachvollziehen kann. Er versucht zwar, weil er ein Guter ist – so hast Du ihn jedenfalls dargestellt –, auf Dich Rücksicht zu nehmen, sieht aber im Grunde für sich nicht ein, weshalb. Verbiegt er sich in der Hinsicht weiter, könnte er Dir das leider irgendwann mal übelnehmen.

Angenommen, er hat wirklich den Vorsatz, aufzuhören; angenommen auch, er sagt nach jedem Treffen die Wahrheit: Dann wäre es eventuell Deine größte Leistung (nach wahrscheinlich ebenso großer Anstrengung), ihm zu vertrauen. Also keine schlechte Laune im Umfeld seiner Treffen bekommen; ihn nicht durch Deine Laune zu irgendwas determinieren, sondern durch Zuversicht ihn stärken.

An Deiner Stelle würde ich mich nicht aus dem Freundeskreis zurückziehen. Sei mal eine kluge Beobachterin. Vielleicht fällt Dir ja auf, daß die andern Kerle gröber sind, als Dein Freund, daß sie im Gegensatz zu ihm wirklich abhängig von dem Stoff sind, daß er hingegen die Anerkennung seiner Leute behält, auch wenn er nicht mitmacht usw. (Ist ja sicher kein reiner Koksverein, oder, sondern 'ne historisch gewachsene Männerrunde.)

Andererseits denke ich: "Intelligent" hin, "gebildet" her... wer mit 30 bei einer Sache wie Kokain nicht begreift, daß man um ihn zittern kann, der muß wahrscheinlich erst selbst auf den Hund kommen, ehe er strukturell davon loskommt. :-(
 
  • #19
  1. Die alle, die Kokain verharmlosen - es ist eine Droge. Schleichender Einstieg, Verharmlosung, Abhängigkeit.
Toller Egopush, man fühlt sich als der Größte. Hält nur nicht an - und irgendwann braucht man den Kick. "unter Kontrolle" hat es jede*r Süchtige.
Konstantin Wecker als prominentes Beispiel.
  1. Auszug aus dem Folgen (Quelle BZGA) Psychische Folgeschäden
    - Depression mit aggressiv-reizbarer Stimmung,
    - Angst und Verwirrtheit
    - Schlafstörungen
    - Impotenz
    - Antriebs- und Konzentrationsstörungen
    - innere Unruhe
  2. - innere Leere
    - Persönlichkeitsveränderungen: antisoziales
    und narzisstisches ≥ Verhalten
    - Kokainpsychose mit paranoiden Wahnvorstellungen
    und Halluzinationen
    - Dermatozoenwahn (siehe „Entzugserscheinungen“)
Lass Dich doch beraten hierzu? Es gibt die entsprechenden Beratungsstellen.

Und mach Dir nichts vor, der soziale Druck in der Clique ist groß, da ist absehbar, wann er jedes Mal mitmacht und Sich dann anlügt.

W, 51
 
  • #20
Sofort ausziehen, Kontakt gnadenlos abbrechen.
 
  • #21
FS sollte ihm die Pistole auf die Brust setzen mit entweder oder,
Meinst du wirklich?
So etwas klappt doch seltenstest. Der Mann hat damit nicht frisch begonnen sondern der Konsum ist ein langfristiger integraler Bestandteil seines Lebens (wenn auch kontrolliert) - welches Recht hat nun die FS von ihm Veränderung zu verlangen?
So wird sie ihn nur in die Unehrlichkeit treiben.

Mir erschließen sich Beziehungen die auf der notwendigen Änderung des Partners basieren nicht.
Das ist doch auch hier der Fall: der Mann wäre toll, wenn er ein anderer wäre.

Sollte sie nicht einfach für sich ihre Grenzen aushandeln und dann bleiben oder gehen..
 
  • #22
Liebe tigerente
Ich kann dich gut verstehen. Zum Einen konsumiert dein Freund weniger, als seine Freunde und hat vermutlich keine spürbar negativen Folgeerscheinungen, weswegen er das Ganze als harmlos betrachtet.
Zum Anderen konsumiert er eine der süchtig machendsten Drogen überhaupt und von "monatlich" zu "alle zwei Wochen" und dann "immer am Wochenende" kommt man in Krisenzeiten schnell einmal, vor allem wenn die Kumpels sowieso immer Stoff haben.
Sein Verhalten ist also durchaus riskant.
Nun ist es aber so, dass ich ihm wirklich vertraue, aber ich nicht glaube, dass er seinen Vorsatz durchziehen wird.
Das scheint mir eine realistische Einschätzung. Meiner Ansicht nach funktionieren solche "ich mach's halt dir zuliebe"-Vorsätze kaum. Vor allem, wenn er von diesen Freunden umgeben ist und wenn er sich gewohnt ist, dass er bislang beides haben konnte: Das Kokain und dich. Er wird eher versuchen, weiterhin beides in seinem Leben zu behalten, als radikal auf etwas zu verzichten wie das koksen, was er die letzten zwei Jahre schliesslich auch "durfte".
Ich weiß auch, dass es dumm ist, sich jetzt über sowas Gedanken zu machen, denn wer weiß, was kommt und vielleicht überrascht er mich ja.
Nein, das ist nicht dumm, das ist sogar eine sehr wichtige Frage: Was, wenn? Und es stellt sich für dich wirklich die Frage: Was willst du tun, wie willst du damit umgehen, wenn aus seinem Vorsatz erwartungsgemäss nichts wird?
 
  • #23
Tu euch beiden einen Gefallen und akzeptiere ihn wie er ist.
Er ist ein erwachsener Mann und kann sein Leben so leben wie er mag.
Wieso machst du ihm so ein Drama?
Weil er nicht deinem Traumbild eines Partners entspricht?
Weil er nicht macht was du möchtest?
Weil er sich deinen Anweisungen entzieht?
Du bist nicht seine Mutter und er nicht dein Kind.
Du übertreibst maßlos und machst zudem Psychoterror.
Damit drängt du ihn nur in die Unehrlichkeit.

Meine Worte!
Trinkst du Alkohol, auch wenn es nur selten ist? Und ja, Alkohol ist genau so eine Droge, aber halt nur in der Gesellschaft akzeptiert.
Wieso fragst du in einem Forum nach, anstatt dich zu fragen weswegen du ein solches Problem damit hast?
Wenn das Forum dir rät, dich zu trennen, machst du das dann auch obwohl es dein angeblicher Traumpartner ist?
 
  • #24
Also ich persönlich kenne nur Alkohol und Zigaretten. Zum Alkohol bin ich wenig afin. Ich habe sogar eine leichte Alkoholunverträglichkeit. Ich kann ab und an Alkohol trinken ohne Beschwerden. Trinke ich aber regelmäßig auch nur kleine Mengen wie ein Glas Wein am Abend, bekomme ich Entzündungen. Sogar Deos und After Shave müssen alkoholfrei sein, sonst bekomme ich Hautreizungen in Form roter Flecken. Ich mag das Gefühl von Alkohol im Kopf auch nicht. Zuletzt richtig betrunken war ich 2011. Bei Zigaretten bin ich auch nur seltener Gelegenheitsraucher.

Die Einzige in meinem Bekanntenkreis, die Drogen konsumiert, ist die Hobby-Hure. Sie hat Koks in dem Bordell, in dem sie ab und an jobbt, frei. Manchmal bringt auf den Swingerparties, auf die sie geht, auch einer der Gäste Koks mit. Sie selbst hat keine eigene Bezugsquelle. Sie kokst alle paar Wochen mal. Manchmal auch ein Vierteljahr nicht. Soweit ich es überblicke ist bei ihr kein Suchtproblem erkennbar.
 
  • #25
FS sollte ihm die Pistole auf die Brust setzen mit entweder oder, das ist doch alles nur keine Beziehung, das ist ein Leben im Leid und im Schmerz und mehr

Ich denke sowas nützt nichts. Er wird innerlich dagegen rebellieren und es heimlich tun.
Männer lassen sich ungern etwas vorschreiben.

Wenn die Einsicht nicht von selbst kommt, wird er es nie lassen.

Die FS verschwendet nur ihre Lebenszeit mit ihm, gerade wenn sie noch eine Familie gründen will, ist doch ein Drogenkonsument der falsche Mann.

Liebe FS, wir treffen täglich Entscheidungen für unsere Zukunft. Man kann sich auch bewusst gegen Probleme entscheiden, auch wenn der Cut erstmal wehtut.

Männer die von vornherein problembeladen sind, kann man auch kategorisch ausschließen. Klar merkt man manches erst später, aber dafür ist eben die Kennenlernzeit da.
Die Probleme sollte man dann nicht vor lauter Liebe übersehen wollen.
Denn sie bleiben und beeinflussen jeden Tag aus neue.
 
  • #26
welches Recht hat nun die FS von ihm Veränderung zu verlangen?

Dieses Recht hat sie nicht und auch kein anderer. Ebenso kann auch ihr niemand eine Pistole auf die Brust setzen und irgend eine Entscheidung von ihr verlangen.

Was die FS aber kann, ist ihre eigenen Grenzen abstecken und sich überlegen, was SIE für ihr Leben wirklich will, welche Prioritäten sie für sich setzt und womit sie nicht leben kann und ihre persönlichen Entscheidungen danach treffen.

Meine 'Eltern' waren übrigens Alkoholiker, daher bin z.B. da auch extrem vorbelastet und weiss heute ganz genau, welche Prioritäten ich setze.
Alkohol, Drogen und Co... gehören nicht (mehr) dazu!

Ich bin froh, dass das heute alles hinter mir liegt.
 
  • #27
Die Einzige in meinem Bekanntenkreis, die Drogen konsumiert, ist die Hobby-Hure. Sie hat Koks in dem Bordell, in dem sie ab und an jobbt, frei. Manchmal bringt auf den Swingerparties, auf die sie geht, auch einer der Gäste Koks mit. Sie selbst hat keine eigene Bezugsquelle. Sie kokst alle paar Wochen mal. Manchmal auch ein Vierteljahr nicht. Soweit ich es überblicke ist bei ihr kein Suchtproblem erkennbar.

Das bestätigt meine Ideen über Sexarbeit.

Drogen zur Kompensation der "Arbeitsbedingungen" und enge Vernetzung mit der kriminellen Szene.

Gewisserweise handelt es sich hier auch um Beschaffungsprostitution wobei Drogen hier nicht durch Prostitution indirekt finanziert sondern Teil der "Arbeitsbenefits" sind und der "Arbeitgeber" dadurch besondere "erzieherische" Möglichkeiten hat.

der Konsum ist ein langfristiger integraler Bestandteil seines Lebens

Genau das ist das eigentliche Problem. Gleiches gilt auch dafür, dass sein "Freundeskreis" nur aus Drogisten und ggf. Dealern besteht.

In diesem Kreis dreht sich alles nur um Drogen. Eine drogenfreie Einbindung nicht konsumierender Freunde ist im diesem Kontext nicht möglich. Dafür ist eine Vernetzung mit Kriminellen gegeben.


"Kontrolliert" ist bei jedem Suchtstoff die Legende des Konsumenten ggü. seinem trockenen Umfeld und die Selbstlüge sich selbst ggü. Die Realität wird gewisserweise abgespalten.

Sollte sie nicht einfach für sich ihre Grenzen aushandeln und dann bleiben oder gehen..

Mit Süchtigen gibt es nichts zu verhandeln.

Die FS sollte sich im klaren sein, dass z.B. eine Familiengründung oder Aktivitäten wie ein gemeinsamer Immobilienkauf mit ihrem "Freund" nicht möglich sein wird, es sei denn sie stemmt dies jeweils allein. Siehe z.B. auch den Beitrag von @justemoi

Desweiteren wird er sie wenn er nicht beizeiten aussteigt (aus dem Konsum UND dem "Freundeskreis") wahrscheinlich mit diversen Ausfallerscheinungen beglücken. Siehe Details der Liste die @Lionne69 hier eingestellt hat.

Auszug aus dem Folgen (Quelle BZGA) Psychische Folgeschäden

- Impotenz

Das beantwortet vielleicht den Ursprung einer früheren Fragestellung von @tigerente19


 
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  • #28
Ich bin erschrocken wie Drogen hier teilweise banalisiert werden. Es sind Drogen, diese sind illegal, davon wird man abhängig. Ende.
Ich würde mich sofort trennen! Er kann sein Leben führen wie er will, aber Du musst das nicht akzeptieren.
Mein Freund (50) hat mit 20 auch Drogen genommen. Erst nur weil es damals jeder gemacht hat, dann, weil er süchtig war. Von Kiffen über Kokain war da alles dabei. Er konnte am Ende gar nicht mehr arbeiten ohne in der Mittagspause nach Hause zu gehen und zu kiffen. Dazu kam Alkohol bis er auch da süchtig war. Nachdem er zugedröhnt eine Schlägerei hatte und dabei fast starb, kam der Punkt an dem er aufhörte und sich seinem Problem stellte.
Bis heute ist er clean und gesund. Hätte aber auch anders ausgehen können.
Hör' auf dieses Thema dir schönzureden. Und lass' dir nicht sagen, das so ein bisschen Koks nicht schlimm wäre.
Mein Freund könnte dir Dinge erzählen, die genau zeigen, das Koks schlimm ist.
Steh' zu dir und deinen Ansichten! Willst Du mit einem Kokser eine Familie gründen?
 
  • #29
Wow, liebe Foristen, habt ihr den Eingangspost eigentlich wirklich gelesen? Dort wird beschrieben, dass er alle paar Wochen einmal eine Nase nimmt, das kann man ja nun wirklich nicht als drogenabhängig bezeichnen. Dann wäre man ja Alkoholiker wenn mal alle paar Wochen mal am Rotwein nippt . Es ist nun aber so, dass es die Foristin stört und sie damit nicht umgehen kann, und ihr Partner ist nicht lässt. Das ist für beide Beteiligten sehr schwierig, denn wenn mir z.b. jemand meine Cocktails wegnimmt, die ich alle naselang mal zu mir nehme, lange ich mir auch ans Hirn. man muss dann sagen, wie es doch so immer so ist, es passt halt nicht. Von alle Woche mal die Nase pudern wird in der Regel keiner süchtig. Ich habe da schon ganz andere Kandidaten kennengelernt, die das seit Jahrzehnten täglich getan haben, Firmen geführt und viel Geld verdient haben. Ich bin auch nicht für Kokainkonsum, vor allem verträgt das auch nicht jeder, aber wirklich, die Zeitspanne ist wirklich nicht besorgniserregend. Wenn es dich so stört musst du dich trennen , er wird es nicht lassen.
 
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  • #30
Die FS verschwendet nur ihre Lebenszeit mit ihm, gerade wenn sie noch eine Familie gründen will, ist doch ein Drogenkonsument der falsche Mann.

Das ist die realistische Einschätzung.
Er kokst regelmäßig, er weiß es weiter tun, und es wird sich steigern.

In dem Fall bin ich zu alt, um an Veränderung zu glauben.
Es müsste aus ihm heraus kommen, er müsste es wollen - und in diesem sozialen Netzwerk wird es nicht gehen.

Ein Glas Rotwein mit einer Nase gleichzusetzen, ist eine gefährliche Verharmlosung.

W, 51
 
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