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  • #1

Mann mit Kind und ehem. Lebensgefährtin

Ich habe hier einen Mann kennen gelernt, der zwar einen Sohn hat, aber mit dessen Mutter nie verheiratet war! So weit, so gut...

Der Sohn lebt bei der Mutter, und besucht alle zwei Wochen seinen Vater- eben das ganz normale Programm! Da wir uns per Mail gerade ein wenig beschnuppern, schrieb er mir vor ein paar Tagen, dass Heute (Sa.) eine Familienfeier wäre! Okay, dachte ich... Eine Geburtstagsfeier mit seinen Eltern, Geschwistern und Sohn oä.- kein Problem! Nun äußerte er allerdings, dass er mit Sohn UND ehem. LGin Essen gehen wird.

Ich habe nichts gegen eine dazugehörige Mutter, aber so eine Zusammenkunft als "Familienfeier" zu bezeichnet, befremdet mich sehr, und meine Alarmglocken schrillen ganz laut!

Bilde ich mir zu viel ein, oder sind meine Zweifel berechtigt?
 
  • #2
Du hast absolut recht. Das ist befremdlich.

Für die drei mag es ja der richtige Weg sein, für eine neue Partnerin ist es aber emotional unerträglich. Stellst Du Dir so Deine partnerschaftliche Zukunft vor? Dass er mit der Ex essen geht? Wohl kaum.

Hak diesen Typen ab, der lebt noch in seiner Exbeziehung. Du würdest Dich nur andauernd ärgern. Mit solchen Kontakten muss man gar nicht seine Zeit verplempern, die führen zu nichts.
 
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  • #3
Ich sehe das nicht so dramatisch. Du kennst ihn noch nicht und weißt eigentlich nicht viel über sein Verhältnis zu seiner Ex. Wie lange waren sie zusammen, haben sie zusammen gelebt, warum haben sie sich getrennt usw. Das ist evtl. nicht anders als bei Geschiedenen, denn heutzutage leben eben viele Paare über lange Zeit in eheähnlichen Lebensgemeinschaften und außer einem Stück Papier unterscheidet sich das nicht von einer Ehe.
Mit meinem Geschiedenen bin ich auch immer noch freundschaftlich verbunden und als unser Sohn noch kleiner war, haben wir schon auch einmal einen ganzen Tag zu dritt verbracht oder sind an besonderen Tagen (z.B. am Geburtstag unseres Sohnes oder zur Abiturfeier) auch gemeinsam zum Feiern gegangen. Ich sehe daran nichts Verwerfliches.

Die Beziehung ist beendet, aber die Beiden verbindet immer noch die gemeinsame Elternschaft. Du musst wahrscheinlich keine Angst haben, dass diese Frau da noch dazwischenfunkt, warum kann sie nicht einfach nur nett sein? Wäre es dir lieber, wenn der Mann eine Schreckschraube als Ex hätte, die ihm das Leben schwer macht?

Überwinde dich und frag einfach erstmal nach, bevor du voreilige Schlüsse ziehst. <MOD: Sticheleien entfernt.>
w 55
 
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  • #4
Nun ja, es geht hier wohl auch weniger um die Frau an sich, sondern um die Wortwahl "Familienfeier" in Verbindung mit "essen gehen"! Wahrscheinlich ist das Ganze noch nicht wirklich abgeschlossen!?
 
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  • #5
Ich habe mit meinem Ex (2 Kinder) vor vielen Jahren abgeschlossen, und trotzdem treffen wir uns und gehen zusammen essen. Was bis jetzt in keinem Zusammenhang steht, dass wir deswegen "nicht frei" sein sollten. Ich denke mal, Du muss seine Ex persönlich kennenlernen und sie zusammen beobachten. Dann kanst Du die Situation viel besser bewerten, als jetzt.
 
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  • #6
Liebe FS, vielleicht hilft Dir ein Beispiel, warum das Wort Familienfeier benutzt wird. Mein Ex-Mann wird immer! zum Geburtstag unserer gemeinsamen Tochter eingeladen. Wir sind seit 5 Jahren getrennt und haben es von Anfang an so gemacht. Zum Geburtstag der Tochter kommt ihre gesamte Familie! bedeutet, ihr Papa, ihre Halbgeschwister und Oma und Opa väterlicherseits! Ich finde das selbstverständlich! Mein Ex-Mann hat seit einem Jahr eine neue Lebensgefährtin und seit dem kommt diese Lebensgefährtin auch mit. Mich freut das sehr, da es für unsere Tochter wunderbar ist. Heiligabend war ihr Vater auch sehr oft dabei. Das hat nichts mit unserer Beziehung zu tun, die Trennung war schwierig, aber von beiden gut überwunden, so dass wir uns auf der Elternebene noch gut verstehen. Elternsprechtage etc. nehmen wir auch zusammen wahr.

Störe dich nicht an dem Wort Familienfeier! Du solltest Dir nur bewusst sein, dass bei einer Beziehung mit jemandem der ein Kind hat, immer auch andere Menschen mit im Boot sitzen. Habe hier oft gelesen von Männern oder Frauen, die meinen, man wäre das 5. Rad am Wagen, das stimmt aber nur dann, wenn man sich selber so sieht! Man kann es auch anders leben und als Bereicherung empfinden.

Lerne ihn einfach kennen...
 
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  • #7
Für manche ist so etwas ok und für andere wieder nicht. Da du hier fragst ist stark davon auszugehen das so etwas für dich nicht ok ist.
Da es aber unwahrscheinlich ist das der Mann das in Zukunft unterlassen wird solltest du dir überlegen ob du dir eine Beziehung vorstellen kannst bei der der Mann so einen Kontakt mit seiner Ex hat oder nicht.
 
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  • #8
Ich möchte Dir auch raten, mehr nachzufragen, wenn er der Richtige sein könnte. Natürlich sehr aufmerksam. Ich selbst bin von dem Vater meines Kindes getrennt, wir haben aber von Anfang an darauf geachtet, dass unser Kind so wenig wie möglich darunter leiden soll - Kinder lieben beide Elternteile bedingungslos! Kinder wünschen sich, dass beide Elternteile sich zumindest verstehen. Es ist tatsächlich möglich, eine freundschaftliche, gute Basis zu finden. Natürlich ist es auch möglich, dass er noch immer an ihr hängt. Beides ist eben möglich. Da sind offene Gespräche wichtig und Dein Bauchgefühl. Auch, wie er auf Deine Nachfrage reagiert, zeigt Dir mehr von ihm. Keiner möchte einfach in eine Schublade gesteckt werden, oder? Viel Erfolg und den richtigen Weg wünsche ich Dir. w46
 
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  • #9
Ich würde ihn an Deiner Stelle erstmal etwas näher kennenlernen und nicht schon eifersüchtig sein, bevor ihr Euch überhaupt getroffen habt.

Bei mir war/ist es so wie Du beschreibst: langjährige LG, gemeinsame Kinder, ich trennte mich, es gab kein Fremdgehen und keine neuen Partner am Start. Einige Jahre her. Manchmal machen wir auch so eine Familienfeier oder ich gehe mit meiner Ex auf mal essen. D.h. wir hatten auch nach Trennung ein gutes Verhältnis. ABER niemals war da nochmal was oder wird wieder was sein.

Und noch was, Wenn ich zwischen Deinen Zeilen richtig lese, dann machst Du einen Unterschied, ob jemand verheiratet war oder in langjähriger Lebensgemeinschaft. Empfehle, da eventuelle Vorurteile fallen zu lassen - die Qualität kann diesselbe oder eine bessere sein als eine konventionelle Ehe. Zwanzig Jahre ohne Trauschein heißt nämlich auch, zusammenbleiben weil man es will und nicht, weil ein Vertrag geschlossen wurde.

M/50
 
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