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Gast

  • #1

Matching-Punkte: Orientiert ihr euch daran?

Mich würde interessieren, ob ihr auf die Übereinstimmung der Profile achtet. Mich ärgert es eigentlich mehr, dass immer zuerst die Männer mit der "besten Übereinstimmung" angezeigt werden; bzw. habe jetzt die Sortierung geändert und komme nicht unter 54 Punkte. Hätte gute Lust mich (w, 36) mit demjenigen zu treffen, der eine möglichst geringe Übereinstimmung hat! Hat das schon mal jemand ausprobiert? Ok, zurück zur Eingangsfrage, welche Rolle spielt für euch die Übereinstimmung?
 
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VirginiaWoolf

  • #2
dann wirst Du alle mit mehr als 54 Punkten löschen müssen!
oder du legst dir ein zweites profil mit zum ersten völlig konträren Eigenschaften. ;-)

Ich schaue auf das gesamte Profil und freue mich dann, wenn bei den MP auch eine gute Zahl (größer 75 ) rauskommt.
 
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Gast

  • #3
Ich fand die MP's nicht so wichtig. Mein jetziger Partner und ich hatten so um 80. Das war jedoch noch zu der Zeit, als man nur 75 Vorschläge bekam, deshalb kaum jemand unter 70 MP's darunter war. Die jenigen, mit denen ich über 100 MP's hatte, fand ich schlecht passend schon vom Profil her...
 
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Gast

  • #4
Bei den fast perfect matches hat es mich bisher immer gekraust - schon beim Lesen. Da ich mich selbst nicht so ganz mit meiner Beschreibung durch EP identifizieren kann, bin ich auch bei den MP skeptisch.
 
  • #5
Ich hatte damals einen tollen Kontakt mit einem 98-MP- Mann. Wir mochten uns auf Anhieb, redeten und lachten miteinander - er hätte glatt mein Bruder sein können.
Vielleicht lassen ZU viele MP die Erotik schwinden? Ich bin gespannt, was andere dazu schreiben!
 
  • #6
Es geht beim Matching nicht nur um Übereinstimmung. Laut Persönlichkeitsanalyse, die jedes Premiummitglied erhält, wird auf das "Ergänzungsprinzip" geachtet im Bereich "Persönlichkeit (Nähe / Distanz, Autarkie / Versorgung, Dominanz / Unterordnung)". Also dort geht es gerade nicht um Übereinstimmung. Wenn Du Deine Vorschläge mit höherer Matchingpunktzahl anschaust, wirst Du feststellen, dass es bei "Profile im Vergleich" häufig gegensätzlich zugeht, z.B. beim Thema "Nähe/Distanz".
 
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Fergie

  • #7
Meine perfect Matches passen allesamt gar nicht zu mir. Liegt wohl daran, dass mein Persönlichkeitstest völlig Banane war. Wie kann man auch erwarten, dass so ein Test aussagefähig ist: in nur ein paar Minuten ausgefüllt und vom Computer ausgewertet...
 
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Gast

  • #8
Ich vertraue den MP nur dann, wenn das dahinter liegende Konzept aufgeht. Wäre das Konzept perfekt, würde es hier innerhalb kürzester Zeit lauter Erfolgsgeschichten geben. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Wenn man sich näher anschaut, wie MP gebildet werden, wird schnell klar, warum das nur bedingt funktionieren kann.

Elitepartner hat zwei Thesen:

1) Bei bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen passen eher Gegensätze
2) Bei anderen Persönlichkeitsmerkmalen passt eher Übereinstimmung

Diese Thesen wirken überzeugend. Aber sie decken nur die Grundlagen für den längerfristigen Bestand einer Beziehung ab. Was darüber hinaus erforderlich ist, kann nur die Realität zeigen.

Die zweite Einschränkung besteht darin, wie diese grundsätzlichen Persönlichkeitsmerkmale bestimmt werden. Elitepartner setzt dazu einen computergesteuerten Test ein. Diese Methode ist insofern ungenau, als sie ein persönliches Interview nicht ersetzen kann. Wäre es anders, würden nicht so viele Mitglieder zu Recht behaupten, dass ihre Testergebnisse nicht stimmen.

Aus den genannten Gründen kann ich den MP nur bedingt vertrauen. Trotzdem finde ich, dass Elitepartner das Beste bietet, was heute realisierbar ist. Ich würde mir eventuell ein Angebot wünschen, den Persönlichkeitstest per Interview abzugleichen.

Ich finde es aus heutiger Sicht als utopisch, meine Traumpartnerin allein über MP zu finden. Sie können bestenfalls Hinweise geben. Daher konzentriere ich mich darauf, eine genaue Vorstellung zu entwickeln, wen ich eigentlich suche, und diese Frauen dann gezielt anzusprechen.
 
  • #9
Ich kann keine Korrelation zwischen Sympathie und Matching-Punkten feststellen und achte überhaupt nicht darauf. Hier gibt es weitere Threads zum Thema:

http://www.elitepartner.de/forum/tag/matchingpunkte.html

@#4: "Vielleicht lassen ZU viele MP die Erotik schwinden?" - auch das glaube ich nicht.

@#5: Du meinst, Gegensätzlichkeit bei Nähe/Distanz führt zu einer höheren Matching-Punktzahl? Kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube, bei Nähe, Schicksalserwartung, Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Konfliktfähigkeit und eventuell Stressfähigkeit (da bin ich mir nicht ganz sicher) führt Ähnlichkeit zu mehr Punkten. Dagegen müsste eigentlich bei Autarkie/Versorgung und Dominanz/Unterordnung Gegensätzlichkeit zu mehr Punkten führen.

Die gute Lisa Fischbach hat ihr System aber auch in einem Buch veröffentlicht. Dort kann man es wahrscheinlich nachlesen.
 
  • #10
Ich orientiere mich mittlerweile gar nicht mehr an den MP und achte ausschließlich darauf, wie und was jemand schreibt. Die Idee mit den MP ist zwar ganz nett. Aber hätte ich mir mit keiner der Damen mit hohen MP, mit denen ich mich getroffen habe, auch nur annähernd etwas vorstellen können. Von den vielen Absagen, unbeantworteten Nachrichten, wegen eines unsagbar langweiligen Profils gar nicht angeschriebenen oder selbst gelöschten Profilen mal ganz zu schweigen...
 
G

Gast

  • #11
Ich habe schon festgestellt, dass mich oft mit Männern mit hohem MP ab 90 gar nichts verbindet (gut: über manchen Vorlieben kann man hinwegsehen aber als Meer/Stadt/Hardrock liebende Frau weiß ich nicht wie ich mit einem Berg/Land/Schlager liebenden Mann eine gute Beziehung haben könnte) dafür viele Gemeinsamkeiten mit Männer mit viel niedrigeren MP.
also habe ich mich entschieden mich nicht danach zu richten, was bedeutet, dass ich lange blättern soll bis ich wieder einen dieser seltenen Schleswig-Holsteiner entdecke. Und warum sind Bayerische Männer so über- Schleswig-Holsteineiner unterrepräsentiert????