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Gast

  • #31
Ja, ich muss wirklich Schluss machen, obwohl es mir leid tut. Ich kann mir ja selber nicht mehr in die Augen sehen, weil ich mich so davon quälen lasse. Diese Sexlust auf Männer ist wohl ein Bedürfnis, das er ausleben muss, aber dann kann er eben keine Beziehung mit mir haben.
Ich muss an mich und mein Leben denken. Ich fühle mich in dieser Beziehung
als Frau entwertet- weil ich auch seine permanente aktive Suche nicht verstehe- und das obwohl er immer davon spricht, wie glücklich er mit mir ist. Einen Ausrutscher könnte ich tolerieren, bin selbst kein Kind von Traurigkeit, aber nicht, das ganze hobbymäßig zu betreiben. Diese Art der anonymen Kontaktaufnahme widert mich an und finde ich zu niveaulos. Er kommt mir da auch kein bißchen entgegen. Er bräuchte das halt und es hätte mit mir nichts zu tun. Das kann sein, aber es hat eben doch was mit mir zu tun, weil es mich verletzt und unglücklich macht.
 
G

Gast

  • #32
Ja, solche Sprüche wie "Ich bin eben so", "Ich seh das eben alles locker" oder "Ich brauch mal wieder nen Schwanz" kenne ich zur Genüge von meinem Ex. Das Schlimme ist, dass ich, nachdem ich Schluss gemacht habe, noch mehrmals rückfällig geworden bin. Deshalb kann ich dich gut verstehen. Bis vor kurzem waren wir "nur" noch gute Freunde, haben uns aber nicht weniger gesehen als während der Beziehung und hatten weiterhin Sex. Mittlerweile ist das Ganze bei mir schon zu einer Abhängigkeitsstörung mutiert, die ich in einer stationären Therapie zu überwinden hoffe. Vor einer Woche habe ich ihm davon erzählt und wir haben eine lange Kontaktsperre vereinbart, zumindest bis ich wieder gesund bin. Dies durchzuhalten verlangt mir einiges ab, weil ich ihn wahnsinnig liebe. Hinzu kommt auch noch, dass er mit über 40 auf 16-19-jährige Jungs steht. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Ich kann dich sehr gut verstehen, aber ich rate dir, einen Schlussstrich zu ziehen. Weiß ja selbst, wie schwer das ist, aber ich denke, auf Dauer werden wir beide glücklich sein, diese Entscheidung getroffen zu haben.

Wünsche dir viel Kraft!!
 
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Gast

  • #33
Liebe FS

Trennung wäre das beste, unter den von dir geschilderten Umständen und vorausgesetzt diese Haltung seinerseits steht fest und du musst dann danach leben.
Da bliebe aber nicht viel Frau übrig.
 
  • #34
Wahrscheinlich wird die FS es nicht mehr lesen, aber da andere Ratsuchende vielleicht diesen Thread auch lesen, sollte man die Ratschläge hier nicht so stehen lassen. Ich hoffe, die FS hat sich damals vor 5 Jahren ihres eigenen Verstandes bedient.

Leider gab es hier sehr viel unreflektiertes, aus dem Bauch heraus, natürlich wird man in so einem Forum nur Mutmaßungen lesen können. Kaum jemand hat eine Ahnung, was in diesem Menschen wirklich vorgeht, und bei manchem scheint es nur darum zu gehen, katholische Moralvorstellungen durchzudrücken, als der FS wirklich zu helfen.

Die Frage ist doch: Was verliert sie, wenn sie ihm diese Freiheit lässt? Oder gibt es einen Weg für ihn, dieses Bedürfnis zu befriedigen (z.B. indem er keine schnell wechselnden Partner hat), der die FS nicht abstößt? Was kann ihr passieren, dass er die Seite wechselt und sie verlässt für einen Mann? Das kann ihr auch ohne Sexkontakte passieren. Im Gegenteil könnte ein gelegentliches Treffen mit einem Mann den Druck heraus nehmen, es scheint ja vor allem um sexuelles zu gehen und nicht darum, eine wirkliche Partnerschaft mit einem Mann aufzubauen.

Nur Schluss zu machen, weil andere der Sache dieses Label "Fremdgehen" aufdrücken, ist wirklich nicht besonders schlau. Viele agieren da zu sehr nach festen Regeln und übersehen, dass diese Regeln nicht auf jede Situation passen. Es wäre besser, zu verstehen, was genau die FS befürchtet und dann zu überlegen, wie er diesen Ängsten begegnen kann, als hier gleich reflexartig "Fremdgehen" und "Trennung" zu schreien.